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DE1014110B - Verfahren zur Herstellung von neutralen, niedermolekularen, als Schmieroelzusatzmittel geeigneten Dicarbonsaeureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neutralen, niedermolekularen, als Schmieroelzusatzmittel geeigneten Dicarbonsaeureestern

Info

Publication number
DE1014110B
DE1014110B DEF15413A DEF0015413A DE1014110B DE 1014110 B DE1014110 B DE 1014110B DE F15413 A DEF15413 A DE F15413A DE F0015413 A DEF0015413 A DE F0015413A DE 1014110 B DE1014110 B DE 1014110B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ester
weight
acid
parts
molecular weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF15413A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Bestian
Dr Hermann Zorn
Dr Herbert Bestian
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEF15413A priority Critical patent/DE1014110B/de
Publication of DE1014110B publication Critical patent/DE1014110B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/76Esters of carboxylic acids having a carboxyl group bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C69/80Phthalic acid esters
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/34Esters of acyclic saturated polycarboxylic acids having an esterified carboxyl group bound to an acyclic carbon atom
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M169/00Lubricating compositions characterised by containing as components a mixture of at least two types of ingredient selected from base-materials, thickeners or additives, covered by the preceding groups, each of these compounds being essential
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M2207/00Organic non-macromolecular hydrocarbon compounds containing hydrogen, carbon and oxygen as ingredients in lubricant compositions
    • C10M2207/04Ethers; Acetals; Ortho-esters; Ortho-carbonates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M2207/00Organic non-macromolecular hydrocarbon compounds containing hydrogen, carbon and oxygen as ingredients in lubricant compositions
    • C10M2207/28Esters
    • C10M2207/283Esters of polyhydroxy compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

Es wurde gefunden, daß man niedermolekulare neutrale Dicarbonsäureester dadurch herstellen kann, daß man die Alkalisalze von Dicarbonsäuren der Formel HOOC — R-COOH, in der R einen gesättigten oder ungesättigten aliphatischen oder einen aromatischen Rest bedeutet, mit gleichen oder verschiedenen /S-Chlorhydrinestern der Formel Halogen—R1— O — CO — R2, in der R1 einen gegebenenfalls verzweigtkettigen aliphatischen Rest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und R2 einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, vorzugsweise mit mindestens 8 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeutet, bei Temperaturen von 130 bis 200° umsetzt.
Geeignete Dicarbonsäuren, die sich für die Umsetzung verwenden lassen, sind z.B.. Bernsteinsäure, Adipinsäure, Methyladipinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Pimelinsäure, Sebazinsäure, Phthalsäure, Terephthalsäure und Naphthalin-1,4-dicarbonsäure.
Von den Salzen der Dicarbonsäuren verwendet man vorteilhaft die Natrium- oder Kaliumsalze, die am wohlfeilsten, wirtschaftlichsten oder am leichtesten herzustellen sind. Man kann die Umsetzung auch so durchführen, daß man die Alkalisalze durch Zugabe von Alkalicarbonat zum Reaktionsgemisch der Dicarbonsäuren und der co-Halogenalkylester während der Umsetzung, bildet. Die für die erfindungsgemäße Umsetzung verwendeten co-Halogenalkylester von einwertigen Carbonsäuren lassen sich nach bekannten Methoden herstellen. Für die. technische Herstellung eignet sich besonders vorteilhaft die Veresterung von Alkylenchlorhydrinen oder die bekannte Umsetzung von Monocarbonsäurechloriden mit Alkylenoxyden in Gegenwart von Katalysatoren.
Die Zahl der für die beanspruchte Umsetzung geeigneten ω-Halogenalkylester von einwertigen Carbonsäuren ist verhältnismäßig groß. Es lassen sich z. B. folgende Verbindungen umsetzen: Propionsäure-^-chloräthylester, Buttersäure-^-chlorisopropylester, 3, 5, 5-Trimethylcapronsäure - β - chloräthylester, α - Äthylcapronsäure -ß- chlorpropylester, 3, 3, 5, 5-Tetramethylcapronsäure - chlorisopropylester, Laurinsäure - β - chlorisopropylester, Palmitinsäure-ß-chloräthylester, Ölsäure-/?- chlorisopropylester, Ölsäure-<5-chlorbutylester, Sojabohnenfettsäure-y-chlorisobutylester.
Die Umsetzung der Salze der Dicarbonsäuren mit den ω-Halogenalkylestern von einwertigen Carbonsäuren verläuft verhältnismäßig glatt bei Temperaturen von 130 bis 200°; in den meisten Fällen am günstigsten bei Temperaturen von 150 bis 160°. Es ist besonders überraschend, daß die Umsetzung trotz der Schwerlöslichkeit der Salze der Dicarbonsäuren ohne Nebenreaktionen und ohne Verwendung von Lösungs- oder Verdünnungsmitteln durchgeführt werden kann. Dies ist für die technische Darstellung der beanspruchten Ester wegen der erforderlichen kleinen Umsetzungsgefäße und der einfachen Aufarbeitung ein sehr wesentlicher Vorteil.
Verfahren zur Herstellung von neutralen, niedermolekularen, als Schmierölzusatzmittel geeigneten Dicarbonsäureestern
Anmelder:
Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft vormals Meister Lucius & Brüning,
Frankfurt/M., Brüningstr. 45
Dr. Walter Bestian, Gronau bei Hannover,
Dr. Hermann Zorn, Wien,
und Dr. Herbert Bestian, Frankfurt/M.-Höchst,
sind als Erfinder genannt worden
Die erfindungsgemäß erhaltenen neutralen Ester sind durchweg schwachviskose Öle, die sich überraschenderweise durch eine große Wärmebeständigkeit und ein günstiges Kälteverhalten auszeichnen. Ferner zeigen sie unerwarteterweise eine günstige Viskositätszahl für Schmieröle.
Die erfindungsgemäß hergestellten neutralen Ester sind mit natürlichen oder synthetischen Kohlenwasserstoff-Schmierölen in jedem beliebigen Verhältnis mischbar. Derartige Gemische sind ausgezeichnete Schmieröle zur Schmierung von Vergasermotoren. Die nach der vorliegenden Erfindung hergestellten Ester zeigen die obengenannten Eigenschaften auch dann, wenn man sie oder
ihre Gemische mit aliphatischen Äthern, insbesondere solchen mit mehr als 12 Kohlenstoffatomen, wie Di-(äthylhexyl)-äther, zusammenbringt.
Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung von Dicarbonsäureestern bekannt, nach dem Chloressigsäurealkylester mit Dialkalisalzen von Dicarbonsäuren umgesetzt werden. Diese bekannte Umsetzung führt naturgemäß nur zu Estern der Glykolsäure, während nach dem erfindungsgemäßen Verfahren Ester von Glykolen erhalten werden, die wegen ihres anderen Aufbaues auch in ihren Eigenschaften von denen der Glykolsäureester deutlich abweichen, sich z. B. durch hervorragende Löslichkeit in mineralischen Schmierölen auszeichnen, während das nach dem Beispiel 1 der USA.-Patentschrift 2 608 577 herstellbare Di-(butylglykolyl)-adipat in mineralischen Schmiermitteln nahezu unlöslich ist.
Beispiel 1
2745 Gewichtsteile Ölsäure-ß-chlorisopropylester einer Ölsäure vom mittleren Molekulargewicht 265 und
709 658/426
860 Gewichtsteile Dinatriumterephthalat werden unter gutem Rühren 12 Stunden auf 190° erhitzt. Der Brechungsindex der Reaktionsflüssigkeit steigt allmählich von 1,4603 auf 1,4790 an. Danach werden bei etwa 100° 20 Gewichtsteile wasserfreie Soda eingetragen, und das Gemisch wird 1 Stunde bei dieser Temperatur gerührt. Anschließend wird die Mischung noch warm vom ausgeschiedenen Natriumchlorid abgesaugt. Man erhält ein goldgelbes Öl mit dem Brechungsindex 1,4792. Um die letzten Anteile des Esters aus dem Kochsalz zu gewinnen, ist es vorteilhaft, dieses mit einem niedrigsiedenden Lösungsmittel, wie Benzol oder Essigester, auszukochen. Der dargestellte Ester besitzt folgende Kennzahlen D.20 = 0,963; n!° = 1,4792; Stockpunkt = —30° (Zerbe, Mineralöle, 1952, S. 62,63, Stockpunkt); Viskositätszahl = 138 (Zerbe, Mineralöle, 1952, S. 24 bis 28, Viskosität; S-. 32 bis 38, Viskositätsindex). Er hat die Formel
COO — CH2- CH- OOC—(CH2)7 — CH = CH- (CH2)7 —CH3
! CH3
COO — CH2-CH- OOC — (CR,),-CH = CH- (CH2)7 — CH3 CH3
Bei der Prüfung der Schmierwirkung auf der Ahnen- Schmieröl (Lösungsmittelraffinat) von ungefähr gleicher
Wieland-Vorrichtung (Zerbe, Mineralöle, 1952, S. 907, Viskosität nur eine Belastbarkeit von sechs Platten
Ahnen-Wieland-Gerät zur Bestimmung der Reibungszahl) 25 aufweist.
wurde eine Belastbarkeit von 35 Platten festgestellt, Aus demselben Schmieröl wurden mit dem obigen
während zum Vergleich ein reines mineralisches Ester folgende Mischungen hergestellt:
A = reines
mineralisches
Schmieröl
90 Gewichtsteile A und 10 Gewichtsteile Ester 85 Gewichtsteile A
und 15 Gewichtsteile Ester
90 Gewichtsteile A und 7,5 Gewichtsteile Ester und 2,5 Gewichtsteile Di-(äthylhexyl)-äther
Viskositätszahl .
Stockpunkt
Ahnen-Wieland-Plattenzahl. ..
90 -28°
104 —30°
29 107
—30°
28
106 —32°
28
Die beiden Gemische sind ausgezeichnete Schmieröle zur Schmierung von Vergasermotoren. Zur Erhöhung ihrer Alterungsbeständigkeit kann man ihnen gegebenenfalls noch Oxydationsverhütungsmittel zufügen.
Beispiel 2
195 Gewichtsteile Dinatriumadipat und 675 Gewichtsteile Ölsäure-jS-chloräthylester einer Ölsäure vom mittleren Molekulargewicht 275 werden unter gutem Rühren 6 Stunden auf 160° erhitzt. Das ausgeschiedene Natriumchlorid wird abgesaugt und ein goldgelbes öl mit der Brechungszahl »ff = 1,4675; der Dichte D.20 = 0,965 und der Viskositätszahl = 154 erhalten.
CH2-CH2-COO —CH2-CH2-OOC—(CH2),-CH = CH-(CH2J7-CH3 CH2 — CH2 — COO — CH2 — CH2 — OOC — (CH2)7 -CH = CH- (CH2), — CH3
Beispiel 3
255 Gewichtsteile Dinatriumsebazinat und 703 Gewichtsteile Ölsäure-jS-chlorisopropylester einer Ölsäure vom mittleren Molekulargewicht 275 wird unter kräftigem Rühren 8 Stunden auf 160° erhitzt. Bei 80 bis 90° werden 20 Gewichtsteile Soda zur Umsetzungsmischung gegeben, und das Gemisch wird 1 Stunde bei dieser Temperatur gerührt. Es wird im warmen Zustand von den ausgeschiedenen Salzen abgesaugt, wobei man ein gelbes Öl von geringer Viskosität erhält. Der Glykolester hat die Brechungszahl η % = 1,4675; die Dichte D.20 = 0,933 ; die Viskositätszahl = 149 und den Stockpunkt = —35°.
COO — CH2- CH- OOC— (CH2), — CH = CH- (CH2),-CH3
1 -- 1
(CH2)8 CH3
COO — CH2 — CH — OOC — (CH2), -CH = CH- (CH2)7 — CH3 CH,
Mit diesem Ester wurden die folgenden Mischungen hergestellt:
A = mineralisches Schmieröl
Gewichtsteile A und 10 Gewichtsteile Ester
90 Gewichtsteile A
und 7,5 Gewichtsteile Ester
und 2,5 Gewichtsteile Di-(äthyl-
hexyl)-äther
Viskositätszahl
Stockpunkt
Almen-Wieland-Plattenzahl
99
—28° 6
107 —28° 36
106
-29°
33
Beispiel 4 dem Kühlen wird das Reaktionsgemisch mit Wasser ge-
413 Gewichtsteile 2-Äthylcapronsäure-/3-chloräthylester waschen und das erhaltene Öl destilliert. Der Glykolester und 195 Gewichtsteile adipinsaures Dinatrium werden siedet bei 0,3 mm Quecksilbersäule bei 225 bis 228°, hat unter gutem Rühren 6 Stunden auf 160° erhitzt. Nach 15 folgende Formel
C2H5
CH2-CH2- COO — CH2-CH2- OOC — CH- (CH2)3 — CH3
CH2-CH2-COO —CH2-CH2-OOC —CH-(CH2)3 —CH3
C2H5
und die Kennzahlen η2 D° = 1,4518; Stockpunkt = —50°; 25 Beispiel 5
Viskositätszahl = 100. Durch Umsetzung von Dinatriumterephthalat und
In den Beispielen 5 bis 8 erfolgt die Herstellung der Äthylcapronsäure-ß-chloräthylester entsteht der schwach-
Dicarbonsäureester in gleicher Weise wie im Beispiel 4. viskose Glykolester der Formel
COO —CH2-CH2-OOC —CH-(CH2)3 —CH3
C2H5
COO —CH2-CH2-OOC —CH-(CH2)3 —CH3
C2H5
mit den Kennzahlen n2 D 0 = 1,4829; D.20 = 1,049; Stockpunkt —38°; Viskositätszahl = 46; Almen-Wieland-Plattenzahl 39.
Beispiel 6
Aus Dinatriumterephthalat und Ölsäure-ß-chloräthylester entsteht der Glykolester folgender Formel
COO — CH2-CH2-OOC — (CH2), — CH = CH- (CH2),-CH3
COO —CH2-CH2-OOC —(CH2),-CH = CH-(CH2),-CH3
mit den Kennzahlen nf = 1,4861; D.20 = 0,984, Visko- mit folgenden Kennzahlen wf/ = 1,4744; D.20 = 1,018 sitätszahl = 134; Stockpunkt = —2°; Belastbarkeit auf Viskositätszahl = 47; Stockpunkt = —39°.
der Almen-Wieland-Vorrichtung 35 Platten. 55 ^ . . , n
b Beispiel 8
Beispiel 7
Dmatrurmseb;azinat un(i 2-Äthylcapronsäure-
Aus Dinatriumterephthalat und 2-Äthylcapronsäure- ß-chlorpropylester entsteht der schwachviskose Glykolester folgender Formel 60
CH3
/S-chlorpropylester entsteht der Ester der Formel COO —CH-CH2-OOC —CH-(CH2)3 —CH3
^ CH3
C2H5
COO — CH- CH2- OOC — CH- (CH2)3 —CH3
COO — CH- CH2- OOC — CH- (CH2)3 —CH3 I
(C H2) 8 C2H5
COO-CH-Ch2-OOC-CH- (CH2)3 — CH3
CH,
C2H5
CH,
C2H5
mit den Kennzahlen n? = 1,4490; D.20 = 0,972; Viskositätszahl = 114; Stockpunkt = —62°.
Beispiel 9
210 Gewichtsteile Ölsäurechlorid vom mittleren Molekulargewicht 300 und 45 Gewichtsteile Propylenoxyd werden unter Rühren in Gegenwart von 0,2 g Zinkchlorid bei 40 bis 50° umgesetzt. Anschließend wird die Mischung im Vakuum auf 150° erhitzt.
Zu dem entstandenen /5-Chlorisopropylölsäureester werden 100 Gewichtsteile Dinatrium-1, 4-Butylenglykolätherpropionat gegeben. Diese Mischung wird unter gutem Rühren 6 Stunden auf 160° erhitzt. Das ausgeschiedene Salz wird danach mit einem Druckfilter abgetrennt. Es wird ein leicht bewegliches rötliches Öl erhalten, dessen mittleres Molgewicht 866 und dessen Brechungszahl nf = 1,4644 beträgt. Der Ester hat einen Stockpunkt von —40°, eine Viskositätszahl von 131 und die Formel
O — CH2-CH2-COOCH2-CH-OOC — (CH2),-CH = CH- (CH2),-CH3
(CH2),
CH3
O — CH2-CH2-COOCH2-CH-OOC— (CH2),-CH = CH-(CH2),-CH3
CH3
Beispiel 10
r
600 Gewichtsteile Ölsäurechlorid und 130 Gewichtsteile Propylenoxyd werden wie im vorstehenden Beispiel in Gegenwart von ZnCl2 zum /J-Chlorisopropylölsäureester umgesetzt, der nach dem Zusatz von 290 Gewichtsteilen 1,3-butylenglykolätherpropionsaurem Natrium und 100 Gewichtsteilen Äthylenglykol 12 Stunden unter gutem Rühren auf 160° erhitzt wird. Nachdem das Reaktions" produkt auf etwa 70° abgekühlt ist, werden 750 Gewichtsteile Essigester zum Reaktionsprodukt gegeben und die Lösung gewaschen. Nach dem Trocknen und Eindampfen der Lösung wird ein rotes schwachviskoses öl erhalten; ίί^· = 1,4662 ,"mittleres Molekulargewicht = 856. Der Ester hat einen Stockpunkt von —39°, eine Viskositätszahl von 127 und die Formel
CH2-O — CH2 —CH2-COOCH2-CH-OOC—(CH2),-CH = CH-(CH2),-CH3
CH5,
CH3
H3C-CH-O-CH2-CH2-COOCH2-CH — OOC —(CH2),-CH = CH-(CH2),-CH3
CH3

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von neutralen, niedermolekularen, als Schmierölzusatzmittel geeigneten Dicarbonsäureester:!, dadurch gekennzeichnet, daß man die Alkalisalze von Dicarbonsäuren der Formel HOOC-R-COOH, in der R einen gesättigten oder ungesättigten aliphatischen oder einen aromatischen Rest bedeutet, mit gleichen oder verschiedenenß-Chloihydrinestern der Formel Halogen—R1—O—CO—R2,
    40 in der R1 einen gegebenenfalls verzweigtkettigen aliphatischen Rest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und R2 einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, vorzugsweise mit mindestens 8 bis 12 Kohlenstoffatomen, darstellt, bei Temperaturen von 130 bis 200° umsetzt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschrift Nr. 2 608 577.
    © 709 658/426 8.57
DEF15413A 1954-08-07 1954-08-07 Verfahren zur Herstellung von neutralen, niedermolekularen, als Schmieroelzusatzmittel geeigneten Dicarbonsaeureestern Pending DE1014110B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1125414B (de) * 1958-10-28 1962-03-15 Alfons Kottmann Dipl Chem Dr Verfahren zur Herstellung von Phthalsaeureestern

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2608577A (en) * 1949-06-10 1952-08-26 Monsanto Chemicals Process for producing di(alkyl glycolyl) esters of aliphatic dicarboxylic acids

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