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DE1012465B - Messvorrichtung mit radioaktiven Abtasteinrichtungen zum Messen der Masse eines sich bewegenden stabfoermigen Koerpers, z. B. eines Tabakfuellstranges - Google Patents

Messvorrichtung mit radioaktiven Abtasteinrichtungen zum Messen der Masse eines sich bewegenden stabfoermigen Koerpers, z. B. eines Tabakfuellstranges

Info

Publication number
DE1012465B
DE1012465B DEM32910A DEM0032910A DE1012465B DE 1012465 B DE1012465 B DE 1012465B DE M32910 A DEM32910 A DE M32910A DE M0032910 A DEM0032910 A DE M0032910A DE 1012465 B DE1012465 B DE 1012465B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring device
chamber
measuring
moving
devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM32910A
Other languages
English (en)
Inventor
Gordon Francis Wellingt Powell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Molins Machine Co Ltd
Original Assignee
Molins Machine Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Molins Machine Co Ltd filed Critical Molins Machine Co Ltd
Publication of DE1012465B publication Critical patent/DE1012465B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N23/00Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00
    • G01N23/02Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by transmitting the radiation through the material
    • G01N23/06Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by transmitting the radiation through the material and measuring the absorption
    • G01N23/16Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by transmitting the radiation through the material and measuring the absorption the material being a moving sheet or film

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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Meßvorrichtung mit radioaktiven Abtasteinrichtungen zum Messen der Masse eines sich bewegenden stabförmigen Körpers1 z. B. eines Tabakfüllstranges Die Erfindung betrifft Meßvorrichtungen, insbesondere raldioaktive Abtastvorrichtungen, wie sie z. B. zum Messen der Masse eines Füllstranges in Zigarettenmaschinen verwendet werden.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Masse eines nicht eingeschlagenen oder losen Tabakfüllstranges dadurch zu messen, daß man ihn zwischen einer Quelle von duErchldringender Strahlung, z. B. einem Beta-Strahlensender, und einer auf Strahlen ansprechenden Vorrichtung, z. B. einer Ionisationskammer, hindurchführte, die zusammen eine Meßvorrichtung bilden, die in Zukunft als Abtastvorrichtung bezeichnet werden soll.
  • Die wirksame Verwendung von radioaktiven Abtastvorrichtungen für derartige Messungen- hängt sehr viel von der sogenannten »festen Geo,metrie« der Anordnung ab, qd. h. von der Einhaltung der Entfernungen zwischen einer radioalctiven Quelle und einer auf Strahlen ansprechenden Vorrichtung und der genauen Lage der zu messenden Substanz ihnen gegenüber, die bei dem hier vorLiegenden Beispiel ein loser Füllstrang ist.
  • Wenn sich die Lage der Substanz gegenüber der Quelle ändert, dann ändert sich auch der Anteil der ausgesandten Strahlen, die durch die Substanz hindurchgehen, da die Strahlen sich nicht in parallelen Linien bewegen, sondern erheblich streuen.
  • Ein loser Füllstrang ändert seine Lage gegenüber der Quelle sehr leicht, da ein Füllstrang von gegebener Masse pro Längeneinheit bei einer entsprechend geringen Dichte verhältnismäßig hoch oder bei einer entsprechend größeren Dichte ziemlich flach sein kann.
  • Ferner kann der Querschnitt des Füllstranges unregelmäßig, z. B. an der einen Seite größer als an der anderen sein.
  • Ein sich bewegender Füllstrang oder überhaupt ein sich bewegender stabartiger Körper aus starrem Material, die beide eine gleiche Masse pro Längeneinheit aufweisten, werden nicht notwendigerweise ein gleiches Ansprechen der auf die Strahlen ansprechenden Vorrichtung veranlassen.
  • Gemäß der Erfindung ist nun eine Meßvorrichtung mit radioaktiven Abtastvorrichtungen zum Messen der Masse eines sich bewegenden stabartigen Körpers, z. B. eines losen Tabakfüllstranges, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlenquelle je einer Abtastvorrichtung an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Körpers liegt und die auf die Strahlen ansprechenden Vorrichtungen so elektrisch miteinander verbunden sind, daß die in ihnen entstehenden Ströme vereint werden.
  • Vorzugsweise liegen bei der einen Abtastvorrichtung die Sbrahlenquelle und die auf die Strahlen ansprechende Vorrichtung oberhalb bzw. unterhalb des sich bewegenden Körpers, während die zweite Abtastvorrichtung umgekehrt angeordnet ist.
  • Die aluf die Strahlen ansprechende Quelle kann eine Ionisationskammer sein.
  • Der radioaktive Stoff in einer Strahlenquelle kann schräg über dem sich bewegenden stabförmigen Körper liegen.
  • Die Ionisationskammern können parallel geschaltet sein, um einen gemeinsamen Ausgangsstrom zu ergeben, oder der Ausgangsstrom der einzelnen Kammern kann addiert und das- Mittel daraus genommen werden. Der Ausgangsstrom einer Kammer kann so eingestellt werden, d. h. die Kammer selbst kann so geregelt werden, daß ihr Ausgangsstrom sich bei einer gegebenen vorbeigehenden Masse ändert.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann in beliebiger bekannter Weise verwendet werden, um die Zuführgeschwindigkeit oder -menge des Stoffes in einem sich bewegenden -stabförmigen Körper entsprechend der Art der Maschine zu steuern, an der die Vorrichtung angebracht ist Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar veranschaulicht Fig. 1 die Anwendung der - Erfindung auf die Messung eines sich bewegenden stabförmigen Körpers, der aus einem in einem -Trog entlang laufenden Tabakstrom besteht; Fig. 2 zeigt einen Stromkreis zum Koppeln zweier auf Strahlen ansprechender Vorrichtungen, die als Ionisationskammern dargestellt sind; Fig. 3 zeigt schematisch eine weitere Art der Koppelung der zwei Kammern; Fig. 4 ist ein Schnitt diirch eine Ionisationskammer und ihr Zubehör; Fig. 5 ist ein Querschnitt durch den unteren Teil von Fig. 4; Fig. 6 zeigt das Äußere des oberen Teiles der Kammer von Fig. 4, und Fig. 7 veranschaulicht schematisch die Anwendung der Erfindung in einem Fall, bei dem der sich bewegende stabartige Körper aus einem Streifen besteht.
  • Gemäß Fig. 1 trägt ein im Schnitt gezeigtes laufendes Band 1 einen Tabakstrcm, d. h. einen losen Füllstrang 2, zwischen Führungen 3, um ihn nach einer anderen Vorrichtung zu bringen, in der er z. B. zu einem Zigarettenstrang geformt und in einen Papierstreifen eingehüllt wird. Die Strahlenquelle 5 einer Abtastvorrichtung 4 liegt oberhalb der Führungen und die Ionisationskammer 6 unterhalb des Bandes. Das radioaktive Material der Quelle ist schräg quer über den Führungen angeordnet, wie bei 5 X zu sehen. Die Kammer ist zylindrisch, und die Quelle ist ziemlich kurz. Etwas weiter entlang den Führungen liegt eine zweite Abtastvorrichtung 7, deren Ionisationskammer 8 oberhalb der Führungen und deren Strahlenquelle 9 unter dem Band angeordnet ist.
  • Nimmt man an, daß in der Verteilung des Tabaks in dem Trog an den Stellen 4 und 7 kein Unterschied vorhanden ist und. daß die Abtastvorrichtungen möglichst gleich sind und gegenüber der Grundplatte des Troges genau die gleiche Lage haben, dann kann, trotzdem der Querschnitt des Tabakstromes gegeniiber den Quellen der beiden Abtastvorrichtungen umgekehrt liegt, der gesamte in den beiden Kammern entstehende elektrische Strom demjenigen gleich sein, der aus den Messungen durch zwei solcher Vorrichtungen entsteht, wenn der Tahakstrom um genau gleiche Beträge von der Strahienqnefle der einzelnen Abtastvorrichtungen entfernt ist, d. h. wenn man eine genau gleiche Aufmachung der beiden umgekehrt liegenden Abtastvorrichtungen und einen Tabakstrom annimmt, dessen Verteilung unveränderlich ist und gegenüber den Abtastvorrichtungen gleichmäßig fest liegt, dann müßte das Ergebnis das gleiche sein wie bei der umgekehrten Abtastanor<hiung mit einer beliebigen, aber unveränderten Verteilung des Tabakstromes gegenüber den Abtastvorrilchtungen.
  • Es kommen jedoch noch andere Faktoren hinzu.
  • Wenn sich z. B. der Abstand der oberen Fläche des Tabakstromes von der oberen Strahlenquelle entsprechend der Dichte der gegebenen Masse ändert, dann erfolgt auch eine Änderung der Streuung. Man kann feststellen, daß, wenn diese Fläche tiefer liegt, also von der Quelle weiter entfernt ist, der Ionisationsstrnm stärker wird, wahrscheinlich infolge einer späteren Streuung der Teilchen, so daß mehr von ihnen in die Kammer eintreten können. Die Verhältnisse liegen bei der zweiten Abtastvorrichtung anders, da die untere Fläche des Tabakstromes eine unveränderte Entfernung von der Strahleuquelle hat, während die abgekehrte Fläche des Stromes bei einer Verringerung der Stromhöhe sich der Quelle nähert und einen Abfall des Ionisationsstromes ergibt. Auf diese Weise können die beiden Abtastvorrichtungen einander nicht ausgleichen, aber das Ergebnis der ganzen Anordnung ist nichtsdestoweniger günstig, da die beiden Abtastvorrichtungen bestrebt sind, Ver- schiedenheiten in der Tabaks tromhöhe auszugleichen, d. h. Verschiedenheiten, die mehr infolge der Anordnung der Tabakfäden als durch Änderungen der absollten Masse des vorbeigehenden Füllstranges entstehen.
  • In Fig. 2 ist ein Stromkreis für die Koppelung der Ionisationsräume nach Fig. 1 in Parallelschaltung gezeigt.
  • Eine als Batterie 10 dargestellte Gleichstromquelle führt zwischen der Ionisationskammer 6 und einem eine Elektrode bildenden inneren Teil 11 eine Spannung zu, wobei die Kammer 6 selbst ebenfalls eine Elektrode bildet. Die Beta-Teilchen, die in die Kammer 6 eintreten, verursachen in Anwesenheit der zugeführten Spannung eine Ionisation des Gases in der Kammer, und der sich ergebende Strom, der ein Maß der Energie der durch den Tabak hindurchtretenden Strahlen ist, entwickelt an einem hochwertigen Widerstand 12 eine Spannung.
  • Aus bekannten Gründen ist es wiinschenswert, eine zweite Abtasteinheit als Ausgleichseinheit zu verwenden, deren Strahlung durch eine Standard-Absorptionsvorrichtung hindurchgeht, bevor sie die Kammer 13 dieser Einheit erreicht. Die Kammer 13 steht ebenfalls unter der Spannung der Batterie 10, ihre Spannung ist also die gleiche wie die der Karnrner 6 zugeführte.
  • Die Kammer 8 ist der Kammer 6 parallel geschaltet, so daß die Ströme in den Kammern 6 und 8 addiert werden und durch den Widerstand 12 hindurchgehen.
  • Die Absorptionsvorrichtung der Ausgleichseinheit ergibt einen Ausgleichsstrom, der gleich dem vereinigten Strom aus den Kammern 6 und 8 ist, wenn der Füllstrang 2 die richtige Masse hat. Die genaue Ausgangsspannung, d. h. die Spannung infolge der Differenz zwischen den Strömen aus den Kammern 6 und 8 einerseits und der Kammer 13 andererseits wird, wie durch. Pfeile angedeutet, irgendeinem geeigneten Verstärker zugeführt, so daß eine ausreichende Energie erzielt werden kann, um das Meßergebnis anzuzeigen oder, wie es noch üblicher ist, die Zuführvorrichtungen des Tabaks zur Bildung des Füllstranges zu steuern.
  • Die Kammern sind in der üblichen Weise mit je einem Schutzring versehen. Der Schutz ring der Kammer 6 trägt das Bezugs zeichen 14, und die drei Ringe sind in der dargestellten Weise verbunden.
  • Fig. 3 zeigt eine andere Art zur Verbindung der beiden Kammern. Die Kammern und die Quellen von Fig. 1 sind in die Fig. 3 aufgenommen, aber die vordere Führung 3 und der Tabakstrang wurden fortgelassen. Die Ausgangsleitungen der Kammern 6 und 8 sind mit je einem Verstärker 20 bzw. 21 verblinden, die eine Vorrichtung 22 speisen, in der der Ausgangsstrom der beiden Verstärker addiert und das Mittel daraus gebildet wird, und das Ergebnis dieser Vorrichtung geht zu einem Verstärker 23, dessen Au,sgangsstrom in der in Verbindung mit Fig. ig. 2 beschriebenen Weise verwendet wird. Wenn eine Ausgleichseinheit verwendet wird, wird deren Absorptionseinrichtung so eingestellt, daß sie den ermittelten Mittehvert der Ausgangsströme der Kammern 6 und 8 ausgleicht, wenn die Tabakmasse die richtige Größe hat.
  • Anstatt aus den Ausgangsströmen der beiden Kammern in der beschriebenen Weise den Mittelwert zu ermitteln, erschei-nt es zweckmäßig, wenn eine Kammer ständig einen höheren Stromausgang hat als die andere, eine der Kammern so einzustellen, daß dies verbessert wird. Wenn z. B. ein Füllstrang wie in Fig. 3 gemessen wi!rd, muß notwendigerweise die Quelle 5 von dem Füllstrang weit genug entfernt sein, damit sie bestimmt die Bewegung des Füflstranges unter keinen Umständen behindert, da dadurch der ganze Zweck der Erfindung verlorenginge. Nichtsdestoweniger ist es wesentlich, die Entfernung zwischen Quelle und Sendet auf einem Geringsttnaß zu halten, und deswegen liegt die Quelle 9 dem Tabak näher, als es die Quelle 5 sein kann, und obwohl diese Entfernung für beide Einheiten die gleiche ist, können das Streuen und sonstige Faktoren bei den beiden Einheiten sehr wohl verschieden sein. Es ist daher Vorsorge getroffen, daß der Ausgangsstrom einer Kammer während des Einrichtens und Prüfens so einzustellen ist, daß alle solche Differenzen in dem Ausgangsstrom ausgeglichen werden.
  • Die Kammer gemäß Fig. 4 besteht zu diesem Zweck aus einem zylindrischen Metallgehäuse 30, dessen untere Seite durch eine Scheibe 31 abgeschlossen wird, die mit der Gehäusewand durch Löten oder Schweißen gasdicht verbunden ist. Die obere Seite des Gehäuses wird durch einen mit Gewinde versehenen Ring 32 abgeschlossen, der an seiner Außenseite mit Zähnen 33 versehen ist und oben eine Metallmembran oder Fenster 34 trägt. Der untere Teil des Ringes 32 und des Gehäuses 30 sind so miteinander verbunden, daß die Kammer vollständig abgedichtet ist, und der mittlere Teil der Scheibe 31 enthält bei 35 eine Dichtung für Glas mit Metall. In der Mitte des Glasteiles 35 befindet sich eine stangenförmige Elektrode36, an die eine Platte 37 angeschlossen ist, die aus einem dünnen Metallblech besteht, das in der Längsrichtung gewellt ist, um die Steifheit zu vergrößern. An beiden Seiten der Platte 37 sind weitere Platten 38 vorgesehen, die an einem Flansch 39 im Inneren des Gehäuses 30 befestigt sind und in metallischer Verbindung mit diesem stehen. Die Platten 38 können, wie Fig. 4 zeigt, gegeneinander konvergieren, da sich die Feldstärke an weiter von der radioaktiven Quelle entfernter Stelle senkt. Unter dem Glas 35 ist ein die mittlere Elektrode 36 umgebender Metallring 40 angebracht, der den Schutzring der Kammer bildet und der mit einem gegabelten Federkontakt41 in Berührung ist. Zwischen den Armen dieses Kontaktes liegt ein unter Federdruck stehender Zapfen 42, der die Verbindung zu der mittleren Elektrode 36 bildet. Die Kammer ruht auf einer großen Schraubenfeder 43, die mit der Bodenplatte der Kammer in Berührung ist und die elektrische Verbindung zu ihr bildet. Die Kammer kann mit Hilfe der Verzahnung 33 um ihre Längsachse in Umdrehung versetzt werden. Die Verzahnung 33 kämmt mit einem Zahnrad44, das durch einen in ein vieleckiges Loch 45 eingefügten Zapfen gedreht werden kann. Die Kammer ist mit einem geeigneten Gas gefüllt, z. B. einer Mischung von Argon und Kohlendioxyd, und wenn die Kammer richtig mit dem Gas gefüllt ist, wird sie verschlossen. Der Druck in der Kammer liegt etwas über Atmosphärendruck, gerade ausreichend, um eine leichte Ausbeulung des Fensters oder der Membran 34 zu veranlassen. Es ist aus Fig. 4 zu sehen, daß die ganze Kammer von einem Gehäuse 46 umschlossen wird, oberhalb dessen ein Zylinder 47 vorgesehen ist, der durch nicht dargestellte Bolzen an dem Gehäuse befestigt ist und von oben auf das Gehäuse 30 drückt, um es fest in seiner Lage und in engem elektrischem Kontakt mit der Feder 43 zu halten.
  • Um Ungenauigkeiten infolge der Ansammlung von Staub an der Ionisationskammer zu vermeiden, liegt der Trog 50, in dem der lose Füllstrang läuft, quer zu dem Metallfenster 34,und der Papierstreifen P läuft, wie Fig. 6 zeigt, quer zu dem Fenster in Berührung mit diesem und fegt etwaigen Staub fort. Zu diesem Zweck liegt die Membran der Kammer ein wenig über der normalen Hohe des Bodens des Troges, ist aber von etwaigen metallischen Teilen durch Platten 48 isoliert. Der Papierstreifen P liegt auf der Kammer 30, und der auf dem Papier liegende Tabak T wird seitlich durch die Führungen 50 begrenzt.
  • Die Kanten des Papierstreifens P sind aufwärts gebogen, um das Entweichen von Tabak oder Staub zu verhindern. Die zweite Kammer steht natürlich umgekehrt, also mit der Oberseite nach unten, so daß hier kein Problem bezüglich des Staubes auftritt. Es können aber die üblichen Blas- oder Saugvorrichtungen angebracht werden, um etwaigen sich z. B. an der Quelle der zweiten Einheit ansammelnden Staub zu entfernen.
  • Eine Drehung der Kammer ändert ihre Empfindllichkeit, da, wenn die Platten 37 und SS parallel zu der Bahn des Füllstranges liegen, der wirksame Teil des Fensters der Kammer seine maximale Größe hat und, wenn sie rechtwinklig dazu liegen, die Öffnung eine minimale Größe hat. Diese Drehung bildet eine sehr genau arbeitende Einrichtung zur Einstellung der Empfindlichkeit einer Kammer.
  • In Fig. 7 ist die Erfindung in ihrer Anwendung für das Messen eines sich bewegenden Materialstreifens 51 gezeigt. In diesem Falle können die Quellen und Kammern sehr nahe an dem Streifen liegen. Wenn der Streifen gegenüber den Meßeinrichtungen nicht genau in seiner Lage bleiben kann, wenn er z. B. dufchsacken kann oder Schwingungen und Erschütterungen unterworfen ist, die veranlassen, Lagen einzunehmen, die in der Zeichnung in strichpunktierten Linien gezeigt sind, dann kann unter günstigen Bedingungen eine Kammer die andere trotz solcher Bewegungen genau ausgleichen. Wenn sich der Streifen nach der Quelle der einen Einheit hin bewegt, wird der elektrische Strom in der Kammer abnehmen und umgekehrt. Wenn die Schwingung des Streifens über seine mittlere Lage hinaus nach beiden Seiten der Bahn hin gleich ist und die Arbeitsbedingung der zweiten Einheit die gleichen sind, dann fallen infolge der Bewegung eintretende Irrtümer durch die miteinander vereinigten Kammern fort.
  • Die Energieabgabe kann - in beliebiger bekannter Weise verwendet werden. Wenn z. B. der Streifen auf eine bestimmte Stärke gewalzt werden soll, kann die Energieabgabe dazu benutzt werden, den Walzendruck einzustellen. Wenn dagegen der Streifen gezogen wird, um die gewünschte Stärke zu erlangen, dann kann die Geschwindigkeit der treibenden Walzen entsprechend der Energieabgabe der Kammer eingestellt werden.
  • Wenn es sich um das Messen eines Tabakfüllstranges handelt, ändert sich dessen Höhe von einer bestimmten Bezugsebene, nämlich dem Papier aus, gemessen, das den Füllstrang trägt. Eine solche Höhenänderung bedeutet jedoch gewöhnlich, daß mehr Tabak vorhanden ist, wenn der Füller höher ist, und dann kann die Energieabgabe aus den Kammern dazu verwendet werden, um die Zuführvorrichtungen für den Tabak zur Bildung des Füllstranges zu steuern.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Meßvorrichtung mit radioaktiven Abtastvorrichtungen zum Messen der Masse eines sich bewegenden stabförmigen Körpers, z. B. eines Tabakfüllstranges, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlenquelle je einer Abtastvorrichtung an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Körpers angeordnet ist und die den Quellen gegenüberliegenden auf die Strahlen ansprechenden Vorrichtungen so elektrisch miteinander verbunden sind, daß die in ihnen entwickelten elektrischen Ströme vereinigt werden.
  2. 2. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der einen Abtastvorrichtung die Strahlenquelle und die auf die Strahlen ansprechende Vorrichtung oberhalb bzw. unterhalb des sich bewegenden Körpers liegen und bei der zweiten Abtastvorrichtung die Lage eine umgekehrte ist.
  3. 3. Meßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Strahlen ansprechenden Vorrichtungen Ionisationskammern sind.
  4. 4. Meßvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsleitungen der Kammern parallel geschaltet sind.
  5. 5. Meßvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Verstärker (20, 21) vorgesehen sind, die mit je einer Ausgangsleitung einer Kammer (6 bzw. 8) verbunden sind, und die Ausgangsleitungen der Verstärker mit einer Vorrichtung (22) in Verbindung stehen, in der ihre Ausgangsströme addiert werden und der Mittelwert aus ihnen gebildet wird, der einem weiteren Verstärker (23) zugeführt wird.
  6. 6. Meßvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine lonisationskammer (30) flache Plattenelektroden (37) und ein Fenster (34) aufweist, das im wesentlichen rechtwinklig zu den Elektroden liegt und die Kammer zur Änderung der Einstellung der Elektroden gegenüber dem sich bewegenden Körper so bewegt werden kann, daß sich der wirksame Teil des Fensters der Kammer und dadurch ihre Empfindlichkeit ändert.
  7. 7. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Strahlenquelle schräg quer über dem sich bewegenden Körper liegt.
  8. 8. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Messen eines sich bewegenden Tabakfüllstranges dieser auf einem dünnen sich bewegenden Materialstreifen liegt, der ihn hält.
  9. 9. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, in Verbindung mit bekannten Mitteln zum Steuern der Einrichtungen, durch die der sich bewegende Körper gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse des Körpers entsprechend dem Ansprechen der Meßvorrichtung gesteuert wird.
DEM32910A 1956-01-17 1957-01-16 Messvorrichtung mit radioaktiven Abtasteinrichtungen zum Messen der Masse eines sich bewegenden stabfoermigen Koerpers, z. B. eines Tabakfuellstranges Pending DE1012465B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145806B (de) 1956-05-15 1963-03-21 Molins Machine Co Ltd Messvorrichtung mit radioaktiven Abtastmitteln zum Messen der Masse eines bewegten stabfoermigen Objektes, z. B. eines Tabakfuellstranges
DE1197375B (de) 1959-01-12 1965-07-22 Hesser Ag Maschf Volumetrisch arbeitende Dosier- und Abfuell-maschine mit einer Einrichtung zum Konstant-halten der Abfuellgewichte

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145806B (de) 1956-05-15 1963-03-21 Molins Machine Co Ltd Messvorrichtung mit radioaktiven Abtastmitteln zum Messen der Masse eines bewegten stabfoermigen Objektes, z. B. eines Tabakfuellstranges
DE1197375B (de) 1959-01-12 1965-07-22 Hesser Ag Maschf Volumetrisch arbeitende Dosier- und Abfuell-maschine mit einer Einrichtung zum Konstant-halten der Abfuellgewichte

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