DE1015756B - Vorrichtung zum Verbinden fuer nachgiebige Streckenausbaurahmen nach dem Gleitbogenprinzip unter Verwendung eines Schwenkkeiles - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden fuer nachgiebige Streckenausbaurahmen nach dem Gleitbogenprinzip unter Verwendung eines SchwenkkeilesInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/18—Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
- E21D11/22—Clamps or other yieldable means for interconnecting adjacent arch members either rigidly, or allowing arch member parts to slide when subjected to excessive pressure
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Description
- Vorrichtung zum Verbinden für nachgiebige Streckenausbaurahmen nach dem Gleitbogenprinzip unter Verwendung eines Schwenkkeiles Das Hauptpatent betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden für nachgiebige Streckenausbaurahmen nach dem Gleitbogenprinzip unter Verwendung eines -Schwenkkeiles, der in einem die Rahmenteile im Überlappungsbereich umschließenden Verbindungsglied angeordnet ist und von einem Rahmenteil bei dessen Einschubbewegung im Sinne einer Verstärkung der Verspannung der Rahmenteile um einen kleinen Winkel geschwenkt wird, und kennzeichnet sich dadurch, daß die Schenkel des Verbindungsgliedes als V-artige Bügel ausgebildet sind, in deren Scheiteln ein in Streckenrichtung zeigender, mit seiner Wälzfläche gegen einen Profilboden abgestützter, loser Schwenkkeil gelagert ist, und daß diese Schenkel die Anschläge für die Begrenzung der Schwenkbewegung dieses Schwenkkeiles auf einen kleinen Winkel bilden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Hauptpatentes soll das den Schwenkkeil aufnehmende lose ;`erbindungsglied derart mit dem inneren Rahmenteil leicht lösbar gekuppelt sein, daß in Arbeitsstellung eine relative Längsverschiebung zwischen den Ver-_ bindungsgliedern dieses Rahmenteils verhindert ist.
- Nach der Erfindung wird dadurch eine weitere Verbesserung erzielt, daß der Schwenkkeil in an sich bekannter Weise als Doppelkeil mit zwei in seiner Längsrichtung hintereinandergeschalteten, unter dem gleichen Winkel geneigten Keilflächen ausgebildet ist, von denen jede in einem der V-artigen Bügel des Verbindungsgliedes auf in gleichem senkrechtem Abstand vom Profilboden bzw. der geraden Keilseite angeordneten kurzen Stützflächen gelenkig gelagert ist. Die Verwendung von Doppelkeilen ist zum Verspannen von Streckenausbaurahrnen an sich bekannt, doch wird im vorliegenden Falle der spezifische Vorteil erreicht, daß in jeder beliebigen Stellung des Schwenkkeiles die Schwenkradien bezüglich beider Stützlager, also z. B. beider Scheitel, des Verbindungsgliedes gleichbleiben, wodurch eine gleichmäßige Pressung über den gesamten Breitenbereich des Rahmenteils erfolgt. Diese Wirkung ist von besonderer Bedeutung, wenn gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Vorrichtung zum Verspannen von aus geflanschten Rinnenprofilen bestehenden Ausbaurahmen dient, deren Enden in an sich bekannter Weise gleichsinnig ineinanderliegen.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
- Fig. 1 zeigt die Verbindung von drei Profilabschnitten eines Bogenausbaues; Fig. 2 zeigt die Verbindung nach der Erfindung in Seitenansicht mit im Querschnitt dargestelltem Schwenkkeil in größerem Maßstab; Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2; Fig.4 zeigt zwei Stellungen eines Schwenkkeiles. Der Gleitbogenausbau nach Fig. 1 besteht aus den bogenförmigen Rahmenteilen 2a und 3a, die im Bereich der Überlappung durch Verbindungsglieder umschlossen sind, deren Schenkel 12, 13 aus V-artigen Bügeln bestehen, zwischen welchen die sich überlappenden Enden der Rahmenteile angeordnet sind. Die freien Enden der V-förmigen Schenkel sind durch Querstäbe 14 verbunden, die den inneren Rahmenteil 2a übergreifen. Auf im Scheitel der V-förmigen Schenkel liegenden Stützflächen 8 ist ein in Streckenrichtung zeigender Schwenkkeil 6 angeordnet, der einen etwa dreieckigen Querschnitt besitzt. Beim Eintreiben in die Verbindung erhält der Keil die schräge Stellung nach Fig. 2, die in Fig. 4 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist. In dieser Stellung bildet der Schenkel 13 die Anschlagfläche für den Keil. Bei der relativen Längsverschiebung der Profile 2 a und 3 a wird der Keil geschwenkt und erreicht in seiner der größten Spannkraft entsprechenden Endstellung die Lage, bei welcher sich die rechte Seitenfläche des Keiles (vgl. Fig. 2) an den Schenkel 12 anlegt. Diese Endstellung ist in Fig. 4 mit gestrichelten Linien dargestellt. Das in Fig. 4 eingezeichnete Maß x dient als ein Maßstab für die Verstärkung der Spannkraft bei der Schwenkbewegung des Keiles.
- Der Schenkel 12 ist um ein geringes Maß über die zu den Profilböden senkrechte Stellung hinaus geneigt, so daß der Keil unter Berücksichtigung seines dreieckigen Querschnittes bei Erreichen der Spannstellung etwa senkrecht zum Profilboden steht.
- Fig.3 zeigt, daß der Keil 6 als Doppelkeil ausgebildet ist, und zwar in seiner Längsrichtung hintereinandergeschaltete, unter dem gleichen Winkel geneigte Keilflächen 6a besitzt. Jede Keilfläche 6a ist in einem der V-förmigen Seitenteile des Bügels 4 gelenkig gelagert. Die Stützflächen 8 besitzen nur eine geringe Länge und sind infolge des runden Querschnittes der Bügelschenkel etwa linienförmig. Der Abstand der Stütz- oder Gelenkflächen 8 vom Profilboden oder der geraden Fläche 6 b des Keiles ist in beiden Seiten des Bügels gleich, so daß die Seite 6 b auf ganzer Länge denselben Schwenkradius besitzt. Der Keil besitzt eine aus einem Draht bestehende Sicherung 15a. Das Ende des Drahtes 15a. ist über die Schenkel 12 und 13 gebogen, und zwar so, daß der Keil unbehindert seine Schwenkbewegung ausführen kann.
- Fig.3 zeigt die Verwendung der Verbindung bei Rinnenprofilen, die einen kongruenten Querschnitt besitzen und wobei die Stege 18 und die Flansche 5 aufeinander abgestützt sind, während zwischen den Böden 19 der Profile ein Zwischenraum vorgesehen ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der von dem Schwenkkeil ausgeübte Druck gleichmäßig über die Stege 18 des Profils 3a auf die Flansche 5 übertragen und damit eine gleichmäßige Anpressung auf die Stege 18 und die Flansche 5 des Profils 2a erreicht.
- In der Zeichnung ist die Verbindung an gebogenen Profilen 2 a und 3 a dargestellt. Die Verbindung ist aber in gleicher Weise anwendbar bei geraden Profilen, die beispielsweise nach Art von Stempeln beim Türstockausbau oder an anderer Stelle Verwendung finden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Verbinden für nachgiebige Streckenausbaurahmen nach dem Gleitbogenprinzip unter Verwendung eines Schwenkkeiles nach Patentamneldung V 5763 VI b/5 c, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkkeil (6) in an sich bekannter Weise als Doppelkeil mit zwei in seiner Längsrichtung hintereinandergeschalteten, unter dem gleichen Winkel geneigten Keilflächen (6a) ausgebildet ist, von denen jede in einem der V-artigen Bügel (12, 13) auf in gleichem senkrechtem Abstand vom Profilboden (19) bzw. der geraden Keilseite (6 b) angeordneten kurzen Stützflächen (8) gelenkig gelagert ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenzeichnet, daß dem Doppelkeil (6) ein Sicherungselement (15) zugeordnet ist, welches an der Außenseite des Verbindungsgliedes (12, 13) in Schwenkrichtung des Keiles (6) verschieblich geführt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkkeil (6) mit einer geraden Wälzfläche (6b) gegen den Boden (19) des einen Rinnenprofils (3a) zumindest im Bereich der Profilstege (18) angepreßt ist und daß die beiden Profile (2a, 3a) sich mit den Stegen (18) und den an den Stegenden vorgesehenen Flanschen (5) unmittelbar gegeneinander abstützen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzfläche (6 b) des Keiles (6) in bezug auf den Querschnitt des Keiles dachförmig ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEB29366A DE1015756B (de) | 1954-01-23 | 1954-01-23 | Vorrichtung zum Verbinden fuer nachgiebige Streckenausbaurahmen nach dem Gleitbogenprinzip unter Verwendung eines Schwenkkeiles |
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Publications (1)
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| DE1015756B true DE1015756B (de) | 1957-09-19 |
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ID=6962916
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| DEB29366A Pending DE1015756B (de) | 1954-01-23 | 1954-01-23 | Vorrichtung zum Verbinden fuer nachgiebige Streckenausbaurahmen nach dem Gleitbogenprinzip unter Verwendung eines Schwenkkeiles |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1015756B (de) |
-
1954
- 1954-01-23 DE DEB29366A patent/DE1015756B/de active Pending
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