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DE1013681B - Abdichtungsvorrichtung an drehbaren Gichtverschluessen von Schachtoefen, insbesondere Hochoefen - Google Patents

Abdichtungsvorrichtung an drehbaren Gichtverschluessen von Schachtoefen, insbesondere Hochoefen

Info

Publication number
DE1013681B
DE1013681B DED19248A DED0019248A DE1013681B DE 1013681 B DE1013681 B DE 1013681B DE D19248 A DED19248 A DE D19248A DE D0019248 A DED0019248 A DE D0019248A DE 1013681 B DE1013681 B DE 1013681B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
sealing
furnaces
sealing device
adjustable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED19248A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Kloubertz
Karl Eichhorn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dinglerwerke AG
Original Assignee
Dinglerwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dinglerwerke AG filed Critical Dinglerwerke AG
Priority to DED19248A priority Critical patent/DE1013681B/de
Priority to LU33297A priority patent/LU33297A1/fr
Publication of DE1013681B publication Critical patent/DE1013681B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Abdichtungsvorrichtung an drehbaren Gichtverschlüssen von Schachtöfen, insbesondere Hochöfen Die Erfindung bezieht sich auf eine Abdichtungsvorrichtung an drehbaren Gichtverschlüssen von Schachtöfen, insbesondere Hochöfen. Eine besondere Schwierigkeit beim Bau derartiger Ofenverschlüsse bildet die Abdichtung des dreh-baren Ofenteiles gegenüber dem feststehenden Teil deshalb, weil die Ab- dichtung so gestaltet sein muß, daß sie eine gegenseitige Verschiebung beider Teile in axialer und radialer Richtung zuläßt.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Abdichtung des drehbaren Ofenteiles gegenüber dem fesitstehenden Teil mittels eines an dem Drehtrichter befestigten Druckringes und einer dazu passenden ortsfesten, ringförmigen Dichtungsmasse zu bewirken. Eine derartige Abdichtungsvorrichtung ist jedoch nur dann wirksam. -wenn der auf den Gleitring ausgeübte Anpreßdruck derart veränderlich ist, daß die Abdichtun-, welche der auf dem feststehenden Ofenverschlußteil schleifende Gleitring zwischen dem Ofenkopf und der Atmosphäre bewirkt, auch dann gewährleistet wird. wenn der drehbare Ofenteil beispielsweise beim Zuschlagen der Gichtglacke angehoben wird.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurc#h erreicht, daß in einem auf der Gichthaube gasdicht befestigten Ringgehäuse nachstellbare Federn angeordnet sind, welche die ringförmige Di#chtungsmasse an den sich mit dem Drehtrichter drehenden Schleifring stetig anpressen.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Einrichtung so getroffen, daß der Anpreßdruck der Federn durch eine aus einer nachstellbaren Spannschraube hestebenden Spannvorrichtung -einstellbar ist, wobei letztere a;us einer miteiner Wandermutter verschenen Spindel bestehen kann.
  • Es ist zwar auch ein Vorschlag bekalintge#-#VOTd,-,n, "vona-ch die Dichtung von Schleifring und Dichtungsmasse durch Federkraft bewirkt wird. Der Federweg wird aber von einer Kompensatorwelle hergeleiteet, die vorgespannt in den Verschluß eingebaut werden muß und im Zu,-,- der Abnutzung der Dichtungsma:sse Zn ihre Vorspannung verliert. Demgegenüber kann mit der Federung nach der Erfindung ohne Außerbetriebsetzung des Ofens und ohne Ausbau irgendwelcher Ofenteile bei abgenutzter Dichtungsmasse, die einem erheblichen Verschleiß unterliegt, der Anpreßdruck oder Dichtungsdruck verändert, wiederhergestellt und in seiner ursprünglichen Stärke aufrechterhalten v,#e#rd"-n. Überdies lassen sich mit der Einrichtung nach der Erfindung Unebenheiten der Dichtung dadtiTch überwinden, daß einzelne Druckpunkte durch Verstellung der Federkraft eingestellt werden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung in Form von Hochofengichtverschlüssen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch den Gichtverschluß und Fig. 2 und 3 einen senkrechten Schnitt durch die Abdichtungsvorrichtungen.
  • Der drehbare Ofenteil 1 des Hochofengichtversichlusses ist am Auß2nmantel mit den waagerecht und parallel zueinander verlaufenden ringförmigen Flanschen 2, 3 ausgestattet, in welche keilförmige Laufringe 4 -, 5 eingesetzt sind. An die Flansc#he schließen sich die ortsfest angebrachten Führungsrollen 6 an. Zwischen di--, keilförmigen Laufringe 4, 5 sind die konisch ausgebildeten Tragrolken 7 eingeführt, welche die Abstützung des dr-ehbaren Teiles 1 bewirken und eine radiale Führung und Regelung der Stellung des Drehtrichters ermöglichen. D ie B.cschickungsschleuse ist durch die erfindungsgemäße Abdichtungsvorriehtung nach außen abgeschlossen. Im Ob-erteil des auf der Gichthaube 8 gasdicht befestigten Ringgehäuses 9 ist die Dichtungsinasse 10 eingehettet, welche durch die lösbaren Winkelringsegmente- 11 gehalten wird (Fig. 2). Diese Winkelsegmente können derart angeschraubt werden, daß gegebenenfalls ein seitlicher Druck auf die Dichtung ausgeübt wird. Durch die Stellschraube 12 wird der Fedürteller 13 mit seinem Führungsbolzen 14 in die Höhe geschraubt, wodurch der Stempel 15 in die dafür vorgesehene Öffnung des Ringgehäuses 9 so weit eingeschoben wird, bis er auf dem unter der Dichtungsmasse 10 angeordneten Stahlring 16 anliegt. Durch weiteres Hochdrehen der Stellschraube 12 wird die Feder 17 gespannt und erzeugt nun den zum Abdichten erforderlichen Anpreßdruck, indem die Dichtmasse 10 gegen den Sehleifring 18 des Drehtrichters drückt. Der Federteller 13 ist seitlich durch Gehäuserippen und den Deckel 19 geführt. Am Stelle der Stellschraube 12 (Fig. 2) ist bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform die Spindel 20 angeordnet, die in den Fußflansch des Ringgehäuses 9 eingesetzt ist. Beim Drehen dieser Spindel wird die Wandermutter 21 in die Höhe gedreht, d.ie Feder 17 gespannt und die Dichtmasse 10 an den Schleifring 18 des Drehtrichters angedTückt.

Claims (3)

  1. PATFNTANSPRÜCHF: 1. Abdichtungsvorrichtung an drehbaren Gichtverschlüssen von Schachtöfen, insbesondere Hochöfen, mit einem an dem DrehtrichteT befestigten Druckring und einer dazu passenden ortsfesten, ringförrnigen Diehtungsmasse, wobei die Dichtung von Druckring und Dichtungsmasse durch Federkraft bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in einem auf der Gichthaube (8) gasdilcht befestigten Ringgehäuse (9) nachstellbare FedeTn angeordnet sind, welche die ringförmige Dichtungsmasse (10) an den sich mit dem Drehtrichter (1) drehenden Schleifring (18) stetig anpresse#n.
  2. 2. Abdichtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anpreßdruck der Federn (17) durch eine aus einer nachstellbaren Spannschraube (12) bestehenden Spannvorrichtung veränderlich einstellbar ist. 3. Abdichtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anpreßdruck der Federn (17) durch eine Spannvorrichtung, die aus einer mit einer Wandermutter (21) versehenen Spindel (20) besteht, veränderlich einstellbar ist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr, 459 775; britische Patentschrift Nr. 651429.
DED19248A 1954-12-03 1954-12-03 Abdichtungsvorrichtung an drehbaren Gichtverschluessen von Schachtoefen, insbesondere Hochoefen Pending DE1013681B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED19248A DE1013681B (de) 1954-12-03 1954-12-03 Abdichtungsvorrichtung an drehbaren Gichtverschluessen von Schachtoefen, insbesondere Hochoefen
LU33297A LU33297A1 (de) 1954-12-03 1955-01-06

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1013681B true DE1013681B (de) 1957-08-14

Family

ID=7036312

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED19248A Pending DE1013681B (de) 1954-12-03 1954-12-03 Abdichtungsvorrichtung an drehbaren Gichtverschluessen von Schachtoefen, insbesondere Hochoefen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1013681B (de)
LU (1) LU33297A1 (de)

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WO1995034689A1 (fr) * 1994-06-14 1995-12-21 Paul Wurth S.A. Dispositif de suspension pour un corps en rotation
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Also Published As

Publication number Publication date
LU33297A1 (de) 1955-03-07

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