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DE1016391B - Verfahren zur Verbindung beliebiger Materialien unter gleichzeitiger Verwendung von Klebstoffen und mechanischen Mitteln - Google Patents

Verfahren zur Verbindung beliebiger Materialien unter gleichzeitiger Verwendung von Klebstoffen und mechanischen Mitteln

Info

Publication number
DE1016391B
DE1016391B DEJ12711A DEJ0012711A DE1016391B DE 1016391 B DE1016391 B DE 1016391B DE J12711 A DEJ12711 A DE J12711A DE J0012711 A DEJ0012711 A DE J0012711A DE 1016391 B DE1016391 B DE 1016391B
Authority
DE
Germany
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joining
materials
adhesives
mechanical means
adhesive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ12711A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Jedlicka
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE1016391B publication Critical patent/DE1016391B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L83/00Compositions of macromolecular compounds obtained by reactions forming in the main chain of the macromolecule a linkage containing silicon with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon only; Compositions of derivatives of such polymers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08L83/04Polysiloxanes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J183/00Adhesives based on macromolecular compounds obtained by reactions forming in the main chain of the macromolecule a linkage containing silicon, with or without sulfur, nitrogen, oxygen, or carbon only; Adhesives based on derivatives of such polymers
    • C09J183/04Polysiloxanes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J2483/00Presence of polysiloxane

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verbindung beliebiger Materialien unter gleichzeitiger Verwendung von Klebstoffen und mechanischen Mitteln In der deutschen Patentschrift 948 073 ist ein Verbindungsverfahren beschrieben, bei dem ein nicht wärmehärtbarer, Rückprallelastizität aufweisender Silikonkitt (»bouncing putty«) gemeinsam mit bekannten Fügeverfahren, wie Schrauben, Nageln, Klammern, Verstiften od. dgl. benutzt wird. Der bekanntlich stoßelastische Silikonkitt, der z. B. aus einem, mit einer Borverbin.dung polymerisierten Dimethylpolysiloxanöl hergestellt wird, hat dabei die Aufgabe, die dynamischen Belastungen der Verbindung und die Belastungsspitzen aufzunehmen.
  • Es wurde nun gefunden, daß der an sich bekannte Dimethylpolysiloxankautschuk mit Vorteil zu einem solchen Verbindungsverfahren verwendet wird, wenn er füllstoff-, vulkanisationsmittelfrei und ohne sonstige Zusätze ist. Dieses Produkt besitzt dann eine gerade bei hohen dynamischen Belastungen, wie Stöße, Schläge, Schwingungen od. dgl., auftretende, bisher offenbar gar nicht beachtete, erhebliche Stoßelastizität. Diese wirkt sich so aus, daß Klebverbindungen hiermit bei dynamischer Beanspruchung überraschende Festigkeitswerte ergeben. Die Ausnutzung dieser besonderen Eigenschaft des an sich sonst bekannten Produktes kann im Hinblick auf die Weichheit der Klebung langsam und stetig einwirkenden Kräften gegenüber aber nur in Verbindung mit den bekannten Fügeverfahren, wie Schrauben, Nieten od. dgl., erfolgen, die diese Kräfte, also die statische Belastung übernehmen. Dann ergibt sich aber ein fortschrittliches Verbindungsverfahren für beliebige Materialien, zumal durch die zusätzliche, durch den Klebstoff erfolgende Bindung der ganzen Fläche andererseits auch die bisherigen Fügeverfahren, wie Schrauben, Nageln, Nieten od. dgl., erheblich verbessert werden. Im Vergleich zu bekannten Klebverfahren, wie sie mit härtbaren Kunstharzen, wie Epoxyharzen z. B. bei Metallverbindungen üblich sind, ist die wesentlich größere Belastungsfähigkeit bei den dynamischen Beanspruchungen hervorzuheben. Ein Bruch der erfindungsgemäßen Klebung heilt sich, sofern er überhaupt noch auftritt, wieder von selbst aus. Der vorgeschlagene Klebstoff bleibt in seiner Konsistenz und seinen Haft- und Bindeeigenschaften auch in Jahren praktisch unverändert, es erfolgt keinerlei Härtung. Dies gilt zudem für einen beachtlich großen Temperaturbereich von tiefen bis zu höheren Temperaturen, etwa von -60 bis 250°.
  • Hervorzuheben ist weiterhin die bekannte chemische Beständigkeit und Wasserfestigkeit dieses Produktes.
  • Auf Grund der im allgemeinen bekannten Eigenschaften dieses ungefüllten Silikonkautschuks (Dimethylplysiloxankautschulz), der aus dem Hydrolysenprodukt von sehr reinem Dimethyldich.lorsilan und Behandlung mit Katalysatoren hergestellt wird und der eine hochviskose, leicht klebrige, weiche Paste darstellt, scheint dieses Produkt zunächst als Klebstoff wenig geeignet zu sein; es ist bisher auch wohl kaum dazu verwendet worden. Anders jedoch. bei dem mit Vulkanisationsmittel, wie z. B. organische Peroxyde und gegebenenfalls auch noch mit Füllstoffen versehene Produkt, das als vulkanisierbarer Silikonkautschuk für Klebungen aller Art beschrieben und benutzt ist. Hierbei, d. h. schon bei geringer Vernetzung der Siloxanketten (Vulkanisation), gehen jedoch die besonderen »Bouncing-putty-Eigenschaften« verloren, Diese Eigenschaften, wie die besondere Art der Haftung ,an fast allen Materialien, der kalte Fluß, die Rückprall- und Stoßelastizität in Verbindung mit der Plastizität, die am erfindungsgemäß vorgeschlagenen ungefüllten, vulkanisationsmittelfreien Dimethylpolysiloxankautschuk deutlich zu beobachten sind, ermöglichen aber erst das hochbelastbare Verbindungsverfahren nach der Erfindung.
  • Die Handhabung des Klebstoffes ist einfach, da er zur Bindung keinen besonderen Druck, keine Wärmeeinwirkung und keine Trocknungsvorgänge benötigt. Die zu verbindenden Teile werden, wie für den elastischen Silikonkitt (»bouncing putty«) in den deutschen Patentschriften 935 690 und 948 073 beschrieben, einfach unter Zwischenlage einer dünnen Schicht des Klebstoffes und kurzem Zusammendrücken vereinigt. Die sofort einsetzende Haftung vergrößert sich interessanterweise noch von selbst innerhalb einiger Zeit nach der Vereinigung. Die Verbindungsmittel des zusätzlichen Fügeverfahrens, wie Schrauben, Nieten, Klammern od. dgl., können einfach nach der Ausführung der Klebung durch den Klebstoff hindurch befestigt werden.
  • Versuche zeigen, daß die beschriebenen, besonderen Klebeigenschaften des ungefüllten Dim-ethylpolysiioxankautschuks an Metall-, Keramik-, Glas-, Holz-und Kunststoffteilen gleichmäßig gut sind.
  • - Gegenüber dem bekannten Verbindungsverfahren ,nach der deutschen Patentschrift 948 073, das nur für lösbare Verbindungen unter Verwendung von kittartigen, mit einer Borverbindung polymerisierten Dimethylpolysiloxanen 2., elastischer Silikonkitt, vorgeschlagen ist, ergeben sich mit dem Verfahren nach der -Erfindung ganz erheblich größere Klebfestigkeiten bei hohen dynamischen Belastungen, wie bei Stößen, Schlageinwirkungen u. dgl. Die Ursache hierfür ist wohl durch die reine, zusatzfreie Qualität des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Produktes begründet, die die besonderen Eigenschaften voll zui Wirkung kommen läßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbindung beliebiger Materialien unter gleichzeitiger Verwendung von Klebstoffen und mechanischen Mitteln, gekennzeichnet durch die gemeinsame Verwendung eines füllstoff- und vulkanisationamittelfreien Dimethylpolysiloxankautschuks als Klebstoff und den bekannten Fügeverfahren, wie Schrauben, Nieten, Nageln, Verstiften, Löten, Schweißen od. dgl. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 948 073; USA.-Patentschrift Nr. 2 541851.
DEJ12711A 1957-01-18 1957-01-18 Verfahren zur Verbindung beliebiger Materialien unter gleichzeitiger Verwendung von Klebstoffen und mechanischen Mitteln Pending DE1016391B (de)

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