DE1016006B - Einrichtung an Nachformfraesmaschinen fuer die Holzbearbeitung - Google Patents
Einrichtung an Nachformfraesmaschinen fuer die HolzbearbeitungInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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Description
- Einrichtung an Nachformfräsmaschinen für die Holzbearbeitung Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Nachformfräsmaschinen für die Holzbearbeitung zum Umrißfräsen von gegenüber einem ortsfesten Fräser und einer auf der Fräserwelle befestigten Anlaufrolle beweglichen, ebenen Werkstück und einer mit letzterem verbundenen Schablone.
- Bei dien bekannten Nachformfräsmaschinen wurden die Schablone und das Werkstück mit Stiften aneinander befestigt, wobei jedoch die im Werkstück bleibenden, durch die Stifte entstehenden Löcher in Kauf genommen werden mußten. Um das Werkstück nach Möglichkeit nicht zu beschädigen, wurden sehr kleine bzw. dünne Stifte verwendet, die jedoch bei dem Vibrieren der Maschine die Befestigung der beiden Teile aneinander nicht gewährleisteten, so daß Verschiebungen zwischen Werkstück und Schablone eintraten, die zu Fehlbearbeitungen führten. Andererseits entstanden auch durch die erwähnte Vibration und Erschütterung beim Fräsen eine Vergrößerung der Stiftlöcher, so daß beim Drehen von Werkstück und Schablone oder auch beim Anheben ebenfalls diese Stiftverbindung gelöst wurden.
- Bei der Einrichtung nach der Erfindung ist eine Schablone lotrecht verschiebbar und gewichtsentlastet mit Hilfe einer- Hohlstange drehbar an Gelenkarmeen eines am Tisch der Fräsmaschine befestigten Ständers aufgehängt, und die Verbindung mit dem Werkstück ist durch mindestens eine Saugspannplatte hergestellt, d:ren Saugleitung die Hohlstange bildet.
- Diese Einrichtung nach der Erfindung hat den Vorzug, daß jede Beschädigung des Werkstückes durch Stifte od. dgl. vermieden wird. Im Gegensatz zu der umständlichen Stiftverbindung kann schnell und bequem eine sichere Verbindung zwischen Schablone und dem daruiiterliegeaden Werkstück durch Betätigung eines Ventils der Saugleitung hergestellt weiden. Dank der zentralen Anordnung der die Schablone tragenden Hohlstange, die zugleich als Saugleitung ausgebildet ist, kann die Schablone mit dem Werkstück ungehindert an der Frässpindel entlang geführt werden, wobei - unbehindert durch Saugschläuche od. d,gl. --- der Fräsvorgang am gesamten in einem Zug vorgenommen werden kann. Da ein Gewichtsausgleich von Hohlstange und Schablone vorgesehen ist, ist damit auch die Reibung zwischen Werkstück und Frästischplatte vermindert, so daß das Werkstück mit der Schablone mühelos auf der .Älaschinenplatte verschoben werden kann.
- Nach beendetem Fräsvorgang kann wiederum die Verbindung zwischen Werkstück und Schablone nur durch Betätigung eines Ventils gelöst werden, wobei sich gleichzeitig dank dem Gewichtsausgleich die Schablone mit der Hohlstange nach oben bewegt, das Werkstück also frei liegt und bequem von der Maschinenplatte heruntergenommen werden kann.
- In gleicher Weise kann auch ein neues Werkstück ungehindert auf den Maschinentisch aufgelegt werden, wobei dann die Schablone mit der Hohlstange auf das Werkstück gesenkt und durch Saugspannkraft mit dem Werkstück verbunden wird.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig.1 eine Vorderansicht einer Einrichtung für Schablonenarbeiten auf Tischfräsmaschinen teilweise im Querschnitt, Fig. 2 die dazugehörige Aufsicht.
- In der Zeichnung ist mit 1 die Tischoberseite einer Fräsmaschine bezeichnet, über die die Fräswelle 2 mit Fräser 3 und Anlaufring 4 hervorragt. Das zu fräsende Werkstück (z. B. eine Platte aus Holz) ist mit 5 und die Schablone mit 6 bezeichnet. Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, sind an dieser Schablone 2 Saugspannplatten 7 befestigt, die auf ihrer Unterseite Dichtungsringe 8 aufweisen und mit den Verbindungsschläuchen 9 an die Saugleitung 10 angeschlossen sind. Auf dem Tisch der Fräsmaschine ist ein Ständer 11 befestigt, der mit einem Ausleger 12a, 12 b die Saugleitung 10 trägt. Dieser Ausleger ist am Ständer 11 schwenkbar gelagert und als Gelenkarm ausgebildet, wobei die Auslegerarme 12a und 12b bei 13 durch eine Gelenkachse miteinander verbunden sind. Bei der gezeigten vorteilhaften Ausbildung ist die Saugleitung 10 als Hohlstange ausgebildet und trägt zugleich die Schablone 6. Die Hohlstange 10 ist im Auslegerarm 12a senkrecht verschieb- und drehbar gelagert, so daß die Schablone 6 sowohl gehoben und gesenkt als auch um die Achse 10 gedreht werden kann.
- Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist am unteren Ende der Hohlstange 10 eine waagerechte Schiene 14 befestigt, an der mittels der Halter 15 die Saugspannplatten 7 verschieb- und feststellbar gelagert sind. Der Abstand der beiden Saugspannplatten kann also entsprechend der Größe der Schablonen eingestellt werden. Die Schablonen. sind in beliebiger Weise z. B. durch Schrauben lösbar mit den Saugspannplatten verbunden. Vorteilhaft besteht ferner die Hohlstange aus den beiden Teilen 10 und 10a, die durch ein Gelenk, zweckmäßig ein Schlauchstück 16, miteinander verbunden sind. An die Hohlstange 10 kann bei 17 ein zu einer Unterdruckquelle führender Schlauch angeschlossen werden.
- Nach Fig. 1 ist ferner mit dem oberen Teil der Hohlstange 10 ein am Ausleger bei 18 scliw°nlcbar gelagerter doppelarmiger Hebel 19 verbunden, und es ist auf diesem verschiebbar ein Gegengewicht 20 vorgesehen, das zum Gewichtsausgleich der Schablone 6 nebst Spannplatte 7 und Hohlstange 10 dient. Diese Lagerung ermöglicht ein müheloses Heben und Senken der Schablonc und erleichtert damit wesentlich die Handhabung bei Schablonenarbeiten. Das Werkstück 5 wird mittels beiden Saugspannplatten 7 fest und unverrückbar mit der Schablone 6 verbunden, so daß Fräsarb,eiten einwandfrei durchgeführt werden können.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung an Nachformfräsmaschinen für die Holzbearbeitung zum Umrißfräsen von geg;nüber einem ortsfesten Fräser und einer auf der Fräserwelle befestigten Anlaufrolle beweglichen, ebenen Werkstuck und mit letzterem verbundenen Schablone, dadurch gekennzeichnet, d:aß die Schablone (6) lotrecht verschiebbar und gewichtentlastet mit Hilfe einer Flohlstange (10) drehbar an Gelenkarmen (12 a, 12 b) eines am Tisch (1) der Fräsmaschine befestigten Ständers (11) aufgehängt ist und die Verbindung mit dem Werkstück (5) durch m-ind-estens,2iiie Saugspannplatte (7) hergestellt ist, deren Saugleitung die Hohlstange bildet.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit zwei oder mehreren Saugspannplatten, dadurch gekennzeichnet, daß am untern Ende der Hohlstange (10) eine waagerechte Schiene (14) befestigt ist, an der die in der Schablone (6) befestigten Saugspannplatten (7) verschieb- und feststellbar gelagert sind:
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gel@ennzeiclinet, daß die Hohlstange (10) einschließlich der an ihr befestigten Teile durch einen gewichtsbelasteten, am oberen Ende der Hohl-Stange (10) angreifend-°n und am freien Gelenkarm (12a) gelagerten, doppelarmigen Hebel (19) ausgeglichen ist. In L.etracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 526 249; französisch: Patentschrift Nr. 964 973.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF18420A DE1016006B (de) | 1955-09-15 | 1955-09-15 | Einrichtung an Nachformfraesmaschinen fuer die Holzbearbeitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF18420A DE1016006B (de) | 1955-09-15 | 1955-09-15 | Einrichtung an Nachformfraesmaschinen fuer die Holzbearbeitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1016006B true DE1016006B (de) | 1957-09-19 |
Family
ID=7088945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF18420A Pending DE1016006B (de) | 1955-09-15 | 1955-09-15 | Einrichtung an Nachformfraesmaschinen fuer die Holzbearbeitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1016006B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2620067A1 (fr) * | 1987-09-08 | 1989-03-10 | Aerospatiale | Systeme pour la manipulation de pieces en feuille a usiner a l'aide d'un gabarit |
| WO1999022917A1 (en) * | 1997-10-31 | 1999-05-14 | Fukuda, Incorporated | Method, system and apparatus for safely cutting a workpiece on an inverted router table |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE526249C (de) * | 1927-08-12 | 1931-06-04 | Heinrich Eberhard | Pneumatischer Werkstueckhalter |
| DE964973C (de) * | 1953-04-08 | 1957-05-29 | Gen Electric | Biegsame, elektrolumineszierende, geschichtete Tafel |
-
1955
- 1955-09-15 DE DEF18420A patent/DE1016006B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE526249C (de) * | 1927-08-12 | 1931-06-04 | Heinrich Eberhard | Pneumatischer Werkstueckhalter |
| DE964973C (de) * | 1953-04-08 | 1957-05-29 | Gen Electric | Biegsame, elektrolumineszierende, geschichtete Tafel |
Cited By (2)
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| FR2620067A1 (fr) * | 1987-09-08 | 1989-03-10 | Aerospatiale | Systeme pour la manipulation de pieces en feuille a usiner a l'aide d'un gabarit |
| WO1999022917A1 (en) * | 1997-10-31 | 1999-05-14 | Fukuda, Incorporated | Method, system and apparatus for safely cutting a workpiece on an inverted router table |
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