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Gewinnungs- und Fördervorricatunz für Kohle usw.
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Die Erfindung betrifft eine Gewinnungs- und Fördervorrichtung für
Kohle USW. die im Streb vor dem Abbaustoß nachrückbar verlegt ist und einen Kratzerförderer
aufweist, an dem ein gezogenes Hobelgerät geführt ist und über dem eine mit vertikal
schwenkbar gelagerter, quergerichteter Schrämwalze versehene Zusatzvorrichtung mittels
einer auch die Schrämwalze antreibenden endlosen Zugkette entlangziehbar ist.
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Seit vielen Jahren ist der grundsätzliche Gedanke benannt, an einem
Kratzerförderer einen Kohlenhobel entlangzuziehen und zum Zwecke des Abbaus der
Oberkohle des gleichen Stoßes auf dem Förderer eine Schrämmaschine zu fuhren, und
zwar unter Zwischenschaltung eines schlittenartigen Gestells, das der Schrämmaschine
eine Vertikalschwenkung ermöglicht (deutsche Patentschrift 803 109). Bei Schrämmaschinen
ist es üblich, diese mit Hilfe einer in Längsrichtung des Strebs gespannten oder
gezogenen Kette am Abbau stoß entlangzubewegen. Bekannt ist hierbei auch die Ausrüstung
der hinteren Fördererseite mit einem Aufsteckblech, das eine rohrartige Führunrsschiene
trägt, die als Laufrollenführung für die Schrämmaschine bestimmt ist.
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Bekannt ist der Ersatz der mit Schrämarmen ausgerüsteten Schrämmaschinen
durch Schrämwalzenmaschinen, wobei die Walzen an schwenkbaren Armen-befestigt sind.
Diese Walzenschrämmaschinen
dienen falls zum Abbau der Oberkohle
am Abbaustoß; Ab au er dabei kann diesertberkohle dem Arbeitsbereich des Kohlenhobels
vorauseilen oder auch unmittelbar folgen. Vorgesehen ist ein Abbau bis am Hangenden.
Bei der über die gesamte Streblänge kontinuierlich fortschreitenden Hereingewinnung
der Oberkohle läßt es sich nicht vermeiden, daß am Hangenden noch gewisse mehr oder
weniger starke Kohlereste verbleiben, die beim mechanisierten Nachführen des Strebausbaus
hinderlich sind. Ein zweites Durchfahren des gleichen Strebbereiches ist wegen der
inzwischen erfolgten Verlegung des Förderers nicht möglich. Ein Zurückverlegen des
Förderers mit anschließendem Zurückfahren der schweren rtJalzenschrammaschine scheidet
aus wirtschaftlichen Erwägungen aus, so daP der Bergmann gezwungen ist, mit Handgeräten
das Hangende nachzuarbeiten, damit dere1ncadhschiebende Ausbau die Anforderungen
an Tragfähigkeit und Standsicherheit erfüllt.
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Bei am Abbaustoß entlanggezogenen Gewinnungsmaschinen ist es grundsätzlich
bekannt, aktivierte Schrämwerkzeuge, und zwar Schrämwalzen bzw. Schrämstangen, durch
eine endlose Zugkette in Rotation zu versetzen und mit Hilfe eines in der Maschine
untergebrachten Differentialkettentriebs auch den Vorschub in der gewünschten Zugrichtung
zu bewirken (deutsche Patentschrift 886 286). Selbstverständlich ist die Anwendung
der gleichen oder shrlichen Antriebsart auch bei den zuvor genannten, über einem
Förderer geführten Walzenschrämmaschinen vorgesehen worden.
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Bekannt sind kombinierte Gewinnungsmaschinen, die an der Seite eines
Förderers geführt werden und im Unterteil als Kohlenhobel arbeiten und oberseitig
von Schwenkarmen gehaltene Schrämwalzen tragen, die durch Federkraft in Richtung
gegen das Hangende bewegt werden. Maschinen dieser Gattung sind besonders schwer
und,wie die zuvor genannten Walzenschrämmaschinen, an die Gewinnung der Kohle aus
dem Abbaustoß gebunden.
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Zum Stand der Technik gehören an sich Zugmittelanordnungen in versatzseitig
des Förderers vorgesehenen Gehäusen und auch Strebförderer mit zur Versatzseite
hin geneigten Seitenwänden.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, im Zuge der im wesentlichen
kontinuierlich fortschreitenden Gewinnung und Förderung den oberhalb des Förderers
liegenden Bereich des Hangenden durch eine vom folgenden Ausbau unabhängige, nach
Bedarf schnell zu einem begrenzten Strebabschnitt dirigierbare, im Aufbau weitestgehend
einfache Hilfsmaschine zu glätten.
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Die Vorrichtunz nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
dem Förderer eine auf ihm abgestützte, mittels gesteuertem Differentialkettentrieb
von der endlosen Zugkette im Schnellgang zu einem Strebabschnitt verfahrbare, dort
im Arbeitsgang die Fahrt verlanasamt fortsetzende und dabei das Hangende vor den
Ausbaukappen mittels der durch die Zugkette angetriebenen Schrämwal ze glättende
iangend-^Iachbearbeitungsmaschine zugeordnet ist.
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Bei der rrfindung handelt es sich um die Schaffung einer einfachen,
schnell dirigierbaren Sonder- bzw. Spezialvorrichtung, die nicht für den kontinuierlichen
Abbau des Abbaustoßes bestimmt ist, sondern hinter der bereits ausgebrochenen Kohle
gleich vor den nachrückenden Kappen des Strebausbaus Korrekturen am Hangenden durch
Ablösen haftengebliebener Kohlereste ausführt. Während des Schälbetriebs des Hobelgerätes
kann diese vom Abbaustoß abgesetzte Hangend-Nachbearbeitungsmaschine auf dem Förderer
jeweils nach bedarf und ohne Beeinträchtigung durch Fördererstellung und Fördererverlegung
schnell dorthin gefahren werden, wo ein das Nachrücken des Ausbaus stirnendes Hindernis
durch am sJangender. verbliebene Restkohle festgestellt wurde. Der verhältnismäßig
niedrige Leistungsbedarf einer solchen
Hangend-Nachbearbeitungsmaschine
ermöglicht einen demgemäß einfachen Aufbau, wodurch die zusätzliche Fördererbeanspruchung
(durch Gewicht, Erschütterung, Schubkräfte und sonstige Momente) niedrig gehalten
werden kann. Die sehnellbewngliche Ltangend-Nachbearbeitungs und Glättmaschine schont
daher den Förderer vor besonders hohen Zusatzbelastungen. Dies erhält die Betriebssicherheit
für Förderer und Hobelgerät. Dieser Betriebssicherheit dient jedoch auch der Einsatz
der Nachbearbeitungs maschine, weil mit dem ordnungsgemäßen Nachführen des Ausbaus
und dem einwandfreien Unterfangen des Hangenden letzteres sich nicht -auflockert
und niederbricht.
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Dem einfachen Aufbau und Antrieb der Hangend-Nachbearbeitungsmaschine
trägt die Ausbildung Rechrlung, gemäß welcher im Differentialkettentrieb Steuermittel
vorgesehen sind, welche beim Schnellgang einen Getriebeteil im ziehenden Kettentrum
sperren und den anderen Getriebeteil gegenüber dem gezogenen Kettefitrum entriegeln,
d.h. auf Freilauf stellen. An sich sind derartige Schaltungen bei Differentialkettentrieben
bekannt.
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Die Anwendung dieser Steuerung bei der Vorrichtung nach der Erfindung
unterstützt die Lösung der gestellten Aufgabe in vorteilhafter Weise.
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Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Gewin nungs- und Fördervorrichtung
nach der Erfindung kennzeichnet sich durch die Kombination folgender Merkmale: a)
der Förderer besitzt abbaustoßseitig eine als schräg rückwärts geneigte Rampe ausgebildete
Seitenwand, die gleichzeitig die Gleit- und Stützfläche für das Hobelgerät bildet,
dessen Zugkette in einem versatzseitig des Förderers vorgesehenen Kettenkanal-Gehäuse
geführt und mit einem den Förderer untergreifenden plattenartigen Fortsatz des Hobelgerätes
verbunden ist;
b) der versatzseitigen Fördererseitenwand ist zum
Versatzfeld hin in wesentlicher Seitenversetzung an der Außenkante einer über das
Kettenkanalgehäuse hinweg nach rUckwärts abgewinkelten, aufsatzbiechartigen Verkleidung
bzw.
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Wand eine Führungs- und Stützschie?e zugeqrdnet, über welche die
Nachbearbeitungsmaschine/mit einem seitenversetzten Gehäuseteil greift, der der
Lagerung des Differentialkettentriebwerkes dient.
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Der Förderer ist in diesem Falle besonders nahe an den Abbaustoß
herangerückt. Die Nachbearbeitungsmaschine ist auf den zur Versatzseite hin vom
Abbaustoß abgesetzten oberen Flanschen der geneigten Rinnenseitenwände in einem
die Gewinnung und das Laden nicht behindernden Abstand vom Abbaustoß angeordnet.
Durch die von der aufsatzblechartigen Wand in erheblicher Seitenversetzung gehaltene
Führungs- und Stütz schiene wird für die Nachbearbeitungsmaschine eine erheblich
verbreiterte Unterstützung und Maschinenführung geschaffen, die zur Erhöhung der
Standsicherheit der Nachbearbeitungsmaschine über dem Förderer beiträgt. Bei der
verhältnismäßig hohen Nachbearbeitungsmaschine werden die von der Schrämwalze ausgehenden
Stützdrücke in einer derart sicheren Weise abgefangen, daß ein Überkippen der Maschine
nach der Versatzseite hin praktisch ausgeschlossen ist. Das Differentialkettentriebwerk
der Nachbearbeitungsmaschine befindet sich in Seitenversetzung zum Förderer außerhalb
des Ladequerschnittes und ist durch die seitenversetzte Führungs- und Stützschiene
sicher unterstützt.
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Die die Führungs- und Stütz schiene tragende aufsatzblechartige Wand
kann bei ent-sprechender Neigung zur Vergrößerung des Förderquerschnittes des Förderers
verwendet werden und auffallendes Gut gleitet jeweils dem Förderer zu. Die Wand
trennt außerdem die darüberliegenden Trume der Zugkette der Nachbearbeitungsmaschine
von
dem darunterliegenden Kettenkanalgehäuse0 Die oberen Ketten können daher nicht hinter
den Förderer gelangen und sich am Ausbau od. dgl. verhaken Die Anordnung der oberen
Zugketten zwischen der nach außen versetzten Führung und den auf dm Förderer gleitenden
Stützen der Nachbearbeitungsmaschine führt zu einer besseren Kraftübertragung und
verringert beim Schnellgang und Arbeitsgang die Möglichkeit des Verkantens.
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Weitere Erfindungsmerkmale sind im Zusammenhang mit der Erläuterung
des Ausführungsbeispies beschrieben.
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Fig. 1 zeigt einen im Streb vor dem Abbaustoß verlegten Förderer
im Querschnitt einschließlich Kohlenhobel und Hangend-Nachbearbeitungsmaschine;
Fig. 2 zeigt die achbearbeitungsmaschine in Seitenansicht; Fig. 3 ist eine Draufsicht
zu Fig. 2.
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Die Gewinnungs- und Fördervorrichtung ist bestimmt für den Einsatz
im Streb in flacher Lagerung bzw, bei geringem Einfallen. Die Anlage weist einen
aus Schüssen zusammengesetzten Kratzerförderer 1 auf, der in der bevorzugten Ausführungsform
zur Versatzseite hin, insbesondere unter einem Winkel von 450, geneigte Seitenwände
mit einwärtegerichteten Flanschen zur Ketten- und/oder Kratzeisenführung besitzt.
Die nicht dargestellten Antriebe des Kratzerförderers befinden sich an den Strebende
den. Vor dem Kratzerförderer ist das Hobelgerät 2 angeordnet, das mit einem plattenartigen
Fortsatz 3 den Förderer untergreift und von der versatzseitig des Förderers in einem
Kettenkanalgehause 4 geführten endlosen Zugkette 5 am Förderer bzw. Abbaustoß zwischen
den Strebenden hin- und hergezogen wird. Der abbaustoßseitig liegende Hobelkörper
stützt sich mit einem wesentlichen Teil seiner Breite auf der rampenartig geneigten
Seitenwand des Förderers ab. Anstelle des gezeichneten Kohle
hobels
kann ein ausschließlich abbaustoßseitig des Förderers geführter Gleithobel verwendet
werden, dessen Zugkette ebenfalls vor dem Förderer angeordnet ist. Bevorzugt ftr
die Zusammenarbeit mit der nachfolgend beschriebenen, auf dem Förderer geführten
Hangend-Nachbearbeitungsmaschine 6 wird der Hobel 2 mit der versatzseitig des Förderers
vorgesehenen Zugkette 5 verwendet.
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Die Hangend-Nachbearbeitungsmaschine 6 ist mit dem portalartig ausgebildeten
Maschinenkörper 7 und dessen kufenartig ausgebildeten Füßen?auf den einwärts gerichteten
Flanschen der Rinnenseitenwande aufgestützt. In Hohe der tischartigen Montageplatte
des Maschinenkörpers 7 ist dieser nach der Versatzseite auf nahezu dem doppelten
Abstand seiner Füße verbreitert, wodurch sich eine nach r(lckwärts auskragende Konsole
bildet, auf welcher die Kettenrader 9 des Differentialkettentriebwerks 10 angeordnet
und gelagert sind. Dieser seitlich versetzte Differentialkettentrieb arbeitet mit
den beiden Trumen der Zugkette 11 zusammen, deren Antriebsmotore am Strebende aufgestellt
sind.
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Mit der außeren Seitenwand des Förderers 1 ist eine aufsatzblechartie
Verkleidung bzw. Wand 12 verbunden, die im oberen Bereich unter einem Winkel von
40 bis 500 zur Versatzseite hin ansteigend schraggestellt ist und an der äußeren
Kante eine rohrartige oder Ahnlich profilierte Fthrungs- und StAtzschiene 13 trAgt,
die von langsgeschlitzten Führungsklauen 14 des Maschinenkörpers 5 umschlossen ist.
Diese FUhrungs- und StEtzschiene 13 befindet sich in einem Seitenabstand vom Förderer,
der mindestens einer halben Fördererbreite entspricht. Der Abstand von der BasisflAche
des Förderers betrAgt etwa das Zweibis Dreifache der Fördererhöhe. Die Schiene 13
ist damit wesentlich zur Versatzseite hinaus verlegt, und zwar über die Seitenbegrenzung
des
Kettenkanalgehäuses 4 hinaus. Die äußeren Unterstützungsbereiche des Maschinenkörpers
7 haben demnach einen Abstand, der etwa das Eineinhalbfache bis Doppelte der Förderer
breite beträgt.
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Der rückwärts abgewinkelte Oberteil der aufsatzblechartigen Verkleidungswand
bildet eine vorzugsweise geneigte Zwiscinwand zwischen dem unteren Kettenkanalgehäuse
4 und den höher vorgesehenen Trumen der Zugkette Ii der Nachbearbeitungs° maschine
6. Durchhängende Trume der oberen Zugkette gelangen daher nicht hinter die Maschine.
Von oben zufallendes Gut wird in jedem Falle dem Förderer zugeführt. Die getrennte
Führung beider Zugketten schließt Behinderungen und Beschädigungen durch Verschlingen
oder Verhaken aus.
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Der MaschinenkOrper 7 trägt zwei vertikal schwenkbare Arme 15, die
auf den benachbarten Achsen 16 des Differentialkettentriebs 10 gelagert sind. Die
Stellung der Schwenkarme 15 kann mit Hilfe der Hubzylinder 17 verändert werden.
Es kann eine feste Einstellung oder eine elastische Schwenkbewegung gegen das Hangende
eingestellt werden. An den oberen Enden der Schwenkarme sind Schrämwalzen 18 auf
zum Stoß quergerichteten Achsen gelagert. Der Antrieb der Schrämwalzen 18 erfolgt
vom Differentialkettentrieb 10 aus, und zwar mit Hilfe der Zugkette 11 über in den
Schwenkarmen 15 vorgesehene bersetzungsmittel an sich bOannter Art (Zahnräder oder
Kettentriebe). Die Länge der Schwenkarme ist derart groß, daß die Schrämwalzen 18
bis an das Hangende herangeschwenkt werden können. Die an den Schrämwalzen vorgesehenen
Werkzeuge sind für beide Drehrichtungen bestimmt und entsprechend ausgebildet.
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Das Differentialkettentriebwerk 10 wird in einer an sich bekannten
Weise derart ausgebildet, daß mit Hilfe von auf den Achsen vorgesehenen Gesperren,
Kupplungen oder sonstigen
Steuermitteln die mit dem jeweils ziehenden
Trum der Kette 11 zusammenarbeitenden Kettenräder blockiert und die mit dem gezogenen
Trum der gleichen Kette zusammenarbeitenden Kettenräder auf Freilauf gestellt werden
können. Auf diese Weise läßt sich in einfacher Weise ein Schnellgang der Maschine
erreichen, um sie vom Strebende zu einem Arbeitsplatz oder zwischen in größerem
Abstand vorgesehenen Bereichen verfahren zu können. Erst an diesen Einsatzbereichen
erfolgt die Umsteuerung auf die einem Differentialkettentriebwerk eigene Arbeitsweise,
die bei langsamem Vorschub die Schrämwalzen 18 antreibt.
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Die beiden Schwenkarme sind bei der Nachbearbeitungsmaschine in an
sich bekannter Weise divergierend angeordnet, Die beiden Trume der Zugkette 11 sind
in gegenläufiger wellenartiger Umlenkung von dem Kettenrad des einen Schwenkarms
ohne Zwischenräder über das Kettenrad des anderen Schwenkarms geführt, wodurch sich
eine verkürzte Bauart erreichen läßt, während die an den beiden Schwenkarmen vorgesehenen
Schrämwalzen in der Drehrichtung gegenläufig angetrieben werden.
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Bei der Anordnung der Nachbearbeitungsmaschine auf dem Förderer werden
die Schrämwalzen 18 in der Länge derart bemessen, daß ihre Stirnseiten 19 und die
vorgezogene Unterkante 20 der vorderen Fördererseitenwand bankrecht gesehen in etwa
gleicher Ebene angeordnet sind. Dabei soll die Länge der Schrämwalze etwa so groß
oder etwas größer sein als die Breite der geneigten Fördererseitenwand0 Die Schrämwalzen
18 glätten damit das Hangende jeweils über der vorderen Rampenfläche des Förderer,
d,h. in einem Bereich, der das Längsverfahren der Maschine auf dem Förderer jederzeit
erlaubt und ein möglichst weites Vorziehen der Ausbaukappen 21 zuläßt.
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Die Nachbearbeitungsmaschine 6 der beschriebenen Bauart und Anordnung
wird jeweils dort eingesetzt, wo am Hangenden Kohlereste haftengeblieben sind, die
das mechanisierte Verlegen des nachrückenden Ausbaus behindern.
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Der Leistungsbedarf einer solchen Maschine ist gering.
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Trotzdem ist die Maschine schnell beweglich und infolge der gewählten
Führung jederzeit standsicher und weitestgehend verkantungsfrei. Die im Streb befindliche
Aufsichtsperson kann - beispielsweise mit Hilfe eines tragbaren Funksprechgerätes
- die Maschine an eine beliebige Stelle des Strebes hindirigieren und hier unabhängig
von dem eigentlichen Hobelbetrieb arbeiten lassen. Die Maschine vervollkommnet die
Mechanisierung des Strebbetriebs, indem die schwierige und nicht ungefährliche Handarbeit
beim Lösen haftengebliebener Oberkohle wegfällt.