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DE1013979B - Verschlusskappe, insbesondere fuer Brennstoffbehaelter von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Verschlusskappe, insbesondere fuer Brennstoffbehaelter von Kraftfahrzeugen

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Publication number
DE1013979B
DE1013979B DEB24866A DEB0024866A DE1013979B DE 1013979 B DE1013979 B DE 1013979B DE B24866 A DEB24866 A DE B24866A DE B0024866 A DEB0024866 A DE B0024866A DE 1013979 B DE1013979 B DE 1013979B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
sealing
channel
closure cap
profile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB24866A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Blau
Werner Blau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Publication of DE1013979B publication Critical patent/DE1013979B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K15/00Arrangement in connection with fuel supply of combustion engines or other fuel consuming energy converters, e.g. fuel cells; Mounting or construction of fuel tanks
    • B60K15/03Fuel tanks
    • B60K15/04Tank inlets
    • B60K15/0406Filler caps for fuel tanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Verschlußkappe, insbesondere für Brennstoffbehälter von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Verschlußkappe mit selbsttätig wirkender Druckausgleichvorrichtung, wie sie vornehmlich für Brennstoff- oder Kühlwasserbehälter bei Kraftfahrzeugen verwendet wird.
  • Es ist bekannt, eine Verschlußkappe mit selbsttätig bei Unterdruck im Behälter wirkender Ausgleichvorrichtung unter Benutzen einer zugleich als Dichtungsfläche dienenden Membran derart aufzubauen, daß ohne besondere Ventilteile ein Abdichten im direkten Zusammenwirken einer Membran mit einer starren Gegenfläche erfolgt, wobei eine dieser Flächen mit einer Profildichtung, d. h. mit einer kuppenförmigen Ausbuchtung zum dichten Anliegen an die Gegenfläche, versehen ist. Bei auftretendem Unterdruck im Behälter hebt sich die Membranfläche automatisch ab und gibt eine oder mehrere Öffnungen frei, so daß der Druckausgleich zur äußeren Atmosphäre automatisch erfolgen kann.
  • Weiterhin ist es bekannt, solche Verschlußkappen auch bei Überdruck im Behälter automatisch zur Wirkung kommen zu lassen, daß z. B. neben der vorgenannten Profildichtung eine weitere Dichtungs- oder Abstützwulst vorgesehen ist, gegen welche sich die Membran bei Überdruck abstützt und sich gleichzeitig von der ersteren Dichtungsprofilierung abhebt und den Druckausgleich freigibt. Auch ist es möglich, eine zweite Membran mit automatischer Ausgleichvorrchtung für Überdruck vorzusehen, die im Gegensatz zur Unterdruckmembran aber oberhalb der starren Gegenfläche angeordnet wird, wobei wiederum eine weitere Profildichtung dazwischen vorzusehen ist. Bei Überdruck im Behälter hebt sich dann diese zweite, obere Membran von der Dichtungsprofilierung automatisch ab und gibt Luftdurchtrittsöffnungen frei.
  • Die Erfindung weist nun einen neuartigen Weg für automatischen Druckausgleich - sei es Unter- oder Überdruck im Behälter - unter Benutzen einer bekannten Anordnung von Membranen im Zusammenwirken mit starren Gegenflächen und zwischen beiden Flächen vorgesehenen Profildichtungen gegenüber einer Druckausgleichöffnung mit dem Kennzeichen, daß die Profilerhöhungen jeweils mit einer quer über ihre Kuppe verlaufenden rillenförmigen Einkerbung versehen sind als Ausgleichkanal, dessen Querschnitt und Länge so bemessen ist, daß lediglich der Durchtritt der Flüssigkeitsdämpfe oder Luft möglich, der Durchfluß der Flüssigkeit aber zufolge ihrer Adhäsionskräfte gegenüber den Wandungen des Ausgleichkanals bei kleinen Drücken verhindert ist.
  • Beim Druckausgleich in Flüssigkeitsbehältern, insbesondere für Brennstoffbehälter, tritt sowohl ein Gasdruck als auch ein Flüssigkeitsdruck auf. Der automatische Druckausgleich soll nun durch das Zusammenwirken einer atmenden Membran mit einer starren Gegenfläche erfolgen, wobei zwischen beiden eine der Abdichtung gegenüber einer Druckausgleichöffnung dienende Profilierung vorgesehen ist, die z. B. ein Mittenloch der Membran verschließt. Die erfindungsgemäße rillenförmige Einkerbung in der Kuppe der Dichtungsprofilierung erlaubt infolge ihrer entsprechenden Querschnitts- und Längenbemessung einen Vorabausgleich, derart, daß lediglich Flüssigkeitsdämpfe oder Luft durchtreten kann, während die eigentliche Profilierung nach wie vor dichtend wirkt und erst beim Auftreten höherer Über- oder Unterdrücke von der Gegenfläche abhebt, so daß erst dann auch die Flüssigkeit selbst durchtreten kann. Über den Kerbkanal können sich trotz Dichtheit der Ausgleichöffnung also nur Gasdrücke teilweise ausgleichen, da hierfür nicht absolute Dichtheit vorliegt. Nicht ausgleichen kann sich dagegen der Flüssigkeitsdruck. Vielmehr kann, solange die Profildichtung und Membran dichtend anliegen, die Flüssigkeit nicht austreten, da diese zufolge der dort herrschenden Tropfenadhäsion nicht durch den Kerbkanal austreten kann. Der Flüssigkeitstropfen selbst bildet also den Verschluß, so daß ein dichtes System vorliegt, insoweit es die Flüssigkeit bei kleinen Drücken betrifft. Der Kerbkanal, dessen Durchmesser und Länge der Art des jeweiligen Behälterinhalts anzupassen ist, läßt also lediglich einen Ausgleich geringer Gasdrücke zu, während das System zufolge der Querschnitts-Druck-Verhältnisse nach der Strömungslehre von Flüssigkeiten und Gasen aber gegenüber höheren Gasdrücken und Flüssigkeit bei der kleinen Dimension des Kerbkanals auch als dicht zu betrachten ist.
  • In zweckvoller Weiterbildung der Erfindung kann die rillenförmige Einkerbung als Druckausgleichkanal in um die Dichtungsprofilierung sich ausbreitende, an sich bekannte, spiralförmig nach außen laufende Kanäle übergehen. Hierdurch kann die Flüssigkeit in nur kleinsten Mengen, d. h. also in Tropfenform, austreten, um entsprechend dann auch im Kerbkanal nur einen Tropfen ablagern zu können. Bei dieser Kombination des Kerbkanals mit den sich um die Profildichtung herum anschließenden Spiralgängen sind die Flüssigkeit und die Behältergase gezwungen, in Wechselwirkung mit dem äußeren Atmosphärendruck einen Ausgleich zu schaffen, wobei infolge des engen Querschnitts der Spiralgänge sich darin nur geringe Flüssigkeitsmengen ablagern können.
  • Das Wesentliche der Erfindung, an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert, ist in den Abbildungen wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. 1 eine Ausführungsform mit mehreren Spritzblechen und Zwischenlagen im Querschnitt, Abb. 2 ein als starre Dichtungsgegenfläche ausgebildetes Spritzblech, Abb. 3 eine Einlage in der Verschlußkappe mit zum Kappeninnern hin gerichteten Abstandprofilen, bei Überdruck wirkend, Abb. 4 eine vereinfachte Ausbildung der Erfindung im Querschnitt und Abb. 5 das zugehörige Spritzblech mit Profildichtung in Draufsicht.
  • In Abb. 1 ist die eigentliche Verschlußkappe mit 1 bezeichnet, in welche in bekannter Weise das aus den beiden Teilen 2 und 3 sich zusammensetzende Unterteil mit darin angeordneter Druckfeder 4 eingedrückt ist, wobei das nach oben hin in eine Dichtungswulst 5 auslaufende Unterteil 3 des Deckelgehäuses mit eingelegtem Dichtungsring 6 aus Gummi, Kunststoff, Pappe, Kork usw. gegen den nicht dargestellten Stutzen des zu verschließenden Behälters gedrückt wird. Im Ausführungsbeispiel wird der Anpreßdruck von der Feder 4 erzeugt, die das Teil 2 in die Verschlußkappe hineindrückt. Das Teil 2 greift mit durch das Unterteil 3 durch Öffnungen 7 hindurchtretenden Laschen 8 als Bajonettverschluß in bekannter Art in Aussparungen im Behälterstutzen. In gleicher Weise können aber auch andere Verschlußarten Anwendung finden, wie z. B. Schraubverschlüsse oder Verschlüsse mit unter Federdruck stehenden Kugeln, die in entsprechende Rillen im Behälterstutzen eingreifen.
  • Zwischen Verschlußdeckel 1 und Wulst 5 ist eine Membran 9 mit Mittenloch 10 zum Zusammenwirken mit einer starren Dichtungsgegenfläche 11 eingelegt. Das gleichzeitig als Spritzblech dienende Teil 11 hat in der Mitte eine Profilerhöhung 12, welche dichtend das Mittenloch 10 überdeckt und erfindungsgemäß eine quer über die Kuppe 12 verlaufende rillenförmige Einkerbung 13 besitzt, die quer über dem Mittenloch 10 der Druckmembran 9 liegt und deren Querschnitt und Länge so bemessen ist, daß immer ein kleiner Durchtritt zum Druckausgleich für Flüssigkeitsdämpfe oder Luft möglich ist, den Durchtritt von Flüssigkeit dagegen erheblich drosselt. Der Kerbkanal 13 erfüllt also den Zweck, einen Ausgleich der Gasdrücke zu ermöglichen, wobei die Profilierung 12 ihre Dichtungsfunktion gegenüber der Membran 9 noch beibehält, da sonst ein sogenanntes »Atmen« der Membran 9 erst beim Auftreten größerer Druckunterschiede eintritt. Bevor die Membran 9 sich durch größeren Unterdruck von der Dichtwulst 12 abhebt, ist ein Durchfluß von Flüssigkeit durch das Loch 10 infolge ihrer Adhäsion an den Wandungen des Kerbkanals 13 und der Kuppenfläche 12 nicht möglich.
  • Das Spritzblech 11 ist seinerseits außen mit Löchern 14 versehen, so daß der Ausgleich bei Unterdruck im Behälter über das Mittenloch 10 der abgehobenen ; Membran 9 und die Löcher 14 im Spritzblech 11 erfolgen kann. Tritt dagegen ein Gasüberdruck im Behälter auf, so kann sich dieser über den Kerbkanal 13 ausgleichen. Die sich bei Unterdruck von der Profilierung 12 abhebende Membran 9 wird zweckmäßig aus in bekannter Weise unter Auflagedruck selbstdichtendem Material, z. B. aus einer für den jeweiligen Verwendungszweck präparierten Pappe, einem Kunststoff oder auch aus dünnen Metallblechen, hergestellt.
  • In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung geht der eingekerbte Druckausgleichkanal 13 in um die Dichtungsprofilierung 12 sich ausbreitende, an sich bekannte, spiralförmig nach außen laufende Kanäle 15 über, die ihrerseits dann außen in einem Ringkanal 16 enden, der die bereits angegebenen Löcher 14 im Spritzblech 11 aufweist (Abb.2). Die Dichtungskuppe 12 ist hierbei minimal über die Erhebungen 17 der Spiralgänge 15 aus dem Spritzblech 11 herausgedrückt, so daß zur Membran 9 hin nur in der Mitte ein Dichtungseffekt auftritt, sich also z. B. die Meinbran 9 nach Abb. 1 unter Einwirkung der Profilierung 12 etwas eindrückt. Es ist aber ebenso möglich, daß sich die Membran 9 von der äußeren Einspannstelle der Wulst 5 zur Mitte hin über die Kuppe 12 gleichmäßig zunehmend einbeult. Auf der Gegenseite des Spritzbleches 11 zum Deckel 1 hin gerichtet werden dagegen die Spiralgänge derart ausgenutzt, daß sieh die aus den Löchern 14 etwa austretende Flüssigkeit aus dem Behälter mit der von außen eintretenden Luft unbedingt treffen muß, so daß hierdurch die Flüssigkeit wieder in den Behälter zurückgedrückt wird. Diese Möglichkeit wird dadurch geschaffen, daß im Zusammenwirken der Erhöhungen 17 der Spiralgänge 15 mit einer Zwischenlage 18 die Kanäle 15 nach oben hin abgeschlossen werden, so daß ein Übertreten von Flüssigkeit oder entgegenkommender Luft unmöglich ist, beide also sich in der Regel nur längs der Kanäle 15 treffen können. Die Zwischenlage 18, ebenfalls wie die Membran 9 zweckmäßig aus selbstdichtendem Material bestehend, hat in der Mitte ein Loch 19, durch welches der Ausgleich erfolgen kann: Im gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sich oberhalb der Zwischenlage 18 nochmals eine als Spritzblech dienende starre Zwischenwand 20, die wiederum die gleiche Ausführung nach Abb. 2 zeigt, also ebenfalls mit Spiralgängen versehen ist, die von der Wand 18 abgedeckt sind, so daß die Führung nur durch diese Spiralgänge und der Durchtritt nach außen durch Löcher 14' erfolgen kann. Dieses zweite Spritzblech 20 ist auch wieder mit der erfindungsgemäßen Kuppendichtung 12' bzw. mit dem Kerbkanal 13' versehen und wirkt mit einer zwischen ihm und dem Deckel 1 noch eingelegten Membran 21 zusammen, deren Mittenloch 22 von der Profilierung 12' abgedeckt wird. Der Druckausgleich kann wieder durch den Kerbkanal 13' erfolgen, der ja immer einen Gasdurchtritt zuläßt. Die Membran 21 ist zum Spritzblech 20 hin außen mit einem dichtenden Ringwulst 23 versehn, so daß der Ausgleich in den gezeichneten Pfeilrichtungen nur durch das Mittenloch 22 bzw. die Einkerbung 13' unter dem Deckel 1 über am Umfang der Zwischenscheibe 21 vorgesehene Aussparungen 24 (Abb. 3) im Zusammenwirken mit Einbördelungen 25 am Außenumfang des Kappenteiles 5 erfolgen kann.
  • Die Membran 21 (Abb. 3) ist mit einer der Abstandshalterung gegen den Deckel 1 dienenden Profilierung versehen, die im gezeigten Beispiel als Rippen 26 ausgebildet ist, so daß bei Überdruck im Behälter und sich abhebender Membran 21 diese Rippen 26 gegen das Innere des Deckels 1 anliegen und noch einen Durchtritt frei lassen. Die Membran 21 ist zweckmäßigerweise wieder aus unter Auflagedruck selbstdichtendem Material hergestellt, um besondere Dichtungsringe zu vermeiden.
  • In den Abb. 4 und 5 ist eine vereinfachte Ausgestaltung des Erfindungsgedankens gezeigt, wobei eine mit Mittenloch 30 versehene Membran 31 mit einer der Abdichtung dienenden Profilerhöhung 32 mit Kerbkanal 33 der starren Gegenfläche 34 zusammenwirkt, die ihrerseits außen Löcher 35 in einer der Versteifung des Spritzbleches 34 dienenden Kreisrille 36 aufweist. Zwischen dem Spritzblech 34 und der Membran 31 befindet sich bei diesem Ausführungsbeispiel ein besonderer Dichtungsring 37 und zwischen der Membran und dem Teil 5 ein weiterer Ring 38. Es können aber auch hier wieder selbstdichtende Materialien benutzt werden, so daß die besonderen Dichtungsringe entfallen können. In Abb. 4 und 5 sind die übrigen Bezugszeichen der Übersichtlichkeit wegen fortgelassen, da sie der Abb. 1 in ausführlicher Weise zu entnehmen sind.
  • Die Einlagen innerhalb der Verschlußkappe 1 werden etwas kleiner als deren Innendurchmesser unter Beachtung der beim Zusammenbau auftretenden Einbördelung gehalten, so daß der Druckausgleich im Deckel 1 an den Rändern der Einlagen vorbei über die villenförmigen Bördelungen 25 am Umfang der Wulst 5 des Deckelunterteiles 3 erfolgen kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verschlußkappe, insbesondere für Brennstoffbehälter von Kraftfahrzeugen, mit automatisch sich steuernder Druckausgleichvorrichtung für auftretende Über- und Unterdrücke unter Ausnutzung atmender Membranen im Zusammenwirken mit starren Gegenflächen und dazwischen angeordneten, der Abdichtung gegenüber einer Druckausgleichöffnung dienenden Profilerhöhungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilerhöhungen (12, 32) jeweils mit einer quer über ihre Kuppe verlaufenden villenförmigen Einkerbung (13, 33) versehen sind als Ausgleichkanal, dessen Querschnitt und Länge so bemessen ist, daß lediglich der Durchtritt der Flüssigkeitsdämpfe oder Luft möglich, der Durchfluß der Flüssigkeit aber zufolge ihrer Adhäsion gegenüber den Wandungen des Ausgleichkanals bei kleinen Drücken verhindert ist.
  2. 2. Verschlußkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eingekerbte Druckausgleichkanal (13, 33) in um die Dichtungsprofilierung (12, 32) sich ausbreitende, an sich bekannte, spiralförmig nach außen laufende Kanäle (15, 17) übergeht.
  3. 3. Verschlußkappe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die spiralförmigen Kanäle (15,17) in einen mit Löchern (14, 35) versehenen Ringkanal (13, 36) auslaufen.
  4. 4. Verschlußkappe nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch eine Membran (9, 31) aus in bekannter Weise unter Auflagedruck selbstdichtendem Material.
  5. 5. Verschlußkappe, bestehend aus einem Deckelteil mit einer darunterliegenden, in der Mitte eine Profilerhöhung und außen Löcher aufweisenden starren Zwischenwand, die mit der Dichtungskuppe und dem darin eingekerbten Kanal gegen eine darunterliegende Membran mit Mittenloch anliegt, nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Deckel (1) und der starren Zwischenwand eine weitere Membran (21) vorgesehen ist, die mit einer ebenfalls eine Profilerhöhung und einen Kerbkanal aufweisenden starren Zwischenwand (20) zusammenwirkt, die von der erstgenannten Zwischenwand (11) durch eine mit Mittenloch (19) versehene Zwischenscheibe (18) getrennt ist.
  6. 6. Verschlußkappe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Membran (21) aus bei Auflagedruck selbstdichtendem Material besteht und zur darunter angeordneten festen Zwischenwand (20) hin außen mit einer dichtenden Ringwulst (23) versehen ist.
  7. 7. Verschlußkappe nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch mehrere am Umfang der Membran (21) vorgesehene Aussparungen (24) zum Bilden von Druckausgleichkanälen außen unterhalb des Kappendeckels (1) im Zusammenwirken mit Einbördelungen (25) im unteren Kappenteil (3). B. Verschlußkappe nach den Ansprüchen 5 bis 7, gekennzeichnet durch mehrere aufeinanderfolgende Lagen aus je einer starren Zwischenwand (11, 20) mit zugehöriger Membran (9,21). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 667 336.
DEB24866A 1953-03-21 1953-03-21 Verschlusskappe, insbesondere fuer Brennstoffbehaelter von Kraftfahrzeugen Pending DE1013979B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1165949B (de) 1959-01-08 1964-03-19 Wirth Carl August Fa Fluessigkeitsbehaelterverschluss mit schraubenfoermigem Entlueftungskanal
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE667336C (de) * 1936-05-20 1938-11-09 Metall Ind G M B H Belueftungsanordnung fuer Tankverschluesse von Kraftfahrzeugen

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