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DE1014885B - Raketengeschoss - Google Patents

Raketengeschoss

Info

Publication number
DE1014885B
DE1014885B DET11958A DET0011958A DE1014885B DE 1014885 B DE1014885 B DE 1014885B DE T11958 A DET11958 A DE T11958A DE T0011958 A DET0011958 A DE T0011958A DE 1014885 B DE1014885 B DE 1014885B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projectile
combustion chambers
combustion
chambers
indicates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET11958A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Troeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALFRED TROELLER
Original Assignee
ALFRED TROELLER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALFRED TROELLER filed Critical ALFRED TROELLER
Priority to DET11958A priority Critical patent/DE1014885B/de
Publication of DE1014885B publication Critical patent/DE1014885B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B15/00Self-propelled projectiles or missiles, e.g. rockets; Guided missiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Raketengeschoß Es ist bekannt, bei Feststoffraketen mehrere Brennkammern anzuordnen, die in einen gemeinsamen Ga.ssaminelraum münden, an den die Schubdüse angeschlossen ist. Ferner ist bekannt, diel Flügel eines Raketenkörpers als Brennstoffkammern auszubilden, die in eine gemeinsame Mittelkammer münden, welche die Schubdüse trägt.
  • Im Geigensatz zu Raketengeschossen, die einen kurz brennenden Treibsatz haben, der einen hohen Schub erzeugt und das Geschoß schnell auf die Maximalgeschwindigkeit beschleunigt, verlangen flugzeugähnliche Raketen einen langsam brennenden Treibsatz, der die Marschgeschwindigkeit über längere Zeit aufrechterhält.
  • Langsam brennende Treibsätze lassen sich herstellen. Sie sind verhältnismäßig lang. Der feste Treibstoff brennt im Gegensatz zu Raketen mit hohem Schub: nur an der Stirnseite ab.
  • Liegt ein solcher langer Treibsatz in der Längsachse der Rakete, verlagert sich der Schwerpunkt bei Abbrand nach vorn, so daß der ganze Flugkörper kopflastig und damit sein Flug unstabil wird. Die Kopflastigkeit muß durch entsprechende Steuerausschläge kompensiert werden. Damit verlieren de Steuerruder einen Teil ihres wirksamen Arbeitsbereiches für die Lenkung und müssen entsprechend größer ausgelegt werden.
  • NTach der Patentanmeldung werden die Brennkaminern so angeordnet, daß bei Abbrand der Treibladung keine Schwerpunktsverschiobung erfolgt.
  • Die Brennkammern mit den Treibladungen werden symmetrisch quer zur Flugkörper-Lä.ngsachse angeordnet und münden. in einen gemeinsamen Gas.sammelra,um, der die Schubdüse trägt.
  • Bild 1 zeigt eine .derartige Anordnung. Die beiden oder Paare mehrerer Brennkammern a. sind seitwärts an den gemeinsamen Gassammelraum b a,ngeschloesen, der hinten die Schubdüse c trägt.
  • Der Gassammelraum b trägt Einrichtungen d zur Befestigung der anderen Teile des Flugkörpers (Ladung, Steuerung, Tragflächen) und ist selbst ein Teil desselben.
  • Die Brennkammern a können durch Muffen bzw. Bajo-nettversahlüsse c abnehmbar an den Gassammelra,uin b angeschlossen werden.
  • Die Brennkammern liegen in den Tra.gfläcben des Flugkörpers bzw. dienen selbst als Tragflächenholme und zur Befestigung der Tragflächen am Körper der Rakete.
  • Durch die Querlage der Brennkammern und den gleichzeitigen Abbranid beider Kammern wird erreicht, daß der Schwerpunkt des Flugkörpers sich nicht oder nur unwesentlich verschiebt.
  • Zur Verlängerung der Brenndauer können mehr als zwei Brennkammern paarweise benutzt worden (a.1). Dabei muß beispielsweise durch gefederte Deckelverschlüsse f dafür gesorgt werden, daß nur die brennenden Kammern geöffnet sind, während die anderen Kammern so lange verschlossen sind, bis sie nach Ausbrennen der vorherigen Kammern gezündet bzw. nach dem Ausbrennen wieder geschlossen werden.
  • Die Brennkammern können auch bei pfeilförmiger Anstellung -der Tragflächen bis zu einem gewissen Winkel schräg an den Gassammelraum angesetzt werden (Bild 2).

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Raketengeschoß mit zwei oder mehr Brennkammern, die in einen gemeinsamen mit der Reaktionsdüse versehenen Gassammelraum münden, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei oder ineihr Brennkammern mit ihren Pulvertreibsätzen quer zur Längsachse des Geschosses so angeordnet sind., daß der Abbrand der Pulvertreibsätze keine derartige Schwerpunktsverlagerung des Geschosses verursacht, daß es unstabil wird.
  2. 2. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammern in Tragflügeln des Geschosses untergebracht oder als Tragflügelholme ausgebildet sind und der gemeinsame Gassammelraum in bekannter Weise im Geschoßkörper liegt. 3. Geschaß mach Anspruch 1 und 2, dadurch ge- kennzeiahnet, daß" die Tfägflügelbrennkammern unlösbar mit dem Gassamimelraum verbunden sind oder auswechselbar, z. B. durch Muffen, Ver- schraubungen. 4. Geschoß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, daß mehrereTragrfiügelbrennkammer-
    paare hintereinandergeschaltet an den Gassammelraum angeschlossen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 734 601; USA.-Patentschrift Nr. 2 691495.
DET11958A 1956-03-05 1956-03-05 Raketengeschoss Pending DE1014885B (de)

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DET11958A DE1014885B (de) 1956-03-05 1956-03-05 Raketengeschoss

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DET11958A DE1014885B (de) 1956-03-05 1956-03-05 Raketengeschoss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1014885B true DE1014885B (de) 1957-08-29

Family

ID=7546874

Family Applications (1)

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DET11958A Pending DE1014885B (de) 1956-03-05 1956-03-05 Raketengeschoss

Country Status (1)

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DE (1) DE1014885B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE734601C (de) * 1938-11-04 1943-04-19 Gustav Reuter Vortriebsvorrichtung zur zusaetzlichen und regelbaren Beschleunigung eines im Flug befindlichen Geschosses
US2691495A (en) * 1948-10-12 1954-10-12 Chiroky Pierre Projectile

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE734601C (de) * 1938-11-04 1943-04-19 Gustav Reuter Vortriebsvorrichtung zur zusaetzlichen und regelbaren Beschleunigung eines im Flug befindlichen Geschosses
US2691495A (en) * 1948-10-12 1954-10-12 Chiroky Pierre Projectile

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