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DE10159300A1 - Vorrichtung zum Verhindern von Karosserieschäden an einem Fahrzeug - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern von Karosserieschäden an einem Fahrzeug

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DE10159300A1
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Germany
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sensor
vehicle
protection strip
shock protection
strip
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DE10159300A
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DE10159300B4 (de
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Arnold Schroetter
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Webasto SE
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Webasto Vehicle Systems International GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/04External Ornamental or guard strips; Ornamental inscriptive devices thereon
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R19/00Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
    • B60R19/02Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects
    • B60R19/24Arrangements for mounting bumpers on vehicles
    • B60R19/38Arrangements for mounting bumpers on vehicles adjustably or movably mounted, e.g. horizontally displaceable for securing a space between parked vehicles
    • B60R19/40Arrangements for mounting bumpers on vehicles adjustably or movably mounted, e.g. horizontally displaceable for securing a space between parked vehicles in the direction of an obstacle before a collision, or extending during driving of the vehicle, i.e. to increase the energy absorption capacity of the bumper

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verhindern von Karosserieschäden an einem die Vorrichtung enthaltenden Fahrzeug (1) durch sich nähernde fremde Gegenstände (4), insbesondere sich öffnende Fahrzeugtüren, wobei das Fahrzeug (1) zumindest an seinen Längsseiten Stoßschutzleisten (20) enthält, wobei das Fahrzeug (1) zumindest einen Sensor (3) aufweist, welcher das Annähern des fremden Gegenstands (4) erfaßt und ein Ausfahren zumindest eines Teils der Stoßschutzleiste (20) in eine Schutzstellung bewirkt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verhindern von Karosserieschäden an einem die Vorrichtung enthaltenden Fahrzeug durch sich nähernde fremde Gegenstände, insbesondere sich öffnende Fahrzeugtüren, wobei das Fahrzeug zumindest an seinen Längsseiten Stoßschutzleisten enthält.
  • Es ist bekannt, daß besonders beim Einparken und Aussteigen aus einem Fahrzeug die Gefahr besteht, durch die Kanten der geöffneten Türen einem Nachbarfahrzeug Karosserieschäden zuzufügen. Zwar weisen die meisten Fahrzeuge heutzutage Stoßschutzleisten auf, um solche Schäden zu vermeiden, jedoch ist dieser Schutz nur sehr eingeschränkt, da oftmals die Geometrie der Fahrzeuge sowie der Türen eine Beschädigung anderer Fahrzeuge mit Stoßschutzleisten sehr wohl zulässt (siehe Fig. 1). Um dies zu vermeiden, wurde vorgeschlagen, daß das eigene Fahrzeug eine sensorbetätigte Begrenzung des Türöffnungswinkels aufweist, welche bei Annäherung an andere Fahrzeuge deren Beschädigung vermeiden hilft. Solche Vorrichtungen sind aus der EP 0 066 750 A1, der DE 195 33 804 A1 sowie der DE 199 15 753 A1 bekannt.
  • Bei bereits geparktem Fahrzeug kann nur dann mit Sicherheit dessen Beschädigung vermieden werden, falls das andere Fahrzeug eine der oben genannten Vorrichtungen aufweist, was aber relativ selten der Fall sein dürfte.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zur Vermeidung eigener Karosserieschäden zu schaffen, die bei Annäherung fremder Gegenstände, insbesondere sich öffnender Fahrzeugtüren, gegen das eigene Fahrzeug wirksam ist und Beschädigungen sicher vermeidet.
  • Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Vorrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung zumindest einen Sensor aufweist, der das Annähern des fremden Gegenstands erfaßt und ein Ausfahren zumindest eines Teils der Stoßschutzleiste in eine Schutzstellung bewirkt. Auf diese Weise wird zumindest an der erforderlichen bzw. gefährdeten Stelle die Stoßschutzleiste soweit ausgefahren, daß sie über seitliche Karosserieteile weit genug hinaus steht, um eine Beschädigung auch durch unregelmäßig geformte und damit auch unregelmäßig weit hervorstehende Teile oder Gegenstände, z. B. Türen eines Fahrzeugs, zu verhindern. Die Vorrichtung ist grundsätzlich auch für das Fahrzeugheck und z. B. für die Stoßstange geeignet, die insbesondere in lackiertem Zustand durch eine ausfahrbare Schutzeinrichtung geschützt werden kann.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Der zumindest eine Sensor ist beispielsweise in den Fahrzeugseitenflächen oder den Seitentüren insbesondere im Bereich der Stoßschutzleisten oder benachbart dazu angeordnet. Vorzugsweise kann die Stoßschutzleiste den Sensor enthalten, so daß keine weiteren Einbaumaßnahmen erforderlich sind.
  • Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist die Stoßschutzleiste mit einer vorgespannten Feder verbunden, so daß sie durch Entfernen einer die Feder vorgespannt haltenden Sperre ausgefahren werden kann. Die vorgespannte Feder stellt einen einfachen Kraftspeicher dar, der keine ständige Bestromung oder dergleichen erfordert. Andererseits können auch Betätigungseinrichtung verwendet werden, die mit dem Bordnetz verbunden sind und z. B. motorische, magnetische oder hydraulische Antriebe aufweisen.
  • Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
  • Fig. 1 eine Teilansicht eines Fahrzeugs gemäß dem Stand der Technik;
  • Fig. 2a eine entsprechende Ansicht eines Fahrzeugs mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung im nichtbetätigten Fall;
  • Fig. 2b eine entsprechende Ansicht eines Fahrzeugs mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung im Fall der Betätigung;
  • Fig. 3 einen Ausschnitt beim Fahrzeug gemäß Fig. 1;
  • Fig. 4a in vergrößerter Ansicht einen Ausschnitt der Fig. 2a; und
  • Fig. 4b in vergrößerter Ansicht einen Ausschnitt der Fig. 2b.
  • Fig. 1 (Stand der Technik) zeigt eine mögliche Beschädigung bei einem Fahrzeug 1 mit einer herkömmlichen seitlichen Stoßschutzleiste 2 beim Öffnen einer Fahrzeugtür 4 eines benachbart stehenden Fahrzeugs. Die Stoßschutzleiste 2 kann nicht verhindern, daß die fremde Fahrzeugtür 4 am vorstehenden Teil 7 aufgrund der Form des eigenen und/oder des fremden Fahrzeugs eine Berührung erlaubt und demzufolge eine Beschädigung beider Fahrzeuge bewirkt. Die Fig. 3 (Stand der Technik) zeigt vergrößert die übliche Form und die Anbringung einer Stoßschutzleiste 2 z. B. an einer Fahrzeugseite oder Fahrzeugtür.
  • Eine bei Fahrzeugen mit bekannten Stoßschutzleisten mögliche Beschädigung wird mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung (siehe Fig. 2a und 2b sowie 4 und 4b) zuverlässig vermieden. Die Stoßschutzleiste 20 weist an ihrem außenseitigen Kopfteil 8 einen Sensor 3 zur Abstandserfassung und in ihrem inneren Teil eine vorgespannte Feder 6 auf, welche im Bereitschaftszustand durch eine Sperre 5 in Vorspannung gehalten wird. Damit ist die erfindungsgemäße Stoßschutzleiste 20 an bzw. in der Fahrzeugkarosserie 1 aufgenommen.
  • Nähert sich ein fremder Gegenstand, beispielsweise eine sich öffnende Fahrzeugtür 4, so erfaßt der Sensor 3 diese Annäherung und bewirkt eine Aufhebung der Sperre 5, so daß die vorgespannte Feder 6 den Kopfteil 8 der Stoßschutzleiste 20 nach außen drückt und damit den fremden Gegenstand 4 abbremst, so daß eine Beschädigung der Karosserie 1 des eigenen Fahrzeugs nicht möglich ist. Dies ist durch den Abstand 11 zwischen den Karosserieteilen 1 und 4 in Fig. 2b dargestellt. Die Feder 6 sitzt in einer Führung oder einem Schaft 9, an dessen hinteren Ende sie sich abstützt, wobei der vordere Teil der Feder 6 durch die Sperre 5 im Bereitschaftszustand fixiert ist.
  • Des weiteren kann vorgesehen sein, daß, wenn sich der fremde Gegenstand 4 wieder entfernt, die Bewegung der Stoßschutzleiste 20 durch eine nicht dargestellte motorische Betätigung umgekehrt wird und die Stoßschutzleiste 20 wieder einfährt. Die Sperre 5 verriegelt die Feder 6 wieder und hält sie unter Vorspannung, womit der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt ist.
  • Der Sensor 3 kann eine Infrarot- oder Ultraschall-Messeinrichtung aufweisen oder nach dem Induktionsprinzip arbeiten. Solche Messeinrichtungen sind aus dem Stand der Technik hinlänglich bekannt und müssen daher nicht näher erläutert werden. Die vorzugsweise mechanisch auf die Feder 6 wirkende Sperre 5 wird durch den Sensor 3 beispielsweise elektrisch betätigt. Zusätzlich kann der Sensor 3 noch ein akustisches oder optisches Signal bei Annäherung eines fremden Gegenstands bewirken. Bedarfsweise kann der Sensor 3 auch weitere zum Erkennen von Störungen oder Hindernissen im Fahrzeug eingebaute Bauteile und Messeinrichtungen, beispielsweise Einparkhilfen, verwenden.
  • Statt durch Betätigung einer Feder kann die Stoßschutzleiste 20 auch durch eine nicht dargestellte motorische Betätigung ausgefahren werden, wobei in diesem Fall Feder 6 und Sperre 5 nicht benötigt werden.
  • Das Fahrzeug kann an seinen Längsseiten mehrere Sensoren 3 enthalten, wobei z. B. einer der Sensoren jeweils einem Abschnitt der Stoßschutzleiste 20 zugeordnet ist. Bei Ansprechen eines Sensors wird der zugeordnete Teil der Stoßschutzleiste 20 in dem entsprechenden Bereich ausgefahren, beispielsweise nur an der vorderen oder hinteren Türe.
  • Die Fig. 4a und 4b zeigen die Einzelheiten der Stoßschutzleiste in vergrößerter Darstellung im nichtbetätigten Fall bzw. im betätigten Fall. Vorteilhafterweise kann die Stoßschutzleiste 20, wie in der Zeichnung 2a dargestellt ist, zumindest teilweise in der Karosserie versenkt sein und bedarfsweise im erforderlichen Umfang ausfahren.
  • Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird eine Vermeidung oder zumindest eine Reduzierung von Schäden, speziell von Parkschäden, an der Karosserie eines Fahrzeugs wie Lackkratzer oder Beulen vermieden. Dies kann sich positiv auf das Schadensverhalten und damit auf eine Versicherungseinstufung auswirken. Schließlich ist ein verbessertes Fahrzeugstyling durch eine abgesenkte und insbesondere bündige Anordnung der Vorrichtung erzielbar. Bezugszeichenliste 1 Fahrzeug
    2 Stoßschutzleiste
    3 Sensor
    4 Fahrzeugtür
    5 Sperre
    6 Feder
    7 Teil
    8 Kopfteil
    9 Schaft
    11 Abstand
    20 Stoßschutzleiste

Claims (7)

1. Vorrichtung zum Verhindern von Karosserieschäden an einem die Vorrichtung enthaltenden Fahrzeug (1) durch sich nähernde fremde Gegenstände (4), insbesondere sich öffnende Fahrzeugtüren, wobei das Fahrzeug (1) zumindest an seinen Längsseiten Stoßschutzleisten (2) enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zumindest einen Sensor (3) aufweist, welcher das Annähern des fremden Gegenstands (4) erfaßt und ein Ausfahren zumindest eines Teils der Stoßschutzleiste (20) in eine Schutzstellung bewirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßschutzleiste (20) den Sensor (3) enthält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßschutzleiste (20) mit einer vorgespannten Feder (6) verbunden ist und ihr Ausfahren durch Entfernen einer die Feder (6) vorgespannt haltenden Sperre (5) erfolgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausfahren der Stoßschutzleiste (20) durch motorische Betätigung erfolgt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Wiedereinfahren der Stoßschutzleiste (20) durch motorische Betätigung erfolgt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (3) eine Infrarot- oder Ultraschall-Messeinrichtung oder eine nach dem Induktionsprinzip arbeitende Messeinrichtung enthält.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Annäherung eines fremden Gegenstands (4) bei dem eigenen Fahrzeug (1) durch dessen Sensor (3) betätigt zusätzlich ein optisches oder akustisches Signal auslöst.
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