-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
Gebiet der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Fahrzeugscheinwerfer mit einer
Einzelglühfadenlampe oder
Entladungsglühlampe,
mit welcher der optimale Lichtausleuchtungsbereich bei hoher Geschwindigkeit
oder schlechtem Wetter erzielt werden kann.
-
Stand der Technik
-
Ein
Scheinwerfer eines Automobils oder ähnlichem erleuchtet normalerweise
einen vorderen Bereich 2, wie in 18 gezeigt.
Um zu verhindern, dass das Licht des Scheinwerfers die Augen eines Fahrers
eines Fahrzeugs auf der Gegenfahrbahn blendet, wird das Licht von
der Lichtquelle mittels eines Schirms oder ähnlichem (nicht dargestellt)
abgeschirmt, welcher in der Lampe vorgesehen ist.
-
Wenn
die Straßenfläche mit
einem starken Licht des Scheinwerfers erleuchtet wird, wenn ein Fahrzeug
sich im Regen fortbewegt, besteht das Problem, dass durch Oberflächenreflexion
von einer Straßenoberfläche 4 ein
Fahrer des Fahrzeugs die Beschaffenheit der Straßenoberfläche vor ihm nicht sehr gut
bestimmen kann oder ein entgegenkommendes Fahrzeug blendet. Wenn
außerdem
Nebel mit einem starken Lichtstrahl 6 des Scheinwerfers
im Nebel erleuchtet wird, ist die Straßenoberfläche an der Unterseite des Lichtstrahls 6 unsichtbar.
Daher besteht das Problem, dass sogar eine weiße Linie auf der Straße (eine
Mittellinie oder Spurmarkierung an der Seite der Straße) nicht
wahrgenommen werden kann.
-
In
einem Fahrzeug mit einem herkömmlichen
Scheinwerfer wird im Regen oder Nebel daher das Licht im vorderen
Bereich durch eine zusätzliche Lampe,
wie eine Nebellampe oder ähnliches,
anstelle des Scheinwerfers zerstreut, und der vordere Straßenoberflächenbereich
auf beiden Seiten wird hauptsächlich
erleuchtet, wodurch ein Fahrer des Fahrzeugs leicht die vordere
Straßenoberfläche sehen kann
und sehr gut die Straßenoberflächenbereiche an
beiden Seiten der Vorderseite erkennen kann, und insbesondere eine
weiße
Linie auf der Straße,
entlang der das Fahrzeug sich fortbewegen kann. Außerdem ist
es manchmal effektiv, die Blendung in Richtung eines entgegenkommenden
Fahrzeugs zu reduzieren.
-
Es
besteht jedoch das Problem, dass das Vorsehen der vorgenannten zusätzlichen
Lampe hohe Kosten erzeugt.
-
Die
DE 196 42 467 A1 zeigt
eine Scheinwerferanlage für
Fahrzeuge zur Aussendung eines veränderlichen Lichtbündels, bei
der durch einen Steuereinrichtung das von der Scheinwerfereinheit
ausgesandte Lichtbündel
verändert
wird, so dass dieses den Nahbereich der Fahrbahn vor dem Fahrzeug
weniger stark beleuchtet. Dies geschieht durch Abschirmvorrichtungen,
mit denen austretende Lichtbündel
abgeschirmt werden.
-
Die
DE 44 19 365 A1 zeigt
einen Scheinwerfer für
Fahrzeuge, in dem durch sich bewegende Reflektorteile eine von der
Basislichtverteilung abweichende Verteilung erreicht wird.
-
Die
EP 0 989 025 A1 zeigt
einen Fahrzeugscheinwerfer, der eine Lichtquelle, einen Reflektor und
einen translatorisch beweglichen Schirm hat, der das von der Lichtquelle
emittierte Licht abdecken kann.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Eine
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Fahrzeugscheinwerfer zu schaffen,
welcher den vorderen Straßenflächenbereich
auf beiden Seiten im Regen oder Nebel sichtbar macht und die Blendung eines
entgegenkommenden Fahrzeugs reduziert unter Verwendung nur des Scheinwerfers
und ohne Vorsehen der zusätzlichen
Lampe.
-
Erfindungsgemäß wird die
Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere,
die Erfindung ausgestaltende Merkmale sind in den Unteransprüchen enthalten.
-
In
einem Fahrzeugscheinwerfer, in welchem eine Lichtquelle und ein
Reflektor, welcher die Lichtquelle lagert, in einem Gehäuse angeordnet
sind, welche eine transparente Abdeckung und einen Leuchtenkörper (im
Folgenden Lampenkörper
genannt) aufweist, ist ein T-förmiger
Schirm als Lichtverteilungs-Veränderungsmittel
vorgesehen, welches ein Teil des Lichts von der Lichtquelle abschirmt oder
die Reflexionsrichtung des Lichts verändert, und ein Teil der vorderen
Straßenfläche wird
verdunkelt durch das Lichtverteilungs-Veränderungsmittel. Im Regen oder
Nebel wird der Lichtstrahl von dem Scheinwerfer hierdurch geschwächt durch
das Lichtverteilungs-Veränderungsmittel,
und ein Teil der vorderen Straßenfläche wird
verdunkelt, um so die Oberflächenreflexion
von diesem Bereich zu reduzieren.
-
Als
das vorgenannte Lichtverteilungs-Veränderungsmittel kann ein beweglicher
Schirm vorgesehen sein, welcher vor einem Reflexionsspiegelbereich
erscheinen kann, welcher oberhalb der Lichtquelle vorgesehen ist.
Im Regen oder Nebel steht so der bewegliche Schirm vor dem Reflexionsspiegelbereich
hervor, und ein Teil des von der Lichtquelle emittierten Lichts
wird durch den beweglichen Schirm abgeschirmt, wodurch der Lichtstrahl
von dem Scheinwerfer erweicht wird. Ein Teil der vorderen Straßenfläche wird
außerdem
so verdunkelt, um die Oberflächenreflexion
von diesem Bereich zu reduzieren.
-
Ein
Teil der vorderen Straßenfläche ist
vorzugsweise ein Straßenflächenbereich
in 20 bis 40 m vor einem Fahrzeug. Im Regen oder Nebel wird der Lichtstrahl
von dem Scheinwerfer dadurch erweicht durch das Lichtverteilungs-Veränderungsmittel,
und die vordere Straßenfläche in 20
bis 40 m vor dem Fahrzeug wird so verdunkelt, um die Oberflächenreflexion
von diesem Bereich zu reduzieren.
-
Ein
Reflexionsteil zum Erleuchten einer Straßenmarkierung für einen
Teil des vorgenannten Reflexionsspiegels ist vorgesehen, und wenn
ein Teil der vorderen Straßenfläche durch
den vorgenannten T-förmigen
Schirm verdunkelt wird, wird das reflektierte Licht von seinem Reflexionsteil
nach vorne emittiert. Wenn es regnet oder neblig ist, kann so die Straßenmarkierung
hell erleuchtet werden, sogar wenn ein Teil der vorderen Straßenfläche verdunkelt ist,
um die Oberflächenreflexion
von einem Teil der vorderen Straßenfläche zu reduzieren.
-
Ein
Teil der vorderen Straßenfläche befindet sich
bevorzugt vor einem Bereich in 20 m vor einem Fahrzeug. Wenn es
regnet oder neblig ist, kann ein Bereich vor dem Bereich in 20 m
vor dem Fahrzeug verdunkelt werden durch das Lichtverteilungs-Veränderungsmittel,
um so die Oberflächenreflexion
zu reduzieren, welche die Augen des Fahrers des Fahrzeugs auf der
Gegenfahrbahn blendet.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine Längsschnittansicht
entlang einer Linie I-I
in 3, in einem Scheinwerfer einer ersten, nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform, verwendet
im Regen oder Nebel.
-
2 ist
der gleiche Längsschnitt
in einem normalen Zustand.
-
3 ist
eine Vorderansicht eines Reflexionsspiegels des Scheinwerfers in
der ersten Ausführungsform.
-
4 ist
eine perspektivische Ansicht eines beweglichen Schirms in der ersten
Ausführungsform.
-
5 ist
eine Längsschnittansicht
entlang einer Linie II-II in 7, in einem
Scheinwerfer einer zweiten, nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform, verwendet im Regen
oder Nebel.
-
6 ist
der gleiche Längsschnitt
in einem normalen Zustand.
-
7 ist
eine Vorderansicht eines Reflexionsspiegels des Scheinwerfers in
der zweiten Ausführungsform.
-
8 ist
ein Längsschnitt
eines Scheinwerfers in einer dritten, nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform,
verwendet im Regen oder Nebel.
-
9 ist
ein Längsschnitt
des Scheinwerfers in der dritten Ausführungsform in einem normalen
Zustand.
-
10 ist
ein Längsschnitt
eines Scheinwerfers in eine vierten, nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform,
verwendet im Regen oder Nebel.
-
11 ist
ein Längsschnitt
des Scheinwerfers in der vierten Ausführungsform, verwendet in einem
normalen Zustand.
-
12 ist
ein Diagramm, welches den Oberflächen-Erleuchtungszustand
des Scheinwerfers in der vierten Ausführungsform zeigt,
-
13 ist
eine Vorderansicht eines Reflexionsspiegels eines Scheinwerfers
in einer fünften,
erfindungsgemäßen Ausführungsform.
-
14 ist
eine perspektivische Ansicht eines beweglichen Schirms, verwendet
in dem Scheinwerfer der fünften
Ausführungsform.
-
15 ist
ein Längsschnitt
des Scheinwerfers in der fünften
Ausführungsform,
verwendet im Regen oder Nebel, entlang einer Linie III-III in 13.
-
16 ist
der gleiche Längsschnitt
des Scheinwerfers in der fünften
Ausführungsform,
verwendet in einem normalen Zustand.
-
17 ist
ein Diagramm, welches einen Oberflächen Erleuchtungszustand des
Scheinwerfers in der fünften
Ausführungsform
zeigt.
-
18 ist
ein Diagramm zum Erläutern
des Oberflächen-Ausleuchtungszustands
eines herkömmlichen
Scheinwerfers und des Scheinwerfers gemäß der Erfindung.
-
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Nun
wird eine Möglichkeit
zur Ausführung der
Erfindung mit Bezug auf Ausführungsformen
beschrieben.
-
Eine
erste, nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform
ist in den 1 bis 4 gezeigt. 1 ist
ein Längsschnitt
entlang einer Linie I-I aus 3, in einem
Scheinwerfer dieser Ausführungsform,
verwendet im Regen oder Nebel, 2 ist der gleiche
Längsschnitt
in einem normalen Zustand, und 3 ist eine
Vorderansicht eines Reflexionsspiegels des Scheinwerfers in dieser
Ausführungsform.
-
In
dieser Ausführungsform
ist ein Reflexionsspiegel 14, welcher mit einer einzelnen
Glühfadenlampe 12 versehen
ist, in einer Lichtkammer angeordnet, welche einen Lampenkörper 18 und
eine transparente Abdeckung 17 aufweist; die Einzelglühfadenlampe
ist so angeordnet, dass ihr Glühfaden 1f im
Brennpunkt des Reflexionsspiegels 14 vorgesehen ist, und
der Reflexionsspiegel 14 ist innerhalb des Lampenkörpers 18 durch
ein Zielmittel (nicht dargestellt) gelagert. Dies ist der gleiche
Aufbau wie bei dem herkömmlichen
Scheinwerfer.
-
Der
Reflexionsspiegel 14 ist so ausgestaltet, dass er einen
geeigneten niedrigen Strahl aussendet, um einen Erleuchtungsbereich 2 vor
einem Fahrzeug zu erleuchten. In einem Teil des Reflexionsspiegels 14 ist
außerdem
eine Verteilerstufe 15 vorgesehen, welche das Licht in
der Nähe
einer Straßenoberfläche 4 in
20 bis 40 m vor dem Fahrzeug reflektiert.
-
In
dieser Ausführungsform
ist außerdem
als ein Lichtverteilungs-Veränderungsmittel
zum Abschirmen eines Teils des von der Einzelglühfadenlampe 12 ausgesandten
Lichts oder zum Verändern der
Reflexionsrichtung des Lichts ein beweglicher Schirm 16 vorgesehen,
welcher aus einem Schlitz 20 erscheinen kann, welcher für den Reflexionsspiegel 14 vorgesehen
ist, welcher sich oberhalb der Einzelglühfadenlampe 12 befindet.
Der bewegliche Schirm 16 hat die in 4 gezeigte
Gestalt, und ein Paar von konvexen Lichtabschirmbereichen 16a,
welches sich nach vorne erstreckt, schirmt das Licht von der Verteilerstufe 15 ab,
wie in den Lichtschirmbereichen A und B gezeigt.
-
Der
bewegliche Schirm 16 ist an der Hinterseite des Reflexionsspiegels 14 durch
ein Führungselement 26 gelagert,
welches sich von dem Schlitz 20 nach hinten erstreckt,
und er ist an ein vorderes Ende einer Ausgangsstange 24 eines
Aktors 22 gekoppelt, welcher an dem Lampenkörper 18 angebracht
ist, wodurch er vor dem Reflexionsspiegel 14 durch Betätigung des
Aktors erscheinen kann. Der Aktor 22 kann elektromagnetischer
Art sein, von der Art eines Elektromotors, durch Luftdruck betrieben,
durch Öldruck
betrieben, und ähnliches.
Die elektromagnetische Art, welche die Ausgangsstange 24 durch
einen Elektromagnet bewegt, kann mit der geringsten Anzahl von Teilen
realisiert werden.
-
Solange
der bewegliche Schirm 16 das Licht abschirmen kann, welches
in der Nähe
der Verteilerstufe 15 einfällt, kann er natürlich jede
Gestalt haben und von jeder Position her in jede Richtung erscheinen.
Außerdem
betätigt
ein Fahrer einen Schalter (nicht dargestellt), um den Aktor 22 zu
betätigen,
wodurch das Erscheinen des beweglichen Schirms 16 einfach
und sicher durchgeführt
wird.
-
Der
Aktor 22 kann jedoch auch automatisch durch einen Wettersensor
zum Erfassen von Regen oder Nebel betätigt werden.
-
Wenn
es heiter oder bewölkt
ist, d. h. in einem normalen Zustand, wird in dieser Ausführungsform
der bewegliche Schirm 16 zur Rückseite des Reflexionsspiegels 14 gezogen,
wie in 2 gezeigt. Dann wird ein Licht 1a, welches
von der Einzelglühfadenlampe 12 ausgesandt
wird, durch den Reflexionsspiegel 14 kondensiert, ohne
durch den beweglichen Schirm 16 abgeschirmt zu werden,
und es beleuchtet eine sehr lange Entfernung. Daher wird ein Fahren
mit hoher Geschwindigkeit möglich.
Wenn es dagegen regnet oder neblig ist, steht, wie in 1 gezeigt,
der bewegliche Schirm 16 vor dem Reflexionsspiegel 14 hervor.
Dann wird ein Teil eines Lichts 1b, welches von der Einzelglühfadenlampe 12 ausgesandt
wird, durch den beweglichen Schirm 16 abgeschirmt, und
es wird nicht nach vorne ausgesandt, wie durch eine gepunktete Linie
dargestellt. Wie in 18 gezeigt, wird so das auf
die Straßenfläche 4 einfallende
Licht reduziert, und ein Lichtstrahl 6 wird auch schwächer. Zu
diesem Zeitpunkt ist eine Position, eine Gestalt und der vorstehende
Teil des beweglichen Schirms 16 so bestimmt, dass die Straßenfläche 4 geeignet
in 20 bis 40 m vor dem Fahrzeug dunkel wird.
-
Gemäß dieser
Ausführungsform
kann trotz des Scheinwerfers mit der Einzelglühfadenlampe 12, wenn
es regnet oder neblig ist, dieser Scheinwerfer den Lichtstrahl 6 von
dem Scheinwerfer schwächer. Daher
kann der Fahrer die Straßenoberfläche oder beiden
Seiten unterhalb des Lichtstrahls 6 gut erkennen. Da die
Reflexion von dem Straßenflächenbereich 4 in
20 bis 40 m vor dem Fahrzeug, welche Reflexion einen Fahrer am meisten
daran hindert, den Zustand vor ihm zu erkennen, reduziert werden
kann, wird es möglich,
die Oberflächenreflexion
von diesem Bereich 4 zu reduzieren, und der Fahrer kann die
vor ihm liegende Straßenfläche besser
erkennen. Aus diesem Grund kann in dem Fall, dass der Scheinwerfer
in dieser Ausführungsform
verwendet wird, sogar wenn es regnet oder neblig ist, das Fahrzeug
sicher fahren. Außerdem
ist diese Ausführungsform ökonomisch.
-
Die 5 bis 7 zeigen
eine zweite, nicht erfindungsgemäße Ausführungsform. 5 ist
ein Längsschnitt
entlang einer Linie II-II aus 7, in einem
Scheinwerfer gemäß dieser
Ausführungsform, verwendet
im Regen oder Nebel, 6 ist der gleiche Längsschnitt
in einem normalen Zustand, und 7 ist eine
Vorderansicht eines Reflexionsspiegels des Scheinwerfers in dieser
Ausführungsform.
-
In
dieser Ausführungsform
ist eine Lichtauszugsöffnung 30 vorgesehen
für den
Reflexionsspiegel 14 in der Nähe der Verteilerstufe 15,
zum Reflektieren des Lichts zu dem Bereich 4 in 20 bis
40 m vor dem Fahrzeug in der ersten Ausführungsform, und ein beweglicher
Reflektor 32, welcher die Lichtauszugsöffnung 30 öffnen und
schließen
kann, ist als ein Lichtverteilungs-Veränderungsmittel vorgesehen, welches
einen Teil des Lichts, welches von einer Einzelglühfadenlampe 12 ausgesandt
wird, abschirmt oder die Reflexionsrichtung des Lichts verändert. Eine
Seite des beweglichen Reflektors 32 ist mittels einer Angel 34 an
einem Reflexionsspiegel 14 angebracht, und ein Ende einer
Stange 36 ist drehbar an einer Klammer 35 an der
hinteren Fläche
der anderen Seite dieses Elements angebracht. Das andere Ende der
Stange 36 ist drehbar an einer Ausgangsstange eines Aktors 22 angebracht,
und die Lichtauszugsöffnung 30 wird
geöffnet
und geschlossen durch Betätigen
des Aktors 22.
-
Die
Position, die Gestalt und die Größe der Lichtauszugsöffnung 30,
wenn die Lichtauszugsöffnung 30 geöffnet ist,
sind so bestimmt, dass ein Straßenflächenbereich 4 in
20 bis 40 m vor dem Fahrzeug dunkel wird, da ein Teil 1b des
von der Einzelglühfadenlampe 12 emittierten
Lichts zurück
laufen gelassen wird, um den vorderen Bereich nicht zu beleuchten,
wie durch eine gepunktete Linie gezeigt ist. Abgesehen von diesem
Punkt ist diese Ausführungsform
die gleiche wie die erste Ausführungsform.
Anstelle einen Teil des Lichts nach hinten laufen zu lassen, kann
ein Teil des Lichts einen Bereich vor dem Straßenflächenbereich 4 erleuchten
durch Kippen des beweglichen Reflektors 32 nach vorne,
um den Straßenflächenbereich 4 zu
verdunkeln. Auch in dieser Ausführungsform
können
durch Drehen des beweglichen Reflektors 32 gemäß dem Wetter
die gleichen Effekte erzielt werden wie in der ersten Ausführungsform.
-
Die 8 und 9 zeigen
eine dritte, nicht erfindungsgemäße Ausführungsform. 8 ist
ein Längsschnitt
eines Scheinwerfers in dieser Ausführungsform, verwendet im Regen
oder Nebel, und 9 ist ein Längsschnitt des gleichen Scheinwerfers,
verwendet in normalem Zustand. Wie in der zweiten Ausführungsform
ist in dieser Ausführungsform
eine Lichtauszugsöffnung 30 vorgesehen
für einen
Reflexionsspiegel 14, welcher oberhalb einer Einzelglühfadenlampe 12 vorgesehen
ist, und sie wird geöffnet
und geschlossen durch einen beweglichen Reflektor 33. Dieser
bewegliche Reflektor 33 ist jedoch direkt an einer Ausgangswelle 24 eines
Aktors 22 angebracht und wird durch Betätigen des Aktors 22 nach
hinten und vorne bewegt. Abgesehen von diesem Punkt ist die dritte
Ausführungsform
die gleiche wie die zweite Ausführungsform.
Auch in dieser Ausführungsform
können
durch Drehen des beweglichen Reflektors 32 gemäß dem Wetter
die gleichen Effekte erzielt werden wie in der ersten oder der zweiten
Ausführungsform.
-
Die 10 bis 12 zeigen
eine vierte, nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform. 10 ist
ein Längsschnitt
eines Scheinwerfers in dieser Ausführungsform, verwendet im Regen
oder Nebel, und 11 ist ein Längsschnitt des Scheinwerfers, verwendet
in normalem Zustand. In dieser Ausführungsform steht ein hinterer
Endbereich 44 eines Lampenkörpers 18 nach hinten
hervor, und ein Sockelhalteelement 42 zum Halten eines
Sockels 40 einer Einzelglühfadenlampe 12 ist
gleitbar zwischen diesem hinteren Endbereich 44 und einem
Reflexionsspiegel 14 befestigt. Außerdem ist in dieser Ausführungsform
als ein Lichtverteilungs-Veränderungsmittel,
welches einen Teil des Lichts abschirmt, welches von der Einzelglühfadenlampe 12 her
ausgesandt wird, oder die Reflexionsrichtung des Lichts verändert, ein
Aktor 22, welcher ein Bewegungsmittel zum Bewegen der Einzelglühfadenlampe 12 ist,
an dem hinteren Endbereich 44 des Lampenkörpers befestigt,
und ein vorderes Ende einer Ausgangsstange 24 des Aktors 22 ist
an einem hinteren Bereich des Sockels 40 befestigt. So
kann die Einzelglühfadenlampe 12 nach
hinten und vorne entlang einer optischen Achse eines Reflexionsspiegels 14 durch
Betätigen
des Aktors 22 bewegt werden.
-
In
einem normalen Zustand wird, wie in 11 gezeigt,
die Einzelglühfadenlampe 12 so
bewegt, dass ein Faden 1f der Einzelglühfadenlampe 12 an
einem Brennpunkt F des Reflexionsspiegels 14 angeordnet
ist. Dann wird ein Licht 1h, welches von der Einzelglühfadenlampe 12 her
emittiert wird, zu einem nahezu parallelen Strahl kondensiert, und
zwar durch den Reflexionsspiegel 14, und es beleuchtet den
vorderen Bereich, welcher weit genug entfernt ist. So wird ein Fahren
bei hoher Geschwindigkeit möglich.
Im Regen oder Nebel dagegen wird, wie in 10 gezeigt,
die Einzelglühfadenlampe 12 so
bewegt, dass der Faden 1f der Einzelglühfadenlampe 12 in
geeigneter Art und Weise rückwärts (oder
vorwärts)
von dem Brennpunkt F angeordnet ist. Da ein Licht 1g, welches
von der Einzelglühfadenlampe 12 her
emittiert wird, in die Umgebung verteilt wird, wie in 12 gezeigt,
wird dann ein Bereich 8 auf dieser Seite und seinen beiden
Seiten hell in der Gestalt eines kreisförmigen Bogens, während die
Straßenfläche vor
diesem Bereich 8 dunkel wird. Die Position der Einzelglühfadenlampe 12 im
Regen oder Nebel wird so gewählt,
dass die Straßenfläche 4 in
20 bis 40 m vor dem Fahrzeug geeignet dunkel wird. Eine Lampenstellung,
welche durch eine gepunktete Linie in 10 dargestellt
ist, zeigt eine Lampenstellung in 11.
-
Außerdem kann
in dieser Ausführungsform die
Stellung des Fadens 1f der Einzelglühfadenlampe 12 zu
dem Brennpunkt F des Reflexionsspiegels 14 und zu der Position
entfernt von diesem Brennpunkt verändert werden, wodurch die Straßenfläche 4 in
20 bis 40 m vor dem Fahrzeug verdunkelt werden kann und die Straßenfläche auf
beiden Seiten erhellt wird. Daher können die gleichen Effekte erzielt
werden wie in der ersten bis dritten Ausführungsform. Da der Fahrer außerdem die
Straßenmarkierung
für sein Fahrzeug
erkennen kann, kann der Fahrer leichter fahren.
-
Es
ist überflüssig zusagen,
dass anstatt durch Bewegen der Einzelglühfadenlampe 12 die
Position der Einzelglühfadenlampe 12 auch
zu dem Brennpunkt des Reflexionsspiegels 14 und zu der Position
entfernt von diesem Brennpunkt des Reflexionsspiegels 14 verändert werden
kann, indem der Reflexionsspiegel 14 bewegt wird.
-
Die 13 bis 17 zeigen
eine fünfte,
erfindungsgemäße Ausführungsform. 13 ist
eine Vorderansicht eines Reflexionsspiegels eines Scheinwerfers
in dieser Ausführungsform, 14 ist eine
perspektivische Ansicht eines Lichtverteilungs-Veränderungsmittels
in dieser Ausführungsform, 15 ist
eine Längsschnittansicht
des Scheinwerfers in dieser Ausführungsform,
verwendet im Regen oder Nebel, entlang einer Linie III-III in 13, 16 ist
der gleiche Längsschnitt
des Scheinwerfers in einem normalen Zustand, und 17 ist
ein Diagramm, welches einen Oberflächenbeleuchtungszustand des
Scheinwerfers in dieser Ausführungsform
zeigt.
-
In
dem Scheinwerfer dieser Ausführungsform
beinhaltet, wie in 13 gezeigt, ein Reflexionsspiegel 14 einen
Reflexionsteil 14A, welcher einen Bereich A erleuchtet
(siehe 17) vor einem Bereich in 20
m vor einem Fahrzeug, einen Reflexionsteil 14B, welcher
einen Bereich B (siehe 17) in der Nähe einer Straßenmarkierung
D an der Seite der Straße
in 10 bis 20 m vor dem Fahrzeug erleuchtet, einen Reflexionsteil 14C,
welcher einen entfernten Bereich C (siehe 17) erleuchtet,
sowie einen Teil 14G, welcher durch einen Schirm 54 abgeschirmt wird,
welcher an dem Reflexionsspiegel 14 durch zumindest ein
Bein 52 angebracht ist. In dieser Ausführungsform haben sowohl der
rechte als auch der linke Scheinwerfer die Reflexionsteile 14B,
welche die Straßenmarkierung
D an der Seite (links) der Straße beleuchten.
Außerdem
kann in dieser Ausführungsform
der Reflexionsteil 14B des Scheinwerfers auf der Seite
der Mittellinie E (rechts) einen Bereich F in der Nähe der Mittellinie
E (oder in der Nähe
der rechten Straßenmarkierung)
erleuchten, wie durch Linien mit zwei Punkten und einem Strich dargestellt.
-
Als
ein Lichtverteilungs-Veränderungsmittel zum
Abschirmen eines Teils des von einer Einzelglühfadenlampe 12 ausgesandten
Lichts oder zum Verändern
der Reflexionsrichtung des Lichts ist ein beweglicher Schirm 50 für den Bereich
des Reflexionsspiegels 14 vorgesehen, welcher oberhalb
der Einzelglühfadenlampe 12 vorgesehen
ist, wie in 14 gezeigt. Dieser bewegliche
Schirm 50 hat einen T-förmigen
Teil 50A zum Abschirmen des Teils 14A, welcher
den Bereich vor dem Bereich in 20 m vor dem Fahrzeug erleuchtet,
sowie einen Seitenteil 50B zum Abschirmen des Reflexionsteils 14B,
welcher die Straßenmarkierung
D erleuchtet. Die beiden Teile 50A und 50B sind
an einer Drehwelle 50C angebracht und kreuzen sich im rechten
Winkel. Wie in 15 und 16 gezeigt,
ist dieser bewegliche Schirm 50 außerdem drehbar gelagert durch
eine Klammer 114b, welche an der oberen Wand an der inneren
Fläche
des Reflexionsspiegels 14 vorgesehen ist, durch die Drehwelle 50C.
-
Wenn
es heiter oder wolkig ist, d. h. in einem normalen Zustand, ist
der entfernte Bereich C vor dem Fahrzeug mit einem Reflexionslicht
Rc von dem Reflexionsteil 14C beleuchtet. Hinsichtlich
des beweglichen Schirms 50 ist außerdem, wie in 16 gezeigt,
durch einen nicht dargestellten Aktor der Seitenteil 50B hinabgehängt, und
der T-förmige
Teil 50A ist horizontal hochgezogen. Durch Betätigen des beweglichen
Schirms 50 wird dann ein Reflexionslicht Rb von dem Reflexionsteil 14B,
welches den Bereich B in der Nähe
der Straßenmarkierung
D beleuchtet, abgeschirmt, so dass der Bereich in der Nähe der Straßenmarkierung
D dunkel wird. Außerdem
wird ein Reflexionslicht Ra von dem Reflexionsteil 14A,
welches den Bereich A vor dem Bereich in 20 m vor dem Fahrzeug erleuchtet,
nach vorne ausgesandt, so dass der Bereich A vor dem Bereich in
20 m vor dem Fahrzeug hell beleuchtet werden kann.
-
Wenn
es regnet oder neblig ist, ist wie in dem heiteren oder wolkigen,
d. h. dem normalen Zustand, der entfernte Bereich C vor dem Fahrzeug
mit dem Reflexionslicht Rc von dem Reflexionsteil 14C beleuchtet.
Wie in 15 gezeigt, ist der T-förmige Teil 50A des
beweglichen Schirms 50 abgehängt durch den Aktor (nicht
dargestellt), und der Seitenteil 50B ist horizontal nach
oben gezogen. Durch Betätigen des
beweglichen Schirms 50 wird dann ein Reflexionslicht Ra
von dem Reflexionsteil 14A, welches den Bereich A vor dem
Bereich in 20 m vor dem Fahrzeug beleuchtet, abgeschirmt, so dass
der Bereich A auf dieser Seite des Bereichs in 20 m vor dem Fahrzeug dunkel
wird. Außerdem
wird das Reflexionslicht Rb von dem Reflexionsteil 14B,
welches den Bereich B in der Nähe
der Straßenmarkierung
D beleuchtet, nach vorne emittiert, so dass der Bereich B in der Nähe der Straßenmarkierung
D hell beleuchtet werden kann.
-
In
dieser Ausführungsform
können
durch Drehen des beweglichen Schirms 50 gemäß dem Wetter
die gleichen Effekte erzielt werden wie in den vorgenannten Ausführungsformen.
Außerdem
wird, wenn es regnet oder neblig ist, sogar wenn der Bereich A vor
dem Bereich in 20 m vor dem Fahrzeug verdunkelt wird, die Straßenmarkierung
D in 10 bis 20 m vor dem Fahrzeug hell beleuchtet. Daher kann die
Straße
klar erkannt werden, und der Fahrer kann das Fahrzeug besser steuern.
Insbesondere blendet im Regen die Straßenflächenreflexion vor dem Bereich
in 20 m vor dem Fahrzeug das Fahrzeug auf der gegenüberliegenden
Fahrbahn. In dieser Ausführungsform
besteht diese Blendung des Fahrzeugs auf der gegenüberliegenden
Fahrbahn jedoch selten, wenn es regnet, wenn der Bereich abgedunkelt
ist.
-
Die
Erfindung ist nicht auf die vorgenannten Ausführungsformen begrenzt, sondern
es gibt andere verschiedene Ausführungsformen.
Beispielsweise kann als Lichtquelle nicht nur die Einzelglühfadenlampe 12 verwendet
werden, sondern auch eine Lichtquelle wie eine Entladungsglühlampe.
Außerdem
können
durch Verwenden eines Antriebsmittels, wie eines Kabels, anstelle
des Aktors 22 der bewegliche Schirm 16, die beweglichen
Reflexionsspiegel 32, 33, die Einzelglühfadenlampe 12 oder
der Reflexionsspiegel 14 in jeder Ausführungsform durch menschliche
Kraft bewegt werden.
-
Wie
aus der oben erfolgten Beschreibung klar geworden ist, wird gemäß der ersten
bis siebten Ausführungsform,
wenn es regnet oder neblig ist, der vordere Straßenflächenbereich auf den beiden
Seiten sichtbar durch Verdunkeln eines Teils der vorderen Straßenfläche. Daher
kann das Fahrzeug auch im Regen oder Nebel sicher fahren. Außerdem ist diese
Verbesserung ökonomisch.
-
Insbesondere
kann gemäß der fünften oder sechsten
Ausführungsform,
wenn es regnet oder neblig ist, sogar wenn ein Teil der vorderen
Straßenfläche verdunkelt
wird, die Straßenmarkierung
für das
Fahrzeug des Fahrers hell erleuchtet werden. Daher kann das Fahrzeug
durch den Fahrer besser gesteuert werden.
-
Gemäß dem siebten
Aspekt ist es außerdem,
da der Bereich vor dem Bereich in 20 m vor dem Fahrzeug verdunkelt
wird, möglich,
zu verhindern, dass die Oberflächenreflexion
von diesem Bereich das Fahrzeug auf der gegenüberliegenden Spur blendet.