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DE10152713A1 - Nasenapplikator - Google Patents

Nasenapplikator

Info

Publication number
DE10152713A1
DE10152713A1 DE2001152713 DE10152713A DE10152713A1 DE 10152713 A1 DE10152713 A1 DE 10152713A1 DE 2001152713 DE2001152713 DE 2001152713 DE 10152713 A DE10152713 A DE 10152713A DE 10152713 A1 DE10152713 A1 DE 10152713A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
applicator
preparation
recess
unit
adhesive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2001152713
Other languages
English (en)
Inventor
Maria Vasquez-Lantes
Johannes Bartholomaeus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gruenenthal GmbH
Original Assignee
Gruenenthal GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gruenenthal GmbH filed Critical Gruenenthal GmbH
Priority to DE2001152713 priority Critical patent/DE10152713A1/de
Priority to PCT/EP2002/011708 priority patent/WO2003035162A1/de
Publication of DE10152713A1 publication Critical patent/DE10152713A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M31/00Devices for introducing or retaining media, e.g. remedies, in cavities of the body
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/0012Galenical forms characterised by the site of application
    • A61K9/0043Nose
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M2210/00Anatomical parts of the body
    • A61M2210/06Head
    • A61M2210/0618Nose
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M31/00Devices for introducing or retaining media, e.g. remedies, in cavities of the body
    • A61M31/002Devices for releasing a drug at a continuous and controlled rate for a prolonged period of time

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Applikator zur Fixierung einer haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen, wirk- und/oder pflegestoffhaltigen Präparation auf der Nasenschleimhaut, eine Einheit oder einen Kit aus Applikator und haftfähiger, fester, gegebenenfalls flexibler Präparation und ein Verfahren zur Applikation der haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen Präparation auf der Nasenschleimhaut zur transmucosalen oder topischen Wirk- und/oder Pflegestoffabgabe an einen Wirt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Applikator zur Fixierung einer haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen Präparation auf der Nasenschleimhaut, eine Einheit oder einen Kit aus Applikator und haftfähiger, fester, gegebenenfalls flexibler Präparation und ein Verfahren zur Applikation der haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen Präparation auf der Nasenschleimhaut zur transmucosalen oder topischen Wirk- und/oder Pflegestoffabgabe an einen Wirt.
  • Die Applikation von Wirk- und/oder Pflegestoffen in die Nase durch Sprays, Salben oder Tropfen ist bekannt. Diese Darreichungsform hat jedoch die Nachteile, daß die zu applizierenden Wirk- und/oder Pflegestoffe mengenmäßig kaum dosierbar sind und ihre Verweilzeit auf der Nasenschleimhaut stark schwankt. Somit ist die Verabreichung von Wirk- und oder Pflegestoffen auf diesem Wege kaum kontrollierbar und dies kann die nachhaltige Wirkung dieser Wirk- und/oder Pflegestoffe beeinträchtigen.
  • Eine weitere Möglichkeit der Applikation von Wirk- und/oder Pflegestoffen in der Nase ist die Fixierung einer haftfähigen Präparation auf der Nasenschleimhaut zur transmucosalen oder topischen Wirk- und/oder Pflegestoffabgabe. Diese Darreichungsform hat den Vorteil einer kontrollierbaren Verabreichung der Wirk- und/oder Pflegestoffe.
  • Dazu muß die Präparation in die Nase eingeführt und auf der Nasenschleimhaut fixiert werden.
  • Gemäß WO99/56724 wird zur Einführung eines Nasenschleimhautpflasters in die Nase und zu seiner Fixierung auf der Nasenschleimhaut ein Applikator in Form eines kleinen Stabes oder Röhrchens mit einem ein Nasenschleimhautpflaster aufnehmenden und der Naseninnenformung angepaßten freien Ende verwendet, wobei dieses Ende vorzugsweise aufblasbar zur Aufweitung des Nasenschleimhautpflasters nach Einführung in den Nasenraum ist.
  • Ein solcher Applikator, soweit er in der Veröffentlichung WO99/56724 überhaupt beschrieben ist, muß einen relativ komplizierten Aufbau aufweisen und ist schwierig zu handhaben. Seine Wiederverwendbarkeit scheint, wenn überhaupt, nur im begrenzten Umfang gegeben zu sein. Ferner ist dieser Applikator nur für flexible Pflaster verwendbar.
  • Es stellte sich daher die Aufgabe einen möglichst einfach aufgebauten, leicht zu handhabenden und wiederverwendbaren Applikator zur Einführung einer haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen Präparation in die Nase zur transmucosalen oder topischen Wirk- und/oder Pflegestoffabgabe an einen Wirt und zu ihrer Fixierung auf der Nasenschleimhaut sowie einen entsprechenden Kit und eine entsprechende Einheit aus Applikator und Präparation zur Verfügung zu stellen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Bereitstellung eines stabförmigen Applikators mit mindestens einer Vertiefung zur Aufnahme einer haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen Präparation gelöst, wobei sich die Vertiefung nicht am Stabende befindet.
  • Der Applikator besteht vorzugsweise aus flexiblem Kunststoff und ist in seinen Dimensionen nach der Größe der Nasenöffnung und des Naseninnenraums ausgelegt, wobei die Länge des Applikators die Länge der Nase übertrifft. Vorzugsweise ist das Stabende, das in die Nase eingeführt wird, abgerundet, um die Verletzungsgefahr zu verringern.
  • Der Applikator kann einen runden oder eckigen Querschnitt aufweisen. Bei einem eckigen Querschnitt des Applikators befindet sich die Vertiefung vorzugsweise auf der Seite mit der größten Oberfläche bzw. auf einer der Seiten mit der größten Oberfläche. Dies gilt auch für einen Applikator mit mehr als einer Vertiefung.
  • Die Öffnung der Vertiefung(en) ist vorzugsweise kleiner als die Breite der Seite des Applikators, der die Vertiefung aufweist oder als der Umfang des Applikators, wenn sein Querschnitt rund ist.
  • Die Tiefe der Vertiefung ist kleiner als der Durchmesser eines runden Stabes bzw. kürzer als die Dicke (a) eines Applikators mit rechteckigem Querschnitt an der Stelle, an der die Vertiefung angebracht ist.
  • Es sind verschiedene Ausführungsformen des Applikators möglich:
    Der Applikator kann nur eine Vertiefung zur Aufnahme der wirk- und/oder pflegestoffhaltigen Präparation aufweisen. Dann sollte zumindest das Stabende, das in die Nase eingeführt wird, abgerundet sein, während das andere Stabende eine beliebige Form aufweisen kann. Es kann abgerundet, eckig oder als Griff ausgebildet sein.
  • Der Applikator kann auch zwei Vertiefungen zur Aufnahme identischer oder unterschiedlicher wirk- und/oder pflegestoffhaltiger Präparationen aufweisen, wobei sich keine der Vertiefungen am Stabende befindet. In diesem Fall sollten vorzugsweise beide Stabenden abgerundet sein. Vorzugsweise befinden sich die Vertiefungen auf derselben Stabseite.
  • So zeigen:
  • Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Applikator,
  • Fig. 2-4 verschiedene Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Applikators.
  • Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Applikator (1). Der Applikator ist als Stab mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet und weist eine Vertiefung (3) auf. Der Applikator hat üblicherweise eine Länge (7), die die Länge der Nase, in der er zur Anwendung kommt, übertrifft. Die Breite (8) und die Dicke (9) des Applikators (1) ist üblicherweise der Größe der Nasenöffnung und des Naseninnenraums angepaßt. Die Vertiefung (3) befindet sich üblicherweise in der Seite (10) des Stabes, die die größte Oberfläche aufweist. Der Durchmesser (11) der Vertiefung (3) ist kleiner als die Breite (8) des Stabes an der Stelle, wo sich die Vertiefung befindet.
  • Fig. 2 zeigt die Aufsicht auf einen erfindungsgemäßen Applikator (1) mit einer Vertiefung (3). Die beiden Stabenden (4, 5) sind abgerundet.
  • Fig. 3 zeigt die Aufsicht auf einen erfindungsgemäßen Applikator (1) mit einer Vertiefung (3). Das Stabende (4), das in die Nase eingeführt wird, ist abgerundet, das andere Stabende (5) ist eckig.
  • Fig. 4 zeigt die Aufsicht auf einen erfindungsgemäßen Applikator (1) mit zwei Vertiefungen (3) in derselben Stabseite. Beide Stabenden (6) sind abgerundet.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Einheit oder ein Kit aus dem erfindungsgemäßen Applikator und mindestens einer haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen Präparation zur transmucosalen oder topischen Wirk- und/oder Pflegestoffabgabe an einen Wirt, wobei die Präparation in Gestalt und Größe der/den Vertiefung(en) in dem Applikator angepaßt ist und die Dicke der Präparation mindestens der Tiefe der Vertiefung(en) in dem Applikator entspricht.
  • In der Einheit ist/sind die wirk- und/oder pflegestoffhaltige(n) Präparation(en) in die Vertiefung(en) im Applikator aufgenommen, wobei sie so eingelegt ist /sind, daß ihre haftfähige(n) Oberfläche(n) nach außen gerichtet ist /sind.
  • Der Kit besteht aus einem Applikator und mindestens einer davon separierten, beigefügten wirk- und/oder pflegestoffhaltigen Präparation, die vor der Verwendung der Einheit aus Applikator und Präparation(en) zusammengefügt werden. Vorzugsweise ist der Kit eine Verpackungseinheit, die mindestens eine Präparation neben dem Applikator umfaßt.
  • Der erfindungsgemäße Applikator besticht durch seine einfache Konstruktion und durch seine einfache Handhabung, wie man Fig. 7a-7d entnehmen kann.
  • So zeigt:
  • Fig. 7a-7d die Applikation der haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen Präparation mit Hilfe des erfindungsgemäßen Applikators in einer Nase.
  • Fig. 7a-7d zeigen die Applikation der haftfähigen Präparation (2) in eine Nase mit Hilfe des erfindungsgemäßen Applikators. Die Einheit aus Applikator (1) und Präparation (2) wird so in die Nase eingeführt, daß die Präparation (2) zur Nasenschleimhaut gerichtet ist. Durch Druck auf die Nasenaußenseite in der Höhe der anzubringenden Präparation (angedeutet durch einen Finger) wird die Präparation (2) aus der Vertiefung (3) des Applikator (1) gelöst und zur Haftung auf der Nasenschleimhaut gebracht. Der Applikator (1) wird anschließend aus der Nase gezogen.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Einführung der haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen Präparation in die Nase und zu ihrer Fixierung auf der Nasenschleimhaut, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheit aus dem erfindungsgemäßen Applikator und der haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen wirk- und/oder pflegestoffhaltigen Präparation in die Nase so eingeführt wird, daß die haftfähige Oberfläche der Präparation zur Nasenschleimhaut gerichtet ist, die Präparation durch Druck auf die Nasenaußenseite in der Höhe der anzubringenden Präparation aus der Vertiefung des Applikators gelöst und zur Haftung auf der Nasenschleimhaut gebracht wird. Der Applikator wird anschließend wieder aus der Nase gezogen und kann gegebenenfalls wiederverwendet werden.
  • Die Präparation verliert im Laufe der Zeit infolge des Einflusses von Sekretionsflüssigkeiten der Nasenschleimhaut ihrer Haftfähigkeit und kann beim Naseputzen ausgeschnaubt werden.
  • Der erfindungsgemäße Applikator kann zur Applikation einer haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen Präparation in der Nase eines Menschen oder eines Tiers verwendet werden.
  • Als Präparationen kommen vorzugsweise Pflaster oder Tabletten in Frage, die einen Wirk- und/oder Pflegestoff enthalten, der in die oder über die Nasenschleimhaut vom Wirt aufgenommen wird, und die mit einer haftfähigen Oberfläche ausgerüstet sind. Dazu können dem Fachmann bekannte pharmazeutisch verträgliche Haftvermittler, vorzugsweise bei Körper- und Umgebungstemperatur haftende Polymere eingesetzt werden.
  • Bevorzugt ist eine mehrschichtige Präparation, die aus einer Deckschicht, mindestens einer wirk- und/oder pflegestoffhaltigen Schicht und einer Haftschicht besteht. Die Freisetzung des Wirk- und/oder Pflegestoffes erfolgt durch die Haftschicht auf die Nasenschleimhaut, an der die Präparation haftet. Die Deckschicht dient zum Schutz des in der wirk- und/oder pflegestoffhaltigen Schicht eingeschlossenen Wirk- und/oder Pflegestoffs sowie als Barriere gegen die Diffusion des Wirk- und/oder Pflegestoffs in die nicht gewünschte Richtung.
  • Die haftfähige Oberfläche der Präparation kann zunächst durch eine Schutzfolie abgedeckt sein, die vor der Verwendung der Einheit zu entfernen ist. Bevorzugt ist eine Schutzfolie, die direkt auf die haftfähige Oberfläche der Präparation aufgebracht ist. Die Schutzfolie kann auch auf die Einheit aus Applikator und Präparation aufgebracht sein oder diese umhüllen.
  • Es zeigen:
  • Fig. 5-6 erfindungsgemäße Einheiten aus Applikator und haftfähiger, fester, gegebenenfalls flexibler Präparation.
  • Fig. 5 zeigt eine erfindungsgemäße Einheit aus Applikator (1) und haftfähiger Präparation (2). Die Präparation (2) und die Vertiefung (3) in dem Applikator (1) sind in Größe und Gestalt aufeinander abgestimmt. Die Dicke der Präparation entspricht der Tiefe (10) der Vertiefung (3) in dem Applikator (1). Daher schließt die Oberfläche der Präparation mit der Oberfläche des Applikators ab.
  • Fig. 6 zeigt eine erfindungsgemäße Einheit aus Applikator (1) und haftfähiger Präparation (2). Die Präparation (2) und die Vertiefung (3) in dem Applikator (1) sind in Größe und Gestalt aufeinander abgestimmt, wobei die Dicke der Präparation die Tiefe (10) der Vertiefung (3) in dem Applikator (1) übertrifft. Daher ragt die Präparation aus der Oberfläche des Applikators heraus.

Claims (21)

1. Applikator (1) zur Fixierung einer haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen, wirk- und/oder pflegestoffhaltigen Präparation (2) auf der Nasenschleimhaut, dadurch gekennzeichnet, daß der Applikator stabförmig ist und mindestens eine Vertiefung (3) zur Aufnahme der Präparation aufweist, wobei sich die Vertiefung nicht am Stabende befindet.
2. Applikator gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Dimensionen nach der Größe der Nasenöffnung und des Naseninnenraums ausgelegt sind, wobei die Länge des Applikators die Länge der Nase übertrifft.
3. Applikator gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab einen runden oder eckigen Querschnitt aufweist.
4. Applikator gemäß einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Vertiefung(en) in der Seite des Applikators mit einem eckigen Querschnitt befindet, die die größte Oberfläche hat.
5. Applikator gemäß einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung der Vertiefung(en) kleiner ist als die Breite der Seite des Applikators, die die Vertiefung aufweist oder als der Umfang eines runden Applikators.
6. Applikator gemäß einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Vertiefung aufweist und das eine Stabende (4) abgerundet und das andere Stabende (5) ebenfalls abgerundet, eckig oder als Griff ausgebildet ist.
7. Applikator gemäß einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei Vertiefungen aufweist, die sich jeweils nicht an den abgerundeten Stabenden (6) befinden.
8. Applikator gemäß einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß er aus flexiblem Kunststoff besteht.
9. Applikator gemäß einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Vertiefungen auf derselben Stabseite befinden.
10. Applikator gemäß einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß er wiederverwendbar ist.
11. Kit aus einem Applikator gemäß einem der Ansprüche 1-10 und mindestens einer davon separierten, haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen, wirk- und/oder pflegestoffhaltigen Präparation, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe und Gestalt der Präparation zur Aufnahme in die Vertiefung(en) in dem Applikator angepaßt sind und die Dicke der Präparation mindestens der Tiefe der Vertiefung(en) entspricht.
12. Einheit aus einem Applikator gemäß einem der Ansprüche 1-10 und einer in die Vertiefung des Applikators aufgenommenen haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen, wirk- und/oder pflegestoffhaltigen Präparation deren Größe und Gestalt der Vertiefung im Applikator angepaßt ist, deren Dicke mindestens der Tiefe der Vertiefung entspricht und deren haftfähige Oberfläche nach außen gerichtet ist.
13. Einheit oder Kit gemäß Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Präparation größer als die Tiefe der Vertiefung(en) ist.
14. Einheit oder Kit gemäß einem der Ansprüche 11-13, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Präparationen vorhanden sind.
15. Einheit oder Kit gemäß einem der Ansprüche 11-14, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die haftfähige Oberfläche der Präparation durch eine Schutzfolie abgedeckt ist.
16. Einheit oder Kit gemäß einem der Ansprüche 11-15, dadurch gekennzeichnet, daß die Präparation eine Tablette ist.
17. Einheit oder Kit gemäß einem der Ansprüche 11-15, dadurch gekennzeichnet, daß die Präparation filmförmig ist.
18. Einheit oder Kit gemäß einem der Ansprüche 11-17, dadurch gekennzeichnet, daß die Präparation eine mehrschichtige Struktur aus einer Deckschicht, mindestens einer wirk- und/oder pflegestoffhaltigen Schicht und einer Haftschicht besitzt.
19. Verfahren zur Applikation einer haftfähigen, festen, gegebenenfalls flexiblen, wirk- und/oder pflegestoffhaltigen Präparation auf der Nasenschleimhaut, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einheit gemäß einem der Ansprüche 12-18 in die Nase so eingeführt wird, daß die haftfähige Oberfläche der Präparation zur Nasenschleimhaut gerichtet ist, die Präparation durch Druck auf die Nasenaußenseite in der Höhe der zu applizierenden Präparation aus dem Applikator gelöst und zur Haftung auf der Innenseite der Nasenschleimhaut gebracht wird.
20. Verfahren gemäß Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Applikation in der Nase eines Menschen erfolgt.
21. Verfahren gemäß Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Applikation in der Nase eines Tiers erfolgt.
DE2001152713 2001-10-19 2001-10-19 Nasenapplikator Withdrawn DE10152713A1 (de)

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