DE10126807A1 - Inhalationstherapiegerät mit einem Ventil zur Begrenzung des Inspirationsflusses - Google Patents
Inhalationstherapiegerät mit einem Ventil zur Begrenzung des InspirationsflussesInfo
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Abstract
Bei einem Inhalationstherapiegerät wird ein Begrenzerabschnitt am Zuluftkamin vorgesehen, das als Begrenzerelement für die Bewegung eines Ventilelements eines Einlassventils dient. In dem Begrenzerabschnitt sind Öffnungen vorgesehen, durch die Umgebungsluft strömen kann, wenn das Ventilelement an der ihm zugewandten stirnseitigen Kante des Begrenzerabschnitts anliegt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Inhalationstherapiegeräte
und insbesondere ein Ventil zur Begrenzung des
Inspirationsflusses an einem Inhalationstherapiegerät.
Aus EP-B-0 281 650 ist ein Aerosolzerstäuber bekannt, der aus
einem im wesentlichen zylindrischen Grundkörper besteht, in
dem eine Zerstäuberdüse für die Zerstäubung eines Aerosols
angeordnet ist und in den ein Zuluftkamin für die Zuführung
von Umgebungsluft hineinragt. Die äußere Öffnung des
Zuluftkamins ist durch ein Einlassventil verschlossen, das als
Einwegventil ausgebildet ist. Es erlaubt das Zuströmen von
Umgebungsluft in das Verneblergehäuse beim Einatmen des
Patienten durch ein Mundstück des Aerosolzerstäubers,
verhindert aber das Entweichen des Aerosols aus dem
Zerstäuberinnenraum während der Atempausen und für den Fall,
dass der Patient in den Aerosolzerstäuber hinein ausatmet. Das
bekannte Inhalationstherapiegerät ist demnach so gestaltet,
dass der Patient ein beliebiges Atemluftvolumen einatmen kann,
begrenzt lediglich von dem durch die Gestalt des Zerstäubers
gegebenen Strömungswiderstand. Dieser Strömungswiderstand ist
jedoch in der Regel ohne Belang in Bezug auf den von einem
Patienten erreichbaren Inspirationsfluss von bis zu 100 l/min.
Aus EP-A-0 895 788 ist bekannt ein Ventil zur frei vorgebbaren
Begrenzung des Inspirationsflusses vorzusehen, so dass der
Patient beim Einatmen nur bis zum Erreichen eines maximalen
Inspirationsflusses (Schwellwert) z. B. von ca. 30 l/min ohne
nennenswerten Strömungswiderstand einatmen kann. Bei Erreichen
bzw. Überschreiten des Schwellwerts wird die Bewegung des in
dem Einlassventil vorgesehenen Ventilelements derart
beschränkt, dass ein erhöhter Strömungswiderstand auftritt.
Dies wird bei dem aus EP-A-0 895 788 bekannten
Inhalationstherapiegerät dadurch erreicht, dass gegenüber dem
zum Verschließen von Einatemöffnungen vorgesehenen
Ventilelement ein Begrenzerelement vorgesehen ist, an dem das
Ventilelement anliegt, wenn der Inspirationsfluss des
Patienten den Schwellwert übersteigt. Das Ventilelement
verschließt dann einen Großteil der Öffnungen, die in dem
Begrenzerelement vorhanden sind und gestattet das
Hindurchströmen der eingeatmeten Umgebungsluft nur durch sehr
viel kleinere Öffnungen, wodurch der Strömungswiderstand für
das Einatmen erhöht ist. Das Begrenzerelement ist bei dem aus
EP-A-0 895 bekannten Inhalationstherapiegerät ein zusätzliches
Bauteil, das in der Nähe des Ventilelements angebracht werden
muss, insbesondere nach jedem Reinigen des Einlassventils
durch den Patienten.
Vor dem Hintergrund dieses Stands der Technik besteht die
Aufgabe der Erfindung darin, das derart bekannte
Inhalationstherapiegerät weiter zu verbessern.
Gelöst wird diese Aufgabe, indem die Erfindung eine Gestaltung
vorschlägt, die für den Patienten einfacher zu handhaben ist,
da das separat handzuhabende Begrenzerelement vermieden wird.
Durch die Erfindung wird dem Patienten ein
Inhalationstherapiegerät zur Verfügung gestellt, das im
Hinblick auf die Handhabung verbessert ist.
Wie im Patentanspruch 1 beschrieben, zeichnet sich das
Inhalationstherapiegerät gemäß der Erfindung dadurch aus, dass
das Begrenzerelement an den Zuluftkamin angebracht und
vorzugsweise mit dem Zuluftkamin integriert ist, insbesondere
als einstückige Verlängerung des Zuluftkamins in Richtung auf
das Ventilelement ausgebildet ist. Daneben besitzt der
Begrenzerabschnitt des Zuluftkamins
Atemluftdurchtrittsöffnungen, durch die beim Überschreiten des
Inspirationsflussschwellwerts die eingeatmete Umgebungsluft im
wesentlichen hindurchströmt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den
Unteransprüchen. Im folgenden wird anhand eines
Ausführungsbeispiels die Erfindung unter Bezugnahme auf die
Figuren genauer beschrieben, in denen zeigt:
Fig. 1 ein Inhalationstherapiegerät mit einem Einlassventil
und einem Begrenzerelement gemäß der Erfindung;
Fig. 2A-2C das Einlassventil und Begrenzerelement gemäß
der Erfindung in verschiedenen Detailansichten;
und
Fig. 3 eine geschnittene Darstellung des Einlassventils und
des Begrenzerelements gemäß der Erfindung.
In Fig. 1 ist ein Inhalationstherapiegerät dargestellt, das
aus einem zylindrischen Grundkörper 1 und einem daran
angeformten Anschlussstutzen 2 besteht. Im Inneren des
zylindrischen Grundkörpers, d. h. im Verneblungsraum 1a ist
eine Zerstäuberdüse 1b (vgl. beispielsweise EP-B-0 281 650)
angeordnet, die aus einem in dem Inhalationstherapiegerät
bevorrateten Medikament ein Aerosol erzeugt. Dazu wird der
Zerstäuberdüse 1b über eine Druckmittelleitung 3 komprimierte
Luft zugeführt. Am Anschlussstutzen 2 ist üblicherweise ein
Mundstück oder eine Maske angeordnet, über die der Patient das
im Verneblungsraum erzeugte Aerosol einatmen kann. Vom in Fig.
1 oberen Ende des zylindrischen Grundkörpers 1 her ragt ein
zylindrischer Zuluftkamin 1c in den Verneblungsraum hinein.
Durch diesen Zuluftkamin 1c kann Umgebungsluft in das Innere
1a des Inhalationstherapiegeräts nachströmen, wenn der Patient
über den Anschlussstutzen 2 das Aerosol einatmet. An der nach
aussen weisenden Öffnung des Zuluftkamins 1c ist ein passives
Einlassventil 4 vorgesehen, das als Einwegventil ausgestaltet
ist und dessen Aufbau im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 2
genauer beschrieben wird.
Fig. 2A zeigt das passive Einlassventil 4 von der nach aussen
gewandten Seite, d. h. von der Seite, die auch in Fig. 1
erkennbar ist. Fig. 2B zeigt das passive Einlassventil 4 auf
der dem Zuluftkamin zugewandten Seite, die in Fig. 1 nicht
sichtbar ist. Fig. 2C zeigt einen Querschnitt durch das
passive Einlassventil 4 entlang der Linie A-A in Fig. 2B in
einem an einem Inhalationstherapiegerät montierten Zustand.
In den Fig. 2A bis 2C ist erkennbar, dass das passive
Einlassventil 4 des hier beschriebenen Ausführungsbeispiels
der Erfindung aus einem zylindrischen Grundkörper 10 mit einer
in mehreren Stufen gestalteten Mantelfläche und einer
senkrecht zur Zylinderachse verlaufenden Verschlusswand 11
besteht. In der Verschlusswand 11 sind mehrere
Lufteinlassöffnungen 12 vorgesehen, die auch als
Durchlassöffnungen bezeichnet werden können und durch die
Umgebungsluft in das Innere des Inhalationstherapiegeräts
strömen kann. In dem Zylinderabschnitt 10a mit dem kleinsten
Aussendurchmesser ist ein Ventilelement 13 angeordnet, das die
Form eines kreisförmigen Ventilplättchens mit einer mittigen
Befestigungsöffnung besitzt. Das Ventilplättchen 13 besteht
aus einem elastischen Material, beispielsweise Silikon, mit
einer ausreichenden Eigensteifigkeit, die gewährleistet, dass
das Ventilplättchen 13 in der nicht ausgelenkten Ruhestellung
die Lufteinlassöffnungen 12 des Begrenzerventils 4
verschließt, zumindest dann, wenn der Patient in das
Inhalationstherapiegerät ausatmet. Wie in Fig. 2C erkennbar,
kann dazu unterstützend auf der dem Ventilplättchen
zugewandten Seite der Verschlusswand 11 eine kreisförmig
umlaufende Dichtlippe 14 vorgesehen sein. Das Ventilplättchen
13 ist zur Befestigung auf einen sich entlang der
Zylinderachse erstreckenden Zapfen 15 auf der dem Innenraum 1a
des Inhalationstherapiegeräts zugewandten Seite des
Einlassventils 4 aufgesteckt.
Durch diesen Aufbau wird folgende Funktion realisiert. Atmet
der Patient durch das Inhalationstherapiegerät ein, wird das
Ventilplättchen 13 nach innen ausgelenkt und erlaubt dabei das
Zuströmen von Zuluft durch die Lufteinlassöffnungen 12 des
Einlassventils 4. Der sich einstellende Öffnungsquerschnitt
ist weitgehend proportional zu dem im Verneblerraum
aufgebauten Unterdruck. In Atempausen oder zumindest aber beim
Ausatmen des Patienten in das Inhalationstherapiegerät hinein,
verschließt das Ventilelement 13 die Öffnungen 12.
Wie aus Fig. 2C erkennbar, ist erfindungsgemäß der Zuluftkamin
1c an dem dem Ventilplättchen 13 gegenüberliegenden Ende
derart ausgebildet, dass er sich in die unmittelbare Nähe des
Ventilplättchens 13 erstreckt und die Funktion eines
Begrenzerelements übernimmt. Das bedeutet, dass der
Begrenzerabschnitt 1d des Zuluftkamins 1c die Auslenkung des
Ventilplättchens 13 beschränkt. Die Größe des Ventilplättchens
13 ist dazu so gewählt, dass es auf dem stirnseitig
dargebotenen Rand 1e des Begrenzerabschnitts 1d des
Zuluftkamins 1c aufliegt, wenn der sich durch das Einatmendes
Patienten einstellende Inspirationsfluss einen Schwellwert,
beispielsweise von z. B. ca. 30 l/min übersteigt. Dazu ist der
Durchmesser des Ventilelements 13 vorzugsweise größer als,
zumindest aber gleich dem Durchmesser des Begrenzerabschnitts
1d. Durch den Abstand zwischen Ventilelement und stirnseitigem
Rand 1e kann der Schwellwert vorgegeben werden. Der
Begrenzerabschnitt 1d des Zuluftkamins 1c besitzt
Luftdurchtrittsöffnungen 17, die so ausgelegt sind, dass ein
Hindurchströmen der angesaugten Luft weiterhin möglich ist,
auch wenn das Ventilelement 13 auf dem stirnseitigen Rand 1e
aufliegt. Jedoch ist die Größe der Luftdurchtrittsöffnungen 17
so gewählt, dass, wenn das Ventilelement 13 auf der
stirnseitigen Kante 1e des Begrenzerabschnitts 1d des
Zuluftkamins 1c aufliegt, ein für den Patienten spürbarer
Strömungswiderstand gegeben ist. Die Größe der
Luftdurchtrittsöffnungen 17 hat ebenfalls einen Einfluss auf
den Schwellwert für den maximalen Inspirationsfluss.
Solange der Patient in dem aerosolphysikalisch wünschenswerten
Druck/Flow-Bereich atmet, beispielsweise einen
Inspirationsfluss unter 30 1/min einhält, ist der
Strömungwiderstand, der dem Einatmen durch das
erfindungsgemäße Inhalationstherapiegerät entgegengebracht
wird, gering und beeinflusst den Einatemvorgang des Patienten
kaum. Steigt der Inspirationsfluss über den vorgegebenen
Schwellwert an, d. h. atmet der Patient in einem
aerosolphysikalisch nicht gewünschten Druck-/Flow-Bereich,
legt sich das Ventilplättchen 13 an die stirnseitige Kante 1e
des Begrenzerabschnitts 1d des Zuluftkamins 1c an, wodurch der
Zuluftkamin stirnseitig verschlossen wird und die eingeatmete
Umgebungsluft gezwungen wird, durch die
Luftdurchtrittsöffnungen 17 in dem Begrenzerabschnitt 1d des
Zuluftkamins 1c zu strömen. Der dadurch für den Patienten
deutlich spürbar erhöhte Strömungswiderstand veranlasst den
Patienten, den Inspirationsfluss zu senken, so dass er wieder
unter den Schwellwert fällt, was dazu führt, dass das
Ventilelement 13 von der stirnseitigen Kante 1e des
Begrenzerabschnitts 1d des Zuluftkamins 1c abhebt. Letztlich
führt die erfindungsgemäße Gestaltung des
Inhalationstherapiegeräts dazu, dass der Patient in dem
aerosolphysikalisch wünschenswerten Druck-/Flow-Bereich atmet.
Wie bereits aus Fig. 2C erkennbar, sind die
Luftdurchtrittsöffnungen 17 deutlich kleiner als der
Querschnitt des Zuluftkamins 1c. Die Form der
Luftdurchtrittsöffnungen 17 ist beliebig. In Fig. 2C sind
schlitzförmige Luftdurchtrittsöffnungen 17 gezeigt.
Die Luftdurchtrittsöffnungen 17 können auch quadratische,
halbkreisförmige oder dreieckförmige Ausnehmungen sein, die
sich bis zum stirnseitigen Rand 1e des Begrenzerabschnitts 1d
des Zuluftkamins 1c erstrecken. Zur Bildung der
Luftdurchtrittsöffnungen 17 kann der Rand 1e ganz oder
teilweise wellenförmig oder zickzackförmig gestaltet sein.
Jedoch können die Luftdurchtrittsöffnungen 17 auch so gebildet
werden, dass sie sich nicht bis zum Rand 1e erstrecken,
sondern sie können als Öffnungen in dem Begrenzerabschnitt 1d
des Zuluftkamins 1c ausgebildet sein. Die Form und die Anzahl
kann in beiden Fällen in Abhängigkeit von der Anwendung und
der Anforderung an das Einlassventil bzw. das
Inhalationstherapiegerät gewählt werden.
Der Begrenzerabschnitt 1d kann aber auch als in den
Zuluftkamin einsteckbares separates Teil des erfindungsgemäßen
Inhalationsverneblers gestaltet werden. In Fig. 3 ist eine
derartige Ausgestaltung des Begrenzerabschnitts 1d des
Zuluftkamins 1c dargestellt. Wie in dieser Figur erkennbar,
ist der Begrenzerabschnitt 1d als Zylinderhülse ausgestaltet,
die zumindest abschnittsweise auf ihrer äußeren
Manteloberfläche Rastnasen 20 aufweist, die in entsprechend
gestaltete Rastkerben 21 einrastbar sind. Die Rastkerben sind
auf der inneren Oberfläche des Zuluftkamins 1c als umlaufende
Nuten ausgebildet. In dem in Fig. 3 gezeigten Beispiel sind
die Nuten keilförmig. Auch die Rastvorsprünge 20 an dem
Begrenzerabschnitt 21 können als umlaufender Rastvorsprung
ausgestaltet werden. Jedoch muss die Ausgestaltung so
erfolgen, dass der Begrenzerabschnitt 1d in den Zuluftkamin 1c
einsteckbar ist. Durch eine entsprechende Dimensionierung und
Formung der Rastvorsprünge 20 in Verhältnis zu den Rastkerben
21 ist dies aber leicht zu erreichen. Der Begrenzerabschnitt
1d kann dann in unterschiedlichen Raststellungen in dem
Zuluftkamin 1c angeordnet werden. Dadurch ist mit Hilfe der
Rastungen der Abstand d zwischen der stirnseitigen Kante 1e
des Begrenzerabschnitts 1d und dem Ventilelement 13 flexibel
einstellbar. Der Abstand d bestimmt aber den Schwellwert, bei
dem das Ventilelement 13 die stirnseitige Kante 1e des
Begrenzerabschnitts 1d erreicht und dort aufliegt. Das
Ventilelement 13 besitzt bei diesem Ausführungsbeispiel einen
größeren Durchmesser als der Begrenzerabschnitt 1d.
Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die
Luftdurchtrittsöffnungen 17 keilförmig und erstrecken sich bis
zum stirnseitigen Rand 1e.
Das erfindungsgemäße Inhalationstherapiegerät zeichnet sich
dadurch aus, dass das Begrenzerelement am Zuluftkamin 1c
angeordnet ist, vorzugsweise mit dem Zuluftkamin einstückig
ausgebildet ist. Dadurch wird erreicht, dass nach Abnehmen des
Einlassventils einfach zu handhabende Komponenten des
erfindungsgemäßen Inhalationstherapiegeräts vorliegen.
Insbesondere die Möglichkeit der Reinigung des Einlassventils
ist deutlich verbessert. Bei der integralen Ausgestaltung des
Begrenzerabschnitts, d. h. der einstückigen Ausbildung von
Begrenzerabschnitt und Zuluftkamin ist die Anzahl der von
einem Patienten zu handhabenden Teile weiter reduziert, was
die Handhabung des erfindungsgemäßen Inhalationstherapiegeräts
weiter vereinfacht.
Claims (12)
1. Inhalationstherapiegerät mit
einem Verneblungsraum (1a), in dem mit Hilfe einer Zerstäuberdüse (1b)ein Aerosol erzeugt wird,
einem Anschlussstutzen (2), über den das Aerosol aus dem Verneblungsraum (1c) herausgeführt wird,
einem Zuluftkamin (1c), durch den Umgebungsluft in den Verneblungsraum (1a) gelangt, und einem Einlassventil (4), das an einem Ende des Zuluftkamins (1c) angeordnet ist und das zumindest eine Einlassöffnung (12) und ein die Einlassöffnung verschließendes Ventilelement (13) umfasst, und das an dem Zuluftkamin (1c) derart angeordnet ist, dass ein Unterdruck in dem Verneblungsraum (1a) das Ventilelement (1c) bewegt, um die Einlassöffnung (12) freizugeben, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Zuluftkamin (1c) ein Begrenzerabschnitt (1d) vorgesehen ist, der die Bewegung des Ventilelements (13) derart beschränkt, dass die Freigabe der Einlässöffnung (12) nur bis zu einem Schwellwert des Unterdrucks im Verneblungsraum (1a) im wesentlichen proportional zum Unterdruck ist.
einem Verneblungsraum (1a), in dem mit Hilfe einer Zerstäuberdüse (1b)ein Aerosol erzeugt wird,
einem Anschlussstutzen (2), über den das Aerosol aus dem Verneblungsraum (1c) herausgeführt wird,
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2. Inhalationstherapiegerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Begrenzerabschnitt (1d) integral mit dem Zuluftkamin (1c)
ausgebildet ist.
3. Inhalationstherapiegerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Begrenzerabschnitt (1d) in den Zuluftkamin (1c)
einsteckbar ist.
4. Inhalationstherapiegerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Begrenzerabschnitt (1d) Rastvorsprünge (20) aufweist, die
im eingerasteten Zustand mit Rastkerben (21) an dem
Zuluftkamin (1c) in Eingriff stehen.
5. Inhalationstherapiegerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Rastvorsprünge (20) und die Rastkerben (21) derart
ausgestaltet sind, dass der Abstand zwischen einer dem
Ventilelement (13) zugewandten Kante des Begrenzerabschnitts
(1d) und dem Ventilelement (13) einstellbar ist.
6. Inhalationstherapiegerät nach einem der Ansprüche 1 bis
5,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Begrenzerabschnitt (1d) Öffnungen (17) aufweist.
7. Inhalationstherapiegerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Öffnungen (17) bis zu der dem Ventilelement
gegenüberliegenden Kante (1c) des Begrenzerabschnitts (1d) des
Zuluftkamins (1c) erstrecken.
8. Inhalationstherapiegerät nach einem der Ansprüche 1 bis
7,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Begrenzerabschnitt (1d) des Zuluftkamins (1c) derart
ausgebildet ist, dass das Ventilelement (13) bis zu einem frei
einstellbaren maximalen Inspirationsfluss, der vorzugsweise 20
bis 40 l/min. insbesondere ca. 30 l/min beträgt, nicht an der
dem Ventilelement zugewandten Kante (1e) des
Begrenzerabschnitts (1d) des Zuluftkamins (1c) anliegt.
9. Inhalationstherapiegerät nach einem der Ansprüche 1 bis
8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Begrenzerabschnitt (1d) eine zylindrische Grundform
besitzt, die im wesentlichen der zylindrischen Form des
Zuluftkamins (1c) entspricht.
10. Inhalationstherapiegerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Durchmesser des Begrenzerabschnitts (1d) des Zuluftkamins
(1c) im wesentlichen gleich dem Durchmesser des Zuluftkamins
(1c) ist.
11. Inhalationstherapiegerät nach einem der Ansprüche 1 bis
10,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Ventilelement (13) aus Silikon oder einem anderen
elastischen Material hergestellt ist.
12. Inhalationstherapiegerät nach einem der Ansprüche 1 bis
11,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Durchmesser des Ventilelements (13) größer als der
Durchmesser des Begrenzerabschnitts (1d) ist.
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