DE1014110B - Verfahren zur Herstellung von neutralen, niedermolekularen, als Schmieroelzusatzmittel geeigneten Dicarbonsaeureestern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von neutralen, niedermolekularen, als Schmieroelzusatzmittel geeigneten DicarbonsaeureesternInfo
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Description
Es wurde gefunden, daß man niedermolekulare neutrale Dicarbonsäureester dadurch herstellen kann, daß
man die Alkalisalze von Dicarbonsäuren der Formel HOOC — R-COOH, in der R einen gesättigten oder
ungesättigten aliphatischen oder einen aromatischen Rest bedeutet, mit gleichen oder verschiedenen /S-Chlorhydrinestern
der Formel Halogen—R1— O — CO — R2, in
der R1 einen gegebenenfalls verzweigtkettigen aliphatischen
Rest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und R2 einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, vorzugsweise mit
mindestens 8 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeutet, bei Temperaturen von 130 bis 200° umsetzt.
Geeignete Dicarbonsäuren, die sich für die Umsetzung verwenden lassen, sind z.B.. Bernsteinsäure, Adipinsäure,
Methyladipinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Pimelinsäure, Sebazinsäure, Phthalsäure, Terephthalsäure
und Naphthalin-1,4-dicarbonsäure.
Von den Salzen der Dicarbonsäuren verwendet man vorteilhaft die Natrium- oder Kaliumsalze, die am wohlfeilsten,
wirtschaftlichsten oder am leichtesten herzustellen sind. Man kann die Umsetzung auch so durchführen,
daß man die Alkalisalze durch Zugabe von Alkalicarbonat zum Reaktionsgemisch der Dicarbonsäuren und
der co-Halogenalkylester während der Umsetzung, bildet.
Die für die erfindungsgemäße Umsetzung verwendeten co-Halogenalkylester von einwertigen Carbonsäuren lassen
sich nach bekannten Methoden herstellen. Für die. technische Herstellung eignet sich besonders vorteilhaft die
Veresterung von Alkylenchlorhydrinen oder die bekannte Umsetzung von Monocarbonsäurechloriden mit Alkylenoxyden
in Gegenwart von Katalysatoren.
Die Zahl der für die beanspruchte Umsetzung geeigneten ω-Halogenalkylester von einwertigen Carbonsäuren
ist verhältnismäßig groß. Es lassen sich z. B. folgende Verbindungen umsetzen: Propionsäure-^-chloräthylester,
Buttersäure-^-chlorisopropylester, 3, 5, 5-Trimethylcapronsäure
- β - chloräthylester, α - Äthylcapronsäure -ß- chlorpropylester, 3, 3, 5, 5-Tetramethylcapronsäure
-ß - chlorisopropylester, Laurinsäure - β - chlorisopropylester,
Palmitinsäure-ß-chloräthylester, Ölsäure-/?-
chlorisopropylester, Ölsäure-<5-chlorbutylester, Sojabohnenfettsäure-y-chlorisobutylester.
Die Umsetzung der Salze der Dicarbonsäuren mit den ω-Halogenalkylestern von einwertigen Carbonsäuren verläuft
verhältnismäßig glatt bei Temperaturen von 130 bis 200°; in den meisten Fällen am günstigsten bei
Temperaturen von 150 bis 160°. Es ist besonders überraschend, daß die Umsetzung trotz der Schwerlöslichkeit
der Salze der Dicarbonsäuren ohne Nebenreaktionen und ohne Verwendung von Lösungs- oder Verdünnungsmitteln
durchgeführt werden kann. Dies ist für die technische Darstellung der beanspruchten Ester wegen der
erforderlichen kleinen Umsetzungsgefäße und der einfachen Aufarbeitung ein sehr wesentlicher Vorteil.
Verfahren zur Herstellung von neutralen, niedermolekularen, als Schmierölzusatzmittel
geeigneten Dicarbonsäureestern
Anmelder:
Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft vormals Meister Lucius & Brüning,
Frankfurt/M., Brüningstr. 45
Dr. Walter Bestian, Gronau bei Hannover,
Dr. Hermann Zorn, Wien,
und Dr. Herbert Bestian, Frankfurt/M.-Höchst,
sind als Erfinder genannt worden
Die erfindungsgemäß erhaltenen neutralen Ester sind durchweg schwachviskose Öle, die sich überraschenderweise
durch eine große Wärmebeständigkeit und ein günstiges Kälteverhalten auszeichnen. Ferner zeigen sie
unerwarteterweise eine günstige Viskositätszahl für Schmieröle.
Die erfindungsgemäß hergestellten neutralen Ester sind mit natürlichen oder synthetischen Kohlenwasserstoff-Schmierölen
in jedem beliebigen Verhältnis mischbar. Derartige Gemische sind ausgezeichnete Schmieröle zur
Schmierung von Vergasermotoren. Die nach der vorliegenden Erfindung hergestellten Ester zeigen die obengenannten
Eigenschaften auch dann, wenn man sie oder
ihre Gemische mit aliphatischen Äthern, insbesondere solchen mit mehr als 12 Kohlenstoffatomen, wie Di-(äthylhexyl)-äther,
zusammenbringt.
Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung von Dicarbonsäureestern bekannt, nach dem Chloressigsäurealkylester
mit Dialkalisalzen von Dicarbonsäuren umgesetzt werden. Diese bekannte Umsetzung führt naturgemäß
nur zu Estern der Glykolsäure, während nach dem erfindungsgemäßen Verfahren Ester von Glykolen erhalten
werden, die wegen ihres anderen Aufbaues auch in ihren Eigenschaften von denen der Glykolsäureester deutlich
abweichen, sich z. B. durch hervorragende Löslichkeit in mineralischen Schmierölen auszeichnen, während das
nach dem Beispiel 1 der USA.-Patentschrift 2 608 577 herstellbare Di-(butylglykolyl)-adipat in mineralischen
Schmiermitteln nahezu unlöslich ist.
2745 Gewichtsteile Ölsäure-ß-chlorisopropylester einer
Ölsäure vom mittleren Molekulargewicht 265 und
709 658/426
860 Gewichtsteile Dinatriumterephthalat werden unter gutem Rühren 12 Stunden auf 190° erhitzt. Der Brechungsindex
der Reaktionsflüssigkeit steigt allmählich von 1,4603 auf 1,4790 an. Danach werden bei etwa 100°
20 Gewichtsteile wasserfreie Soda eingetragen, und das Gemisch wird 1 Stunde bei dieser Temperatur gerührt.
Anschließend wird die Mischung noch warm vom ausgeschiedenen Natriumchlorid abgesaugt. Man erhält ein
goldgelbes Öl mit dem Brechungsindex 1,4792. Um die letzten Anteile des Esters aus dem Kochsalz zu gewinnen,
ist es vorteilhaft, dieses mit einem niedrigsiedenden Lösungsmittel, wie Benzol oder Essigester, auszukochen.
Der dargestellte Ester besitzt folgende Kennzahlen D.20 = 0,963; n!° = 1,4792; Stockpunkt = —30° (Zerbe,
Mineralöle, 1952, S. 62,63, Stockpunkt); Viskositätszahl = 138 (Zerbe, Mineralöle, 1952, S. 24 bis 28, Viskosität;
S-. 32 bis 38, Viskositätsindex). Er hat die Formel
COO — CH2- CH- OOC—(CH2)7 — CH = CH- (CH2)7 —CH3
! CH3
COO — CH2-CH- OOC — (CR,),-CH = CH- (CH2)7 — CH3
CH3
Bei der Prüfung der Schmierwirkung auf der Ahnen- Schmieröl (Lösungsmittelraffinat) von ungefähr gleicher
Wieland-Vorrichtung (Zerbe, Mineralöle, 1952, S. 907, Viskosität nur eine Belastbarkeit von sechs Platten
Ahnen-Wieland-Gerät zur Bestimmung der Reibungszahl) 25 aufweist.
wurde eine Belastbarkeit von 35 Platten festgestellt, Aus demselben Schmieröl wurden mit dem obigen
während zum Vergleich ein reines mineralisches Ester folgende Mischungen hergestellt:
A = reines
mineralisches
Schmieröl
90 Gewichtsteile A und 10 Gewichtsteile Ester 85 Gewichtsteile A
und 15 Gewichtsteile Ester
und 15 Gewichtsteile Ester
90 Gewichtsteile A und 7,5 Gewichtsteile Ester und 2,5 Gewichtsteile
Di-(äthylhexyl)-äther
Viskositätszahl .
Stockpunkt
Ahnen-Wieland-Plattenzahl. ..
Stockpunkt
Ahnen-Wieland-Plattenzahl. ..
90 -28°
104 —30°
29 107
—30°
—30°
28
106 —32°
28
Die beiden Gemische sind ausgezeichnete Schmieröle zur Schmierung von Vergasermotoren. Zur Erhöhung
ihrer Alterungsbeständigkeit kann man ihnen gegebenenfalls noch Oxydationsverhütungsmittel zufügen.
Beispiel 2
195 Gewichtsteile Dinatriumadipat und 675 Gewichtsteile Ölsäure-jS-chloräthylester einer Ölsäure vom mittleren Molekulargewicht 275 werden unter gutem Rühren 6 Stunden auf 160° erhitzt. Das ausgeschiedene Natriumchlorid wird abgesaugt und ein goldgelbes öl mit der Brechungszahl »ff = 1,4675; der Dichte D.20 = 0,965 und der Viskositätszahl = 154 erhalten.
195 Gewichtsteile Dinatriumadipat und 675 Gewichtsteile Ölsäure-jS-chloräthylester einer Ölsäure vom mittleren Molekulargewicht 275 werden unter gutem Rühren 6 Stunden auf 160° erhitzt. Das ausgeschiedene Natriumchlorid wird abgesaugt und ein goldgelbes öl mit der Brechungszahl »ff = 1,4675; der Dichte D.20 = 0,965 und der Viskositätszahl = 154 erhalten.
CH2-CH2-COO —CH2-CH2-OOC—(CH2),-CH = CH-(CH2J7-CH3
CH2 — CH2 — COO — CH2 — CH2 — OOC — (CH2)7 -CH = CH- (CH2), — CH3
255 Gewichtsteile Dinatriumsebazinat und 703 Gewichtsteile Ölsäure-jS-chlorisopropylester einer Ölsäure
vom mittleren Molekulargewicht 275 wird unter kräftigem Rühren 8 Stunden auf 160° erhitzt. Bei 80 bis 90°
werden 20 Gewichtsteile Soda zur Umsetzungsmischung gegeben, und das Gemisch wird 1 Stunde bei dieser Temperatur
gerührt. Es wird im warmen Zustand von den ausgeschiedenen Salzen abgesaugt, wobei man ein gelbes
Öl von geringer Viskosität erhält. Der Glykolester hat die Brechungszahl η % = 1,4675; die Dichte D.20 = 0,933 ;
die Viskositätszahl = 149 und den Stockpunkt = —35°.
COO — CH2- CH- OOC— (CH2), — CH = CH- (CH2),-CH3
1 -- 1
(CH2)8 CH3
COO — CH2 — CH — OOC — (CH2), -CH = CH- (CH2)7 — CH3
CH,
Mit diesem Ester wurden die folgenden Mischungen hergestellt:
A = mineralisches Schmieröl
Gewichtsteile A und 10 Gewichtsteile Ester
90 Gewichtsteile A
und 7,5 Gewichtsteile Ester
und 2,5 Gewichtsteile Di-(äthyl-
hexyl)-äther
Viskositätszahl
Stockpunkt
Almen-Wieland-Plattenzahl
99
—28° 6
107 —28° 36
106
-29°
33
Beispiel 4 dem Kühlen wird das Reaktionsgemisch mit Wasser ge-
413 Gewichtsteile 2-Äthylcapronsäure-/3-chloräthylester waschen und das erhaltene Öl destilliert. Der Glykolester
und 195 Gewichtsteile adipinsaures Dinatrium werden siedet bei 0,3 mm Quecksilbersäule bei 225 bis 228°, hat
unter gutem Rühren 6 Stunden auf 160° erhitzt. Nach 15 folgende Formel
C2H5
CH2-CH2- COO — CH2-CH2- OOC — CH- (CH2)3 — CH3
CH2-CH2-COO —CH2-CH2-OOC —CH-(CH2)3 —CH3
C2H5
und die Kennzahlen η2 D° = 1,4518; Stockpunkt = —50°; 25 Beispiel 5
Viskositätszahl = 100. Durch Umsetzung von Dinatriumterephthalat und
In den Beispielen 5 bis 8 erfolgt die Herstellung der Äthylcapronsäure-ß-chloräthylester entsteht der schwach-
Dicarbonsäureester in gleicher Weise wie im Beispiel 4. viskose Glykolester der Formel
COO —CH2-CH2-OOC —CH-(CH2)3 —CH3
C2H5
COO —CH2-CH2-OOC —CH-(CH2)3 —CH3
C2H5
mit den Kennzahlen n2 D 0 = 1,4829; D.20 = 1,049; Stockpunkt
—38°; Viskositätszahl = 46; Almen-Wieland-Plattenzahl
39.
Aus Dinatriumterephthalat und Ölsäure-ß-chloräthylester
entsteht der Glykolester folgender Formel
COO — CH2-CH2-OOC — (CH2), — CH = CH- (CH2),-CH3
COO —CH2-CH2-OOC —(CH2),-CH = CH-(CH2),-CH3
mit den Kennzahlen nf = 1,4861; D.20 = 0,984, Visko- mit folgenden Kennzahlen wf/ = 1,4744; D.20 = 1,018
sitätszahl = 134; Stockpunkt = —2°; Belastbarkeit auf Viskositätszahl = 47; Stockpunkt = —39°.
der Almen-Wieland-Vorrichtung 35 Platten. 55 ^ . . , n
b Beispiel 8
Dmatrurmseb;azinat un(i 2-Äthylcapronsäure-
Aus Dinatriumterephthalat und 2-Äthylcapronsäure- ß-chlorpropylester entsteht der schwachviskose Glykolester
folgender Formel 60
CH3
/S-chlorpropylester entsteht der Ester der Formel COO —CH-CH2-OOC —CH-(CH2)3 —CH3
^ CH3
C2H5
COO — CH- CH2- OOC — CH- (CH2)3 —CH3
COO — CH- CH2- OOC — CH- (CH2)3 —CH3
I
(C H2) 8 C2H5
COO-CH-Ch2-OOC-CH- (CH2)3 — CH3
CH,
C2H5
CH,
C2H5
mit den Kennzahlen n? = 1,4490; D.20 = 0,972; Viskositätszahl
= 114; Stockpunkt = —62°.
210 Gewichtsteile Ölsäurechlorid vom mittleren Molekulargewicht
300 und 45 Gewichtsteile Propylenoxyd werden unter Rühren in Gegenwart von 0,2 g Zinkchlorid
bei 40 bis 50° umgesetzt. Anschließend wird die Mischung im Vakuum auf 150° erhitzt.
Zu dem entstandenen /5-Chlorisopropylölsäureester
werden 100 Gewichtsteile Dinatrium-1, 4-Butylenglykolätherpropionat
gegeben. Diese Mischung wird unter gutem Rühren 6 Stunden auf 160° erhitzt. Das ausgeschiedene
Salz wird danach mit einem Druckfilter abgetrennt. Es wird ein leicht bewegliches rötliches Öl erhalten,
dessen mittleres Molgewicht 866 und dessen Brechungszahl nf = 1,4644 beträgt. Der Ester hat einen Stockpunkt
von —40°, eine Viskositätszahl von 131 und die Formel
O — CH2-CH2-COOCH2-CH-OOC — (CH2),-CH = CH- (CH2),-CH3
(CH2),
CH3
O — CH2-CH2-COOCH2-CH-OOC— (CH2),-CH = CH-(CH2),-CH3
CH3
r
600 Gewichtsteile Ölsäurechlorid und 130 Gewichtsteile
Propylenoxyd werden wie im vorstehenden Beispiel in Gegenwart von ZnCl2 zum /J-Chlorisopropylölsäureester
umgesetzt, der nach dem Zusatz von 290 Gewichtsteilen 1,3-butylenglykolätherpropionsaurem Natrium und
100 Gewichtsteilen Äthylenglykol 12 Stunden unter gutem Rühren auf 160° erhitzt wird. Nachdem das Reaktions"
produkt auf etwa 70° abgekühlt ist, werden 750 Gewichtsteile Essigester zum Reaktionsprodukt gegeben und die
Lösung gewaschen. Nach dem Trocknen und Eindampfen der Lösung wird ein rotes schwachviskoses öl erhalten;
ίί^· = 1,4662 ,"mittleres Molekulargewicht = 856. Der Ester
hat einen Stockpunkt von —39°, eine Viskositätszahl von 127 und die Formel
CH2-O — CH2 —CH2-COOCH2-CH-OOC—(CH2),-CH = CH-(CH2),-CH3
CH5,
CH3
H3C-CH-O-CH2-CH2-COOCH2-CH — OOC —(CH2),-CH = CH-(CH2),-CH3
CH3
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von neutralen, niedermolekularen, als Schmierölzusatzmittel geeigneten Dicarbonsäureester:!, dadurch gekennzeichnet, daß man die Alkalisalze von Dicarbonsäuren der Formel HOOC-R-COOH, in der R einen gesättigten oder ungesättigten aliphatischen oder einen aromatischen Rest bedeutet, mit gleichen oder verschiedenenß-Chloihydrinestern der Formel Halogen—R1—O—CO—R2,40 in der R1 einen gegebenenfalls verzweigtkettigen aliphatischen Rest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und R2 einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, vorzugsweise mit mindestens 8 bis 12 Kohlenstoffatomen, darstellt, bei Temperaturen von 130 bis 200° umsetzt.In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 608 577.© 709 658/426 8.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF15413A DE1014110B (de) | 1954-08-07 | 1954-08-07 | Verfahren zur Herstellung von neutralen, niedermolekularen, als Schmieroelzusatzmittel geeigneten Dicarbonsaeureestern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF15413A DE1014110B (de) | 1954-08-07 | 1954-08-07 | Verfahren zur Herstellung von neutralen, niedermolekularen, als Schmieroelzusatzmittel geeigneten Dicarbonsaeureestern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1014110B true DE1014110B (de) | 1957-08-22 |
Family
ID=7087885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF15413A Pending DE1014110B (de) | 1954-08-07 | 1954-08-07 | Verfahren zur Herstellung von neutralen, niedermolekularen, als Schmieroelzusatzmittel geeigneten Dicarbonsaeureestern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1014110B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1125414B (de) * | 1958-10-28 | 1962-03-15 | Alfons Kottmann Dipl Chem Dr | Verfahren zur Herstellung von Phthalsaeureestern |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2608577A (en) * | 1949-06-10 | 1952-08-26 | Monsanto Chemicals | Process for producing di(alkyl glycolyl) esters of aliphatic dicarboxylic acids |
-
1954
- 1954-08-07 DE DEF15413A patent/DE1014110B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2608577A (en) * | 1949-06-10 | 1952-08-26 | Monsanto Chemicals | Process for producing di(alkyl glycolyl) esters of aliphatic dicarboxylic acids |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1125414B (de) * | 1958-10-28 | 1962-03-15 | Alfons Kottmann Dipl Chem Dr | Verfahren zur Herstellung von Phthalsaeureestern |
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