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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Spulenkörper oder Spulenwickelkörper für einen
Transformator, welcher in einem Mikrowellenherd, einer Klimaanlage,
einer elektromagnetischen Kochvorrichtung oder dergleichen eingebaut
ist, so dass er in einem Prüf-
oder Fühlteil
für elektrischen
Strom in einer Schaltung in einer Maschine verwendet werden kann.
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Wie
in der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung mit der Veröffentlichungsnummer S61-17724
offenbart und in der 8 gezeigt,
diese Art eines Transformators z.B. so ausgebildet, dass er eine
Primärwicklung 20 zum
Feststellen elektrischen Stroms, einen Spulenkörper 21, in welchem
die Primärwicklung 20 enthalten
ist, eine Sekundärwicklung 22,
welche um einen Wickelkörper
des Spulenkörpers 21 gewickelt
ist, Anschlussstifte 23, mit welchen Leitungsdrähte der
Sekundärwicklung 22 verbunden sind,
und einen Kern 24, welcher in dem Spulenkörper 21 mit
der Primärwicklung 20 und
der Sekundärwicklung 22 enthalten
ist, oder dergleichen, enthält.
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Bei
diesem Transformator ist die Primärwicklung 20 aus einem
dicken CP-Draht, d. h. ein weicher Stahldraht (insbesondere aus
anlegiertem Stahl), der mit Kupfer plattiert oder beschichtet ist
und ferner mit einem Lot (insbesondere Weichlot, niedrig schmelzendes
Lot, Pewterplattierung bzw. Zinnplattierung) plattiert oder beschichtet
ist oder einem Kupferdraht ausgebildet, der in im wesentlichen U-Form
gebogen ist und in ein Durchgangsloch 25 des Spulenkörpers 21 eingesetzt
ist, um in dem Spulenkörper 21 eingebaut
zu sein.
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In
diesem Fall wird z.B. ein Kleber zum Befestigen der Primärwicklung 20 an
dem Spulenkörper 21 verwendet.
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Alternativ
ist eine Öse
an jedem eines Paars von Schenkeln 20a der Primärwicklung 20 angebracht,
welche von der unteren Fläche
des Spulenkörpers 21 vorragen.
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Eine
andere Alternative ist das Formen der Primärwicklung 20 zugleich
mit dem Formen des Spulenkörpers 21.
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Wenn
jedoch ein Kleber zum Befestigen der Primärwicklung 20 an dem
Spulenkörper 21 verwendet
wird, hat dies den Nachteil, dass dies im Fertigungsprozess zu lange
dauert und die Fertigungssteuerung und die Fertigungskontrolle schwierig
auszuführen
sind.
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Wenn Ösen 26 verwendet
werden, hat dies den Nachteil, dass die Anzahl der Bauteile und
somit die Kosten erhöht
werden und dass ein Schritt für
ihren Einbau erforderlich ist.
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Wenn
die Primärwicklung 20 zur
gleichen Zeit geformt wird wie das Formen des Spulenkörpers 21,
so hat dies den Nachteil, dass das geformte Bauteil aufwändig und
teuer ist.
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Die
DE-A-197 28 667 beschreibt einen Hochspannungstransformator. Der
Hochspannungstransformator umfasst einen Kern mit geschlossenem
Magnetflusspfad, der aus mindestens zwei Kernteilen, mindestens
zwei Spulenhaltern, die auf den seitlichen Beinen des Kerns montiert
sind und einer Primärspule
und einer Sekundärspule
besteht. Der Spulenhalter verfügt über ein
Durchgangsloch zum Aufnehmen des seitlichen Beins, einen Flansch
auf der Niederspannungsseite und einen Flansch auf der Hochspannungsseite
in den Endabschnitten. Die Primärspule
ist in den Flansch auf der Niederspannungsseite eingesetzt, und
die Sekundärspule
ist regelmäßig und
geordnet auf den Spulenhalter zwischen den beiden Flanschen gewickelt.
Die Wicklungsrichtung der Sekundärspule
auf einen der Spulenhalter ist entgegengesetzt zu derjenigen der
Sekundärspule
auf dem anderen Spulenhalter. Die regelmäßig und geordnet gewickelten
Spulen und die entgegengesetzten Wicklungsrichtungen verringern die
Potentialdifferenz zwischen benachbarten Windungen in der Sekundärspule und
minimieren die Potentialdifferenz zwischen den einander gegenüberstehenden
Windungen der Sekundärspulen,
die parallel zueinander angeordnet sind. Im Ergebnis kann ein interner
Kurzschluss in einem Hochspannungstransformator aufgrund einer Entladung
zwischen den benachbarten Windungen oder einander gegenüberliegenden
Windungen wirkungsvoll verhindert werden.
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Die
DE-A-28 23 779 beschreibt einen Transformator mit mindestens zwei
Wicklungen von denen mindestens eine aus einer einzigen Windung
besteht, welche Wicklung elektrisch mit Anschlussstiften verbunden
sind von denen jeder aus einem Endteil eines lang gezogenen Halters
besteht, der in einem Kunststoffkörper derart eingebettet ist,
dass mindestens der als Anschlussstift dienende Endteil aus dem
Kunststoffkörper
herausragt, wobei der lang gezogene Leiter U-förmig gebogen ist und die aus
einer einzigen Windung bestehende Primärwicklung bildet, wobei dieser
Leiter in einem U-förmigen
ersten Kunststoffkörper
eingebettet ist, wobei die beiden Enden dieses Leiters aus den freien
Enden der die Schenkel des U-förmig
gebogenen Leiters umgebenen Teilen des ersten Kunststoffkörpers herausragen und
als Anschlussstifte für
diese Wicklung dienen, wobei dieser erste Kunststoffkörper in
einem Raum aufgenommen wird, der in einem zweiten Kunststoffkörper ausgenommen
ist, der mindestens eine weitere Wicklung des Transformators wie
die Anschlussstifte dieser Wicklung trägt und die Schenkel des U-förmig gebogenen Leiters sowie
diese Schenkel umgebenen Teile des ersten Kunststoffkörpers federnd
ausgebildet sind, und an den freien Enden dieser Teile Vorsprünge ausgebildet
sind, die beim Einstecken des ersten Kunststoffkörpers in den Raum-Zwecks-Verankerung
des ersten Kunststoffkörpers
hinter Flächen
des zweiten Kunststoffkörpers greifen.
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Es
ist die Aufgabe der Erfindung, einen Spulenkörper für einen Transformator zu schaffen,
welcher weder Kleber noch Ösen
erfordert und eine einfache Befestigung der Primärwicklung an dem Spulenkörper ohne
ein Ansteigen der Kosten erlaubt.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
durch einen Spulenkörper
mit den Merkmalen nach Patentanspruch 1, einem Transformator mit
einem Spulenkörper
nach Patentanspruch 8 sowie einem Verfahren zur Befestigung einer
Primärwicklung
in einem Spulen Körper nach
Patentanspruch 10. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand
der rückbezogenen
Unteransprüche.
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Vorteilhaft
wird eine Konfiguration bereitgestellt, bei der (Bezug nehmend auf
die beigefügten
Figuren):
ein Spulenkörper 1,
der mit einem Montagebereich 7 für die Primärwicklung ausgeformt ist und
ein Befestigungsbereich 8 für eine Primärwicklung an einer Außenfläche von
einem der Flansche 4 so vorgesehen sind, dass er nach außen vorragt;
Durchgangslöcher 9, 9' sind zu beiden
Seiten des Montagebereichs 7 und des Befestigungsbereichs 8 der
Primärwicklung
vorgesehen und ein Paar von Schenkeln 3a der Primärwicklung 3 zur
Feststellung des elektrischen Stroms sich durch die Durchgangslöcher 9, 9' erstreckt,
der
Befestigungsbereich 8 für
die Primärwicklung
mit einem Fenster 12 versehen ist, in welches eine Einspanneinrichtung
eingesetzt ist;
wobei das Fenster 12 mit konkaven
Befestigungsbereichen 12a ausgebildet ist,
wobei jeder
der Schenkel 3a der Primärwicklung 3 in das
Durchgangsloch 9 des Montagebereichs 7 der Primärspulen,
das Fenster 12 und das Durchgangsloch 9' des Befestigungsbereichs 8 der
Primärspule eingesetzt
sind; und
wobei jeder der Schenkel 3a, die in dem
Fenster 12 positioniert sind, durch die Einspanneinrichtung
zu jeder der Befestigungsbereiche 12a gebogen sind, an
denen sie befestigt werden sollen.
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In
diesem Falle sind die Befestigungsbereiche 12a an beiden
Seitenflächen
des Fensters 12 ausgebildet.
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Alternativ
ist das Fenster 12 in dessen Mittelbereich mit einer Säule 8a ausgebildet,
welche an deren beiden Seitenflächen
mit den Befestigungsbereichen 12a ausgebildet ist.
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Alternativ
ist das Fenster 12 an einer Innenfläche von ihm mit den Befestigungsbereichen 12a ausgebildet.
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Zusätzlich sind
Positionierungsteile 10 zur Positionierung der Primärwicklung 3 an
einer oberen Fläche
des Montagebereichs 7 der Primärwicklung ausgebildet und eine
Wand 11 ist an jedem der beiden Enden des Montagebereichs 7 der
Primärwicklung
ausgebildet.
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Darüber hinaus
ist die Einspanneinrichtung 14 mit einem Vorsprung 14b, 14c, 14d ausgebildet, wodurch
jeder Schenkel 3a, welches in dem Spulenkörper 1 angebracht
ist und in dem Fenster 12 positioniert ist, teilweise so
weggedrückt
wird, dass er gebogen wird.
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Darüber hinaus
ist der Oberteil der Form- bzw. Einspanneinrichtung 14 im
Wesentlichen in L-Form ausgebildet bzw. gebogen, wobei an seinem abgebogenen
Teil 14a die Vorsprünge 14b, 14c, 14d in
im wesentlichen V-Form vorgesehen sind.
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Nachfolgend
wird die Erfindung in beispielhafter Weise und unter Bezugnahme
auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
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1 eine
auseinandergebaute perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
Seitenansicht, welche die erste Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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3 eine
Stirnansicht, welche die erste Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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4 eine
Stirnansicht der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung im zusammengebauten Zustand;
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5A bis 5D jeweils
Ansichten, welche einen Vorgang des Zusammenbaus des Spulenkörpers für einen
Transformator gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigen;
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6A eine
Stirnansicht eines wesentlichen Teils einer zweiten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung; und
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6B eine
perspektivische Ansicht der Einspanneinrichtungen, die in dieser
Ausführungsform
verwendet werden;
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7A eine
Stirnansicht eines wesentlichen Teils einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
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7B eine
Schnittansicht entlang der Linie B-B' von 7A; und
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7C eine
Seitenansicht einer in dieser Ausführungsform verwendeten Einspanneinrichtung; und
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8 eine
perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Ausführungsform.
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Bei
der vorliegenden Erfindung wird eine Primärwicklung 3 in einen
Spulenkörper 1 eingesetzt, um
dort befestigt zu werden. Der Spulenkörper 1 ist mit einem
Fenster 12 ausgebildet, welches mit einem konkaven Befestigungsbereich 12a ausgebildet
ist. Ein Paar Schenkel 3a der Primärwicklung 3, welche in
dem Fenster 12 positioniert sind, sind zum Befestigungsbereich 12a hin
durch Einsetzen einer Einspanneinrichtung 14 von außen in das
Fenster 12 gebogen, wodurch eine leichte und einfache Befestigung
ermöglicht
wird.
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Ausführungsform 1:
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1 zeigt
eine perspektivische Ansicht, welche eine Ausführungsform eines Spulenkörpers für einen
Transformator gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt. 2 ist eine Seitenansicht, 3 ist eine
Stirnansicht vor dem Anbringen einer Primärwicklung und 4 ist
eine Stirnansicht nach dem Anbringen einer Primärwicklung.
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Der
Spulenkörper 1 ist
aus einem isolierenden harzartigen, geformten bzw. gegossenen Bauteil gebildet.
Der Spulenkörper 1 ist
mit einem zylindrischen oder rechteckigen Wickelkörper 2 versehen, um
welchen eine Sekundärwicklung
(nicht gezeigt) gewickelt ist. Der Spulenkörper 1 ist ferner
mit einem ersten Flansch 4 an einem Ende des Wickelkörpers 2 ist
ein erster Flansch 4 ausgebildet ist, an welchem die Primärwicklung 3 angebracht
ist, und ein zweiter Flansch 6 mit Anschlussstiften 5 ist
an dem anderen Ende des Wickelkörpers 2 ausgebildet.
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Eine
Primärwicklung 3 ist
aus einem dicken CP-Draht, d. h. ein weicher Stahldraht (insbesondere aus
anlegiertem Stahl), der mit Kupfer plattiert und/oder beschichtet
ist und ferner mit einem Lot (insbesondere Weichlot, niedrig schmelzendes
Lot, Pewterplattierung bzw. Zinnplattierung) plattiert und/oder
beschichtet ist oder einem Kupferdraht ausgebildet, und zwar in
im Wesentlichen einer U-Form als Ganzes. Die Primärwicklung 3 besitzt
ein Paar Schenkel 3a und einen Verbindungsabschnitt 3b zu deren
Verbindung.
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Der
erste Flansch 4 ist an seinem äußeren oberen Bereich mit einem
Montagebereich 7 für
eine Primärwicklung
so versehen, dass er nach außen vorragt.
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Ein
Befestigungsbereich 8 für
eine Primärwicklung
ist an einem unteren Bereich des ersten Flansches 4 im
Abstand von dem Montagebereich 7 ausgebildet.
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Der
Teil des Flansches 4 zwischen dem Montagebereich 7 der
Primärwicklung
und dem Befestigungsbereich 8 der Primärwicklung ist dick ausgebildet.
Der Montagebereich 7 der Primärwicklung ist an beiden Seiten
seiner oberen Fläche
mit einem Paar von Durchgangslöchern 9 versehen,
welche sich von dem Montagebereich 7 der Primärwicklung
zu dem Befestigungsbereich 8 der Primärwicklung erstrecken.
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Jeweils
ein Schenkel 3a der Primärwicklung erstreckt sich durch
jeweils eines der Durchgangslöcher 9.
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Der
Montagebereich 7 der Primärwicklung ist auf seiner obersten
Fläche
mit einem Paar von rippenförmigen
Positionierteilen 10 versehen, welche an den Verbindungsabschnitt 3b der
Primärwicklung 3 anstoßen. Die
Positionierungsteile 10 sind zwischen dem Paar von Durchgangslöchern 9 ausgebildet.
Alternativ kann nur ein Positionierungsteil im Wesentlichen im mittleren
Bereich der obersten Fläche des
Montagebereichs 7 der Primärwicklung ausgebildet sein.
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An
beiden Enden des Montagebereichs 7 der Primärwicklung
sind verjüngt
zulaufende Wände 11 ausgebildet.
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Der
Befestigungsbereich 8 für
die Primärwicklung
besitzt die Form eines rechteckigen Rahmens mit langen Seitenteilen
innerhalb welcher ein rechteckiges Fenster 12 zur Fixierung
einer Primärwicklung 3 ausgebildet
ist.
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An
jeder Seitenfläche
des Fensters 12 ist ein konkaver Befestigungsbereich 12a zum
seitlichen Biegen des Schenkels 3a der daran zu befestigenden Primärwicklung 3 ausgebildet.
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Weiterhin
sind an beiden Seiten des Bodens 12b des Fensters 12 des
Befestigungsbereichs 8 der Primärspule Durchgangslöcher 9' an Positionen
entsprechend denen der Durchgangslöcher 9 ausgebildet,
durch welche sich die Schenkel 3a der Primärwicklung 3 erstrecken.
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Es
erstreckt sich nämlich
jeder Schenkel 3a der Primärwicklung 3 durch
das Durchgangsloch 9, welches durch den Montierbereich 7 der
Primärspule und
den dicken Teil des Flansches 4 ausgebildet ist, in das
Fenster 12 des Fixier- bzw. Befestigungsteiles 8 der
Primärwicklung
und ist dann in das Durchgangsloch 9' am Boden 12b des Befestigungsbereichs 8 der
Primärwicklung
eingesetzt, so dass er bzw. es an seinem unteren Ende nach außen vorragt. Zusätzlich stößt der Verbindungsabschnitt 3b der
Primärwicklung 3 an
den Positionierungsteilen 10 an, die auf der obersten Fläche des
Montierbereichs 7 der Primärwicklung ausgebildet sind.
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Jeder
Schenkel 3a in dem Fenster 12 wird seitlich zu
dem Befestigungsbereich 12a durch eine Einspanneinrichtung
hin gebogen, welche von außen in
das Fenster 12 eingesetzt wird. Dies verhindert, dass die
Primärwicklung 3 nach
oben freikommend heraus rutschen kann, so dass die Primärwicklung 3 in
dem Spulenkörper 1 befestigt
ist.
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Nachfolgend
wird ein Verfahren des Befestigens jedes Schenkels 3a der
Primärwicklung 3 beschrieben.
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Die 5A bis 5D zeigen
einen Befestigungsvorgang. In den 5A bis 5C ist
der Spulenkörper 1 mit
strichpunktierten Linien gezeigt, um die Primärwicklung 3 klar zu
zeigen.
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Zuerst
wird, wie in 5A gezeigt, die Primärwicklung 3 in
einer solchen Art und Weise montiert, dass jeder Schenkel 3a der
Primärwicklung 3 so,
wie durch einen Pfeil gezeigt, in den Montierbereich 7 der
Primärwicklung
und den Befestigungsbereich 8 der Primärwicklung des ersten Flansches 4 des
Spulenkörpers 1 eingesetzt.
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Dann
wird, wie in 5B gezeigt, der Spulenkörper 1 in
einem Adapterbereich 13a einer Halterung 13 zur
Halterung des Spulenkörpers
angeordnet. Die Halterung 13 besitzt ein Paar von Haltern 13b,
welche an die beiden Seitenflächen
des Fixier- bzw. Befestigungsbereichs 8 der Primärwicklung
des Spulenkörpers 1 anstoßen und
eine Halteeinrichtung 13c zum Halten des Verbindungsabschnitts 3b der Primärwicklung 3.
Der Adapterbereich 13a für den Spulenkörper und
der gebogene Bereich jedes Schenkels 3a der Primärwicklung
ist schraffiert, um dies deutlich zu zeigen.
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Dann
wird der Spulenkörper 1 in
der Halteeinrichtung 13c fixiert, um den Verbindungsbereich 3b zu
halten. Um eine solche fixierte Beziehung zu schaffen, kann z.B.
der Spulenkörper 1 durch
irgendein Press- bzw. Andrückwerkzeug
(nicht gezeigt) von einer geeigneten Ausgestaltung, wie durch einen
Pfeil gezeigt, von einer Seite des Bodens 12b des Fensters 12 des
Befestigungsbereichs 8 der Primärwicklung angepresst werden.
Alternativ kann der Befestigungsbereich 8 der Primärwicklung
fest an deren beiden Seitenflächen
festgehalten werden, und zwar den durch zu befestigenden Halter 13b.
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In
diesem Zustand werden die Einschubbereiche 14a eines Paars
von Einspanneinrichtungen von im wesentlichen L-Form in ihrer Gesamtheit
in das Fenster 12 eingesetzt.
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Die
Enden bzw. Spitzen der Einspanneinrichtungen 14 sind in
im wesentlichen L-Form gebogen, um Einschubbereiche 14a zu
bilden, die in das Fenster 12 eingesetzt werden. Im Wesentlichen
das Mittelteil der äußeren Seitenfläche von
jedem gebogenen Bereich 14a steht nach außen vor,
um einen Vorsprung 14b in im wesentlichen V-Form zu bilden.
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Nachdem
jeder Einschubbereich 14a zwischen jeden Schenkel 3a in
dem Fenster 12 eingesetzt ist, wird die Formspanneinrichtung 14,
wie durch die Pfeile in 5C gezeigt,
nach auswärts
bewegt, so dass ein Teil jedes Beins 3a in im wesentlichen
V-Form durch die V-förmigen
Vorsprünge 14b an
der Außenseitenfläche des
Einschubbereichs 14a gebogen werden können. Der gebogene Bereich passt
in den Befestigungsbereich 12a des Fensters 12 des
Befestigungsbereichs 8 der Primärwicklung und erlaubt dadurch,
dass die Primärwicklung 3 darin fixiert
ist.
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Die
Einspanneinrichtung 14 kann entweder automatisch oder von
Hand bewegt werden.
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Dann
wird die Einspanneinrichtung 14 aufwärts bewegt, wobei der Einschubbereich 14a aus dem
Fenster 12 herausgezogen wird, und der Spulenkörper 1 wird
aus der Halterung 13 herausgezogen. Die 4 und 5D zeigen
diesen Zustand.
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Ein
Stromwandler wird dadurch komplettiert, dass eine Sekundärwicklung
(nicht gezeigt) um den Wickelkörper 2 des
Spulenkörpers 1 in
bekannter Weise gewickelt wird, wobei seine Zuleitungen um Anschlussstifte 5 gewickelt
bzw. damit verbunden werden und indem ein Kern (nicht gezeigt) eingefügt wird.
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Bei
der Verwendung kann durch Verbinden jedes Schenkels bzw. jedes Beins 3a der
Primärwicklung 3,
die nach außen
von dem Spulenkörper 1 vorragen,
mit einer Stromversorgung erreicht werden, eine Ausgangsspannung
entsprechend des von der Sekundärwicklung
der Stromversorgung fließenden Stroms
festzustellen.
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Ausführungsform 2:
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6 zeigt eine Stirnansicht eines wichtigen Teils
einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist eine Säule 8a in
der Mitte des Fensters 12 des Befestigungsbereichs 8 der
Primärwicklung
auf dem Spulenkörper 1 ausgebildet.
Jede äußere Seitenfläche der
Säule 8a ist
nach Einwärts
mit einem konkaven Befestigungsbereich 12a versehen.
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In
dieser Ausführungsform
ist ein Paar von Einspanneinrichtungen 14 verwendet, wie
aus 6B ersichtlich. Jeder Einschubbereich 14a der Einspanneinrichtungen 14 ragt
in der Mitte seiner inneren Seitenfläche vor, um einen im wesentlichen V-förmigen Vorsprung 14c zu
bilden.
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Jeder
Schenkel 3a, welcher in das Fenster 12 eingesetzt
ist, wird in im wesentlichen V-Form durch
den Vorsprung 14c gebogen, wenn der Einschubbereich 14a der
eingesetzten Einspanneinrichtung 14 in eine Richtung gedrückt wird,
die in 6B durch einen Pfeil dargestellt
ist. Dann wird, wie in 6A gezeigt, der gebogene Bereich
in dem Befestigungsbereich 12a fixiert, so dass der Schenkel 3a befestigt
wird.
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Die übrige Ausbildung
des Spulenkörpers 1 ist
die gleiche wie diejenige der wie weiter oben beschriebenen ersten
Ausführungsform.
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Ausführungsform 3:
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7A zeigt
eine Stirnansicht eines wesentlichen Teils einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, 7B zeigt
eine Schnittansicht entlang der Linie B-B' von 7A und 7C zeigt eine
Seitenansicht einer in dieser Ausführungsform verwendeten Einspanneinrichtung.
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In
dieser Ausführungsform
ist, wie in den 7A und 7B gezeigt,
der Befestigungsbereich 8 der Primärwicklung mit einem konkaven
Befestigungsbereich 12a an seiner Innenwand 8b ausgebildet.
In der Figur bezeichnet das Bezugszeichen 8a eine in dem
Mittelbereich des Fensters 12 ausgebildete Säule, wobei
diese Säule 8a allerdings
nicht wesentlich für
diese Ausführungsform
ist.
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Wie
in 7C gezeigt, ist der Einschubbereich 14a der
Einspanneinrichtung 14 an einem Teil seiner Außenfläche mit
einem Vorsprung 14b ausgebildet, welcher einen Spitzenbereich
mit im wesentlichen V-Form besitzt. Wenn der Einsatzbereich 14a in das
Fenster 12 eingeführt
wird und in einer durch den Pfeil angegebenen Richtung drückt, wird
das Biegen eines Teiles jedes der Schenkel bzw. Beine 3a so
ermöglicht,
so dass sie eingepasst und in dem Befestigungsbereich 12a befestigt
werden.
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Die übrige Ausbildung
des Spulenkörpers 1 ist
die gleiche wie diejenige der oben beschriebenen ersten Ausführungsform.
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Wie
oben beschrieben, ist gemäß der vorliegenden
Erfindung der erste Flansch 4 des Spulenkörpers 1 mit
dem Montierbereich 7 der Primärspule und dem Befestigungsbereich 8 der
Primärwicklung
mit einem Fenster 12 zum Einsetzen und Anbringen der Primärwicklung 3 versehen,
wo die Primärwicklung 3 eingesetzt
wird. Dann werden das Paar von Schenkeln oder Beinen 3a der
Primärwicklung 3,
die in dem Fenster 12 positioniert sind, durch Verwendung
der Einspanneinrichtung 14 so gebogen, dass die gebogenen
Bereiche in den konkaven Befestigungsbereichen 12a positioniert
werden, welche in dem Fenster 12 ausgebildet sind, um darin
befestigt zu werden. Dadurch werden weder ein Kleber und noch eine Öse benötigt und
es entstehen auch keine Extrakosten für diese. Ebenso wird so eine
einfache Befestigung der Primärwicklung 3 an
dem Spulenkörper 1 erlaubt.
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Zusätzlich ist
der Befestigungsbereich 12a an den beiden Seitenflächen, der
Mitte oder den inneren Wandflächen
des Fensters 12 so geformt, dass jeder Schenkel 3a durch
von außen
eingeführte Einspanneinrichtungen 14 gedrückt und
gebogen wird und dass der gebogene Bereich leicht in dem Befestigungsbereich 12a positioniert
wird und dadurch eine gute Herstellbarkeit erreicht wird.
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Weiterhin
kann die Einspanneinrichtung 14 eine vereinfachte Ausbildung
besitzen, indem sie mit dem Vorsprung 14b, 14c oder 14d,
die auf den Schenkel 3a drücken, ausgebildet ist und sie
kann wiederholt verwendet werden, was ein Ansteigen der Kosten verhindert.