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Die
Erfindung betrifft einen Ratschenschlüssel, und insbesondere einen
Ratschenschlüssel
mit einem Schaltschieber, der in einer Querrichtung zu bewegen ist
zum zuverlässigen
Bewegen zweier Sperrklinken des Ratschenschlüssels.
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10 zeigt
einen bekannten Ratschenschlüssel 60 mit
einem Körper 62,
der einen Kopf 64 mit einem ersten, einem zweiten und einem
dritten Aufnahmeraum 66, 68 bzw. 70 aufweist,
die miteinander in Verbindung stehen. In dem ersten Aufnahmeraum 66 ist
ein Zahnrad 72 drehbar aufgenommen. In dem zweiten Aufnahmeraum 68 sind
zwei Sperrklinken 74 verschiebbar aufgenommen. Der dritte
Aufnahmeraum 70 weist in einer Bodenwand dessen zwei Positioniernuten
auf. Ein Steuerelement 76 ist zwischen zwei Betriebspositionen
drehbar in dem dritten Aufnahmeraum 70 aufgenommen. Eine federnde
Positionierplatte ist an die Unterseite des Steuerelements 76 montiert
und weist einen federnden Vorsprung auf, der selektiv in einer der
Positioniernuten in Eingriff ist. Ein Folgeelement 78 ist
mit dem Steuerelement 76 gekuppelt und weist ein Ende auf,
das sich in den zweiten Aufnahmeraum 68 hinein erstreckt.
Eine der Sperrklinken 74 wird durch eine Bewegung des Folgeelements 78,
wenn das Steuerelement 76 in eine der Betriebspositionen
geschwenkt wird, von dem Zahnrad 72 wegbewegt und außer Eingriff
mit diesem gebracht. Jedoch ist die Transmission bzw. Verlagerung
des Folgeelements 78 nicht immer zuverlässig, so dass manchmal beide Sperrklinken 74 mit
dem Zahnrad 72 in Kontakt kommen und beim Antreiben eines
Befestigungselementes mit dem Ratschenschlüssel Geräusche erzeugen. Ferner ist
zum Begrenzen der Gesamtdicke des Ratschenschlüssels die Größe des mit
einer der Positioniernuten in Eingriff befindlichen federnden Vorsprungs
beschränkt.
Die Höhe
des federnden Vorsprungs muss kleiner als die Wanddicke des Kopfes 64 des
Körpers 62 sein.
Daher ist der Kupplungsbereich bzw. die Kupplungsfläche zwischen
dem federnden Vorsprung und den Positioniernuten zu klein zum Bereitstellen
eines zuverlässigen
Positioniereffektes. Infolgedessen kann der federnde Vorsprung, wenn
eine große
Drehkraft auf den Ratschenschlüssel 60 aufgebracht
wird, außer
Eingriff mit den Positioniernuten gelangen. Ferner kann der Ratschenschlüssel 60 nicht
als ein üblicher
Schlüssel
von der Art verwendet werden, die in der Lage ist, Befestigungselemente
in jeder Richtung anzutreiben, ohne freie Drehung in der entgegengesetzten
Richtung zu erlauben, was in einigen Fällen erforderlich sein kann.
Beispielsweise muss ein Nutzer, wenn es gewünscht ist, mit einer Gering-Festzieh-Verstellung des
Befestigungselements fortzufahren bzw. in diese überzugehen, indem das Befestigungselement
in die Festzieh-Richtung und/oder in die Löse-Richtung gedreht wird, bevor
die gewünschte
Drehfestigkeit erzielt ist, häufig
das Steuerelement zwischen den beiden Betriebspositionen verlagern
bzw. umschalten, um jeweils die Antriebsrichtung des Ratschenschlüssels zu ändern, was
zeitraubend und arbeitsaufwendig ist.
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Der
Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, einen Ratschenschlüssel bereitzustellen,
der drei Betriebspositionen aufweist, so dass ein einfacher Betrieb
bei einer Gering-Festzieh-Verstellung ermöglicht ist, wobei in den Betriebspositionen eine
zuverlässige
Positionierwirkung bzw. ein zuverlässiger Positioniereffekt erzielt
wird.
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Durch
die Erfindung werden die oben genannte Aufgabe und andere Probleme
zur Erzielung einer einfachen Betätigung von Schraubenschlüsseln gelöst. Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist ein Ratschenschlüssel bereitgestellt, der aufweist:
einen Kopf und eine Handhabe, die an den Kopf anschließt. Der
Kopf weist eine erste Seite und eine zweite Seite auf, die in Dickenrichtung des
Schlüssels
mit Abstand voneinander angeordnet sind. Der Kopf weist ferner einen
ersten Aufnahmeraum auf, der sich in der Dickenrichtung erstreckt. Der
Kopf weist außerdem
einen zweiten Aufnahmeraum, der zu dem ersten Aufnahmeraum hin offen
ist, und einen dritten Aufnahmeraum auf, der zu dem zweiten Aufnahmeraum
hin offen ist. Ein Antriebselement ist drehbar in dem ersten Aufnahmeraum
aufgenommen und weist eine Mehrzahl von Zähnen bzw. eine Zahnung in seinem
Außenumfang
auf. Eine erste Sperrklinke und eine zweite Sperrklinke sind verschiebbar
in dem zweiten Aufnahmeraum aufgenommen. Jede Sperrklinke weist
eine Innenseite auf, die der Zahnung des Antriebselements zugewandt ist.
Die innere Seite der Sperrklinke weist eine Mehrzahl von Zähnen auf,
die lösbar
mit den Zähnen
des Antriebselements in Eingriff sind. Ein Elastikelement insbesondere
in Form einer Feder ist zwischen die erste und die zweite Sperrklinke
montiert, so dass die Sperrklinken voneinander weg vorgespannt sind
zum Ineingriffbringen der Zähne
der Sperrklinken mit den Zähnen
des Antriebselements im Zusammenwirken mit der dem ersten Aufnahmeraum
abgewandten Begrenzungswand des zweiten Aufnahmeraums. Die erste
Sperrklinke weist einen ersten Kupplungsabschnitt auf, und die zweite
Sperrklinke weist einen zweiten Kupplungsabschnitt auf. Ein Schaltschieber ist
zwischen einer ersten, einer zweiten und einer dritten Betriebsposition
bzw. Betätigungsposition
in der quer zu der Dickenrichtung verlaufenden Breitenrichtung verschiebbar
in dem dritten Aufnahmeraum aufgenommen. Ein Stellglied ist verschiebbar
in dem zweiten Aufnahmeraum aufgenommen und weist einen Eingriffsabschnitt
auf, der ein erstes Ende hat, das mit dem Schaltschieber in Eingriff
ist, so dass es sich damit bewegt. Der Eingriffsabschnitt hat ferner ein
zweites Ende, das in dem zweiten Aufnahmeraum angeordnet ist. Das
Stellglied weist ferner eine Querleiste auf, die sich quer zu dem
zweiten Ende des Eingriffsabschnitts erstreckt. Die Querleiste weist einen
ersten Führungsabschnitt
und einen zweiten Führungsabschnitt
auf.
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Wenn
sich der Schaltschieber in der ersten Betriebsposition befindet,
sind die Zähne
der ersten Sperrklinke mit den Zähnen
des Antriebselements in Eingriff und ist der zweite Führungsabschnitt
des Stellglieds mit dem zweiten Kupplungsabschnitt der zweiten Sperrklinke
in Eingriff, so dass die Zähne
der zweiten Sperrklinke außer
Eingriff mit den Zähnen des
Antriebselements sind, so dass die Handhabe und das Antriebselement
in eine erste Richtung ein Befestigungselement in diese erste Richtung
antreibend drehbar sind und die Handhabe relativ zu dem Antriebselement
in eine der ersten Richtung entgegengesetzte zweite Richtung ohne
Antreiben des Befestigungselements frei drehbar ist.
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Wenn
sich der Schaltschieber in der zweiten Betriebsposition befindet,
sind die Zähne
der zweiten Sperrklinke mit den Zähnen des Antriebselements in Eingriff
und ist der erste Führungsabschnitt
des Stellgliedes mit dem ersten Kupplungsabschnitt der ersten Sperrklinke
in Eingriff, so dass die Zähne
der ersten Sperrklinke außer
Eingriff mit den Zähnen
des Antriebselements sind, so dass die Handhabe und das Antriebselement
in die zweite Richtung das Befestigungselement in diese zweite Richtung
antreibend drehbar sind und die Handhabe relativ zu dem Antriebselement in
die erste Richtung ohne Antreiben des Befestigungselements frei
drehbar ist.
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Wenn
sich der Schaltschieber in der dritten Betriebsposition befindet,
sind die Zähne
jeder Sperrklinke bzw. beider Sperrklinken mit den Zähnen des Antriebselements
in Eingriff, so dass die Handhabe und das Antriebselement in jede
von der ersten und der zweiten Richtung das Befestigungselement
antreibend drehbar sind und in jeder von der ersten und der zweiten
Richtung keine freie Rotation des Antriebselements relativ zu der
Handhabe ohne Antreiben des Befestigungselements ermöglicht ist.
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Die
Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren anhand von beispielgebenden
Ausführungsformen
beschrieben.
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1 zeigt
eine perspektivische Teilansicht eines Ratschenschlüssels gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung.
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2 zeigt
eine auseinandergezogene perspektivische Teilansicht des Ratschenschlüssels von 1.
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3 zeigt
eine Teil-Querschnittsansicht des Ratschenschlüssels von 2,
wobei sich ein Schaltschieber des Ratschenschlüssels in einer ersten Betriebsposition
befindet.
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4 zeigt
eine Teil-Querschnittsansicht des Ratschenschlüssels von 2,
wobei sich der Schaltschieber des Ratschenschlüssels in einer zweiten Betriebsposition
befindet.
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5 zeigt
eine Teil-Querschnittsansicht des Ratschenschlüssels von 2,
wobei sich der Schaltschieber des Ratschenschlüssels in einer dritten Betriebsposition
befindet.
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6 zeigt
eine auseinandergezogene perspektivische Teilansicht eines Ratschenschlüssels gemäß einer
modifizierten bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung.
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7 zeigt
eine Teil-Querschnittsansicht des Ratschenschlüssels von 6,
wobei sich ein Schaltschieber des Ratschenschlüssels in einer ersten Betriebsposition
befindet.
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8 zeigt
eine Teil-Querschnittsansicht des Ratschenschlüssels von 6,
wobei sich der Schaltschieber des Ratschenschlüssels in einer zweiten Betriebsposition
befindet.
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9 zeigt
eine Teil-Querschnittsansicht des Ratschenschlüssels von 6,
wobei sich der Schaltschieber des Ratschenschlüssels in einer dritten Betriebsposition
befindet.
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10 zeigt
eine Teil-Querschnittsansicht eines üblichen Ratschenschlüssels.
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Ein
Ratschenschlüssel
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist in den 1 bis 5 gezeigt
und weist insgesamt einen Körper 10 mit
einem Kopf 14 und einer mit dem Kopf 14 verbundenen
Handhabe 16 (bzw. einem Handgriff 16) auf. Der
Kopf 14 weist eine erste Seite 18 und eine zweite
Seite 19, die in der Dickenrichtung des Schlüsselkörpers mit
Abstand voneinander angeordnet sind, sowie einen ersten Aufnahmeraum 11 auf, der
in der am meisten bevorzugten Ausführungsform als ein kreisrundes
Durchgangsloch ausgebildet ist, das sich von der ersten Seite 18 aus
durch die zweite Seite 19 hindurch erstreckt. Eine Ringnut 111 ist
in einem Ende einer Umfangswand des ersten Aufnahmeraums 11 ausgebildet.
Ein zweiter, als Kreissichel ausgebildeter Aufnahmeraum 12 ist
zwischen der ersten und der zweiten Seite 18 bzw. 19 vorzugsweise
im Abstand von diesen ausgebildet und ist entlang seiner inneren
Sichelseite zu dem ersten Aufnahmeraum 11 hin offen. Der
Kopf 14 weist ferner einen dritten Aufnahmeraum 13 auf,
der mit dem zweiten Aufnahmeraum 12 in Verbindung steht
und der sich seiner Längsausdehnung
in Breitenrichtung des Schlüssels
quer zu und am meisten bevorzugt senkrecht zu der Dickenrichtung
erstreckt. Bei der gezeigten, am meisten bevorzugten Ausführungsform
ist der dritte Aufnahmeraum 13 im Querschnitt im Wesentlichen rechteckig
und erstreckt sich in diesem von der ersten Seite 18 aus
in Richtung zu der und mit Abstand von der zweiten Seite 19.
Der dritte Aufnahmeraum 13 ist in der Breitenrichtung des
Schlüssels
als langgestrecktes Rechteck mit ausgerundeten Enden ausgebildet,
wie insbesondere aus 2 ersichtlich. Der dritte Aufnahmeraum 13 weist
an seiner dem zweiten Aufnahmeraum abgewandten Seite eine Wand mit einer
ersten Positioniernut 131, einer zweiten Positioniernut 132 und
einer dritten Positioniernut 133 auf, die in der Breitenrichtung
mit Abstand voneinander angeordnet sind. Die zweite Positioniernut 132 befindet
sich zwischen der ersten Positioniernut 131 und der dritten
Positioniernut 133 bzw. mittig zwischen diesen. In dem
unteren Bereich einer anderen Wand des dritten Aufnahmeraums 13 an
dessen dem zweiten Aufnahmeraum 12 zugewandten Seite ist
eine Öffnung
vorgesehen, durch die der dritte Aufnahmeraum 13 mit dem
zweiten Aufnahmeraum 12 in Verbindung steht (2).
Der zweite Aufnahmeraum 12 befindet sich in Längsrichtung,
die senkrecht zu der Dickenrichtung und der Breitenrichtung ist,
zwischen, ggf. mittig zwischen, dem ersten Aufnahmeraum 11 und
dem dritten Aufnahmeraum 13.
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Gemäß der gezeigten
bevorzugten Ausführungsform
ist ein Antriebselement 20 in Form eines Zahnrades drehbar
in dem ersten Aufnahmeraum 11 aufgenommen. Das Antriebselement 20 weist
in einem Mittelabschnitt bzw. Zentralabschnitt dessen einen Antriebsabschnitt 21 auf
zum direkten oder indirekten Kuppeln bzw. Ineingriffbringen mit
einem zu lösenden
oder festzuziehenden Befestigungselement. Gemäß der gezeigten am meisten
bevorzugten Ausführungsform
weist der Antriebsabschnitt 21 ein Durchgangsloch auf,
das einen polygonalen Außenumfang
aufweist zum Ineingriffbringen bzw. Kuppeln mit einem Befestigungselement
und zum Antreiben dessen. Andere Formen für den Antriebsabschnitt 21,
die den Fachleuten im Rahmen ihres Fachwissens einfallen, können vorgegeben
sein. Das Antriebselement 20 weist in bzw. an seinem Außenumfang
eine Mehrzahl von Zähnen 22 auf.
Ein Eingriffsabschnitt 23, der in der am meisten bevorzugten
Ausführungsform
als eine Ringnut gezeigt ist, ist an einem Ende des Außenumfangs
des Antriebselements 20 ausgebildet. Ein Haltering bzw.
Sprengring oder Seegerring 24, der in der am meisten bevorzugten
Ausführungsform
als ein C-Clip gezeigt ist, ist teilweise in dem Eingriffsabschnitt 23 des
Antriebselements 20 und teilweise in der Ringnut 131 des
Kopfes 14 aufgenommen, so dass das Antriebselement 20 relativ
zu dem Kopf 14 drehbar ist in dem ersten Aufnahmeraum 11 gehalten
wird.
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Gemäß der gezeigten
bevorzugten Ausführungsform
sind die erste Sperrklinke 31 und die zweite Sperrklinke 32 in
der Breitenrichtung, nebeneinander verschiebbar in zwei Enden des
zweiten Aufnahmeraums 12 aufgenommen. Jede von der ersten
und der zweiten Sperrklinke 31 bzw. 32 weist eine
innere Seite 36 auf, die den Zähnen 22 des Antriebselements 20 zugewandt
ist. Die innere Seite 36 von jeder von der ersten und der
zweiten Sperrklinke 31 bzw. 32 weist eine Mehrzahl
von Zähnen 312 bzw. 322 auf,
die lösbar
mit den Zähnen 22 des
Antriebselements 20 in Eingriff stehen bzw. in Eingriff
bringbar sind. Jede von der ersten und der zweiten Sperrklinke 31 bzw. 32 weist
ferner eine quer zu der inneren Fläche 36 verlaufende
obere Fläche 37 auf.
Ein erster Kupplungsabschnitt 313, der in der am meisten bevorzugten
Ausführungsform
als ein Stift bzw. Zapfen gezeigt ist, der von der jeweiligen oberen
Fläche nach
oben absteht, ist an dem ist inneren Ende der oberen Fläche 37 der
ersten Sperrklinke 31 vorgesehen bzw. geformt und weist
ein oberes Ende auf, das in Dickenrichtung mit Abstand von der oberen
Fläche 37 angeordnet
ist. Ein zweiter Kupplungsabschnitt 323, der in der am
meisten bevorzugten Ausführungsform
als ein Zapfen bzw. Stift gezeigt ist, ist an dem inneren Ende der
oberen Fläche 37 der
zweiten Sperrklinke 32 vorgesehen bzw. geformt und weist ein
oberes Ende auf, das in Dickenrichtung mit Abstand von der oberen
Fläche 37 angeordnet
ist. Der jeweilige Zapfen 323 kann bei anderer Ausführungsform
der Klinke am Boden einer Aussparung angeordnet sein, die in die
obere Seite des inneren Endes der jeweiligen Klinke 31, 32 eingeformt
ist. Jede von der ersten und der zweiten Sperrklinke 31 bzw. 32 weist
ferner eine äußere Fläche 314 bzw. 324 auf,
die der inneren Seite 36 abgewendet ist. Die obere Fläche 37 von
jeder von der ersten und der zweiten Sperrklinke 31 bzw. 32 erstreckt
sich zwischen der jeweiligen inneren Seite 36 und der jeweiligen äußeren Fläche 314 bzw. 324.
Die äußere Fläche 314, 324 von
jeder von der ersten und der zweiten Sperrklinke 31 bzw. 32 liegt
verschiebbar an einer dem ersten Aufnahmeraum 11 zugewandten
peripheren Wand an der dem ersten Aufnahmeraum abgewandten Seite
des zweiten Aufnahmeraums 12 an.
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Jede
von der ersten und der zweiten Sperrklinke 31 bzw. 32 weist
ferner eine quer zu der oberen Fläche 37 und quer zu
der inneren Fläche 36 verlaufende
Endfläche 38 auf.
Die Endflächen 38 der beiden
Sperrklinken 31, 32 sind einander zugewandt bzw.
liegen einander gegenüber,
wobei jede Endfläche 38 eine
Aufnahme 311 bzw. 321, insbesondere eine Aufnahmeöffnung,
aufweist. Ein Elastikelement 33, das in der am meisten
bevorzugten Ausführungsform
als eine Schraubenfeder ausgebildet ist, ist zwischen die erste
und die zweite Sperrklinke 31 bzw. 32 eingesetzt
und weist zwei Enden auf, die in den Aufnahmen 311 bzw. 321 aufgenommen
sind. Von dem Elastikelement 33 werden die erste und die
zweite Sperrklinke 31 bzw. 32 federnd voneinander
weg gedrückt
zum Ineingriffbringen der Zähne 312, 322 der ersten
und der zweiten Sperrklinke 31 bzw. 32 mit den
Zähnen 22 des
Antriebselements 20 im Zusammenwirken mit der Begrenzungswand
des zweiten Hohlraums 12.
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Gemäß der gezeigten
bevorzugten Ausführungsform
ist ein Steuerelement 40 verschiebbar in dem zweiten Aufnahmeraum 12 und
dem dritten Aufnahmeraum 13 angeordnet zum Bewegen der
ersten Sperrklinke 31 und der zweiten Sperrklinke 32.
Bei der gezeigten am meisten bevorzugten Ausführungsform weist das Steuerelement 40 einen
Schaltschieber 41 auf, der in dem dritten Aufnahmeraum 13 in der
Breitenrichtung zwischen einer ersten Betriebsposition, einer zweiten
Betriebsposition und einer dritten Betriebsposition verschiebbar
aufgenommen ist. Der Schaltschieber 41 weist ein Loch 412,
das in der am meisten bevorzugten Ausführungsform als ein Sackloch
in einer Seite dessen ausgeführt
ist, und eine Aufnahme 411 auf, die in der am meisten bevorzugten
Ausführungsform
als ein Sackloch in der entgegengesetzten Seite des Schaltschiebers 41 ausgeführt ist.
Die Aufnahme 411 nimmt eine Positioniereinrichtung 42 auf,
die eine Kugel 422 und ein Elastikelement 421 aufweist,
das bei der am meisten bevorzugten Ausführungsform als eine Feder ausgebildet
ist. Die Kugel 422 wird von dem Elastikelement 421 vorgespannt,
so dass die Kugel 422 unter Wirkung der Vorspannkraft des
Elastikelements 421 selektiv mit einer von der ersten,
der zweiten und der dritten Positioniernut 131, 132 bzw. 133 in
Eingriff ist. Ein Abschnitt des Schaltschiebers 41 steht
nach außen
aus dem dritten Aufnahmeraum 13 zur Manuell-Betätigung vor.
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Bei
der gezeigten am meisten bevorzugten Ausführungsform weist das Steuerelement 40 ferner ein
Stellglied 43 auf, das verschiebbar in dem zweiten Aufnahmeraum 12 aufgenommen
ist und das einen T-förmigen
Längsschnitt
und vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt aufweist (2).
Genauer gesagt weist das Stellglied 43 einen Eingriffsabschnitt 431 auf,
von welchem der T-Schenkel gebildet wird und der ein erstes Ende
hat, das sich bis in den dritten Aufnahmeraum 13 hinein
erstreckt und vorzugsweise lösbar
in das Loch 412 des Schaltschiebers 12 fest eingesteckt
ist, so dass sich das erste Ende des Eingriffsabschnitts 431 bei
Betätigung
des Schaltschiebers 12 mit dem Schaltschieber 12 bewegt.
Der Eingriffsabschnitt 431 weist ferner ein zweites Ende
auf, das sich in dem zweiten Aufnahmeraum 12 befindet.
Somit bewirkt eine Bewegung des Schaltschiebers 41 in dem
dritten Aufnahmeraum 13 eine Bewegung des Stellgliedes 43 in
dem zweiten Aufnahmeraum 12 in der Breitenrichtung des Schlüssels. Eine
Querleiste 432 erstreckt sich quer und bevorzugt senkrecht
zu dem zweiten Ende des Eingriffsabschnitts 431 zwischen
den Kupplungsabschnitten 313, 323 und dem Antriebsrad 20.
Die Querleiste 432, von welcher der T-Steg gebildet wird, weist
einen ersten und einen zweiten Schenkel auf, die sich an entgegengesetzten
Seiten des Eingriffsabschnitts 431 befinden und die jeweils
an ihren freien Enden einen Führungsansatz
mit einem ersten bzw. einem zweiten Führungsabschnitt 435, 436 aufweisen.
Die Führungsansätze stehen
von den freien Enden der Schenkel zum Schalter 41 hin vor.
Jeder von dem ersten und dem zweiten Führungsabschnitt 435 bzw. 436 erstreckt
sich quer zu der Querleiste 432 in Richtung zu dem Schalter 41 ein
an der T-Schenkel 431 zugewandten
Innenseite des jeweiligen Führungsansatzes
und weist einen ersten Kontaktabschnitt 435a bzw. 436a und
einen zweiten Kontaktabschnitt 435b bzw. 436b auf,
der einen Abstand von der Querleiste 432 hat, der größer als
jener des ersten Kontaktabschnitts 435a, 436a ist.
Ein erster Raum 433 ist zwischen dem ersten Führungsabschnitt 435 und
dem Eingriffsabschnitt 431 definiert. Ein zweiter Raum 434 ist
zwischen dem zweiten Führungsabschnitt 436 und
dem Eingriffsabschnitt 431 definiert.
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Bei
der gezeigten am meisten bevorzugten Ausführungsform ist jeder der Führungsabschnitte 435, 436 schräg geneigt
und erstreckt sich in einem stumpfen Winkel zu der Querleiste 432.
Dadurch hat der zweite Kontaktabschnitt 435b, 436b von
jedem von dem ersten und dem zweiten Führungsabschnitt 435 bzw. 436 einen
Abstand von dem Eingriffsabschnitt 431, der größer als
jener des ersten Kontaktabschnitts 435a bzw. 436a ist.
Ferner werden die Abstände
jedes der ersten und der zweiten Kontaktabschnitte 435a, 436a, 435b, 436b in
einer Richtung weg von dem Schaltschieber 441 von dem Eingriffsabschnitt 431 zunehmende
kleiner.
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Es
ist zu bemerken, dass der Eingriffsabschnitt 431 des Stellgliedes 43 sich
von dem zweiten Aufnahmeraum 12 aus durch die Öffnung hindurch
in den dritten Aufnahmeraum 13 hinein erstreckt, wobei das
erste Ende des Eingriffsabschnitts 431 in dem Loch 411 des
Schaltschiebers 41 fest in Eingriff ist. Das Stellglied 43 kann
durch Stanzen bzw. Ausstanzen einer Metallplatte geformt bzw. hergestellt
sein.
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Nun,
nachdem die Basiskonstruktion des Ratschenschlüssels gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung erläutert
wurde, können der
Betrieb und einige der Vorteile dieses Ratschenschlüssels dargelegt
und erkannt werden. Insbesondere wird zum Zwecke der Erläuterung
angenommen, dass der Schaltschieber 41 sich anfangs in
der ersten Betriebsposition (3) befindet.
Die Kugel 422 ist in der ersten Positioniernut 131 aufgenommen.
Die Zähne 312 der
ersten Sperrklinke 31 sind mit den Zähnen des Antriebselements 20 in
Eingriff, wobei die erste Sperrklinke 31 an der Begrenzungswand
des zweiten Hohlraums 12 abgestützt ist. Der erste Kupplungsabschnitt 313 der
ersten Sperrklinke 31 ist in dem ersten Raum 433 zum
Eingriffsabschnitt 431 benachbart aufgenommen. Der zweite
Kontaktabschnitt 436b des zweiten Führungsabschnitts 436 ist
mit dem zweiten Kupplungsabschnitt 323 der zweiten Sperrklinke 32 in
Eingriff, weil der zweite Kupplungsabschnitt 323 unter
der Kraft der Feder 33 entlang des schrägen Führungsabschnitts 436 verschoben
worden ist. Hierdurch wurde das innere Ende der zweiten Sperrklinke
aus dem Zahneingriff mit der Verzahnung des Antriebsrades ausgerückt, so
dass die zweite Sperrklinke zur Quermitte des Schlüsselkörpers hin
versetzt worden ist und dadurch die Zähne 322 der zweiten
Sperrklinke 32 außer
Eingriff mit den Zähnen 22 des
Antriebselements 20 sind. In diesem Zustand können sich
die Handhabe 16 und das Antriebselement 20 in
Gegenuhrzeigersinn-Richtung drehen zum Antreiben eines Befestigungselements
in Gegenuhrzeigersinn-Richtung. Ferner
kann sich die Handhabe 16 relativ zum Antriebselement 20 ohne
Antreiben des Befestigungselements frei in Uhrzeigersinn-Richtung
drehen, weil hierbei die Klinke 31 mit ihrer Außenfläche 314 von der
Begrenzungswand des zweiten Hohlraums 12 freikommt und
daher ihre Zähne 312 an
den Zähnen des
Antriebselements 20 abrutschen (Ratschen).
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Wenn
der Schaltschieber 41 sich in der zweiten Betriebsposition
(4) befindet, ist die Kugel 422 in der dritten
Positioniernut 133 aufgenommen. Die Zähne 322 der zweiten
Sperrklinke 32 sind mit den Zähnen 22 des Antriebselements 20 in
Eingriff. Der zweite Kupplungsabschnitt 323 der zweiten Sperrklinke 32 ist
in dem zweiten Raum 434 zum Eingriffsabschnitt 431 benachbart
aufgenommen. Der zweite Kontaktabschnitt 435b des ersten
Führungsabschnitts 435 ist
mit dem ersten Kupplungsabschnitt 313 der ersten Sperrklinke 32 in
Eingriff, so dass die Zähne 312 der
ersten Sperrklinke 31 aus dem Eingriff mit den Zähnen 22 des
Antriebselements 20 ausgerückt sind. In diesem Zustand
können
sich die Handhabe 16 und das Antriebselement 20 in
Uhrzeigersinn-Richtung drehen zum Antreiben des Befestigungselements
in Uhrzeigersinn-Richtung. Ferner kann sich die Handhabe 16 relativ
zu dem Antriebselement 20 ohne Antreiben des Befestigungselements frei
in Gegenuhrzeigersinn-Richtung drehen.
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Wenn
sich der Schaltschieber 41 in der dritten Betriebsposition
(5) befindet, die in Breitenrichtung zwischen bzw.
mittig zwischen der ersten Betriebsposition und der zweiten Betriebsposition
ist, ist die Kugel 422 in der zweiten Positioniernut 132 aufgenommen.
Hierbei befindet sich das Stellglied 43 mit seinem Schenkel 431 in
der Längsmitte
des zweiten Aufnahmeraums 12, wodurch beide Kupplungszapfen 313, 323 von
den Führungsabschnitten 435, 436 freigegeben
sind und daher beide Klinken von der Feder 33 gegen die
Endabschnitte der Begrenzungswand des Aufnahmeraums 12 und
dadurch in den Eingriff mit den Zähnen des Antriebselements 20 gedrückt werden.
Dadurch ist der erste Kupplungsabschnitt 313 der ersten
Sperrklinke 31 in dem ersten Raum 433 im Abstand
von dem Eingriffsabschnitt 431 aufgenommen, und der zweite
Kupplungsabschnitt 323 der zweiten Sperrklinke 32 ist
in dem zweiten Raum 434 im Abstand von dem Eingriffsabschnitt 431 aufgenommen.
D. h., der erste Kupplungsabschnitt 313 und der zweite
Kupplungsabschnitt 323 sind außer Eingriff mit den zweiten
Kontaktabschnitten 435b und 436b und liegen vorzugsweise
an den ersten Kontaktabschnitten 435a und 436a an.
Die Zähne 312 und 322 der
ersten Sperrklinke 31 bzw. der zweiten Sperrklinke 32 sind
unter Wirkung des Elastikelements 33 im Zusammenwirken
mit der Begrenzungswand des zweiten Aufnahmeraums mit den Zähnen 22 des
Antriebselements 20 in Eingriff, so dass die Handhabe 16 und
das Antriebselement 20 sowohl in Uhrzeigersinn-Richtung als
auch in Gegenuhrzeigersinn-Richtung, gemeinsam drehbar sind zum
Antreiben des Befestigungselements in die jeweils gewählte Richtung.
Eine freie Rotation der Handhabe 16 relativ zu dem Antriebselement 20 in
jeder der beiden Richtungen ohne Antreiben des Befestigungselements
ist von der jeweiligen Klinke 31 oder 32 gesperrt.
Daher kann der Ratschenschlüssel
gemäß der Erfindung,
wenn sich der Schaltschieber 41 in der dritten Betriebsposition
befindet, zum Durchführen
einer Gering-Anzieh-Verstellung des Befestigungselements verwendet
werden.
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Es
ist zu bemerken, dass, wenn der Schaltschieber 41 zwischen
der ersten, der zweiten und der dritten Betriebsposition bewegt
wird, der erste Kupplungsabschnitt 313 der ersten Sperrklinke 31 in
dem ersten Raum 433 bewegungsbeschränkt ist und der zweite Kupplungsabschnitt 323 der
zweiten Sperrklinke 32 in dem zweiten Raum 434 bewegungsbeschränkt ist.
Ferner kommt, wenn der Schaltschieber 41 von der dritten
Betriebsposition aus zu der zweiten Betriebsposition hin bewegt
wird, der erste Kupplungsabschnitt 313 der ersten Sperrklinke 31 mit
dem ersten Kontaktabschnitt 435a des ersten Führungsabschnitts 435 in
Kontakt und wird von diesem aus in den Kontakt mit dem zweiten Kontaktabschnitt 435b geführt, wodurch
die erste Sperrklinke 31 aus dem Zahneingriff mit dem Antriebsrad herangezogen
wird. Ferner kommt, wenn der Schaltschieber 41 von der dritten
Betriebsposition aus zu der ersten Betriebsposition hin bewegt wird,
der zweite Kupplungsabschnitt 323 der zweiten Sperrklinke 32 mit
dem ersten Kontaktabschnitt 436a des zweiten Führungsabschnitts 436b in
Kontakt und wird von diesem aus entlang des zweiten Kontaktabschnitt 436b geführt. Dadurch
wird die zweite Sperrklinke 32 aus dem Zahneingriff mit
dem Antriebsrad 20 herangezogen. Ferner liegt die Querleiste 432 verschiebbar
an den oberen Flächen 37 der
ersten Sperrklinke 31 und der zweiten Sperrklinke 32 an.
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Das
Stellglied 43 kann auch andere Formen aufweisen. Gemäß einer
modifizierten Ausführungsform,
die in 6 gezeigt ist, weist das ebenfalls T-förmige Stellglied
(nun mit 44 bezeichnet) einen Eingriffsabschnitt 441 auf,
der ein erstes Ende hat, das sich in den dritten Aufnahmeraum 13 hinein
erstreckt und das in dem Loch 412 des Schaltschiebers 12 in
Eingriff ist, so dass sich das erste Ende des Eingriffsabschnitts 441 mit
dem Schaltschieber 41 bei Betätigung dessen bewegt. Der Eingriffsabschnitt 441 als
T-Schenkel weist
ferner ein zweites Ende auf, das in dem zweiten Aufnahmeraum 12 angeordnet ist.
Somit bewirkt eine Bewegung des Schaltschiebers 41 in dem
dritten Aufnahmeraum 13 eine Bewegung des Stellgliedes 44 in
dem zweiten Aufnahmeraum 12 in der Breitenrichtung des
Schlüssels.
Eine Querleiste 442, von welcher der T-Steg gebildet wird, erstreckt
sich quer und bevorzugt senkrecht zu dem Eingriffsabschnitts 441 von
dessen zweitem Ende. Die Querleiste 442 weist eine obere
Fläche 446 und eine
untere Fläche 448 auf,
die in Dickenrichtung mit Abstand voneinander angeordnet sind. Die
Querleiste 442 weist einen ersten Schenkel und einen zweiten
Schenkel auf, die an entgegengesetzten Seiten des Eingriffsabschnitts 441 angeordnet
sind. An den freien Enden der Schenkel ist jeweils ein Führungsansatz
schräg
zur Längsrichtung
der Schenkel abgewinkelt (6 und 7).
Die Führungsansätze weisen
an ihrer Innenseite einen ersten Führungsabschnitt 443 bzw.
einen zweiten Führungsabschnitt 444 auf.
Jeder von dem ersten und dem zweiten Führungsabschnitt 443 bzw. 444 erstreckt
sich von der unteren Fläche 448 nach
unten und quer zu der Querleiste 442 und weist an deren
dem Antriebselement 20 zugewandten Seite einen ersten Kontaktabschnitt 443a bzw. 444a,
und an ihrer dem Antriebselement zugewandten Seite einen zweiten
Kontaktabschnitt 443b bzw. 444b auf, der einen
Abstand von dem Eingriffsabschnitt 441 und von der Querleiste 442 hat,
der jeweils größer als
jener des ersten Kontaktabschnitts 443a, 444a von
dem Eingriffsabschnitt 441 und von der Querleiste ist.
Ein Raum 445 ist zwischen dem ersten Führungsabschnitt 443 und
dem zweiten Führungsabschnitt 444 entlang
der unteren Fläche 448 der
Querleiste 442 ausgebildet. Bei der gezeigten am meisten
bevorzugten Ausführungsform ist
jeder von dem ersten und dem zweiten Führungsabschnitt 443 bzw. 444 schräg geneigt
und erstreckt sich in einem stumpfen Winkel zu der Längsrichtung der
Querleiste 442, so dass jeder von den ersten und den zweiten
Kontaktabschnitten 443a, 444a, 444a, 444b in
einer Richtung weg von dem Schaltschieber 41 einen zunehmend
kleiner werdenden Abstand vom Eingriffsabschnitt 441 hat.
Das Stellglied 44 kann durch Stanzen und Abbiegen einer
Metallplatte hergestellt bzw. geformt sein.
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Wenn
sich der Schaltschieber 41 anfangs in der ersten Betriebsposition
(7) befindet, ist die Kugel 422 in der
ersten Positioniernut 131 aufgenommen. Die Zähne 312 der
ersten Sperrklinke 31 sind mit den Zähnen 22 des Antriebselements 20 in
Eingriff. Der erste Kupplungsabschnitt 313 der ersten Sperrklinke 31 ist
in dem Raum 445 im Abstand von dem ersten Führungsabschnitt 443 und
nahe des Eingriffsabschnitts 441 aufgenommen. Der zweite Kontaktabschnitt 444b des
zweiten Führungsabschnitts 444 ist
mit dem zweiten Kupplungsabschnitt 323 der zweiten Sperrklinke 32 in
Eingriff, so dass die Zähne 322 der
zweiten Sperrklinke 32 außer Eingriff mit den Zähnen 22 des
Antriebselements 20 sind. In diesem Zustand können sich
die Handhabe 16 und das Antriebselement 20 gemeinsam
in Gegenuhrzeigersinn-Richtung drehen zum Antreiben des Befestigungselements
in Gegenuhrzeigersinn-Richtung. Ferner kann sich die Handhabe 16 relativ
zum Antriebselement 20 ohne Antreiben des Befestigungselements
frei in Uhrzeigersinn-Richtung
drehen.
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Wenn
sich der Schaltschieber 41 in der zweiten Betriebsposition
(8) befindet, ist die Kugel 422 in der
dritten Positioniernut 133 aufgenommen. Die Zähne 322 der
zweiten Sperrklinke 32 sind mit den Zähnen 22 des Antriebselements 20 in
Eingriff. Der zweite Kupplungsabschnitt 323 der zweiten Sperrklinke 32 ist
in dem Raum 445 zum Eingriffsabschnitt 441 benachbart
aufgenommen. Der zweite Kontaktabschnitt 443b des ersten
Führungsabschnitts 443 ist
mit dem ersten Kupplungsabschnitt 313 der ersten Sperrklinke 31 in
Eingriff, so dass die Zähne 312 der
ersten Sperrklinke 31 außer Eingriff mit den Zähnen 22 des
Antriebselements 20 sind. In diesem Zustand können sich
die Handhabe 16 und das Antriebselement 20 gemeinsam
in Uhrzeigersinn-Richtung drehen zum Antreiben eines Befestigungselements
in Uhrzeigersinn-Richtung. Ferner kann sich die Handhabe 16 relativ
zum Antriebselement 20 ohne Antreiben des Befestigungselements frei
in Gegenuhrzeigersinn-Richtung drehen.
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Wenn
sich der Schaltschieber 41 in der dritten Betriebsposition
(9) befindet, ist die Kugel 422 in der zweiten
Positioniernut 132 aufgenommen. Der erste und der zweite
Kupplungsabschnitt 313 und 323 der ersten und
der zweiten Sperrklinke 31 und 32 sind in dem
Raum 445 benachbart zu dem jeweiligen Führungsabschnitt 443, 444 aufgenommen. D.
h., der erste Kupplungsabschnitt 313 und der zweite Kupplungsabschnitt 323 sind
außer
Eingriff mit den zweiten Kontaktabschnitten 443b bzw. 444b. Die
Zähne 312 und 322 der
ersten Sperrklinke 31 bzw. der zweiten Sperrklinke 32 sind
mit den Zähnen 22 des
Antriebselements 20 unter Wirkung des Elastikelements 33 in
Eingriff, so dass die Handhabe 16 und das Antriebselement 20 in
beide von der Uhrzeigersinn- und der Gegenuhrzeigersinn-Richtung
zum Antreiben des Befestigungselements in die gleiche bzw. jeweils
gewählte
Richtung drehbar sind. Eine freie Rotation der Handhabe 16 relativ
zum Antriebselement 20 in eine dieser Richtungen ohne Antreiben
des Befestigungselements ist von der jeweiligen Klinke 31, 32 gesperrt.
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Es
ist zu bemerken, dass, wenn der Schaltschieber 41 zwischen
der ersten, der zweiten und der dritten Betriebsposition bewegt
wird, der erste Kupplungsabschnitt 313 und der zweite Kupplungsabschnitt 323 der
ersten Sperrklinke 31 bzw. der zweiten Sperrklinke 32 in
dem Raum 445 bewegungsbeschränkt sind. Ferner kommt, wenn
der Schaltschieber 41 von der dritten Betriebsposition
aus zu der zweiten Betriebsposition hin bewegt wird, der erste Kupplungsabschnitt 313 der
ersten Sperrklinke 31 mit dem ersten Kontaktabschnitt 443a des
ersten Führungsabschnitts 443 in
Kontakt und wird von diesem unter dem Druck der Feder 33 von
dem Antriebselement weggeführt.
Ferner kommt, wenn der Schaltschieber 41 von der dritten
Betriebsposition aus zu der ersten Betriebsposition hin bewegt wird, der
zweite Kupplungsabschnitt 323 der zweiten Sperrklinke 32 mit
dem ersten Kontaktabschnitt 444a des zweiten Führungsabschnitts 444 in
Kontakt und wird von diesem unter dem Druck der Feder von dem Antriebselement 20 weggeführt. Ferner
liegt die Querleiste 442 mit ihren abgewinkelten Führungsansätzen verschiebbar
an den Oberseiten des ersten Kupplungsabschnitts 313 und
des zweiten Kupplungsabschnitts 323 der ersten Sperrklinke 31 bzw. der
zweiten Sperrklinke 32 an.
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Bei
beiden dargestellten Ausführungsformen kann
die Abmessung der Klinken 31, 32 um die Dicke des
Stellgliedes 43 bzw. die Höhe der Führungsansätze des Stellgliedes 44 kleiner
sein als die lichte Höhe
des zweiten Aufnahmeraums 12, so dass die Unterseite der
Klinken an der Unterseite des zweiten Aufnahmeraums 12 gleitend
anliegt und die Oberseite des Stellgliedes 43, 44 an
der Oberseite des zweiten Aufnahmeraums 12 gleitend anliegt.
Dadurch wird der Schalter 41 in dem dritten Aufnahmeraum 13 von
dem Stellglied 43, 44 verriegelt gehalten, wenn das
Stellglied bei der Montage von dem ersten Aufnahmeraum 11 her
nach dem Einsetzen des Schalters 41 in dessen Aufnahmeloch 412 eingesetzt
wird.
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Nun,
nachdem die grundlegenden Lehren der Erfindung erläutert wurden,
werden Durchschnittsfachleuten viele Erweiterungen und Variationen
ersichtlich. Beispielsweise kann das Antriebselement 20 einen
Antriebsabschnitt aufweisen, der sich außerhalb des Kopfes 14 befindet
und der die Form einer Antriebssäule
mit viereckigem Querschnitt bzw. viereckigen Querschnitten aufweist.
Ferner kann der Antriebsabschnitt einen federvorgespannten Kuppler zum
lösbaren
Kuppeln mit einer Aufnahme bzw. mit einem Steckschlüsseleinsatz
aufweisen. Die Positioniereinrichtung 42 kann in Form eines
elastischen bzw. federnden Vorsprungs ausgebildet sein, der ohne
die Notwendigkeit zum Bohren eines Loches 411 an einer
Seite des Schaltschiebers 41 an dieser Seite des Schaltschiebers 41 geformt
oder befestigt ist.