DE10122035A1 - Bodenelement zur Aufnahme und Ableitung von Niederschlagswasser, insbesondere in Duschen - Google Patents
Bodenelement zur Aufnahme und Ableitung von Niederschlagswasser, insbesondere in DuschenInfo
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Abstract
Der Erfindung, die ein Bodenelement zur Aufnahme und Ableitung von Niederschlagswasser, insbesondere in Duschen, betrifft, das mit einer Trittplatte versehen ist, die einen äußeren Rand, eine Unterseite und eine Oberseite aufweist und die sich mit ihrer Unterseite auf Abstützmitteln abstützt, das weiterhin einen Auffangbehälter aufweist, der mit einer Abflussöffnung versehen ist und der eine obere Öffnung aufweist, wobei der äußere Rand der Trittplatte vollständig senkrecht über der Öffnung liegt, liegt die Aufgabe zugrunde, unter Verbesserung der Betriebssicherheit und der hygienischen Anforderungen eine günstigere Fertigung zu ermöglichen. Dies wird dadurch gelöst, dass der Auffangbehälter als Auffangwanne mit einem Wannenboden und einem Wannenrand ausgebildet ist, die sich unter der gesamten Trittplatte erstreckt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Bodenelement zur Aufnahme und Ab
leitung von Niederschlagswasser, insbesondere in Duschen mit
einer Trittplatte, die einen äußeren Rand, eine Unterseite und
eine Oberseite aufweist und die sich mit ihrer Unterseite auf
Abstützmitteln abstützt. Weiterhin weist das Bodenelement
einen Auffangbehälter, der mit einer Abflussöffnung versehen
ist und der eine obere Öffnung aufweist, auf, wobei der äußere
Rand der Trittplatte vollständig senkrecht über der Öffnung
liegt.
Ein Bodenelement der eingangs genannten Art ist als Duschwanne
in der PCT-Anmeldung PCT/ES00/80081 beschrieben. Diese Du
schwanne besteht aus einer Abflussrinne, die als Auffangbehäl
ter um den äußeren Rand der Dusche umläuft. Der Boden dieser
Abflussrinne ist seitlich nach innen geneigt, wobei von deren
tiefsten Punkt aus seitlich eine Abflussleitung zum Anschluss
an einen Siphon zur Weiterleitung des Wassers an das Abwasser
netz abgeht. Die Wände der Abflussrinne werden oben durch
senkrechte Flügel jeweils nach außen abgeschlossen. Auf den
Flügeln der inneren Wände der Rinne wird eine flache Platte
aufgelegt, die die Trittplatte darstellt und die die Ober
fläche des Ganzen abdeckt. Diese Trittplatte reicht bis fast
ganz an den äußeren Rand der Abflussrinne, lässt aber zwischen
der Trittplatte und der Außenumrandung einen kleinen Spalt
rund um die Trittplatte offen.
Ein derartiges Bodenelement kann als Boden in einer Einzeldu
sche oder aber auch in Duschräumen eingebaut werden. Besonders
vorteilhaft ist es, dass dieses Bodenelement auch zu dem an
grenzenden Fußboden ebenerdig eingebaut werden kann, so dass
die Ebene der Fußbodenoberfläche im wesentlichen mit der Ebene
der Trittplatte übereinstimmt. Dann erscheint lediglich ein
schmaler Spalt zwischen der Trittplatte und der Außenumrandung
des Bodenelements.
Nachteilig ist bei dieser bekannten Duschwanne der relativ
hohe Fertigungsaufwand, der darin besteht, die umlaufende
Rinne so zu fertigen, dass einerseits ein bestmöglicher Ab
fluss realisiert wird und andererseits die Trittplatte so
abgestützt wird, dass ein Kippen der Trittplatte vermieden
werden kann.
Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, ein Bodenele
ment der eingangs genannten Art anzugeben, welches unter Ver
besserung der Betriebssicherheit und der hygienischen Anforde
rungen herstellungsgünstiger zu fertigen ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Auffangbehälter
als Auffangwanne mit einem Wannenboden und einem Wannenrand
ausgebildet ist, die sich unter der gesamten Trittplatte er
streckt.
Mit der Herstellung einer solchen Auffangwanne an Stelle einer
Auffangrinne als Auffangbehälter wird der Fertigungsaufwand
erheblich gesenkt. Zusätzlich lässt sich das Abstützen der
Trittplatte und der Wasserablauf in einer solchen Auffangwanne
wesentlich besser realisieren, so dass hygienischen Belangen
und Sicherheitsanforderungen eher gerecht werden kann.
In einer günstigen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Auffangwanne im montierten Zustand eine tiefste Stel
le aufweist, an der die Abflussöffnung eingebracht ist. Somit
wird es möglich, in dieser Abflussöffnung einen herkömmlichen
Siphon mit einem Anschluss an das Abwassernetz zu montieren.
Die Hinführung des Wassers zu dieser tiefsten Stelle kann bei
dieser Auffangwanne im wesentlichen behinderungsfrei erfolgen,
so dass Wasseransammlungen, die im Laufe der Zeit zu Geruchs
beeinträchtigungen führen würden, vermieden werden können.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Fläche einer senkrechten Projektion der Auffangwanne
ähnlich und geringfügig größer der von dem äußeren Rand der
Trittplatte eingeschlossenen Fläche ist. Unter dem Begriff
"ähnlich" sollte hier der Begriff der geometrischen Ähnlich
keit verstanden werden. Dadurch dass die Fläche der senkrech
ten Projektion der Auffangwanne geringfügig größer ist, ent
steht ein schmaler Rand zwischen dem Wannenrand und dem äuße
ren Rand der Trittplatte, der dem Wasserablauf dienen kann.
Es ist zweckmäßig, die von dem äußeren Rand der Trittfläche
eingeschlossene Fläche im wesentlichen rechteckig zu gestal
ten. Unter dieser im wesentlichen rechteckigen Fläche soll
auch eine solche verstanden werden, die abgerundete Ecken
aufweist. Insbesondere sind hierbei auch quadratische Flächen
von Vorteil, da sie sich optisch den zumeist aus quadratischen
Fußbodenfliesen entstehenden Fliesenmustern anpassen. Auch das
Fliesen der angrenzenden Fußbodenflächen wird durch eine qua
dratische Flächengestaltung des Bodenelements erleichtert,
insbesondere dann, wenn die Außenmaße der Auffangwanne so
gewählt werden, dass sie ein Vielfaches der Normmaße von Bo
denfliesen betragen.
Selbstverständlich sind aber auch andere Flächenformen, bei
spielsweise runde, ovale oder vieleckige Flächen, je nach
Anwendungsfall, vorstellbar.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
dass auf oder in der Unterseite der Trittplatte in einem Ab
stand vom äußeren Rand eine Abtropfkante angeordnet ist. Das
Niederschlagswasser wird nämlich von der Oberseite über den
äußeren Rand zu der Trittplatte laufen und bedingt durch Adhä
sionswirkung auch entlang der Unterseite laufen. Eine Abtropf
kante in der Nähe des äußeren Randes bewirkt ein baldiges
Abtropfen des Niederschlagswassers.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
dass sich die Abstützmittel zwischen der Unterseite der Tritt
platte und dem Wannenboden erstrecken.
Wenn es auch grundsätzlich möglich ist, dass die Abstützmittel
beispielsweise am Wannenrand angebracht sind, so bietet die
Anordnung der Abstützmittel zwischen der Trittplatte und dem
Wannenboden die Möglichkeit, dass damit Gewichtskräfte von der
Trittplatte auf den Wannenboden senkrecht geleitet werden
können, wodurch sich die Abstützmittel bei geringem Material
einsatz doch sehr wirkungsvoll gestalten lassen.
Eine Möglichkeit besteht darin, die Abstützmittel an der
Trittplatte zu befestigen. Bei einer derartigen Gestaltung ist
es beispielsweise auch möglich, vorhandene Duschwannen mit
einer Trittplatte nachzurüsten oder erfindungsgemäße Boden
elemente unter Verwendung von handelsüblichen bekannten Du
schwannen anzubieten, in dem diese Duschwannen mit einer pas
senden Trittplatte ergänzt werden, an der Abstützmittel, bei
spielsweise in Form von Stützfüßen, befestigt sind, so dass
die Trittplatte in eine herkömmliche Duschwanne eingestellt
werden kann.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Abstützmittel
an der Auffangwanne befestigt sind. Dies bietet sich insbeson
dere dann an, wenn die Trittplatte aus Natur oder Kunststein
oder aus steinähnlichem Material gefertigt ist. Hierbei würde
eine Befestigung von Abstützmitteln an der Trittplatte entwe
der eine gleiche Materialverwendung für die Abstützmittel
erfordern, was das Gewicht der Trittplatte erhöhen würde oder
aber eine unterschiedliche Materialpaarung, was bekannte Pro
bleme nach sich ziehen kann. In diesem Falle kann es sich als
günstig erweisen, die Abstützmittel mit der Auffangwanne zu
verbinden, insbesondere dann, wenn die Auffangwanne aus Metall
oder Kunststofflaminat gefertigt wird.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgese
hen, dass die Ober- und/oder die Unterseite der Trittplatte im
wesentlichen eben ist. Eine ebene Fertigung der Trittplatte
dürfte sich als herstellungsgünstig erweisen. Aus optischen
Überlegungen heraus, kann dabei die Oberseite auch angefast
werden, wohingegen die Unterseite eben gestaltet ist.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass auch die Möglichkeit be
steht, dass die Fläche der Unterseite kleiner ist als die
Fläche der Oberseite, wodurch sich ein schräger äußerer Rand
ergibt. Hierbei können auch optische Erwägungen zu einer sol
chen Gestaltung führen, da dann der äußere Rand der Tritt
platte nicht mehr in den sichtbaren Bereich fällt.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist bei einer
rechteckigen Gestaltung der Auffangwanne vorgesehen, dass der
Wannenboden aus vier im wesentlichen ebenen dreiseitigen Bo
denteilflächen besteht. Diese Bodenteilflächen grenzen mit
einer Seite an den Wannenrand an und sie sind mit den beiden
anderen Seiten mit den jeweils benachbarten Bodenteilflächen
unter Bildung einer Bodenkante verbunden. Die Bodenkanten
verlaufen von dem Wannenrand zu der tiefsten Stelle hin. Eine
derartige Gestaltung lässt sich auch ohne die Technologie des
Tiefziehens realisieren, wodurch sich unter Umständen eine
günstige Herstellung ergeben kann.
Diese erfindungsgemäße Ausgestaltung kann dadurch fortgebildet
werden, dass die tiefste Stelle in der Mitte des Wannenbodens
liegt. Dadurch würden sich insbesondere bei einer quadrati
schen Gestaltung vier kongruente Bodenteilflächen ergeben, was
wiederum eine Vereinfachung im Herstellungsverfahren mit sich
bringt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist darin zu sehen,
dass sich die Abstützmittel zwischen den Bodenkanten und der
Unterseite der Trittplatte erstrecken. Damit wird die Ge
wichtskraft von der Trittplatte über die Abstützmittel auf die
Bodenkanten geleitet, die eine höhere mechanische Festigkeit
aufweisen, als die Bodenteilflächen selbst.
Eine günstige Ausgestaltung hierzu ist darin zu sehen, dass
die Abstützmittel als senkrecht stehende Abstützplatten ausge
bildet sind, die in den Bodenkanten mit dem Wannenboden ver
bunden sind und die sich von der Nähe der tiefsten Stelle
unter Freilassung der Abflussöffnung bis in die Nähe des Ran
des erstrecken, ohne diesen zu erreichen.
Insbesondere dann, wenn die Abflusswanne durch Zusammenfügen
der Bodenteilflächen hergestellt wird, entstehen in den Boden
kanten Fügekanten. Dies kann einerseits eine Materialverstär
kung andererseits jedoch eine Strukturstörung des eingesetzten
Materials zur Folge haben. Werden an der gleichen Stelle die
Abstützplatten befestigt, wird die Zahl der Fügekanten ins
gesamt verringert, was den nachfolgenden Aufwand, zum Beispiel
durch das Aufbringen von Korrosionsschutz oder anderen Ober
flächenvergütungen, verringert.
Dadurch, dass die Abstützplatten den Rand der Auffangwanne
nicht erreichen, werden die Abstützplatten auch nicht sichtbar
sein.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
dass an der Unterseite der Trittplatte Arretiernasen angeord
net sind, in die die Abstützmittel ein Verschieben oder Ver
rutschen der Trittplatte verhindernd eingreifen. Diese Arre
tiernasen können beispielsweise beiderseits der Stellen an der
Unterseite der Trittplatte angebracht sein, an der die Unter
seite der Trittplatte auf den Abstützmitteln aufliegt. Damit
wird ein Verrutschen der Trittplatte vermieden.
Hierzu ist es bei Vorhandensein einer Abtropfkante an der
Unterseite der Trittplatte zweckmäßig, die Abtropfkante
gleichzeitig als Arretiernase auszubilden.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Auffangwanne mit mindestens drei Stützfüßen versehen
ist. Derartige Stützfüße stellen definierte Aufstandspunkte
auf eine Bauunterlage für das Bodenelement dar, so dass ein
sicherer Stand gewährleistet werden kann.
Um die Baugröße des Bodenelementes so klein wie möglich zu
halten, ist weiterhin vorgesehen, dass die Stützfüße unter dem
Wannenboden angeordnet sind. Bei der Montage kann sodann der
Monteur seitlich an das Bodenelement eingreifen und eine Hö
henjustierung der Stellfüße, zum Beispiel durch Unterlegen von
flachen Materialien vornehmen.
Zur Erleichterung auch diesen Schrittes ist es zweckmäßig, die
Stützfüße höhenverstellbar zu gestalten.
Um hierzu eine Bedienung der höhenverstellbaren Stützfüße auch
von oben zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, in dem Wannenboden
Zugangsöffnungen vorzusehen, die von einem eigenen Rand umge
ben sind, so dass durch diese Zugangsöffnungen kein Wasser
austreten kann.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
dass auf dem Wannenrand eine Randplatte mit dem Wannenrand
verbunden ist. Diese weist eine Oberseite, eine Unterseite,
einen inneren und einen äußeren Rand auf. Dabei liegt die
Oberseite der Randplatte in der Höhe der Oberseite der Tritt
platte. Der innere Rand der Randplatte liegt über der Auf
fangwanne und steht einen Abflussspalt bildend mit einem Ab
stand dem äußeren Rand der Trittplatte gegenüber.
Diese Randplatte ermöglicht die Einstellung des Abflussspaltes
durch das Bodenelement selbst, wodurch der Abflussspalt nicht
mehr in Abhängigkeit von der Fußbodenobefläche eines eventuell
angrenzenden Fußboden steht.
In einer weiteren Ausgestaltung hierzu ist vorgesehen, dass
der äußere Rand der Randplatte über den Wannenrand nach außen
übersteht. Dadurch kann der saubere Anschluß des Bodenelemen
tes an einen eventuell angrenzenden Fußboden verbessert wer
den.
Schließlich ist in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
vorgesehen, dass die Randplatte aus dem gleichen Material wie
die Trittplatte besteht, wodurch eine einheitliche äußere
Erscheinungsform des Bodenelementes erreicht werden kann.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbei
spiels näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen
zeigt
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Bodenelement in einer perspekti
vischen Explosivdarstellung und
Fig. 2 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Bodenele
ments.
Das Bodenelement besteht aus einer Auffangwanne 1 und einer
Trittplatte 2.
Die Auffangwanne weist einen senkrecht stehenden Rand 3 auf,
der zugleich die äußerste Begrenzung des Bodenelementes dar
stellt und im eingebauten Zustand mit der Ebene des angrenzen
den Fußbodens und der Ebene der Oberseite 4 der Trittplatte 2
in einer Höhe liegt. Der Rand 3 der Auffangwanne 1 schließt
eine quadratische Fläche ein. Zu dieser eingeschlossenen qua
dratischen Fläche ist die Unterseite 5 der Trittplatte 2 wie
auch die Oberseite 4 der Trittplatte 2 geometrisch ähnlich,
wenn auch die Trittplatte 2 etwas kleiner ist. Somit ergibt
sich zwischen dem äußeren Rand 6 der Trittplatte 2 und dem
Rand 3 der Auffangwanne 1 ein schmaler Spalt, wodurch dann
Niederschlagswasser in die Auffangwanne 1 ablaufen kann.
Die Auffangwanne 1 weist neben dem Rand 3 auch einen Wannenbo
den 7 auf. Dieser Wannenboden 7 besteht aus vier dreiseitigen
Bodenteilflächen 8. Jede Bodenteilfläche 8 ist mit einer Seite
mit dem Rand 3 der Auffangwanne verbunden. Mit den beiden
anderen Seiten ist jede Bodenteilfläche 8 mit der jeweils
benachbarten Bodenteilfläche 8 unter Bildung von Bodenkanten
9 verbunden. Die Bodenkanten 9 verlaufen von dem Rand 3 der
Auffangwanne 1 zur Mitte der Auffangwanne 1 zu, die gleich
zeitig die tiefste Stelle darstellt und in der eine Abfluss
öffnung 10 eingebracht ist.
Entlang der Bodenkante 9 sind senkrecht stehende Abstützplat
ten 11 mit der Bodenkante 9 verbunden. Die Abstützplatten 11
weisen eine obere Abstützkante 12 auf. Die Abstützkanten 12
liegen alle in einer Ebene, die um einen Betrag unter der
Ebene liegt, die von der Oberseite 4 der Trittplatte und dem
Rand 3 Auffangwanne gebildet wird und der gleich der Dicke der
Trittplatte 2 ist.
Die Abstützkanten 12 sind mit weichelastischem Material be
klebt, was ein gleichmäßiges und rutschfestes Aufliegen der
Trittplatte 2 auf den Abstützkanten 12 unterstützt.
Die Abstützplatten 11 erstrecken sich von der tiefsten Stelle
der Auffangwanne 1 zum Rand 3 der Auffangwanne, ohne den Rand
3 jedoch zu erreichen. In der Mitte der Auffangwanne 1 wird
die Abflussöffnung 10 durch die Abstützplatten 11 freigehal
ten.
An der Unterseite der Trittplatte 2 ist eine Abtropf- und
Arretierkante 13 in einem Abstand von dem äußeren Rand 6 der
Trittplatte 1 angebracht. Dabei ist der Abstand der Abtropf-
und Arretierkante 13 von dem äußeren Rand 6 der Trittplatte 2
so gewählt, dass die Abtropf- und Arretierkante 13 in den
Bereich zwischen der Abstützplatte 11 und dem Rand 3 der Auf
fangwanne 1 zu liegen kommt. Würde die Trittplatte 2 seitlich
verschoben werden, so stößt dann die Abtropf- und Arretierkan
te 13 an die Abstützplatten an und verhindert ein weiteres
seitliches Rutschen.
Unter dem Wannenboden 7 ist die Auffangwanne 1 mit Stützfüßen
14 versehen. Diese Stützfüße 14 sind höhenverstellbar ausge
bildet, so dass die Stützplatten 15 der Stützfüße 14 über eine
nicht näher dargestellte Spindel herausgedreht werden können.
Zur Bedienung dieser Spindel sind in dem Wannenboden 7 Zu
gangsöffnungen 16 eingebracht. Um zu verhindern, dass durch
die Zugangsöffnungen 16 Wasser aus der Auffangwanne 1 aus
treten kann, sind die Zugangsöffnungen 16 mit je einem eigenen
Rand 17 versehen. Im dargestellten Beispiel bestehen die Rän
der 17 der Zugangsöffnungen 16 aus Rohrstücken, die rund um
die Zugangsöffnungen 16 mit dem Wannenboden 7 verschweißt sind
und die oben offen sind. Durch diese Öffnungen kann dann mit
tels eines Schraubendrehers oder eines Steckschlüssels oder
eines ähnlichen Werkzeuges die Spindel des jeweiligen Stützfu
ßes gedreht und die Stützplatte rausgeschraubt werden, so dass
damit eine genaue Justierung der Auffangwanne 1 möglich ist.
1
Auffangwanne
2
Trittplatte
3
Rand der Auffangwanne
4
Oberseite der Trittplatte
5
Unterseite der Trittplatte
6
äußerer Rand der Trittplatte
7
Wannenboden
8
Bodenteilfläche
9
Bodenkante
10
Abflussöffnung
11
Abstützplatte
12
Abstützkante
13
Abtropf- und Arretierkante
14
Stützfuß
15
Stützplatte
16
Zugangsöffnung
17
Rand der Zugangsöffnung
Claims (23)
1. Bodenelement zur Aufnahme und Ableitung von Niederschlags
wasser, insbesondere in Duschen, mit einer Trittplatte,
die einen äußeren Rand, eine Unterseite und eine Oberseite
aufweist und die sich mit ihrer Unterseite auf Abstütz
mittel abstützt und mit einem Auffangbehälter, der mit
einer Abflussöffnung versehen ist und eine obere Öffnung
aufweist, wobei der äußere Rand der Trittplatte vollstän
dig senkrecht über der Öffnung liegt, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Auffangbehälter als
Auffangwanne (1) mit einem Wannenboden (7) und einem Wan
nenrand (3) ausgebildet ist, die sich unter dem gesamten
Trittplatte (2) erstreckt.
2. Bodenelement nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Auffangwanne (1) im montierten
Zustand eine tiefste Stelle aufweist, an der die Abfluss
öffnung (10) eingebracht ist.
3. Bodenelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Fläche einer senkrechten
Projektion der Auffangwanne (1) ähnlich und geringfügig
größer der von dem äußeren Rand (6) der Trittplatte (2)
eingeschlossenen Fläche ist.
4. Bodenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, dass die von dem
äußeren Rand (6) der Trittplatte (2) eingeschlossene Flä
che im wesentlichen rechteckig ist.
5. Bodenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, dass auf oder in
der Unterseite (5) der Trittplatte (2) in einem Abstand
vom äußeren Rand (6) eine Abtropfkante (13) angeordnet
ist.
6. Bodenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, dass der Wannen
rand (3) im wesentlichen senkrecht ausgebildet ist.
7. Bodenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, dass sich die
Abstützmittel (11) zwischen der Unterseite (5) der Tritt
platte (2) und dem Wannenboden (7) erstrecken.
8. Bodenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, dass die Abstütz
mittel an der Trittplatte (2) befestigt sind.
9. Bodenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, dass die Abstütz
mittel (11) an der Auffangwanne (1) befestigt sind.
10. Bodenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, dass die Ober- (4)
und/oder die Unterseite (5) der Trittplatte (2) im wesent
lichen eben ist.
11. Bodenelement nach den Ansprüchen 1 bis 4 und einem der
Ansprüche 5 bis 10. dadurch gekennzeich
net, dass der Wannenboden (7) aus vier im wesentlichen
ebenen und dreiseitigen Bodenteilflächen (8) besteht, die
mit einer Seite an dem Wannenrand (3) angrenzen und mit
den beiden anderen Seiten mit den jeweils benachbarten
Bodenteilflächen (8) unter Bildung einer Bodenkante (9)
verbunden sind und die Bodenkanten (9) von dem Wannenrand
(3) zu der tiefsten Stelle verlaufen.
12. Bodenelement nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, dass die tiefste Stelle in der
Mitte des Wannenbodens (7) liegt.
13. Bodenelement nach Anspruch 7 und 11 oder 12, da
durch gekennzeichnet, dass sich die
Abstützmittel (11) zwischen Bodenkanten (9) und der Unter
seite (5) der Trittplatte (2) erstrecken.
14. Bodenelement nach Anspruch 13, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Abstützmittel als senk
recht stehende Abstützplatten (11) ausgebildet sind, die
in den Bodenkanten (9) mit dem Wannenboden (7) verbunden
sind und die sich von der Nähe der tiefsten Stelle unter
Freilassung der Abflussöffnung (10) bis in die Nähe des
Randes (3) erstrecken, ohne diesen zu erreichen.
15. Bodenelement nach Anspruch 9 und einem der Ansprüche 1 bis
8 oder 10 bis 14, dadurch gekennzeich
net, dass an der Unterseite (5) der Trittplatte (2)
Arretiernasen (13) angeordnet sind, in die die Abstütz
mittel (11) ein Verschieben oder Verrutschen der Tritt
platte (2) verhindernd eingreifen.
16. Bodenelement nach Anspruch 5 und 15, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Abtropfkante (13)
gleichzeitig als Arretiernase ausgebildet ist.
17. Bodenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 16, da
durch gekennzeichnet, dass die Auffang
wanne (1) mit mindestens drei Stützfüßen (14) versehen
ist.
18. Bodenelement nach Anspruch 17, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Stützfüße (14) unter dem
Wannenboden (7) angeordnet sind.
19. Bodenelement nach Anspruch 17 oder 18, dadurch
gekennzeichnet, dass die Stützfüße (14) hö
henverstellbar ausgebildet sind.
20. Bodenelement nach Anspruch 18 und 19, dadurch ge
kennzeichnet, dass in dem Wannenboden (7) Zu
gangsöffnungen (16) zu den Stützfüßen (14) eingebracht
sind, die von einem eigenen Rand (17) umgeben sind.
21. Bodenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 20, da
durch gekennzeichnet, dass auf dem Wan
nenrand (3) eine Randplatte mit dem Wannenrand (3) verbun
den ist, die eine Oberseite, eine Unterseite, einen inne
ren und einen äußeren Rand aufweist, wobei die Oberseite
der Randplatte in der Höhe der Oberseite (4) der Tritt
platte (2) liegt und der innere Rand der Randplatte über
Auffangwanne liegt und einen Abflussspalt bildend mit
einem Abstand dem äußeren Rand (6) der Trittplatte (2)
gegenübersteht.
22. Bodenelement nach Anspruch 21, dadurch ge
kennzeichnet, dass der äußere Rand der Rand
platte über den Wannenrand (3) nach außen übersteht.
23. Bodenelement nach Anspruch 21 oder 22, dadurch
gekennzeichnet, dass die Randplatte aus dem
gleichen Material wie die Trittplatte (2) besteht.
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| DE2001122035 DE10122035A1 (de) | 2001-05-07 | 2001-05-07 | Bodenelement zur Aufnahme und Ableitung von Niederschlagswasser, insbesondere in Duschen |
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| DE2001122035 DE10122035A1 (de) | 2001-05-07 | 2001-05-07 | Bodenelement zur Aufnahme und Ableitung von Niederschlagswasser, insbesondere in Duschen |
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Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
2001
- 2001-05-07 DE DE2001122035 patent/DE10122035A1/de not_active Withdrawn
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