DE10122817A1 - Schließfolgesteuerung mit Drehstange - Google Patents
Schließfolgesteuerung mit DrehstangeInfo
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Abstract
Vorrichtung zur Schließfolgeregelung für zweiflügelige Drehtüren, mit einem Standflügel und einem Gangflügel, wobei jeder Türflügel mit einem Türschließer versehen ist und jeder Türschließer über einen Gleitarm und einen Gleiter in eine Gleitschiene eingreift, während eine vom Standflügel betätigbare Auslöseeinrichtung sowie eine Übertragungseinrichtung in Form einer axial fixierten Stange vorgesehen ist, die mit einer mit dem Gleitelement des Gangflügels zusammenwirkenden Sperreinrichtung derart in Verbindung steht, dass nur bei vom Standflügel betätigter Schließeinrichtung ein Schließen des Gangflügels möglich ist, wobei ein Mitnehmer auf der Stange festsitzt, der vom Gleitarm um die Stangenlängsachse gedreht wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Schließfolgeregelung für zweiflügelige
Drehtüren mit einem Gangflügel und einem Standflügel gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Derartige Schließfolgeregelungen sind für zweiflügelige Drehtüren dann erforder
lich, wenn die Türflügel mit einem Türfalz versehen sind, wobei der Standflügel
mit seinem Türfalz den Anschlag für den Gangflügel bildet. Da sich die beiden
Türflügel im Mittelbereich überlappen, muss beim Schließvorgang stets zuerst der
Standflügel geschlossen sein, ehe der Gangflügel vollständig schließt.
Eine solche Vorrichtung zur Regelung der Schließfolge zweier mittels je einem
Türschließer schließbaren Drehtüren ist aus der DE 40 12 358 C1 bekannt, ge
genüber der der Erfindungsgegenstand abgegrenzt ist. Bei dieser Konstruktion ist
eine Schließfolgeregelung für eine zweiflügelige, einen Standflügel und einen
Gangflügel umfassende Tür gezeigt, deren Türflügel von je einem im Schließsinn
wirkenden Türschließer bewegbar sind. Dabei sind die türrahmenseitigen
Schwenkarme der Türschließer jeweils mit einem Gleitstück in einer am Türrah
men horizontal angebrachten Gleitschiene verschiebbar. Das Gleitstück in der
gangflügelseitige Gleitführung ist mit einer bei Überlast überbrückbaren Sperrvor
richtung festsetzbar, die vom Standflügel über ein Steuerungsglied zur Schließfol
geregelung betätigbar ist. Als Steuerungsglied wird eine, etwa mittig um 45° ver
drillte, um die Längsachse verdrehbare Vierkantstange verwendet, auf der sich an
deren einem Ende ein drehmomentschlüssig aufgenommenes, standflügelseitig
betätigtes Gleitstück befindet. Auf deren anderem Ende befindet sich das gang
flügelseitige Gleitstück, in dem die Sperrvorrichtung aufgenommen ist, welche
über die vom Standflügel durch das Verschieben des standflügelseitigen Gleit
stücks bewirkte Verdrehung der Vierkantstange betätigt wird. Das Verdrehen der
Vierkantstange bewirkt, dass das schmälere Maß der Seitenflächen oder das breitere
Kantenmaß, je nach Stellung der Vierkantstange, wirksam wird. Die dadurch
erzielte Vergrößerung des wirksamen Durchmessers im standflügelseitigen Gleit
stück bewirkt, dass zwei im Gleitstück befindliche, mit den Keilflächen gegenein
anderliegende Keilstücke so gegeneinander verschoben werden, dass das äuße
re, mit einem Reibbelag versehene Keilstück gegen die innere Seitenwand der
umgebenden Führungsschiene angepresst wird, und damit die Bewegung des
Gleiters gehemmt und das Schließen des Gangflügels verhindert wird. Bei Über
last durch Schließen des Gangflügels trotz geöffnetem Standflügel wirkt die Rei
bungsbremse als eine Art Rutschkupplung und ermöglicht eine Verschiebung der
Sperrvorrichtung nach Überwinden der Reibkraft.
Nachteilig bei diese Konstruktion ist ein mögliches undefiniertes Verhalten durch
Abnutzung der Flanken der Stange und des Reibbelages. Die korrekte Einstellung
des Reibwerts zur Überlastsicherung ist daher als problematisch anzusehen, wie
auch ein mögliches Haken des Gleitstücks im Übergangsstück.
Aus der DE 33 36 739 C2 ist eine Konstruktion bekannt, bei der eine gebäudefest
angebrachte Gleitschiene vorgesehen ist, die mit einer unteren Kammer und einer
oberen Kammer versehen ist. In der unteren Kammer werden jeweils die durch
die Schwenkarme der Türschließer verschiebbaren Gleitstücke bewegt. Ein in der
oberen Kammer befindliches, durch den Schwenkarm des Gangflügel-
Türschließers betätigtes, mittels einer höhengestufte Schubstange absenkbares,
untenverzahntes Sperrglied verhindert ein Verschieben des am Schwenkarm des
Standflügels befindlichen, obenverzahnten Gleitstücks durch Absenken des
Sperrglieds auf das Gleitstück. Bei entsprechender Ausführung der Verzahnung
kann der Gangflügel bei geöffnetem Standflügel weiter geöffnet werden. Jedoch
ist bei geöffnetem Standflügel, auch bei Überlast, keine Schließbewegung mög
lich.
Aus der DE 36 04 091 A1 ist eine Schließfolgesteuerung bekannt, bei der sich
eine in der Gleitschiene angeordnete, mit einem Sperrglied versehene Klemmplat
te auf einer als Gleitriegel ausgebildeten längsverschiebbaren Klemmstange be
findet. Die geneigte Anordnung des Sperrglieds auf dem Gleitriegel sperrt bei geöffnetem
Standflügel den Gangflügel, ermöglicht aber ein weiteres Öffnen. In Ge
schlossenlage des Standflügels löst der am Schwenkarm des Standflügel-
Türschließers befindliche Gleitstein über einen Übertragungsbock und eine
Schubstange das Sperrglied und ermöglicht das Schließen des Gangflügels. Bei
geöffnetem Standflügel und einer Überlast auf den Gangflügel ermöglicht ein An
schlagglied die Auslösung des Sperrglieds gegen eine Überlastfeder.
Nachteilig ist die mögliche Beschädigung des Sperrglieds und der Klemmstange
durch häufige Betätigung. Die Ausführung ist durch die zusätzliche Schubstange
und die einstellbare Überlastfeder aufwendig.
Ferner ist aus der DE 195 45 401 A1 eine Ausführung bekannt, die mittels einer
Reibungsbremse das Schließen des Gangflügels vor dem Standflügel verhindert.
Eine Gleitschiene mit oberer und unterer Kammer weist einen in der oberen Kam
mer angeordneten Bremsbelag und ein Bremsglied auf, welches durch einen in
der unteren Kammer angeordneten Bremskeil über einen Auslöser durch das
Gleitelement des zum Standflügel-Türschließers gehörenden Schwenkarms betä
tigt wird und somit je nach Stellung des Standflügels den Gangflügel in seiner
Stellung gebremst festhält oder frei gibt. Weitere Ausführungsbeispiele ermögli
chen die Betätigung der Reibungsbremse über Seilzug und Exzenter. Beschädi
gungen durch Überlast werden durch Begrenzung der Bremswirkung verhindert.
In der DE 195 45 402 A1 wird eine weitere Ausführung einer Schließfolgeregelung
gezeigt, bei der eine Gleitschiene eine durch Längsrippen gebildete obere Kam
mer und eine untere die Gleitelemente aufnehmende Kammer aufweist. In der
oberen Kammer befindet sich die Sperreinrichtung der Schließfolgesteuerung, die
eine mit einer Öffnung in der Gleitschiene zusammenwirkende Raste aufweist,
wobei diese Raste in einem Schlitten um eine Querachse schwenkbar gelagert ist
und von einem im Schlitten verschiebbar geführten Auslöser betätigt wird. Die
Betätigung der Sperreinrichtung erfolgt über einen Seilzug, der einerseits mit dem
standflügelseitigen Gleitelement und andererseits mit dem Auslöser verbunden
ist. Eine Rückstellfeder ist zwischen dem Schlitten und einem mit der Gleitschie
ne verbundenen, einstellbaren Anschlag angeordnet. Erst nach dem Lösen der
Sperreinrichtung bei geschlossenem Standflügel kann der Gangflügel automa
tisch schließen. Zur Vermeidung von Beschädigung durch gewaltsames Schlie
ßen des Gangflügels vor dem Standflügel kann bei starker Krafteinwirkung die
Raste auslösen und den Schlitten freigeben.
Ferner ist durch die DE 196 05 586 A1 eine Vorrichtung zur Schließfolgesteue
rung für zweiflügelige Türen bekannt, die in Modulbauweise ausgeführt ist, wobei
jeder Modul, wie Blockier- u. Dämpfungsmodul, Auslösemodul, Übertragungsmo
dul, entweder einzeln oder zu Baugruppen zusammengefasst auch zur Nachrüs
tung an bestehende Schließeranlagen für zweiflügelige Türen mit Standflügel und
Gangflügel angebaut werden kann. Die Modulbauweise ermöglicht die Anpassung
an die verschieden ausgebildeten vorhandenen Gleitschienen durch Anpassung
des jeweiligen Anschlussstücks. Die Schließfolge wird hierbei durch einen vom
Schwenkflügel des Standflügel-Türschließers über das Übertragungsmodul Seil
zug betätigten, mit dem Gleitelement zusammenwirkenden Auslösehebel gesteu
ert.
Aus der EP 0 356 728 A1 ist eine Schließfofgeregelung bekannt, bei der mit ei
nem sichelförmigen Sperrglied, in das die Gleitrolle des Schließerarms des Gang
flügel-Türschließers eingreift, der Gangflügel bei geöffnetem Standflügel gesperrt
wird. Bei geschlossenem Standflügel kann ein Schiebeglied zurückweichen und
das Sperrglied freigeben. Die Freigabe des Schiebeglieds erfolgt über eine Ver
rastvorrichtung die durch den standflügelseitigen Schließarm betätigt wird.
Dem gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung
zur Schließfolgeregelung die Funktionssicherheit zu erhöhen, Funktionsbeein
trächtigungen durch Abnutzungen zu vermeiden und das Überlastverhalten zu
optimieren, bei zugleich einfachem und kostengünstigem Aufbau der Schließfol
geregelung.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die abhängigen Ansprüche bilden vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungs
gegenstandes.
Eine sehr einfache Betätigung der Sperrnocke wird erfindungsgemäß dadurch
erreicht, dass die Bewegung des Standflügel-Türschließers in eine Drehbewe
gung der Stange übertragen wird. Ein Verschwenken des standflügelseitigen
Gleitarms wirkt verdrehend auf einen Mitnehmer, der auf einer axial fixierten
Stange festsitzt. Dieser Mitnehmer kann ein Stift sein oder eine andere geeignete
Ausbildung aufweisen, wie Kurvenscheibe oder Nocke. Durch Eindrehen der
Sperrnocke in Sperrstellung wird der Stoßdämpfer daran gehindert, in seine End
lage zurückzukehren, und das vollständige Schließen des Gangflügels wird auf
gehalten. Die Stange ist weiterhin mit einer Rückstelleinrichtung versehen, etwa
durch einen federbelasteten Rückstellhebel, durch elastische Torsion der Stange
oder durch ein Torsionsglied, beispielsweise eine Torsionsfeder oder einen elasti
schen Kunststoff.
Weiterhin weist die Erfindung in einer Ausführungsmöglichkeit einen Stoßdämpfer
auf, der mittels eines im Schiebergehäuse befindlichen Kraftspeichers, beispiels
weise einer Feder, gegen den gangflügelseitigen Gleiter des Türschließers gehal
ten wird, wodurch dieser somit beim Öffnen über den Weg des kraftbeaufschlag
ten Schiebers dem Gleiter folgt. Der Stoßdämpfer kann als Elastomerdämpfer
ausgeführt sein, aber auch andere Dämpfungsglieder wie Flüssigkeitsdämpfer
oder Gasdruckdämpfer sind denkbar.
Eine optimierte Überlastsicherung ist dadurch erreicht, dass die Stange durch ei
ne Überlasthülse mit Federelement ergänzt ist, die eine in Drehbewegung kraft
schlüssige Längenveränderung der Stange zulässt. Dadurch kann der Gangflügel
gegen die Federkraft ohne Beschädigung der Vorrichtung geschlossen werden.
Die Vorrichtung kann in unterschiedlicher Ausgestaltung in einer gemeinsamen
Gleitschiene integriert oder mit einer Abdeckung versehen sein.
Das längere freie Ende der Stange erlaubt eine Anpassung der Vorrichtung an
verschiedene Türflügelbreiten.
Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel in der Zeichnung anhand der Fi
guren näher erläutert.
Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schließfolgerege
lung als Schrägbild,
Fig. 2 im Detail die Sperreinrichtung 7 aus Fig. 1, aufgebrochen,
Fig. 3 im Detail die Überlastsicherung 8 aus Fig. 1, aufgebrochen,
Fig. 4a im Detail in der Seitenansicht das Zusammenwirken von Mitnehmer
und Gleitarm in Geschlossenstellung des Standflügels
Fig. 4b im Detail in der Seitenansicht das Zusammenwirken von Mitnehmer
und Gleitarm in betätigtem Zustand durch Öffnen des Standflügels
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind ein gangflügelseitiger Türschließer 1 und ein
standflügelseitiger Türschließer 2 mit deren Gleitarmen 3, 4, den entsprechenden
Gleitschienen 5, 6 und der Vorrichtung zur Schließfolgeregelung 7, 8, 9, 10, zur
Betätigung einer zweiflügeligen Drehtür mit Gangflügel 26 und Standflügel 27 ge
zeigt.
Durch Öffnen des Gangflügels 26 führt der Gleitarm 3 des Türschließers 1 eine
Schwenkbewegung durch, die den Gleiter 11 in Richtung der Türflügelbänder be
wegt entsprechend der Pfeilrichtung A, wie sie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Der in der
Gleitschiene 5 im Schiebergehäuse 13 befindliche Schieber 14 mit der im ge
schlossenen Zustand der Tür gespannten Druckfeder 15 beaufschlagt den Dämp
fer 12 mit einer gegen den Gleiter 11 gerichteten Kraft. Dadurch folgt der Dämpfer
12 dem Gleiter 11.
Wird nun der Standflügel 27 geöffnet, so führt der Gleitarm 4 des standflügelseiti
gen Türschließers 2, wie in den Fig. 4a und 4b näher dargestellt eine
Schwenkbewegung in Pfeilrichtung C durch, wodurch der Mitnehmer 10 vom
Gleitarm 4 freigegeben wird und durch den Hebel (19) und die Rückstellfeder (20)
eine Drehung in Pfeilrichtung B, der in den Führungen 16, 23 geführten und axial
gehaltenen Stange 9 bewirkt, welche die Sperrnocke 17 mit dem Dämpfer 12 in
Eingriff bringt.
Nach Lösen der Klemmschraube 25 und Einstellung des Anschlagdämpfers 18
über die Stellschraube 24 lässt sich die Sperrnocke 17 auf der Stange 9 in ihrer
axialen Ausrichtung verstellen. Dadurch lässt sich der Winkel bestimmen, bei dem
der Gangflügel bei geöffnetem Standflügel gesperrt wird.
Beim Schließen des Gangflügels bei geöffnetem Standflügel bewegt sich der vom
Gleitarm 3 betätigte Gleiter 11 gegen den Dämpfer 12. Der Gangflügel bleibt in
einem voreingestellten Öffnungswinkel stehen, da die Sperrnocke 17 ein Spannen
der Druckfeder 15 und ein weiteres Schließen des Gangflügels verhindert.
Wird der Standflügel geschlossen, schwenkt der Gleitarm 4 zurück, wodurch sich
der Mitnehmer 10 und die Stange 9 gegen die Rückstellfeder 20 und den Hebel
19 in ihre Ausgangslage zurück bewegen. Dabei wird die Sperrnocke 17 aus ih
rem Eingriff mit dem Dämpfer 12 herausgedreht. Der gangflügelseitige Türschlie
ßer 1 kann somit über den Gleitarm 3 und den Gleiter 11 den Dämpfer 12 gegen
die Druckfeder 15 verschieben und den Gangflügel in richtiger Schließfolge
schließen.
Wirkt jedoch bei geöffnetem Standflügel eine Überlast auf den Gangflügel, so wird
diese Überlast über den Dämpfer 12 und die Sperrnocke 17 in die an der stand
flügelseitigen Führung 23 abgestützte Stange 9 eingeleitet. Wie in Fig. 3 gezeigt,
wird dadurch die in der Stange 9 integrierte Überlastsicherung 8 wirksam, indem
sich der gangflügelseitige Teil der Stange 9 gegen die Überlastfeder 22 in der
Überlasthülse 21 längs verschiebt. Wird nun der Standflügel geschlossen, so wird
die Sperrnocke 17 der durch die Überlastfeder 22 unter Federspannung stehen
den Stange 9 aus ihrem Eingriff mit dem Dämpfer 12 herausgedreht. Dadurch
wird die Überlastfeder 22 entlastet und die Längsverschiebung des gangflügelsei
tigen Teils der Stange 9 gegen den Anschlagdämpfer 18, der eine Beschädigung
der Sperrnocke und der Führung 16 verhindert, zurückgeführt. In einer vorteilhaften
Ausgestaltung kann die Sperrnocke 17 auch eine Anschrägung aufweisen, die
das Herausdrehen aus dem Eingriff erleichtert.
1
Gangflügel-Türschließer
2
Standflügel-Türschließer
3
Gleitarm Gangflügel-Türschließer
4
Gleitarm Standflügel-Türschließer
5
gangflügelseitige Gleitschiene
6
standflügelseitige Gleitschiene
7
Sperreinrichtung
8
Überlastsicherung
9
Stange
10
Mitnehmer
11
Gleiter Gangflügel-Türschließer
12
Dämpfer
13
Schiebergehäuse
14
Schieber
15
Druckfeder
16
Führung
17
Sperrnocke
18
Anschlagdämpfer
19
Hebel
20
Rückstellfeder
21
Überlasthülse
22
Überlastfeder
23
standflügelseitige Führung
24
Stellschraube
25
Klemmschraube
26
Gangflügel
27
Standflügel
Claims (11)
1. Vorrichtung zur Schließfolgeregelung für zweiflügelige Drehtüren, mit ei
nem Standflügel und einem Gangflügel, wobei jeder Türflügel mit einem
Türschließer versehen ist und jeder Türschließer über einen Gleitarm und
einen Gleiter in eine Gleitschiene eingreift, während eine vom Standflügel
betätigbare Auslöseeinrichtung sowie eine Übertragungseinrichtung in Form
einer axial fixierten Stange vorgesehen ist, die mit einer mit dem Gleitele
ment des Gangflügels zusammenwirkenden Sperreinrichtung derart in Ver
bindung steht, dass nur bei vom Standflügel betätigter Schließeinrichtung
ein Schließen des Gangflügels möglich ist.
dadurch gekennzeichnet,
dass der Mitnehmer (10) auf der Stange (9) festsitzt und vom Gleitarm (4)
um eine Stangenlängsachse gedreht wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung (7) eine
auf der Stange (9) festsitzende Sperrnocke (17) aufweist, und die Spermo
cke (17) durch das Verdrehen der Stange (9) in eine Sperrposition überführt
wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung (7) eine
Dämpfungseinrichtung (12) und einen Schieber (14) aufweist, welcher mit
einem Energiespeicher (15) versehen ist, durch welchen die Dämpfungsein
richtung (12) gegen den Gleiter (11) verschoben wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinrichtung
(12) einen elastischen Kunststoff, einen Flüssigkeitsdämpfer oder einen
Gasdruckdämpfer umfasst.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (15) ei
ne Federelement umfasst.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, in dem der
Gangflügel gesperrt wird, durch Verstellen der Sperrnocke (17) einstellbar
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (9) eine Über
lastsicherung (8) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Überlastsicherung (8)
zwischen zwei Stangenteilen (9) angeordnet ist, so dass bei Überlast die
Stange (9) über eine Überlasthülse (21) und eine Überlastfeder (22) verkürzt
werden kann.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (10) dreh
momentschlüssig auf der Stange (9) als Stift, Kurvenscheibe oder Nocke
angebracht ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (9) durch ein ver
längertes freies Ende eine Anpassung der Vorrichtung auf verschiedene
Türflügelbreiten erlaubt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass die Rückdrehung der Stange
(9) durch elastische Torsion oder durch einen federbelasteten Rückstellhe
bel realisiert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE10122817A DE10122817B4 (de) | 2001-05-11 | 2001-05-11 | Vorrichtung zur Schließfolgeregelung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE10122817A DE10122817B4 (de) | 2001-05-11 | 2001-05-11 | Vorrichtung zur Schließfolgeregelung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10122817A1 true DE10122817A1 (de) | 2002-11-21 |
| DE10122817B4 DE10122817B4 (de) | 2004-01-29 |
Family
ID=7684349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10122817A Withdrawn - After Issue DE10122817B4 (de) | 2001-05-11 | 2001-05-11 | Vorrichtung zur Schließfolgeregelung |
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