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DE19947417A1 - Aktive Schutzleisten für Automobile - Google Patents

Aktive Schutzleisten für Automobile

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Publication number
DE19947417A1
DE19947417A1 DE1999147417 DE19947417A DE19947417A1 DE 19947417 A1 DE19947417 A1 DE 19947417A1 DE 1999147417 DE1999147417 DE 1999147417 DE 19947417 A DE19947417 A DE 19947417A DE 19947417 A1 DE19947417 A1 DE 19947417A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
car
vehicle
protective strips
metal support
groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999147417
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Rudloff
Heinz Hiddemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1999147417 priority Critical patent/DE19947417A1/de
Publication of DE19947417A1 publication Critical patent/DE19947417A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/04External Ornamental or guard strips; Ornamental inscriptive devices thereon

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Weil Automobilschutzleisten direkt fest blechverbunden sind, geben sie Aufprallenergie an Beulenformen an die heutige gewichtsoptimierte Karrosse weiter. Modellinnovationen mit Türhöhenunterschieden zueinander und neue Türformen mit unterschiedlichen Kantenfluchtlinien erzeugen beim Türöffnen Beulen unter- bzw. oberhalb der Nachbarschutzleiste. DOLLAR A Aktive Schutzleisten auf einem Träger aus Federstahl, welcher eingebettet ist in einer horizontal verlaufenden Türsicke, werden durch türseitig eingebaute Hubmagnete in Position der Trägerenden bei abgeschlossenem Fahrzeug mehrere Zentimeter von der Automobilaußenhaut bewegt. Beim Schutzleistenaufprall werden Träger und Leiste zwar leicht durchgebogen; durch deren Abstand zum schutzsuchenden Blech wird aber keine Beule erzeugt. Beim Türöffnen einer nach innen fliehenden Vertikalkante der öffnenden Tür berührt diese nun nicht mehr das Nachbarfahrzeug oberhalb seiner Schutzleiste, weil diese im ausgefahrenen Zustand schon vorher die sich verjüngende und weiter entfernte untere Vertikalkante derselben Tür abgefangen hat. Dieses System erhöht auch den Seitenaufprallschutz. DOLLAR A (Zeichnung 1/Vers. 1 u. 2) DOLLAR A Aktive Schutzleisten kommen überwiegend in Personenkraftwagen zum Einsatz.

Description

Es ist allgemein bekannt, daß die meisten Personenkraftwagen vorwiegend im Seitenbereich und insbesondere an den Türen mit Schutzleisten ver­ sehen sind die vielfach aus Kunststoff oder Gummi bestehen und zum Teil auch im Originallack des Fahrzeugs lackiert werden. Während die Automobile früherer Zeiten an diesen Stellen nur sogenannte "Zier­ leisten" aufwiesen, ist es heute üblich, die jetzt genannten "Schutz­ leisten" immer voluminöser zu gestalten. Diese Gestaltungsveränderung liegt darin begründet, daß bei der heutigen Parkplatzproblematik mit immer weniger und immer engeren Parkflächen es leicht möglich ist, daß selbst rücksichtsvolle Automobilbesitzer beim Aussteigen aus ihrem PKW das Nachbarfahrzeug berühren können. Hierbei käme es ohne Schutz­ leisten oft zu Beschädigungen, zumal es PKW-Besitzer gibt, die weder "Lackkultur" noch "Oberflächenästhetik" kennen - sie betrachten ihr eigenes Auto nur als Fortbewegungsmittel - ihnen ist es egal, ob sie den PKW eines anderen Menschen zu Schaden bringen.
Trotz dieser Maßnahme weisen heutige Automobile schon teilweise kurz nach Neukauf Beulen, Kratzer oder andere Oberflächenbeschädigungen auf, die den Wert des Fahrzeugs erheblich mindern können. Selbst "Licht­ beulen", also kaum sichtbare Beulen, die man nur gegen den Lichtschein in einer gebrochenen Glanzoberfläche erkennen kann, sind nicht so ohne weiteres kostengünstig zu beheben. Die Schadenscharakteristik läßt er­ kennen, daß selbst starke Gummileisten, die ohnehin die Optik des Fahr­ zeugs beeinträchtigen würde, einen Verformungsgrad des Bleches beim verstärkten Aufprall einer fremden Tür auf die Leiste etwa durch Streßsituation, nicht verhindern könnten. Schuld daran ist einmal der sehr ungünstige Elastizitätskoeffizient moderner Automobilbleche im Hinblick auf die sogenannte Rückverformbarkeit, weil das Material bei einem möglichen Zusammenstoß Energie aufnehmen soll und so eine "ge­ wollte Knautschzone" zur Sicherheit der Insassen bereitstellen muß. Zum anderen werden die Bleche immer dünner, um Gewicht einzusparen, und somit eine Verbrauchoptimierung beim Kraftstoff zu erreichen. Sicherheit und Ökonomie haben eben ihren Preis. Wird eine lackierte oder harte Kunststoff-Schutzleiste beschädigt, so ist ein aufwendiger Austausch nötig, weil ein direktes Ablösen und Wiederaufbringen der Leiste auf die "Fahrzeughaut" nicht unproblematisch ist. Überwiegend aber tauchen Beschädigungen im Türbereich auf, und zwar ober- oder unterhalb der Schutzleisten. Dies liegt daran, daß heutzutage durch eine Vielzahl von Modellinnovationen verschiedene Türhöhen und Tür­ formen vertreten sind. Durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung der "Aktiven Schutzleisten" werden alle voran aufgeführ­ ten Beschädigungen weitgehend vermieden.
Die Lösung wird dadurch realisiert, daß in den Türen horizontal über der gesamten Türbreite Sicken eingelassen sind, die einen sogenannten Schutzleistenträger aufnehmen. Dieser sehr stabile Metallträger aus Federstahl wird an beiden Enden durch Hubmagnete in den Türen aus der Sicke mehrere Zentimeter herausbewegt. Auf diesen Trägern sind die Schutzleisten befestigt. Diese Hubmagnete könnten auch durch einen anderen Aktivierungsmechanismus substituiert werden der dann ebenso mit dem Schließsystem des Fahrzeugs gekoppelt ist, so daß bei ver­ schlossenen Türen sich die Schutzleisten mehrere Zentimeter vor der "Fahrzeughaut" befinden.
Die mit der Erfindung erzielte Verbesserung der dargestellten Situ­ ation besteht aus zwei Hauptvorteilen. Sollte erstens eine unvermeid­ liche Krafteinwirkung in Höhe der Schutzleiste erfolgen, etwa durch Aufprall eines Einkaufswagens oder durch Aufprall einer fremden PKW- Tür infolge Windeinwirkung, so entsteht bei verschlossenem PKW kein Blechschaden, weil sich der Schutzleistenträger aus Federstahl zwar während des Aufpralls kurz durchbiegt, diese Verformung sich aber nicht auf das Blech überträgt, da der Träger sich mit der aufge­ brachten Schutzleiste mehrere Zentimeter vor der "Fahrzeugaußen­ haut" befindet. Die Ausführung des Aktivierungsmechanismusses (Hubmag­ net) ist so dimensioniert und der Einbau ist so gestaltet (eventuelle Dämpfung), daß eine so angenommene Krafteinwirkung für die weitere Funktionsweise unerheblich ist. Sollte die reine Schutzleiste be­ schädigt werden, so ist sie schnell und ohne großen Reparaturaufwand auszutauschen, da sie sich auf dem Träger und nicht direkt auf dem Blech befindet.
Der zweite Hauptvorteil besteht darin, daß selbst bei verschieden hohen Türen oder anderen Türformen durch den Abstand der Schutz­ leisten zum schutzsuchenden Blech ein Aufprall einer fremden PKW- Tür sicher verhindert wird. Allerdings ist es notwendig, je nach PKW-Typ eine optimale Plazierung des Systems und eine ausreichende Hubweite des Trägers vorzunehmen, um somit die Flucht-Auswirkung verschiedener Fahrzeugtüren zu kompensieren.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung benennt Patentanspruch 2.
Ein zusätzlicher sehr großer Vorteil besteht darin, daß durch die­ ses System die Stabilität und Seitenwandung der Türen wesentlich verstärkt wird und zwar durch die notwendige Sicke und den darin befindlichen Schutzleistenträger, so daß ein viel höherer Seiten­ aufprallschutz im aktiven, wie auch im passiven Zustand des Systems erreicht wird.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in Zeichnung 2/Vers. 1 in Verbindung mit Zeichnung 3/Vers. 1 und Zeichnung 2/Vers. 2 in Ver­ bindung mit Zeichnung 3/Vers. 2 dargestellt und erläutert.
Bei Zeichnung 2/Vers. 1 ist die Plazierung der jeweiligen Schutz­ leiste bei der vorderen als auch bei der hinteren Fahrzeugtür er­ kennbar. Die Anordnung des jeweiligen Hubmagnetes am Anfang und am Ende der Schutzleiste ist an Vorder- und Hintertür des Fahrzeugs in der Linie A-A gekennzeichnet. Die hierzu korrespondierende Teilan­ sich Hubmagnet Schnitt A-A in der Zeichnung 3/Vers. 1 läßt die not­ wendige Sicke, den aufnehmenden Schutzleistenträger als auch die darauf befestigte Schutzleiste erkennen. Diese Version zeigt eine relativ flache Sicke und einen ziemlich geringen Hub bei etwas klobiger Schutzleiste. Eine Ausführung in dieser Art bietet sich an, wenn aus design-technischen Gründen eine breitere Schutzleiste und aus Kostengründen ein weniger aufwendiges System gefordert wird. Allerdings ist die Schutzfunktion für die beiden relevanten Schutz­ bereiche geringer.
Die Zeichnung 2/Vers. 2 in Verbindung mit Zeichnung 3/Vers. 2 bein­ haltet den gleichen methodischen Aufbau. Hier ist eindeutig die tie­ fere Sicke und der größere Hub erkennbar. Durch dieses anspruchs­ vollere System ist auch die Schutzfunktion in beiden relevanten Schutzbereichen größer. Diese Option läßt trotzdem eine flachere und nicht so klobig erscheinende Schutzleiste zu. Die Ausführung­ bauart jedoch erlaubt einen stärkeren Schutzleistenträger. Eine Version dieser Art bietet sich auch an, wenn Schutzleiste und Fahrzeugaußenhaut bündig zueinander stehen sollen, d. h., im in­ aktiven Zustand entsteht, ungeachtet der Einlaßspalten, eine glatte Fläche.
Bei beiden Ausführungsarten kann die Verwendungsbandbreite über beide Türen hinaus erweitert werden, was jedoch in den ent­ sprechenden Fahrzeugteilen weitere Sicken und zusätzliche Hub­ magnete erfordern würde. Auch ist eine sehr einfache Art ohne Sicken denkbar, bei der Träger und Schutzleiste eine Einheit bilden und den gleichen Aktivierungsmechanismus erhalten. Die Möglichkeit, das System zusätzlich inaktiv zu schalten, muß gegfls. erwogen werden.

Claims (2)

1. Schutzleisten für Automobile, vorwiegend für Personenkraftwagen, aus Kunststoff, Metall oder Gummi direkt auf der Außenhaut des Fahr­ zeugs befestigt; d. h. auf dem Lack der Türen und Kotflügeln unver­ rückbar mit Schrauben, Klebern, Drucknieten oder ähnlichen Mitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzleisten sich auf einem jeweils stabilen Metallträ­ ger befinden der seinerseits horizontal in einer mehr- oder min­ dertiefen Sicke, vorwiegend in den Fahrzeugtüren, eingelassen ist, und der sich nach Abschließen des Fahrzeugs anhand von Hubmagne­ ten oder anderen Aktivierungsmechanismen aus der Sicke heraus mehrere Zentimeter vor die Fahrzeugaußenhaut bewegt. Diese Schutzleisten werden nunmehr "Aktive Schutzleisten" genannt.
2. Aktive Schutzleisten nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenaufprallschutz an den entsprechenden PKW-Seiten­ teilen durch die zusätzliche Sicke und den darin befindlichen Schutzleistenträger erheblich verstärkt wird und zwar im passiven wie auch im aktiven Zustand dieses Schutzleisten­ systems.
DE1999147417 1999-10-01 1999-10-01 Aktive Schutzleisten für Automobile Withdrawn DE19947417A1 (de)

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