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DE1012281B - Elektrisches Dampfbuegeleisen - Google Patents

Elektrisches Dampfbuegeleisen

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Publication number
DE1012281B
DE1012281B DESCH12904A DESC012904A DE1012281B DE 1012281 B DE1012281 B DE 1012281B DE SCH12904 A DESCH12904 A DE SCH12904A DE SC012904 A DESC012904 A DE SC012904A DE 1012281 B DE1012281 B DE 1012281B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
steam
iron
boiler
pawl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH12904A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Peter Schreyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1012281B publication Critical patent/DE1012281B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/34Handles; Handle mountings
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/08Hand irons internally heated by electricity
    • D06F75/10Hand irons internally heated by electricity with means for supplying steam to the article being ironed
    • D06F75/14Hand irons internally heated by electricity with means for supplying steam to the article being ironed the steam being produced from water in a reservoir carried by the iron

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Elektrisches Dampfbügeleisen Die Erfindung betrifft ein elektrisches Dampfbügeleisen mit eingebautem Dampfkessel, einem Dampfdom und einer Wassereinfüllöffnung mit abgedichtetem Verschluß deckel.
  • Dampfbügeleisen dieser Art sind bereits bekannt. Zum Verschluß des Dampfkessels diente hierbei meist ein Schraubverschluß, der gleichzeitig den Dampfdom verschloß. Da die Temperatur im Dampfdom mindestens 100° betragen muß, war es bei der Benutzung dieser Bügeleisen sehr mühselig und gefährlich, diesen Schraubverschluß zu lösen und wieder einzusetzen, was bei Haushaltbügeleisen ziemlich oft nötig ist, da das Wasser häufig nachgefüllt werden muß. Der Verschluß des Kessels durch Schraubkappen od. dgl. ist deshalb wenig bequem und dabei gefährlich; denn selbst wenn man während des Neufüllens die Stromzufuhr abstellt, wird durch die vorhandene Wärme noch so viel Dampf erzeugt, daß er als starker Strom beim Aufschrauben durch die Füllöffnung austritt.
  • Eine weitere Gefahr besteht bei den bekannten Schraubverschlüssen dadurch, daß im Falle von Verstopfungen des unter dem Dampfdom beginnenden Dampfrohres der Druck im Kessel übermäßig zunehmen und unter Umständen Explosionen verursachen kann. Diese Gefahr besteht zwar bei anderen Verschlüssen, die nach Art eines Flaschenkorkens, d. h. durch Reibung wirken, nicht; diese werden im Falle von überdruck herausgeschleudert. Dabei kann es zwar nicht zu einer Explosion kommen, aber Verbrühungen sind dafür um so leichter möglich. Außerdem werden auch diese Verschlüsse sehr warm und sind deshalb im Bedarfsfalle nur schwierig zu lösen.
  • Das elektrische Dampfbügeleisen nach vorliegender Erfindung mit U-förmig gebogenem Handgriff, Dampfdom und Wassereinfüllöffnung mit abgedichtetem Verschlußdeckel vermeidet diese 'Nachteile dadurch, daß der einendig abklappbare Handgriff in der Arbeitsstellung mit dem Wasserkessel verriegelbar ist und die, kegelstumpfartige Einfüllöffnung oberhalb des Dampfdomes haubenartig unter Zwischenschaltung einer Druckfeder mit einem Verschlußdeckel abgedeckt ist, der am Handgriff abnehmbar befestigt ist, Diese Befestigung kann z. B. dadurch erreicht werden, daß der Verschlußdeckel mit seiner zylindrischen oberen Verengung in eine schlüssellochartige Aussparung am Handgriff einrastet.
  • Dadurch, daß der Verschlußdeckel in der Arbeitsstellung von dem fest verriegelt über dem Wasserkessel sitzenden Handgriff fest gegen die Einfüllöffnung oberhalb des Dampfdomes gedrückt wird, ist eine genügende Halterung geschaffen, deren Lösung durch einfaches Hochklappen des Griffes gefahrlos möglich ist. Wenn hierbei oder im Falle unerwünschter Drucksteigerungen im Dampfkessel und dadurch bedingtem Nachgeben der Druckfeder des Deckels Dampf abbläst, kann dies wegen der haubenartigen Gestaltung des Deckels nur nach unten geschehen, so daß die Benutzerin des Bügeleisens nicht gefährdet ist. Die kegelstumpfartige Gestaltung der Einfüllöffnung bietet weiterhin den Vorteil, daß nach Beendigung der Arbeit etwa noch vorhandene Reste des Wassers aus dem Kessel ausgegossen werden können. Dies ist sehr wichtig, denn schon eine dünne, im Kessel nach dem Gebrauch verbliebene Wasserschicht kann Korrosionen hervorrufen. Es ist deshalb ein besonderer Vorteil des neuen Bügeleisens, daß der Kessel nicht nur leicht und gefahrlos auch in heißem Zustand gefüllt werden kann, sondern daß das Ausschütten etwaiger Wasserreste ebenfalls gut möglich ist, ohne daß Wasser zurückbleibt.
  • Ein weiterer Vorteil des neuen Bügeleisens ist die Tatsache, daß es in bezug auf Baustoffe und Ausführung billig hergestellt werden kann, aus nur wenigen Bestandteilen zusammengesetzt ist und daß die Einfüllöffnung leicht zugänglich ist, ohne daß man beim Gebrauch Schraubverschlüsse oder heiße Teile zur Hand haben oder besondere Werkzeuge zu benutzen braucht und auch keine Einfülltrichter oder sonstige Hilfsmittel benötigt. Der Dampfdom muß hierbei nicht getrennt vom Kessel hergestellt oder ausgestanzt werden, so daß jedes Löten oder Schweißen, das bei den bisherigen Dampfbügeleisen vielfach nötig war, ,entfällt.
  • Die besondere Gestaltung der Einfüllöffnung ermöglicht jedoch bei alledem ein gutes Einfüllen und andererseits auch beim Verschließen des Kessels einen dichten Abschluß, zu welchem Zweck man den Verschlußdeckel zweckmäßig mit einer Abdichtung in Gestalt eines Ringes aus einem siliziumorganischen Kunstharz von hoher Wärmebeständigkeit versieht.
  • Der Handgriff des Bügeleisens dient in üblicher Weise nicht nur zum Halten des Eisens bei der Arbeit, sondern auch während des Einfüllens oder Ausschüttens und kann zu diesem Zweck auch in dieser Stellung fest verriegelt werden.
  • Die Zeichnungen zeigen eine der verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung mit den verschiedenen Merkmalen derselben. In diesen ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsart der Erfindung, wobei der Handgriff in offener Stellung in strichpunktierten Linien gezeigt ist, Fig. 2 ein Querschnitt in etwas kleinerem Maßstabe, entlang der Linie 2-2 der Fig. 1, .
  • Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der unteren Scharnierplatte des Handgriffs mit den daran befestigten Teilen, Fig. 4 eine Ansicht, ähnlich der in Fig. 3 gezeigten, der oberen Scharnierplatte des Handgriffs, Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des Einklinköffnungsteils an der Vorderseite des Handgriffs, Fig.6 ein Querschnitt durch das Verschlußstück des Kessels in etwas größerem Maßstabe als in Fig. 1, Fig. 7 eine perspektivische Ansicht des geöffneten Bügeleisens für das Austrocknen etwa noch im Dampfkessel zurückgebliebenen Wassers und Fig. 8 ein Detailquerschnitt einer Verbesserung, in etwas größerem Maßstab als in Fig. 1 gezeigt ist. Das Bügeleisen besteht aus einem Kessel B aus Metallblech, vorzugsweise Aluminiumblech, mit einem Mantel 10, dessen Rand 11 einen abwärts gerichteten Flansch 12 des Bodenblechs 13 umfaßt und mit diesem verbunden ist.
  • Der Kesselmantel läßt unterhalb des Bodenbleches 13 am hinteren Teil des Kessels Raum für die Unterbringung eines Thermostaten 15, der auf dem hinteren Teil der Grundplatte 16 befestigt ist, und dessen aufrecht stehende Einstellstange 17 sich durch die Öffnung 1.9 hinter dem Kessel erstreckt, dessen Hinterwand von dem aufgebogenen hinteren Teil 14 des Bodenblechs 13 gebildet wird, das mit der Seite und dem Oberteil des Kesselmantels 10 verschweißt ist. Die Stange 17 kann mittels eines Knopfes 21 eingestellt werden, der vom hinteren Teil des Bügeleisens aus für die- Einstellung der Temperatur des Eisens auf das zu bügelnde Gewebe zugänglich ist.
  • Das elektrische Heizelement 23 ist durch versenkte Schrauben in die Grundplatte 16 eingeformt. Der Kesselboden und die Grundplatte sind durch Muttern 24 miteinander verbunden, wobei der zugehörige Schraubenkopf 25 durch entsprechende Löcher bei 26 in der Bodenplatte 16 zugänglich ist. Das Heizelement 23 ist daher wärmeleitend mit der Grundplatte und dem Kessel verbunden.
  • Am vorderen Ende des Kessels ragt das Dampfrohr 27 empor, dessen unteres Ende durch Muttern festgehalten ist. Ein kleiner Ring 29 aus siliziumorganischrem Kunststoff in einer entsprechenden Vertiefung in :der Grundplatte dichtet die Verbindung am unteren Ende :des D:ampfrohres ab. Das obere Ende des Dampfrohres 27 ist bei 27' obezhalb einer oder mehrerer Öffnungen 2711, am oberen Ende des Rohres zusammendrückbar.
  • Das Dampfrohr 27 ist nicht gleichachsig mit der Füllöffnung 31 angeordnet. Sein oberes Ende liegt nahe an dieser Öffnung, so daß zwischen ihr und 'der gegenüberliegenden Seite ein breiter Raum vorhanden ist, durch den beim Einfüllen genügend Luft entweichen kann. Oben an der Kesselwand 10 ist ein Ablenkblech 38, das etwas breiter als das Dampfrohr ist, so angeschweißt, daß es sich eine kurze Strecke vom Kopf der Kesselwand 10 abwärts erstreckt, um Wasser, das sonst durch die Öffnungen 27a in das Dampfrohr spritzen könnte, abzufangen.
  • Die Grundplatte 16 hat an ihrer unteren Seite eine mit dem unteren Ende des Dampfrohrs 27 in Verbindung stehende dreieckige Aussparung 32, _ aus der durch die Schlitze 33 in der Verschlußplatte 34 der Aussparung 32 der Dampf beim Bügeln in das Gewebe eintritt. Die Verschlußplatte 34 ist durch eine aufrecht stehende, versenkte Schraube35, die in den Boden der Grundplatte 34 geschraubt ist, abnehmbar in Stellung gehalten.
  • Eine in Richtung von vorn nach hinten geneigte Umlenkplatte 36 erstreckt sich über die gesamte Fläche der vorderen Hälfte des Kessels, wobei das Dampfrohr 27 sich durch sie erstreckt, und hat einen Randflansch 37, der an die Kesselwand gelötet oder geschweißt ist. Das hintere Ende der Umlenkplatte 36 hart eine aufrecht stehende Wand 82, vor der eine oder mehrere Öffnungen 83 angeordnet sind, durch die etwa auf der Platte vorhandenes Wasser ablaufen kann, wenn das im Kessel vorhandene Wasser nicht bis zu dieser Platte reicht.
  • Die Umlenkplatte 36 hat eine um das Dampfrohr 27 liegende, abwärts gerichtete Vertiefung, die eine flache kreisförmige Markierung 84 bildet, die von der Einfüllöffnung 31 aus gut erkannt werden kann, und zeigt, wann mit dem Einfüllen aufgehört werden soll.
  • Alle Schweißungen, einschließlich derjenigen durch die das Bodenblech 13, die Umlenkplatte 36, die Hinterwand 14 des Kessels und die Ablenkwand 38, mit dem Kesselkörper 10 verbunden sind, werden leicht und schnell durch Ofenhitze ausgeführt, durch welche das erforderliche Fließen einer inneren schmelzbaren lamellenartigen Metallauflage 10' auf dem Metallblech der Umwandung 10 hervorgerufen wird.
  • Bei der gezeigten Ausführung der Erfindung ist die Ausbildung der Öffnung zum Füllen des Kessels auch für das Entleeren desselben dadurch verwendbar gemacht, daß die Wand der Öffnung die Form eines abgestumpften Kegels 38 hat, der sich als Teil des Kesselwandpreßteils aufwärts erstreckt, und dessen oberer Rand 31 die Füll- und Entleerungsöffnung bildet.
  • Ein gegen Wärme isolierter Halter in Form eines beweglichen Armes 85 dient zur Aufnahme und entfernbaren Halterung eines Verschlußdeckels C für die Füllöffnung 31 und dient außerdem noch als Handgriff für das Abheben dieses Verschlusses C von seinem Sitz. Dieser Halter, der auch der Handgriff des Bügeleisens ist, kann aus Kunststoff geformt sein und hat außer dem Arm 85 die vorderen und hinteren Streben L, die sich aufwärts aus diesem erstrecken und durch den Griffteil G miteinander verbunden sind.
  • Eine den Verschluß tragende Platte 39 aus Metallblech, die innerhalb der unteren Fläche des Handgriffs versenkt liegt, und an diesem durch Schrauben 40 befestigt ist, besitzt einen schlüssellochartigen Schlitz 41 zur Aufnahme des Schaftes 42 des Verschlusses C. Der vergrößerte Kopf 43 des Verschlußschaftes kann leicht durch das vergrößerte Ende des Schlitzes eingeschoben und dann den Schlitz entlang geschoben werden, wo er durch den Druck der konischen Spiralfeder 44 in Stellung gehalten wird, die den Schaft 42 umgibt und an ihrem oberen Ende innerhalb der konischen verschiebbaren Haube 45 gehalten wird, die durch den Druck der Feder gegen den Kopf 43 gedrückt wird. Der Handgriff ist durch ein Scharnier mit dem Körper des Bügeleisens an seiner Hinterseite schwenkbar verbunden. Dieses Scharnier besteht aus einem unteren Blatt 46, das in eine entsprechende Aussparung in der oberen Fläche des hinteren Teiles des Körpers geschraubt und durch den Scharn.iersti,ft 47 mit dem oberen Scharnierblatt 48 verbunden ist, das durch die Schrauben 49 an den seitlichen Vorsprüngen 50 an der Unterseite des Handgriffes befestigt ist. Die Ansätze 47' des geformten Unterteils des Handgriffes halten den Scharnierstift in Stellung.
  • Der Verschluß selbst ist eine Metallblechhaube 51, an die das untere Ende des Schaftes 42 axial angeschweißt ist. Er trägt einen elastischen, aus Kunststoff bestehenden Ring 52 innerhalb seines abwärts gebördelten Randes 53, der durch eine Feder 44 elastisch gegen die Außenseite der kegelstumpfförmigen Wand 38 gedrückt wird, wenn der Handgriff, wie in Fig. 1 gezeigt ist, geschlossen ist. Der Kopf 43 des Schaftes 42 wird von einer kleinen Aussparung 43' oberhalb der Platte 39 im Arm 85 des Handgriffs H aufgenommen.
  • Der Handgriff wird lösbar in geschlossener Stellung durch eine Sperre verriegelt, die eine mit einer senkrecht liegenden Einklinköffnung 55 versehene Winkellasche 54 besitzt, deren oberes Ende 54' rückwärts abgebogen ist, um als Führung für die Klinke 58 zu dienen. Der Halteteil 56 der Lasche 54 ist vor der Füllöffnung auf dem Dach des Kessels versenkt befestigt durch eine versenkte Halteschraube 57. Eine Sperrklinke 58 am Handgriff dient zum Eingriff in die Einklinköffnung 55 am Kessel. Die Sperrklinke 58 befindet sich am unteren Ende eines Hebels 59, der in einer Lasche 60 schwenkbar gelagert ist, die am vorderen Ende der den Verschluß haltenden Metallblechplatte 39 ausgebildet ist. Durch Federmittel kann die Klinke 58 in geschlossener Stellung gehalten werden. Ihre Auslösung kann, wenn gewünscht, durch bestimmte Mittel bewerkstelligt werden, von denen eine Ausführungsart noch ausführlich beschrieben wird.
  • Zweckmäßig ist eine Sperre auch am hinteren Teil des Bügeleisens angeordnet, die normalerweise offen ist, aber bei Betätigung den Handgriff in offener Stellung verriegelt, wobei die Sperre die Bewegung des Handgriffes in seiner äußersten rückwärtigen Lage begrenzt. Der fest angebrachte Teil der hinteren Sperre besteht aus einer aufrecht stehenden, konzentrisch zum Scharnierstift 47 liegenden, bogenförmigen flachen Stange 61, die an ihrem oberen Ende eine Einklinknut 62 hat und bei 63' zwischen Seitenplatten 63 größerer Breite eingenietet ist. Diese Seitenplatten 63 sind als Winkellaschen ausgebildet, deren Unterteile 65 bei 64 mit dem unteren festen Scharnierblatt 46 verschweißt sind. Eine am unteren Ende des Hebels 67 befindliche Sperrklinke 66 dient zum Eingreifen in die Stange 61. Der Hebel 67 ist schwenkbar gelagert auf einem Bolzen 68, dessen Enden in Vertiefungen 69a der Winkellaschen 69 liegen, deren untere Schenkel 69' mit dem oberen Scharnierblatt 48 verschweißt sind, das den Handgriff trägt.
  • Bei Rückwärtsbewegung des Handgriffs gleitet die hintere Sperrklinke 66 auf der bogenförmigen Kante der Sperrplatte 61 zwischen den breiteren Seitenplatten 63 und wird gegen diese durch eine Feder gedrückt, bis sie in die Höhe der Nut 62 kommt, in die sie unter dem Druck der Feder automatisch einschnappt, wodurch der Handgriff sicher in der in Fig. 1 in strichpunktierten Linien gezeigten rückwärtigen verriegelten Stellung gehalten wird, so daß das Bügeleisen bequem in umgekehrter Lage zur Entleerung etwa noch im Kessel befindlichen Wassers gehalten werden kann.
  • Der Handgriff des Bügeleisens ist hohl ausgebildet und nimmt in seinem oberen Hohlraum einen Übertragungsteil auf, der den beweglichen vorderen Sperrklinkenhebel 59 mit dem beweglichen hinteren Sperrklinkenhebel 67 verbindet. Der hohle Handgriff ist mit einem abnehmbaren, aus Kunststoff geformten Deckel 79 versehen, der den Handgriff vervollständigt und den Übertragungsteil überdeckt. Dieser Deckel ist durch Schraube 80 abnehmbar am Handgriffkörper befestigt, die durch einen Ansatz an der hinteren Strebe des Handgriffes geht, und durch eine oder mehrere Schrauben 40, die an der Vorderseite zur Befestigung der Platte 39 dienen.
  • Der innerhalb des hohlen Handgriffes liegende Übertragungsteil besteht aus einem als flache Stange ausgebildeten Gelenkstück 70, dessen abwärts gerichteter Teil 71 .bei 72 mit dem oberen Ende des vorderen Sperrklinkenhebels 59 schwenkbar verbunden isst und dessen hinteres Ende bei 73 mit dem oberen Ende des längeren Hebels 67 der hinteren Sperrklinke 66 ebenfalls schwenkbar verbunden ist. Das Gelenkstück 70 ist zwischen mehreren Paaren aufwärts gerichteter Ansätze 74 geführt, die an der unteren Hälfte des hohlen Handgriffs ausgeformt sind, der einem Teil des Haupthandgriffes bildet. Eine das Gelenkstück umgebende und zwischen einem Paar der Vorsprünge 74 und einem Ansatz 76 des Gelenkstücks liegende Schraubenfeder 75 drückt das Gelenkstück und damit das obere Ende des Hebels 59 vorwärts, wodurch die vordere Sperrklinke 58 in die in Fig. 1 in ausgezogenen Linien gezeigte Sperrstellung gedrückt wird. Bei dieser Vorwärtsbewegung des Gelenkstücks 70 wird auch das obere Ende des Hebels 67 vorwärts bewegt, so daß er die hintere Sperrklinke 66 in verriegelte Stellung bringt.
  • Bei geschlossener Stellung des Handgriffs ist die vordere Sperre 55 bis 58 verriegelt, und die Sperrklinke 66 der hinteren Sperre, die nach innen gedrückt wird, liegt unmittelbar unterhalb des unteren Endes der zugehörigen bogenförinigen Aufnahmestange 61.
  • Zur Betätigung der beiden Sperren des Bügeleisens dient ein Druckknopf 77, der zwischen dem Haupthandgriff und dem Kunststoffdeckel 79 aus der vorderen Strebe des Bügeleisenhandgriffs hervorragt. Obwohl dieser Knopf 77 mit dem Gelenkteil durch eine besondere Stange verbunden sein kann, ist es doch vorteilhafter, ihn durch eine Verlängerungsstange 78 zusammen mit dem Gelenk 70 direkt mit dem Gelenkbolzen 72 zu verbinden, der das Gelenkstück 70 mit dem oberen Ende des vorderen Sperrklinkenhebels 59 verbindet.
  • Die Betriebsweise des elektrischen Dampfbügeleisens ist folgende: Zum Füllen des Dampfkessels erfaßt der Benutzer den Handgriff des Bügeleisens in normaler Weise und drückt mit dem Daumen den Druckknopf 77 unter Überwindung des Druckes der Feder 75 nach innen, wodurch das untere Sperrklinkenende 58 des Hebels 59 auswärts geschwenkt wird und die vordere Sperre löst. Der so freigegebene Handgriff wird nun rückwärts um seine Schwenkachse 47 geschwenkt. Während dieses Schwenkens gleitet das Sperrklinkenende 66 des hinteren Hebels 67 zwischen den Seitenplatten 63 auf der bogenförmigen Kante der hinteren Sperrstange 61, und beim Loslassen des Druckknopfes bringt die Feder 75 die hintere Sperrklinke 66 zum Einschnappen in die Nut 62 der Stange 61, wodurch der Handgriff in seiner gezeigten äußersten rückwärtigen Stellung verriegelt ist.
  • Die Füllöffnung 31 liegt nun frei, und das Wasser kann bequem in den Kessel gegossen werden. Dieses Eingießen kann selbst bei heißem Bügeleisen geschehen, ohne daß eine Gefahr der Verletzung durch heißes Wasser oder Dampf möglich ist. Die Füllöffnung 31 hat eine große Fläche, und das obere Ende des Dampfrohrs liegt nur in der Nähe eines Teiles des Öffnungsrandes 31, so daß reichlich Raum für das Eingießen und das gleichzeitige Austreten der Luft vorhanden ist.
  • Der Handgriff braucht natürlich nicht in seine äußerste rückwärtige gesperrte Lage geschwenkt zu werden; dies wird jedoch gewöhnlich getan, um sich dagegen zu schützen, daß der Handgriff durch seine Schwere während des Eingießens in seine geschlossene Stellung zurückfällt.
  • Da der Verschluß C im Schlitz 41 gehalten ist und damit stets mit der kegelförmigen Wand 38 ausgerichtet ist und da sein elastischer Dichtungsring 52 einen größeren Innendurchmesser hat als der Rand 31, setzt sich der Verschluß stets genau und fest auf den Rand, ohne daß die Gefahr eines Aufsetzens auf die scharfe Kante des Randes 31 besteht. Das Ausdehnungsvermögen des Ringes 52 ist durch die Bördelung 53 des Verschlusses begrenzt, so daß eine einwandfreie Abdichtung während des Gebrauches gewährleistet ist.
  • Der im Dampfkessel während des Gebrauches erzeugte Dampf sammelt sich im Dampfdom, der aus der aufsteigenden Wand 38 und dem Verschlußdeckel 51 gebildet wird, und strömt von dort durch die Seitenöffnungen 27a im Dampfrohr 27 abwärts in die Dampfkammer 32 und entweicht durch die Dampflöcher 33 in der Grundplatte 16.
  • Sollte sich im Kessel Dampfdruck entwickeln, so wird dieser natürlich den Verschlußdeckel C leicht anheben, so daß der Dampf über die Vorder- und Längsseiten der Grundplatte 85 des Handgriffs entweichen kann.
  • Nach Beendigung des Bügelns ist es vorteilhaft, das im Kessel noch vorhandene Wasser auszuschütten, insbesondere wenn der Kessel aus Aluminium besteht, bei dem leicht Korrosionen auftreten, wenn Wasser längere Zeit im Kessel verbleibt. Das Wasser kann auch durch Weiterheizen des Bügeleisens entfernt werden, wobei das Eisen leicht vorwärts gekippt wird und der entstehende Dampf das Wasser durch die Öffnungen 33 austreibt.
  • Durch die Erfindung wird die Entfernung des Wassers aus dem Kessel erleichtert. Der Handgriff bildet, wenn er in der oben beschriebenen offenen Stellung verriegelt ist, eine bequeme Handhabe zum Halten des Bügeleisens in gekippter Stellung zum Ausschütten des verbliebenen Wassers durch die Öffnung 31. Es besteht keine Gefahr des Zurückbleibens von Wasser wie bei Füllöffnungen in Form einer nach unten eingedrückten Vertiefung. Auf diese Weise kann alles im Kessel verbliebene Wasser, selbst wenn das elektrische Heizelement ausgebrannt sein sollte und das Bügeleisen unbrauchbar geworden ist, leicht aus diesem entfernt werden, was bei den üblichen elektrischen Dampfbügeleisentypen so gut wie unmöglich ist.
  • Falls gewünscht, kann das Bügeleisen mit dem Handgriff in offner Stellung verriegelt aufgestellt werden, wie in Fig. 7 gezeigt ist, wobei die Grundplatte auf ihrer hinteren Kante ruht, so daß sie schräg aufwärts gerichtet ist, und der offene Handgriff auf seiner oberen hinteren Kante ruht und nach der anderen Seite geneigt ist. In dieser Lage gehalten, kann das Bügeleisen eingeschaltet bleiben zur Verdunstung eines etwa verbliebenen Wasserrestes, bevor der Handgriff wieder geschlossen und das Bügeleisen weggestellt wird.
  • Zum Zurückbringen des in offener Stellung verriegelten Handgriffes in seine geschlossene Stellung wird unter Überwindung des Drucks der Feder 75 der Knopf 77 eingedrückt, wodurch die hintere Verriegelang durch Anheben der Sperrklinke 66 aus der Nut 62 gelöst wird, worauf der Griff in geschlossene Stellung gebracht wird, die Feder 75 sich wieder ausdehnt, die vordere Sperre schließt und den Verschlußdeckel C elastisch auf der Füllöffnung hält.
  • Unmittelbar nach dem Drücken des Knopfes 77 zum Lösen der vorderen oder auch der hinteren Ver riegelung genügt eine geringe Bewegung des Griffes, um °' den Knopf eingedrückt zu halten; denn so lange die' Sperrklinke 66 die bogenförmige Sperrstange entlang gleitet, kann die Feder 75 sich nicht ausdehnen, bis die Klinke die Nut 62 erreicht, wobei der eingedrückte Knopf zurück nach außen schnellt. Auf gleiche Weise wird, wenn diese Sperrklinke 66 abwärts über das untere Ende der bogenförmigen Stange 61 hinaus bewegt wird und die Sperrklinke 58 in den Bereich der Öffnung 55 kommt, die Feder 75 freigegeben zum Einschnappen der vorderen Sperrklinke in geschlossene Stellung und zum Auswärtsdrücken des Knopfes 77.
  • Selbst wenn beim Gebrauch der Handgriff H in geschlossene oder verriegelte Stellung abwärts geworfen wird, kann keine Verbiegung oder andere Beschädigung des Bügeleisens oder seiner Sperren 55 bis 58 eintreten. Dies beruht darauf, daß die Spiralfeder 44 den Stoß eines solchen gewaltsamen Schließens elastisch aufnimmt und daß erst beim Erreichen einer vollständig geschlossenen Stellung die hintere Sperr-, klinke 66 sich, wie Fig. 1 zeigt, von der bogenförmigen Stange, 61 unter Freigabe der Feder 75 löst und daß erst dann die Sperrklinke 58, die nun im Bereich der Öffnung 55 liegt, durch die Feder 75 in diese Öffnung gedrückt wird.
  • Das erfindungsgemäße elektrische Dampfbügeleisen ist von kräftiger Bauart undbesteht nur aus einer geringen Zahl von E inzel teilen, die ohne kompl izierte S chweißungen leicht zusammengesetzt werden können. Sein Dampfkessel wird durch einfache Ofenschweißung leckdicht gemacht und hat Einrichtungen, die ein leichtes und gefahrloses Einfüllen selbst in heißem Zustande ohne Verwendung von Trichtern und anderen Hilfsmitteln oder Werkzeuge ermöglichen und die Entwicklung eines gefährlichen Dampfdruckes im Kessel durch ihre Bauart verhindern. Es kann nach dem Bügeln bequem entleert werden, so daß das Bügeleisen im wesentlichen korrosionsfest ist, selbst wenn ein Wasserrest in ihm verblieben ist.
  • Der aus dem Dampfrohr 27 in die Dampfkammer 32 eintretende Dampf kann dadurch, daß er der Hitze des in der Nähe liegenden Heizelements ausgesetzt ist, weiter erhitzt werden und so eine übermäßig hohe. Temperatur erreichen.
  • Durch die in Fig. 8 gezeigte Ausführungsform, bei der die betreffenden Teile mit den gleichen, aber mit einem Strich versehenen Ziffern wie in Fig. 1 bezeichnet sind, wird diese Schwierigkeit überwunden.
  • Wie in Fig. 8 gezeigt ist, ist zwischen der Dampfkammer 32' und dem Boden der Grundplatte 16' oberhalb der letzteren ein Blech 90 angebracht, das sich über die ganze Fläche der Kammer 32' erstreckt, an seinem hinteren Teil aber bei 90 aufgebogen ist. Das Blech kann z. B. aus Aluminium bestehen und etwa 0,25 mm stark sein, was eine für diesen Zweck genügende Steifigkeit ermöglicht; es kann aber auch durch eine Platte aus isolierendem Werkstoff, wie eine Glaswolleplatte, ersetzt sein.
  • Die in den Unterlagen erläuterte Handgriffabschwenkung ist nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrisches Dampfbügeleisen mit U-förmig gebogenem Handgriff, einem Dampfdom und einer Wassereinfüllöffnung mit abgedichtetem Verschlußdeckel, dadurch gekennzeichnet, daß der einendig abklappbare Handgriff in der Arbeitsstellung mit dem Wasserkessel verriegelbar ist und die kegelstumpfartige Einfüllöffnung oberhalb des Dampfdomes haubenartig unter Zwischenschaltung einer Druckfeder mit einem Verschlußdeckel abgedeckt ist, der am Handgriff befestigt ist. z. Bügeleisen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel mit seiner zylindrischen oberen Verlängerung in eine schlüssellochartige Aussparung am Handgriff einrastet. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 204 508; USA.-Patentschrift Nr. 2 615 265.
DESCH12904A 1952-07-02 1953-06-27 Elektrisches Dampfbuegeleisen Pending DE1012281B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1012281XA 1952-07-02 1952-07-02

Publications (1)

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DE1012281B true DE1012281B (de) 1957-07-18

Family

ID=22283595

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH12904A Pending DE1012281B (de) 1952-07-02 1953-06-27 Elektrisches Dampfbuegeleisen

Country Status (1)

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DE (1) DE1012281B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH204508A (de) * 1937-08-27 1939-05-15 Kellner Leon Bügeleisen.
US2615265A (en) * 1947-11-14 1952-10-28 Nat Pressure Cooker Co Steaming and pressing iron

Patent Citations (2)

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