DE10159945A1 - Einstückig geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung aus Kunststoff - Google Patents
Einstückig geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung aus KunststoffInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung, bei der zwischen einmal in Eingriff befindlichen Eingriffselementen kein Wackeln auftritt und eine hohe Eingriffskraft sichergestellt ist, so dass einem Ablösen der Eingriffselemente stark entgegengewirkt wird, wobei ein leichtes Andrücken und Verbinden der geformeten Oberflächenbefestigungseinrichtungen aus Kunststoff möglich ist. DOLLAR A Die geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung 1 aus Kunststoff weist auf der Oberfläche eines plattenartigen Substrats 2 ein Eingriffselement 3 und einen Passvorsprung 4 auf. Das Eingriffselement 3 weist einen aufrechten Abschnitt 3a, der von der Oberfläche des plattenartigen Substrats 2 absteht und ein Paar entgegengesetzter geneigter Seiten 3c, 3c hat, und einen Eingriffskopf 3b auf, der kontinuierlich an einem oberen Ende des aufrechten Abschnittes 3a ausgebildet und an den übrigen entgegengesetzten vertikalen Seiten 3d, 3d außer den geneigten Seiten 3c, 3c in horinzontaler Richtung verbreitert ist. Der Passvorsprung 4 ist beim gegenseitigen Eingriff der Eingriffselemente 3 zwischen den einander zugewandten geneigten Seiten 3c, 3c eines benachbarten Paares Eingriffselemente 3, 3 einer gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung angeordnet und weist geneigte Seiten 4a, 4a auf, die zu den beiden geneigten Seiten 3c, 3c, passen und quasi dagegen in Anlage kommen, so dass ein Wackeln nach dem Eingriff vermieden werden kann.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine einstückig aus einem thermoplastischen
Kunststoff geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung. Insbesondere bezieht sie
sich auf eine geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung, die dafür ausgelegt ist,
dass Eingriffselemente mit im wesentlichen gleichen Formen durch Druck sicher in
Eingriff miteinander gebracht werden können.
Geformte Oberflächenbefestigungseinrichtungen, die einstückig auf einem
plattenartigen Substrat aus Kunststoffmaterial geformt sind und den gegenseitigen
Eingriff von Eingriffselementen mit im Wesentlichen gleichen Formen unter Druck
erlauben, sind bereits verwendet worden, und da das Ineingriffbringen der geformten
Oberflächenbefestigungseinrichtungen leicht ist und Ihre Eingriffsfestigkeit gut, sind
die geformten Oberflächenbefestigungseinrichtungen besonders zum Halten von
gewerblichem Material und Innendekorationsgegenständen oder dergleichen
geeignet.
Beispielsweise weist die in der japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 2994464 beschriebene geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung ein
pilzförmiges Eingriffselement mit einem sich von einer Oberflächen eines
plattenartigen Substrats erhebenden aufrechten Abschnitt bei sich vom Basisende
zum oberen Ende verringernder Querschnittsfläche und einen Eingriffskopf auf, der
am oberen Ende des aufrechten Abschnitts angeordnet und entlang einem Umfang
dieses oberen Endes in horizontaler Richtung verbreitert ist. Bei einer geformten
Oberflächenbefestigungseinrichtung mit dieser Form wirkt das Eingriffselement mit
einem gleichgeformten Eingriffselement einer zugehörigen Oberflächenbefestigungs
einrichtung beim Ineingriffbringen zusammen, wobei sich ein Teil des Kopfes
elastisch verformt und das Eingriffselement in horizontaler Richtung gedehnt und
kontrahiert wird. In dieser Weise wird das Eingriffselement mit dem Eingriffselement
der zugehörigen Oberflächenbefestigungseinrichtung in Eingriff gebracht.
Andererseits ist beispielsweise in dem US-Patent 5212853 eine geformte
Oberflächenbefestigungseinrichtung beschrieben, die ein torartiges Eingriffselement
mit einem Paar sich von einer Oberfläche eines Substrats erhebenden
Beinabschnitten und einem Eingriffskopf, der die beiden Enden dieser Beinabschnitte
verbindet und sich in horizontaler Richtung senkrecht zu einer Anordnungsrichtung
dieser Beinabschnitte erstreckt. Bei dieser geformten Oberflächenbefestigungs
einrichtung wird beim Ineingriffbringen ein Teil des Kopfes des Eingriffselements
elastisch verformt, wenn es mit einem Eingriffselement einer passenden
Oberflächenbefestigungseinrichtung mit der gleichen Form zusammenwirkt und
dabei in horizontaler Richtung vergrößert und kontrahiert wird, so dass das
Eingriffselement mit dem Eingriffselement der passenden Oberflächenbefestigungs
einrichtung in Eingriff kommt. Ferner steht an einem oberen Abschnitt des
Eingriffskopfs oder einer dem Eingriffskopf entsprechenden Position der passenden
Oberflächenbefestigungseinrichtung auf einer Oberfläche eines Substrats ein
Säulenvorsprung vor. Die Höhe des Säulenvorsprungs ist so ausgelegt, dass er
gegen eine dem jeweiligen Säulenvorsprung gegenüberliegende Oberfläche des
Substrats oder einen oberen Abschnitt eines Eingriffskopfs stößt. Daher ist es
möglich, ein Wackeln in einer zu einer Eingriffsseite zwischen den in Eingriff
befindlichen beiden Oberflächenbefestigungseinrichtungen senkrechten Richtung zu
vermeiden.
Der in der japanischen Patentanmeldungsschrift Nr. 2994464 beschriebene geformte
Oberflächenbefestigungseinrichtung weist ein pilzförmiges Eingriffselement mit
einem an dem oberen Ende des aufrechten Abschnitts angeordneten Eingriffskopf
auf, der sich um den Umfang dieses oberen Endes in horizontaler Richtung
verbreitert. Ferner ist ein Eingriffselement für einen Eingriff mit einer Mehrzahl
Eingriffselemente der passenden Oberflächenbefestigungseinrichtung in allen
Richtungen des Eingriffskopfs ausgelegt, so dass eine große Zahl von Eingriffen
sichergestellt ist. Da jedoch ein Halsabschnitt zwischen dem aufrechten Abschnitt
und dem Eingriffskopf des Eingriffselements schmal ist, werden die Eingriffsköpfe
beim Lösen der Eingriffselemente aus einem Eingriff in zueinander
entgegengesetzten Richtungen gezogen, so dass ihre Halsabschnitte leicht
abbrechen können. Bei wiederholtem Lösen eines Eingriffs nimmt die Eingriffskraft
ab, so dass die ursprüngliche Funktionsfähigkeit der Oberflächenbefestigungsein
richtung nach einem kurzen Zeitraum verloren geht.
Ferner weist die in dem US-Patent Nr. 5212853 beschriebene geformte
Oberflächenbefestigungseinrichtung das sich nur in zwei entgegengesetzten
horizontalen Richtungen senkrecht zu der Anordnungsrichtung der Beinabschnitte
des aufrechten Abschnitts erstreckende torartige Eingriffselement auf. Daher werden
die Köpfe beim Lösen der Eingriffselemente nicht wie bei dem pilzförmigen
Eingriffselementen abgebrochen, so dass die Eingriffskraft zwischen dem aufrechten
Abschnitt und dem Eingriffskopf sichergestellt ist. Der Eingriffskopf kommt jedoch nur
mit den benachbarten beiden Eingriffselementen in den entgegengesetzten beiden
Erstreckungsrichtungen in Eingriff, jedoch nicht in der Anordnungsrichtung der
Beinabschnitte. Wenn also die in Eingriff befindlichen
Oberflächenbefestigungseinrichtungen in der Anordnungsrichtung der Beinabschnitte
der Eingriffselemente gegeneinander verschoben werden, verringert sich die
Eingriffskraft, so dass sich die Oberflächenbefestigungseinrichtung leicht abziehen
lässt.
Diese Erfindung soll das obige Problem lösen, und Aufgabe der Erfindung ist es, eine
geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung anzugeben, bei der sich zwischen den
einmal in Eingriff gebrachten Eingriffselementen kein Wackeln ergibt und die eine
große Eingriffskraft aufweist, so dass sie dem Lösen der Eingriffselemente stark
entgegenwirkt.
Erfindungsgemäß ist zum Lösen dieser Aufgabe vorgesehen eine einstückig
geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung aus Kunststoff, bei der viele
Eingriffselemente einstückig auf einer Oberfläche eines plattenartigen Substrats
geformt sind und in und außer Eingriff mit Eingriffselementen einer gegenseitigen
Oberflächenbefestigungseinrichtung mit der gleichen Form bringbar sind. Ferner ist
die geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung dadurch gekennzeichnet, dass die
Eingriffselemente jeweils einen aufrechten Abschnitt, der sich von einer Oberfläche
des plattenartigen Substrats aus erhebt und bei dem ein Paar entgegengesetzte
Seitenflächen als geneigte Seiten ausgebildet ist, und einen Eingriffskopf aufweisen,
der kontinuierlich an einem oberen Endes des aufrechten Abschnitts ausgebildet und
in horizontaler Richtung an den übrigen entgegengesetzten Seiten außer den
geneigten Seiten verbreitert ist; und ein Passvorsprung 4, der von einer Oberfläche
des plattenartigen Substrats 2 aus absteht, beim gegenseitigen Eingriff der
Eingriffselemente 3 zwischen den einander zugewandten geneigten Seiten eines
benachbarten Paars Eingriffselemente 3 der gegenseitigen Oberflächenbe
festigungseinrichtung angeordnet ist und eine geneigte Seiten aufweist, die zu
zumindest einer der beiden geneigten Seiten der Eingriffselemente der
gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung passt und quasi dagegen in
Anlage kommt.
Bei einer solchen geformten Oberflächenbefestigungseinrichtung ist der Eingriffskopf
des Eingriffselements in horizontaler Richtung vorzugsweise nur an den Seiten außer
den geneigten Seiten des aufrechten Abschnitts verbreitert. Ferner kommt dann ein
verbreiterter Seitenrand mit einem Seitenrand des Eingriffskopfs des
Eingriffselements der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung an dem
verbreiterten Seitenrand des Eingriffskopfs in Eingriff. Durch diese Form des
Eingriffselements mit einer Verbreiterung nur an den anderen Seiten ist es möglich,
eine ausreichende Eingriffskraft wie bei der in dem US-Patent Nr. 5212853
beschriebenen geformten Oberflächenbefestigungseinrichtung sicherzustellen.
Außerdem kann die geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung einen Passvor
sprung aufweisen, der beim Ineingriffbringen der Eingriffselemente zwischen den
einander zugewandten geneigten Seiten eines Nachbarpaars Eingriffselemente der
gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung zu liegen kommt und geneigte
Seiten aufweist, die zu zumindest einer der beiden geneigten Seiten der
Eingriffselemente passen und daran anstoßen, so dass ein Verschieben der in
Eingriff befindlichen Oberflächenbefestigungseinrichtungen in horizontaler Richtung
effektiv verhindert wird und der Eingriffszustand sicher aufrechterhalten bleibt. Dabei
bedeutet bei dieser Erfindung das Passen und Anstoßen, dass die geneigte Seite
des Eingriffselements und die geneigte Seite des Passvorsprungs einander berühren
und auch dass diese geneigten Seiten mit einem schmalen Zwischenraum quasi
aneinander anstoßen.
Ferner ist es bei der geformten Oberflächenbefestigungseinrichtung bevorzugt, dass
der Passvorsprung in einer solchen Position angeordnet ist, dass er zu beiden
einander zugewandten geneigten Seiten eines Nachbarpaares Eingriffselemente der
zugehörigen Oberflächenbefestigungseinrichtung passt und (quasi) daran anstößt.
Wenn also der Passvorsprung passt zu und anstößt gegen beide einander
zugewandten geneigten Seiten eines Nachbarpaares Eingriffselemente der anderen
Oberflächenbefestigungseinrichtung, wird eine Verschiebung zwischen den in Eingriff
befindlichen Oberflächenbefestigungseinrichtungen in horizontaler Richtung
vollständig verhindert.
Ferner ist ein Paar der entgegengesetzten geneigten Seiten eines Eingriffselements
vorzugsweise so geneigt, dass sich die Seiten von einem Basisende bis zu einem
Vorderende allmählich einander näher kommen. Wenn also somit die
Querschnittsfläche des aufrechten Abschnitts von dem Vorderende zu dem
Basisende als Verbindungsabschnitt zur Substratoberfläche ständig zunimmt, erhöht
sich die Festigkeit des aufrechten Abschnitts. Auch in dem Fall, dass eine Seite des
Eingriffskopfs an der verbreiterten Seite im Bezug zu der Substratoberfläche vertikal
liegt, und zwar wegen dem benachbarten Passvorsprung, werden ferner die
Eingriffselemente durch den Passvorsprung gestützt, auch wenn sie beim Andrücken
der Befestigungseinrichtungen zu der vertikalen Seite gebogen werden, so dass das
Biegen und Abknicken des aufrechten Abschnitts vermieden und eine erforderliche
Zahl von Eingriffen sichergestellt werden können.
Alternativ ist ein Paar der entgegengesetzten geneigten Seiten eines
Eingriffselements vorzugsweise so geneigt, dass sie vom Basisende zum
Vorderende im Wesentlichen parallel zueinander sind. Bei einem solchen
Eingriffselement ist es besonders bevorzugt, dass benachbarte zwei
Eingriffselemente im Wesentlichen V-förmig mit verbundenen Basisenden ihrer
aufrechten Abschnitte ausgebildet sind.
Wenn also die benachbarten beiden Eingriffselemente an ihren Basisenden der
aufrechten Abschnitte verbunden sind und einen Teil des aufrechten Abschnittes
gemeinsam haben, ist es möglich, die Festigkeit des aufrechten Abschnitts zu
erhöhen. Auch können die benachbarten beiden Eingriffselemente im Wesentlichen
V-förmig ausgebildet sein und ihre Eingriffsköpfe in entgegengesetzten Richtungen
gebogen sein, so dass sie in Folge des Andrucks der Oberflächen
befestigungseinrichtungen beim Ineingriffbringen getrennt werden und es leicht wird,
den Passvorsprung zwischen die beiden Eingriffselemente einzuführen.
Ferner ist es bevorzugt, dass die Form des Passvorsprungs im Wesentlichen
identisch mit der Form eines zwischen den einander zugewandten geneigten Seiten
eines benachbarten Paars Eingriffselemente der gegenseitigen Ober
flächenbefestigungseinrichtung begrenzten Zwischenraums ist. Zum Beispiel könnte
der Passvorsprung insgesamt mit einem im Wesentlichen trapezförmigen
Querschnitt oder insgesamt mit einem im Wesentlichen dreieckigen Querschnitt
ausgebildet sein.
Ferner hat die einstückig geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung
vorzugsweise einen Aufbau, bei dem der Passvorsprung das Eingriffselement fest
und elastisch berührt. Durch elastischen Kontakt zwischen dem Passvorsprung und
der geneigten Seite des Eingriffselements wird somit der Passvorsprung fest
zwischen die Eingriffselemente eingepasst, so dass eine noch effektivere
Verhinderung der Verschiebung zwischen den in Eingriff befindlichen beiden
Oberflächenbefestigungseinrichtungen möglich wird.
Zum elastischen Kontakt zwischen dem Passvorsprung und der geneigten Seite des
Eingriffselements ist z. B. ein Aufbau möglich, bei dem der Passvorsprung oder das
Eingriffselement in einer Hohlform und in einer Torform hergestellt werden, und auch
ein Aufbau, bei dem der Passvorsprung mit einem Paar in einem bestimmten
Abstand in der Anordnungsrichtung der geneigten Seiten angeordneten elastischen
Vorsprüngen ausgebildet ist.
Ferner ist die vorspringende Höhe des Passvorsprungs vorzugsweise nicht größer
als die Höhe des Eingriffselements. Wenn die Höhe des Passvorsprungs größer als
die Höhe des Eingriffselements ist, wird zwischen einem oberen Abschnitt des
Eingriffselements und der Substratoberfläche der zugehörigen
Oberflächenbefestigungseinrichtung ein Zwischenraum erzeugt. Dieser Zustand ist
nicht vorteilhaft. Um ein Wackeln in der Richtung senkrecht zur Eingriffsseite zu
vermeiden, ist es dabei ferner bevorzugt, dass die vorspringende Höhe des
Passvorsprungs und die Höhe des Eingriffselements gleich sind.
Ferner ist der Passvorsprung vorzugsweise in der Mitte der benachbarten beiden
Eingriffselement ausgebildet. Wenn z. B. die geneigten Seiten des Eingriffselements
in Formgebungsrichtung angeordnet sind, ist der Passvorsprung in der Mitte der
beiden in der Breitenrichtung der Oberflächenbefestigungseinrichtung benachbarten
Eingriffselemente ausgebildet. In diesem Fall ist ein Eingriffselement zwischen vier
Eingriffselementen der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung ange
ordnet, die in Vorwärts-/Rückwärtsrichtung und in Rechts-/Linksrichtung benachbart
sind, und steht mit den vier Eingriffselementen in Eingriff.
Alternativ ist der Passvorsprung vorzugsweise in der Mitte von vier in Vorwärts-
/Rückwärtsrichtung und Rechts-/Linksrichtung benachbarten Eingriffselementen
ausgebildet. In diesem Fall ist ein Eingriffselement zwischen zwei in Breitenrichtung
benachbarten Eingriffselementen der gegenseitigen Oberflächenbefestigungs
einrichtung angeordnet und steht mit verbreiterten Seitenrändern der beiden
Eingriffselemente des der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung an den
beiden verbreiterten Seitenrändern des Eingriffskopfs dieses Eingriffselements in
Eingriff.
Fig. 1 ist eine Darstellung der Anordnung auf einer geformten
Oberflächenbefestigungseinrichtung nach einem ersten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiel.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Oberflächenbefestigungseinrichtung aus Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Oberflächenbefestigungseinrichtung aus Fig. 1.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die
Oberflächenbefestigungseinrichtung mit einer gegenseitigen Oberflächenbefesti
gungseinrichtung in Eingriff steht.
Fig. 5 ist eine Vorderansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die
Oberflächenbefestigungseinrichtung mit einer gegenseitigen Oberflächenbefesti
gungseinrichtung in Eingriff steht.
Fig. 6 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie VI-VI in Fig. 4 zur Darstellung
des Eingriffszustands der Oberflächenbefestigungseinrichtung mit der gegenseitigen
Oberflächenbefestigungseinrichtung.
Fig. 7 ist eine Seitenansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die
Oberflächenbefestigungseinrichtung mit einer gegenseitigen Oberflächenbefesti
gungseinrichtung in Eingriff steht, und zwar bei einer Modifikation des ersten
Ausführungsbeispiels.
Fig. 8 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 7 zur
Darstellung des Eingriffszustands der Oberflächenbefestigungseinrichtung mit der
gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung aus Fig. 7.
Fig. 9 ist eine Seitenansicht einer Oberflächenbefestigungseinrichtung nach einem
zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel.
Fig. 10 ist eine Seitenansicht zur Darstellung des Eingriffszustands der
Oberflächenbefestigungseinrichtung aus Fig. 9.
Fig. 11 ist eine Seitenansicht einer Modifikation eines Passvorsprungs.
Fig. 12 ist eine Seitenansicht einer Modifikation eines Eingriffselements.
Fig. 13 ist eine Seitenansicht einer Oberflächenbefestigungseinrichtung nach einem
dritten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel.
Fig. 14 ist eine Seitenansicht der Oberflächenbefestigungseinrichtung aus Fig. 13.
Fig. 15 ist eine Ansicht zur Erklärung des Eingriffszustands der
Oberflächenbefestigungseinrichtung mit einer gegenseitigen Oberflächenbe
festigungseinrichtung.
Fig. 16 ist eine Darstellung der Anordnung auf einer geformten
Oberflächenbefestigungseinrichtung nach einem vierten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiel.
Fig. 17 ist eine Seitenansicht der Oberflächenbefestigungseinrichtung aus Fig. 16.
Fig. 18 ist eine Seitenansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die
Oberflächenbefestigungseinrichtung mit einer gegenseitigen Oberflächenbefesti
gungseinrichtung in Eingriff steht.
Fig. 19 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie XIX-XIX in Fig. 18 zur
Erklärung des Eingriffszustands aus Fig. 18.
Fig. 20 ist eine Ansicht der Anordnung auf einer Oberflächenbefestigungsein
richtung nach einer Modifikation des vierten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiels.
Fig. 21 ist eine allgemeine Darstellung, die ein schematisches Ausführungsbeispiel
für eine Herstellungsvorrichtung zeigt, die vorzugsweise zur Herstellung der
beschriebenen Oberflächenbefestigungseinrichtung verwendet werden kann.
Fig. 22 ist eine Ansicht zur Erklärung eines Formgebungsabschnitts in der
Herstellungsvorrichtung aus Fig. 21.
Fig. 23 enthält eine Draufsicht und eine Seitenansicht eines Elements einer
eindimensionalen Befestigungseinrichtung mit einer eindimensionalen Form, die
Material für die Oberflächenbefestigungseinrichtung nach dem ersten
Ausführungsbeispiel bildet.
Fig. 24 ist eine Darstellung zur Erklärung der Bearbeitung des Eingriffskopfs durch
eine Heiz- und Andruckeinrichtung in der Herstellungsvorrichtung.
Im Folgenden werden typische Ausführungsbeispiele für die Erfindung anhand der
Zeichnungen im Einzelnen erklärt. Fig. 1 ist eine Ansicht der Anordnung auf einer
Oberflächenbefestigungseinrichtung nach einem ersten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiel, Fig. 2 eine Seitenansicht der Oberflächenbefestigungsein
richtung und Fig. 3 eine Vorderansicht der Oberflächenbefestigungseinrichtung.
Ferner ist Fig. 4 eine Seitenansicht eines Zustands des Eingriffs zwischen einer
Oberflächenbefestigungseinrichtung und einer gegenseitigen Oberflächenbe
festigungseinrichtung, Fig. 5 eine Vorderansicht dazu und Fig. 6 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie VI-VI in Fig. 4 zur Erklärung des
Eingriffszustands der Oberflächenbefestigungseinrichtungen.
In den Figuren bezeichnet die Bezugsziffer 1 eine geformte Oberflächenbe
festigungseinrichtung. Diese Oberflächenbefestigungseinrichtung wird hergestellt
unter Verwendung von thermoplastischem Kunststoffmaterial. Verwendbar sind z. B.
Polyamidkunststoff, Polyesterkunststoff, Polypropylenkunststoff, Polyvinylkunststoff,
Polystyrenkunststoff und Polyurethankunststoff, und zwar einzeln oder in
Kombinationen. Zur Sicherstellung der einfachen Formgebung ist es bevorzugt, dass
die erfindungsgemäße Oberflächenbefestigungseinrichtung 1 eine herstellungs
technisch günstige Form hat. Die Oberflächenbefestigungseinrichtung 1 besteht
vollständig aus dem gleichen Typ Kunststoffmaterial. Dabei erheben sich viele
Eingriffselemente 3 auf einer Oberfläche eines plattenartigen Substrats 2, wobei die
Eingriffselemente 3 in zwei Linien als ein Block entlang einer Formgebungsrichtung
angeordnet sind und jeder Block in gleichmäßigen Abständen in Breitenrichtung der
Befestigungseinrichtung angeordnet ist. Ferner ist der Abstand zwischen den Linien
eines Blocks kleiner gewählt als der Abstand zwischen den jeweiligen Blöcken.
Alternativ können die in Formgebungsrichtung benachbarten Eingriffselemente 3 mit
gleichmäßigen Abständen angeordnet sein. Ferner sind auf der gleichen Oberfläche
des Substrats 2 Passvorsprünge 4 ausgebildet, und zwar jeweils in der Mitte
benachbarter Eingriffselemente 3 zweier Linien des gleichen Blocks und in der Mitte
der beiden Blöcke der benachbarten Eingriffselemente 3.
Der Aufbau der jeweiligen Eingriffselemente 3 ist bei diesem Ausführungsbeispiel mit
einem sich von der Oberfläche des plattenartigen Substrats 2 erhebenden aufrechten
Abschnitt 3a und einem kontinuierlich am oberen Ende dieses aufrechten Abschnitts
3a ausgebildeten Eingriffskopf 3b versehen, wie die Fig. 1-3 zeigen. Der
aufrechte Abschnitt 3a hat eine rechteckige Form, dessen Horizontalquerschnitt in
Formgebungsrichtung länger ist, wobei ein Paar entgegengesetzte Seiten entlang
der Formgebungsrichtung geneigte Seiten 3c, 3c aufweist und diese geneigten
Seitenflächen 3c, 3c so geneigt sind, dass sie von ihren Basisenden zu ihren oberen
Enden einander näher kommen.
Die anderen entgegengesetzten Seiten 3d, 3d, und zwar die übrigen mit Ausnahme
der geneigten Seiten 3c, 3c, sind vertikale Seiten 3d, 3d, die senkrecht zu der
Oberfläche des plattenartigen Substrats 2 sind. Der aufrechte Abschnitt 3a mit
diesen geneigten Seiten 3c, 3c und vertikalen Seiten 3d, 3d hat eine insgesamt im
Wesentlichen trapezförmige vertikale Querschnittsfläche.
Der Eingriffskopf 3b ist nur an den Seiten der vertikalen Flächen 3d, 3d in
horizontaler Richtung verbreitert und an den Seiten der geneigten Flächen 3c, 3c
praktisch nicht verbreitert.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel sind ferner in der Mitte in Breitenrichtung
benachbarter Eingriffselemente 3 Passvorsprünge 4 vorgesehen, die von der
Oberfläche des Substrats 2 vorstehen. Ein Passvorsprung 4 weist ein Paar entlang
der Formgebungsrichtung entgegengesetzte geneigte Seiten 4a, 4a auf, und ist in
seiner Gesamtform im Wesentlichen trapezförmig. Ferner hat eine geneigte Seite 4a
im Wesentlichen den gleichen Neigungswinkel wie der einer geneigten Seite 3c
eines Eingriffselements 3 und eine in einen umgekehrt trapezförmigen
Zwischenraum, der zwischen den in der Formgebungsrichtung benachbarten
Eingriffselement 3 der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung gebildet
wird, passende Form.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist die vorspringende Höhe h des Passvorsprungs 4
auf ungefähr 0,6 mal die vorspringende Höhe H des Eingriffselements 3 eingestellt.
Die vorspringende Höhe h des Passvorsprungs 4 kann alternativ beliebig gewählt
werden, solange sie nicht größer als die vorspringende Höhe H eines
Eingriffselements 3 ist. Um ein Wackeln in einer zu der Oberfläche des Substrats 2
senkrechten Richtung beim Ineingriffbringen der Oberflächenbefestigungsein
richtungen besser zu verhindern, ist es bevorzugt, dass die vorspringende Höhe h
eines Passvorsprungs 4 im Wesentlichen identisch mit der vorspringenden Höhe H
eines Eingriffselements 3 ist.
Als nächstes wird in Bezug auf dieses erste erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel
der Zustand beschrieben, dass die geformten Oberflächenbefestigungseinrichtungen
mit dem erwähnten Aufbau aneinandergedrückt und verbunden werden, und zwar
anhand der Fig. 4-6.
Wenn zwei Oberflächenbefestigungseinrichtungen 1 doppelt aufeinandergelegt und
von der Rückseite des Substrats 2 aus zusammengedrückt werden, werden die
Eingriffselemente 3 der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtungen 1
ineinandergeschoben, wobei die Eingriffsköpfe 3b in Längsrichtung (der
Formgebungsrichtung) und der Breitenrichtung der jeweiligen gegenseitigen
Oberflächenbefestigungseinrichtungen elastisch verformt werden, und zwar in eine
Mittelposition von vier in Vorwärts-/Rückwärtsrichtung und Rechts-/Linksrichtung
benachbarten Eingriffselementen 3. Da bei diesem Ausführungsbeispiel die
Eingriffselemente 3, wie oben beschrieben, als ein Block aus zwei Linien angeordnet
sind und ferner der Abstand zwischen den Blöcken größer als der Abstand zwischen
den Linien eines Blocks ist, ist bei dieser elastischen Verformung der Abstand
zwischen dem Eingriffselement 3 und dem in der Breitenrichtung dem
Eingriffselement 3 benachbarten Passvorsprung 3 an einer Seite größer. Daher wird
das Eingriffselement 3 ausreichend elastisch verformt, um gut in das Eingriffselement
3 der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung eingeschoben werden zu
können.
Nachdem die Eingriffselemente 3 einer Oberflächenbefestigungseinrichtung über die
Eingriffselemente 3 der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung kommen,
kehren sie dann elastisch in die Ursprungsform zurück. Wie die Fig. 4 und 5
zeigen, berühren die oberseitigen Flächen jeweiliger Eingriffsköpfe 3b die Oberfläche
des Substrats 2 der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung in diesem
Zustand fest. Auch wenn die in Eingriff befindlichen Oberflächenbefestigungsein
richtungen 1 in einer solchen Richtung gezogen werden, dass sie voneinander
abgelöst werden, sind Eckabschnitte jeweiliger Eingriffsköpfe 3b ferner in Eingriff mit
vier Eingriffselementen 3 der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung, die
in Vorwärts-/Rückwärtsrichtung und Rechts-/Linksrichtung benachbart sind. Daher
lassen sich die Oberflächenbefestigungseinrichtungen 1 nicht leicht ablösen und
bieten die gewünschte Angriffskraft.
Im Eingriffszustand der Oberflächenbefestigungseinrichtungen 1 ist der
Passvorsprung 4 zwischen den einander gegenüberliegenden geneigten Seiten 3c,
3c eines Paares in Formgebungsrichtung benachbarter Eingriffselemente 3, 3 der
gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung angeordnet. Ferner passen zwei
geneigte Seiten 4a, 4a eines Passvorsprungs 4 zu den einander zugewandten
geneigten Seiten 3c, 3c des benachbarten Paars Eingriffselemente 3, 3 und kommen
in Anlage daran.
Daher passt bei solchen in Eingriff befindlichen Oberflächenbefestigungsein
richtungen 1 der Passvorsprung 4 zu einem Paar in Formgebungsrichtung
benachbarter Eingriffselemente 3, 3 und passen die geneigten Seiten 4a, 4a eines
Passvorsprungs 4 zu den beiden einander zugewandten geneigten Seiten 3c, 3c des
einen Paars Eingriffselemente 3, 3 und kommen in Anlage daran, so dass die in
Eingriff befindlichen Oberflächenbefestigungseinrichtungen 1 in horizontaler Richtung
nicht wackeln und einen stabilen Eingriffszustand aufrecht erhalten.
Ferner ist der aufrechte Abstand 3a des Eingriffselements 3 vollständig im
Wesentlichen trapezförmig. Insbesondere verbiegt sich der aufrechte Abschnitt 3a
nicht leicht zu der Seite seiner geneigten Seiten 3c. Alternativ kann der
Passvorsprung 4 in der zu der Formgebungsrichtung senkrechten Breitenrichtung
der Oberflächenbefestigungseinrichtung benachbart ausgebildet sein, so dass die
Neigung der Breitenrichtung begrenzt und ein stabiler Eingriffszustand sichergestellt
ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind dabei, wie in Fig. 1 gezeigt, viele
Eingriffselemente 3 als ein Block aus zwei Linien mit gleichmäßigen Abständen
zwischen den Blöcken angeordnet.
Es ist jedoch auch möglich, sie mit gleichmäßigen Abständen zwischen den Linien
anzuordnen.
Ferner passen bei dem Ausführungsbeispiel alle Passvorsprünge 4 zu den einander
zugewandten geneigten Seiten 3c, 3c eines in der Formgebungsrichtung
benachbarten Paars Eingriffselemente 3, 3 der gegenseitigen Oberflächenbe
festigungseinrichtung und kommen in Anlage daran, und zwar mit gleichmäßigen
Abständen zu den jeweiligen Eingriffselementen 3 in der Formgebungsrichtung. Es
ist jedoch auch möglich, die Abstände zu den Eingriffselementen 3 in
Formgebungsrichtung ungleichmäßig zu machen. Wie die Fig. 7 und 8 zeigen,
passt dabei z. B. bei einem in einem größeren Zwischenabstand gebildeten
Passvorsprung 5 nur die geneigte Seite 5a seiner einen Seite zu der geneigten Seite
3c des an der anderen Seite angeordneten Eingriffselements 3 und kommt in Anlage
daran. Alternativ kann das in einem größeren Abstand angeordnete Eingriffselement
3 mit dem Eingriffselement 3 der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung
nur an zwei Eckabschnitten an einer Seite in der Formgebungsrichtung in Eingriff
kommen, so dass im Vergleich zu dem obigen Ausführungsbeispiel die Eingriffskraft
und die Ablösefestigkeit kleiner werden. Wenn dabei die Abstände zwischen den
Eingriffselementen 3 in der Formgebungsrichtung eingestellt werden, ist es möglich,
die Eingriffskraft und die Ablöskraft der Oberflächenbefestigungseinrichtung in
gewünschter Weise einzustellen.
Ferner hat bei dem obigen Ausführungsbeispiel der Passvorsprung 4 insgesamt
einen im Wesentlichen trapezförmigen vertikalen Querschnitt. Dieser vertikale
Querschnitt kann jedoch auch im Wesentlichen dreieckig sein.
Die Fig. 9 und 10 zeigen eine Oberflächenbefestigungseinrichtung nach einem
zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel. Fig. 9 ist eine Seitenansicht
dieser Oberflächenbefestigungseinrichtung 11 und Fig. 10 eine Seitenansicht des
Eingriffszustands der Oberflächenbefestigungseinrichtungen 11. Alternativ kann bei
diesem zweiten Ausführungsbeispiel die Form der Eingriffselemente 3 und ihre
Anordnung wie beim ersten Ausführungsbeispiel sein, so dass sich eine detaillierte
Erklärung erübrigt.
Der Aufbau der Oberflächenbefestigungseinrichtung 11 nach diesem
Ausführungsbeispiel zeichnet sich durch den Passvorsprung 6 aus. Der
Passvorsprung 6 dieses Ausführungsbeispiels ist auch in einer Mittenposition zweier
in Breitenrichtung benachbarter Eingriffselemente 3 vorgesehen, so wie beim ersten
Ausführungsbeispiel. Dieser Passvorsprung 6 weist ein Paar elastischer Vorsprünge
6a, 6a auf, die in bestimmten Abständen in der Formgebungsrichtung vorstehen,
wobei die Außenseite der beiden elastischen Vorsprünge 6a, 6a in der
Formgebungsrichtung eine geneigte Seite 6b mit im Wesentlichen gleichem Winkel
wie die geneigte Seite 3c eines Eingriffselements 3 ist.
Ferner ist der Abstand zwischen den Außenseiten (geneigten Seiten 6b, 6b) der
elastischen Vorsprünge 6a, 6a im Wesentlichen gleich eingestellt wie der
Zwischenabstand zwischen den Eingriffsköpfen 3b, 3b der in der
Formgebungsrichtung benachbarten Eingriffselemente 3, 3 an ihrem
Basisendabschnitt. Ferner ist der Abstand zwischen den Außenseiten der
elastischen Vorsprünge 6a, 6a etwas größer eingestellt als der Abstand der
entsprechenden Passposition der Eingriffselemente 3, 3 am vorderen Endabschnitt.
Wie in Fig. 10 gezeigt, berühren beim Ineingriffbringen der
Oberflächenbefestigungseinrichtungen 11, 11 daher die geneigten Seiten 6b, 6b der
elastischen Vorsprünge 6a, 6a elastisch beide einander zugewandten geneigten
Seiten 3c, 3c eines benachbarten Passeingriffselementes 3, 3.
Somit berühren im Passvorsprung 6 die geneigten Seiten 6b, 6b elastisch und fest
die einander zugewandten geneigten Seiten 3c, 3c eines Paares Eingriffselemente 3,
3, so dass ein noch effizienteres Verhindern eines Wackelns in horizontaler Richtung
beim Eingriff der Oberflächenbefestigungseinrichtungen 11, 11 möglich ist.
Erfindungsgemäß werden dabei ein Paar in bestimmten Abständen angeordnete
elastische Vorsprünge 6a, 6a als Passvorsprung 6 verwendet, um den
Passvorsprung 6 elastisch und fest das Eingriffselement 3 berühren zu lassen. Das
Ausführungsbeispiel ist jedoch nicht auf diesen Aufbau eingeschränkt. Z. B. kann als
Passvorsprung 7 gemäß Fig. 11 ein torartiger Passvorsprung 7 mit einem Paar in
Formgebungsrichtung angeordneter Beinabschnitte 7a, 7a und einem
Verbindungsabschnitt 7b zum Verbinden der oberen Enden dieser Beinabschnitte
7a, 7a verwendet werden, so dass es möglich ist, den Passvorsprung 7 fest und
elastisch das Eingriffselement berühren zu lassen. Alternativ ist es möglich, einen
Aufbau eines Passvorsprungs zu verwenden, bei dem das Innere hohl und die
Seitenform im Wesentlichen trapezförmig oder dreieckig ist.
Um ferner den Passvorsprung elastisch in Berührung mit dem Eingriffselement zu
bringen, weist gemäß Fig. 12 ein aufrechter Abschnitt eines Eingriffselements 8 ein
paar Beinabschnitte 8a, 8a und einen Verbindungsabschnitt 8b zum Verbinden der
oberen Endender Beinabschnitte 8a, 8a auf. Ferner kann ein Aufbau eines torartigen
Eingriffselements verwendet werden, bei dem die Oberseite des
Verbindungsabschnitts 8b ein Eingriffskopf 8c ist. Auch bei einem solchen torartigen
Eingriffselement 8 sind die Außenseiten der Beinabschnitte 8a, 8a in der
Formgebungsrichtung als geneigte Seiten 8d, 8d ausgelegt und der Eingriffskopf 8c
an den übrigen Seiten außer den geneigten Seiten 8d, 8d verbreitert. Alternativ ist es
auch möglich, einen Eingriffselementaufbau zu verwenden, dessen aufrechter
Abschnitt hohl ist.
Die Fig. 13-15 zeigen eine Oberflächenbefestigungseinrichtung nach einem
dritten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel. Fig. 13 ist eine Ansicht der
Anordnung auf dieser Oberflächenbefestigungseinrichtung 12, Fig. 14 eine
Seitenansicht dazu und Fig. 15 eine Darstellung zur Erklärung des
Eingriffszustands der Oberflächenbefestigungseinrichtungen 12. Dabei ist bei der
Oberflächenbefestigungseinrichtung 12 nach diesem dritten Ausführungsbeispiel die
Anordnung der Eingriffselemente 3 und Passvorsprünge 4 und der Aufbau der
Eingriffselemente 3 und der Passvorsprünge 4 identisch wie beim ersten
Ausführungsbeispiel, so dass eine detaillierte Erklärung hierzu entfällt.
Bei der Oberflächenbefestigungseinrichtung 12 nach diesem dritten
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel sind wie beim ersten und zweiten
Ausführungsbeispiel die Eingriffselemente 3 in zwei Linien als ein Block angeordnet
und sind die Blöcke in gleichen. Abständen angeordnet. Ferner sind die
Eingriffselemente 3 in der Formgebungsrichtung in gleichen Abständen angeordnet.
Darüber hinaus ist ein von der gleichen Oberfläche des Substrats 2 vorstehender
Passvorsprung 4 in einer Mittenposition von vier in der Vorwärts-/Rückwärtsrichtung
und der Rechts-/Linksrichtung benachbarten Eingriffselementen 3 angeordnet.
Bei einer Oberflächenbefestigungseinrichtung 12 mit diesem Aufbau werden, wie in
Fig. 15 gezeigt, beim Ineingriffbringen der Oberflächenbefestigungseinrichtung mit
einer gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung 12 in der gleichen Form die
Eingriffselemente 3 in einer Mittenposition zweier in der Breitenrichtung der
gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung benachbarter Eingriffselemente 3
eingeschoben, wobei die Eingriffsköpfe 3b elastisch verformt werden. Wenn dann die
Eingriffsköpfe der Eingriffselemente 3 über die Eingriffsköpfe 3b der
Eingriffselemente 3 der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung kommen,
kehren sie elastisch in die Ursprungsform zurück. Ferner kommen die verbreiterten
Ränder der jeweiligen Eingriffsköpfe 3b mit den verbreiterten Rändern jeweiliger
Eingriffsköpfe 3b der beiden Eingriffselemente 3 der gegenseitigen
Oberflächenbefestigungseinrichtung in Eingriff.
Dabei liegt der Passvorsprung 4 zwischen den einander zugewandten geneigten
Seiten 3c, 3c eines in Formgebungsrichtung benachbarten Paares Eingriffselemente
3, 3 der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung. Ferner passen zwei
geneigte Seiten 4a, 4a eines Passvorsprungs 4 zu den einander zugewandten
beiden geneigten Seiten 3c, 3c eines benachbarten Paares Eingriffselemente 3, 3
und kommen in Anlage daran.
Somit passen bei den in Eingriff befindlichen Oberflächenbefestigungseinrichtungen
12 die Passvorsprünge 4 zu den in Formgebungsrichtung benachbarten
Eingriffselementen 3 und passen die geneigten Seiten 4a der Passvorsprünge 4 zu
den geneigten Seiten 3c der Eingriffselemente 3 und kommen daran in Anlage, so
dass die in Eingriff befindlichen Oberflächenbefestigungseinrichtungen 12 in
horizontaler Richtung nicht gegeneinander wackeln und ein stabiler Eingriffszustand
aufrechterhalten werden kann.
Die Fig. 16-19 zeigen eine Oberflächenbefestigungseinrichtung 13 nach dem
vierten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel. Fig. 16 ist eine Ansicht der
Anordnung in dieser Oberflächenbefestigungseinrichtung 13, Fig. 17 eine
Seitenansicht dazu, Fig. 18 eine Seitenansicht des Zustands eines Eingriffs
zwischen dieser Oberflächenbefestigungseinrichtung 13 und einer gegenseitigen und
Fig. 19 eine Querschnittsansicht entlang der Linie XIX-XIX in Fig. 18 zur
Erläuterung des Eingriffszustands.
Bei dieser Oberflächenbefestigungseinrichtung 13 nach dem vierten
Ausführungsbeispiel stehen von einer Oberfläche eines Substrats 2 viele
Eingriffselemente 9 und viele Passvorsprünge 10 vor. Wie sich aus den Fig. 16
und 17 ergibt, weist ein Eingriffselement 9 einen sich von der Oberfläche des
plattenartigen Substrats 2 erhebenden aufrechten Abschnitt 9a und einen
kontinuierlich an einem oberen Ende dieses aufrechten Abschnitts 9a gebildeten
Eingriffskopf 9b auf.
An dem aufrechten Abschnitt 9a ist ein Paar Seitenflächen an den
entgegengesetzten Seiten entlang der Formgebungsrichtung als geneigte Seiten 9c,
9c ausgelegt und von ihren Basisenden bis zu ihren oberen Enden parallel
zueinander geneigt. Ferner sind bei zwei in Formgebungsrichtung benachbarten
Eingriffselementen 9, 9 die Basisenden der aufrechten Abschnitte 9a, 9a teilweise
verbunden und sind die jeweiligen geneigten Seiten 9c, 9c in umgekehrter Richtung
in Bezug auf die Formgebungsrichtung geneigt. Diese zwei einander zugewandten
geneigten Seiten 9c, 9c bilden im Wesentlichen ein V. Dabei ist der Eingriffskopf 9b
nur an den Seiten der übrigen entgegengesetzten Vertikalflächen 9c, 9c außer dem
Paar geneigte Flächen 9c, 9c in im wesentlichen horizontaler Richtung verbreitert.
Ein Passvorsprung 10 ist in der Mitte in Breitenrichtung benachbarter
Eingriffselemente 9, 9 gebildet, und der Passvorsprung 10 mit einem Paar entlang
der Formgebungsrichtung entgegengesetzter geneigter Seiten 10a, 10a ist ganz im
Wesentlichen dreieckförmig. Ferner haben die geneigten Seiten 10a den gleichen
Neigungswinkel wie die geneigten Seiten 9c der Eingriffselemente 9 und ist die Höhe
h des Passvorsprungs 10 im Wesentlichen gleich wie die Höhe eines Schenkels in
der V-Form der beiden in der Formgebungsrichtung benachbarten Eingriffselemente
9 bis zu dem Eingriffskopf 9b. In anderen Worten weist der Passvorsprung 10 eine
zu einem Zwischenraum in umgekehrter Dreieckform zwischen zwei benachbarten
Eingriffselementen 9 mit gemeinsamem Basisende passende Form auf.
Wenn zwei Oberflächenbefestigungseinrichtungen 13 nach dem vierten
Ausführungsbeispiel mit diesem Aufbau miteinander in Eingriff kommen, wie in den
Fig. 18 und 19 gezeigt, werden die jeweiligen Eingriffselemente 9 in einer
Mittenposition von vier in Vorwärts-/Rückwärtsrichtung und Rechts-/Linksrichtung
benachbarten Eingriffselementen 9 der gegenseitigen Oberflächenbefestigungs
einrichtung eingeschoben, wobei die Eingriffsköpfe 9b elastisch verformt werden.
Wenn dann die Eingriffsköpfe 9b der Eingriffselemente 9 einer
Oberflächenbefestigungseinrichtung über die Eingriffsköpfe 9b der Eingriffselemente
9 der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung kommen, kehren sie
elastisch in ihre Ursprungsform zurück. Ferner kommen vier Eckabschnitte jeweiliger
Eingriffsköpfe 9b in Eingriff mit den Eckabschnitten der jeweiligen Eingriffsköpfe 9b
von vier Eingriffselementen 9 der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung.
Die Passvorsprünge 10 werden zwischen ein Paar in der Formgebungsrichtung
benachbarte und ein Basisende teilende Eingriffselemente 9, 9 der gegenseitigen
Oberflächenbefestigungseinrichtung eingeschoben. Da dabei, wie oben beschrieben,
ein ein Basisende teilendes Paar Eingriffselemente 9, 9 im Wesentlichen wie ein V
geformt ist, können beim Ineingriffbringen die Eingriffsköpfe 9b, 9b in den sie
einander entfernenden Richtungen durch das Andrücken der Oberflächen
befestigungseinrichtungen verbogen werden, so dass die Passvorsprünge 10, 10
leicht zwischen die beiden Eingriffselemente 9, 9 eingeschoben werden.
Die zwischen die Eingriffselemente 9, 9 eingeschobenen Passvorsprünge 10 sind
zwischen den einander zugewandten geneigten Seiten 9c, 9c der Eingriffselemente
9, 9 angeordnet und die beiden geneigten Seiten 10a, 10a eines Passvorsprungs 10
passen zu den einander zugewandten geneigten Seiten 9c, 9c eines benachbarten
Paars Eingriffselemente 9, 9 und kommen in Anlage daran. Alternativ können bei
diesem Ausführungsbeispiel die in der Formgebungsrichtung angeordneten
Passvorsprünge 10, 10 zu den geneigten Seiten 9c, 9c der Eingriffselemente 9, 9 der
gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung in alternierender Weise passen,
so dass sie zu den beiden geneigten. Seiten 9c, 9c passen und daran in Anlage
kommen.
Bei den in dieser Weise in Eingriff gebrachten Oberflächenbefestigungseinrichtungen
13 passen die Passvorsprünge 10 zwischen die einander zugewandten geneigten
Seiten 9c, 9c der in Formgebungsrichtung benachbarten Eingriffselemente 9, 9 und
passen die geneigten Seiten 10a, 10a der Passvorsprünge 10 zu den beiden
geneigten Seiten 9c, 9c der Eingriffselemente 9, 9 und kommen in Anlage daran, so
dass die in Eingriff befindlichen Oberflächenbefestigungseinrichtungen 13 in
horizontaler Richtung nicht gegeneinander wackeln und die Aufrechterhaltung eines
stabilen Eingriffszustands möglich ist.
Alternativ können bei dem Eingriffselement 9 und dem Passvorsprung 10 mit dem
oben beschriebenen Aufbau, wie in Fig. 20 gezeigt, Anordnungen verwendet
werden, bei denen der Passvorsprung 10 in einer Mittenposition von vier in Vorwärts-
/Rückwärtsrichtung und Rechts-/Linksrichtung benachbarten Eingriffselementen 9
liegt. Im Fall einer solchen Anordnung liegen die Eingriffselemente 9 im
Eingriffszustand zwischen zwei in Breitenrichtung benachbarten Eingriffselementen
der entgegengesetzten Oberflächenbefestigungseinrichtung. Ferner sind bei einem
Eingriffselement 9 zwei Seitenränder des Eingriffskopfs 9b in Eingriff mit den
Seitenrändern zweier in Breitenrichtung benachbarter Eingriffselemente 9 der
gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung.
Im Folgenden wird ein bevorzugtes Herstellungsverfahren für die oben
beschriebenen geformten Oberflächenbefestigungseinrichtungen im Einzelnen
erklärt. Bei der Erklärung wird ein Herstellungsverfahren für das erste
Ausführungsbeispiel als Beispiel verwendet, wobei jedoch die
Oberflächenbefestigungseinrichtungen nach dem zweiten bis vierten
Ausführungsbeispiel in gleicher Weise hergestellt werden können.
Fig. 21 ist eine Gesamtansicht zur Illustration eines Beispiels eines schematischen
Aufbaus einer zum kontinuierlichen Formen der Oberflächenbefestigungsein
richtungen 1 verwendeten Herstellungsvorrichtung, und Fig. 22 ist eine vergrößerte
Ansicht dieses Formgebungsabschnitts.
In den Figuren bezeichnen die Bezugsziffer 21 eine Extrudierdüse, und eine
gekrümmte Oberfläche eines Vorderendes dieser Düse 21 weist eine bogenförmige
Oberfläche 21a mit im wesentlichen der gleichen Krümmung wie die eines
Formenrades 22, das später beschrieben wird, auf. Ferner gibt es bei dieser
Extrudierdüse 21 einen der Wandstärke des auf der gekrümmten Oberfläche des
Formenrades 22 zu formenden plattenartigen Substrats 2 entsprechenden
Zwischenraum. Von einem an einem zentralen Abschnitt der vorderen
bogenförmigen Endoberfläche 21a dieser Extrudierdüse 21 gebildeten Kunststoff
Extrudierauslass 21b aus wird kontinuierlich geschmolzener Kunststoff in Form einer
Schicht mit einem bestimmten Kunststoffdruck und einer bestimmten
Kunststoffmenge extrudiert. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist die Extrudierdüse
21 in ihrer Mitte einen Durchgang 21c für geschmolzenen Kunststoff auf.
Das Formrad 22 ist als Hohltrommel mit einem Wasserkühlmantel als innere
Kühleinrichtung ausgebildet. Ferner hat seine Umfangsoberfläche die Funktion einer
Teilformgebungsoberfläche für die Oberflächenbefestigungseinrichtung 1. Wie oben
beschrieben, ist der Zwischenraum in Bezug auf die vordere bogenförmige
Endoberfläche 21a der Extrudierdüse 21 vorgesehen und darüber hinaus die Achse
des Formenrades 22 parallel zu dem Extrudierauslass 21b ausgerichtet.
Bei dem Ausführungsbeispiel sind auf der Umfangsoberfläche des Formenrades 22
viele Hohlräume zum Formen der Eingriffselemente und viele Hohlräume zum
Formen der Passvorsprünge ausgebildet, und zwar in der Anordnung der oben
beschriebenen geformten Oberflächenbefestigungseinrichtungen. Das so
ausgebildete Formenrad 22 wird in einer durch den Pfeil in Fig. 21 dargestellten
Richtung drehend angetrieben, und zwar durch eine allgemein bekannte
Antriebseinrichtung (nicht dargestellt).
Die Innenform des Hohlraums zum Formen der Passvorsprünge ist im Wesentlichen
die gleiche wie die Außenform der Passvorsprünge 4. Wie ferner Fig. 23A zeigt,
hat seine Oberseite im Wesentlichen die gleiche Innenform wie die Außenform des
Elements 3', nämlich eine rechteckige Form, die in der Formgebungsrichtung länger
ist. Andererseits hat ein Hohlraum zum Formen eines Eingriffselements 22b die
Außenform eines in Fig. 23, nämlich in Fig. 23 B, gezeigten Elements 3', wobei
seine Seitenform einen an einer Oberseite eines trapezförmigen Abschnitts 3a'
vorstehenden rechteckigen Abschnitt 3b' aufweist.
Ferner ist bei dem Ausführungsbeispiel unter dem Formenrad 22 ein Kühlwassertank
23 angeordnet, und im Wesentlichen die untere Hälfte des Formenrades 22 in das
Innere des Kühlwassertanks 23 getaucht. In Richtung nach schräg oben von der
Vorderseite dieses Kühlwassertanks 23 aus ist eine Aufnahmewalze 24 angeordnet.
Gleichzeitig ist weiter vor dieser Umlenkwalze 24 ein eine Kopfherstellungs- und
Andruckeinrichtung 25 bildendes Paar aus einer oberen und einer unteren Walze
25a und 25b angeordnet, die Fig. 24 zeigt.
Die obere Walze 25a weist in ihrem Inneren eine Heizeinrichtung auf (nicht
dargestellt), und ihre Oberfläche ist auf eine solche Temperatur eingestellt, dass das
verwendete Kunststoffmaterial erweicht. Dabei ist, wie Fig. 24 vergrößert darstellt,
das untere Ende der Umfangsoberfläche dieser oberen Walze 25a etwas niedriger
angeordnet als die Ebene, in der der obere Abschnitt der Elemente 3' einer
eindimensionalen Befestigungseinrichtung befördert wird und auf die Höhe des
Eingriffskopfs 3b des geformten Eingriffselements 3 eingestellt. Ferner ist die
Oberseite der unteren Walze 25b so angeordnet, dass sie der oberen Walze 25a
zugewandt unter dieser in einer Ebene liegt, in der die untere Seite des
plattenartigen Substrats der eindimensionalen Befestigungseinrichtung bewegt wird.
Um mit der Herstellungsvorrichtung mit dem obigen Aufbau die erfindungsgemäße
Oberflächenbefestigungseinrichtung 1 herzustellen, wird der aus der Extrudierdüse
21 mit einem bestimmten Kunststoffdruck kontinuierlich extrudierte geschmolzene
Kunststoff kontinuierlich in den zu dem sich drehenden Formenrad 22 gebildeten
Zwischenraum eingeführt und ein Teil des geschmolzenen Kunststoffs in den
Zwischenraum gefüllt, um das plattenartige Substrat 2 zu bilden. Gleichzeitig wird ein
Teil des geschmolzenen Kunststoffs sequentiell in die Hohlräume zum Formen der
Eingriffselemente 22a an der Umfangsoberfläche des Formenrades 22 gefüllt, und
ferner in die Hohlräume zum Formen der Passvorsprünge, um kontinuierlich eine
eindimensionale Oberflächenbefestigungseinrichtung 1' zu formen, bei der viele
Elemente 3' und viele Passvorsprünge 4 einstückig auf einer Oberfläche des
Substrats 2 entsprechender Drehung des Formenrades 22 geformt werden.
Die eindimensionale Oberflächenbefestigungseinrichtung 1' als Rohmaterial für die
erfindungsgemäße Oberflächenbefestigungseinrichtung 1 auf der Umfangsober
fläche des Formenrades 22 läuft im wesentlichen um den halben Umfang des
Formenrades 22. Dabei wird die eindimensionale Oberflächenbefestigungsein
richtung 1' durch den Kühlwassermantel vom Inneren des Formenrades 22 aus
deutlich gekühlt und gleichzeitig durch das Innere des Kühlwassertanks 23
transportiert, in dem Kühlwasser niedriger Temperatur zirkuliert, um schnell
abgekühlt zu werden, so dass sie schnell fest wird.
Das vollständig verfestigte Substrat 2 wird von der Umlenkwalze 24 umgelenkt. Die
eindimensionale Oberflächenbefestigungseinrichtung 1' wird zwischen der oberen
und der unteren Walze 25a, 25b gefördert, die eine Heiz- und
Kompressionseinrichtung 25 sind. Dabei wird, wie Fig. 24 zeigt, in dem Element 3'
ein Oberteil eines rechteckigen Abschnitts 3b', der auf der Oberseite eines
trapezförmigen Abschnitts 3a' vorsteht, durch die obere Heizwalze 25a gedrückt und
geheizt, so dass dieser rechteckige Abschnitt 3b' von seiner Oberseite aus beim
Schmelzen verformt und seine Oberseite im wesentlichen flach wird. Gleichzeitig
wird eine in Breitenrichtung der Oberflächenbefestigungseinrichtung vergrößerter
Eingriffskopf 3b gebildet, so dass die erfindungsgemäße Form des Eingriffselements
3 erhalten wird.
Nach dem Abklingen der Kühle gegenüber der gewöhnlichen Temperatur ohne
Verwendung besonderer Kühleinrichtungen wird die erfindungsgemäße, durch die
obere und die untere Walze 25a, 25b transportierte Oberflächenbefestigungsein
richtung 1 umgelenkt, um vollständig hergestellt zu werden.
Mit dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren und der obigen
Herstellungsvorrichtung lässt sich die erfindungsgemäße Oberflächenbefestigungs
einrichtung kontinuierlich herstellen. Natürlich lässt sie sich auch mit einer anderen
geeigneten Vorrichtung als der dargestellten herstellen oder auch mit einem
chargenweise arbeitenden Prozess mit einer gewöhnlichen Spritzgussvorrichtung
formen.
Claims (11)
1. Einstückig geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung aus Kunststoff, bei
der viele Eingriffselemente (3) einstückig auf einer Oberfläche eines
plattenartigen Substrats (2) geformt sind und in und außer Eingriff mit
Eingriffselementen (3) einer gegenseitigen Oberflächenbefestigungsein
richtung mit der gleichen Form bringbar sind;
dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffselemente (3) jeweils einen aufrechten Abschnitt (3a), der sich von einer Oberfläche des plattenartigen Substrats (2) aus erhebt und bei dem ein Paar entgegengesetzte Seitenflächen als geneigte Seiten (3c, 3c) ausgebildet ist, und einen Eingriffskopf (3b) aufweisen, der kontinuierlich an einem oberen Endes des aufrechten Abschnitts (3a) ausgebildet und in horizontaler Richtung an den übrigen entgegengesetzten Seiten außer den geneigten Seiten (3c, 3c) verbreitert ist; und
die geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung (1) einen Passvorsprung (4) aufweist, der von einer Oberfläche des plattenartigen Substrats (2) aus absteht und beim gegenseitigen Eingriff der Eingriffselemente (3) zwischen den einander zugewandten geneigten Seiten (3c, 3c) eines benachbarten Paars Eingriffselemente (3) der gegenseitigen Oberflächenbefestigungsein richtung angeordnet ist und geneigte Seiten (4a, 4a) aufweist, von denen zumindest eine zu zumindest einer der beiden geneigten Seiten (3c, 3c) der Eingriffselemente (3) der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung paßt und quasi dagegen in Anlage kommt.
dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffselemente (3) jeweils einen aufrechten Abschnitt (3a), der sich von einer Oberfläche des plattenartigen Substrats (2) aus erhebt und bei dem ein Paar entgegengesetzte Seitenflächen als geneigte Seiten (3c, 3c) ausgebildet ist, und einen Eingriffskopf (3b) aufweisen, der kontinuierlich an einem oberen Endes des aufrechten Abschnitts (3a) ausgebildet und in horizontaler Richtung an den übrigen entgegengesetzten Seiten außer den geneigten Seiten (3c, 3c) verbreitert ist; und
die geformte Oberflächenbefestigungseinrichtung (1) einen Passvorsprung (4) aufweist, der von einer Oberfläche des plattenartigen Substrats (2) aus absteht und beim gegenseitigen Eingriff der Eingriffselemente (3) zwischen den einander zugewandten geneigten Seiten (3c, 3c) eines benachbarten Paars Eingriffselemente (3) der gegenseitigen Oberflächenbefestigungsein richtung angeordnet ist und geneigte Seiten (4a, 4a) aufweist, von denen zumindest eine zu zumindest einer der beiden geneigten Seiten (3c, 3c) der Eingriffselemente (3) der gegenseitigen Oberflächenbefestigungseinrichtung paßt und quasi dagegen in Anlage kommt.
2. Oberflächenbefestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der Passvorsprung (4) in einer solchen Position
angeordnet ist, dass er zu beiden einander zugewandten geneigten Seiten
(3c, 3c) eines benachbarten Paars Eingriffselemente (3) der gegenseitigen
Oberflächenbefestigungseinrichtung passt und quasi dagegen in Anlage
kommt.
3. Oberflächenbefestigungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Paar der entgegengesetzten geneigten Seiten (3c,
3c) eines Eingriffselements so geneigt ist, dass sie einander von einem
Basisende aus zu einem Vorderende hin immer näher kommen.
4. Oberflächenbefestigungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Paar der entgegengesetzten geneigten Seiten (3c,
3c) eines Eingriffselements so geneigt ist, dass sie von einem Basisende aus
zu einem vorderen Ende hin im Wesentlichen parallel zueinander laufen.
5. Oberflächenbefestigungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, dass zwei benachbarte Eingriffselemente (3) im
Wesentlichen eine V-Form bilden, wobei die Basisenden ihrer aufrechten
Abschnitte (3a, 3a) verbunden sind.
6. Oberflächenbefestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Passvorsprung (4) einen insgesamt im
Wesentlichen trapezförmigen Querschnitt aufweist.
7. Oberflächenbefestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Passvorsprung (4) einen insgesamt im
Wesentlichen dreieckigen Querschnitt aufweist.
8. Oberflächenbefestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1-7,
gekennzeichnet durch einen Aufbau, der dazu ausgelegt ist, dass der
Passvorsprung (4) das Eingriffselement elastisch und fest berührt.
9. Oberflächenbefestigungseinrichtung nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vorstehende Höhe des
Passvorsprungs (4) nicht größer als die Höhe des Eingriffselements (3) ist.
10. Oberflächenbefestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1-9,
dadurch gekennzeichnet, dass der Passvorsprung in der Mitte zweier
benachbarter Eingriffselemente (3) ausgebildet ist.
11. Oberflächenbefestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1-9,
dadurch gekennzeichnet, dass der Passvorsprung in der Mitte vierer in
Vorwärts-/Rückwärtsrichtung und in Rechts-/Linksrichtung benachbarter
Eingriffselemente (3) ausgebildet ist.
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