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DE1012167B - Rundsieb-Papiermaschine - Google Patents

Rundsieb-Papiermaschine

Info

Publication number
DE1012167B
DE1012167B DEST7141A DEST007141A DE1012167B DE 1012167 B DE1012167 B DE 1012167B DE ST7141 A DEST7141 A DE ST7141A DE ST007141 A DEST007141 A DE ST007141A DE 1012167 B DE1012167 B DE 1012167B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
headbox
paper machine
shaft
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST7141A
Other languages
English (en)
Inventor
Samuel Stoughton Stevens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SAMUEL STOUGHTON STEVENS
Original Assignee
SAMUEL STOUGHTON STEVENS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SAMUEL STOUGHTON STEVENS filed Critical SAMUEL STOUGHTON STEVENS
Priority to DEST7141A priority Critical patent/DE1012167B/de
Publication of DE1012167B publication Critical patent/DE1012167B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Rundsieb-Papiermaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Papiermaschine, bei der die Stoffaufschwemmung einem Siebzylinder bzw. einem über die Oberfläche eines solchen laufenden Sieb durch einen feststehenden Stoffauflauf zugeführt wird und der Zylinder um eine oberhalb von ihm parallel zu seiner Welle angeordnete Achse schwenkbar ist.
  • Bei den bekannten Papiermaschinen dieser Art taucht der schwenkbare Zylinder in die Stoffaufschwemmung ein, die in einem feststehenden Trog enthalten ist, dessen gebogene Wand dem Zylinderumfang in einem Abstand gegenübersteht, der durch das Schwenken des Zylinders einseitig verengt wird bei gleichzeitiger Erweiterung auf der Gegenseite. Eine genaue Regelung der Faseraufnahme durch den Zylinder wie bei der an sich bekannten Stoffzuführung durch ein in der Weite verstellbares Mundstück ist dabei nicht möglich.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt nun auch bei einer Maschine mit schwenkbarem Zylinder die Zufuhr der Stoffaufschwemmung durch einen einen Teil der Zylinderoberfläche umfassenden Stoffauflauf, und zwar besteht die Erfindung darin, daß der Zylinder um eine in der Nähe des Auslaufspaltes zwischen ihm und dem mundstückartig. ausgebildeten, mit seiner Außenwand einen Teil der Zylinderoberfläche umfassenden Stoffauflauf angeordnete Achse schwenkbar ist. Dadurch schließt sich bei allen Stellungen des Zylinders der Stoffauflauf stets eng an diesen an, während sein Querschnitt durch das Schwenken des Zylinders verstellt wird. Die Innenwand des Auflaufes weist einen gelenkigen Teil auf, dessen freies Ende durch Lenker mit der Welle des Zylinders verbunden ist und somit bei jeder Stellung des Zylinders den Anschluß an diesen beibehält.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist schließlich der Zylinder radial zu seiner Schwenkachse einstellbar, wodurch die Höhe der Stoffauslaßöffnung regelbar ist, in ähnlicher Weise, wie dies z. B. beim Anstellen der Brustwalze an die Lippe des Stoffauflaufs von Langsiebmaschinen geschieht.
  • In den Zeichnungen ist beispielsweise eine praktische Verkörperung der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 ist eine schaubildliche Darstellung der Maschine, in der Teile weggebrochen sind, um wichtige Einzelteile und ihr gegenseitiges Verhältnis zueinander deutlicher erkennen zu lassen; Fig.2 veranschaulicht die Auswirkung gegenseitiger Bewegungen zwischen den einzelnen Teilen in einem schematischen Längsschnitt durch die Maschine; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1. In Fig. 1 sind zwei Rundsiebzylinder 7 dargestellt, die mit zugehörigen Teilen hintereinander in getrennten Abteilen eines Behälters 1 untergebracht sind. Die beiden Aggregate sind identisch ausgeführt, und es kann je nach Wunsch eine beliebige Anzahl derartiger Aggregate angewendet werden. Zu jedem Aggregat gehört außer dem Zylinder 7 eine parallel zu dessen Achse, also quer zum Behälter 1, verlaufende Schwingwelle 2, die in Lagern 3 auf den Seitenwänden des Behälters ruht. An dieser Welle ist die Welle 6 des Zylinders 7 an ihren beiden Enden durch zweiteilige Schwingarme 4 aufgehängt, deren Länge mit Hilfe von Muttern 5 verändert werden kann.
  • Ferner wird die Zylinderwelle 6 an jedem Ende vom Kopf einer Lenkstange 8 umfaßt, die mit dem äußeren Ende durch ein Universalgelenk 9 an einen durch ein Schneckenrad 11 geschraubten Gewindebolzen 10 angelenkt ist. Das Schneckenrad 11 ist axial unverschiebbar gelagert, so daß bei seiner Drehung der Bolzen 10 axial bewegt wird. Die Schneckenräder 11 an den Enden des Zylinders 7 stehen im Eingriff mit Schnecken 12, die auf einer Querwelle 13 befestigt sind. Die Querwelle 13 geht durch die eine Seitenwand des Behälters 1 hindurch und trägt hier eine Kurbel 14 oder ein anderes geeignetes Treiborgan, mittels dessen sie in Umdrehung versetzt werden kann, um die Schnecken 12 gleichzeitig zu drehen und damit dem Zylinder 7 eine Schwingbewegung zu erteilen, d. h. ihre Welle 6 in einem Kreisbogen um die Welle 2 zu bewegen.
  • Papierstoffaufschwemmung wird aus irgendeiner Quelle durch eine Leitung 15 und ein Zweigrohr 16 dem Stoffauflauf 17 zugeführt. Dieser hat eine feststehende Außenwand 18 und eine Innenwand 19. Die Außenwand 18 erstreckt sich vom Rohr 16 zur Welle 2 und ist vollkommen starr. In der Praxis ist sie im allgemeinen durch geeignete Rippen oder sonstige Verstärkungsglieder versteift, so daß sie durchweg feststeht und starr ist. Ihr unteres Ende ist mit dem Rohr 16 verbunden, während sie mit dem oberen Ende an die Welle 2 angeschlossen ist. Der obere Teil dieser Wand 18 ist überdies im wesentliehen tangential zum Zylinder 7 gerichtet. Die Innenwand weist vorzugsweise einen starren Teil 19 auf, der ein wenig über das Rohr 16 vorsteht, während ihr die Mundstückplatte bildender übriger Teil 20 gelenkig gelagert ist. Das untere Ende dieses Teiles ist an einen festen Zapfen 21 angelenkt, während das obere Ende an seinen Seitenkanten Zapfen 22 trägt, die durch Lenker 23 mit der Welle 6 verbunden sind. Auf Wunsch können auch diese Lenker zweiteilig ausgeführt und mit Muttern zum Zwecke der Einstellung versehen sein. Zwischen den Zapfen 22 und der Achse 2a der Welle 2 ist, wie in Fig. 2 gezeigt, der Stoffauflauf offen und bildet somit die Stoffauslaßöffnung, während unmittelbar unterhalb der Zapfen 22 im Bereich der Mundstückplatte 20 liegende Teil das Mundstück T des Stoffauflaufs darstellt.
  • Es ist ersichtlich, daß infolge dieser Anordnung der Zylinder 7 um die Achse 2a der Welle 2 an der Auslaßöffnung des Stoffauflaufs eine kreisbogenförmige Bewegung ausführen kann. Bei dieser Bewegung des Zylinders bleibt die Außenwand 18 des Auflaufs unbeweglich, während das obere Ende der Mundstückplatte 20 sich mit dem Zylinder bewegt. Fig. 2 zeigt in vollen Linien den Zylinder und die Mundstückplatte in einer Stellung, die der maximalen Papierstoffzufuhr entspricht. Wird der Zylinder aus dieser Stellung in die gestrichelt gezeichnete Stellung bewegt, so nimmt er das obere Ende der Mundstückplatte mit, wodurch der Querschnitt des Mundstückes T erheblich verkleinert und infolgedessen die der Austrittsöffnung des Auflaufs zugeführte Papierstoffmenge entsprechend verkleinert wird. Es kann also durch Einstellen des Zylinders die zugeführte Papierstoffmenge mit großer Feinheit in einfacher und wirksamer Weise geregelt werden.
  • Die Seitenkanten der Papierstoffleitung sind durch geeignete Deckplatten beliebiger Ausführung abgeschlossen. Gemäß Fig. 1 und 3 ist der untere Teil des Stoffauflaufs durch federbelastete Deckel24 abgeschlossen, die mit den linken Kanten an der Mundstückplatte befestigt sind, aber frei auf den Kanten der entsprechenden Teile der Außenwand 18 gleiten. Der obere Teil des Auflaufs ist an seinen Seitenkanten durch federbelastete Deckel 25 abgeschlossen, die vorzugsweise durch Stangen 26 verstellbar sind. Die Deckel 24 und 25 können übereinandergreifen, um ein nennenswertes Lecken zu verhindern. Ein Lecken kann auch dadurch vermindert werden, daß man die Innenflächen der Deckel mit Gummi oder einem anderen geeigneten Dichtungsmaterial belegt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann die Regelung der Papierstoffzufuhr während des Arbeitens der Maschine und ohne Unterbrechung des Zylinderumlaufs oder der Papierstoffzufuhr geregelt werden. .Die sich auf dem Zylinder ablagernde Stoffschicht wird durch den üblichen Filz F abgenommen.
  • In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einer besonderen praktischen Ausführung dargestellt, jedoch ist festzustellen, daß die Erfindung sich nicht in dieser bestimmten Ausführung erschöpft. Beispielsweise können die Lenker, statt durch das dargestellte und beschriebene Schneckengetriebe, durch hydrauliche oder pneumatische Kolben oder auf irgendeine andere, die Einstellung der Walze bewirkende V4'eise betätigt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Rundsieb-Papiermaschine, bei der die Stoffaufschwemmung einem Siebzylinder bzw. einem über die Oberfläche eines solchen laufenden Sieb durch einen feststehenden Stoffauflauf zugeführt wird und der Zylinder um eine oberhalb von ihm parallel zu seiner Welle angeordnete Achse schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (7) um eine in der Nähe des Auslaufspaltes zwischen ihm und dem mundstückartig ausgebildeten, mit seiner Außenwand (18) einen Teil der Zylinderoberfläche umfassenden Stoffauflauf (17) angeordnete Achse (2a) schwenkbar ist.
  2. 2. Papiermaschine nach Anspruch 1, dadurch . gekennzeichnet, daß die Innenwand (19) des Stoffauflaufs (17) einen gelenkigen Teil (20) aufweist, dessen freies Ende durch Lenker (23) mit der Welle (6) des Zylinders (7) verbunden ist.
  3. 3. Papiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (7) radial zu seiner Schwenkachse (2a) einstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften USA.-Patentschriften Nr. 2 321830,2 284098,2 248 906,e 2162097.
DEST7141A 1953-10-13 1953-10-13 Rundsieb-Papiermaschine Pending DE1012167B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST7141A DE1012167B (de) 1953-10-13 1953-10-13 Rundsieb-Papiermaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST7141A DE1012167B (de) 1953-10-13 1953-10-13 Rundsieb-Papiermaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1012167B true DE1012167B (de) 1957-07-11

Family

ID=7454196

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST7141A Pending DE1012167B (de) 1953-10-13 1953-10-13 Rundsieb-Papiermaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1012167B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2162097A (en) * 1936-03-17 1939-06-13 Walter W Metealf Cylinder paper machine
US2248906A (en) * 1938-10-03 1941-07-08 Sandy Hill Iron & Brass Works Paper-making apparatus
US2284098A (en) * 1935-08-19 1942-05-26 American Voith Contact Co Inc Paper making machine
US2321830A (en) * 1940-01-23 1943-06-15 Sandy Hill Iron & Brass Works Papermaking apparatus

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