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DE3142160A1 - Halte- und kerbwerkzeug fuer ein spannband - Google Patents

Halte- und kerbwerkzeug fuer ein spannband

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Publication number
DE3142160A1
DE3142160A1 DE19813142160 DE3142160A DE3142160A1 DE 3142160 A1 DE3142160 A1 DE 3142160A1 DE 19813142160 DE19813142160 DE 19813142160 DE 3142160 A DE3142160 A DE 3142160A DE 3142160 A1 DE3142160 A1 DE 3142160A1
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DE
Germany
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tape
tool according
holding
levers
notching
Prior art date
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Application number
DE19813142160
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English (en)
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DE3142160C2 (de
Inventor
Laurence B. Lititz Pa. Kimbrough
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RCA Licensing Corp
Original Assignee
RCA Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by RCA Corp filed Critical RCA Corp
Publication of DE3142160A1 publication Critical patent/DE3142160A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3142160C2 publication Critical patent/DE3142160C2/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/86Vessels; Containers; Vacuum locks
    • H01J29/87Arrangements for preventing or limiting effects of implosion of vessels or containers

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

3U2160
RCA 73351 Dr.ν.Β/Ε
RCA Corporation
New York N.Y. (V.St.A.)
Halte- und Kerbwerkzeug für ein Spannband
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Halte- und Kerbwerkzeug gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Insbesondere betrifft sie ein Werkzeug zum Verbinden der Enden eines an den Kolben einer Kathodenstrahlröhre gespannten Implosionsschutzbandes.
Im Betrieb einer Kathodenstrahlröhre wird ein Elektronenstrahl in der Röhre von einem Strahlerzeugungssystem auf einen Lumines zenzschirm geschossen, um eine sichtbare Anzeige zu erzeugen; solche Röhren müssen daher evakuiert sein. Der Atmosphärendruck strebt daher, den Kolben zusammenzudrücken und zur Implosion zu bringen, so daß ein potentiell gefährlicher Zustand vorliegt. Es ist bekannt, daß die Implosionsgefahr dadurch erheblich verringert oder sogar beseitigt werden kann, daß man um den Kolben zwischen dem Bildschirm und dem Saum>wo de*Bildschirm mit dem Kolbentrichter verschmolzen ist, eine Spannung erzeugt. Es gibt dementsprechend bereits verschiedene Verfahren zum Schutz einer Kathodenstrahlröhre gegen Implosion.
Ein übliches und erfolgreiches Verfahren zum Schutz einer Kathodenstrahlröhre gegen Implosion besteht darin, ein Spannband oder einen Streifen aus Metall anzubringen, der das Frontplattenpaneel oder die Frontglaswanne vollständig umkippt.
Beim Anbringen eines solchen Bandes wird dieses so um den Kolben gelegt, daß es sich überlappt. Auf den sich überlappenden, zweilagigen Teil des Bandes wird dann eine Metallklammer geschoben und das innere freie Ende des Bandes wird festgehalten, während auf das andere Ende ein die gewünschte Spannung erzeugender Zug ausgeübt wird. Nachdem die gewünschte Zugkraft, z.B. 6620 N (675 kg) zur Einwirkung gebracht worden ist, werden die Klammer und die beiden Lagen des Metallbandes verformt, die Spannvorrichtung gelöst und der nicht gespannte Teil des Bandes wird in der Nähe der Klammer abgeschnitten. Da die Klammer und die beiden Lagen des Bandes durch die Verformung fest zusammengehalten werden, bleibt die Spannung in dem den Kolben umgebenden Teil des Bandes erhalten. Diese Technik zur Ausübung einer Spannung ist hinsichtlich einer wesentlichen Verringerung oder sogar Beseitigung der Gefahr einer Implosion des Kolbens sehr erfolgreich. Es ergeben sich jedoch einige Probleme, da das Instrument, das zur Halterung des freien Bandendes verwendet wird, während die Spannvorrichtung einen Zug auf das Band ausübt, zwischen das Band und den Röhrenkolben eingesetzt werden muß. Nach dem Spannen und Abschneiden des Bandes hat daher die Entfernung der Haltevorrichtung zur Folge, daß die Spannung im Band wieder etwas nachläßt. Es ist aus diesem Grunde üblich, das Band anfänglich etwas stärker zu.spannen, so daß sich die richtige Spannung im Band ergibt, nachdem die Haltevorrichtung entfernt worden ist. Diese Technik ist jedoch nicht zufriedenstellend, da der Kolben vor dem Entfernen der Haltevorrichtung einer höheren Spannung ausgesetzt wird als es wünschenswert ist, so daß ein potentiell gefährlicher Zustand resultiert. Ein anderes Problem hat seinen Grund darin, daß die Vorrichtung, die das innere Ende des Bandes hält, während die Spannung erzeugt wird, genügend kräftig sein muß, um das Bandende bewegungslos haltern zu können. Die derzeit im Gebrauch befindlichen Haltevorrichtungen sind daher typischerweise klobig, was die Notwendigkeit weiter erhöht, das Band stärker zu spannen als es eigentlich erforderlich ist.
Durch die vorliegende Erfindung soll daher ein Halte- und Kerbwerkzeug angegeben werden, das die obigen Probleme vermeidet.
Diese Aufgabe wird durch das im Patentanspruch 1 gekennzeichnete Halte- und Spannwerkzeug gelöst. Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Werkzeuges sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Ein Halte- und Kerbwerkzeug zum Anbringen eines Spannbandes oder eines ähnlichen Streifens an einem Gegenstand enthält also eine Trägeranordnung, die in die Nähe des Gegenstandes bewegbar ist. An der Trägeranordnung sind schwenkbare Hebel angebracht, die einen endlichen Winkel miteinander bilden. Jeder Hebel enthält '
eine Haltevorrichtung, die eine Bewegung des Endes des Bandes verhindert, bevor im Band eine Spannung erzeugt wird. Ferner enthält jeder Hebel eine Kerbvorrichtung, zum Kerben des Bandes und zum Verhindern einer Bewegung des Bandendes während der Zug auf das Band ausgeübt wird. Das Werkzeug enthält ferner eine Vor-
richtung zum Schwenken der Hebel, so daß die Haltevorrichtungen aufeinander zu schwenken. Die Kerbvorrichtungen werden durch eine andere Vorrichtung gedreht, um Kerben im Band zu bilden und das Band gegen eine Bewegung zu sichern, während die Spannung zur
Einwirkung gebracht wird.
25
Das erfindungsgemäße Werkzeug kann in einer Einrichtung verwendet werden, wie sie in der DE-OS mit der Priorität 24.10.1980 USA Nr. 200 539 (Kimbrough et al) beschrieben ist. Ferner kann das vorliegende Werkzeug dazu verwendet werden, ein Spannband herzustellen, wie es in der DE-OS mit der Priorität vom 24. Oktober 1980 USA Nr. 200 141 (Kimbrough) beschrieben ist.
Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
35
Es zeigen:
-8-1
Fig. 1 eine auseinandergezogene Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform des vorliegenden Werkzeuges; 5
Fig. 2 eine Seitenansicht des Werkzeuges gemäß Fig. 1;
Fig. 3 ein Querschnitt längs einer Linie 3-3 in Fig. 2; Fig. 4 ein Querschnitt längs einer Linie 4-4 in Fig. 2; Fig. 5 eine genauere Darstellung einer Haltevorrichtung;
Fig. 6 eine genauere Darstellung einer Kerbvorrichtung und 15
Fig. 7 ein fertiges gekerbtes und gequetschtes Band, das unter Verwendung des bevorzugten Werkzeuges hergestellt wurde.
Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Halte- und Kerbwerkzeug 10 enthält einen Support oder eine Trägeranordnung 11 mit einem zentrischen Längsschlitz 12. An der Trägeranordnung 11 sind zwei gleiche Hebel 13 und 14 so angebracht, daß sie bezüglich des Trägers um zwei Achsen 16 bzw. 17 schwenkbar sind. Eine fluidbetätigte Vorrichtung 18, bei der es sich um einen pneumatisch, hydraulisch oder anderweitig fluidbetätigten Zylinder handeln kann, ist am einen Ende des Trägers 11 befestigt. Bei Betätigung der Einrichtung 18 bewegt sich ein öhr oder ein Bügel 19, die an der druckmittel betätigten Einrichtung 18 über eine Stange 21 verbunden ist, in Längsrichtung des Trägers längs des Schlitzes 12.
Mit dem Bügel 19 sind an einer Schwenkachse 22 zwei Betätigungslaschen oder -stangen 23 und 24 gekoppelt. Die Stangen 23, und 24 sind ferner mit den Hebeln 13 und 14 an zwei Schwenkachsen 26 und 27 gekoppelt. Bei Betätigung der Einrichtung 18, also des Druckzylinden's, wird also der Bügel 19 längs des Trägers 11 bewegt, wodurch dieStangen 23 und 24 geöffnet und geschlossen werden, um die Hebel
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13 und 14 um die Schwenkachsen 16 bzw. 17 zu schwenken.
Der Hebel 13 enthält ein Kerbglied 28, dessen eines Ende um eine Achse 29 schwenkbar am Hebel 13 angelenkt ist. Das andere Ende des Kerbgliedes 28 ist drehbar mit einem Ende einer Betätigungslasche oder -stange 31 verbunden. Das andere Ende der Betätigungsstange 31 kann auf einer Rolle 34 in einem Schlitz 32 in einer Seitenplattenstange 33 gleiten, die einen Teil des Hebels 13 bildet. Die Rolle 34 ist mit einer anderen fluidbetätigten Vorrichtung 35 gekoppelt, wie einem pneumatischen oder hydraulischen Zylinder. Eine Betätigung der Vorrichtung 35 bewirkt, daß die Rolle 34 im Schlitz 32 entlang rollt, wodurch das Kerbglied 28 bezüglich des
Hebels 13 um die Achse 29 gedreht wird.
Der Hebel 14 gleicht dem Hebel 13 und enthält ein Kerbglied 36, das um eine Achse 38 schwenkt, wenn eine Verbindungsstange 37 durch eine vom Hebel 13 getragene Fluidvorrichtung 39 betätigt
wird, die der Vorrichtung 35 entSDricht. Die Hebel 13 und 14 weisen ferner Halteglieder 41und 42 / welche um Achsen 16 und 17 schwenkbar mit den Seitenplatten 11a des Trägers 11 gekoppelt sind.
Das Kerbglied 28 ist drehbar mit dem Halteglied 41 gekoppelt, wel-
ches seinerseits am Träger 11 angelenkt ist. Durch eine Betätigung der Druckmittel-Vorrichtung 18 wird also die Stange 23 so bewegt, daß sowohl das Halteglied 41 als auch das Kerbglied 28 sich gleichzeitig drehen, wenn der Hebel 13 um die Achse 16 schwenkt. Durch Betigung der Druckmittel vorrichtung 35, die am Hebel 13 angebracht
ist, wird jedoch das Kerbglied 28 um die Achse 29 geschwenkt, während der Hebel 13 und das Halteglied 21 stationär bleiben.
Wie Fig. 3 zeigt, enthält der Träger 11 zwei beabstandete parallele Seitenplatten 11a. Neben den Seitenplatten 11a befinden sich zwei Halteglieder 41 und zwei zusätzliche, jedoch kürzere Halteglieder 41a sind im Abstand zwischen den Haltegliedern 41 ange-
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ordnet. Wie unten noch erläutert werden wird, sind die Halteglieder 41 und 41a durch Zwischenräume 40 getrennt, welche mehrere Kerbglieder 28 aufnehmen. Die Seitenplatten 11a sowie die Halteglieder 41 und 41a werden durch einen Stift 43 zusammengehalten, der bezüglich der Schwenkachse 16 zentriert ist. Durch das andere Ende der Halteglieder 41a erstreckt sich eine Buchse 44, um den Abstand der Halteglieder 41 und 41a sowie den gewünschten Abstand zwischen den Seitenplatten 11a aufrecht zu erhalten. Durch eine Kopplungsvorrichtung 46, wie einen Schraubenbolzen und eine Mutter werden diese Verhältnisse für dauernd aufrecht erhalten.
Die anderen Enden der längeren Halteglieder 41 sind zwischen den beiden gleichen Seitenplattenlaschen oder -stangen 33 angeordnet. Diese Enden der Halteglieder 41 sitzen drehbar auf einem Stift 45, der bezüglich der Schwenkachse 26 zentriert ist. Der Stift 45 sitzt außerdem im einen Ende der beiden Betätigungsstangen 23. Die anderen Enden der Betätigungsstangen 23 (und außerdem die Betätigungsstangen 24, die mit dem Hebel 14 gekoppelt sind) nehmen einen Stift on
47 auf, der bezüglich der Achse 22 zentriert ist. Der Stift 47
reicht außerdem durch das uhr oder den Bügel 19, welcher Schlitze
48 aufweist, die die flachen Betätigungsstangen 23 und 24 aufnehmen. Die Enden des Stiftes 47 gleiten i.'niden Lang löchern oder Schlitzen 12 der Sei tenplatten 11a, wenn die Fluidvorrichtüng 18
betätigt wird.
Fig. 4 zeigt, wie die Kerbglieder 28 in den Zwischenräumen zwischen den Haltegliedern 41 und 41a angeordnet sind. Die Halteglieder 41, 41a und die Kerbglieder 28 werden bei der Achse 29 von einem Stift
51 durchsetzt. Die Länge des Stiftes 51 stimmt mit der der Buchse
44 (Fig. 3) überein, um die Seitenplatten 11a im richtigen Abstand zu halten. Die anderen Enden der Kerbglieder 28 sind drehbar auf einem Stift 52 gelagert, der außerdem durch ein Ende jeder Betätigungsstangen 31 geht. Die anderen Enden der Betätigungsstangen 35
sitzen drehbar auf einer Welle 53, die außerdem in einem uhr oder
Bügel 54 sitzt. Die Welle 53 geht außerdem durch die Rollen 34. Der Bügel 54 ist mit der Kolbenstange 56 der Fluidvorrichtung 35 gekoppelt, so daß er zwischen den beiden Seitenplattenstücken 33 gleiten kann, während die Rollen 34 in den Schlitzen 32 laufen, wenn die Fluidvorrichtung 35 betätigt wird. Bei der Verschiebung des Bügels 54 werden die Kerbglieder 28 bezüglich der Hälteglieder 41 und 41a um den Stift 51 gedreht.
Fig. 5 ist eine perspektivische Darstellung eines der Halteglieder 41 und zeigt, wie alle Halteglieder 41 und 41a am Halteende ausgestaltet sind, um einen Streifen vor dem Kerben durch die Kerbglieder 28 zu halten. Das Halteende des Haltegliedes 41
weist einen U-förmigen Teil 61 auf, dessen einer Schenkel 62 kurzer als der andere Schenkel 63 ist. Diese Längendifferenz ermöglicht es dem Schenkel 62, sich Über das zu halternde Band zu drehen, so daß die Biegung oder der Grund des "U".am Rand des Bandes anliegt. Der Abstand zwischen Innenflächen der Schenkel 62 und 63
ist etwas größer als die Dicke des Bandes. Die Innenfläche des Schenkels 63 ist eben, so daß das Band an ihr anliegen kann und durch diese Fläche unterstützt wird, wenn die Kerbglieder 28 zur Bildung von Kerben im Band an diesem angreifen. Der Stift 43 (Fig.
3) wird von einem Loch 59 aufgenommen, so daß das Halteglied 41
bezüglich des Trägers 11 um die Achse 16 schwenken kann.
Die Halteglieder 42 des Hebels 14 haben die gleiche Konfiguration wie die Halteglieder 41 des Hebels 13. Wie Fig. 2 zeigt, sind die Hebel 13 und 14 so angeordnet, daß die Biegungen der U-förmigen
Enden einander zugewandt sind..Wenn sich also die Kolbenstange auf die Achsen 16 und 17 zu bewegt, führen die Biegungen der unförmigen Enden eine Schließbewegung aufeinander zu aus. Die Schwenkachsen 16 und 17 sind so beabstandet, daß die Biegungen der U-förmigen Enden die Ränder des zu spannenden Bandes fest halten und damit das Spannband fixieren, ohne es zu deformieren oder zu biegen.
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Fig. 6 ist eine perspektivische Darstellung eines der Kerbglieder 28 und zeigt, wie alle Kerbglieder 28 und Betätigungsstangen 31 geformt und miteinander gekoppelt sind. Das Kerbglied 28 weist ein Loch 64 für den Stift 51 (Fig. 4) auf, so daß es sich bezüglich der Halteglieder 41 um die Achse 29 drehen kann. Das Loch 64 fluchtet mit einem im Halteglied 41 vorgesehenen Loch 66, durch das sich der Stift 51 ebenfalls erstreckt. Das Kerbglied 28 und die Betätigungsstange 31 haben ferner Löcher 67 für den Stift 52 (Fig. 4). Das andere Ende der Betätigungsstange 31 hat ein Loch 68 für die ebenfalls in Fig. 4 dargestellte Welle 53. Das Ende des Kerbgliedes 28, das der Achse 29 benachbart ist, läuft in eine Spitze mit einer Schneidkante 69 aus, die dazu dient, das Band vor dem Erzeugen der Spannung mit Kerben zu versehen.
Fig. 7 soll das Verständnis der Arbeitsweise der vorliegenden Einrichtung erleichtern. Die abgeschnitten gezeichneten Enden 71 und 72 des Bandes 70 sind in Wirklichkeit miteinander verbunden, so daß ein Ring oder eine Schleife gebildet ist, die eine gegen Implosion zu sichernde Kathodenstrahlröhre umfaßt. Ein weiteres, geschnitten gezeichnetes Ende 73 ist mit einem Bandvorrat verbunden, an diesem Ende des Bandes würde eine Zugvorrichtung angebracht sein. Das verbleibende innere Ende 74 wird durch das vorliegende Halte- und Kerbwerkzeug gehalten, um zu verhindern, daß sich das Ende 74 bezüglich des Kolbens der Kathodenstrahlröhre bewegt, wenn auf das Ende 73 ein Zug ausgeübt wird.
Beim Anbringen des Implosionsschutzbandes wird das Ende 74 des Bandes in die Nähe des gegen Implosion zu schützenden Kolbens gebracht. Das vorliegende Halte- und Kerbwerkzeug wird dann entweder von Hand oder automatisch derart in die Nähe des Bandes gebracht, daß das Ende 74 zwischen den U-förmigen Enden 61 der Halteglieder 41 und 42 liegt. Die Fluidvorrichtung 18 wird betätigt, so daß sich der Bügel 19 in Richtung auf die Achsen 16 und 17 bewegt und die Hebel 13 und 14 nach außen vom Träger 11 wegschwenken. Die Biegungen der
U-förmigen Enden der Halteglieder schließen sich dadurch um das Band und greifen an den Rändern des Endes 74 des Bandes an. Die Fluidvorrichtungen 35 und 39 werden betätigt, so daß die Kerbglieder 28 und 36 um die Achsen 29 bzw. 3ü schwenken. Durch diese Schwenkung werden die Schneidkanten 69 der Kerbglieder in Berührung mit der Oberfläche des Bandes gebracht, die der Kathodenstrahlröhre zugewandt ist. Beim anfänglichen Kontakt zwischen den Schneidkanten 69 und dem Band 70 wird letzteres gegen die flachen Innenflächen der langen Schenkel 63 der Halteglieder 71 gedrückt und
durch diese Flächen unterstützt. Beim Weiterschwenken der Kerbglieder 28 und 36 bilden die Schneidkanten 69 Kerben 76 im Ende 74 des Bandes. Die Bildung der Kerben 76 hat das Entstehen von Laschen oder streifenförmigen Randstücken zur Folge, die beim Kerben verbleiben. Diese Laschen stehen zwischen den beiden Stücken
des Streifens vor, so daß das unmittelbar benachbarte überlappende Ende 71 des Bandes 70 sich nicht an den Kolben der Kathodenstrahlröhre anlegt bzw. annähern kann, nachdem das Halte- und Kerbwerkzeug entfernt worden ist. Dies hat den Vorteil, daß die Spannung wesentlich weniger nachläßt als es bisher der Fall war. Die
Drehung der Kerbglieder 28 und 36 ist so begrenzt, daß die spitzen Enden der Kerbglieder in den Kerben 76 bleiben und die Streifen oder Laschen 79 zwischen den beiden Teilen des Bandes oder Streifens verbleiben. Die Endteile 61 der Halteglieder 41 und 42 haltern die Ränder des Bandes weiterhin fest zwischen den Kerben 76 und
die spitzen Enden verbleiben in den Kerben. Wenn also das Band anschließend unter Zug gesetzt wird, kann sich das innere Ende 74 bezüglich der Kathodenstrahlröhre nicht bewegen. Das feste Halten wird in erster Linie durch die Wechselwirkung zwischen den Kerben 76 und den Seiten der Schneidkanten 69 erreicht. Größeren Zugkräf-
ten kann daher einfach durch eine Erhöhung der Anzahl der Kerbglieder 28 Rechnung getragen werden. Die Tiefe der Kerben 76 hat ebenfalls einen Einfluß auf den maximalen Zug, dem Widerstand geleistet werden kann. Bei dem erhöhten Zug kann daher auch durch Vergrößerung
des Hubes der Vorrichtung 35 Rechnung getragen werden. Die Tiefe 35
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der Kerben ist vorzugsweise jeweils etwa 6% bis 8% der Breite des Bandes. Nachdem die gewünschte Spannung erzeugt worden ist, wird eine Hülse oder Klammer 77 bekannten Typs um den Überlappungsbereich des Bandes gequetscht, so daß die Spannung im Band erhalten bleibt. Anschließend wird die Spannvorrichtung entfernt und das Ende 73 des Bandes wird von der Vorratsrolle abgetrennt. Da der kurze Schenkel 62 des U-förmigen Endes der Halteglieder 41 und 41a dünn ist, wird für das Einsetzen des Werkzeuges nur ein Minimum an Zwischenraum zwischen dem Band und dem Kolben benötigt. Dementsprechend ist auch nur ein Minimum an Überspannung erforderlich, um nach Entfernen des Haltewerkzeuges die gewünschte Restspannung von beispielsweise 675 Kilopond zu erzeugen. Nach dem Spannen werden die druckmittel betätigten Vorrichtungen 35 und 39 in der entgegengesetzten Richtung verstellt, so daß sich die Schneidkanten 69 vom Band lösen. Schließlich werden die Hebel 13 und 14 mit der Vorrichtung 18 nach innen zum Träger 11 geschwenkt, um die Enden 61 der Halteglieder vom Band zu entfernen.

Claims (15)

  1. Halte- und Kerbwerkzeug für ein Spannband Patentansprüche
    \J Halte- und Kerbwerkzeug (10) zum Anbringen eines banderoleartigen Bandes (70) an einem Gegenstand, gekennzeichnet durch eine bewegliche Trägeranordnung (11), die in der Nähe des Bandes (70) und des Gegenstandes positionierbar ist; durch mehrere Hebel (13, 14), die an der Trägeranordnung (11) angelenkt sind, einen Winkel miteinander bilden und jeweils eine Vorrichtung (41, 42) zum Haltern des Bandes und zum Verhindern einer Relativbewegung zwischen einem Bandende, dem Gegenstand und der Trägeranordnung vor dem Spannen des Bandes und eine Vorrichtung (28, 31; 36, 37) zum Kerben des Bandes, um eine Relativbewegung zwischen dem Band, dem Gegenstand und der Trägeranordnung während des Spannens zu verhindern, aufweisen; eine Schwenkvorrichtung (18, 19, 23, 24) zum Schwenken jedes Hebels,um die Haltevorrichtung in Schließrichtung zu schwenken und die Ränder des Bandendes festzuhalten; und durch eine Vorrichtung (35, 39, 54),
    '
    die die Kerbvorrichtung bezüglich der Haltevorrichtung dreht,· um Kerben (76) im Bandende (74) zu bilden.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzei chnet, daß die Haltevorrichtung ein U-förmiges Ende (61) enthält, das so angeordnet ist, daß die Biegung des "U" an einem Rand des Bandes angreift.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzei chnet, daß die Kerbvorrichtung einen schneidenartigen Vorsprung (69) zum Schneiden einer Kerbe in den Streifen aufweist.
  4. 4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzei chnet, daß mehrere Haltevorrichtungen und mehrere Kerbvorrichtungen derart alternierend nebeneinander angeordnet sind, so daß die Kerbvorrichtungen bezüglich der Haltevorrichtungen drehbar sind.
  5. 5. Werkzeug nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Schwenkvorrichtung, die einen fluidbetätigten Zylinder (18) enthält, der mit den Hebeln (13, 14) zu deren gleichzeitiger Bewegung gekoppelt ist.
  6. 6. Werkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzei chnet, daß der Zylinder (18) mit einer geschlitzten Platte (19) und mit Stangen (23, 24,) durch die die Hebel (13, 14) schwenkbar mit der Platte (19) gekoppelt sind, verbunden ist.
  7. 7. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Drehvorrichtung Fluidzylinder (35, 39) zum Drehen der Kerbvorrichtung bezüglich der Haltevorrichtung enthält.
    ·'■ - ' "* "" 3Κ2Ί6Ό
  8. 8. Werkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Πuidzylinder (35, 39) zusammen mit den Hebeln (13, 14) beweglich sind.
  9. 9. Werkzeug nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (13, 14) derart an der Trägeranordnung (11) angebracht sind, daß ihre U-förmigen Enden einander zugewandt sind und daß die Haltevorrichtungen so beabstandet sind, daß die Biegungen der 11U" an den Rändern des Bandes angreifen, wenn die Hebel durch die Schwenkvorrichtung nach innen geschwnkt sind.
  10. 10. Werkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzei chnet, daß das U-förmige Ende einen kurzen Schenkel (62), der es dem U-förmigen Ende ermöglicht, das Band aufzunehmen, und einen langen, abgeflachten Schenkel (63), der das Band unterstützt, wenn die Kerbvorrichtung am Band angreift, aufweist.
  11. 11. Werkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennz e i chnet, daß zwei der Arme derart an der Trägeranordnung (11) angelenkt sind, daß sie in der gleichen Ebene schwenken.
  12. 12. Werkzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägeranordnung geschlitzte parallele Platten (11a) aufweist, die auf entgegengesetzten Seiten der Hebel angeordnet sind.
  13. 13. Werkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehvorrichtung einen fluidbetätigten Zylinder (35, 39) mit einer geschlitzten öse (54) aufweist, die derart schwenkbar mit den Hebeln gekoppelt ist, daß diese gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen schwenken.
    3H2160
  14. 14. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, daß die Kerbvorrichtung ein Klingenteil (28)
    enthält, dessen eines Ende den schneidenartigen Vorsprung aufweist und drehbar mit der Haltevorrichtung gekoppelt ist, und daß das andere Ende des Klingenteils durch eine Stange (31) mit der Drehvorrichtung gekoppelt ist.
    10
  15. 15. Werkzeug nach Anspruch H, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung so bemessen ist, daß er
    bis zu einer Tiefe von etwa 6 bis 8% der Breite des Streifens reicht.
    15
DE3142160A 1980-10-24 1981-10-23 Kraftbetriebenes Halte- und Kerbwerkzeug für ein Spannband, insbesondere zum Anbringen eines Implosionsschutzbandes an einer Kathodenstrahlröhre Expired DE3142160C2 (de)

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