DE10150624B4 - Schutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge - Google Patents
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Abstract
Schutzvorrichtung
für ein
Kraftfahrzeug
a. mit einem Querträger (2) aus einem stranggepressten Profil,
i. das eine äußere Vertikalwand (6), mindestens eine dieser gegenüberliegende innere Vertikalwand (5, 9) sowie ein Paar diese verbindende, horizontal verlaufende Horizontalwände (7, 8) aufweist, wobei mindestens eine Vertikalwand (5, 6, 9) um ein Maß (A1, A2 , A3) ausgebaucht ist,
ii. wobei der Querträger (2) gegenüber der Frontlinie (19) des Kraftfahrzeugs nach außen gewölbt ist,
iii. wobei der Querträger (2) mindestens eine Einwölbung (26) zur Aufnahme eines Sensors (27) aufweist,
iv. wobei in der Einwölbung (26) ein Sensor (27) aufgenommen ist, und
mit mindestens einer Halterung (3) zur Befestigung des Querträgers (2) an dem Fahrzeug.
a. mit einem Querträger (2) aus einem stranggepressten Profil,
i. das eine äußere Vertikalwand (6), mindestens eine dieser gegenüberliegende innere Vertikalwand (5, 9) sowie ein Paar diese verbindende, horizontal verlaufende Horizontalwände (7, 8) aufweist, wobei mindestens eine Vertikalwand (5, 6, 9) um ein Maß (A1, A2 , A3) ausgebaucht ist,
ii. wobei der Querträger (2) gegenüber der Frontlinie (19) des Kraftfahrzeugs nach außen gewölbt ist,
iii. wobei der Querträger (2) mindestens eine Einwölbung (26) zur Aufnahme eines Sensors (27) aufweist,
iv. wobei in der Einwölbung (26) ein Sensor (27) aufgenommen ist, und
mit mindestens einer Halterung (3) zur Befestigung des Querträgers (2) an dem Fahrzeug.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge in Form einer Stoßstange. Im Bereich der Stoßstangen von Kraftfahrzeugen werden seit längerem Abstandssensoren angebracht, die dem Benutzer des entsprechenden Kraftfahrzeuges das Einparken erleichtern sollen. Diese Sensoren sind in der Regel neben den entsprechenden Stoßstangen angeordnet.
- Aus der
EP 0 718 157 B1 (entsprechendUS 5,727,826 ) ist eine Stoßstange für Kraftfahrzeuge bekannt. Diese weist ein im wesentlichen rechteckiges Profil mit inneren horizontalen und vertikalen Stützwänden auf. Zur Sicherstellung einer definierten Deformation der Stoßstange bei einem Aufprall weisen die horizontal verlaufenden Querwände Ausbauchungen auf. - Aus der
DE 100 56 865 A1 , der JP 06-199193 A, der JP 09-020190 A und der JP 11-059296 A sind weitere Schutzvorrichtungen für Kraftfahrzeuge in Form von Stoßstangen bekannt. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schutzvorrichtung für ein Kraftfahrzeug mit einem Querträger aus einem stranggepressten Profil zu schaffen, der für die Unterbringung eines Sensors möglichst geeignet ist.
- Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Der Kern der Erfindung besteht darin, in mindestens einer der vertikal verlaufenden Wände des Profils eine Ausbauchung vorzusehen. Hierdurch kann an einer Längsposition des Querträgers möglichst einfach eine Einwölbung zur Aufnahme eines Sensors geschaffen werden, um eine Kollision mit anderen Bauteilen des Kraftfahrzeuges zu vermeiden.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Zusätzliche Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigen
-
1 einen erfindungsgemäßen Querträger, -
2 einen Querschnitt gemäß der Schnittebene II–II in1 und -
3 einen Querschnitt gemäß der Schnittebene III–III in1 . - Eine Schutzvorrichtung
1 für ein Kraftfahrzeug weist einen nach außen gewölbten, als Stoßstange dienenden Querträger2 auf, der an seinen beiden Enden jeweils über eine Halterung3 an den Längsträgern eines Kraftfahrzeuges befestigt ist. Der Querträger2 weist ein aus einer Leichtmetall-Legierung stranggepresstes Profil4 auf, welches in2 dargestellt ist. Das Profil4 weist einen dem Kraftfahrzeug zugewandten, als innere Vertikalwand ausgebildeten Zuggurt5 auf. Diesem gegenüber ist ein als äußere Vertikalwand ausgebildeter Druckgurt6 angeordnet, wobei der Zuggurt5 und der Druckgurt6 durch eine obere Querwand7 und eine untere Querwand8 miteinander verbunden sind. Die als Horizontalwände ausgebildeten Querwände7 und8 sind durch eine ungefähr mittig zwischen dem Zuggurt5 und dem Druckgurt6 angeordnete Zwischen-Vertikalwand9 miteinander verbunden. Der Zuggurt5 und der Druckgurt6 sind durch eine ungefähr mittig zwischen den Querwänden7 und8 angeordnete, die Zwischen-Vertikalwand9 durchdringende Zwischen-Horizontalwand10 miteinander verbunden. Der Zuggurt5 , der Druckgurt6 , die Querwände7 und8 sowie die Wände9 und10 bilden gemeinsam das Profil4 . - Der Druckgurt
6 weist einen oberen Abschnitt11 zwischen der oberen Querwand7 und der Zwischen-Horizontalwand10 sowie einen unteren Abschnitt12 zwischen der Zwischen-Horizontalwand10 und der unteren Querwand8 auf. Der Abschnitt11 weist eine Dicke DO auf. Der Abschnitt12 weist eine Dicke DU auf. Für das Verhältnis der Dicken gilt:
DO/DU ≈ 1,3. Der Zuggurt5 weist eine Dicke DZ auf, für die gilt: DZ ≈ DU. - Die Wände
7 ,10 ,8 und9 weisen eine Dicke DW auf, für die gilt:
DO/DW ≈ 2. Der Abschnitt11 weist einen vertikal verlaufenden Aufprall-Abschnitt13 sowie einen unterhalb von diesem angeordneten, schräg zurückspringenden Trag-Abschnitt14 auf. Die Abschnitte13 und14 verlaufen in dem in2 dargestellten Querschnitt gerade. Der obere Abschnitt11 ist somit gegenüber der Verbindungs-Linie15 zwischen der Verbindungs-Kante16 am vorderen Ende der Querwand7 und der Verbindungs-Kante17 am vorderen Ende der Zwischen-Horizontalwand10 um einen Abstand A3 ausgebaucht. - Der Abschnitt
12 weist im Bereich seiner unteren Hälfte eine im Querschnitt runde, nach innen gerichtete Ausbauchung18 mit einer Tiefe A2 auf. Der untere Abschnitt12 verläuft schräg nach vorne und schließt mit einer senkrecht zur Frontlinie19 des Kraftfahrzeuges verlaufenden Front-Richtung20 einen Winkel a ein, für den gilt: a ≈ 75°. Die untere Querwand8 wird durch die Zwischen-Vertikalwand9 in einen äußeren Abschnitt21 sowie einen inneren Abschnitt22 geteilt. Der äußere Abschnitt21 verläuft schräg nach oben und schließt mit der Front-Richtung20 einen Winkel b ein, für den gilt: b ≈ 5°. - Die Zwischen-Vertikalwand
9 wird durch die Zwischen-Horizontalwand10 in einen oberen Abschnitt23 sowie einen unteren Abschnitt24 geteilt. Der untere Abschnitt24 weist eine sich über die Länge des Abschnitts erstreckende, nach innen gerichtete Ausbauchung25 der Tiefe A1 auf. - Der Querträger
2 weist ungefähr nach einem Drittel und nach zwei Dritteln seiner Länge jeweils eine sich entlang der Richtung20 längserstreckende Einwölbung26 auf, in der ein Sensor27 aufgenommen ist. Hierbei handelt es sich insbesondere um Abstandssensoren, wie sie für eine automatische Abstandsmessung beim Einparken eines Kraftfahrzeuges verwendet werden. Im Bereich der freien Enden des Querträgers2 ist ebenfalls noch jeweils ein Sensor27 angeordnet. Die Einwölbung26 weist eine Tiefe T sowie eine Breite B auf, für die gilt: B ≈ T. Entgegen der Richtung20 nimmt die Tiefe T kontinuierlich auf Null ab. Die Einwölbung26 hat ihren tiefsten Punkt im Bereich des äußeren, d.h. in Richtung20 gelegenen Endes des Querträgers4 . Die Einwölbung26 wird durch einen Schlag auf das Profil4 mit einem runden Gegenstand von unten auf den Abschnitt21 erzeugt. Hierdurch wird der Abschnitt21 in Richtung auf die obere Querwand7 deformiert, wodurch sich die Auswölbungen18 und25 sich zu einer Tiefe A'2 bzw. A'1 vertiefen. Darüber hinaus wird der Abschnitt12 gegenüber dem Abschnitt11 stärker abgewinkelt, wodurch sich die Auswölbung A'3 einstellt, die größer als A3 ist. Durch die Ausbildung von Ausbauchungen in den vertikal verlaufenden Wänden6 und9 wird erreicht, daß bei der Ausformung der Einwölbung26 ein Großteil des Profils4 seine ursprüngliche Form nicht verändert. Dies gilt für die oberen Kammern28 und29 sowie die hintere untere Kammer30 . Lediglich die vordere untere Kammer31 ist stark deformiert und gibt somit den Raum für die Einwölbung26 . - Die Halterungen
3 , mit denen der Querträger2 am Kraftfahrzeug befestigt ist, weisen eine mit den Längsträgern des Fahrzeuges zu verbindende Trägerplatte32 auf. Auf der Trägerplatte32 ist eine im wesentlichen parallel zu dieser verlaufende Stützplatte33 über drei Stege34 abgestützt. Am innenseitigen Ende der Stützplatte33 ist eine Lasche35 befestigt, die mit dem Zuggurt5 vernietet ist. Der Querträger2 ist mit Auflageflächen36 auf der Stützplatte33 abgestützt. - Im folgenden wird die Herstellung des Querträgers
2 sowie dessen Verhalten bei einem Aufprall kurz erläutert. Zunächst wird das Profil4 durch Strangpressen einer Leichtmetall-Legierung hergestellt. Anschließend wird das Profil4 leicht gebogen, so daß die Wölbung des Querträgers2 nach außen entsteht. Im Anschluß daran werden an zwei oder mehr Stellen im vorderen unteren Bereich des Querträgers2 Einwölbungen26 durch eine Deforma-tion des Querträgers2 eingebracht. Beim Einbringen der Deformation wird primär die Kammer31 zusammengedrückt. Die Kammern29 und30 werden nur leicht deformiert. Die Kammer28 bleibt im wesentlichen unversehrt. Dasselbe gilt für den Zuggurt5 , die Querwand7 und den oberen Abschnitt11 . Durch das Einbringen der Einwölbung26 wird der Querträger2 somit in seinem Grundaufbau möglichst wenig beeinträchtigt, weshalb er auch möglichst wenig Stabilität zum Schutz bei einem späteren Aufbau verliert. Die Ausbauchungen A1, A2 und A3 in den vertikal verlaufenden Wänden9 und6 haben somit die Funktion, daß die Einwölbung26 mit möglichst wenig Energie und Arbeitsaufwand bei gleichzeitiger Erhaltung der Grundstruktur des Profils4 eingebracht werden können. Die Anbringung der Sensoren27 in den Einwölbungen26 hat den Vorteil, daß diese in Richtung20 nicht vorstehen und somit bei einem kleinen Aufprall beim Einparken nicht zerstört werden. Darüber hinaus stehen die Sensoren27 auch nach unten nicht hervor, so daß sich nach Verkleidung des Querträgers2 z.B. mit Kunststoff ein abgeschlossenes optisches Bild ergibt. Bei einem Aufprall wird der Hauptstoß von dem nach vorne vorstehenden Abschnitt11 aufgenommen, schnitt11 aufgenommen, der diesen über die Querwand7 nach hinten weiterleitet. Hierfür ist der Abschnitt11 verstärkt ausgebildet.
Claims (9)
- Schutzvorrichtung für ein Kraftfahrzeug a. mit einem Querträger (
2 ) aus einem stranggepressten Profil, i. das eine äußere Vertikalwand (6 ), mindestens eine dieser gegenüberliegende innere Vertikalwand (5 ,9 ) sowie ein Paar diese verbindende, horizontal verlaufende Horizontalwände (7 ,8 ) aufweist, wobei mindestens eine Vertikalwand (5 ,6 ,9 ) um ein Maß (A1, A2 , A3) ausgebaucht ist, ii. wobei der Querträger (2 ) gegenüber der Frontlinie (19 ) des Kraftfahrzeugs nach außen gewölbt ist, iii. wobei der Querträger (2 ) mindestens eine Einwölbung (26 ) zur Aufnahme eines Sensors (27 ) aufweist, iv. wobei in der Einwölbung (26 ) ein Sensor (27 ) aufgenommen ist, und mit mindestens einer Halterung (3 ) zur Befestigung des Querträgers (2 ) an dem Fahrzeug. - Schutzvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der äußeren Vertikalwand (
6 ) und einer inneren Vertikalwand (5 ) eine dazwischenliegende Vertikalwand (9 ) vorgesehen ist, die die Horizontalwände (7 ,8 ) miteinander verbindet. - Schutzvorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Horizontalwänden (
7 ,8 ) eine die innere Vertikalwand (5 ) mit der äußeren Vertikalwand (6 ) verbindende dazwischenliegende Horizontalwand (10 ) vorgesehen ist. - Schutzvorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalwände (
5 ,6 ,9 ) durch die dazwischenliegende Horizontalwand (10 ) in eine obere und untere Teil-Vertikalwand (23 ,24 ,11 ,12 ) unterteilt werden. - Schutzvorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine obere oder untere Teil-Vertikalwand (
11 ,12 ,23 ,24 ) ausgebaucht ist. - Schutzvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Einwölbung (
26 ) eine Teil-Vertikalwand (11 ,12 ,23 ,24 ) zusammengedrückt ist. - Schutzvorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwölbung (
26 ) bezogen auf die Längserstreckungsrichtung des Querträgers (2 ) eine Breite B sowie eine Tiefe T aufweist, für die gilt: B ≈ T. - Schutzvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (
2 ) zwei Einwölbungen (26 ) aufweist. - Schutzvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Vertikalwand (
5 ,6 ) dicker ausgebildet ist als die Horizontalwände (7 ,8 ,10 ).
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