DE1013003B - Anordnung zur funkenfreien Kommutierung von Wechselrichtern - Google Patents
Anordnung zur funkenfreien Kommutierung von WechselrichternInfo
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- DE1013003B DE1013003B DEL22329A DEL0022329A DE1013003B DE 1013003 B DE1013003 B DE 1013003B DE L22329 A DEL22329 A DE L22329A DE L0022329 A DEL0022329 A DE L0022329A DE 1013003 B DE1013003 B DE 1013003B
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M1/00—Details of apparatus for conversion
- H02M1/20—Contact mechanisms of dynamic converters
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- Power Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHES
Bei Wechselrichtern, die nach dem Zerhackerprinzip arbeiten, wird abwechselnd die eine und die andere
Hälfte der mit einer Mittelanzapfung versehenen Primärwicklung des Wechselrichtertransformators
durch das schaltende Element (schwingende Zunge, rotierender Quecksilberstrahl) an die Batteriespannung
gelegt. Die beiden Wicklungshälften führen abwechselnd den erforderlichen Magnetisierungsstrom
und sind für die Ausbildung jeweils einer Halbwelle der zu erzeugenden Wechselspannung verantwortlich.
Der Übergang von einer Halbwelle zur nächsten — genannt Wechselrichterkommutierung — vollzieht sich
in der Weise, daß das schaltende Element die eine Wicklungshälfte von der Batterie abschaltet, dann
folgt eine für die Batterie stromlose Lücke, während welcher sich das schaltende Element von einem Kontakt
zum nächsten bewegt, und schließlich wird die andere Wicklungshälfte an die Batterie angeschlossen.
Es ist nun nicht möglich, den Magnetisierungsstrom am Ende einer Halbperiode einfach abzuschalten. Das
würde wegen des erzeugten Lichtbogens zur Zerstörung des Schaltorgans führen. Es ist bekannt, parallel
zur Transformatorwicklung einen Kommutierungskondensator vorzusehen, der die Aufgabe hat, während
der Kommutierungslücke den Magnetisierungsstrom des Transformators weiterfließen zu lassen.
Dieser Kondensator bildet mit der Transformatorinduktivität einen Schwingungskreis, der während
der Kommutierungslücke in Funktion tritt. Die am schaltenden Organ (schwingende Zunge, rotierender
Quecksilberstrahl) nach der Kontakttrennung auftretende Spannung (Schalterspannung) wird nunmehr
durch den Verlauf der am Kommutierungskondensator auftretenden Spannung bestimmt. Für das Auftreten
von Lichtbogen bei der Kontakttrennung ist maßgebend, ob die Anstiegsgeschwindigkeit der Spannung
größer oder kleiner ist als die Durchschlagsfestigkeit der Schaltstrecke nach der Kontakttrennung.
Bei gegebener Wechselrichterkonstruktion besteht zur Verbesserung der Kommutierung nur die Möglichkeit,
den Kommutierungskondensator immer mehr zu vergrößern. Diesem Verfahren sind aber praktische und
wirtschaftliche Grenzen gesetzt.
Die Erfindung geht einen anderen Weg. Zum Zwecke funkenfreien Schaltens muß verhindert werden,
daß sich der Kommutierungskondensator zu schnell entlädt. Diesem Zwecke diente in bisher bekannter
Weise die Vergrößerung der Kapazität. Erfindungsgemäß wird dem kleiner als an sich notwendig
ausgelegten Kommutierungskondensator ein zusätzlicher Schwingungskreis von solcher Eigenfrequenz
parallel geschaltet, daß dieser während der Kommutierungslücke auf den Kommutierungskondensator im
Sinne einer Aufrechterhaltung des augenblicklichen Anordnung zur funkenfreien
Kommutierung von Wechselrichtern
Kommutierung von Wechselrichtern
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs - G. m. b. H., Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Dipl.-Ing. Karl Brehm, Berlin-Lankwitz,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Ladungszustandes rückwirkt. Die Verwendung von Schwingungskreisen als Siebglieder ist an sich bekannt.
Neu jedoch ist die Anordnung mit einem Kommutierungskondensator angegebener Bemessung zur Verbesserung
der Kommutierung.
An Hand von Fig. 1 sei der Erfindungsgedanke näher erläutert. Die Batterie 1 speist den Wechselrichtertransformator
3 über den Wechselrichter 2. Dem Transformator 3 ist sekundärseitig ein kleiner
Kommutierungskondensator 4 parallel geschaltet. Es ist für die vorliegende Erfindung ohne Belang, ob der
Kondensator 4 primär- oder sekundärseitig an den Transformator angeschaltet wird. Die Induktivität 7
bildet mit der Kapazität 6 den an sich bekannten Schwingungskreis. Der Verbraucher ist mit 15 bezeichnet.
Die Fig. 2 und 3 zeigen beispielsweise weitere An-Ordnungen des Kommutierungsschwingungskreises.
Die der Fig. 1 entsprechenden Schaltelemente wurden mit gleichen Bezugszeichen versehen. Wird zu Beginn
einer Halbwelle die eine Wicklungshälfte des Transformators 3 über das schaltende Element 2 an die
Batterie angeschlossen, so wird zunächst der Kommutierungskondensator 4 über die Transformatorstreuinduktivität
5 aufgeladen. Die Einschaltschwingung des Kondensators 4 ist nach wenigen Perioden hoher
Frequenz abgeklungen und hat keinen weiteren Ein-
nuß auf die zu erzeugende Halbwelle. Gleichzeitig wird aber auch der Schwingungskreis 6/7 an Spannung
gelegt, und der Kondensator 6 lädt sich über die Drosselspule 7 ebenfalls in Form einer Schwingung
auf. Die Frequenz dieser Schwingung liegt jedoch erfmdungsgemäß in der Nähe der Nennfrequenz des
Wechselrichters.
In Fig. 4 ist diese Schwingung dargestellt. Der Schwingkreisstrom /5/6 ist bis zum Zeitpunkt J1 ein
Ladestrom des Kondensators 6. Die Kondensator-
709 590/136
spannung Uce steigt. Nach dem Zeitpunkt J1 ist der
Schwingkreisstrom ein Entladestrom des Kondensators 6. Bis zum Zeitpunkt^ fließt der Strom/5/6
von dem Kommutierungskondensator 4 weg. Nach dem Zeitpunkt tt fließt er diesem zu und versucht,
dessen Spannung zu erhöhen bzw. der Entladung von Kondensator 4 entgegenzuwirken. Erfolgt die Kontakttrennung
am Wechselrichter 2 zu einer Zeit, die nach dem Zeitpunkt tx liegt, z. B. zum Zeitpunkt ia, so
wird erfindungsgemäß die Kommutierung des Wechselrichters durch den Rückstrom /5/6 unterstützt. Die
Schalterspannung us ist gleich der Differenz von
Batteriespannung E und eingeprägter EMK B1, wobei
E1 durch die Gesamtheit der auf der Sekundärseite
des Transformators befindlichen Induktivitäten und Kapazitäten beeinflußt wird. Aus Bemessungsgründen
ist jedoch hauptsächlich die Schwingung des Kreises 6/7 für den Verlauf von B1 bestimmend. us = E — B1.
Durch geeignete Bemessung kann erreicht werden, daß die Schalterspannung us positiv oder negativ,
aber auch, daß sie während der Kommutierungslücke fast Null wird. Der letztere Fall ist der erfindungsgemäß
angestrebte Fall. Wie Versuche ergeben haben, konnte auch bei großen Wechselrichterleistungen
noch eine praktisch funkenfreie Kommutierung erreicht werden.
Claims (3)
1. Anordnung zur funkenfreien Kommutierung von Wechselrichtern (Zerhackern), dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzlicher Schwingungskreis während der Kommutierungslücke auf den
kleiner als an sich notwendig ausgelegten Komnaii*
tierungskondensator im Sinne einer Aufrechterhaltung des augenblicklichen Ladungszustandes
rückwirkt. :
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eigenfrequenz des Kornmu--.,
tierungsschwingungskreises in der Nähe der Nennfrequenz
des Wechselrichters liegt. :
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekernt
zeichnet, daß der Kommutierungsschwingungs-,
kreis für jede Halbwelle der zu erzeugenden Wechselspannung wirksam ist. :■ :
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 590/136 7.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL22329A DE1013003B (de) | 1955-06-30 | 1955-06-30 | Anordnung zur funkenfreien Kommutierung von Wechselrichtern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL22329A DE1013003B (de) | 1955-06-30 | 1955-06-30 | Anordnung zur funkenfreien Kommutierung von Wechselrichtern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1013003B true DE1013003B (de) | 1957-08-01 |
Family
ID=7262354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL22329A Pending DE1013003B (de) | 1955-06-30 | 1955-06-30 | Anordnung zur funkenfreien Kommutierung von Wechselrichtern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1013003B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1244941B (de) * | 1960-01-14 | 1967-07-20 | Licentia Gmbh | Fremdgesteuerter Gegentaktwechselrihter |
-
1955
- 1955-06-30 DE DEL22329A patent/DE1013003B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1244941B (de) * | 1960-01-14 | 1967-07-20 | Licentia Gmbh | Fremdgesteuerter Gegentaktwechselrihter |
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