DE1014689B - Verfahren zur Herstellung eines verbesserten Hydroformierungs-Katalysators - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines verbesserten Hydroformierungs-KatalysatorsInfo
- Publication number
- DE1014689B DE1014689B DEE11130A DEE0011130A DE1014689B DE 1014689 B DE1014689 B DE 1014689B DE E11130 A DEE11130 A DE E11130A DE E0011130 A DEE0011130 A DE E0011130A DE 1014689 B DE1014689 B DE 1014689B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- catalyst
- alumina
- catalysts
- hydroforming
- hydrogenation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J23/00—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
- B01J23/38—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of noble metals
- B01J23/40—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of noble metals of the platinum group metals
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J21/00—Catalysts comprising the elements, oxides, or hydroxides of magnesium, boron, aluminium, carbon, silicon, titanium, zirconium, or hafnium
- B01J21/02—Boron or aluminium; Oxides or hydroxides thereof
- B01J21/04—Alumina
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J21/00—Catalysts comprising the elements, oxides, or hydroxides of magnesium, boron, aluminium, carbon, silicon, titanium, zirconium, or hafnium
- B01J21/16—Clays or other mineral silicates
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J23/00—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
- B01J23/16—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of arsenic, antimony, bismuth, vanadium, niobium, tantalum, polonium, chromium, molybdenum, tungsten, manganese, technetium or rhenium
- B01J23/24—Chromium, molybdenum or tungsten
- B01J23/28—Molybdenum
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J37/00—Processes, in general, for preparing catalysts; Processes, in general, for activation of catalysts
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Catalysts (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Katalysatoren, die zur Hydroformierung von Erdölbenzin
brauchbar sind, insbesondere solcher, die hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zur Beschleunigung von Hydroformierungsreaktionen,
ihrer Wärmebeständigkeit im kontinuierlichen Betriebe und bei der Regenerierung sowie
in einigen anderen Punkten verbesserte Eigenschaften aufweisen.
Zur Hydroformierung benutzt man im allgemeinen Katalysatoren aus Platin oder Molybdänoxyd auf aktivierter
Tonerde als Träger. In der chemischen Literatur finden sich jedoch auch Vorschläge, wonach man Edelmetalle
als Hydrierungs-Dehydrierungs-Bestandteil von Hydroformierungs-Katalysatoren und Oxyde und Sulfide
von Metallen der V., VI. und VIII. Gruppe des Periodischen Systems als Träger nehmen soll.
Die erfindungsgemäßen Hydroformierungs-Katalysatoren besitzen die aktivere Form, in der sie bei hohen
Temperaturen vorliegen. Versuche haben gezeigt, daß Hydroformierungs-Katalysatoren bei Glühtemperaturen
eine größere Wirksamkeit besitzen als die gleichen Katalysatoren, die langsam auf Zimmertemperatur
abgekühlt wurden. Erfindungsgemäß wird deshalb der gekühlte Katalysator plötzlich abgeschreckt, um seinen
aktiveren Zustand beizubehalten.
Das übliche Verfahren zur Herstellung eines Katalysators, der z.B. 10 Gewichtsprozent Molybdän auf
90 Gewichtsprozent Tonerde enthält, besteht darin, daß man zunächst einen geeigneten Träger, z.B. eine aktive
Form der Tonerde, herstellt. Ein ausgezeichneter Träger für den Dehydrierungsbestandteil eines Hydroformierungs-Katalysators
ist die η-Form der Tonerde. Diese Form der Tonerde erhält man dadurch, daß man metallisches
Aluminium in Gegenwart einer kleinen Menge Quecksilberchlorid oder -oxyd mit einem Alkohol, z.B
Amylalkohol, umsetzt. Der Alkohol reagiert mit dem Aluminium bei gelinder Erwärmung, z.B. auf etwa 37
bis 50°, wodurch die Reaktion in Gang gesetzt wird. Danach läuft die Reaktion ohne weitere Wärmezufuhr
glatt weiter. Das erhaltene Alkoholat wird dann durch Zugabe von Wasser, das 10 Volumprozent konzentrierten
Ammoniak enthält, hydrolisiert. Dieses ammoniakhaltige Hydrolysierwasser fügt man dem AIurniniumalkoholat
langsam unter Rühren zu. Die besten Ergebnisse erzielt man dann, wenn die Hydrolysetemperatur
etwa 26 bis 37° beträgt. Den bei der Hydrolyse entstehenden Tonerdeschlamm läßt man 4 bis
20 Stunden lang etwa bei Zimmertemperatur stehen, wobei sich /S-Tonerdetrihydrat bildet. Nach dem Stehenlassen
und Altern trennt man die obere Flüssigkeitsschicht von dem abgeschiedenen Trihydrat und trocknet
letzteres mehrere Stunden lang bei 90 bis 200°, wobei das in der Tonerde enthaltene W7asser und Ammoniak
praktisch ganz ausgetrieben werden. Die Tonerde, die
zur Herstellung eines verbesserten
Hydroformierungs-Katalysators
Hydroformierungs-Katalysators
Anmelder:
Esso Research and Engineering Company, Elizabeth, N.J. (V.St.A.)
Vertreter: Dr. W. Beil, Rechtsanwalt,
Frankfurt/M.-Höchst, Antoniterstr. 36
Frankfurt/M.-Höchst, Antoniterstr. 36
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 10. August 1954
V. St. v. Amerika vom 10. August 1954
fast zu 100 % in der /S-Trihydratform vorliegt, wird bei
höheren Temperaturen, z.B. etwa 590 bis 815°, geglüht, dann gekühlt und zuletzt mit einer wäßrigen Lösung
eines Salzes oder einer anderen Verbindung des Hydrierungs-Dehydrierungs-Bestandteiles
des Katalysators imprägniert. Zur Herstellung von Molybdänoxyd-auf-Tonerde-Katalysatoren
kann man als Imprägnierlösung Ammoniummolybdat nehmen, während man für Platinauf-Tonerde-Katalysatoren
gewöhnlich eine Lösung von Platinchlorwasserstoffsäure in Wasser zum Tränken der
Tonerde verwendet. Bei der Herstellung der Molybdänoxyd-Katalysatoren erhitzt man den imprägnierten
Träger, wodurch das Molybdatsalz in das Oxyd umgewandelt wird. Zur Herstellung der Platin-Katalysatoren
wird der imprägnierte Träger längere Zeit, z.B. 16 Stunden lang, auf etwa 120° erwärmt und dann zur Abscheidung
von metallischem Platin mit Wasserstoff behandelt. Dies sind die üblichen Verfahren zur Herstellung
von molybdän- oder platinhaltigen Hydroformierungs-Katalysatoren.
Es wurde nun gefunden, daß Katalysatoren mit verbesserten Eigenschaften dadurch hergestellt werden
können, daß man die auf das Glühen folgende Behandlung bei dem soeben beschriebenen Verfahren ändert.
Diese Änderung besteht, wie schon erwähnt, erfindungs-
TOS 659/385
gemäß darin, daß man das Katalysatorengemisch nach dem Glühen abschreckt. Der Katalysator wird also unmittelbar
nach dem Glühen, das mehrere Stunden, z.B. 2 bis 16 Stunden, dauert und vorzugsweise in einer
Stickstoff atmosphäre bei Temperaturen von 590 bis 815° verläuft, dadurch abgeschreckt, daß man ihn in eine
Umgebung von ausreichendem Wärmeentziehungsverroögen
bringt, um die gewünschte rasche Abkühlung zu erreichen. Ein solches Verfahren besteht etwa darin, daß
man den heißen, geglühten Katalysator mit einer Masse aus gekühlten Feststoffteilchen mischt, deren Temperatur
der des schmelzenden Eises oder festen Kohlendioxyds entspricht, wobei der heiße, geglühte Katalysator
bei Verwendung einer ausreichenden Menge solcher kühlen Feststoffe innerhalb weniger Sekunden mindestens
auf Zimmertemperatur abgekühlt wird. Diese festen Stoffe können aus Hydroformierungs-Katalysatoren,
Metallschrot, z.B. Körnchen aus nichtrostendem Stahl mit einem Durchmesser von 300 bis 400 μ, Mullit-Pulver,
oder einem sonstigen geeigneten festen Stoff in Form kleiner Kugeln, Pillen, Körner oder Pulver bestehen.
Man kann den heißen, geglühten Katalysator aber auch auf andere Weise hinreichend rasch abkühlen,
z.B. indem man ihn auf eine kalte Fläche, vorzugsweise eine Metalloberfläche, bringt, oder indem man ihn in
einer Flüssigkeit, z.B. kaltem Wasser, abschreckt. Zur schnellen Abkühlung des heißen, geglühten Katalysators
können grundsätzlich alle bekannten Verfahren dienen, wie sie allgemein zum Abschrecken heißer Körper
benutzt werden, wobei das Katalysatorgemisch natürlich weder chemisch noch sonstwie angegriffen werden
darf.
Ohne die vorliegende Erfindung auf eine bestimmte Theorie ihrer Wirkung festlegen zu wollen, kann man
doch annehmen, daß die Wirkung der Abschreckung oder schnellen Kühlung des geglühten Katalysators darin
besteht, daß die Oberflächenenergie der Katalysatoren, die durch während des Glühens entstandene Störungen
des Kristallgitters zustande kommt, geregelt und erhalten wird. Diese Gitterstörungen oder elektronenarmen Akzeptoren
sind für die Wechselwirkung der Elektronen in Hydroforrnierungsverfahren wichtig. Diese Störungen
kann man nach den bekannten Verfahren zur Messung der Leitfähigkeit oder des spezifischen Widerstandes
feststellen, wie sie von Physikern für das Studium von Halbleitern angewandt werden.
Bei diesen Messungen ist die Leitfähigkeit oder der
Bei diesen Messungen ist die Leitfähigkeit oder der
ίο reziproke Wert des spezifischen Widerstandes gleich dem
Produkt von (n) (e) (u), worin η die Anzahl der Gitterstörungen
oder Akzeptoren, e die Elektronenladung und u die Beweglichkeit bedeuten. Bei Messungen des spezifischen
Widerstandes von Molybdän-auf-Tonerde-Katalysatoren,
die in großen Versuchsanlagen bei Hydroformierungsversuchen durchgeführt wurden, ergab sich,
daß die Werte dieses Widerstandes mit der Katalysatoraktivität in Wechselbeziehung stehen.
Nachstehend werden zwei Vergleichsversuche beschrieben, die nebeneinander durchgeführt wurden, um
die erfindungsgemäß erzielbaren verbesserten Ergebnisse zu zeigen.
Bei diesen Versuchen wurde ein aus 10 Gewichtsprozent Molybdänoxyd auf 90 Gewichtsprozent Tonerde bestehender
Katalysator in bekannter Weise hergestellt und anschließend 6 Stunden lang bei 718° in einer Stick-Stoffatmosphäre
geglüht. Ein Teil des geglühten Katalysators wurde dann aus dem Glühofen auf festen Kohlensäureschnee
geschüttet, während man einen anderen Teil langsam im Ofen abkühlen ließ. Jeder der beiden
Katalysatoren wurde für einen Hydroformierungsversuch benutzt. Eine Analyse der für die Hydroformierungsversuche
benutzten Beschickung und der dabei erhaltenen Produkte auf ihren Aromatengehalt ist aus der
folgenden Tabelle zu entnehmen:
Massenspektrometeranalyse
Volumprozent
Volumprozent
Beschickung Versuch Nr. 1
im Ofen
langsam
abgekühlt
auf Kohlensäureschnee
gekühlt
gekühlt
Versuch Nr. 2
im Ofen
langsam
abgekühlt
auf Kohlensäureschnee gekühlt
Benzol ,
Toluol ,
C8-Aromaten
C9-Aromaten
C10-Aromaten
Naphthaline
Hydrinden
Gesamt-Aromaten
0,4 4,7 7,3 2,6 0,1 0,3 0,0
15,4 1,2
8,8
12,8
5,5
0,8
0,1
0,2
8,8
12,8
5,5
0,8
0,1
0,2
29,4
1,1
9,6
13,7
5,8
0,8
0,1
0,3
9,6
13,7
5,8
0,8
0,1
0,3
31,4
1,0 8,6 12,7 5,5 0,8 0,1 0,2
28,9
1,0 9,4 13,9 6,4 1,0 0,2 0,3
32,2
Diese Daten zeigen eine Zunahme des Aromatengehalts des hydroformierten Produkts bei Verwendung eines abgeschreckten
Katalysators, wobei sich die Zunahme hauptsächlich auf Toluol und Xylole erstreckt, also auf
Aromaten, die in Treibstoffgemischen deren Octanzahl erhöhen.
Der Katalysator wurde auch daraufhin untersucht, ob seine Wirksamkeit während der Regenerierung nachläßt
oder nicht. Er wurde deshalb zehnmal nacheinander bei 480° mit Wasserstoff behandelt und anschließend bei 540°
in Luft geglüht (sämtliche Behandlungen unter gewöhnlichem Druck), wobei es sich zeigte, daß er seine Aktivität
bewahrt hatte. Dies wird durch folgende Daten veranschaulicht :
Frischgeglühter Katalysator, mit
Kohlensäureschnee gekühlt ..
Kohlensäureschnee gekühlt ..
Derselbe Katalysator nach zehnmaliger Behandlung mit H2
und Luft
und Luft
Berechnungsindex des in Berührung mit dem Katalysator hydroformierten
Produkts
1,4303
1,4319
Dabei ist aber das nach der Behandlung des Katalysators mit H2 und Luft in Berührung mit ihm erhaltene
Produkt etwa dasselbe, wie das mit einem frischen Katalysator erhaltene.
Die vorstehend beschriebene Verbesserung der Katalysatoren ist wohlgemerkt nicht nur bei molybdänhaltigen
Katalysatoren, sondern auch bei solchen festzustellen, die Metalle der Platingruppe enthalten.
Die vorliegenden Verbesserungen beziehen sich auf Verfahren zum Abschrecken von Hydroformierungs-Katalysatoren,
nachdem diese durch Glühen aktiviert wurden. Der Katalysator muß nach dem Glühen rasch,
d. h. innerhalb von 15 bis SO Sekunden, oder wenigstens so schnell wie möglich auf etwa Zimmertemperatur abgekühlt
werden.
Wenn auch im vorstehenden nun die Behandlung eines nach dem Alkoholatverfahren hergestellten Trägers oder
«Verdünnungsmittels ϊ in allen Einzelheiten beschrieben
wurde, so ist zu beachten, daß natürlich auch andere Formen der Tonerde als Träger für den Hydrierungs-Dehydrierungs-Bestandteil
von Hydroformierungs-Katalvsatoren verwendet werden können. Gute, als Träger geeignete Tonerde ist solche von nicht kristalliner Form,
die statt dessen eine Gelstruktur aufweist. Zur Verbesserung der Glühbeständigkeit sollte der Tonerdeträger
noch einen geringen Prozentsatz Kieselsäure, d. h. 1 bis 6 Gewichtsprozent (bezogen auf das Gesamtgewicht des
Katalysators), enthalten.
Es ist ferner noch zu bemerken, daß das Molybdänoxyd oder das Platin oder ein anderer aktiver Bestandteil des
Katalysators, nämlich der Hydrierungs-Dehydrierungs-Bestandteil, dem Träger sowohl vor wie nach dem Glühen
einverleibt werden kann. Ein anderes zweckmäßiges Verfahren zur Herstellung eines solchen Katalysators ist das
Trockenmischverfahren, bei dem das Molybdänoxyd mechanisch mit der Tonerde gemischt wird.
Zur Herstellung eines Platin-auf-Tonerde-Katalysators
bereitet man vorzugsweise zuerst ein Gemisch aus 90% Tonerde und 10 °/0 Platin und mischt diesem so viel Tonerde
zu, daß das fertige Gesamtgemisch 0,5 bis 1,5 Gewichtsprozent Platin, bezogen auf das Gesamtgewicht des
Katalysators, enthält.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung eines verbesserten Hydroformierungs- Katalysators, dadurch gekennzeichnet,
daß man eine adsorptive Form der Tonerde herstellt, diese Tonerde 2 bis 16 Stunden lang bei
590 bis 815° glüht und danach die Tonerde abschreckt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man der Tonerde vor dem Glühen einen
Hydrierungs - Dehydrierungs - Bestandteil einverleibt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die geglühte Tonerde abschreckt
und erst dann mit einem Hydrierungs-Dehydrierungs-Bestandteil imprägniert.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydrierungs-Dehydrierungs-Bestandteil
Molybdänoxyd ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydrierungs-Dehydrierungs-Bestandteil
ein Platin- oder Palladiummetall ist.
© 70S' 659/385 8.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1014689XA | 1954-08-10 | 1954-08-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1014689B true DE1014689B (de) | 1957-08-29 |
Family
ID=22284816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE11130A Pending DE1014689B (de) | 1954-08-10 | 1955-08-10 | Verfahren zur Herstellung eines verbesserten Hydroformierungs-Katalysators |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1014689B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078097B (de) | 1958-02-01 | 1960-03-24 | Konink Zwavelzuurfabrieken V H | Verfahren zur Verbesserung von Katalysatortraegern aus Aluminiumoxyd |
| DE1113781B (de) * | 1958-05-17 | 1961-09-14 | Degussa | Verfahren zur Herstellung von aus keramischem Traegerstoff und Edelmetall bestehenden Reformierungskatalysatoren |
| DE1200264B (de) * | 1957-12-09 | 1965-09-09 | Exxon Research Engineering Co | Verfahren zur Herstellung eines fuer Hydroformierungs-Katalysatoren geeigneten Traegers |
-
1955
- 1955-08-10 DE DEE11130A patent/DE1014689B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1200264B (de) * | 1957-12-09 | 1965-09-09 | Exxon Research Engineering Co | Verfahren zur Herstellung eines fuer Hydroformierungs-Katalysatoren geeigneten Traegers |
| DE1078097B (de) | 1958-02-01 | 1960-03-24 | Konink Zwavelzuurfabrieken V H | Verfahren zur Verbesserung von Katalysatortraegern aus Aluminiumoxyd |
| DE1113781B (de) * | 1958-05-17 | 1961-09-14 | Degussa | Verfahren zur Herstellung von aus keramischem Traegerstoff und Edelmetall bestehenden Reformierungskatalysatoren |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1542410A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Katalysators fuer Hydrierreaktionen | |
| DE1542309A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines edelmetallhaltigen Katalysators | |
| DE1542327B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren | |
| DE2552477A1 (de) | Reaktivierung eines magnesiumoxid- katalysators | |
| DE1545297C3 (de) | Verfahren zur selektiven Hydrierung von Pyrolysebenzia | |
| DE1217346B (de) | Verwendung eines Kupfer und Nickel enthaltenden Traegerkatalysators zum Entfernen von Sauerstoff aus Wasserstoff und Sauerstoff enthaltenden Gasgemischen | |
| DE1014689B (de) | Verfahren zur Herstellung eines verbesserten Hydroformierungs-Katalysators | |
| DE1288600B (de) | Verfahren zur Herstellung von Cyclohexanon | |
| DE2216328B2 (de) | Verfahren zur herstellung eines spinellverbindungen aufweisenden traegerkatalysators und dessen verwendung | |
| DE855243C (de) | Verfahren zur Herstellung von hochporoesen, Kieselsaeure und Aluminiumoxyd oder Magnesiumoxyd oder beide enthaltenden Massen | |
| DE2104131C3 (de) | Verfahren zur Aktivierung eines Pt/Sn-Trägerkatalysators | |
| DE1443462C3 (de) | ||
| DE2339840A1 (de) | Dehydrierungs- bzw. dehydrocyclisierungskatalysatoren und deren verwendung | |
| DE1468662C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Benzol und Naphthalin durch katalytische Hydroentalkyjlerung der entsprechenden Methyl- und Äthylderivate | |
| DE861238C (de) | Verfahren zur Gewinnung niedrigsiedender einheitlicher aromatischer Kohlenwasserstoffe durch Entalkylierung hochsiedender aromatischer Kohlenwasserstoffe | |
| AT200158B (de) | Verfahren zur Herstellung von für die Isomerisierung und Dehydrierung geeigneten granulierten Katalysatoren. | |
| DE1201818B (de) | Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren fuer die Umwandlung von Kohlenwasserstoffoelen | |
| DE1933240A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Cyanwasserstoff | |
| DE1297606B (de) | Verfahren zur Durchfuehrung der selektiven katalytischen Crackung, Hydrierung, Dehydrierung oder Dehydratation einer in einem organischen Einsatzmaterial enthaltenen linearen aliphatischen Verbindung zu linearen aliphatischen Produkten | |
| DE2158746A1 (de) | Katalytisches Produkt zur Zersetzung gasförmiger Verbindungen und Verfahren zu seiner Herstellung sowie deren Anwendung | |
| DE1279661C2 (de) | Verfahren zur herstellung von teilweise geschwefelten nickelkatalysatoren | |
| DE1042801B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Katalysatortraegers mit hohem Gehalt an ªÃ-Tonerde | |
| DE2835629C2 (de) | ||
| DE956944C (de) | Verfahren zur Herstellung sphaeroider Aluminiumoxydteilchen | |
| DE503133C (de) | Verfahren zur Herstellung stickstoffhaltiger Kondensationsprodukte aus Acetylen und Ammoniak |