[go: up one dir, main page]

DE10121657B4 - Mikroelektronische Struktur mit Wasserstoffbarrierenschicht - Google Patents

Mikroelektronische Struktur mit Wasserstoffbarrierenschicht Download PDF

Info

Publication number
DE10121657B4
DE10121657B4 DE10121657A DE10121657A DE10121657B4 DE 10121657 B4 DE10121657 B4 DE 10121657B4 DE 10121657 A DE10121657 A DE 10121657A DE 10121657 A DE10121657 A DE 10121657A DE 10121657 B4 DE10121657 B4 DE 10121657B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydrogen
layer
barrier layer
oxide
hydrogen barrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE10121657A
Other languages
English (en)
Other versions
DE10121657A1 (de
Inventor
Walter Hartner
Zvonimir Gabric
Matthias Krönke
Günther SCHINDLER
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polaris Innovations Ltd
Original Assignee
Qimonda AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Qimonda AG filed Critical Qimonda AG
Priority to DE10121657A priority Critical patent/DE10121657B4/de
Priority to CNB028107969A priority patent/CN100429762C/zh
Priority to PCT/EP2002/004422 priority patent/WO2002091432A2/de
Priority to JP2002588598A priority patent/JP2004525525A/ja
Priority to US10/476,579 priority patent/US7276300B2/en
Priority to KR1020037014243A priority patent/KR100614291B1/ko
Publication of DE10121657A1 publication Critical patent/DE10121657A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10121657B4 publication Critical patent/DE10121657B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10BELECTRONIC MEMORY DEVICES
    • H10B12/00Dynamic random access memory [DRAM] devices
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D1/00Resistors, capacitors or inductors
    • H10D1/60Capacitors
    • H10D1/68Capacitors having no potential barriers
    • H10D1/682Capacitors having no potential barriers having dielectrics comprising perovskite structures
    • H10W42/00
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10BELECTRONIC MEMORY DEVICES
    • H10B53/00Ferroelectric RAM [FeRAM] devices comprising ferroelectric memory capacitors

Landscapes

  • Semiconductor Memories (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Semiconductor Integrated Circuits (AREA)

Abstract

Mikroelektronische Struktur mit einem wasserstoffempfindlichen Dielektrikum (14), das von einer Wasserstoffbarrierenschicht (22, 26) aus einem elektrisch isolierenden Material bedeckt ist, wobei zwischen dem wasserstoffempfindlichen Dielektrikum (14) und der Wasserstoffbarrierenschicht (22, 26) zumindest ein Zwischenoxid (18) angeordnet ist, das mindestens fünfmal so dick wie das wasserstoffempfindliche Dielektrikum (14) ist, wobei im Zwischenoxid (18) mit leitfähigem Material (24) gefüllte Kontaktlöcher (20) angeordnet sind und die Wasserstoffbarrierenschicht (22) die Seitenwände der Kontaktlöcher (20) auskleidet.

Description

  • Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Halbleitertechnologie und betrifft eine mikroelektronische Struktur mit einem wasserstoffempfindlichen Dielektrikum, das von einer Wasserstoffbarrierenschicht bedeckt ist. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zu Herstellung einer derartigen mikroelektronischen Struktur.
  • Bei einer Vielzahl von mikroelektronischen Strukturen werden dieelektrische oder ferroelektrische Schichten verwendet, die empfindlich auf Wasserstoff reagieren. So kann es zum Beispiel bei metalloxidhaltigen ferroelektrischen Schichten dazu kommen, daß die Polarisierbarkeit reduziert und damit die ferroelektrische Schicht in ihrer Funktion eingeschränkt wird.
  • Die Einwirkung von Wasserstoff läßt sich jedoch bei der Herstellung von Halbleiterprodukten in Form von mikroelektronischen Strukturen kaum verhindern. So sind beispielsweise bei der Konditionierung der Metallisierung und der Transistoren Ausheilschritte in Formiergas (95% N2, 5% H2) erforderlich. Weiterhin werden viele Schichten in wasserstoffhaltiger Atmosphäre abgeschieden, so z. B. Wolfram und Siliziumnitrid. Im Falle von ferroelektrischen Schichten führt die Einwirkung von Wasserstoff nachweislich zu einer Verschlechterung der elektrischen Eigenschaften, insbesondere zu einem erhöhten Leckstrom, Kurzschlüssen und geringerer Polarisation. Sofern die ferroelektrischen Schichten als Kondensatordielektrikum eines Speicherkondensators verwendet werden, kann die Einwirkung von Wasserstoff auch zu einer Verringerung der Haftung der ferroelektrischen Schichten und damit der Speicherkondensatoren auf dem Substrat führen.
  • Um die Einwirkung von Wasserstoff auf wasserstoffempfindliche Schichten zu verringern wurde vorgeschlagen, sogenannte Wasserstoffbarrierenschichten auf die wasserstoffempfindlichen Schichten aufzubringen, um letztere bei nachfolgenden Prozeßschritten in wasserstoffhaltiger Atmosphäre zu schützen. Im Falle von Speicherkondensatoren wird üblicherweise das Kondensatormodul von einer Wasserstoffbarrierenschicht (encapsulation barrier layer, EBL) bedeckt.
  • So ist es zum Beispiel aus der DE 199 04 379 A1 bekannt, die obere Elektroden eines Speicherkondensators mit einer Passivierungsschicht und anschließend mit einer Wasserstoffbarrierenschicht zu bedecken. Die Passivierungsschicht soll dabei die katalytische Spaltung von Ammoniak durch die metallhaltige obere Elektrode verhindern, der zur Abscheidung der Passivierungsschicht erforderlich ist. Die katalytische Spaltung von Ammoniak führt zur unmittelbareb Freisetzung von Wasserstoff, der bei unbedeckter oberer Elektrode durch diese bis zum Kondensatordielektrikum hindurch diffundieren kann. Es hat sich jedoch gezeigt, daß diese Passivierungsschicht zwar eine katalytische Spaltung von Ammoniak weitgehend ausschließt, ansonsten jedoch keinen ausreichenden Schutz vor dem durch die Abscheidungsreaktion an sich freiwerdendem Wasserstoff bietet.
  • Aus der EP 0 513 894 A2 ist ebenfalls bekannt, eine Wasserstoffbarrierenschicht unmittelbar auf das Kondensatormodul und insbesondere auf die von der ferroelektrische Schicht nicht bedeckten Randbereiche der Kondensatorelektroden auf zubringen. Sofern die Wasserstoffbarrierenschicht aus einem elektrisch leitenden Material besteht, muß gemäß EP 0 513 894 A2 zwischen der Wasserstoffbarrierenschicht und dem Kondensatormodul eine isolierende Schicht vorgesehen werden.
  • Das Problem der Wasserstoffdiffusion soll dagegen gemäß US 6,027,947 durch Einkapselung der oberen Kondensatorelektrode mittels des Ferroelektrikums vermindert werden.
  • Aus JP 2001-015696 A ist ein Halbleiterbauelement mit ferroelektrischem Speicherkondensator bekannt, bei dem zwischen einer Wasserstoffbarriere und der oberen Elektrode des ferroelektrischen Speicherkondensators eine Oxidschicht angeordnet ist, welche das Ferroelektrikum bei der Abscheidung der Wasserstoffbarriere schützen soll.
  • In der US 6 060 766 wird ein MOSFET beschrieben, der eine p-dotierte Glasschicht aufweist, die als Wasserstoffgetterschicht dient.
  • Die Verkapselung eines ferroelektrischen Speicherkondensators in einer Wasserstoffbarrierenschicht ist in der WO 01/24237 A1 beschrieben.
  • Die Verwendung von TiN als Wasserstoffbarriere wird in der US 5 523 595 und der EP 1 006 580 A2 beschrieben. TiN wird dabei gesputtert.
  • Um einen temporären Schutz einer ferroelektrischen Schicht bei der CVD-Abscheidung einer Aluminium-Metallisierung zu erreichen, wird gemäß der JP 11-087633 A vor der Aluminium-Abscheidung eine Palladiumschicht abgeschieden, die als Wasserstoffgetterschicht wirkt.
  • In der US 5 624 864 wird eine mikroelektronische Struktur mit einem ferroelektrischem Speicherkondensator beschrieben, der mit einer Isolationsschicht bedeckt ist, auf der eine PSG-Schicht sitzt, die als Wasserdampfsperre dient. In der Isolationsschicht sind Kontaktlöcher ausgebildet.
  • In der US 6 177 351 B1 wird eine mikroelektronische Struktur mit einem ferroelektrischen Speicherkondensator beschrieben, der unmiittelbar mit eine Ti-Al-Ni-Schicht bedeckt ist. Der Speicherkondensator ist mit einem Intermetalldielektrikum bedeckt, auf dem eine Metallisierung angeordnet ist.
  • Es hat sich weiter gezeigt, daß bei der Abscheidung der Wasserstoffbarrierenschichten neben der Gefahr der Kontamination der ferroelektrischen Schicht durch Wasserstoff auch eine Belastung durch das bei der Abscheidung nachfolgender Schichten (z. B. Wasserstoffdiffusionsbarriere, Oxidschichten) verwendete Plasma zu beobachten ist. Dabei kann es insbesondere zu elektrostatischen Aufladungen der Kondensatorelektrode und in deren Folge zu einer Schädigung der ferroelektrische Schicht kommen.
  • Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine mikroelektronische Struktur anzugeben, bei der diese Schädigungen weitgehend ausgeschlossen sind.
  • Diese Aufgabe wird durch eine mikroelektronische Struktur gemäß Anspruch 1 bzw. 4 gelöst.
  • Das Zwischenoxid besitzt erfindungsgemäß eine Mindestdicke, die fünfmal, bevorzugt sogar zehnmal größer als die Dicke des wasserstoffempfindlichen Dielektrikums sein soll. Die Wasserstoffbarrierenschicht liegt somit nicht direkt auf dem wasserstoffempfindlichen Dielektrikum bzw. in dessen unmittelbarer Nähe, sondern ist zumindest durch das Zwischenoxid von diesem getrennt. Die vergleichsweise große Dicke des Zwischenoxids sichert, daß der eventuell bei der Abscheidung der Wasserstoffbarrierenschicht entstehende Wasserstoff nicht bis zum wasserstoffempfindlichen Dielektrikum diffundieren kann. Das Zwischenoxid absorbiert einen vergleichsweise hohen Anteil des eindiffundierten Wasserstoffs. Die Absorptionsfähigkeit des Zwischenoxids nimmt mit seiner Dicke zu. Daher ist es bevorzugt, wenn die Dicke des Zwischenoxids deutlich grö ßer als das Fünffache der Dicke der wasserstoffempfindlichen Schicht ist.
  • Bevorzugt übernimmt das Zwischenoxid gleichzeitig die Funktion eines so genannten Intermetalldielektrikums, d. h., daß auf dem Zwischenoxid eine Metallisierungsschicht angeordnet und in dem Zwischenoxid Kontaktlöcher ausgebildet sind, welche die Metallisierungsschicht mit Funktionselementen unterhalb des Zwischenoxids verbinden. Die Kontaktlöcher sind dabei bevorzugt mit einem leitfähigen Material gefüllt. Die Wasserstoffbarrierenschicht wird somit aus dem Bereich des wasserstoffempfindlichen Dielektrikums in dem Bereich oberhalb des Zwischenoxids verlagert. Da das Zwischenoxid gleichzeitig die Funktion eines Intermetalldielektrikums übernimmt, kann hier auf die Abscheidung einer zusätzlichen Schicht, wie es der eingangs genannte Stand der Technik verlangt, verzichtet werden, sofern prinzipiell ein Intermetalldielektrikum bei der mikroelektronischen Struktur vorgesehen ist. Dies soll im folgenden am Beispiel eines ferroelektrischen Kondensators einer Speicherzelle eines Halbleiterbauelements näher erläutert werden.
  • Ein derartiger ferroelektrischer Kondensator sitzt in der Regel auf einer Isolationsschicht, die ihn von dem eigentlichen Halbleitersubstrat trennt. Der Kondensator besteht dabei aus einer unteren und einer oberen Elektrode und einem dazwischen liegenden ferroelektrischen Dielektrikum. Die untere Elektrode wird über eine in der Isolationsschicht ausgebildete leitfähigen Verbindung mit dem Halbleitersubstrat verbunden. Die obere Elektroden ist dagegen mit einer Metallisierung elektrisch leitend verbunden, die auf einem den Kondensator planarisierend bedeckenden Intermetalldielektrikum angeordnet ist. Die Verbindung zwischen der Metallisierung und der oberen Elektrode wird durch mit leitfähigem Material gefüllte Kontaktlöcher hergestellt.
  • Auf ein derartiges Intermetalldielektrikum, das gleichzeitig als Zwischenoxid dient, wird erfindungsgemäß die Wasserstoffbarrierenschicht aufgebracht, so daß diese nicht mehr wie im Stand der Technik unterhalb, sondern oberhalb des Intermetalldielektrikums angeordnet ist. Die damit verbundenen Vorteile sind einerseits eine verbesserte Wasserstoffabsorption und andererseits ein verbesserter Schutz gegenüber von einem Plasma induzierte Schädigungen. Insbesondere bietet die ausreichende Dicke des Intermetalldielektrikums bzw. des Zwischenoxids eine ausreichenden Schutz vor Wasserstoff. Darüber hinaus schützt das Intermetalldielektrikum bzw. das Zwischenoxid die Kondensatorelektroden vor einer elektrostatischen Aufladung bei der Plasmaabscheidung der Wasserstoffbarrierenschicht.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß bei der erfindungsgemäßen mikroelektronischen Struktur ein so genannte Recovery-Anneal nach der Abscheidung des Zwischenoxids durchgeführt werden kann, um vor Abscheidung der Wasserstoffbarrierenschicht eventuell entstandene Schädigungen in der wasserstoffempfindlichen Schicht zu beseitigen. Eine so ausgeheilte wasserstoffempfindliche Schicht ist bei der nachfolgenden Abscheidung der Wasserstoffbarrierenschicht durch das relativ dicke Zwischenoxid ausreichend geschützt.
  • Bevorzugt handelt es sich bei dem Zwischenoxid um eine Siliziumoxidschicht, die mittels eines TEOS-Verfahrens oder mit einem SOG-(Spin-on-glas)Verfahren aufgebracht wird. Der Vorteil dieser Verfahren besteht darin, daß sie in ammoniakfreier Atmosphäre durchgeführt werden. So kann zum Beispiel das TEOS-Verfahren lediglich ozonaktiviert erfolgen. Ein weiterer Vorteil besteht in einer Planarisierung der Oberfläche der mikroelektronischen Struktur durch das Zwischenoxid. Die Planarisierung erleichtert die nachfolgenden Prozeßschritte. Daher ist das Zwischenoxid bevorzugt eine planarisierende Schicht.
  • Bevorzugt kleidet die Wasserstoffbarrierenschicht auch die Seitenwände der Kontaktlöcher aus, um ein seitliches Eindringen von Wasserstoff in das Zwischenoxid zu verhindern. Die Wasserstoffbarrierenschicht kann sowohl aus einem isolierenden als auch aus einem elektrisch leitenden Material bestehen. Sofern ein elektrisch leitendes Material verwendet wird, sollte dieses bevorzugt von einer isolierenden Schicht bedeckt werden, um eventuelle Kurzschlüsse zur Metallisierung zu vermeiden. Zur weiteren Verbesserung der elektrischen Isolation der aus einem elektrisch leitfähigen Material hergestellten Wasserstoffbarrierenschicht gegenüber kann die Wasserstoffbarrierenschicht von den Rändern der Kontaktlöcher zurückgezogen sein.
  • Bevorzugt ist das wasserstoffempfindliche Dielektrikum eine metalloxidhaltige Schicht, die ein Paraelektrikum oder ein Ferroelektrikum darstellt. Die metalloxidhaltige Schicht weist dabei bevorzugt die allgemeine Form ABOx auf, wobei A für wenigstens ein Metall aus der Gruppe Barium (Ba), Strontium (Sr), Wismut (Bi), Blei (Pb), Zirkon (Zr), Lanthan (La), Niob (Nb), Kalium (K) oder Kalzium (Ca), B für Titan (Ti), Tantal (Ta), Niob (Nb) oder Ruthenium (Ru) und O für Sauerstoff (O) steht.
  • Weiterhin ist bevorzugt, wenn das wasserstoffempfindliche Dielektrikum als Kondensatordielektrikum dient und zwischen zwei metallhaltigen Elektroden angeordnet ist, wobei eine der beiden Elektroden zwischen dem wasserstoffempfindlichen Dielektrikum und dem Zwischenoxid angeordnet ist. Die Kondensatorelektroden bestehen dabei bevorzugt aus Platin (Pt), Ruthenium (Ru), Rhenium (Re), Rhodium (Rh), Palladium (Pa), Iridium (Ir), Iridiumoxid, Rutheniumoxid, Strontium-Rutheniumoxid oder einer Legierung dieser Materialien.
  • Die Dicke des Zwischenoxids hängt stark von der bei der Herstellung der mikroelektronischen Struktur verwendeten Strukturgröße ab. Je kleiner die Strukturgröße (die minimal er reichbare lithografische Auflösung) ist, desto geringer wird in der Regel die Schichtdicke der einzelnen Funktionsschichten sein. Im Falle von dynamischen Halbleiterspeichern liegt dies daran, daß ein Speicherkondensatoren stets eine Mindestladung speichern muß, und dies bei verkleinerten Strukturen und damit verkleinerter Oberfläche nur durch eine Verringerung der Schichtdicke des Kondensatordielektrikums erreichbar ist. Mit der Verkleinerung der Strukturen müssen in der Regel grundsätzlich auch alle anderen Schichten dünner ausgeführt werden. Bei den derzeit gängigen Strukturgrößen zwischen 0,25 und 0,17 μm sollte das Zwischenoxid eine Schichtdicke von größer 200 nm haben. Bevorzugt ist das Zwischenoxid sogar dicker als 400 nm. Je dicker das Zwischenoxid ausgebildet wird, desto stärker tritt dessen schützende Wirkung in den Vordergrund. Bei zukünftigen Strukturgröße von 0,1 μm und darunter kann das Zwischenoxid eine geringere Schichtdicke als 200 nm aufweisen, da die Wasserstoffbarrierenschicht selbst ebenfalls dünner ausgebildet wird und damit sich die Abscheidungszeit in wasserstoffhaltiger Atmosphäre verringert.
  • Als weiterer Vorteil zeigte sich, daß die Haftung des wasserstoffempfindlichen Dielektrikums aufgrund der schützenden Wirkung des dicken Zwischenoxids in Verbindung mit der Wasserstoffdiffusionsbarriere auch nach einem Formiergas-Anneal gleichbleibend gut bleibt. Ein Ablösen einzelner Schichten konnte nicht beobachtet werden. Darüber hinaus schützt das dicke Zwischenoxid das darunter liegende wasserstoffempfindliche Dielektrikum auch vor den mechanischen Auswirkungen von Plasmaabscheideprozesse, die z. B. durch auftreffende Ionen hervorgerufen werden können.
  • Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu Herstellung einer mikroelektronischen Struktur mit einem wasserstoffempfindlichen Dielektrikum anzugeben, bei dem der Schutz des wasserstoffempfindlichen Dielektrikums verbessert ist. Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 11 bzw. 12 gelöst.
  • Bevorzugt wird das Zwischenoxid mittels Spin-on-glas oder einem TEOS-Verfahren aufgebracht. Weiterhin ist bevorzugt, wenn nach Aufbringen der Wasserstoffbarrierenschicht in das Zwischenoxid Kontaktlöcher geätzt und die Seitenwände der Kontaktlöcher mit einer isolierenden Schicht ausgekleidet werden. Die isolierende Schicht kann dabei aus demselben Material wie die Wasserstoffbarrierenschicht bestehen, so daß beide zusammen die Funktion der Wasserstoffbarrierenschicht übernehmen. Die Wasserstoffbarrierenschicht kann dagegen auch aus einem leitfähigen Material bestehen, wobei in diesem Fall die Wasserstoffbarrierenschicht von der isolierenden Schicht bedeckt sein sollte.
  • Grundsätzlich kann die isolierende Schicht aus zwei Teilschichten hergestellt werden, wobei die erste Teilschicht auf das Zwischenoxid bzw. auf die Wasserstoffbarrierenschicht vor der Ätzung der Kontaktlöcher, die zweite Teilschicht jedoch nach der Ätzung der Kontaktlöcher konform auf das Zwischenoxid aufgebracht wird, wobei die zweite Teilschicht anschließend anisotrop zur Bildung von die Seitenwände der Kontaktlöcher auskleidende Randstege zurückgeätzt wird. In diesem Fall wird die isolierende Schicht von der auf der Oberfläche des Zwischenoxids bzw. der Wasserstoffbarrierenschicht liegenden ersten Teilschicht und der die Seitenwände der Kon taktlöcher auskleidenden zweiten Teilschicht gebildet. Bevorzugt besteht die isolierende Schicht aus Siliziumnitrid.
  • Nachfolgend soll die Erfindung an Hand eines zeichnerisch in Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert werden.
  • Es zeigt:
  • 1 eine erfindungsgemäße mikroelektronische Struktur,
  • 2A2C einzelne Verfahrensschritte zu Herstellung einer erfindungsgemäßen mikroelektronischen Struktur,
  • 3 eine erfindungsgemäße mikroelektronische Struktur mit von den Rändern der Kontaktlöcher zurückgezogener Wasserstoffbarrierenschicht und einer isolierenden Schicht, und
  • 4 eine erfindungsgemäße mikroelektronische Struktur mit aufgebrachter Metallisierung.
  • 1 zeigt ein Halbleitersubstrat 2 das von einer mit Kontaktlöchern 4 durchsetzten Isolationsschicht 6 bedeckt ist. Auf der Isolationsschicht 6 oberhalb der jeweiligen Kontaktlöcher 4 befinden sich die unteren Elektroden 8 der einzelnen Speicherkondensatoren. Die Elektroden 8 bestehen dabei aus einer Metallelektrode 10 und einer zwischen der Metallelektrode 10 und dem jeweiligen Kontaktloch 4 befindlichen Sauerstoffbarrierenschicht 12. Die Sauerstoffbarrierenschicht 12 soll eine Diffusion von Sauerstoff durch die mit leitfähigen Material gefüllten Kontaktlöcher 4 zum Halbleitersubstrat 2 verhindern. Sofern die Kontaktlöcher 4 mit Polysilizium gefüllt sind, verhindert die Sauerstoffbarrierenschicht 12 die Oxidation von Polysilizium und sichert daher, daß die Kontaktlöcher 4 nicht von einer isolierenden Siliziumoxidschicht bedeckt sind. Die Sauerstoffbarrierenschicht kann auch mehrlagig aufgebaut sein. Ein geeignetes Material zur Herstellung der Sauerstoffbarrierenschicht ist zum Beispiel teilweise oxidiertes Iridiumoxid. Gegebenenfalls können sich zwischen Sauerstoffbarrierenschicht und der Isolationsschicht 6 Haftvermittlungsschichten befinden.
  • Die unteren Elektroden 8 sind jeweils mit einer ferroelektrische Schicht 14 und einer oberen Elektrode 16 in Form einer Metallschicht bedeckt. Die ferroelektrische Schicht und die Metallschicht werden jeweils konform abgeschieden und bevorzugt gemeinsam mittels anisotroper Ätzverfahren strukturiert. Aus der so strukturierten Metallschicht entstehen dann die oberen Elektroden 16.
  • Bevorzugt bestehen die Metallelektroden 10 und die oberen Elektroden 16 aus einem Edelmetall, wie zum Beispiel Platin, oder aus Palladium, Iridium, Rhenium, Osmium oder Ruthenium. Bevorzugte Materialien für die ferroelektrische Schicht 14 sind Strontium-Wismut-Tantalat (SBT, SrBi2Ta2O9), Niobium dotiertes Strontium-Wismut-Tantalat (SBTN, SrBi2(Ta,Nb)2O9), Blei-Zirkon-Titanat (Pb(Zr,Ti)O3) oder Wismut-Titanat (BTO, Bi4Ti3O12). Anstelle einer ferroelektrischen Schicht kann auch eine paraelektrische Schicht mit einer hohen Dielektrizitätskonstante (z. B. größer als 20, bevorzugt größer als 50) verwendet werden. Ein derartiges Material ist zum Beispiel Barium-Strontium-Titanat (BST, (Ba,Sr)TiO3). Bei den vorstehend genannten Materialien handelt es sich durchweg um metalloxidhaltigen Materialien der allgemeinen Form ABOx.
  • Die unteren Elektroden, die ferroelektrische Schicht und die oberen Elektroden bilden zusammen jeweils einen Speicherkondensator. Die Speicherkondensatoren sind mit einer planarisierenden Schicht 18 bedeckt, die hier das Zwischenoxid darstellt. Das Zwischenoxid 18 kann zur Vermeidung von Wasserstoff- und Plasmaschäden zum Beispiel mit einem SOG-Verfahren oder mit einem ozonaktivierten TEOS-Verfahren abgeschieden werden. Das SOG-Verfahren ist ein Niedertemperatur-Verfahren, bei dem es weder zu Plasma- nach zu Wasserstoffschädigungen kommen kann. Ein weiterer Vorteil des SOG-Verfahrens liegt in seiner hohen Planarisierung der Oberfläche. Bei einem ozonak tivierten TEOS-Verfahren wird ebenfalls in einer wasserstofffreien Atmosphäre gearbeitet. Grundsätzlich eignet sich jedes Oxid als Material für das Zwischenoxid 18, auch wenn es in einer wasserstoffhaltigen Atmosphäre abgeschieden wird. Ein derartiges Oxid sollte jedoch eine ausreichende Durchlässigkeit für Sauerstoff bieten, damit nach Abscheidung ein Recovery-Anneal in sauerstoffhaltiger Atmosphäre zur Beseitigung der Wasserstoffschäden in der ferroelektrischen Schicht durchgeführt werden kann.
  • Das Zwischenoxid 18 weist Kontaktlöcher 20 auf, die sich entweder bis zu den oberen Elektroden 16 oder bis zum Halbleitersubstrat 2 erstrecken. Die Kontaktlöcher sind mit einer isolierenden Schicht 22 ausgekleidet und mit einem leitfähigen Material 24 gefüllt. Die isolierende Schicht 22 bedeckt gleichzeitig auch die Oberfläche des Zwischenoxids 18. Die isolierende Schicht 22 bildet gleichzeitig die Wasserstoffbarrierenschicht. Die Auskleidung der Kontaktlöcher mit der als Wasserstoffbarrierenschicht dienenden isolierenden Schicht 22 vermindert eine seitliche Eindiffusion von Wasserstoff. Dadurch können die Kontaktlöcher 20 zum Beispiel auch mit Wolfram gefüllt werden, das üblicherweise in einer wasserstoffhaltigen Atmosphäre abgeschieden wird, bzw. bei dessen Abscheidung große Mengen an Wasserstoff freigesetzt werden.
  • Bevorzugt weist die ferroelektrische Schicht eine Dicke von 50–100 nm auf. Dagegen sollte die Dicke des Zwischenoxids mindestens 300–800 nm betragen. Diese Werte sind beispielhaft für eine Technologie mit einer Strukturbreite von 0,25 μm.
  • Die als Wasserstoffdiffusionsbarriere dienende isolierende Schicht 22 besteht bevorzugt aus Siliziumnitrid, daß mittels eines LP-CVD(low pressure chemical vapour deposition)-Verfahrens abgeschieden wird. Siliziumnitrid sollte dabei möglichst stöchiometrisch vorliegen.
  • Nachfolgend sollen einzelne Verfahrensschritte des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens näher erläutert werden. In 2A ist ein Halbleitersubstrat 2 mit darüber befindlichem Zwischenoxid 18 dargestellt. Auf der Oberfläche des Zwischenoxids 18 ist eine Wasserstoffbarrierenschicht in einer ersten Teilschicht 28 angeordnet. Die erste Teilschicht 28 und das Zwischenoxid 18 wurden gemeinsam strukturiert. Alternativ kann auch die die erste Teilschicht 28 zuerst und nachfolgend das Zwischenoxid 18 unter Verwendung der strukturierten Teilschicht 28 als Maske geätzt werden. Mit der Ätzung werden Kontaktlöcher 20 in dem Zwischenoxid 18 geschaffen.
  • Nach erfolgter Ätzung wird konform eine zweite Teilschicht 30 aufgebracht, welche insbesondere die Seitenwände der Kontaktlöcher 20 bedeckt. Das Ergebnis dieses Prozeßschritts ist in 2B dargestellt.
  • Nachfolgend wird die zweite Teilschicht 30 anisotrop zurückgeätzt, so daß lediglich Randstege an den Seitenwänden der Kontaktlöcher verbleiben. Schließlich werden die Kontaktlöcher 20 mit einem leitfähigen Material 24 gefüllt. Die so erhaltene Struktur zeigt 2C. Die erste Teilschicht 28 und die zweite Teilschicht 30 bilden zusammen die Wasserstoffbarrierenschicht 22. Das zweistufige Verfahren zu Herstellung der Wasserstoffbarrierenschicht 22 dient insbesondere dazu, das Zwischenoxid 18 bis auf die Bodenbereiche vollständig mit der Wasserstoffbarrierenschicht zu bedecken.
  • Sofern die Wasserstoffbarrierenschicht aus einem elektrisch leitfähigen Material besteht, muß diese zur Vermeidung von Kurzschlüssen von einer isolierenden Schicht bedeckt werden. In diesem Fall wird auf das Zwischenoxid 18 zunächst die Wasserstoffbarrierenschicht und anschließend die isolierende Schicht bevorzugt in Form einer ersten Teilschicht aufgebracht. Anschließend werden die erste Teilschicht der isolie renden Schicht, die Wasserstoffbarrierenschicht und das Zwischenoxid geätzt, eine zweite Teilschicht konform abgeschieden und anisotrop zurückgeätzt. Dieser Verfahrensablauf unterschiedet sich von dem in den 2A2B gezeigten lediglich dahingehend, daß die Wasserstoffbarrierenschicht unterhalb der nunmehr als isolierende Schicht 22 dienenden Teilschichten 28, 30 liegt.
  • Eine diesbezügliche Struktur zeigt 3. Dort ist die aus einem leitfähigen Material bestehende Wasserstoffdiffusionsbarriere 26 zusätzlich seitlich von den Rändern der Kontaktlöcher 20 zurückgesetzt. Damit soll die Isolation der leitfähigen Wasserstoffdiffusionsbarriere gegenüber den Kontaktlöchern verbessert werden.
  • Schließlich zeigt 4 eine ebenfalls von den Seitenrändern der Kontaktlöcher zurückgesetzte Wasserstoffdiffusionsbarriere aus einem leitfähigen Material. Oberhalb der Kontaktlöcher 20 sitzt die Metallisierung 32, die bevorzugt aus Aluminium, Kupfer, einer Aluminiumlegierung oder einer Kupferlegierung besteht. Sofern die Wasserstoffbarrierenschicht 26 bzw. die isolierende Schicht 22 bis zu den Seitenrändern der Kontaktlöcher 20 und sogar in die Kontaktlöcher 20 hineinragt sitzt die Metallisierung 32 auch oberhalb dieser Schichten.
  • Als Materialien für die Wasserstoffdiffusionsbarriere kommen als elektrisch isolierende Materialien z. B. Siliziumnitrid uns Siliziumoxynitrid, und als elektrisch leitenden Materialien z. B. TiN, TiSiN, TaN, TaSiN (siehe z. B. deutsche Patentanmeldung 100 56 295.7 der gleichen Anmelderin, auf die hier vollinhaltlich Bezug genommen wird) in Frage.
  • 2
    Halbleitersubstrat
    4
    Kontaktloch
    6
    Isolationsschicht
    8
    untere Elektrode
    10
    Metallelektrode
    12
    Sauerstoffbarrierenschicht
    14
    ferroelektrische Schicht/paraelektrische Schicht/metalloxidhaltige Schicht
    16
    obere Elektrode
    18
    Zwischenoxid
    20
    Kontaktloch
    22
    isolierende Schicht/Wasserstoffbarrierenschicht
    24
    leitfähiges Material
    26
    Wasserstoffbarrierenschicht
    28
    erste Teilschicht
    30
    zweite Teilschicht/Randstege
    32
    Metallisierung

Claims (18)

  1. Mikroelektronische Struktur mit einem wasserstoffempfindlichen Dielektrikum (14), das von einer Wasserstoffbarrierenschicht (22, 26) aus einem elektrisch isolierenden Material bedeckt ist, wobei zwischen dem wasserstoffempfindlichen Dielektrikum (14) und der Wasserstoffbarrierenschicht (22, 26) zumindest ein Zwischenoxid (18) angeordnet ist, das mindestens fünfmal so dick wie das wasserstoffempfindliche Dielektrikum (14) ist, wobei im Zwischenoxid (18) mit leitfähigem Material (24) gefüllte Kontaktlöcher (20) angeordnet sind und die Wasserstoffbarrierenschicht (22) die Seitenwände der Kontaktlöcher (20) auskleidet.
  2. Mikroelektronische Struktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenoxid (18) eine Spin-on-glas oder eine TEOS-Schicht ist.
  3. Mikroelektronische Struktur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstoffbarrierenschicht (22, 26) aus Siliziumnitrid besteht.
  4. Mikroelektronische Struktur mit einem wasserstoffempfindlichen Dielektrikum (14), das von einer Wasserstoffbarrierenschicht (22, 26) aus einem elektrisch leitenden Material bedeckt ist, wobei zwischen dem wasserstoffempfindlichen Dielektrikum (14) und der Wasserstoffbarrierenschicht (22, 26) zumindest ein Zwischenoxid (18) angeordnet ist, das mindestens fünfmal so dick wie das wasserstoffempfindliche Dielektrikum (14) ist, wobei im Zwischenoxid (18) mit leitfähigem Material (24) gefüllte Kontaktlöcher (20) angeordnet sind und die Wasserstoffbarrierenschicht (26) von einer isolierenden Schicht (22, 28, 30) bedeckt ist, die die Seitenwände der Kontaktlöcher (20) auskleidet.
  5. Mikroelektronische Struktur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstoffbarrierenschicht (26) von den Rändern der Kontaktlöcher (20) beabstandet ist.
  6. Mikroelektronische Struktur nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das wasserstoffempfindliche Dielektrikum (14) eine metalloxidhaltige Schicht ist.
  7. Mikroelektronische Struktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die metalloxidhaltige Schicht (14) ein Ferroelektrikum oder ein Paraelektrikum ist.
  8. Mikroelektronische Struktur nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die metalloxidhaltige Schicht (14) die allgemeine Form ABOx aufweist, wobei A für wenigstens ein Metall aus der Gruppe Barium (Ba), Strontium (Sr), Wismut (Bi), Blei (Pb), Zirkon (Zr), Lanthan (La), Niob (Nb), Kalium (K) oder Kalzium (Ca), B für Titan (Ti), Tantal (Ta), Niob (Nb) oder Ruthenium (Ru) und O für Sauerstoff (O) steht.
  9. Mikroelektronische Struktur nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das wasserstoffempfindliche Dielektrikum (14) als Kondensatordielektrikum dient und zwischen zwei metallhaltigen Elektroden (8, 16) angeordnet ist, wobei eine der beiden Elektroden (8, 16) zwischen dem wasserstoffempfindlichen Dielektrikum (14) und dem Zwischenoxid (18) angeordnet ist.
  10. Mikroelektronische Struktur nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die metallhaltigen Elektroden (8, 16) aus Platin (Pt), Ruthenium (Ru), Rhenium (Re), Rhodium (Rh), Palladium (Pa), Iridium (Ir), Iridiumoxid, Rutheniumoxid, Strontium-Rutheniumoxid oder einer Legierung dieser Materialien besteht.
  11. Verfahren zu Herstellung einer mikroelektronischen Struktur, die ein von einer Wasserstoffbarrierenschicht (22, 26) bedecktes wasserstoffempfindliches Dielektrikum (14) aufweist, mit den Schritten: – ein wasserstoffempfindliches Dielektrikum (14) wird auf ein Substrat (2, 6) aufgebracht; – auf das wasserstoffempfindliche Dielektrikum (14) wird zumindest ein Zwischenoxid (18) in einer Dicke aufgebracht, die mindestens das fünffache der Dicke des wasserstoffempfindlichen Dielektrikums (14) beträgt; – das Zwischenoxid (18) wird mit einer Wasserstoffbarrierenschicht (22, 26) aus einem isolierendem Material bedeckt, und – nach Aufbringen der Wasserstoffbarrierenschicht (22, 26) werden in das Zwischenoxid (18) Kontaktlöcher (20) geätzt und die Seitenwände der Kontaktlöcher (20) mit einer isolierenden Schicht (22, 30) ausgekleidet, wobei die isolierende Schicht (22, 28, 30) aus dem gleichen Material wie die Wasserstoffbarrierenschicht (22, 26) besteht und beide zusammen die Wasserstoffbarrierenschicht bilden.
  12. Verfahren zu Herstellung einer mikroelektronischen Struktur, die ein von einer Wasserstoffbarrierenschicht (22, 26) bedecktes wasserstoffempfindliches Dielektrikum (14) aufweist, mit den Schritten: – ein wasserstoffempfindliches Dielektrikum (14) wird auf ein Substrat (2, 6) aufgebracht; – auf das wasserstoffempfindliche Dielektrikum (14) wird zumindest ein Zwischenoxid (18) in einer Dicke aufgebracht, die mindestens das fünffache der Dicke des wasserstoffempfindlichen Dielektrikums (14) beträgt; – das Zwischenoxid (18) wird mit einer Wasserstoffbarrierenschicht (22, 26) aus einem elektrisch leitendem Material bedeckt, und – nach Aufbringen der Wasserstoffbarrierenschicht (22, 26) werden in das Zwischenoxid (18) Kontaktlöcher (20) geätzt und die Seitenwände der Kontaktlöcher (20) mit einer isolierenden Schicht (22, 30) ausgekleidet, wobei die Wasserstoffbarrierenschicht (26) von der isolierenden Schicht (22, 28, 30) bedeckt wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenoxid (18) mittels Spin-on-glas oder einem TEOS-Verfahren aufgebracht wird.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierende Schicht (22) aus zwei Teilschichten (28, 30) hergestellt wird, wobei die erste Teilschicht (28) auf das Zwischenoxid (18) bzw. auf die Wasserstoffbarrierenschicht (26) vor der Ätzung der Kontaktlöcher (20) und die zweite Teilschicht (30) nach der Ätzung der Kontaktlöcher (20) konform auf das Zwischenoxid (18) und die erste Teilschicht (28) aufgebracht wird, wobei die zweite Teilschicht (30) anschließend anisotrop zur Bildung von die Seitenwände der Kontaktlöcher (20) auskleidende Randstege (30) zurück geätzt wird.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierende Schicht (22, 28, 30) aus Siliziumnitrid besteht.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das wasserstoffempfindliche Dielektrikum (14) von einer metalloxidhaltige Schicht der allgemeine Form ABOx gebildet wird, wobei A für wenigstens ein Metall aus der Gruppe Barium (Ba), Strontium (Sr), Wismut (Bi), Blei (Pb), Zirkon (Zr), Lanthan (La), Niob (Nb), Kalium (K) oder Kalzium (Ca), B für Titan (Ti), Tantal (Ta), Niob (Nb) oder Ruthenium (Ru) und O für Sauerstoff (O) steht.
  17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß auf das wasserstoffempfindliche Dielektrikum (14) eine metallhaltige Elektrode (16) aufgebracht wird, die von dem Zwischenoxid (18) bedeckt wird.
  18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die metallhaltige Elektrode (16) aus Platin (Pt), Ruthenium (Ru), Rhenium (Re), Rhodium (Rh), Palladium (Pa), Iridium (Ir), Iridiumoxid, Rutheniumoxid, Strontium-Rutheniumoxid oder einer Legierung dieser Materialien besteht.
DE10121657A 2001-05-03 2001-05-03 Mikroelektronische Struktur mit Wasserstoffbarrierenschicht Expired - Fee Related DE10121657B4 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10121657A DE10121657B4 (de) 2001-05-03 2001-05-03 Mikroelektronische Struktur mit Wasserstoffbarrierenschicht
CNB028107969A CN100429762C (zh) 2001-05-03 2002-04-22 具氢阻障层的微电子结构
PCT/EP2002/004422 WO2002091432A2 (de) 2001-05-03 2002-04-22 Mikroelektronische struktur mit einer wasserstoffbarrierenschicht
JP2002588598A JP2004525525A (ja) 2001-05-03 2002-04-22 水素防護層を備えた超小型電子構造体
US10/476,579 US7276300B2 (en) 2001-05-03 2002-04-22 Microelectronic structure having a hydrogen barrier layer
KR1020037014243A KR100614291B1 (ko) 2001-05-03 2002-04-22 수소 배리어 층을 포함하는 마이크로일렉트로닉 구조물

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10121657A DE10121657B4 (de) 2001-05-03 2001-05-03 Mikroelektronische Struktur mit Wasserstoffbarrierenschicht

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10121657A1 DE10121657A1 (de) 2002-11-28
DE10121657B4 true DE10121657B4 (de) 2010-02-11

Family

ID=7683582

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10121657A Expired - Fee Related DE10121657B4 (de) 2001-05-03 2001-05-03 Mikroelektronische Struktur mit Wasserstoffbarrierenschicht

Country Status (6)

Country Link
US (1) US7276300B2 (de)
JP (1) JP2004525525A (de)
KR (1) KR100614291B1 (de)
CN (1) CN100429762C (de)
DE (1) DE10121657B4 (de)
WO (1) WO2002091432A2 (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP4800627B2 (ja) * 2004-03-24 2011-10-26 セイコーエプソン株式会社 強誘電体メモリ素子
JP4178414B2 (ja) * 2004-12-27 2008-11-12 セイコーエプソン株式会社 強誘電体膜、強誘電体キャパシタおよび強誘電体メモリ
KR100639219B1 (ko) * 2005-05-27 2006-10-30 주식회사 하이닉스반도체 반도체 소자의 캐패시터 형성방법
KR101954452B1 (ko) 2012-05-14 2019-03-06 전북대학교산학협력단 촉매층을 포함하는 능동형 수소 확산 방지막
CN104076067A (zh) * 2014-06-10 2014-10-01 桂林电子科技大学 一种氢敏感纳米复合材料及其制备方法
CN114892150B (zh) * 2022-04-29 2023-12-05 广东伟智创科技有限公司 Mocvd双腔体生长氧化物薄膜设备及使用方法
US12369325B2 (en) 2022-06-15 2025-07-22 Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, Ltd. Gate-last tri-gate FeFET

Citations (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0513894A2 (de) * 1991-05-08 1992-11-19 Koninklijke Philips Electronics N.V. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit einem Kondensator mit einem ferroelektrischen Dieletrikum und Halbleiteranordnung mit einem derartigen Kondensator
US5523595A (en) * 1990-08-21 1996-06-04 Ramtron International Corporation Semiconductor device having a transistor, a ferroelectric capacitor and a hydrogen barrier film
US5624864A (en) * 1993-08-05 1997-04-29 Matsushita Electronics Corporation Semiconductor device having capacitor and manufacturing method thereof
JPH1187633A (ja) * 1997-09-02 1999-03-30 Fujitsu Ltd 半導体装置の製造方法
US6027947A (en) * 1996-08-20 2000-02-22 Ramtron International Corporation Partially or completely encapsulated top electrode of a ferroelectric capacitor
US6060766A (en) * 1997-08-25 2000-05-09 Advanced Micro Devices, Inc. Protection of hydrogen sensitive regions in semiconductor devices from the positive charge associated with plasma deposited barriers or layers
EP1006580A2 (de) * 1998-12-03 2000-06-07 Matsushita Electronics Corporation Halbleiterspeicheranordnung mit einer Wasserstoff-Barrierschicht, und Verfahren
DE19904379A1 (de) * 1999-02-03 2000-08-17 Siemens Ag Mikroelektronische Struktur
JP2001015696A (ja) * 1999-06-29 2001-01-19 Nec Corp 水素バリヤ層及び半導体装置
US6177351B1 (en) * 1997-12-24 2001-01-23 Texas Instruments Incorporated Method and structure for etching a thin film perovskite layer
WO2001024237A1 (en) * 1999-09-28 2001-04-05 Symetrix Corporation Integrated circuits with barrier layers and methods of fabricating same

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP3265593B2 (ja) 1991-10-02 2002-03-11 松下電器産業株式会社 半導体装置の製造方法
JPH07111318A (ja) * 1993-10-12 1995-04-25 Olympus Optical Co Ltd 強誘電体メモリ
JPH09293869A (ja) 1996-04-25 1997-11-11 Nec Corp 半導体装置およびその製造方法
JP3157734B2 (ja) * 1997-02-03 2001-04-16 松下電子工業株式会社 強誘電体メモリ装置及びその製造方法
US5902131A (en) * 1997-05-09 1999-05-11 Ramtron International Corporation Dual-level metalization method for integrated circuit ferroelectric devices
JP3090198B2 (ja) * 1997-08-21 2000-09-18 日本電気株式会社 半導体装置の構造およびその製造方法
US6249014B1 (en) * 1998-10-01 2001-06-19 Ramtron International Corporation Hydrogen barrier encapsulation techniques for the control of hydrogen induced degradation of ferroelectric capacitors in conjunction with multilevel metal processing for non-volatile integrated circuit memory devices
KR20010004368A (ko) 1999-06-28 2001-01-15 김영환 강유전체 메모리 소자 및 그 제조 방법
DE10065976A1 (de) 2000-02-25 2002-02-21 Infineon Technologies Ag Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterbauelements
US7442944B2 (en) 2004-10-07 2008-10-28 Varian Semiconductor Equipment Associates, Inc. Ion beam implant current, spot width and position tuning

Patent Citations (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5523595A (en) * 1990-08-21 1996-06-04 Ramtron International Corporation Semiconductor device having a transistor, a ferroelectric capacitor and a hydrogen barrier film
EP0513894A2 (de) * 1991-05-08 1992-11-19 Koninklijke Philips Electronics N.V. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit einem Kondensator mit einem ferroelektrischen Dieletrikum und Halbleiteranordnung mit einem derartigen Kondensator
US5624864A (en) * 1993-08-05 1997-04-29 Matsushita Electronics Corporation Semiconductor device having capacitor and manufacturing method thereof
US6027947A (en) * 1996-08-20 2000-02-22 Ramtron International Corporation Partially or completely encapsulated top electrode of a ferroelectric capacitor
US6060766A (en) * 1997-08-25 2000-05-09 Advanced Micro Devices, Inc. Protection of hydrogen sensitive regions in semiconductor devices from the positive charge associated with plasma deposited barriers or layers
JPH1187633A (ja) * 1997-09-02 1999-03-30 Fujitsu Ltd 半導体装置の製造方法
US6177351B1 (en) * 1997-12-24 2001-01-23 Texas Instruments Incorporated Method and structure for etching a thin film perovskite layer
EP1006580A2 (de) * 1998-12-03 2000-06-07 Matsushita Electronics Corporation Halbleiterspeicheranordnung mit einer Wasserstoff-Barrierschicht, und Verfahren
DE19904379A1 (de) * 1999-02-03 2000-08-17 Siemens Ag Mikroelektronische Struktur
JP2001015696A (ja) * 1999-06-29 2001-01-19 Nec Corp 水素バリヤ層及び半導体装置
US6455882B1 (en) * 1999-06-29 2002-09-24 Nec Corporation Semiconductor device having a hydrogen barrier layer
WO2001024237A1 (en) * 1999-09-28 2001-04-05 Symetrix Corporation Integrated circuits with barrier layers and methods of fabricating same

Also Published As

Publication number Publication date
WO2002091432A2 (de) 2002-11-14
US7276300B2 (en) 2007-10-02
JP2004525525A (ja) 2004-08-19
WO2002091432A3 (de) 2003-05-01
KR20040000449A (ko) 2004-01-03
KR100614291B1 (ko) 2006-08-21
DE10121657A1 (de) 2002-11-28
US20040191532A1 (en) 2004-09-30
CN100429762C (zh) 2008-10-29
CN1513203A (zh) 2004-07-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10000005C1 (de) Verfahren zur Herstellung eines ferroelektrischen Halbleiterspeichers
DE10131716B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Kondensators für eine Halbleiterspeichervorrichtung durch eine zweistufige Thermalbehandlung
DE19926711B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines ferroelektrischen Speicherbauelements
DE10227346B4 (de) Ferroelektrische Speichervorrichtung, die eine ferroelektrische Planarisationsschicht verwendet, und Herstellungsverfahren
DE10163345B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Kondensators in einem Halbleiterbauelement
DE10014315B4 (de) Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterspeichers
DE19712540C1 (de) Herstellverfahren für eine Kondensatorelektrode aus einem Platinmetall
DE10121657B4 (de) Mikroelektronische Struktur mit Wasserstoffbarrierenschicht
DE19963500C2 (de) Verfahren zum Herstellen einer strukturierten metalloxidhaltigen Schicht, insbesondere einer ferroelektrischen oder paraelektrischen Schicht
EP1202333B1 (de) Speicherkondensator und zugehörige Kontaktierungsstruktur sowie Verfahren zu deren Herstellung
EP1182698A2 (de) Barriereschicht für einen Speicherkondensator
DE10053171C2 (de) Verfahren zum Herstellen einer ferroelektrischen oder paraelektrischen metalloxidhaltigen Schicht und eines Speicherbauelements daraus
EP1111083B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer strukturierten Metallschicht
DE10262115B4 (de) Integrierte Schaltungsvorrichtung mit einer Vielzahl an gestapelten Kondensatoren, Metall-Isolator-Metall-Kondensator sowie Herstellungsverfahren dafür
DE10207130B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Bauelements sowie Bauelement mit einer Edelmetallschicht, einer Edelmetallsilizidschicht und einer oxidierten Silizidschicht
EP1277230B1 (de) Verfahren zur herstellung von kondensatorstrukturen
DE19915078A1 (de) Verfahren zur Prozessierung einer monokristallinen Halbleiterscheibe und teilweise prozessierte Halbleiterscheibe
DE10009762B4 (de) Herstellungsverfahren für einen Speicherkondensator mit einem Dielektrikum auf der Basis von Strontium-Wismut-Tantalat
EP1202332B1 (de) Kontaktierungsstruktur für einen ferroelektrischen Speicherkondensator und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE19640244A1 (de) Kondensator mit einem Elektrodenkern und einer dünnen Edelmetallschicht als erster Elektrode
DE10105673C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines nach dem Stackprinzip aufgebauten integrierten ferroelektrischen Halbleiterspeichers oder eines DRAM-Halbleiters mit Hoch-epsilon-Material
EP1358671A2 (de) Verfahren zur herstellung ferroelektrischer kondensatoren und integrierter halbleiterspeicherbausteine
DE19904379A1 (de) Mikroelektronische Struktur
WO2002041339A2 (de) Verfahren zur herstellung ferroelektrischer kondensatoren und integrierte ferroelektrische halbleiterspeicheranordnung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: QIMONDA AG, 81739 MUENCHEN, DE

8364 No opposition during term of opposition
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: POLARIS INNOVATIONS LTD., IE

Free format text: FORMER OWNER: QIMONDA AG, 81739 MUENCHEN, DE

Owner name: INFINEON TECHNOLOGIES AG, DE

Free format text: FORMER OWNER: QIMONDA AG, 81739 MUENCHEN, DE

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: POLARIS INNOVATIONS LTD., IE

Free format text: FORMER OWNER: INFINEON TECHNOLOGIES AG, 85579 NEUBIBERG, DE

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee