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DE1014017B - Steinformmaschine mit Vibrationserregung - Google Patents

Steinformmaschine mit Vibrationserregung

Info

Publication number
DE1014017B
DE1014017B DESCH12853A DESC012853A DE1014017B DE 1014017 B DE1014017 B DE 1014017B DE SCH12853 A DESCH12853 A DE SCH12853A DE SC012853 A DESC012853 A DE SC012853A DE 1014017 B DE1014017 B DE 1014017B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
machine part
coupling members
links
coupling according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH12853A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Willy Roellinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schlosser and Co GmbH
Original Assignee
Schlosser and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schlosser and Co GmbH filed Critical Schlosser and Co GmbH
Priority to DESCH12853A priority Critical patent/DE1014017B/de
Publication of DE1014017B publication Critical patent/DE1014017B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/08Producing shaped prefabricated articles from the material by vibrating or jolting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

  • Steinformmaschine mit Vibrationserregung Die Erfindung bezieht sich auf eine Steinformmaschine mit Vibrationserregung; bei welcher der Erreger auf einen aus Einzelteilen bestehenden, durch eine Kupplungseinrichtung mit Keilwirkung zusammengehaltenen Maschinenteil einwirkt. Bei solchen, Maschinen sind die einzelnen Maschinenteile durch die Vibratoren laufend Schwingungen. hoher Frequenz ausgesetzt. Durch die Einwirkungen solcher Schwingungen können sich die Verbindungselemente von Einzelteilen der Maschine leicht lockern bzw. lösen. In der Hauptsache verwendet man als Verbindungsmittel Schrauben, welche durch Kontermuttern, Federringe, Splinte usw. gegen Lockern gesichert werden. Diese haben aber den Nachteil, daß das Lösen und Festmachen der so gesicherten Muttern verhältnismäßig umständlich und zeitraubend ist. Die Verwendung einfacher Keilverbindungen ist ebenso ungünstig. Diese sind umständlicher in der Anwendung und lösen sich noch leichter von. selbst.
  • Diese Mängel werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt. daß die Einzelteile durch einander gegenüberliegende, unter Federkraft stehende Kupplungsglieder mit Selbstsperrung hervorrufenden Keilwinkeln verbunden sind.
  • Gegenüber den bekannten Keilverbindungen besteht der grundsätzliche Unterschied darin, daß das Kupplungslied dauernd unter der Einwirkung einer Kraft steht,' welche das Aufheben der verbindenden Keilwirkung auch dann verhindert, wenn durch Einwirkung von Vibrationen während des Arbeitens der Maschine die Reibung aufgehoben wird. Ein besonderer Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht noch darin, daß eine solche Kupplungseinrichtung schnell gelöst und geschlossen werden kann und trotzdem die Verbindung zwischen den Maschinenteilen fest und spielfrei erfolgt.
  • Der obige allgemeine Lösungsgedanke kann erfindungsgemäß dadurch verwirklicht werden, daß an einem Maschinenteil zwei einander gegenüberliegende, durch eine Zug- oder Druckfeder miteinander verbundene U-förmige Kupplungsglieder angelenkt und mit ihrem Verbindungssteg auf einen Ansatz mit Auflauffläche an dem anderen Maschinenteil geschoben sind.
  • Eine zweite grundsätzliche Ausführungsform des oben gekennzeichneten allgemeinen Lösungsgedankens besteht ferner erfindungsgemäß darin, daß das Kupplungsglied an einem Maschinenteil waagerecht und längs verschiebbar angeordnet ist und mit keilförmig abgeschrägten Enden in ösenartige Ansätze am anderen Maschinenteil eingreift.
  • Weitere unter Schutz gestellte Einzelheiten sind den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
  • Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform der Kupplung zum Verbinden einer Form auf dem Schwingtisch einer Steinformmaschine in zwei verschiedenen Ansichten; Fig. 3 und 4 zeigen die Verbindung eines Vibrators mit Schalungen, z. B. ,einer Spannbetonanlage, ebenfalls in zwei verschiedenen Ansichten; Fig. 5 und 6 zeigen die Kupplung der Teile einer Rohrform in zwei verschiedenen Ansichten; Fig. 7 und 8 zeigen die Befestigung eines Vibrators an einer Rohrform, Fig. 7 in Ansicht, Fig. 8 in einem Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 7.
  • In Fig. 1 und 2 ist die Form mit 1 bezeichnet. Sie trägt Ansätze 2, welche mit Auflaufflächen versehen sind. 3 ist der Schwingtisch, 4 der Maschinenrahmen, an welchem die- Kupplungsglieder in den Punkten 4a und 4 b angelenkt sind, die auf jeder Seite aus zwei Hebeln 5 bestehen, welche durch ein Verbindungsglied miteinander U-förmig zusammengeschlossen sind. Die beiderseitigen Kupplungsglieder werden durch eine Zugfeder 7 nach innen auf die schrägen Auflaufflächen der Ansätze 2 gezogen. Diese Bewegung ist beispielsweise durch Anschläge 8 am Schwingtisch 3 begrenzt. Damit sich die Zugfeder 7 nicht seitlich verschieben kann, ist sie zwischen zwei Stellringen 9 eingehängt. Die durch die Zugfeder 7 nach innen gezogenen Kupplungsglieder 5/6 wandern beim Aufheben der Reibung durch die Vibration auf den Auflaufflächen 2 aufwärts und spannen die Form auf dem Schwingtisch 3 fest. Mittels der Handgriffe 10 können die Kupplungsglieder nach außen von den Auflaufflächen der Ansätze 2 heruntergezogen werden. Die Anschläge 8 am Schwingtisch verhindern, daß die Kupplungsglieder, wenn keine Form auf dem Schwingtisch steht, zu weit nach innen gezogen weiden. Beim Aufbringen der Form 1 auf dem Schwingtisch brauchen lediglich die Kupplungsglieder 5/6 nach außen gezogen zu werden. Nach Aufsetzen der Form werden die Kupplungsglieder wieder zurückgeführt, wobei diese nach Einschalten der Vibratiön, wie' oben bereits beschrieben, auf den Auflaufflächen der Ansätze 2 an der Form 1 durch -die auf sie ständig wirkende Federkraft auflaufen und die Form fest auf dem Schwingtisch halten.
  • In den Fig. 3 und 4 ist die Kupplung eines Vibrators 11 mit einer Schalung 12 veranschaulicht. Der Vibrator ist mit Ansätzen 13 versehen, welche eine Auflauffläche haben wig" die der Ansätze 2 an. der Form 1 im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2. 14 sind die seitlichen Schenkel der beiderseitigen U-förmigen Kupplungsglieder, und 15 ist der Verbindungssteg. Die Schenkel werden durch die Zugfeder 16 nach innen gezogen, und zwar- -sind sie an der Schalung durch Einhängen ihrer Endhaken 17 in die Haken 18 angelenkt. 19 sind Handgriffe, um die Kupplungsglieder nach außen zu ziehen, wobei die Verbindungsstege 15 in der kulissenartigen Führung 20 an den Enden der Ansätze 13 gleiten. Um das Lösen der Kupplungsglieder 14/15 nur von einer Seite, also durch Betätigen an einem der Handgriffe 19 zu ermöglichen, sind die Schenkel 14 der Kupplungsglieder beiderseits durch Doppelkniehebel 21 miteinander verbunden.
  • Die Fig. 5 und 6 zeigen die Kupplungseinrichtung zum Zusammenhalten einer zweiteiligen Rohrform. 22 und 23 sind die beiden Rohrhälften. Die obere Hälfte 22 ist mit Ansätzen 24 versehen. Die untere Rohrhälfte 23 ist mit beweglichen Ansätzen 25 ausgerüstet, die Nasen 26 haben, welche in entsprechende Nuten an den Ansätzen 24 eingreifen. Letztere haben wieder schräge Auflaufflächen wie die entsprechenden Ansätze in dem früher beschriebenen Ausführungsbeispiel. Die wieder U-förmig gestalteten Kupplungsglieder bestehen aus den seitlichen Schenkeln 27 und den Verbindungsstegen 28, über welche Handgriffe 29 hinausragen. Die Schenkel 27 sind an den Ansätzen 25 im Punkt 30 angelenkt. Die Kupplungsglieder werden auf die Auflaufflächen durch die Druckfedern 31 geschoben. Die Schenkel 27 endigen in Haken 32, die mit Gegenhaken 33 an der unteren Rohrhälfte 23 beim Lösen der Kupplungsglieder eingehängt werden kön: nen. Werden die Kupplungsglieder an ihren Handgriffen 29 oder auch einfach an dem Verbindungssteg 28 von den Auflaufflächen 24 abgezogen und dabei nach unten gedrückt, so werden die Ansätze 25 um die Gelenkpunkte 35 nach außen und unten schwenken, so daß der Bedienungsmann in der Lage ist, entgegen dem Druck der Federn 31 die Schenkel 27 der Kupplungsglieder mit ihren Haken 32 in die Haken 33 einzuhängen. Die Kupplung ist dann geöffnet gehalten, so daß die Formteile leicht auseinandergenommen werden können.
  • In den Fig. 7 und 8 ist die Kupplung einer Rohrform mit einem Vibrator dargestellt. 36 ist die Rohrform, welche mit ösenartigen Ansätzen 37 versehen ist. Das Rahmengestell 38 ist mit einer Platte 39 versehen, welche Öffnungen hat, durch welche die ösenartigen Ansätze 37 hindurchgreifen. 40 ist der Vibrator, welcher mit dem Rahmengestell 38 fest verbunden ist. Die Kupplungsglieder bestehen aus an einem Ende keilförmig gestalteten Stangen 41, welche unter der Platte 39 in mit ihr verbundenen Ansätzen 42, 43 waagerecht und längs verschiebbar gelagert sind. Die Druckfedern 44 drücken die keilförmigen: Enden der Stangen 41 in die Öffnungen der ösenartigen Ansätze 37 an der Rohrform 36 hinein und bewirken so eine zuverlässige Verbindung zwischen Form und Vibrator auch während des Arbeitsganges der Maschine, weil die Druckfedern infolge der durch die Vibration eintretenden verminderten Reibung in der Keillagerung die Kupplungsglieder 41 fest in die Halteösen 37 hineindrücken. Die Kupplungsglieder 41 sind gegenläufig gelagert und, werden durch ein Gelenkhebelsystem vom Bedienungsmann geschlossen und wieder gelöst. Dieses Gelenkhebelsystem besteht aus der am Rahmen-Bestell 38 gelagerten Welle 45, die mittels der Bedienungsstange 46 gedreht werden kann. Auf dieser Welle befinden sich Kreuzstücke 47, an welche die Hebelarme 48, 49 einerseits angelenkt und andererseits mit den Kupplungsgliedern 41 an den Drehpunkten 49 a gelenkig verbunden sind. Dieses Hebelsystem ermöglicht, wie aus den Fig. 7 und 8 erkenntlich, die Kupplungsglieder 41 gegenläufig in der einen oder anderen Richtung zu bewegen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCITE-1. Steinformmaschine mit Vibrationserregung, bei welcher der Erreger auf einen aus Einzelteilen bestehenden, durch eine Kupplungseinrichtung mit Keilwirkung zusammengehaltenen Maschinenteil wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelteile durch einander gegenüberliegende, unter Federkraft stehende Kupplungsglieder mit Selbstsperrung hervorrufenden Keilwinkeln verbunden sind.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Maschinenteil (4, 12, 23) zwei einander gegenüberliegende, durch eine Zug- bzw. Druckfeder (7, 16, 31) miteinander verbundene U-förmige Kupplungsglieder (5/6, 14/15, 27/28) angelenkt sind und mit ihrem Verbindungssteg (6, 15, 28) auf einen Ansatz (2, 13, 24) mit Auflauffläche an dem anderen Maschinenteil (1, 11, 22) geschoben. sind.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder (14, 15) durch ein Kniehebeldoppelgelenk (21) miteinander verbanden sind, das eine gleichzeitige Bewegung beider Kupplungsglieder (14, 15) in oder entgegen der Kupplungsrichtung ermöglicht.
  4. 4. Kupplung nach Anspruch 2, dadurch Bekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder (27/28) an drehbar an dem einen Maschinenteil (23) gelagerten, mit Nasen (26) versehenen Zwischengliedern (25) angelenkt sind, die in entsprechende Nuten in den am anderen Maschinenteil (22) befindlichen Ansätzen: (24) mit Auflaufflächen beim Schließen der Kupplung eingreifen.
  5. 5. Kupplung nach Anspruch 4, dadurch Bekennzeichnet, daß die freien Schenkelenden der Kupplungsglieder (27) mit Haken (32) versehen sind; die beim Lösen der Kupplung zwecks Offenhaltung in Gegenhaken (33) oder Ösen am Maschinenteil (23) einzuhängen sind.
  6. 6. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder (41) an dein einen Maschinenteil (3840) waagerecht verschiebbar angeordnet sind und mit keilförmig abgeschrägten Enden in ösenartige Ansätze (37) am anderen Maschinenteil (36) eingreifen.
  7. 7. Kupplung nach Anspruch 6, dadurch Bekennzeichnet, daß zwei parallel zueinander und gegenläufig angeordnete Kupplungsglieder (41) vorgesehen sind. B. Kupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daB die Kupplungsglieder (41) über auf gemeinsamer Welle (45) fest gelagerten Gelenkhebeln (47, 48, 49) durch Drehen der Welle (45) in einander entgegengesetzter Richtung bewegbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 513 140; USA.-Patentschrift Nr. 2 594 760.
DESCH12853A 1953-06-23 1953-06-23 Steinformmaschine mit Vibrationserregung Pending DE1014017B (de)

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DESCH12853A DE1014017B (de) 1953-06-23 1953-06-23 Steinformmaschine mit Vibrationserregung

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DESCH12853A DE1014017B (de) 1953-06-23 1953-06-23 Steinformmaschine mit Vibrationserregung

Publications (1)

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DE1014017B true DE1014017B (de) 1957-08-14

Family

ID=7426871

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DESCH12853A Pending DE1014017B (de) 1953-06-23 1953-06-23 Steinformmaschine mit Vibrationserregung

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DE (1) DE1014017B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE513140C (de) * 1929-02-07 1930-11-22 Tabor Mfg Company Ruettelformmaschine
US2594760A (en) * 1947-04-14 1952-04-29 Flam John Molding apparatus

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE513140C (de) * 1929-02-07 1930-11-22 Tabor Mfg Company Ruettelformmaschine
US2594760A (en) * 1947-04-14 1952-04-29 Flam John Molding apparatus

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