DE10126153A1 - Vorrichtung zum Schutz eines Zündschloßkabels - Google Patents
Vorrichtung zum Schutz eines ZündschloßkabelsInfo
- Publication number
- DE10126153A1 DE10126153A1 DE2001126153 DE10126153A DE10126153A1 DE 10126153 A1 DE10126153 A1 DE 10126153A1 DE 2001126153 DE2001126153 DE 2001126153 DE 10126153 A DE10126153 A DE 10126153A DE 10126153 A1 DE10126153 A1 DE 10126153A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ignition lock
- vehicle
- cable
- electrically conductive
- lock cable
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims abstract description 7
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 18
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 4
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 5
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 2
- 239000004509 smoke generator Substances 0.000 description 2
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 1
- 238000009420 retrofitting Methods 0.000 description 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R25/00—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
- B60R25/01—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
- B60R25/04—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
- B62H5/00—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
- B62H5/003—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles using chains or cables
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
- B62H5/00—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
- B62H5/08—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles preventing the drive
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
- B62H5/00—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
- B62H5/20—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles indicating unauthorised use, e.g. acting on signalling devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R2325/00—Indexing scheme relating to vehicle anti-theft devices
- B60R2325/30—Vehicles applying the vehicle anti-theft devices
- B60R2325/306—Motorcycles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Abstract
Eine Diebstahlsicherung für motorgetriebene Fahrzeuge, insbesondere Motorräder, weist eine Sicherungsbox (3) auf, die den Anschlussstecker (10), der das Zündschlosskabel (7) und mit dem zur Motorelektrik führenden Kabel (11) verbindet, vor Eingriffen, speziell vor Anschluss eines Ersatzschlosses, schützt. Das Zündschlosskabel (7) ist von einer Ummantelung (8) geschützt. Die Ummantelung (8) verhindert ein schnelles Freilegen der Leitungen des Zündschlosskabels (7) und damit das Überbrücken des Zündschlosses (6). Ist die Ummantelung (8) elektrisch leitend ausgeführt, kann diese über einen Masseleiter (12) mit der Fahrzeugbatterie (14) verbunden werden. Alternativ ist es möglich, die Fahrzeugmasse (13) mit einer elektrisch leitfähigen Schutzbox (3) zu verbinden, die wiederum Kontakt zur elektrisch leitfähigen Ummantelung (8) aufweist. Werden nun die Leitungen des Zündschlosskabels (7) mit Hilfe von spitzen Vorrichtungen, wie z. B. Nadeln, überbrückt, tritt ein Masseanschluß in dem Stromkreis des Fahrzeugs auf, der zum Auslösen der Hauptsicherung (15) führt und damit den Bereich des Fahrzeugs verhindert.
Description
Die Erfindung betrifft den Schutz motorbetriebener Fahrzeuge, insbesondere Motorräder,
gegen Manipulation an dem Zündschloßkabel und schützt somit vor Diebstahl dieser
Fahrzeuge. Eine Manipulation an dem Zündschloßkabel kann ein Aufschlitzen oder
Durchtrennen desselben bedeuten, um an die innenliegenden einzelnen Leitungen zu
gelangen, um diese kurzzuschließen und damit das Zündschloß zu überbrücken, oder gar das
Abhängen des Zündschloßkabels an dem Anschlußstecker zur Motorelektronik und Einsatzes
eines Ersatzzündschlosses zum Starten des Fahrzeugs. Entsprechend ist bei einer
Diebstahlsicherung hier einzugreifen.
Die Sicherung motorbetriebener Fahrzeuge, insbesondere solcher, deren Zündschlösser und
damit auch deren Zündschloßkabel frei zugänglich sind, wie z. B. Motorrädern, erfolgt meist
mit zusätzlichen externen Sicherungsmitteln, wie z. B. Ketten-, Bügel- oder
Drahtseilschlösser oder mit aufwendiger Zusatzelektronik, deren Einbau einen beträchtlichen
Zeit- und Kostenaufwand darstellt. Gewöhnlich zeichnen sich alle zusätzlichen
Sicherungsmaßnahmen für Fahrzeuge durch einen marginalen aber als störend empfundenen
Aufwand beim sicheren Abstellen der Fahrzeuge aus. Wird das Fahrzeug abgestellt, um es
z. B. kurze Zeit später in einer Garage sicher unterzubringen, finden oft keine der zusätzlichen
Sicherungsmittel Anwendung. Da sich die herstellerseitig in den Fahrzeugen integrierten
Zündschlösser in Sekunden überbrücken lassen, steht in dieser Situation dem Diebstahl
nichts im Weg. Daher muss eine effektive Diebstahlsicherung möglichst ohne Zeitaufwand
zu bedienen sein bzw. auf eine Art und Weise integriert sein, dass kein Bedienungsaufwand
erforderlich ist.
In der deutschen Patentschrift DE 197 14 620 A1 und der europäischen Patentschrift
EP 0 953 700 A1 sind typische externe Sicherungsmittel offenbart, die mit zusätzlichen
Sicherungselemente versehen sind. Bei beiden handelt es sich um ein Zusatzschloß, mit dem
das Fahrzeug an einem weiteren Gegenstand, z. B. einem Motorradständer, in der Art eines
Drahtseilschlosses gesichert wird. Drahtseilschlösser selbst sind als Sicherungsmittel nur
gegen ungeplanten Diebstahl tauglich. Mit entsprechender Ausrüstung bieten Sicherungen
dieser Art keinen Schutz. Daher ist in den beiden obigen Patentschriften das Schloß mit
elektrischen bzw. mechanischen Sicherungsmitteln ausgestattet. Die den beiden Patenten
zugrundeliegende Idee ist, das Durchtrennen des Schloßes bzw. das unsachgemäße Öffnen
des Schließmechanismus des Schlosses durch ein akustisches und/oder optisches Signal
anzuzeigen, in der Hoffnung, dass sich ein Dieb abschrecken läßt. Der Betrieb der
zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen erfordert entweder eine Stromversorgung, die den
Betrieb eines Signalhorns oder Signallichtes erlaubt (siehe EP 0 953 700 A1), oder aber
einen Signalgeber, wie einen Raucherzeuger (siehe DE 197 14 620 A1). Beides birgt
funktionsbedingt Fehler- und Gefahrenquellen. Elektrische Signalgeber können unterbrochen
oder überbrückt werden und sind auf eine fortwährend funktionstüchtige Stromversorgung,
die bei Batteriebetrieb nicht gewährleistet werden kann, angewiesen. Signalgeber in der Art
eines Raucherzeugers körnen fehlausgelöst werden und zur Gefahrenquelle bei Betrieb des
Fahrzeugs im Straßenverkehr werden.
Ein höherer Sicherheitsstandart wird mit Diebstahlsicherungen, wie z. B. in der
PCT WO 86/07319 offenbart, erreicht. Gemäß dem Patent wird der elektrische Schaltkreis
zum Starten des Motors über mindestens ein zusätzliches Relais unterbrochen. Dieses Relais
wird günstigerweise direkt an einem Pol der Batterie oder an den Zündkerzen angebracht.
Das Schaltrelais und der Batteriepol bzw. die Zündkerze werden in ein gemeinsames
Gehäuse angeordnet, um das Überbrücken des Relais oder das Kurzschließen der
Relaisschaltleitung zu verhindern. In einer konkreten Ausführungsform ist darauf zu achten,
dass die Relaisschaltleitung nicht frei verlegt wird. So ist z. B. die Aktivierung des Relais
mittels eines digitalen Codeschloßes denkbar. Die Elektronik eines solchen Codeschloßes
muss, damit die gewünschte Diebstahlsicherheit gewährleistet wird, in dem Relaisgehäuse
mit untergebracht werden; einzig die Steuerleitungen der Codeschloßtasten dürfen frei
zugänglich sein. Der Kosten- und Einbauaufwand dieser Art von Diebstahlsicherung ist
hoch. Der Bedienaufwand ist nicht zu unterschätzen, da vernünftigerweise nach jedem Halt
des Motors die Diebstahlsicherung erneut bedient werden muss. Eine nur auf
Benutzerwunsch aktive Diebstahlsicherung bietet nicht den von diesen Einrichtungen
erwarteten Schutz, da die Aktivierung leicht versäumt werden kann. Der Einbau von
ergänzenden Bauteilen in ein Fahrzeug, erhöht zudem die Wahrscheinlichkeit eines
Bauteildefektes. Da hier direkt in die Stromversorgung der Motorelektrik eingegriffen wird,
ist im Fall eines Defekts mit dem Totalausfall des Fahrzeugs zu rechnen. Reparaturen von
zusätzlichen Einbauten können nicht immer von jeder Werkstatt durchgeführt werden.
Manipulationen an Fahrzeugen und deren Elektrik sind nicht zu verhindern. Es können vom
Besitzer/Benutzer des Fahrzeugs nur Maßnahmen getroffen werden, den dafür nötigen
Zeitaufwand so weit zu erhöhen, dass ein Diebstahl praktisch nicht mehr durchführbar ist.
Der Diebstahl eines motorgetriebenen Fahrzeuges muss, damit das Risiko für einen Dieb
gering bleibt, schnell und unauffällig verlaufen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine bedienungsfreie, kostengünstige und
wartungsarme Diebstahlsicherung in Form eines Zündschloßkabel-Schutzes für
motorbetriebene Fahrzeuge, insbesondere Motorräder, bereitzustellen. Insbesondere soll eine
Vorrichtung zum Schutz eines Zündschloßkanels gegen Manipulation angegeben werden.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte
Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Erfindungsgemäß umfasst die Sicherungsvorrichtung eine Schutzbox, die den
Anschlußstecker des Zündschloßes und die zugehörige Buchse des zur Motorelektrik
führenden Kabels umgibt. Ferner ist das zum Zündschloß führende Kabel mit einer
Ummantelung versehen.
Bei vielen motorbetriebenen Fahrzeugen, insbesondere Motorrädern, sind die
Zündschloßkabel aufgrund von wenig oder gar keiner schützenden Verkleidung sehr einfach
zugänglich. Um ein Zündschloß zu überbrücken, ist es nur nötig, das praktisch frei liegende
Zündschloßkabel aufzuschneiden und die entsprechenden Leitungen mit Hilfe einer spitzen
Vorrichtung, z. B. einer Nadel, kurzzuschließen oder das Zündschloßkabel komplett
durchzuschneiden, um auf diese Art und Weise an die einzelnen Leitungen zu gelangen.
Durch die Ummantelung wird ein schneller Zugriff auf die einzelnen Leitungen des
Zündschloßkabels verhindert. Dies ist oft ausreichend, um den Diebstahl des Fahrzeugs zu
verhindern, da, wie bereits oben dargelegt, aufwendigere Maßnahmen zeitaufwendig sind
und entsprechend auffallen.
Eine sehr einfache Alternative des Kurzschließens ist das Ersetzen des Zündschloßes durch
ein Ersatzschloß, welches durch die Schutzbox, die den Anschlußstecker umfasst, verhindert
wird. Der Anschlußstecker ist in den Fahrzeugen aufgrund von fertigungs- und/oder
bauartbedingten Umständen oft sehr leicht zu erreichen.
Das von dem Anschlußstecker zur Motorelektrik führende Kabel wird so weit
fahrzeuginnenliegend geführt, dass ein Eingriff an dieser Stelle nicht mehr erfolgen kann.
Die Erfindung schützt somit alle relativ leicht zugänglichen Bereiche des Zündschloßkabels.
Die Ummantelung kann aus einem Drahtgeflecht bestehen. Das Drahtgeflecht kann dabei
einzelne Leitungen oder den gesamten Kabelstrang umfassen. Die Ummantelung kann auch
durch eine Metallarmierung geschützt sein.
Vorzugsweise ist bei Einsatz einer elektrisch leitfähigen Ummantelung die Ummantelung mit
einem Masseleiter verbunden. Durch die Verbindung mit der Fahrzeugmasse wird bei einem
Durchstechen der Ummantelung mit einem spitzen Gegenstand zum Zwecke des
Kurzschließens ein Masseschluß hergestellt, der zum Auslösen der Hauptsicherung des
Fahrzeugs führt. Ein Starten des Fahrzeugs ist nicht mehr möglich, da zuvor die Sicherung
ausgetauscht werden muss. Mit einem Tausch der Sicherung ist das Fahrzeug wieder
betriebsbereit.
Vorzugsweise ist die Sicherungsbox aus mehreren Teilen zusammengesetzt, damit ein
nachträglicher Einbau in das Fahrzeug einfach erfolgen kann. Die einzelnen Teile sind, um
einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten, mit speziellen Verbindungsmitteln versehen,
deren Öffnen nur schwer, z. B. mit Spezialwerkzeug, oder gar nicht möglich ist. So kann ein
Verbindungsmittel eine Sicherungsschraube sein, die sich nur ein- aber nicht mehr ausdrehen
läßt. Möglich ist auch, die einzelnen Teile über ein Verriegelungsschloß miteinander zu
verbinden, um ausreichend Schutz gegen unbefugtes Öffnen zu gewährleisten und zugleich
weiterhin Zugang zu dem Sicherungsboxinneren zu haben. Wenn kein Zugang erwünscht
bzw. benötigt wird, können die Teile alternativ verlötet, verschweißt, vernietet oder
anderweitig dauerhaft verbunden werden.
Vorzugsweise besteht die Sicherungsbox aus widerstandsfähigem Material, z. B. Metall mit
einer ausreichenden Wandstärke, um mechanischen Öffnungsversuchen entgegenzuwirken.
Die Stabilität der Sicherungsbox ist so auszulegen, dass sie selbst mit Werkzeug nur unter
Zeitaufwand und mit größeren Mühen entfernt bzw. geöffnet werden kann. Je nach
Einsatzort und Fahrzeugart ist in Größe, Gewicht und Stabilität ein sinnvoller Kompromiß zu
finden.
Vorzugsweise sind sowohl die Ummantelung als auch die Schutzbox elektrisch leitfähig.
Wenn die Schutzbox und die Ummantelung im weiteren elektrisch leitend verbunden sind,
kann die Kontaktierung der Ummantelung bzw. Sicherungsbox an die Fahrzeugmasse
einfacherweise über Verbindung der Sicherungsbox mit dem Fahrzeugrahmen oder
entsprechender auf Masse liegender Fahrzeugteile erfolgen. Dies hat den Vorteil, keinen
separaten Masseleiter, der unterbrochen werden kann und damit der Diebstahlschutz
teilweise unterlaufen wird, verlegen zu müssen. Die Kontaktierung kann z. B. über die
Befestigungsmittel wie Schrauben der Sicherungsbox am Fahrzeugrahmen erfolgen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung eines besonderen Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen. Die Ausführungsform ist bevorzugt für den Einbau in Motorrädern
vorgesehen.
Fig. 1 zeigt eine Schutzbox gemäß der vorliegenden Erfindung
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die Fig. 1 zeigt den Aufbau einer metallenen Sicherungsbox 3 zur Verwendung in der
vorliegenden Erfindung aus dem inneren Teil 1 und dem äußeren Teil 2, die mit speziellen
Sicherungsschrauben 4 verbunden sind. Das innere Teil 1 wird in das äußere Teil 2
eingeschoben und somit vollständig geschlossen. Diese Ausführungsform eignet sich
besonders zum nachträglichen Einbau in ein Motorrad. Das anschließend nötige Sichern
gegen unbefugtes Öffnen von Teil 1 und Teil 2 erfolgt mit den Sicherheitsschrauben 4. Diese
zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht mit gewöhnlichen Schraubendrehern zu öffnen sind,
jedoch die Schutzbox mit dem entsprechenden Spezialwerkzeug im Fall eines nötigen
Zündschloßwechsels weiterhin entfernt werden kann, um den Anschlußstecker 10 zu
erreichen. Die Schutzbox enthält zur Kabelführung zwei Kabeldurchführungen 5, 5'.
Fig. 2 zeigt ein mit der Ummantelung 8 gesichertes Zündschloßkabel 7 und die den
Anschlußstecker 10 umgebende Sicherungsbox 3. Der Anschlußstecker 10 verbindet das
Zündschloßkabel 7 mit dem zur Motorelektrik führenden Kabel 11. Der Masseleiter 12 der
als Drahtgeflecht ausgeführten Ummantelung 8 des Zündschloßkabels 7 ist innerhalb der
Schutzbox 3 geführt, um einer Manipulation entgegen zu wirken. Alternativ kann der
Anschluß an die Masse des Fahrzeugs über eine entsprechende Montage der Schutzbox 3
erfolgen, in dem die elektrisch leitende Schutzbox 3 an der Masse des Fahrzeugs 13 mit Hilfe
einer elektrisch leitenden Verbindung kontaktiert wird und die elektrisch leitende
Ummantelung 8 ihrerseits an die elektrisch leitende Schutzbox 3 anschließt.
Vorteilhafterweise wird bei dieser Ausführung der Masseanschluß 13 durch die Schutzbox 3
dem Eingriff von außen entzogen. Vorteilhafterweise kann die elektrisch leitende Schutzbox
3 in einer entsprechenden Art und Weise auf einem auf Masse liegenden Fahrzeugteil
angebracht werden, dass ein spezieller Masseleiter 12, 13 nicht benötigt wird.
Die Hauptsicherung 15 der Batterie 14 des Fahrzeugs fällt aus, wenn durch äußere
Manipulationen Kontakt zwischen der auf Masse 12 bzw. 13 liegenden Ummantelung 8 und
einem der stromführenden Leitungen des Zündschloßkabels 7 hergestellt wird. Dies ist
besonders dann der Fall, wenn zum Überbrücken des Zündschloßes 6 spitze Vorrichtungen,
wie z. B. Nadeln, eingesetzt werden.
Claims (5)
1. Vorrichtung, zum Schutz eines Zündschloßkabels (7) und damit verbundenen
Abschlußstecker (10) eines motorbetriebenen Fahrzeugs gegen Manipulation, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zündschloßkabel (7) von einer Ummantelung (8) umgeben ist
und der Anschlußstecker (10) von einer Schutzbox (3) nach außen geschützt ist, die
mindestens eine Kabeldurchführung (5) aufweist.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Ummantelung (8) elektrisch leitfähig und
mit einem Masseleiter (12) verbunden ist.
3. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schutzbox (3) aus
mehreren Teilen zusammengesetzt ist, wobei die Teile (1, 2) mittels spezieller
Verbindungsmittel (4) verbunden sind.
4. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Schutzbox (3) aus
Metall besteht und deren Wandstärke so gewählt ist, daß ein ausreichender
Aufbruchschutz besteht.
5. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Schutzbox (3) aus
elektrisch leitfähigem Material besteht und mit einem Masseleiter (13) verbunden ist
und/oder mit der elektrisch leitfähigen Ummantelung (8) elektrisch leitend verbunden
ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001126153 DE10126153C2 (de) | 2001-05-30 | 2001-05-30 | Vorrichtung zum Schutz eines Zündschloßkabels |
| PCT/EP2001/014365 WO2002096727A1 (de) | 2001-05-30 | 2001-12-07 | Vorrichtung zum schutz eines zündschlosskabels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001126153 DE10126153C2 (de) | 2001-05-30 | 2001-05-30 | Vorrichtung zum Schutz eines Zündschloßkabels |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10126153A1 true DE10126153A1 (de) | 2002-12-12 |
| DE10126153C2 DE10126153C2 (de) | 2003-12-24 |
Family
ID=7686529
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001126153 Expired - Fee Related DE10126153C2 (de) | 2001-05-30 | 2001-05-30 | Vorrichtung zum Schutz eines Zündschloßkabels |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10126153C2 (de) |
| WO (1) | WO2002096727A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114333112B (zh) * | 2021-12-28 | 2023-07-25 | 深圳市星卡科技股份有限公司 | 一种汽车防盗盒匹配方法、装置、设备和介质 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9402378U1 (de) * | 1994-02-07 | 1994-05-19 | Haggert, Horst-Jürgen, 64579 Gernsheim | Sicherungseinrichtung für ein Fahrzeug |
| DE19527504C1 (de) * | 1995-07-27 | 1997-01-23 | Bosch Gmbh Robert | Vorrichtung zum Schutz eines Kraftfahrzeugsteuergerätes vor Austausch |
| EP0921046A2 (de) * | 1997-12-03 | 1999-06-09 | Adam Opel Ag | Einrichtung zur Diebstahlsicherung für Kraftfahrzeuge |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3892976A (en) * | 1974-05-20 | 1975-07-01 | Theodore L Tsevdos | Auto theft prevention device |
| WO1986007319A1 (en) * | 1983-12-14 | 1986-12-18 | FORSBERG, Torbjörn | Method and means for preventing theft of a powered means of transportation |
| US5173615A (en) * | 1990-12-24 | 1992-12-22 | Grooms Emery W | Vehicle anti-theft sealed ignition switch and wires |
| EP0535632A3 (en) * | 1991-10-01 | 1993-05-19 | Japan Magnetic Lock Co., Ltd. | Burglarproof system for automotive vehicle |
| US5793122A (en) * | 1996-06-11 | 1998-08-11 | Motor Vehicle Protection Systems, Inc. | Automobile security device |
| DE19714620A1 (de) * | 1997-04-09 | 1998-10-15 | Serpil Heffen | Diebstahlsicherung für bewegliche Gegenstände |
| JP3923175B2 (ja) * | 1998-04-28 | 2007-05-30 | 本田技研工業株式会社 | 自動二輪車の盗難防止装置 |
-
2001
- 2001-05-30 DE DE2001126153 patent/DE10126153C2/de not_active Expired - Fee Related
- 2001-12-07 WO PCT/EP2001/014365 patent/WO2002096727A1/de not_active Ceased
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9402378U1 (de) * | 1994-02-07 | 1994-05-19 | Haggert, Horst-Jürgen, 64579 Gernsheim | Sicherungseinrichtung für ein Fahrzeug |
| DE19527504C1 (de) * | 1995-07-27 | 1997-01-23 | Bosch Gmbh Robert | Vorrichtung zum Schutz eines Kraftfahrzeugsteuergerätes vor Austausch |
| EP0921046A2 (de) * | 1997-12-03 | 1999-06-09 | Adam Opel Ag | Einrichtung zur Diebstahlsicherung für Kraftfahrzeuge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2002096727A1 (de) | 2002-12-05 |
| DE10126153C2 (de) | 2003-12-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3013156C2 (de) | Verschlußeinrichtung für Kraftfahrzeug-Kofferräume | |
| EP0182991A1 (de) | Diebstahlsicherung für in Kraftfahrzeuge mit Alarmanlage eingebaute Zusatzgeräte, insbesondere Autoradios, Kassettengeräte und dergleichen | |
| DE19606450A1 (de) | Bordnetz für Fahrzeuge | |
| DE9116778U1 (de) | Diebstahlsicherungssystem für Fahrzeuge | |
| DE19615561A1 (de) | Sicherungsbox für Kraftfahrzeuge | |
| DE3620297C1 (de) | Diebstahlsicherung fuer Kraftfahrzeuge mit elektronischen Motorsteuergeraeten | |
| EP3900120B1 (de) | Hochvolt-vorrichtung | |
| EP0309768B1 (de) | Diebstahlsicherung für ein Kraftfahrzeug-Phonogerät | |
| DE202015006792U1 (de) | Sicherheitsvorrichtung zum Schutz vor gefährlichen Berührungsspannungen an einem elektrischen Bauteil in eine relektrischen Baugruppe für ein Elektro- oder Hybridfahrzeug | |
| DE1780468B2 (de) | Diebstahlsicherung mit warnvorrichtung fuer kraftfahrzeuge | |
| DE4339234A1 (de) | Diebstahl-Sicherungsvorrichtung | |
| DE10126153C2 (de) | Vorrichtung zum Schutz eines Zündschloßkabels | |
| EP0682610B1 (de) | Diebstahl-sicherungsvorrichtung | |
| DE102006003840A1 (de) | Überstromvorrichtung-Durchführungsanschlussblock | |
| DE4317116C2 (de) | Diebstahlschutzeinrichtung als Immobilisationseinrichtung an einem Kraftfahrzeug | |
| DE3810806C1 (en) | System for providing warning of vehicle break-ins or theft with a control device | |
| DE102018009730A1 (de) | Sicherungseinheit fur mindestens einen Stromkreis und Notstromversorgung für ein elektrisch betätigbares Türschloss | |
| DE3802485A1 (de) | Diebstahlsicherung von nicht ortsfesten gegenstaenden | |
| DE102021212041A1 (de) | Elektrische Maschine mit einem Gehäuse und einer im Bereich der Stirnseite angeordneten Hochvoltverbindung | |
| DE20020098U1 (de) | Gasgenerator | |
| DE9402378U1 (de) | Sicherungseinrichtung für ein Fahrzeug | |
| DE29501043U1 (de) | Sicherungseinrichtung | |
| DE2414390A1 (de) | Diebstahlsicherung fuer kraftfahrzeuge | |
| DE102022104051B3 (de) | Wandladestation und System aus Ladebuchse und einer solchen | |
| DE4133110A1 (de) | Einbruch - abwehr - system |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: WELLE, HENRIK, MIAMI, FLA., US |
|
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |