DE10125758A1 - Fahrzeugsitz mit einer in die Rückenlehne integrierbaren Kopfstütze - Google Patents
Fahrzeugsitz mit einer in die Rückenlehne integrierbaren KopfstützeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz mit einer in die Rückenlehne (10) integrierbaren Kopfstütze (12), insbesondere für den Fondbereich eines Kraftfahrzeuges, wobei mit der Kopfstütze (12) wahlweise eine Gebrauchslage und eine Nichtgebrauchslage herstellbar ist. DOLLAR A Es ist vorgesehen, dass die Kopfstütze (12) mindestens zweiteilig ausgebildet ist, wobei ein Oberteil (14) der Kopfstütze (12) relativ zu einem Unterteil (16) der Kopfstütze (12) und das Unterteil (16) der Kopfstütze (12) relativ zur Rückenlehne (10) des Fahrzeugsitzes jeweils im Wesentlichen in vertikaler Richtung bewegbar sind. In der Nichtgebrauchslage der Kopfstütze (12) sind jeweils das Oberteil (14) der Kopfstütze (12) vollständig in das Unterteil (16) der Kopfstütze (12) und das Unterteil (16) der Kopfstütze (12) vollständig in die Rückenlehne (10) versenkbar.
Description
Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz mit einer in die Rückenlehne integrierbaren
Kopfstütze mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Merkmalen.
Es ist bekannt, insbesondere Fahrzeugsitze des Fondbereiches von Kraftfahrzeugen derart
mit Kopfstützen auszustatten, dass diese von einer Gebrauchslage in eine
Nichtgebrauchslage und umgekehrt bewegbar sind. Hierzu sind verschiedene Lösungen
bekannt, die aus zwei wesentlichen Gründen erarbeitet wurden. Einerseits beeinträchtigen
die Kopfstützen der hinteren Fahrzeugsitze in ihrer Gebrauchslage die Sichtverhältnisse des
Fahrzeugführers nach hinten, indem sie das Blickfeld des Fahrzeugführers einschränken.
Insbesondere beim Rückwärtsfahren des Fahrzeuges macht sich dieser Umstand nachteilig
bemerkbar. Andererseits behindern die Kopfstützen der Fahrzeugsitze in ihrer
Gebrauchslage in der Regel das Klappen der Rückenlehne oder verhindern diesen Vorgang
sogar, indem sie beim Klappvorgang gegen die Dachkontur des Fahrzeuges stoßen.
Die DE 198 51 145 A1 beschreibt eine Lösung, mit der verhindert werden soll, dass die
Kopfstütze beim Vorklappvorgang der Rückenlehne im Innenraum des Fahrzeuges mit dem
Fahrzeugdach und/oder der Windschutzscheibe kollidiert. Die Erfindung sieht innerhalb der
Rückenlehne des Fahrzeugsitzes einen Verstellkörper als einen Bewegungsgeber vor. Der
Verstellkörper ist antriebsseitig durch eine Kopplung mit einem Stellglied verbunden,
wodurch unterschiedliche Relativlagen zwischen dem Verstellkörper und dem Stellglied
arretierbar sind. Abtriebsseitig ist der Verstellkörper mit einem beweglich gehaltenen
Kopfstützenträgerelement verbunden, das in seiner Lage relativ zur Rückenlehne durch Auf-
und Abbewegungen veränderbar ist. Durch einen speziellen Mechanismus, der in der
Rückenlehne angeordnet ist, wird die Klappbewegung der Rückenlehne in Richtung auf das
Sitzteil als Antriebsbewegung des Verstellkörpers genutzt. Nachteilig bei dieser Lösung zu
einem Fahrzeugsitz ist insbesondere der aufwendige Mechanismus zur Lageveränderung
der Kopfstütze und die daraus resultierenden Kosten für dessen Herstellung und Montage.
Des Weiteren sind allgemein Lösungen bekannt, die in Fahrzeugen Vorrichtungen als
Sonderausstattungen vorsehen, mit denen die Kopfstützen rückwärtiger Fahrzeugsitze hoch-
und abgeklappt werden können. Das Abklappen der Kopfstütze ist dabei in der Regel mit
dem Einlegen des Rückwärtsganges gekoppelt, wobei dieser Vorgang in Abhängigkeit vom
Besetzen des jeweiligen Fahrzeugsitzes durch einen Fahrzeuginsassen ausgeführt wird.
Dadurch soll gewährleistet werden, dass aus Gründen der Sicherheit der Fahrzeuginsassen
die Kopfstütze nur bei einem unbesetzten Fahrzeugsitz umgeklappt und somit aus ihrer
Gebrauchslage entfernt wird.
Andererseits gibt es auch Lösungen, bei denen das Klappen der Kopfstütze durch eine
manuelle Betätigung eines Teiles des Klappmechanismus ausgelöst wird. In der
US 4,711,494 wird beispielsweise eine Vorrichtung beschrieben, bei der durch das manuelle
Betätigen einer Drucktaste die Kopfstütze aus ihrer Gebrauchslage in eine
Nichtgebrauchslage um etwa 90 Grad selbsttätig nach hinten in eine Vertiefung innerhalb
der Hutablage verschwenkt wird. Eine ähnliche Lösung wird in der DE 33 32 729 A1
beschrieben. Erfindungsgemäß stützt sich die Kopfstütze über mindestens einen Tragarm an
einem fahrzeugfesten Teil ab und ist zusammen mit den Tragarmen aus einer
Gebrauchsstellung in eine Ablagestellung überführbar. Für die Ablage der Kopfstütze ist hier
ebenfalls eine Mulde in der Hutablage vorgesehen. Eine weitere, umlegbare Kopfstütze für
einen Fahrzeugsitz ist aus der DE 36 21 278 A1 bekannt. Bei dieser Lösung wird die
Kopfstütze ebenfalls über eine Lagerung schwenkbar an der Rückenlehne gehalten und in
der Hutablage abgelegt.
Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Lösungen besteht einerseits darin, dass mit ihnen
Sichtbehinderungen des Fahrzeugführers nach hinten nicht vollständig vermieden werden
können, da die notwendigen Mechanismen zum Klappen der Kopfstützen und/oder die in der
Nichtgebrauchslage befindlichen Kopfstützen über die obere Kontur der Rückenlehnen
hinausragen. Andererseits wird durch in der Nichtgebrauchslage sichtbare Kopfstützen der
optische Eindruck des Betrachters der Fahrzeugsitze und damit der Komfort des
Fahrzeuges beeinträchtigt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Fahrzeugsitz mit einer in die
Rückenlehne integrierbaren Kopfstütze der eingangs genannten Art zu schaffen, der eine
Kopfstütze aufweist, die in ihrer Nichtgebrauchslage keine Sichtbehinderung für den
Fahrzeugführer nach hinten verursacht und zugleich für den Betrachter einen optisch guten
Eindruck des Fahrzeugsitzes schafft.
Diese Aufgabe wird durch einen Fahrzeugsitz mit einer in die Rückenlehne integrierbaren
Kopfstütze mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen gelöst. Dadurch, dass die
Kopfstütze mindestens zweiteilig ausgebildet ist, wobei ein Oberteil der Kopfstütze relativ zu
einem Unterteil der Kopfstütze und das Unterteil der Kopfstütze relativ zur Rückenlehne des
Fahrzeugsitzes jeweils im Wesentlichen in vertikaler Richtung bewegbar sind und in der
Nichtgebrauchslage der Kopfstütze jeweils das Oberteil der Kopfstütze vollständig in das
Unterteil der Kopfstütze und das Unterteil der Kopfstütze vollständig in die Rückenlehne
versenkbar sind, wird ein Fahrzeugsitz geschaffen, der eine Kopfstütze aufweist, die in ihrer
Nichtgebrauchslage keine Sichtbehinderung nach hinten für den Fahrzeugführer verursacht
und zugleich für den Betrachter einen optisch guten Eindruck schafft.
Die Kopfstütze mit ihrem Unterteil und Oberteil ist vorteilhafterweise in eine Ausnehmung der
Rückenlehne versenkbar und bildet in dieser Nichtgebrauchslage mit der Oberkante des
Polsterteiles der Rückenlehne einen gleichmäßigen Abschluss. Dadurch tritt die Kopfstütze
in der Nichtgebrauchslage nach außen nicht in Erscheinung und hat somit keinen negativen
Einfluss auf das Gesamtbild des Fahrzeugsitzes. Die Kopfstütze ist gleichzeitig innerhalb der
Rückenlehne sicher aufbewahrt und vor eventuellen Beschädigungen und/oder
Verunreinigungen wirksam geschützt. Dadurch, dass in der Nichtgebrauchslage der
Kopfstütze kein Teil der Kopfstütze und des Schwenkmechanismus über die obere Kontur
der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes hervorsteht, kann die Rückenlehne bei Bedarf
ungehindert nach vorne und von dort wieder in die ursprüngliche Position nach hinten
geklappt werden. Vorteilhafterweise sind zum Klappen der Rückenlehnen keine
Veränderungen an den Hintersitzen durch den/die Fahrzeugnutzer vorzunehmen. Die
Handhabung des Klappens der Hintersitze wird dadurch insgesamt wesentlich vereinfacht.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Kopfstütze aus der
Aufbewahrungsposition innerhalb der Rückenlehne jederzeit schnell und zuverlässig in ihre
Gebrauchslage gebracht werden kann.
Eine Betätigung der Kopfstütze ist mechanisch und/oder elektrisch möglich.
Weitere, bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen, in den
Unteransprüchen genannten Merkmalen.
Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand der zugehörigen
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Perspektivansicht eines Teiles einer Rücksitzbank eines
Kraftfahrzeuges mit einem erfindungsgemäßen Fahrzeugsitz, wobei sich eine
Kopfstütze in der aus einer Rückenlehne ausgefahrenen Position, die der
Gebrauchslage der Kopfstütze entspricht, befindet und
Fig. 2 eine schematische Perspektivansicht eines Teiles einer Rücksitzbank eines
Kraftfahrzeuges mit einem erfindungsgemäßen Fahrzeugsitz, wobei sich eine
Kopfstütze in der in eine Rückenlehne eingefahrenen Position, die der
Nichtgebrauchslage der Kopfstütze entspricht, befindet.
In den beiden Figuren sind die einzelnen Teile des erfindungsgemäßen Fahrzeugsitzes
schematisch und nur mit den für die Erfindung wesentlichen Bestandteilen dargestellt.
Gleiche Teile des Fahrzeugsitzes sind in den beiden Figuren mit gleichen Bezugszeichen
versehen und werden in der Regel auch nur einmal beschrieben.
In der Fig. 1 ist der erfindungsgemäße Fahrzeugsitz mit einer Kopfstütze 12 in ihrer
Gebrauchslage dargestellt. Die Kopfstütze 12 ist an einer Rückenlehne 10 des
Fahrzeugsitzes einer Rücksitzbank des Fondbereiches eines Kraftfahrzeuges angeordnet
und befindet sich hier in ihrer ausgefahrenen Position. Die Kopfstütze 12 ist zweiteilig
ausgebildet und besteht aus einem Oberteil 14 und einem Unterteil 16. Das Oberteil 14 der
Kopfstütze 12 ist relativ zu dem Unterteil 16 der Kopfstütze 12 im Wesentlichen in vertikaler
Richtung bewegbar. Das Unterteil 16 der Kopfstütze 12 wiederum ist relativ zur Rückenlehne
10 des Fahrzeugsitzes im Wesentlichen in vertikaler Richtung bewegbar. Die Rückenlehne
10 weist an ihrem oberen Endbereich eine Ausnehmung 22 des Polsterteiles 24 auf, deren
Größe so bemessen ist, dass die Kopfstütze 12 in ihrer Nichtgebrauchslage mit ihrem
Unterteil 16 und ihrem Oberteil 14 vollständig in die Rückenlehne 10 versenkbar ist.
Das Unterteil 16 der Kopfstütze 12 und das Oberteil 14 der Kopfstütze 12 werden jeweils
von unteren Tragstangen 20 und oberen Tragstangen 18 gehalten. Vorzugsweise sind die
unteren Tragstangen 20 und die oberen Tragstangen 18 jeweils paarweise an dem Unterteil
16 und an dem Oberteil 14 der Kopfstütze 12 angeordnet. Die unteren Tragstangen 20 und
die oberen Tragstangen 18 sind jeweils rohrförmig ausgebildet. Die Tragstangen 18, 20 sind
so dimensioniert, dass die oberen Tragstangen 18 von den unteren Tragstangen 20
teleskopartig aufgenommen werden können.
Die Fig. 2 zeigt den erfindungsgemäßen Fahrzeugsitz mit einer Kopfstütze 12 in ihrer
Nichtgebrauchslage. Die Kopfstütze 12 befindet sich hier in ihrer eingefahrenen Position, in
der sie vollständig von der Rückenlehne 10 aufgenommen wird. Dabei ist jeweils das
Oberteil 14 der Kopfstütze 12 vollständig in das Unterteil 16 der Kopfstütze 12 und das
Unterteil 16 der Kopfstütze 12 vollständig in die Rückenlehne 10 versenkt. In dieser Position
der Kopfstütze 12 bildet die Kopfstütze 12 mit ihrer oberen Fläche vorteilhafterweise einen
gleichmäßigen Abschluss mit der Oberkante des Polsterteiles 24 der Rückenlehne 10.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass für das Aus- und Einfahren des
Oberteiles 14 und des Unterteiles 16 der Kopfstütze 12 ein an sich bekannter Stellantrieb
(nicht dargestellt) mit einem Elektromotor vorgesehen ist. Gemäß einer weiteren,
bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Stellantrieb für das Ein- und Ausfahren des
Oberteiles 14 und des Unterteiles 16 der Kopfstütze 12 mit einem an sich bekannten
Belegungserkennungssystem des Fahrzeugsitzes verbunden.
Bei einem unbesetzten Fahrzeugsitz befindet sich die Kopfstütze 12 in der in Fig. 2
dargestellten Nichtgebrauchslage. Wird der Fahrzeugsitz durch einen Fahrgast besetzt, wird
durch das Belegungserkennungssystem, das vorzugsweise in an sich bekannter Weise in
das Sitzteil des Fahrzeugsitzes integriert und mit Drucksensoren ausgestattet ist, die
Sitzbelegung festgestellt und ein entsprechendes Signal ausgelöst. Das Signal aktiviert den
Stellantrieb, durch den das Unterteil 16 der Kopfstütze 12 aus der Rückenlehne 10 und das
Oberteil 14 der Kopfstütze 12 aus dem Unterteil 16 der Kopfstütze 12 ausgefahren wird.
Dabei werden die oberen Tragstangen 18 des oberen Teiles 14 der Kopfstütze 12 aus den
unteren Tragstangen 20 des unteren Teiles 16 der Kopfstütze 12 teleskopartig ausgefahren.
Nach der Beendigung des Ausfahrvorganges der Kopfstütze 12 befindet sich diese in ihrer
Gebrauchslage, wie sie in der Fig. 1 dargestellt ist.
Sobald der Fahrzeugsitz vom Fahrgast verlassen ist, wird durch das
Belegungserkennungssystem festgestellt, dass der Fahrzeugsitz nicht besetzt ist und ein
entsprechendes Signal ausgelöst. Das Signal aktiviert den Stellantrieb, durch den das
Oberteil 14 der Kopfstütze 12 in das Unterteil 16 der Kopfstütze 12 und das Unterteil 16 der
Kopfstütze 12 in die Rückenlehne 10 eingefahren wird. Dabei werden die oberen
Tragstangen 18 des Oberteiles 14 der Kopfstütze 12 in die unteren Tragstangen 20 des
Unterteiles 16 der Kopfstütze 12 teleskopartig eingefahren. Nach der Beendigung des
Einfahrvorganges der Kopfstütze 12 befindet sich diese in ihrer Nichtgebrauchslage, wie sie
in der Fig. 2 dargestellt ist. In dieser Lage der Kopfstütze 12 hat der Fahrzeugführer eine
verbesserte Sicht nach hinten, da kein Teil der Kopfstütze 12 und des Mechanismus zum
Aus- und Einfahren der Kopfstütze 12 über die Oberkante der Rückenlehne 10 hervorsteht.
Durch die vollständige Integration der Kopfstütze 12 in die Rückenlehne 10 ergibt sich
vorteilhafterweise keine Beeinträchtigung des Erscheinungsbildes der hinteren
Fahrzeugsitze sowie der gesamten Rücksitzbank des Fahrzeuges.
Die Erfindung ermöglicht in vorteilhafter Weise ein selbsttätiges Aus- und Einfahren der
Kopfstütze 12, jeweils in Abhängigkeit von der Belegung und Nichtbelegung des
Fahrzeugsitzes. Insofern ist die erfindungsgemäße Kopfstütze 12 bei einem besetzten
Fahrzeugsitz, ohne das Zutun des Fahrzeugführers oder eines Fahrgastes, innerhalb
kürzester Zeit betriebsbereit und trägt so zur Gewährleistung der Sicherheit des Fahrgastes
und zur Vermeidung von Unfallschäden bei. Andererseits ermöglicht die erfindungsgemäße
Kopfstütze 12 bei einem unbesetzten Fahrzeugsitz, ohne das Zutun des Fahrzeugführers
oder eines Fahrgastes, in vorteilhafter Weise eine verbesserte Sicht des Fahrzeugführers
nach hinten.
10
Rückenlehne
12
Kopfstütze
14
Oberteil
16
Unterteil
18
obere Tragstange
20
untere Tragstange
22
Ausnehmung
24
Polsterteil
Claims (7)
1. Fahrzeugsitz mit einer in die Rückenlehne (10) integrierbaren Kopfstütze (12),
insbesondere für den Fondbereich eines Kraftfahrzeuges, wobei mit der Kopfstütze (12)
wahlweise eine Gebrauchslage und eine Nichtgebrauchslage herstellbar ist, dadurch
gekennzeichnet, dass die Kopfstütze (12) mindestens zweiteilig ausgebildet ist, wobei
ein Oberteil (14) der Kopfstütze (12) relativ zu einem Unterteil (16) der Kopfstütze (12)
und das Unterteil (16) der Kopfstütze (12) relativ zur Rückenlehne (10) des
Fahrzeugsitzes jeweils im Wesentlichen in vertikaler Richtung in eine Gebrauchslage
ausfahrbar und in eine Nichtgebrauchslage einfahrbar sind und in der
Nichtgebrauchslage der Kopfstütze (12) jeweils das Oberteil (14) der Kopfstütze (12)
vollständig in das Unterteil (16) der Kopfstütze (12) und das Unterteil (16) der
Kopfstütze (12) vollständig in die Rückenlehne (10) versenkbar sind.
2. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfstütze (12) mit
ihrem Unterteil (16) und ihrem Oberteil (14) in eine Ausnehmung (22) eines Polsterteiles
(24) der Rückenlehne (10) versenkbar ist und in dieser Nichtgebrauchslage mit der
Oberkante des Polsterteiles (24) der Rückenlehne (10) einen gleichmäßigen Abschluss
bildet.
3. Fahrzeugsitz nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils
das Unterteil (16) der Kopfstütze (12) von unteren Tragstangen (20) und das Oberteil
(14) der Kopfstütze (12) von oberen Tragstangen (18) gehalten werden.
4. Fahrzeugsitz nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
unteren Tragstangen (20) und die oberen Tragstangen (18) jeweils paarweise an dem
Unterteil (16) und an dem Oberteil (14) der Kopfstütze (12) angeordnet sind.
5. Fahrzeugsitz nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
unteren Tragstangen (20) und die oberen Tragstangen (18) jeweils rohrförmig
ausgebildet sind, wobei die oberen Tragstangen (18) von den unteren Tragstangen (20)
teleskopartig aufnehmbar sind.
6. Fahrzeugsitz nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils für
das Aus- und Einfahren des Oberteiles (14) und des Unterteiles (16) der Kopfstütze (12)
ein Stellantrieb mit einem Elektromotor vorgesehen ist.
7. Fahrzeugsitz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellantrieb für das
Aus- und Einfahren des Oberteiles (14) und des Unterteiles (16) der Kopfstütze (12) mit
einem Belegungserkennungssystem des Fahrzeugsitzes gekoppelt ist.
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Publications (1)
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| DE10125758A1 true DE10125758A1 (de) | 2002-11-21 |
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|---|---|
| DE (1) | DE10125758A1 (de) |
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2001
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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