DE10127384A1 - Vakuumventil - Google Patents
VakuumventilInfo
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Abstract
Ein Vakuumventil umfasst ein Ventilgehäuse, im Ventilgehäuse eine durchgehende Leitwert-zu-stellende Leitung, einen in die Leitung eingreifenden, beweglich gelagerten Ventilkörper, der in Funktion seiner Position, den Leitwert dominierend festlegt, eine mit dem Ventilkörper verbundene Stellereinrichtung, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass entlang des Stellhubes der Stelleinrichtung örtlich versetzte Einrasteinrichtungen wirksam sind, in die die Stelleinrichtung für vorgegebene Stellhubpositionen einrastet, wobei das Einrasten an den jeweiligen Einrasteinrichtungen durch Erhöhung einer auf die Stelleinrichtung wirkenden Antriebskraft wieder lösbar ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Vakuumventil mit einem
Ventilgehäuse, im Ventilgehäuse einer durchgehenden,
Leitwert-zu-stellenden Leitung, weiter einem in die Leitung eingreifen
den, beweglich gelagerten Ventilkörper, der, in Funktion seiner
Position, den Leitwert der Leitung dominierend festlegt sowie
einer mit dem Ventilkörper verbunden Stellereinrichtung.
Vakuumventile unterscheiden sich baulich grundsätzlich von Ven
tilen für andere Einsatzzwecke dadurch, dass, nebst anderen Ei
genheiten, die Stellereinrichtung, welche den Ventilkörper bzw.
Ventilteller stellt, als eine bezüglich des Ventilgehäuses be
wegliche Einheit, von der Leitung abgekapselt ist. Dies, um ei
ne Bewegungsabrieb-bedingte Kontamination der in der Leitung
herrschenden Vakuumatmosphäre zu vermeiden. Oft erfolgt diese
Abkapselung mit Hilfe eines Metallbalges, welcher zwischen Ven
tilkörper einerseits und gehäuseseitiger Wandung der erwähnten
Leitung eingebaut ist. In diesem Balg sind die auf den Ventil
körper wirkenden beweglichen Teile der Stellereinrichtung ein
gebaut.
Bekannte Vakuumventile sind in verschiedenen Bauformen bekannt,
insbesondere, was im vorliegenden Zusammenhang interessiert,
was ihre Stelleigenschaften anbelangt. Es sind Vakuumventile
bekannt, welche in zwei vorgegebenen Positionen gestellt werden
können, nämlich entsprechend der Erstellung eines minimalen
Leitungsleitwertes in ihrer geschlossenen Position, und einer
maximalen, in ihrer geöffneten Position. Solche "binär" wirken
den Vakuumventile werden beispielsweise als Auf-/Zu-Ventile zum
Fluten bzw. Evakuieren von Vakuumanlagen eingesetzt oder als
Schleusenventile.
Andere Bauformen von Vakuumventilen erlauben eine stufenlose
Verstellung von minimalem Leitwert (geschlossene Position) zu
maximalem Leitwert (geöffnete Position), wobei die Leitwerteinstellung
in Zwischenpositionen nicht reproduzierbar und nur
grob abschätzbar möglich ist.
Bei den letzterwähnten Bauformen ist ein schnelles Öffnen bzw.
Schliessen der Ventile nicht möglich, weil zum Umstellen von
der einen in die andere Extremposition ein relativ langer Ein
stellungsweg zu durchlaufen ist. Weist ein solches Ventil zwi
schen Stellereinrichtung einerseits und Gehäuse anderseits z. B.
eine Gewindeführung auf, so ist leicht ersichtlich, dass je
nach Steigung des gewählten Gewindes etliche Umdrehungen an der
Stellereinrichtung notwendig sind, um den Ventilkörper von der
einen in die andere Extremposition zu treiben.
Derartige Spindelventile benötigen üblicherweise 5 bis 15 Betä
tigungsumdrehungen, damit der Ventilkörper seinen vollständigen
Stellhub durchläuft.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Vakuumventil
vorzuschlagen, mittels welchem exakt vorgegebene Leitwerte der
ventilkörpergestellten Leitung reproduzierbar und schnell ein
stellbar sind.
Dies wird an einem Vakuumventil eingangs genannter Art dadurch
erreicht, dass entlang des Stellhubes der Stelleinrichtung ört
lich versetzte Einrasteinrichtungen wirksam sind, in die die
Stelleinrichtung für vorgegebene Stellhubpositionen einrastet,
wobei das Einrasten an den jeweiligen Einrasteinrichtungen
durch Erhöhung einer auf die Stelleinrichtung wirkenden An
triebskraft wieder lösbar ist.
Durch erfindungsgemässes Vorsehen der erwähnten Einrasteinrich
tungen wird es möglich, die Stelleinrichtung rasch in eine Ein
rastposition zu bewegen, welche einer exakt vorgegebenen Ven
tilkörperposition und damit einem exakt vorgegebenen, resultie
renden Leitwert an der erwähnten Leitung entspricht.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Va
kuumventils ist die Hubbewegung des Ventilkörpers mittels einer
Führungskurve an der Stellereinrichtung bezüglich des Gehäuses
geführt. Damit kann durch Wahl der Führungskurve die Bewegungs
übertragung von eingangsseitigem, antreibendem Stelleingriff zu
ausgangsseitigem Ventilkörperhub gewählt werden. In einer weit
aus bevorzugten Ausführungsform wird am erfindungsgemässen Va
kuumventil ein nicht-linearer Übertrager vorgesehen, welcher
die bezüglich der Stelleinrichtung eingangsseitige Antriebsbe
wegung - wie erwähnt nicht linear - an den Stellhub für den
Ventilkörper überträgt.
Damit ist es beispielsweise möglich, zwischen eingangsseitiger
Antriebsbewegung auf die Stelleinrichtung und resultierendem
Stellhub eine Abhängigkeit zu wählen, welche einer erwünschten
Leitwertveränderung, beispielsweise einer linearen oder er
wünscht progressiven, entspricht.
Obwohl das erfindungsgemässe Vakuumventil durchaus in Kombina
tion mit einer ausschliesslich linear beweglichen Stelleinrich
tung eingesetzt werden kann, wird es weitaus bevorzugt mit ei
ner Stelleinrichtung konzipiert, die drehgetrieben ist und über
eine Gewindezugkurve auf den Ventilkörper wirkt.
Weil beim Abheben des Ventilkörpers von seinem in geschlossener
Ventilposition beispielsweise dichtendem Sitz die Leitwertzu
nahme pro zurückgelegter Hubwegeinheit erst schnell, dann zu
nehmend langsamer erfolgt, wird in einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform des erfindungsgemässen Vakuumventils vorge
schlagen, dass - betrachtet von einer Stellereinrichtungsposi
tion für minimalen Leitwert (geschlossene Position) hin zu ei
ner Stellereinrichtungsposition für maximalen Leitwert (offene
Position) - gleiche Stelleinrichtungs-Antriebswege über einen
nicht linearen Bewegungswandler in zunehmende, vorzugsweise
progressiv zunehmende Ventilkörperwegstrecken gewandelt werden.
Damit wird erreicht, dass äusserst fein mit gleichen Antriebsbewegungswegen
erst nur geringfügige Ventilkörperhubwege, dann
zunehmend grössere realisiert werden, womit sich der erwähnte
Leitwert auch im nur wenig geöffneten Ventilkörper-Hubbereich
fein abgestuft, beispielsweise linear abgestuft, einstellen
lässt.
Dies wird bevorzugterweise dadurch realisiert, dass die Stell
einrichtung eingangsseitig drehgetrieben ist und über eine Ge
windeführung mit drehwinkelabhängig variierender Steigung auf
den Ventilkörper wirkt.
Insbesondere beim bevorzugten Einsatz des erwähnten nicht line
aren Bewegungswandlers wird es nun möglich, nur kurze eingangs
seitige Antriebswege einzusetzen, um den Ventilkörper von der
einen in die andere Extremposition zu treiben. Bei einer linea
ren Bewegungsübertragung zwischen eingangsseitiger Antriebsbe
wegung und Ventilkörper-Hubbewegung kann eine Feinstellung des
Leitwertes nur durch entsprechend flache Übertragung realisiert
werden, bei der ein geringer Ventilkörperhub durch relativ lan
ge eingangsseitige Antriebswege gestellt wird. Bei Einsatz der
erfindungsgemäss vorgesehenen nichtlinearen Übertragung kann
dies über einen nur geringen eingangsseitigen Antriebsweg für
die Stellereinrichtung realisiert werden. Damit wird aber
gleichzeitig mit der exakten Einstellbarkeit des Leitwertes er
möglicht, das erfindungsgemässe Ventil mit einer kurzen an
triebsseitigen Bewegung voll zu öffnen bzw. voll zu schliessen.
Dies wird in bevorzugter Ausführungsform des erfindungsgemässen
Vakuumventils ausgenützt, bei der die Stelleinrichtung ein
gangsseitig drehgetrieben ist und der ganze Stellhub des Ven
tilkörpers bei einer Antriebsdrehbewegung von höchstens 270°,
vorzugsweise von höchstens 135° durchlaufen wird.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden, bei Rea
lisation der Stelleinrichtung als eingangsseitig drehgetrieben,
die Einrasteinrichtungen als Drehwinkel-Einrasteinrichtungen in
mindestens einer Ebene senkrecht zur Drehachse des eingangsseitigen
Stelleinrichtungsantriebes eingebaut, dabei bevorzugter
weise in Form von Feder-Kugel-/Einnehmungs-Einrasteinrich
tungen.
Um im weiteren am erfindungsgemässen Vakuumventil auch im Hub
bereich des Ventilkörpers, unmittelbar nach seinem Abheben von
der geschlossenen Position, exakte und relativ fein gestaffelte
Leitwerteinstellung vornehmen zu können, wird vorgeschlagen,
dass, betrachtet von einer Stellereinrichtungsposition für mi
nimalen Leitwert (geschlossene Position) hin zu einer Steller
einrichtungsposition für maximalen Leitwert, der bezüglich Ven
tilkörperhub örtliche Versatz der Einrasteinrichtungen erst
klein, dann zunehmend grösser gewählt ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können die Ein
rasteinrichtungen, baulich zu einer Einrasteinheit kombiniert,
einfach ausgetauscht werden. Dies dadurch, dass die Einrastein
richtungen getrennt von Bewegungsführungen für die Hubbewegung
des Ventilkörpers an der Stellereinrichtung eingebaut sind. In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Vakuumventils
ist die Stellereinrichtung eingangsseitig drehgetrieben und mit
einem manuell betätigbaren Drehknopf wirkverbunden. Damit wird
dem Umstand Rechnung getragen, dass insbesondere bei manuell
stellbaren Vakuumventilen die erwünschte reproduzierbare Leit
werteinstellung ein Problem stellt.
Die Erfindung wird anschliessend beispielsweise anhand von Fi
guren erläutert. Diese zeigen:
Fig. 1 Aus Übersichtsgründen vereinfacht, einen Längsschnitt
durch ein erfindungsgemässes, als Eckventil ausgebil
detes Vakuumventil in bevorzugter Ausführungsform;
Fig. 2 eine Aufsicht auf die Einrasteinheit am Ventil nach
Fig. 1, und
Fig. 3 in Funktion des Antriebsdrehwinkels am Ventil nach
Fig. 1, den Ventilkörperhub und die bevorzugte Dreh
winkel-zugeordnete Positionierung der erfindungsgemäss
vorgesehenen Einrasteinrichtungen.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemässes Vakuumventil als handbetä
tigtes Eckventil dargestellt. In einem Gehäuse 1 mit der Leit
wert-zu-stellenden Leitung 3 ist ein Ventilkörper 5, als Ven
tilteller ausgebildet, eingebaut. Er steht über ein Dichtungs
element 7 mit einer Dichtfläche 9 an der Wandung der Leitung 3
in Wirkverbindung. Eine Stellereinrichtung 11 umfasst eine Ven
tilstange 13, welche mit dem Ventilkörper 5 verbunden ist. Am
dem Ventilkörper 5 entgegengesetzten Ende der Ventilstange 13
ist, mit ihr fix verbunden über eine Spannzange 17, ein Flansch
15 einer Einrasteinheit eingebaut. Ein manuell betätigbarer
Drehknopf 19 der Stellereinrichtung 11 ist bezüglich Ven
tilstange 13 und damit bezüglich Flansch 15 der Einrasteinheit
um die Achse A drehbeweglich. Er liegt mit einem Führungsfort
satz 21 an einer Führungsfläche 23 an, die in die Innenwand der
Gehäusepartie 1a eingearbeiteten ist. Diese Führungsfläche 23
weist - wie im Zusammenhang mit Fig. 3 noch zu erläutern sein
wird - mit dem Drehwinkel ϕ um Achse A variable Steigung auf.
Der Ventilkörper 5 ist mittels einer Druckfeder 25 bezüglich
des Gehäuses 1 vorgespannt. Ein Metallbalg 27 kapselt Steller
einheit 11 mit Ventilstange 13 von der Leitung 3 ab.
Der Drehknopf 19, wie erwähnt bezüglich der Ventilstange 13 und
dem Flansch 15 drehbeweglich, weist einen unmittelbar am
Flansch 15 anliegenden Gegenflansch 16 auf. Wie schematisch bei
22 dargestellt, sind am Flansch 15 (oder am Flansch 16) eine,
vorzugsweise zwei in Richtung der Achse A federnd vorgespannte
Rastkugeln eingebaut, an der Fläche des Gegenflansches, also
entsprechend 16 oder 15, kugelschalenförmige bzw. kreissektor
förmige Einrasteinnehmungen 29, 30, wie sich aus Fig. 2 ergibt.
Wie sich aus Fig. 2 ergibt, sind vorzugsweise symmetrisch zur
Achse A zwei gleichwirkende Einrast-Sätze je mit einer Federku
gel und den Einnehmungen vorgesehen. Aus Fig. 1 ergibt sich
weiter, dass die Einrasteinheit durch Demontage eines Ab
schlussdeckes 19a am Drehknopf 19 auswechselbar ist, z. B. um
unterschiedliche Zuordnungen von Leitwert und Drehposition des
Drehknopfes 19 zu wählen.
Das dargestellte Ventil arbeitet wie folgt:
Die Druckfeder 25 spannt via Ventilkörper 5 und Ventilstange 13 Flansch 15 gegen Flansch 16 und verspannt damit die durch die gefederten Kugeln und Einrasteinnehmungen gebildete Einrastein heit. Gleichzeitig wird der Führungsfortsatz 21 in Eingriff mit der Führungskurve 23 gezogen. Wird der Drehknopf 19 um die Ach se A gedreht, so folgt er, weiterhin federgespannt in Richtung der Achse A, der Führungskurve 23. Er bleibt dabei federge spannt in Eingriff mit dem nicht mitdrehendem Flansch 15 der Einrasteinrichtung. Damit läuft die Ventilstange 13 und damit der Ventilkörper 5 nach unten, gesteuert durch den nichtlinea ren Bewegungsübertrager aus Führungskurve 23 und Führungsfort satz 21. Der sich mit dem Drehknopf 19 bezüglich des Flansches 15 drehende Flansch 16 bewirkt, entsprechend der ausgeführten Drehbewegung ϕ, ein Ausrasten und Wiedereinrasten der Kugeln an den entsprechend vorgesehenen Einnehmungen 29 bzw. 30 gemäss Fig. 2.
Die Druckfeder 25 spannt via Ventilkörper 5 und Ventilstange 13 Flansch 15 gegen Flansch 16 und verspannt damit die durch die gefederten Kugeln und Einrasteinnehmungen gebildete Einrastein heit. Gleichzeitig wird der Führungsfortsatz 21 in Eingriff mit der Führungskurve 23 gezogen. Wird der Drehknopf 19 um die Ach se A gedreht, so folgt er, weiterhin federgespannt in Richtung der Achse A, der Führungskurve 23. Er bleibt dabei federge spannt in Eingriff mit dem nicht mitdrehendem Flansch 15 der Einrasteinrichtung. Damit läuft die Ventilstange 13 und damit der Ventilkörper 5 nach unten, gesteuert durch den nichtlinea ren Bewegungsübertrager aus Führungskurve 23 und Führungsfort satz 21. Der sich mit dem Drehknopf 19 bezüglich des Flansches 15 drehende Flansch 16 bewirkt, entsprechend der ausgeführten Drehbewegung ϕ, ein Ausrasten und Wiedereinrasten der Kugeln an den entsprechend vorgesehenen Einnehmungen 29 bzw. 30 gemäss Fig. 2.
Über dem Drehwinkel ϕ des Drehknopfes 19 ist in Fig. 3 mit Kur
ve (a) der Hub H des Ventilkörpers 5 nach Fig. 1 dargestellt.
Wenn ϕ gleich Null in vollständig geschlossener Position des
Vakuumventils definiert ist, d. h. wenn Dichtungselement 7 auf
Dichtfläche 9 aufliegt, so ergibt sich mit linear zunehmendem
Drehwinkel 9, aufgrund der mit dem Führungsfortsatz 21 in Ein
griff stehenden Führungskurve 23, der mit Kurve (a) von Fig. 3
dargestellte Ventilkörperhub: Für gleiche Drehwinkelschritte
Δϕ führt der Ventilkörper 5 progressiv grössere Hubwege ΔH
aus. Wie mit der mechanischen Verbindung 32 in Fig. 3 schemati
siert, ist der eine Teil der Einrasteinrichtung, also bei
spielsweise die federnden Kugeln 22, mit Ventilkörper und Ven
tilstange drehfest verbunden, wohingegen die Einrasteinnehmun
gen, in den Fig. 2 und 3 mit Nr. 0 bis Nr. 5 numeriert, und
wie ebenfalls schematisch dargestellt mit dem Drehknopf 19
drehfest sind.
Wie erwähnt, ändert sich der Leitungs-Leitwert unmittelbar nach
Abheben des Ventilkörpers 5 pro durchlaufenen Ventilkörperhub
schritt ΔH wesentlich stärker als er sich ändert für gleiche
Hubschritte, wenn der Ventilkörper 5 bereits weiter abgehoben
ist. Für ein Aufschalten von Leitwerten, relativ fein abgestuft
ab unmittelbarem Öffnen des Ventilkörpers 5, sind deshalb, wie
in den Fig. 2 und 3 ersichtlich, die Einrastpositionen für den
Drehknopf 19 ausgehend von einer relativ dichten Abfolge zuneh
mend weiter auseinander gestaffelt.
Mit Auslegung, wie sie erläutert wurde, ergibt sich am erfin
dungsgemässen Vakuumventil z. B. eine Leitwerteinstellbarkeit,
entsprechend den Einrastpositionen, von
0%: Position 0
5%: Position 1
15%: Position 2
25%: Position 3
40%: Position 4
100%: Endanschlag 5.
0%: Position 0
5%: Position 1
15%: Position 2
25%: Position 3
40%: Position 4
100%: Endanschlag 5.
Im weiteren ist ersichtlich, dass mit einer Drehbewegung des
Drehknopfes 19 von höchstens 180° das Ventil zwischen seinen
beiden Extrempositionen umgeschaltet werden kann. Trotz dieses
kurzen Stellweges ist in Zwischenpositionen eine exakt reproduzierbare
Leitwerteinstellung realisiert, und zwar auch für
exakte Einstellung geringer Leitwerte.
Claims (12)
1. Vakuumventil mit
einem Ventilgehäuse (1),
im Ventilgehäuse (1) einer durchgehenden Leitwert-zu stellenden Leitung (3),
einem in die Leitung (3) eingreifenden, beweglich gelagerten Ventilkörper (5), der, in Funktion seiner Position (H), den Leitwert der Leitung (3) dominierend festlegt,
einer mit dem Ventilkörper (5) verbundenen Stellereinrichtung (11),
dadurch gekennzeichnet, dass entlang des Stellhubes der Steller einrichtung (11) örtlich versetzte Einrasteinrichtungen (22; 29, 30) wirksam sind, in die die Stelleinrichtung (11) für vor gegebene Stellhubpositionen einrastet, wobei das Einrasten an den jeweiligen Einrasteinrichtungen (22; 29, 30) durch Erhöhung einer auf die Stelleinrichtung (11) wirkenden Antriebskraft wieder lösbar ist.
einem Ventilgehäuse (1),
im Ventilgehäuse (1) einer durchgehenden Leitwert-zu stellenden Leitung (3),
einem in die Leitung (3) eingreifenden, beweglich gelagerten Ventilkörper (5), der, in Funktion seiner Position (H), den Leitwert der Leitung (3) dominierend festlegt,
einer mit dem Ventilkörper (5) verbundenen Stellereinrichtung (11),
dadurch gekennzeichnet, dass entlang des Stellhubes der Steller einrichtung (11) örtlich versetzte Einrasteinrichtungen (22; 29, 30) wirksam sind, in die die Stelleinrichtung (11) für vor gegebene Stellhubpositionen einrastet, wobei das Einrasten an den jeweiligen Einrasteinrichtungen (22; 29, 30) durch Erhöhung einer auf die Stelleinrichtung (11) wirkenden Antriebskraft wieder lösbar ist.
2. Vakuumventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Hubbewegung (H) des Ventilkörpers (5) mittels einer Füh
rungskurve (23) an der Stelleinrichtung (11) bezüglich des Ge
häuses (1) geführt ist.
3. Vakuumventil nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Stellereinrichtung (11) eine eingangs
seitige Antriebsbewegung (ϕ) über einen nichtlinearen Übertra
ger (21, 23) an den Stellhub (H) für den Ventilkörper (5) über
trägt.
4. Vakuumventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Stelleinrichtung eingangsseitig drehge
trieben (ϕ) ist und über eine Gewindezugkurve (23) auf den Ven
tilkörper (25) wirkt.
5. Vakuumventil nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, dass, betrachtet von einer Stelleinrichtungsposi
tion für minimalen Leitwert (Pos. 0) hin zu einer Stelleinrich
tungsposition (Pos. 5) für maximalen Leitwert, gleiche eingangs
seitige Stelleinrichtungsantriebswege (Δϕ), über einen nicht
linearen Bewegungswandler (23, 21), zunehmende, vorzugsweise
progressiv zunehmende Ventilkörperwege (ΔH) erzeugen.
6. Vakuumventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Stelleinrichtung eingangsseitig drehgetrieben (ϕ) ist und
über eine Gewindeführung (23) mit variierender Steigung auf den
Ventilkörper (5) wirkt.
7. Vakuumventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Stelleinrichtung eingangsseitig drehge
trieben (ϕ) ist und der ganze Stellhub des Ventilkörpers (5)
bei einer Drehbewegung von höchstens 270°, vorzugsweise von
höchstens 135°, durchlaufen wird.
8. Vakuumventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Stelleinrichtung eingangsseitig drehge
trieben (ϕ) ist und die Einrasteinrichtungen (22, 30, 29) als
Drehwinkel-Einrasteinrichtungen in mindestens einer Ebene senk
recht zur Drehachse (A) des eingangsseitigen Stelleinrichtungs
antriebes (19) eingebaut sind, vorzugsweise in Form von Feder-
Kugel-/Einnehmungs-Einrasteinrichtungen.
9. Vakuumventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, dass, betrachtet von einer Stellereinrichtungspo
sition für minimalen Leitwert (Pos. 0) hin zu einer Stellerein
richtungsposition für maximalen Leitwert (Pos. 5), der bezüglich
Ventilkörperhub (H) örtliche Versatz der Einrasteinrichtungen
(22, 29, 30) zunehmend grösser gewählt ist.
10. Vakuumventil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Einrasteinrichtungen (22, 29, 30) aus
wechselbar sind.
11. Vakuumventil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, dass die Stellereinrichtung eingangsseitig
drehgetrieben (ϕ) ist und mit einem manuell betätigbaren Dreh
knopf (19) wirkverbunden ist.
12. Vakuumventil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass die Stellereinrichtung (11) zwischen Ven
tilkörper (5) und Leitungsinnenwandung (3) balggekapselt (27)
ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH01196/00A CH695247A5 (de) | 2000-06-16 | 2000-06-16 | Vakuumventil |
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| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=4562428
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE20017298U Expired - Lifetime DE20017298U1 (de) | 2000-06-16 | 2000-10-09 | Vakuumventil |
| DE10127384A Withdrawn DE10127384A1 (de) | 2000-06-16 | 2001-06-06 | Vakuumventil |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20017298U Expired - Lifetime DE20017298U1 (de) | 2000-06-16 | 2000-10-09 | Vakuumventil |
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| CH (1) | CH695247A5 (de) |
| DE (2) | DE20017298U1 (de) |
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