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DE1807062A1 - Gewinnungs- und Foerdervorrichtung fuer Kohle usw. - Google Patents

Gewinnungs- und Foerdervorrichtung fuer Kohle usw.

Info

Publication number
DE1807062A1
DE1807062A1 DE19681807062 DE1807062A DE1807062A1 DE 1807062 A1 DE1807062 A1 DE 1807062A1 DE 19681807062 DE19681807062 DE 19681807062 DE 1807062 A DE1807062 A DE 1807062A DE 1807062 A1 DE1807062 A1 DE 1807062A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
chain
extraction
conveying device
post
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681807062
Other languages
English (en)
Inventor
auf Niehtnennung. M C12c 1-08 Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Original Assignee
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien filed Critical Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Priority to DE19681807062 priority Critical patent/DE1807062A1/de
Publication of DE1807062A1 publication Critical patent/DE1807062A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C27/00Machines which completely free the mineral from the seam
    • E21C27/18Machines which completely free the mineral from the seam by both slitting and planing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)

Description

  • Gewinnungs- und Fördervorricatunz für Kohle usw.
  • Die Erfindung betrifft eine Gewinnungs- und Fördervorrichtung für Kohle USW. die im Streb vor dem Abbaustoß nachrückbar verlegt ist und einen Kratzerförderer aufweist, an dem ein gezogenes Hobelgerät geführt ist und über dem eine mit vertikal schwenkbar gelagerter, quergerichteter Schrämwalze versehene Zusatzvorrichtung mittels einer auch die Schrämwalze antreibenden endlosen Zugkette entlangziehbar ist.
  • Seit vielen Jahren ist der grundsätzliche Gedanke benannt, an einem Kratzerförderer einen Kohlenhobel entlangzuziehen und zum Zwecke des Abbaus der Oberkohle des gleichen Stoßes auf dem Förderer eine Schrämmaschine zu fuhren, und zwar unter Zwischenschaltung eines schlittenartigen Gestells, das der Schrämmaschine eine Vertikalschwenkung ermöglicht (deutsche Patentschrift 803 109). Bei Schrämmaschinen ist es üblich, diese mit Hilfe einer in Längsrichtung des Strebs gespannten oder gezogenen Kette am Abbau stoß entlangzubewegen. Bekannt ist hierbei auch die Ausrüstung der hinteren Fördererseite mit einem Aufsteckblech, das eine rohrartige Führunrsschiene trägt, die als Laufrollenführung für die Schrämmaschine bestimmt ist.
  • Bekannt ist der Ersatz der mit Schrämarmen ausgerüsteten Schrämmaschinen durch Schrämwalzenmaschinen, wobei die Walzen an schwenkbaren Armen-befestigt sind. Diese Walzenschrämmaschinen dienen falls zum Abbau der Oberkohle am Abbaustoß; Ab au er dabei kann diesertberkohle dem Arbeitsbereich des Kohlenhobels vorauseilen oder auch unmittelbar folgen. Vorgesehen ist ein Abbau bis am Hangenden. Bei der über die gesamte Streblänge kontinuierlich fortschreitenden Hereingewinnung der Oberkohle läßt es sich nicht vermeiden, daß am Hangenden noch gewisse mehr oder weniger starke Kohlereste verbleiben, die beim mechanisierten Nachführen des Strebausbaus hinderlich sind. Ein zweites Durchfahren des gleichen Strebbereiches ist wegen der inzwischen erfolgten Verlegung des Förderers nicht möglich. Ein Zurückverlegen des Förderers mit anschließendem Zurückfahren der schweren rtJalzenschrammaschine scheidet aus wirtschaftlichen Erwägungen aus, so daP der Bergmann gezwungen ist, mit Handgeräten das Hangende nachzuarbeiten, damit dere1ncadhschiebende Ausbau die Anforderungen an Tragfähigkeit und Standsicherheit erfüllt.
  • Bei am Abbaustoß entlanggezogenen Gewinnungsmaschinen ist es grundsätzlich bekannt, aktivierte Schrämwerkzeuge, und zwar Schrämwalzen bzw. Schrämstangen, durch eine endlose Zugkette in Rotation zu versetzen und mit Hilfe eines in der Maschine untergebrachten Differentialkettentriebs auch den Vorschub in der gewünschten Zugrichtung zu bewirken (deutsche Patentschrift 886 286). Selbstverständlich ist die Anwendung der gleichen oder shrlichen Antriebsart auch bei den zuvor genannten, über einem Förderer geführten Walzenschrämmaschinen vorgesehen worden.
  • Bekannt sind kombinierte Gewinnungsmaschinen, die an der Seite eines Förderers geführt werden und im Unterteil als Kohlenhobel arbeiten und oberseitig von Schwenkarmen gehaltene Schrämwalzen tragen, die durch Federkraft in Richtung gegen das Hangende bewegt werden. Maschinen dieser Gattung sind besonders schwer und,wie die zuvor genannten Walzenschrämmaschinen, an die Gewinnung der Kohle aus dem Abbaustoß gebunden.
  • Zum Stand der Technik gehören an sich Zugmittelanordnungen in versatzseitig des Förderers vorgesehenen Gehäusen und auch Strebförderer mit zur Versatzseite hin geneigten Seitenwänden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, im Zuge der im wesentlichen kontinuierlich fortschreitenden Gewinnung und Förderung den oberhalb des Förderers liegenden Bereich des Hangenden durch eine vom folgenden Ausbau unabhängige, nach Bedarf schnell zu einem begrenzten Strebabschnitt dirigierbare, im Aufbau weitestgehend einfache Hilfsmaschine zu glätten.
  • Die Vorrichtunz nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß dem Förderer eine auf ihm abgestützte, mittels gesteuertem Differentialkettentrieb von der endlosen Zugkette im Schnellgang zu einem Strebabschnitt verfahrbare, dort im Arbeitsgang die Fahrt verlanasamt fortsetzende und dabei das Hangende vor den Ausbaukappen mittels der durch die Zugkette angetriebenen Schrämwal ze glättende iangend-^Iachbearbeitungsmaschine zugeordnet ist.
  • Bei der rrfindung handelt es sich um die Schaffung einer einfachen, schnell dirigierbaren Sonder- bzw. Spezialvorrichtung, die nicht für den kontinuierlichen Abbau des Abbaustoßes bestimmt ist, sondern hinter der bereits ausgebrochenen Kohle gleich vor den nachrückenden Kappen des Strebausbaus Korrekturen am Hangenden durch Ablösen haftengebliebener Kohlereste ausführt. Während des Schälbetriebs des Hobelgerätes kann diese vom Abbaustoß abgesetzte Hangend-Nachbearbeitungsmaschine auf dem Förderer jeweils nach bedarf und ohne Beeinträchtigung durch Fördererstellung und Fördererverlegung schnell dorthin gefahren werden, wo ein das Nachrücken des Ausbaus stirnendes Hindernis durch am sJangender. verbliebene Restkohle festgestellt wurde. Der verhältnismäßig niedrige Leistungsbedarf einer solchen Hangend-Nachbearbeitungsmaschine ermöglicht einen demgemäß einfachen Aufbau, wodurch die zusätzliche Fördererbeanspruchung (durch Gewicht, Erschütterung, Schubkräfte und sonstige Momente) niedrig gehalten werden kann. Die sehnellbewngliche Ltangend-Nachbearbeitungs und Glättmaschine schont daher den Förderer vor besonders hohen Zusatzbelastungen. Dies erhält die Betriebssicherheit für Förderer und Hobelgerät. Dieser Betriebssicherheit dient jedoch auch der Einsatz der Nachbearbeitungs maschine, weil mit dem ordnungsgemäßen Nachführen des Ausbaus und dem einwandfreien Unterfangen des Hangenden letzteres sich nicht -auflockert und niederbricht.
  • Dem einfachen Aufbau und Antrieb der Hangend-Nachbearbeitungsmaschine trägt die Ausbildung Rechrlung, gemäß welcher im Differentialkettentrieb Steuermittel vorgesehen sind, welche beim Schnellgang einen Getriebeteil im ziehenden Kettentrum sperren und den anderen Getriebeteil gegenüber dem gezogenen Kettefitrum entriegeln, d.h. auf Freilauf stellen. An sich sind derartige Schaltungen bei Differentialkettentrieben bekannt.
  • Die Anwendung dieser Steuerung bei der Vorrichtung nach der Erfindung unterstützt die Lösung der gestellten Aufgabe in vorteilhafter Weise.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Gewin nungs- und Fördervorrichtung nach der Erfindung kennzeichnet sich durch die Kombination folgender Merkmale: a) der Förderer besitzt abbaustoßseitig eine als schräg rückwärts geneigte Rampe ausgebildete Seitenwand, die gleichzeitig die Gleit- und Stützfläche für das Hobelgerät bildet, dessen Zugkette in einem versatzseitig des Förderers vorgesehenen Kettenkanal-Gehäuse geführt und mit einem den Förderer untergreifenden plattenartigen Fortsatz des Hobelgerätes verbunden ist; b) der versatzseitigen Fördererseitenwand ist zum Versatzfeld hin in wesentlicher Seitenversetzung an der Außenkante einer über das Kettenkanalgehäuse hinweg nach rUckwärts abgewinkelten, aufsatzbiechartigen Verkleidung bzw.
  • Wand eine Führungs- und Stützschie?e zugeqrdnet, über welche die Nachbearbeitungsmaschine/mit einem seitenversetzten Gehäuseteil greift, der der Lagerung des Differentialkettentriebwerkes dient.
  • Der Förderer ist in diesem Falle besonders nahe an den Abbaustoß herangerückt. Die Nachbearbeitungsmaschine ist auf den zur Versatzseite hin vom Abbaustoß abgesetzten oberen Flanschen der geneigten Rinnenseitenwände in einem die Gewinnung und das Laden nicht behindernden Abstand vom Abbaustoß angeordnet. Durch die von der aufsatzblechartigen Wand in erheblicher Seitenversetzung gehaltene Führungs- und Stütz schiene wird für die Nachbearbeitungsmaschine eine erheblich verbreiterte Unterstützung und Maschinenführung geschaffen, die zur Erhöhung der Standsicherheit der Nachbearbeitungsmaschine über dem Förderer beiträgt. Bei der verhältnismäßig hohen Nachbearbeitungsmaschine werden die von der Schrämwalze ausgehenden Stützdrücke in einer derart sicheren Weise abgefangen, daß ein Überkippen der Maschine nach der Versatzseite hin praktisch ausgeschlossen ist. Das Differentialkettentriebwerk der Nachbearbeitungsmaschine befindet sich in Seitenversetzung zum Förderer außerhalb des Ladequerschnittes und ist durch die seitenversetzte Führungs- und Stützschiene sicher unterstützt.
  • Die die Führungs- und Stütz schiene tragende aufsatzblechartige Wand kann bei ent-sprechender Neigung zur Vergrößerung des Förderquerschnittes des Förderers verwendet werden und auffallendes Gut gleitet jeweils dem Förderer zu. Die Wand trennt außerdem die darüberliegenden Trume der Zugkette der Nachbearbeitungsmaschine von dem darunterliegenden Kettenkanalgehäuse0 Die oberen Ketten können daher nicht hinter den Förderer gelangen und sich am Ausbau od. dgl. verhaken Die Anordnung der oberen Zugketten zwischen der nach außen versetzten Führung und den auf dm Förderer gleitenden Stützen der Nachbearbeitungsmaschine führt zu einer besseren Kraftübertragung und verringert beim Schnellgang und Arbeitsgang die Möglichkeit des Verkantens.
  • Weitere Erfindungsmerkmale sind im Zusammenhang mit der Erläuterung des Ausführungsbeispies beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt einen im Streb vor dem Abbaustoß verlegten Förderer im Querschnitt einschließlich Kohlenhobel und Hangend-Nachbearbeitungsmaschine; Fig. 2 zeigt die achbearbeitungsmaschine in Seitenansicht; Fig. 3 ist eine Draufsicht zu Fig. 2.
  • Die Gewinnungs- und Fördervorrichtung ist bestimmt für den Einsatz im Streb in flacher Lagerung bzw, bei geringem Einfallen. Die Anlage weist einen aus Schüssen zusammengesetzten Kratzerförderer 1 auf, der in der bevorzugten Ausführungsform zur Versatzseite hin, insbesondere unter einem Winkel von 450, geneigte Seitenwände mit einwärtegerichteten Flanschen zur Ketten- und/oder Kratzeisenführung besitzt. Die nicht dargestellten Antriebe des Kratzerförderers befinden sich an den Strebende den. Vor dem Kratzerförderer ist das Hobelgerät 2 angeordnet, das mit einem plattenartigen Fortsatz 3 den Förderer untergreift und von der versatzseitig des Förderers in einem Kettenkanalgehause 4 geführten endlosen Zugkette 5 am Förderer bzw. Abbaustoß zwischen den Strebenden hin- und hergezogen wird. Der abbaustoßseitig liegende Hobelkörper stützt sich mit einem wesentlichen Teil seiner Breite auf der rampenartig geneigten Seitenwand des Förderers ab. Anstelle des gezeichneten Kohle hobels kann ein ausschließlich abbaustoßseitig des Förderers geführter Gleithobel verwendet werden, dessen Zugkette ebenfalls vor dem Förderer angeordnet ist. Bevorzugt ftr die Zusammenarbeit mit der nachfolgend beschriebenen, auf dem Förderer geführten Hangend-Nachbearbeitungsmaschine 6 wird der Hobel 2 mit der versatzseitig des Förderers vorgesehenen Zugkette 5 verwendet.
  • Die Hangend-Nachbearbeitungsmaschine 6 ist mit dem portalartig ausgebildeten Maschinenkörper 7 und dessen kufenartig ausgebildeten Füßen?auf den einwärts gerichteten Flanschen der Rinnenseitenwande aufgestützt. In Hohe der tischartigen Montageplatte des Maschinenkörpers 7 ist dieser nach der Versatzseite auf nahezu dem doppelten Abstand seiner Füße verbreitert, wodurch sich eine nach r(lckwärts auskragende Konsole bildet, auf welcher die Kettenrader 9 des Differentialkettentriebwerks 10 angeordnet und gelagert sind. Dieser seitlich versetzte Differentialkettentrieb arbeitet mit den beiden Trumen der Zugkette 11 zusammen, deren Antriebsmotore am Strebende aufgestellt sind.
  • Mit der außeren Seitenwand des Förderers 1 ist eine aufsatzblechartie Verkleidung bzw. Wand 12 verbunden, die im oberen Bereich unter einem Winkel von 40 bis 500 zur Versatzseite hin ansteigend schraggestellt ist und an der äußeren Kante eine rohrartige oder Ahnlich profilierte Fthrungs- und StAtzschiene 13 trAgt, die von langsgeschlitzten Führungsklauen 14 des Maschinenkörpers 5 umschlossen ist. Diese FUhrungs- und StEtzschiene 13 befindet sich in einem Seitenabstand vom Förderer, der mindestens einer halben Fördererbreite entspricht. Der Abstand von der BasisflAche des Förderers betrAgt etwa das Zweibis Dreifache der Fördererhöhe. Die Schiene 13 ist damit wesentlich zur Versatzseite hinaus verlegt, und zwar über die Seitenbegrenzung des Kettenkanalgehäuses 4 hinaus. Die äußeren Unterstützungsbereiche des Maschinenkörpers 7 haben demnach einen Abstand, der etwa das Eineinhalbfache bis Doppelte der Förderer breite beträgt.
  • Der rückwärts abgewinkelte Oberteil der aufsatzblechartigen Verkleidungswand bildet eine vorzugsweise geneigte Zwiscinwand zwischen dem unteren Kettenkanalgehäuse 4 und den höher vorgesehenen Trumen der Zugkette Ii der Nachbearbeitungs° maschine 6. Durchhängende Trume der oberen Zugkette gelangen daher nicht hinter die Maschine. Von oben zufallendes Gut wird in jedem Falle dem Förderer zugeführt. Die getrennte Führung beider Zugketten schließt Behinderungen und Beschädigungen durch Verschlingen oder Verhaken aus.
  • Der MaschinenkOrper 7 trägt zwei vertikal schwenkbare Arme 15, die auf den benachbarten Achsen 16 des Differentialkettentriebs 10 gelagert sind. Die Stellung der Schwenkarme 15 kann mit Hilfe der Hubzylinder 17 verändert werden. Es kann eine feste Einstellung oder eine elastische Schwenkbewegung gegen das Hangende eingestellt werden. An den oberen Enden der Schwenkarme sind Schrämwalzen 18 auf zum Stoß quergerichteten Achsen gelagert. Der Antrieb der Schrämwalzen 18 erfolgt vom Differentialkettentrieb 10 aus, und zwar mit Hilfe der Zugkette 11 über in den Schwenkarmen 15 vorgesehene bersetzungsmittel an sich bOannter Art (Zahnräder oder Kettentriebe). Die Länge der Schwenkarme ist derart groß, daß die Schrämwalzen 18 bis an das Hangende herangeschwenkt werden können. Die an den Schrämwalzen vorgesehenen Werkzeuge sind für beide Drehrichtungen bestimmt und entsprechend ausgebildet.
  • Das Differentialkettentriebwerk 10 wird in einer an sich bekannten Weise derart ausgebildet, daß mit Hilfe von auf den Achsen vorgesehenen Gesperren, Kupplungen oder sonstigen Steuermitteln die mit dem jeweils ziehenden Trum der Kette 11 zusammenarbeitenden Kettenräder blockiert und die mit dem gezogenen Trum der gleichen Kette zusammenarbeitenden Kettenräder auf Freilauf gestellt werden können. Auf diese Weise läßt sich in einfacher Weise ein Schnellgang der Maschine erreichen, um sie vom Strebende zu einem Arbeitsplatz oder zwischen in größerem Abstand vorgesehenen Bereichen verfahren zu können. Erst an diesen Einsatzbereichen erfolgt die Umsteuerung auf die einem Differentialkettentriebwerk eigene Arbeitsweise, die bei langsamem Vorschub die Schrämwalzen 18 antreibt.
  • Die beiden Schwenkarme sind bei der Nachbearbeitungsmaschine in an sich bekannter Weise divergierend angeordnet, Die beiden Trume der Zugkette 11 sind in gegenläufiger wellenartiger Umlenkung von dem Kettenrad des einen Schwenkarms ohne Zwischenräder über das Kettenrad des anderen Schwenkarms geführt, wodurch sich eine verkürzte Bauart erreichen läßt, während die an den beiden Schwenkarmen vorgesehenen Schrämwalzen in der Drehrichtung gegenläufig angetrieben werden.
  • Bei der Anordnung der Nachbearbeitungsmaschine auf dem Förderer werden die Schrämwalzen 18 in der Länge derart bemessen, daß ihre Stirnseiten 19 und die vorgezogene Unterkante 20 der vorderen Fördererseitenwand bankrecht gesehen in etwa gleicher Ebene angeordnet sind. Dabei soll die Länge der Schrämwalze etwa so groß oder etwas größer sein als die Breite der geneigten Fördererseitenwand0 Die Schrämwalzen 18 glätten damit das Hangende jeweils über der vorderen Rampenfläche des Förderer, d,h. in einem Bereich, der das Längsverfahren der Maschine auf dem Förderer jederzeit erlaubt und ein möglichst weites Vorziehen der Ausbaukappen 21 zuläßt.
  • Die Nachbearbeitungsmaschine 6 der beschriebenen Bauart und Anordnung wird jeweils dort eingesetzt, wo am Hangenden Kohlereste haftengeblieben sind, die das mechanisierte Verlegen des nachrückenden Ausbaus behindern.
  • Der Leistungsbedarf einer solchen Maschine ist gering.
  • Trotzdem ist die Maschine schnell beweglich und infolge der gewählten Führung jederzeit standsicher und weitestgehend verkantungsfrei. Die im Streb befindliche Aufsichtsperson kann - beispielsweise mit Hilfe eines tragbaren Funksprechgerätes - die Maschine an eine beliebige Stelle des Strebes hindirigieren und hier unabhängig von dem eigentlichen Hobelbetrieb arbeiten lassen. Die Maschine vervollkommnet die Mechanisierung des Strebbetriebs, indem die schwierige und nicht ungefährliche Handarbeit beim Lösen haftengebliebener Oberkohle wegfällt.

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    1; Gewinnungs- und Fördervorrichtung für Kohle usw., die im Streb vor dem Abbaustoß nachrückbar verlegt ist und einen Kratzerförderer aufweist, an dem ein gezogenes Hobelgerat geführt ist und über dem eine mit vertikal schwenkbar gelagerter, quergerichteter Schrämwalze versehene Zusatzvorrichtung mittels einer auch die Schrämwalze antreibenden endlosen Zugkette entlangziehbar ist0 da d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß dem Förderer eine auf ihm abgestützte, mittels gesteuertem Differentialkettentrieb (10) von der endlosen Zugkette (11) im Schnellgang zu eine Strebabschnitt verfahrbare dort iii Arbeitsgang die Fahrt verlangsamt fortsetzende und dabei das Hangende vor den Ausbaukappen (21) mittels der durch die Zugkette angetriebenen Schrämwalze (18) glattende Hangend-Nachbearbeitungsmaschine (6) zugeordnet ist.
  2. 2. Gewinnungs- und Fõrdervorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß im Differentialkettentrieb (10) der Hangend-Nachbearbeitungsmaschine Steu -ermittel vorgesehen sind, welche bei Schnellgang einen Getriebeteil im ziehenden Kettentrum sperren und einen anderen Getriebeteil gegenüber dem gezogenen Kettentrum entriegeln d.h. auf Freilauf stellen.
  3. 3* Gewinnunge- und Fördervorrichtung nach Anspruch 1 bzw. 2, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die Kombination folgender Merkmale: a) der Förderer (1> besitzt abbaustoßseitig ein. als schräg rückwärts ge Rampe a@@gebildete Seiter-and, die gleichzeitig die Gleit- und Stützfläche für das Hobelgerät (2) bldet, dessen Zugkette (5) in einem versatzseitig des Förderers vorgesehenen Kettenkanal-Gehäuse (4) geführt und mit einem den Förderer untergreifenden plattenartigen Fortsatz (3) des Hobelgerätes verbunden ist; b) der versatzseitigen Fördererseitenwand ist zum Versatz feld hin in wesentlicher Seitenversetzung an der Außenkante einer über das Kettenkanal-Gehäuse (4) hinweg nach rückwärts abgewinkelten, aufsatzblechartigen Verkleidung bzw, Wand (12) eine Führungs- und Stützschiene (13) zugecJnet, über welche die Nachbearbeitungsmaschine mit einen Führungsklauen tragendes, seitenversetzten Gehäuseteil greift, der als Lagerung des Differentialkettentriebwerkes (10> dient.
  4. 4. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß von dem rückwärts abgewinkelten Oberteil der aufsatzblechartigen Wand (12) eine Zwischenwand zwischen dem unteren Kettenkanalgehäuse (4) und den höher vorgesehenen Trumen der Zugkette (11) der Nachbearbeitungsmaschine gebildet ist.
  5. 5. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Zwischenwand oberhalb des Förderers nach rückwärts hin schräg ansteigend (z.B. unter einem Winkel zwischen 40 bis 500) geneigt ist.
  6. 6. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Schrämwalzenstirnseite (19) der Nachbearbeitungsmaschine und die vorgezogene Unterkante (20) der vorderen Fördererseitenwand bankrecht gesehen in etwa gleicher Ebene angeordnet sind und daß die Länge der Schrämwalze (18) etwa so groß ist wie die Breite der geneigten Fördererseitenwand.
  7. 7. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Nachbearbeitungsmaschine zwei in an sich bekanntr Weise divergierend angeordnete Schwenkarme (15) mit je einer Schrämwalze (18) besitzt.
  8. 8. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß beide Trume der Zugkette (11) der Nachbearbeitungsmaschine (6) in gegenläufig wellenartigen Umlenkungen von dem Kettenrad des einen Schwenkarmes (15) ohne Zwischenräder über die Kettenräder des anderen Schwenkarmes geführt sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2809723A1 (de) * 1978-03-07 1979-09-13 Gewerk Eisenhuette Westfalia Gewinnungsanlage fuer untertaegige gewinnungsbetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2809723A1 (de) * 1978-03-07 1979-09-13 Gewerk Eisenhuette Westfalia Gewinnungsanlage fuer untertaegige gewinnungsbetriebe

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