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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1.
Technischer Bereich der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein in der RF-Stufe (Radiofrequenzstufe), etc. einer mobilen Kommunikationsanlage
als Bandpaßfilter
oder dergleichen zur Unterdrückung
von Rauschen und Störsignalen
verwendetes Filter mit mehreren Elementen und insbesondere ein Filter
mit mehreren Elementen mit einer flachen Amplitudenkennlinie und
einer flachen Gruppenverzögerungskennlinie
im durchgelassenen Band und Übertragungsnullstellen
in den Sperrbändern,
das zur Verringerung von Verlusten zum Zwecke einer Verbesserung der
Leistung einen vereinfachten Aufbau aufweist, so daß es vorteilhaft
als Bandpaßfilter
verwendet werden kann.
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2. Beschreibung der verwandten
Technik
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In den Hochfrequenzschaltungsabschnitten,
wie der RF-Stufe von Sender- und
Empfängerschaltungen
für durch
analoge oder digitale tragbare Telephone oder kabellose Telephone
repräsentierte,
mobile Kommunikationsanlagen, werden häufig Bandpaßfilter (BPF) verwendet, um
beispielsweise durch die Nicht-Linearität von Verstärkerschaltungen verursachte
harmonische Strahlung zu dämpfen,
unerwünschte
Signalschwingungen, wie Störschwingungen,
Seitenbänder,
etc., aus den gewünschten
Signalschwingungen zu entfernen oder um bei der Verwendung der gleichen
Antenne sowohl für
die Sender- als auch für
die Empfängerschaltungen
das Senderfrequenzband und das sich von dem Senderfrequenzband unterscheidende
Empfängerfrequenzband
voneinander zu trennen.
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Im allgemeinen sollte ein ideales
Filter die Eigenschaften haben, die gewünschten Signale durchzulassen
ohne Verzerrungen zu erzeugen, und Störsignale außerhalb des Paßbands hinreichend
zu dämpfen. Wie
in den Diagrammen in den 16A und 16B gezeigt, die die Filteramplituden-
und Gruppenverzögerungskennlinien
darstellen, weisen die idealen Filterkennlinien eine flache Amplitude 17 sowie
eine flache Gruppenverzögerung 18 über das
durchgelassene Band auf, während
gleichzeitig Dämpfungspole 19, 20,
d.h. Übertragungsnullstellen,
in den Spenbändern
realisiert werden. Beim Stand der Technik war eine komplexe Schaltungskonstruktion
zur Realisierung eines derartigen Filters erforderlich.
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Techniken zum direkten Realisieren
eines Bandpaßfilters
mit derartigen Charakteristika auf der Grundlage einer klaren Konstruktionsprozedur
sind beim Stand der Technik nicht bekannt, und es ist allgemeine
Praxis, die Filter durch die Mischung verschiedener bekannter Techniken
empirisch zu konstruieren.
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Andererseits werden Bandpaßfilter
für derartige
Kommunikationsanwendungen im allgemeinen durch Reihenschaltungen
oder Parallelschaltungen von aus verschiedenen Schaltungselementen
in mehreren Stufen konstruierten Resonanzschaltungen als Filterschaltungen
mit den gewünschten
Paßband-/Sperrbandcharistika
realisiert und konstruiert. In vielen Fällen werden Filterschaltungsblöcke unter
Verwendung nicht ausbalancierter verteilter konstanter Übertragungsleitungen,
wie gekoppelten Mikrostreifen-Leitungen oder Streifenleitungs-Resonatoren,
konstruiert, da sie gute elektrische Charakteristika für Hochfrequenzschaltungen
aufweisen, als Schaltungselemente klein sind, etc.
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Tatsächlich können unter Verwendung gekoppelter
Mikrostreifen-Leitungen
Bandpaßfilter
mit Charakteristika ohne Dämpfungspole
leicht verwirklicht werden. Herkömmliche,
aus mehreren durch gekoppelte λ/4-Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
(λ ist die
Wellenlänge)
gekoppelten Resonatoren zusammengesetzte Filter haben eine einheitliche
Kopplungsstruktur und lassen im allgemeinen wenig Freiheit bei der Konstruktion
zu; das positive oder negative Vorzeichen jedes Kopplungsreaktanzelements
kann beispielsweise nicht frei gewählt werden, wie nachstehend
beschrieben. Es wird das in den 17A und 17B gezeigte Beispiel gemäß dem Stand
der Technik betrachtet. Ein Leiternetzwerk mit parallelen und seriellen
Resonatoren gemäß 17A wird unter Ver wendung
imaginärer
Gyratoren in die Schaltung gemäß 18 umgewandelt, die nur aus leicht zu
realisierenden parallelen Resonatoren zusammengesetzt ist. 17A ist die Originalschaltung
eines Beispiels für
ein Filter dritter Ordnung, und 17B ist
die dazu streng äquivalente
Schaltung, die unter Verwendung imaginärer Gyratoren 21, 22 abgeleitet
wird.
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In diesem Fall müssen für eine strenge Transformation
des Filters gemäß 17A in das äquivalente Filter
gemäß 17B die beiden imaginären Gyratoren 21, 22 entgegengesetzte
Vorzeichen erhalten. Dies bedeutet streng genommen, daß die Kopplungsreaktanzelemente
beide Vorzeichen haben müssen,
positiv und negativ. In der Praxis ist es schwierig, eine Kopplungsstruktur
mit gekoppelten λ/4-Mikrostreifen-Leitungen zu
erhalten, um dies zu erreichen.
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Andererseits besteht bei einem Filter
mit einfachen Charakteristika ohne Dämpfungspole nicht die Notwendigkeit
einer strengen Steuerung der positiven und negativen Vorzeichen
der Kopplung, da keine Kreuzkopplung in der Filterschaltung erforderlich
ist; dementsprechend können
de imaginären
Gyratoren nur das positive oder nur das negative Vorzeichen haben,
oder das positive und das negative Vorzeichen können ausgetauscht werden. Dadurch
kann die gewünschte
Filterschaltung selbst bei einem Aufbau problemlos realisiert werden,
bei dem mehrere aus gekoppelten λ/4-Mikrostreifen-Leitungen
ausgebildete Resonatoren auf die gleiche Weise sequentiell gekoppelt
sind.
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Dagegen ist bei einem Filter mit
komplexen Charakteristika, das Dämpfungspole
aufweist oder eine Steuerung der Gruppenverzögerungs- und Amplitudencharakteristika
erfordert, eine Kreuzkopplungsstruktur in der Filterschaltung erforderlich,
und die positiven und negativen Phasen der Kopplungscharakteristika
müssen
streng gesteuert werden. Dadurch können gekoppelte λ/4-Mikrostreifen-Leitungen nicht beliebig
die positiven und negativen Phasen der Übertragungscharakteristika
ergeben, und es ist schwierig, sie als Schaltungselemente für eine Filterschaltung
zu verwenden, und daher ist es schwierig, durch Filterelemente aus
gekoppelten λ/4-Mikrostreifen-Leitungen
die gewünschten
Dämpfungspole
zu erzeugen oder vorgeschriebene Amplituden- und Gruppenverzögerungskennlinien
zu erhalten.
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Bei durch Verbinden derartiger gekoppelter λ/4-Mikrostreifen-Leitungen
in mehreren Stufen konstruierten Mehr-Resonatoren-Filtern werden
normalerweise gerade Mikrostreifen-Leitungen verwendet; andererseits
werden auch aus Mikrostreifen-Resonatoren, die aus als Haarnadel-Übertragungsleitungen
bezeichneten, gebogenen Mikrostreifen-Leitungen ausgebildet sind,
konstruierte, sogenannte Haarnadel-Mehr-Resonatoren-Filter verwendet.
Beispiele sind in den 18A und 18B gezeigt: 18A ist eine Draufsicht, die einen Beispiel
eines Mehr-Resonatoren-Filters
mit geraden Leitungen zeigt, das durch sequentielles Koppeln von vier
aus geraden Mikrostreifen-Leitungen ausgebildeten Mikrostreifen-Resonatoren 1 bis 4 konstruiert
wird, und 18B ist eine
Draufsicht, die ein Beispiel eines Haarnadel-Mehr-Resonatoren-Filters
zeigt, das durch sequentielles Koppeln von vier aus Haarnadel-Mikrostreifen-Leitungen
ausgebildeten Mikrostreifen-Resonatore
5 bis 8 konstruiert wird.
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Aus der
US 3 745 489 ist ein Hochfrequenzfilter
mit diskreten Haarnadel-Resonatoren bekannt. Mehrere Haarnadel-Resonatoren
sind nebeneinander liegend gekoppelt und geben Signale über gerade
Koppelleitungen ab.
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Der Artikel „Kauerparameter-Bandpässe in Mikrostreifenleiter-Technik" von Harald Fechner
in „Frequenz" 34 (1980) 3, Seiten
78 ff beschreibt Bandpässe,
in denen mehrere Streifenleiter nebeneinander liegend gekoppelt
sind. Sie können
gerade sein oder Haarnadelbereiche aufweisen. Es werden Leitungsabschnitte
mit einer elektrischen Länger
der halben Wellenlänge
beschrieben.
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Die
DE 195 09 251 A1 beschreibt einen planaren
Filter, dem mehrere, auf einem Substrat nebeneinander angeordnete
Streifenleiter durch einen Überkopplungsstreifenleiter
ergänzt
sind, der zwei nicht unmittelbar benachbarte Streifenleiter miteinander
verkoppelt.
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Bei dem Haarnadel-Mehr-Resonatoren-Filter
treten jedoch die gleichen Probleme auf, wie vorstehend beschrieben.
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Zur Lösung des vorstehend genannten
Problems hat der Erfinder zuvor Filter mit mehreren Elementen vorgeschlagen,
die aus durch sequentielles Kaskadieren von Viertelwellenlängen der
mittleren Frequenz der gekoppelten Paßband-Mikrostreifen-Leitungen
gebildeten Mikrostreifen-Resonatoren in mehreren Stufen aufgebaut
waren. Bei diesen Filtern mit mehreren Elementen wird in der Annahme,
daß durch
Hinzufügen
von Kreuzkoppelschaltungen zu den sequentiell gekoppelten Resonatoren
die Bildung von Dämpfungspolen
und die Steuerung der Amplitudenkennlinie sowie der Gruppenverzögerungszeit
möglich
werden, ein Verfahren zur sequentiellen Kopplung von Resonatoren
verwendet, das eine genaue Ausrichtung der Phase der Übertragungscharakteristika
ermöglicht.
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Das bei diesen Filtern mit mehreren
Elementen zu lösende
Problem ist jedoch, wie die Kreuzkoppelschaltung mit den auf der
gleichen Ebene ausgebildeten, sequentiell gekoppelten Mikrostreifen-Resonatoren verbunden
ist. Genauer muß bei
der Erzeugung einer Kreuzkoppelschaltung zum Realisieren der gewünschten
Charakteristika und bei einer geraden Anzahl von 4 oder mehr von
Resonatoren, die kreuzgekoppelt werden sollen, als Ergebnis die
Kreuzkoppelschaltung 11, 14 unangenehmer Weise
das Resonatormuster kreuzen, wie unter 1 bis 10, 12, 13 dargestellt,
wenn die Kreuzkopplung zwischen den gekoppelten Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
oder auf der gleichen Ebene angeordneten gekoppelten Viertelwellenlängen-Haarnadel-Mikrostreifen-Leitungen
erfolgen soll, wie beispielsweise in den Draufsichten gemäß den 19A bis 19B gezeigt, die ein Beispiel eines Filteraufbaus
darstellen. Es ist daher erforderlich, daß die Kreuzkoppelschaltung
als dreidimensionaler Aufbau gebildet wird, d.h. als Luftbrückenaufbau,
der beispielsweise durch den Raum über dem Resonatormuster verläuft. Dies
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hinwiederum führt zu dem Nachteil, daß der Vorteil
verloren geht, daß dieses
Filter mit mehreren Elementen eine ebene Schaltung ist.
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Bei den in den 19A und 19B gezeigten
Filtern sind der erste und der vierte Resonator 1, 4 unter den
vier gekoppelten geraden Mikrostreifen-Resonatoren direkt mit der Kreuzkoppelschaltung 11 (19B) verbunden, oder über mit
den jeweiligen Resonatoren gekoppelte Verbindungsleitungen 9, 10 für externe Schaltungen
(19A). Ebenso sind bei
den in den 19C und 19D gezeigten Filtern der
erste und der vierte Resonator 5, 8 unter den
vier gekoppelten Haarnadel-Mikrostreifen-Resonatoren direkt (19D) oder über mit
den jeweiligen Resonatoren gekoppelte Verbindungsleitungen 12, 13 für externe
Schaltungen (19C) mit
der Kreuzkoppelschaltung 14 verbunden. Bei jedem dieser
Beispiele kreuzt die Kreuzkoppelschaltung 11, 14 einen
unter dem ersten bis vierten Resonator 1 bis 4; 5 bis 8,
was zu dem Problem führt,
daß die
Kreuzkoppelschaltung als dreidimensionaler Ausbau erzeugt werden
muß, um
die Bildung einer elektrischen Verbindung an diesem Kreuzungspunkt
zu verhindern.
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Auf diese Weise muß bei der
Verbindung einer Kreuzkoppelschaltung 11, 14 mit
einem aus einer geraden Zahl (die vier oder mehr beträgt) von
auf der gleichen Ebene ausgebildeten, sequentiell gekoppelten und verbundenen
Mikrostreifen-Resonatoren
aufgebauten Filter mit mehreren Elementen die Kreuzkoppelschaltung
als dreidimensionaler Aufbau ausgebildet sein, um zu verhindern,
daß sie
mit einem der Resonatoren 1 bis 4; 5 bis 8 parallelgeschaltet
wird. Es ist daher wünschenswert,
durch die Verwendung eines nur zweidimensionalen Aufbaus eine Kreuzkopplung
des Konstruktionswerts in einem Filter mit mehreren Elementen zu
erreichen. Dies würde
die Bildung von Dämpfungspolen
und die Korrektur der Amplitudenkennlinie und der Gruppenverzögerungszeit
bei einem Filter mit einem einfachen, ebenen Ausbau ermöglichen,
was den enormen praktischen Vorteil böte, daß unterstützt durch eine genaue Konstruktionstechnik
mit einer einfachen Schaltungsanordnung ein Paßbandfilter mit Bandpaßcharakteristika
konstruiert und realisiert werden könnte, durch die über das
durchgelassene Band sowohl eine flache Amplitude als auch eine flache
Gruppenverzögerung erreicht
würde,
wobei zur gleichen Zeit in den Sperrbändern Übertragungsnullstellen realisiert
würden.
Es ist daher wünschenswert,
die Verbindung einer Kreuzkoppelschaltung auf der gleichen Ebene
ohne die Verwendung eines dreidimensionalen Ausbaus zu realisieren
und dadurch ein Filter mit mehreren Elementen zu schaffen, das ohne
eine Beeinträchtigung
des Vorteils des Filters mit mehreren Elementen mit ebenem Aufbau
einfach realisiert und gefertigt werden kann.
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Die Erfindung dient der Lösung des
vorstehend ausgeführten
Problems, und ihre Aufgabe ist es, durch Realisieren der Verbindung
einer Kreuzkoppelschaltung auf der gleichen Ebene ohne die Verwendung
eines dreidimensionalen Aufbaus und ohne Beeinträchtigung des Vorteils des Filters
mit mehreren Elementen mit ebenen Aufbau ein Filter mit mehreren
Elementen zu schaffen, das Paßbandcharakteristika
aufweist, durch die über
das durchgelassenen Band sowohl eine flache Amplitude als auch eine
flache Gruppenverzögerung erzielt
werden, wobei gleichzeitig Übertragungsnullstellen
in den Sperrbändern
realisiert werden, und das eine geringe Empfindlichkeit und niedrige
Verlustcharakteristika aufweist und unterstützt von einer genauen Konstruktionstechnik
aus einfachen Schaltungsanordnungen konstruiert und realisiert werden
kann.
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Diese Aufgabe wird durch ein Filter
gemäß Patentanspruch
1 gelöst.
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Das erfindungsgemäße Filter mit mehreren Elementen
basiert auf einem Filter mit mehreren Elementen mit Bandpaßcharakteristika,
realisiert durch eine unsymmetrische verteilte konstante Schaltung
und erhalten durch eine Frequenztransformation eines Prototypen
eines Tiefpaßfilters,
dessen Transferfunktion durch eine Schaltungsnetzfunktion ausgedrückt wird,
die aus einem rationalen Numerator-Polynom, das eine gerade Funktion einer
komplexen Frequenz s ist und ein Paar reeller Plus- und Minus-Nullstellen
oder ein Paar rein imaginärer
konjugierter Nullstellen aufweist, und einem rationalen Denominator-Polynom
besteht, das ein Hurwitz-Polynom der komplexen Frequenz s ist.
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Wie in den später beschriebenen Figuren 1A
bis 1D gezeigt, wird durch die Erfindung ein Filter mit mehreren
Elementen geschaffen, das umfaßt:
n
Mikrostreifen-Resonatoren (L, H) für Halbwellenlängen einer
Paßband-Mittenfrequenz
aus geraden und Haarnadel-Mikrostreifen-Leitungen (L, H), wobei
n eine gerade Zahl größer oder
gleich 4 ist, die n Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
(L, H) sequentiell verbunden sind, jeder Resonator über einen
Abstand von etwa einer viertel Wellenlänge mit einem benachbarten
Resonator gekoppelt ist und die jeweiligen Anzahlen sowohl der geraden
Mikrostreifen-Leitungen (L) als auch der Haarnadel-Mikrostreifen-Leitungen
(H) der n Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren (L, H)
ungerade sind;
geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
(M) zum Anschließen
externer Schaltungen, die jeweils mit dem ersten und dem n-ten Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
(L1, L4; H1, H4) gekoppelt sind, und
einer Kreuzkoppelschaltung
(C), die entweder mit den Enden des ersten und des n-ten halben Mikrostreifen-Resonators
(L1, L4; H1, H4) verbunden ist, wobei die Enden auf der Seite liegen,
auf der der erste und der n-te halbe Mikrostreifen-Resonator (L1,
L4; H1, H4) mit den geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
(M) zum Verbinden externer Schaltungen gekoppelt sind (1B, 1D), oder mit den Enden der geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
(M) zum verbinden externer Schaltungen (1A, 1C).
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Bei dem erfindungsgemäßen Filter
mit mehreren Elementen sind die n geraden oder Haarnadel-Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
sequentiell mit jedem mit den danebenliegenden Resonatoren über einen
Abstand von etwa einer Viertel Wellenlänge gekoppelten Resonator verbunden,
wobei sowohl die Anzahl der geraden Mikrostreifen-Leitungen als
auch die Anzahl der Haarnadel-Mikrostreifen-Leitungen
ungerade eingestellt sind, die geraden Mikrostreifen-Leitungen zur Verbindung
externer Schaltungen, die jeweils etwa eine viertel Wellenlänge aufweisen,
jeweils mit dem ersten und dem n-ten Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator gekoppelt sind
und die Kreuzkoppelschaltung mit den Enden des ersten und des n-ten
halben Mikrostreifen-Resonators verbunden ist, die in diesem Fall
auf der Seite liegen, auf der der erste und der n-te halbe Mikrostreifen-Resonator mit dem
geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen
zur Verbindung der externen Schaltungen gekoppelt sind, oder mit
den Enden der geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
zur Verbindung der externen Schaltungen liegen. Dadurch wird eine
Verbindung der Kreuzkoppelschaltung auf der gleichen Ebene ohne
die Verwendung eines dreidimensionalen Aufbaus ermöglicht,
und die Nullstellen des rationalen Numerator-Polynoms, d.h. die Übertragungsnullstellen,
können
als Übertragungsnullstellen
der Übertragungskennlinien
des Filters verwendet werden.
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Überdies
werden durch Hinzufügen
einer Kreuzkoppelschaltung mit elektrischem Feld oder Magnetfeld
zu einem aus n Resonatoren aufgebauten Mehr-Resonatoren-Bandpaßfilter die Bildung der gewünschten Dämpfungspole
und eine Einstellung der Amplitudenkennlinie und der Gruppenverzögerungszeit
möglich. Überdies
können
durch die Verwendung der Kreuzkoppelschaltung zur Steuerung der
Phase der Übertragungskennlinie
zwischen den Resonatoren die gewünschten
Dämpfungspole
gebildet und die Amplitudenkennlinie und die Gruppenverzögerungszeit
unter Verwendung nur einer Kreuzkoppelschaltung des annähernd gleichen
Typs korrigiert werden, wodurch die Realisierung eines Filters mit
mehreren Elementen mit den gewünschten
Charakteristika vereinfacht wird.
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Wenn n 6 beträgt oder größer ist, kann die Kreuzkopplung
ferner in Form einer Mehrfachkreuzkopplung, wie einer doppelten
oder dreifachen, oder selbst in Form einer Kaskadenverbindung mehrerer
Mehr-Resonatoren-Filter mit der Kreuzkopplung implementiert werden.
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Dadurch kann ein Filter mit mehreren
Elementen geschaffen werden, das Bandpaßcharakteristika aufweist und
ohne eine Beeinträchtigung
des Vorteils des Filters mit mehreren Elementen mit ebenem Aufbau
sowohl eine flache Amplitude als auch eine flache Gruppenverzögerung über das
durchgelassene Band erreicht, wobei gleichzeitig Übertragungsnullstellen
in den Sperrbändern
realisiert werden, und das eine geringe Empfindlichkeit und niedrige
Verlustcharakteristika aufweist und unterstützt von einer genauen Konstruktionstechnik
durch eine einfache Schaltungsanordnung konstruiert und realisiert
werden kann.
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Erfindungsgemäß wird, wie in den 2A bis 2D gezeigt, vorzugsweise zumindest einer
der Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
durch einen Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
(H 11) ersetzt.
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Da bei dem erfindungsgemäßen Filter
mit mehreren Elementen durch das Ersetzen von zumindest einem der
Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
durch einen Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
bei dem vorstehend beschriebenen Aufbau auf kontrollierte Weise
die Wirkung einer Umkehrung der Phase der Übertragungscharakteristika
des Mehr-Resonatoren-Filters erzielt wird, kann eine Kreuzkoppelschaltung hinzugefügt werden,
die genau wie beabsichtigt aufgebaut ist.
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Da bei dem erfindungsgemäßen Filter
mit mehreren Elementen gemäß der Konstruktionstheorie
der den reellen Nullstellen oder den imaginären Nullstellen des rationalen
Numerator-Polynoms der die Übertragungskennlinie
beschreibenden Schaltungsnetzfunktion entsprechende Schaltungsblock
durch das Mehr-Resonatoren-Filter mit dem vorstehend beschriebenen
Aufbau implementiert wird, kann eine Filterschaltung konstruiert
und implementiert werden, die theoretisch akkurat ist, einen einfachen
Aufbau aufweist, bei einem Zulassen von Verlusten eine verbesserte
Leistung bietet, die gewünschten
Filtercharakteristika aufweist und ohne die Verwendung eines dreidimensionalen
Aufbaus unter Verwendung verteilter mehrerer Elemente auf der gleichen
Ebene konstruiert und realisiert werden kann.
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Die der Nullstelle auf der imaginären Achse
der Übertragungsfunktion
entsprechende Übertragungsnullstelle
kann durch Anwenden von Krouzkopplungen für die Kopplung/Verbindung zwischen
den Resonatoren realisiert werden, und die den Nullstellen auf der
reellen Achse der Übertragungsfunktion
entsprechende Amplitude kann verändert
werden. Die Nullstelle auf der imaginären Achse und die Nullstelle
auf der reellen Achse können
durch Kreuzkoppelschaltung mit annähernd dem gleichen Aufbau realisiert
werden. Dementsprechend kann die Phase der Übertragungskennlinien leicht
gesteuert werden. Dadurch kann durch eine einfache Schaltungsanordnung
ein Bandpaßfilter
mit Charakteristika realisiert werden, durch die sowohl eine flache
Amplitude als auch eine flache Gruppenverzögerung über das durchgelassene Band
erreicht werden und durch die Übertragungsnullstellen
(Dämpfungspole)
in den Spenbändern
realisiert werden.
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Erfindungsgemäß weist das Filter mit mehreren
Elementen vorzugsweise Bandpaßcharakteristika
auf, bei denen sowohl die Amplitudenkennlinie als auch die Gruppenverzögerungskennlinie
des durchgelassenen Bands flach sind und eine Übertragungsnullstelle in einem
Spenband derselben vorhanden ist.
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Wie vorstehend beschrieben kann erfindungsgemäß ein Filter
mit mehreren Elementen geschaffen werden, das Bandpaßcharakteristika
aufweist, durch die ohne eine Beeinträchtigung des Vorteils eines
Filters mit mehreren Elementen mit ebenem Aufbau sowohl eine flache
Amplitude als auch eine flache Gruppenverzögerung über das durchgelassene Band
erreicht werden, wobei gleichzeitig Übertragungsnullstellen im Spenband
realisiert werden, und das eine geringe Empfindlichkeit und niedrige
Verlustcharakteristika aufweist und unterstützt von einer akkuraten Konstruktionstechnik
durch eine einfache Schaltungsanordnung konstruiert und realisiert
werden kann.
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Wie in den später beschriebenen 12A bis 15 gezeigt, wird durch die Erfindung
ein Filter mit mehreren Elementen geschaffen, das umfaßt:
n
Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
(L, H) aus geraden und Haarnadel-Mikrostreifen-Leitungen
(L, H), wobei n eine gerade Zahl größer oder gleich 4 ist, entsprechend
einer Bandpaßmittenfrequenz,
wobei die n Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
(L, H) sequentiell verbunden sind, jeder Resonator über einen Abstand
von etwa einer viertel Wellenlänge
mit einem benachbarten Resonator gekoppelt ist und die jeweiligen Anzahlen
sowohl der geraden Mikrostreifen-Leitungen
(L) als auch der Haarnadel-Mikrostreifen-Leitungen (H) der n Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
(L, H) ungerade sind; gerade Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
(M) zur Verbindung einer externen Schaltung, die jeweils mit dem
ersten und dem n-ten Halbwellenlängen- Mikrostreifen-Resonator
(L1, L4; H1, H4; H1a, H4a; H1b, H4b) gekoppelt sind; und
einer
Kreuzkoppelschaltung (C, C1, C1a, C1b) aus einer a/2-Wellenlängen-Mikrostreifen-Leitung
(u1, u3, u5, u7, u9, u11, u3a, u9b) und einer b/2-Wellenlängen-Mikrostreifen-Leitung
(u2, u4, u6, u8, u10, u12, u4a, u10b), die über einen Schlitz (g1, g2,
g1a, g1b) kapazitiv gekoppelt sind (wobei a und b natürliche Zahlen
sind), wobei die Kreuzkoppelschaltung (C) entweder mit den Enden
des ersten und des n-ten halben Mikrostreifen-Resonators (L1, L4;
H1, H4) verbunden ist, wobei in diesem Fall die Enden auf einer
Seite liegen, auf der der erste und der n-te halbe Mikrostreifen-Resonator
(L1, L4; H1, H4) mit den geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
(M) zur Verbindung einer externen Schaltung gekoppelt sind, oder
mit den Enden der geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen (M1, M4,
M1a, M4a, M1b, M4b) zur Verbindung einer externen Schaltung.
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Bei dem erfindungsgemäßen Filter
mit mehreren Elementen sind die n geraden oder Haarnadel-Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
sequentiell an jeden über
einen Abstand von etwa einer Viertel Wellenlänge mit den daneben liegenden
Resonatoren gekoppelten Resonator angeschlossen, wobei sowohl die Anzahl
der geraden Mikrostreifen-Leitungen als auch die Anzahl der Haarnadel-Mikrostreifen-Leitungen
ungerade eingestellt sind, während
die geraden Mikrostreifen-Leitungen zur Verbindung einer externen
Schaltung mit jeweils etwa einer Viertel Wellenlänge jeweils mit dem ersten
und n-ten halben Wellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
gekoppelt sind und die aus einer a/2-Wellenlängen-Mikrostreifen-Leitung
und einer b/2-Wellenlängen-Mikrostreifen-Leitung
(wobei a und b natürliche
Zahlen sind), die über
einen Schlitz kapazitiv gekoppelt sind, bestehende Kreuzkoppelschaltung
mit den Enden des ersten und des n-ten halben Mikrostreifen-Resonators
verbunden ist, wobei die Enden in diesem Fall auf der Seite liegen,
auf der der erste und der n-te halbe Mikrostreifen-Resonator mit
dem geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen
zur Verbindung einer externen Schaltung gekoppelt sind, oder mit
den Enden der geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
zur Verbindung einer externen Schaltung. Dadurch wird die Bildung
der Kreuzkoppelschaltung auf der gleichen Ebene ohne die Verwendung
eines dreidimensionalen Aufbaus ermöglicht, und die Nullstellen
des rationalen Numerator-Polynoms, d.h. die reellen Übertragungsnullstellen
oder die imaginären Übertragungsnullstellen, können realisiert
werden.
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Überdies
werden durch Hinzufügen
einer Kreuzkoppelschaltung mit elektrischem Feld oder magnetischem
Feld zu einem aus n Resonatoren aufgebauten Mehr-Resonatoren-Bandpaßfilter
die Bildung gewünschter
Dämpfungspole
und die Einstellung der Amplitudenkennlinie und der Gruppenverzögerungszeit möglich. Darüber hinaus
können
durch die Verwendung einer ähnlichen
Kreuzkoppelschaltung zur Einstellung der Phase der Übertragungscharakteristik
zwischen den Resonatoren auch gewünschte Dämpfungspole gebildet werden.
Die Amplitudenkennlinie und die Gruppenverzögerungszeit können daher
unter Verwendung von Kreuzkoppelschaltungen mit annähernd dem
gleichen Aufbau eingestellt werden, wodurch die Realisierung eines
Filters mit mehreren Elementen mit den gewünschten Charakteristika vereinfacht
wird.
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Ferner kann, wenn n 6 beträgt oder
größer ist,
die Kreuzkopplung in Form einer Mehrfach-Kreuzkopplung, wie einer
doppelten oder dreifachen, implementiert werden, wobei die Kreuzkopplung
auch in Form einer Kaskadenverbindung mehrerer Mehr-Resonatoren-Filter
mit einer einzigen Kreuzkopplung implementiert wird.
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Dadurch kann ein Filter mit mehreren
Elementen hergestellt werden, das Bandpaßcharakteristika aufweist,
durch die ohne eine Beeinträchtigung
des Vorteils des Filters mit mehreren Elementen mit ebenem Aufbau
sowohl eine flache Amplitude als auch eine flache Gruppenverzögerung über das
durchgelassene Band erzielt werden, wobei gleichzeitig Übertragungsnullstellen
in den Sperrbändern
realisiert werden, und das eine geringe Empfindlichkeit und niedrige
Verlustcharakteristika aufweist und unterstützt von einer akkuraten Konstruktionstechnik
durch eine einfache Schaltungsanordnung konstruiert und realisiert
werden kann.
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Erfindungsgemäß sind, wie in 14 dargestellt, bei den mehreren Filtern
(71, 72,) mit mehreren Elementen die Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
(M1, M4, M1a, M4a) zum Verbinden einer externen Schaltung kaskadengeschaltet,
und mindestens einer der jeweiligen Werte (a + b) für die Mikrostreifen-Leitungen
(M1, M4, M1a, M4a) in der Kreuzkoppelschaltung (C1, Cla) aus den
mehreren Filtern (71, 72) mit mehreren Elementen
ist ungerade, und mindestens eine davon ist gerade.
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Bei dem erfindungsgemäßen Filter
mit mehreren Elementen sind mehrere erfindungsgemäße Filter mit
mehreren Elementen als Filterblöcke
kaskadengeschaltet; wenn diese Filterblöcke einen identischen Aufbau
aufweisen, werden die jeweiligen Kreuzkoppelschaltungen äquivalent
zu einer elektrischen Feldkopplung und einer Magnetfeldkopplung
oder einer Magnetfeldkopplung und einer elektri schen Feldkopplung,
da der Wert (a + b) für
die Kreuzkoppelschaltung so ausgewählt wird, daß er in
einem Filterblock ungerade und in einem anderen Filterblock gerade
ist, und daraus folgt, daß die
Filterblöcke
mit komplementärer
Kreuzkopplung kaskadengeschaltet sind.
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Erfindungsgemäß sind, wie in 15 gezeigt, bei mehreren der Filter (73, 74)
mit mehreren Elementen die geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen (M1, M4,
M1b, M4b) zur Verbindung einer externen Schaltung vorzugsweise kaskadengeschaltet,
und mindestens einer der Halbwellenlängen-Mikrostrei-fen-Resonatoren wird durch
einen Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator (H21 b)
ersetzt.
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Bei dem erfindungsgemäßen Filter
mit mehreren Elementen sind bei mehreren der erfindungsgemäßen Filter
mit mehreren Elementen die geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
zur Verbindung einer externen Schaltung kaskadengeschaltet, und
mindestens einer der Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
ist durch einen Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
ersetzt. Dementsprechend ermöglicht das
Hinzufügen
nahezu desgleichen Typs von Kreuzkoppelschaltungen die Bildung gewünschter
Dämpfungspole
und die Einstellung der Amplitudenkennlinien und der Gruppenverzögerungszeiten,
wodurch ein Filter mit mehreren Elementen mit den gewünschten
Charakteristika realisiert werden kann. Da dadurch durch die Verwendung
der Kreuzkoppelschaltung in jedem Filterblock die Bildung von Dämpfungspolen,
das Abflachen der Amplitude oder die Einstellung der Gruppenverzögerungszeit
ermöglicht
werden, wodurch die Amplitude und die Gruppenverzögerungskennlinien über das
durchgelassene Band abgeflacht werden, während Dämpfungspole in den Spenbändern realisiert
werden, können
durch das derart aufgebaute Filter mit mehreren Elementen als Ganzes
die gewünschten
Paßbandcharacteristika
sowie Sperrbandcharakteristika erzielt werden.
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Erfindungsgemäß weist das Filter mit mehreren
Elementen vorzugsweise Bandpaßcharakteristika
auf, bei denen sowohl die Amplitudenkennlinie als auch die Gruppenverzögerungskennline
des Paßbands
flach sind und in einem Spenband derselben Übertragungsnullstellen gebildet
werden.
-
Da bei dem erfindungsgemäßen Filter
mit mehreren Elementen der den reellen Nullstellen oder den imaginären Nullstellen
des rationalen Numerator-Polynoms
der die Übertragungskennlinie
beschreibenden Schaltungsnetzfunktion entsprechende Schaltungsblock
gemäß der Konstruktionstheorie
durch das Mehr-Resonatoren-Filter
mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau implementiert wird, kann
ohne die Verwendung eines dreidimensionalen Aufbaus unter Verwendung
verteilter konstanter Elemente auf der gleichen Ebene eine theoretisch
akkurate Filterschaltung mit einem einfachen Aufbau konstruiert
werden, die bei einer Zulässigkeit von
geringen Verlusten eine verbesserte Leistung bietet und die gewünschten
Filtercharakteristika aufweist.
-
Wie vorstehend beschrieben, können erfindungsgemäß durch
Erzeugen einer Kreuzkoppelschaltung für die Kopplung/Verbindung zwischen
den Mikrostreifen-Resonatoren Nullstellen auf der imaginären Achse der Übertragungsfunktion
entsprechende Übertragungsnullstellen
realisiert werden, und die Amplitude kann entsprechend Nullstellen
auf der reellen Achse der Übertragungsfunktion
eingestellt werden. Im Zusammenhang mit dieser Einstellung kann
auch die Phase der Übertragungskennlinie
leicht gesteuert werden. Dadurch kann durch eine einfache Schaltungsanordnung
ein Filter mit mehreren Elementen realisiert werden, das sowohl
eine flache Amplitudenkennlinie als auch eine flache Gruppenverzögerungskennlinie über das
durchgelassene Band sowie Übertragungsnullstellen
(Dämpfungspole)
in den Sperrbändern
aufweist.
-
Ferner kann erfindungsgemäß ein Filter
mit mehreren Elementen hergestellt werden, das Bandpaßcharakteristika
aufweist, durch die ohne eine Beeinträchtigung des Vorteils des Filters
mit mehreren Elementen mit ebenem Aufbau sowohl eine flache Amplitude
als auch eine Flache Gruppenverzögerung über das
durchgelassene Band erzielt werden, wobei gleichzeitig Übertragungsnullstellen
in den Sperrbändern
realisiert werden, und das eine geringe Empfindlichkeit und niedrige
Verlustcharakteristika aufweist und unterstützt von einer akkuraten Konstruktionstechnik
durch eine einfache Schaltungsanordnung konstruiert und realisiert
werden kann.
-
Weitere und andere Aufgaben, Merkmale
und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten
Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ersichtlicher.
Es zeigen: Die 1A bis 1D Draufsichten, die Beispiele
einer ersten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen zeigen; die 2A bis 2D Draufsichten, die Beispiele
einer zweiten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen zeigen;
-
3 ein
Schaltungsdiagramm, das ein Beispiel eines Tiefpaßfilterprototypen
achter Ordnung zeigt;
-
4 ein
Schaltungsdiagramm, das ein Beispiel einer äquivalenten Umwandlung des
in 3 dargestellten Tiefpaßfilterprototypen
zeigt; die 5A und 5B Schaltungsdiagramme, die
ein Beispiel einer äquivalenten
Transformation der Schaltung gemäß 5A in die in 5B gezeigte Form zeigen,
die eine Kreuzkoppelschaltung enthält;
-
6 ein
Schaltungsdiagramm, das ein Beispiel eines durch Umwandlung der
in 4 gezeigten Schaltung
in die in den 5A und 5B gezeigte äquivalente
Schaltung mit der Kreuzkoppelschaltung erhaltenen Tiefpaßfilterprototypen
zeigt;
-
7 ein
Schaltungsdiagramm, das ein Beispiel eines durch Umwandlung von
Induktoren in der in 6 gezeigten
Schaltung in äquivalente
Kondensatoren erhaltenen Tiefpaßfilterprototypen
zeigt; die 8A und 8B Schaltungsdiagramme, die
ein Beispiel einer äquivalenten
Umwandlung eines imaginären
Gyrators gemäß 8A in eine in 8B gezeigte äquivalente
Schaltung des n-Typs aus konstanten Reaktanzelementen zeigt;
-
9 ein
Schaltungsdiagramm, das ein Beispiel eines durch eine äquivalente
Umwandlung des Tiefpaßfilterprototypen
erhaltenen Bandpaßfilters
zeigt;
-
10 eine
Draufsicht, die zwei einen Mikrostreifen-Resonator bildende gekoppelte λ/4-Mikrostreifen-Leitungen
zeigt;
-
11 ein
Schaltungsdiagramm, das eine äquivalente
Schmalbandschaltung aus gekoppelten λ/4-Mikrostreifen-Leitungen zeigt;
die 12A bis 12C Draufsichten, die Beispiele
einer dritten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen zeigen; die 13A bis 13C Draufsichten, die alternative Beispiele
der dritten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen zeigen;
-
14 ein
Diagramm, das ein Bandpaßfilter
achter Ordnung als vierte Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen zeigt;
-
15 ein
Diagramm, das ein Bandpaßfilter
achter Ordnung als fünfte
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen zeigt; die 16A und 16B Diagramme, die jeweils
eine Amplitudenkennlinie und eine Gruppenverzögerungskennline im durchgelassenen
Band eines Bandpaßfilters
zeigen;
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17A ein
Schaltungsdiagramm, das ein Beispiel eines Filters dritter Ordnung
zeigt, und 17B ein Schaltungsdiagramm,
das ein zu 17A äquivalentes,
unter Verwendung von Gyratoren konstruiertes Filter dritter Ordnung
zeigt; die 18A und 18B Draufsichten, die jeweils
den Aufbau von Beispielen eines Mehr-Resonatoren-Filters mit gerader
Leitung und eines Haarnadel-Mehr-Resonatoren-Filters
zeigen; und die 19A bis 19D Draufsichten, die Beispiele
für den
Aufbau von Mehr-Resonatoren-Filtern mit geraden Leitungen und Haarnadel-Mehr-Resonatoren-Filtern
zeigen, die jeweils eine Kreuzkoppelschaltung enthalten.
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GENAUE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
werden nun nachstehend bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
beschrieben.
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Beispiele eines Filters mit mehreren
Elementen gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung sind in den 1A bis 1D und 3 bis 11 gezeigt.
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In der folgenden Beschreibung sind
Schaltungsnetzfunktionen unter Verwendung von s Parametern ausgedrückt, wie
nachstehend in Gleichung (1) gezeigt.
-
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Ein Beispiel für die Konstruktion eines Filters,
durch das sowohl eine flache Amplituden- als auch flache Gruppenverzögerungskennlinien über das
durchgelassene Band erzielt werden und das Übertragungsnullstellen in den
Sperrbändern
aufweist, wird nachstehend als ein Beispiel des erfindungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen beschrieben.
-
Bei diesem Beispiel eines Filters
ist das rationale Numerator-Polynom f(s) der die Übertragungskennlinie
des Filters beschreibenden Schaltungsnetzfunktion s21 ein
Polynom vierter Ordnung, und das rationale Denominator-Polynom g(s)
ist ein Polynom achter Ordnung.
-
Wenn das Filter verlustfrei ist,
ist die Matrix S eine einheitliche Matrix, und das verbleibende
Polynom h(s) wird bestimmt. Dadurch wird die Eingangsimpedanz oder
Eingangsadmittanz bestimmt, und durch Erweiterung dieser zu einer
Leiterschaltung wird ein Tiefpaßfilterprototyp
erhalten. Ein Beispiel hierfür
ist in dem Schaltungsdiagramm gemäß 3 gezeigt.
-
Hierbei entspricht die Ordnung des
Denominators g(s) der Anzahl der Stufen in der Leiterschaltung; bei
dem gezeigten Beispiel ist die Anzahl der Stufen 8, da
die Ordnung 8 ist. Die Anzahl der Nullsteilenpaare des
rationalen Numerator-Polynoms
repräsentiert
die Anzahl der zum Ermöglichen
der Bildung von Übertragungsnullstellen
(Dämpfungspolen)
parallel oder in Reihe geschalteten Resonatorschaltungen; bei dem
dargestellten Beispiel ist die Anzahl 2.
-
Dieser Tiefpaßfilterprototyp wird unter
Verwendung imaginärer
Gyratoren 21 bis 24 äquivalent in einen Tiefpaßfilterprototyp
umgewandelt, wie in dem Schaltungsdiagramm gemäß 4 gezeigt. Gemäß 4 ist das positive oder negative Vorzeichen
für die
imaginären
Gyratoren nicht angegeben, da es entweder nutzlos ist, die Vorzeichen
der imaginären
Gyratoren anzugeben, oder die imaginären Gyratoren sowohl positive
oder negative Vorzeichen annehmen können. Diese Übereinkunft
wird über
sämtliche
nachstehend beschriebenen Zeichnungen verwendet.
-
Die beiden in 4 gezeigten parallelen Resonatorschaltungen 25, 26 entsprechen
den Nullstellen des rationalen Numerator-Polynoms f(s) von s21. Ferner wird jeder der in 4 von gestrichelten Linien umschlossenen
Abschnitte 27, 28 von der in 5A gezeigten in eine äquivalente, in 5B gezeigte Schaltung umgewandelt, die
eine Kreuzkoppelschaltung enthält.
Bei der äquivalenten
Umwandlung von 5A zu 5B werden die positiven/negativen
Vorzeichen der imaginären
Gyratoren bei dem Fall des Nullstellenpaars auf der reellen Achse
und dem Fall des Nullstellenpaars auf der imaginären Achse entgegengesetzt. Durch
Anwenden der äquivalenten
Umwandlung von 5A zu 5B wird die Schaltung gemäß 4 in einen äquivalenten
Tiefpaßfilterprototypen
umgewandelt, wie in dem Schaltungsdiagramm gemäß 6 gezeigt.
-
Ferner werden unter Verwendung imaginärer Gyratoren 37, 38; 39, 40 die
Induktoren 31, 32; 35, 36 gemäß 6 in äquivalente Kondensatoren umgewandelt.
Das Schaltungsdiagramm des resultierenden Tiefpaßfilterprototypen ist in 7 gezeigt.
-
Gemäß 7 ist Freiheit bei der Auswahl der positiven/negativen
Vorzeichen der imaginären
Gyratoren 29, 30, 3, 34, 37 bis 40 zulässig. Zunächst werden
die imaginären
Gyratoren 30, 34 der sequentiell gekoppelten Schaltungen
gemäß 6 äquivalent umgewandelt, so daß die Gyratoren
das gleiche Vorzeichen aufweisen, wo immer dies möglich ist.
Bei dem dargestellten Beispiel erhalten beide Gyratoren ein negatives
Vorzeichen. Andererseits weisen die imaginären Gyratoren 29, 33 für die Kreuzkopplung
gemäß 6 bei dem dargestellten
Beispiel einander entgegengesetzte Vorzeichen auf.
-
Da sich die imaginären Gyratoren 29, 33 der
Kreuzkoppelschaltungen hinsichtlich des Vorzeichens unterscheiden,
ist die Schaltung gemäß 6 in der Praxis als Schaltung
schwer zu implementieren. Bei dem erfindungsgemäßen Filter mit mehreren Elementen
werden daher ferner die folgenden Umwandlungen ausgeführt.
-
Zunächst erhalten die sequentiell
gekoppelten imaginären
Gyratoren 37, 30, 38, 39, 34, 40,
wie in 7 gezeigt, durch
Ausführen äquivalenter
Transformationen soweit möglich
identische Vorzeichen. Bei dem dargestellten Beispiel erhalten so
viele Gyratoren wie möglich
ein positives Vorzeichen. Ferner erhalten die imaginären Kreuzkopplungsgyratoren 29, 33 gemäß 7 identische Vorzeichen.
Bei dem dargestellten Beispiel erhalten beide Gyratoren ein positives
Vorzeichen.
-
Unter Berücksichtigung des Vorzeichens
eines imaginären
Gyrators kann der in 8A gezeigte
imaginäre
Gyrator 44 als die in 8B gezeigte äquivalente
Schaltung des n-Typs aus konstanten Reaktanzelementen 4S bis 47 implementiert
werden.
-
Hierbei wird, wenn zur Umwandlung
des Tiefpaßfilterprototypen
gemäß 7 in ein Bandpaßfilter eine
Frequenztranformation angewendet wird, das in dem Schaltungsdiagramm
gemäß 9 gezeigte Bandpaßfilter
erhalten. Bei dem dargestellten Beispiel wird zur Verbesserung der
Symmetrie des Ausbaus zwischen den Eingangs- und Ausgangsanschlüssen an
jedem Eingangsanschluß ein
imaginärer
Gyrator 41 eingefügt. In
diesem Fall wird die Eingangsimpedanz in die Eingangsadmittanz umgewandelt,
doch die Übertragungskennlinie
des Filters bleibt unverändert.
Bei dem gezeigten Bandpaßfilter
werden acht Resonatoren 51 bis 58 durch die imaginären Gyratoren 41, 37, 30, 38, 22, 29, 34, 40, 24 sequentiell
gekoppelt, und durch die zwei Kreuzkoppelschaltungen 29, 33 werden Übertragungsnullstellen
realisiert. Die beiden als Kreuzkoppelschaltungen dienenden Gyratoren 29, 33 erhalten
positive Vorzeichen.
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Bei der Schaltung gemäß 9 weisen die rechte Hälfte 61 und
die linke Hälfte 62 des
Schaltungsdiagramms einen ähnlichen
Aufbau auf, obwohl sie durch unterschiedliche Bezugszeichen bezeichnet
sind, wobei der einzige Unterschied ist, daß die in den jeweiligen sequentiellen
Kopplungsschaltungen in der Mitte angeordneten imaginären Gyratoren 30, 34 einander
entgegengesetzte Vorzeichen aufweisen. Daher können bei dem Bandpaßfilter
mit einem derartigen Schaltungsaufbau die rechte halbe Schaltung 61 und
die linke halbe Schaltung 62 aus identischen Schaltungen
aufgebaut sein, wenn in der Mitte der sequentiell gekoppelten Schaltung
eine Schaltung zur Umkehrung des Vorzeichen des imaginären Gyrators 30, 34 hinzugefügt wird. Dadurch
wird die Realisierung einer Schaltung in der Praxis vereinfacht,
da die Kreuzkoppelschaltungsblöcke 29, 33 einen
identischen Ausbau erhalten können.
-
Da die Schaltung 61 in der
rechten Hälfte
und die Schaltung 62 in der linken Hälfte durch Hinzufügen einer
Schaltung zur Umkehrung des Vorzeichens des imaginären Gyrators 30, 34 in
der Mitte der sequentiell gekoppelten Schaltung aus identischen
Schaltungen aufgebaut sein können,
wie vorstehend beschrieben, können
die Kreuzkopplungsblöcke 29, 33 einen
identischen Schaltungsaufbau erhalten, was die Realisierung der
Schaltung vereinfacht. Dies bedeutet, daß durch Hinzufügen einer
Schaltung mit der Funktion der Umkehrung der Phase der Übertragungskennlinie
in dem mittleren Abschnitt 30, 34 des aus sequentiell
gekoppelten Elementen aufgebauten Filters mit mehreren Elementen
die Phase der Übertragungskennlinie
des Bandpaßfilters
gesteuert werden kann und daß durch
Verbinden der Kreuzkoppelschaltungen, bei denen eine elektrische
oder magnetische Feldkopplung verwendet wird, eine Steuerung der
Dämpfungspole,
der Amplitude und der Gruppenverzögerungszeit ermöglicht werden.
Auf diese Weise kann durch Hinzufügen einer Schaltung mit der
Funktion einer Umkehrung der Phase der Übertragungskennlinie im mittleren
Abschnitt des sequentiell gekoppelten Filters die Phase der Übertragungskennlinie
des Filters gesteuert werden.
-
Als nächstes wird ein Fall betrachtet,
in dem die sequentiell gekoppelte Schaltung 61 in der rechten Hälfte und
die sequentiell gekoppelte Schaltung 62 in der linken Hälfte gemäß dem Schaltungsdiagramm
in 9 aus Schaltungen
aufgebaut sind, die einen im wesentlichen identischen Aufbau aufweisen,
sich jedoch lediglich hinsichtlich des Aufbaus der in der Mitte
enthaltenen Phasenumkehrungsvorrichtung 30, 34 unterscheiden.
-
Hierbei wird, wie in der Draufsicht
gemäß 10 gezeigt, ein Paar gekoppelter λ/4-Mikrostreifen-Leitungen
64, 65 betrachtet, das einen Mikrostreifen- Resonator 63 bildet, bei dem
die Verbindungsanschlüsse
am einen Ende durch Anschluß 1 und
Anschluß 3 und
die Anschlüsse
am anderen Ende durch Anschluß 2 und Anschluß 4 bezeichnet
sind. Bei diesen beiden gekoppelten λ/4-Mikrostreifen-Leitungen 64, 65 sind
der Anschluß 2 und
der Anschluß 4 offen,
und der Anschluß 1 und
der Anschluß 2 werden
als Satz von Anschlüssen betrachtet.
Zc,i und ki bezeichnen
jeweils die charakteristische Impedanz und den Kopplungskoeffizienten. Dann
ist die Matrix F zwischen dem Anschluß 1 und dem Anschluß 2 durch
die nachstehende Gleichung (2) gegeben.
-
-
Ein Beispiel einer äquivalenten
Schaltung für
die Matrix F ist eine angenäherte äquivalente
Schmalbandschaltung aus gekoppelten λ/4-Mikrostreifen-Leitungen, wie in
dem Schaltungsdiagramm gemäß 11 gezeigt. Die Matrix F
für die
in 11 gezeigte Schaltung
ist durch die Gleichung (3) gegeben.
-
-
Als nächstes gilt bei dem Tiefpaßfilterprototypen
yi = jω·pi, und zur Umwandlung des Tiefpaßfilterprototypen
in ein Bandpaßfilter
mit einer Mittenfrequenz ω0
und einer Bandbreite Δ wird
eine Frequenztransformation angewendet. Dies bedeutet eine Umwandlung
der parallelen Kondensatoren gemäß 7 in die parallelen Resonanzschaltungen 51 bis 58 gemäß 9. Durch direktes Anwenden
dieser Bedingung auf die Gleichungen (2) und (3)
und durch Anwendung einer Schmalband-Annäherung an diese Matrixkomponenten werden
der Kopplungskoeffizient ki und die charakteristische
Impedanz Zc,i bestimmt, die nachstehend
in den Gleichungen (4) und (5) gezeigt sind.
-
-
-
Dies bedeutet, daß die jeden imaginären Gyrator 37, 30, 38, 22, 29, 34, 40, 29, 33 enthaltende
Schaltung und die parallel mit jedem imaginären Gyrator verbundenen parallelen
Resonatoren 51 bis 58 in etwa äquivalent zu einer gekoppelten λ/4-Mikrostreifen-Leitung
sind.
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Vier Beispiele der ersten Ausführungsform
des unter Verwendung der vorstehend ausgeführten Annäherung konstruierten erfindungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen sind in den Draufsichten gemäß den 1A bis 1D gezeigt, gemäß denen vier Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
L und H sequentiell verbunden sind, gerade Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M zur Verbindung mit einer externen Schaltung mit dem ersten und
dem vierten Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
gekoppelt sind und eine Kreuzkoppelschaltung mit den geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M ( 1A bis 1C) oder mit den Enden des
mit den geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M gekoppelten ersten und vierten Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonators (1B und 1D) verbunden ist.
-
Bei diesen Beispielen werden auch
gebogene, haarnadelartige Streifenleitungs-Resonatoren H verwendet;
die Abweichung des Parameters kann nicht in einer einfachen analytischen
Form ausgedrückt
werden, doch im Grunde kann der Parameter durch eine Umwandlung
der Gleichungen (4) und (5) abgeleitet werden. Wie dies erfolgt,
wird hier nicht im Einzelnen beschrieben.
-
Die den imaginären Gyrator 34 in
der Mitte enthaltende rechte Schaltungshälfte 62 der in 9 gezeigten äquivalenten
Schaltung ist ein aus vier Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
aufgebautes Mehr-Resonatoren-Bandpaßfilter.
Die Resonatoren sind unter Verwendung von Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen 64, 65,
wie den in 10 gezeigten,
sequentiell gekoppelt; verschiedene Realisationen der ersten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen sind in den Beispielen gemäß den 1A bis 1D gezeigt.
-
Bei dem Beispiel gemäß 1A sind drei jeweils aus
einer geraden Mikrostreifen-Leitung ausgebildete Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
L und ein aus einer Haarnadel-Mikrostreifen-Leitung ausgebildeter
Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
H sequentiell verbunden, wobei die geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M zur Verbindung einer externen Schaltung mit dem ersten und dem
vierten Halbwellenlängen-Resonator
L1, L4 gekoppelt sind und die Kreuzkoppelschaltung C mit den geraden
Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen M verbunden
ist. Im folgenden kann allgemein über den ersten alphabetischen
Buchstaben auf Bezugszeichen mit numerischem Suffix bezug genommen
werden, indem das Suffix weggelassen wird.
-
Bei dem Beispiel gemäß 1B sind drei jeweils aus
einer geraden Mikrostreifen-Leitung ausgebildete Resonatoren L und
ein aus einer Haarnadel-Mikrostreifen-Leitung
ausgebildeter Resonator H sequentiell verbunden, und die geraden
Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M sind mit dem ersten und dem vierten Resonator L1, L4 und der mit
den Enden des mit den geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen M
gekoppelten ersten und vierten Resonators L1, L4 verbundenen Kreuzkoppelschaltung
C gekoppelt.
-
Bei dem Beispiel gemäß 1C sind ein aus einer geraden
Mikrostreifen-Leitung
ausgebildeter Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
L und drei jeweils aus einer Haarnadel-Mikrostreifen-Leitung ausgebildete
Halbwellenlängen-Mikro-streifen-Resonatoren
H sequentiell verbunden, wobei die geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M zur Verbindung mit einer externen Schaltung mit dem ersten und
dem vierten Resonator H1, H4 gekoppelt sind und die Kreuzkoppelschaltung
C mit den geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen M verbunden
ist.
-
Bei dem Beispiel gemäß 1D sind ein aus einer geraden
Mikrostreifen-Leitung
ausgebildeter Resonator L und drei jeweils aus einer Haarnadel-Mikrostreifen-Leitung
ausgebildete Resonatoren H sequentiell verbunden, die geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M sind mit dem ersten und vierten Resonator H1, H4 gekoppelt, und
die Kreuzkoppelschaltung C ist mit den Enden des ersten und des
vierten Resonators H1, H4 verbunden, die mit den geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M gekoppelt sind.
-
Wie anhand der obigen Realisierungen
des erfindungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen ersichtlich, kann die Kreuzkoppelschaltung
C mit den gewünschten
Anschlüssen
verbunden werden, ohne daß einer
der Resonatoren L, H gekreuzt wird, und daher kann das Bandpaßfilter
unter Beibehaltung seines ebenen Schaltungsaufbaus realisiert werden.
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Im Vergleich zu den in den 1A bis 1D gezeigten Beispielen des erfindungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen sind in den Draufsichten gemäß den 2A bis 2D vier Beispiele einer zweiten Ausführungsform
des erfin dungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen dargestellt; bei der zweiten Ausführungsform
wird einer der Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
gemäß der ersten
Ausführungsform
durch Hinzufügen
eines Halbwellenlängen-Phasenschiebers
durch einen Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
ersetzt. Die dargestellten Schaltungen entsprechen hier jeweils
der linken halben Schaltung 61, die in der in 9 gezeigten äquivalenten
Schaltung den mittleren imaginären
Gyrator 30 enthält.
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Die in den 2A bis 2D dargestellten
Beispiele unterscheiden sich dadurch von den in den 1A bis 1D gezeigten,
daß ein
aus einer Haarnadel-Mikrostreifen-Leitung
ausgebildeter Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
H durch einen ebenfalls aus einer Haarnadel-Mikrostreifen-Leitung
ausgebildeten Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
H 11 ersetzt wird.
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Da das Ersetzten von mindestens einem
der Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
durch den Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
H11 die Wirkung einer gesteuerten Umkehrung der Phase der Übertragungscharakteristika
der sequentiell gekoppelten Mehr-Resonatoren-Filter hat, kann eine
Kreuzkoppelschaltung C hinzugefügt
werden, die genau so aufgebaut ist, wie beabsichtigt.
-
Beim Ersetzen von mindestens einem
der Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren durch
den Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
H11 sollte die Anzahl der Ersatzresonatoren H11 vorzugsweise ungerade
gehalten werden, da die Funktion des Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonators
H11 äquivalent zu
der eines Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonators
mit einem dazugefügten
Halbwellenlängen-Phasenschieber
ist.
-
Jedes in den 1A bis 1D gezeigte
Filter mit mehreren Elementen und jedes in den 2A bis 2D gezeigte
Filter mit mehreren Elementen ist ein Schaltungsblock, der jeweils
Schaltungen entspricht, die Nullstellen auf der reellen Achse und
Nullstellen auf der imaginären
Achse des Numerator-Polynoms der die Übertragungsfunktion repräsentierenden
Schaltungsnetzfunktion s21 enthalten. Durch
eine Kaskadenschaltung jeder in den 1A bis 1D gezeigten Schaltung mit
jeder der in den 2A bis 2D Schaltungen kann das in
der äquivalenten
Schaltung gemäß 9 gezeigte Bandpaßfilter
als auf der gleichen Ebene ausgebildete ebene Schaltung realisiert
werden.
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Sechs Beispiele einer dritten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen sind in den Draufsichten gemäß den 12A bis 12C und 13A bis 13C gezeigt.
-
Bei jedem der Beispiele gemäß den 12A bis 12C wird eine aus einer a/2-Wellenlängen-Mikrostreifen-Leitung
u1, u3, u5 und einer b/2-Wellenlängen-Mikrostreifen-Leitung
u2, u4, u6 (wobei a und b natürliche Zahlen
sind) bestehende, über
einen Schlitz g1 kapazitiv gekoppelte Kreuzkoppelschaltung C zu
einem sequentiell verbundenen Bandpaßfilter L, H vierter Ordnung
hinzugefügt.
Die Kreuzkoppelschaltung C ist gemäß 12A zwischen dem ersten und dem vierten
geraden Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
L1, L4, gemäß 12C zwischen den Halbwellenlängen-Haarnadel-Mikrostreifen-Leitungen
H1, H4 und gemäß 12B zwischen den zusammen
mit dem ersten und dem vierten Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator H1,
H4 ausgebildeten, geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M1, M4 zur Verbindung einer externen Schaltung ausgebildet.
-
Bei jedem Filter mit mehreren Elementen
enthält
die Kreuzkoppelschaltung einen zwischen der a/2-Wellenlängen-Mikrostreifen-Leitung
und der b/2-Wellenlängen-Mikrostreifen-Leitung
ausgebildeten Schlitz g1, und durch eine kapazitive Kopplung über diesen
Schlitz g1 wird die Schaltung äquivalent
zu einer Anordnung, bei der ein kapazitives Element als Reaktanzelement
in Reihe geschaltet ist. Der erste bis vierte Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
L, H sind sequentiell mit jedem über
einen Abstand von etwa einer Viertel Wellenlänge mit daneben liegenden Resonatoren
gekoppelten Resonator verbunden; da hier keine Phaseninvertierschaltung
eingesetzt ist, erfolgt das Umschalten des Vorzeichens des Reaktanzelements
in der Kreuzkoppelschaltung C durch Umschalten des Werts (a + b)
zwischen einer ungeraden Zahl und einer geraden Zahl.
-
Die drei in den Draufsichten gemäß den 12A bis 12 C
gezeigten Beispiele der dritten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen sind, wie bei der unter Bezugnahme auf die 1 A bis 1 D beschriebenen ersten Ausführungsform,
unter Verwendung der durch die Gleichungen (1) bis (5)
gegebenen Annäherungen
konstruiert; d.h. die vier Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
L, H sind sequentiell verbunden, die geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
zur Verbindung einer externen Schaltung sind mit dem ersten und
dem vierten Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
L1, H1; L4, H4 gekoppelt, und die aus der a/2-Wellenlängen-Mikrostreifen-Leitung
u1, u5; u3 und der b/2-Wellenlängen-Mikrostreifen-Leitung
u2, u6; u4 bestehende Kreuzkoppelschaltung ist mit den geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M (12B) oder mit den
Enden des mit den geraden Viertelwellenlängen-Mikrostrei fen-Leitungen
M gekoppelten ersten und vierten Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonators (12A und 12C) verbunden.
-
Gemäß diesen Beispielen werden
auch gebogene, haarnadelartige Streifenleitungs-Resonatoren H verwendet;
die Ableitung des Parameters kann nicht in einer einfachen analytischen
Form ausgedrückt
werden, doch grundsätzlich
können
die Parameter durch eine Transformation der Gleichungen (4) und
(5) abgeleitet werden. Wie dies erfolgt, wird hier nicht im Einzelnen
beschrieben.
-
Daher ist die bei der in 9 gezeigten äquivalenten
Schaltung den mittleren imaginären
Gyrator 34 enthaltende rechte halbe Schaltung 62 ein
mit vier Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
L, H konstruiertes Mehr-Resonatoren-Bandpaßfilter. Jedes der in den 12A bis 12C gezeigten Beispiele und jedes der in
den 13A bis 13C gezeigten Beispiele ist
ein jeweils Nullstellen auf der reellen Achse und Nullstellen auf der
imaginären
Achse des Numerator-Polynoms
der die Transferfunktion repräsentierenden
Schaltungsnetzfunktion s21 entsprechender
Schaltungsblock. Wenn jedes der in den 12A bis 12C gezeigten
Filter mit mehreren Elementen und jedes der in den 13A bis 13C gezeigten
Filter mit mehreren Elementen als Filterblöcke durch Teilen der geraden
Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M zur Verbindung externer Schaltungen zwischen ihnen kaskadengeschaltet
werden, kann das in dem Schaltungsdiagramm gemäß 9 gezeigte Bandpaßfilter realisiert werden.
-
Die 13A und 13C zeigen auch Beispiele
eines Filters mit mehreren Elementen, bei dem die aus einer a/2-Wellenlängen-Mikrostreifen-Leitung
u7, u9, u11 und einer b/2-Wellenlängen-Mikrostreifen-Leitung u8,
u10, u12 bestehende Kreuzkoppelschaltung C mit dem sequentiell verbundenen
Bandpaßfilter
L, H vierter Ordnung verbunden ist. Die Kreuzkoppelschaltung C ist
gemäß 13A zwischen dem ersten
und dem vierten geraden Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
L1, L4, gemäß 13C zwischen der Halbwellenlängen-Haarnadel-Mikrostreifen-Leitung
H4 und der Ganzwellenlängen-Haarnadel-Mikrostreifen-Leitung
H21 und gemäß 13B zwischen den zusammen
mit dem ersten und vierten Mikrostreifen-Resonator H1, H4 ausgebildeten
geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M1, M4 zur Verbindung externer Schaltungen ausgebildet.
-
Wie bei den Beispielen gemäß den 12A bis 12C ist bei den Beispielen gemäß den 13A bis 13C ebenfalls ein Schlitz g2 zwischen
der a/2-Wellenlängen-Mikrostreifen-Leitung
u7, u9, u11 und der b/2-Mikrostreifen-Leitung u8, u10, u12 ausgebildet,
und durch eine kapazitive Kopplung über diesen Schlitz g2 wird die
Schaltung einer Anordnung äquivalent,
bei der ein kapazitives Element als Reaktanzelement in Reihe geschaltet
ist.
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Bei diesen Beispielen wird einer
unter den ersten bis vierten Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
L, H durch einen Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
H21 ersetzt, und die Resonatoren L, H, H21 werden sequentiell mit
jedem über
einen Abstand von etwa einer Viertel Wellenlänge mit den daneben liegenden
Resonatoren gekoppelten Resonator verbunden; wobei hier der einen
der Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
ersetzende Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
H21 als Phaseninvertierschaltung fungiert.
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Wie anhand der Beispiele gemäß den 13A bis 13C gezeigt, kann das Umschalten des
Vorzeichens des Reaktanzelements in der Kreuzkoppelschaltung C entweder
innerhalb der sequentiell verbundenen Resonanzschaltungen oder durch
Verändern
des Werts (a + b) für
die Mikrostreifen-Leitungen der Kreuzkoppelschaltung C erfolgen;
auf jeden Fall sollte das bei der Konstruktion des Filters mit mehreren
Elementen mit den gewünschten
Charakteristika leichter zu implementierende Verfahren gewählt werden.
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Als nächstes werden eine vierte und
eine fünfte
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Filters
mit mehreren Elementen beschrieben.
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Da bei dem Filter mit mehreren Elementen
gemäß der vierten
und fünften
Ausführungsform
der Erfindung der den reellen Nullstellen oder den imaginären Nullstellen
des rationalen Numerator-Polynoms der Schaltungsnetzfunktion entsprechende
Schaltungsblock durch einen aus dem ersten erfindungsgemäßen Filter
mit mehreren Elementen konstruierten Filterblock implementiert wird,
kann eine Filterschaltung konstruiert und realisiert werden, die
theoretisch akkurat ist, einen einfachen Aufbau aufweist und eine
durch die Unterdrückung
von Verlusten verbesserte Leistung bietet.
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14 ist
eine Draufsicht, die ein Filter mit mehreren Elementen gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung zeigt, bei der das Filter mit mehreren Elementen aus
einer Kombination von zwei Filterblöcken aufgebaut ist, von denen
jeder mit dem in 12B gezeigten
Filter mit mehreren Elementen identisch ist, wobei sich jedoch der
Wert (a + b) für
die die Kreuzkoppelschaltungen bildenden Mikrostreifen-Leitungen
zwischen den beiden Blöcken
unterscheidet. 15 ist
eine Draufsicht, die ein Filter mit mehreren Elementen gemäß einer
weiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt, bei der das Filter mit mehreren Elementen aus
einer Kombination der Filter mit mehreren Elementen gemäß den 12B und 13B aufgebaut ist. Das in 14 gezeigte Filter mit mehreren
Elementen entspricht dem Filter mit mehreren Elementen gemäß der vierten
Ausführungsform
der Erfindung, wogegen das in 15 gezeigte
Filter mit mehreren Elementen dem Filter mit mehreren Elementen
gemäß der fünften Ausführungsform
der Erfindung entspricht.
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Bei der in 14 gezeigten vierten Ausführungsform
umfaßt
das Filter mit mehreren Elementen einen Filterblock 71,
bei dem drei jeweils aus einer Haarnadel-Mikrostreifen-Leitung ausgebildete Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
H1, H2, H4 und ein aus einer geraden Mikrostreifen-Leitung ausgebildeter Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
L3 sequentiell verbunden sind und eine Kreuzkoppelschaltung C1 mit
Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M1, M4 zur Verbindung externer Schaltungen verbunden ist, und einem ähnlichen
Filterblock 72, bei dem drei jeweils aus einer Haarnadel-Mikrostreifen-Leitung
ausgebildete Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
H1a, H2a, H4a und ein aus einer geraden Mikrostreifen-Leitung ausgebildeter
Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator L3a sequentiell
verbunden sind und eine Kreuzkoppelschaltung C1a mit Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M1a, M4a zur Verbindung externer Schaltungen verbunden ist, wobei
die zwei Filterblöcke
durch Teilen der zwischen ihnen liegenden geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M (d.h. M4 und M4a) kaskadengeschaltet sind.
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Bei dem Beispiel gemäß 14 sind die Werte (a + b)
für die
Kreuzkoppelschaltungen C1, C1a in den jeweiligen Filterblöcken 71, 72 voneinander
unterschiedlich und so eingestellt, daß die Differenz zwischen den Werten
eine ungerade Zahl wird.
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Bei der in 15 gezeigten fünften Ausführungsform umfaßt das Filter
mit mehreren Elementen einen Filterblock 73, in dem drei
jeweils aus einer Haarnadel-Mikrostreifen-Leitung
ausgebildete Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
H1, H2, H4 und ein aus einer geraden Mikrostreifen-Leitung ausgebildeter Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
L3 sequentiell verbunden sind und eine Kreuzkoppelschaltung C 1 mit
Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M1, M4 zur Verbindung externer Schaltungen verbunden ist, und einen
Filterblock 74, in dem zwei jeweils aus einer Haarnadel-Mikrostreifen-Leitung
ausgebildete Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
H1b, H2b, ein ebenfalls aus einer Haarnadel-Mikrostreifen-Leitung
ausgebildeter Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator H21b und
ein aus einer geraden Mikrostreifen-Leitung ausgebildeter Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
L3b sequentiell verbunden sind und eine Kreuzkoppelschaltung C1b
zwischen Viertelwellenlängen-Mikrostreifen- Leitungen M1b, M4b
zum Verbinden externer Schaltungen verbunden ist, wobei die beiden
Filterböcke
durch Teilen der zwischen ihnen liegenden geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M (d.h. M4 und M4b) kaskadengeschaltet sind.
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Bei dem Beispiel gemäß 15 können die Werte (a + b) für die Kreuzkoppelschaltungen
C1, C1b in den jeweiligen Filterblöcken 73, 74 miteinander übereinstimmend
oder voneinander unterschiedlich so eingestellt werden, daß die Differenz
zwischen den Werten eine gerade Zahl wird.
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Da bei der in 15 gezeigten Ausführungsform mindestens einer
der Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
(H1, H2, L3, H4; H1b, H21b, L3b, L4b) in den Filterblöcken 73, 74 durch
einen Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator ersetzt
wird, wird die Wirkung einer gesteuerten Umkehrung der Phase der Übertragungscharakteristika
der sequentiell gekoppelten Mehr-Resonatoren-Filter 73, 74 erzielt,
und es können
Kreuzkoppelschaltungen hinzugefügt
werden, die genau so aufgebaut sind, wie beabsichtigt. Wird zumindest
einer der Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
durch einen Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator ersetzt,
sollte die Anzahl der Ersatzresonatoren vorzugsweise auf einen ungeraden
Wert eingestellt werden, da die Funktion des Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonators
zu der eines Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonators
mit einem dazugefügten
Halbwellenlängen-Phasenschieber äquivalent
ist.
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Wie aus den vorstehend beschriebenen
Realisierungen erfindungsgemäßer Filter
mit mehreren Elementen ersichtlich, kann die Kreuzkoppelschaltung
C mit den gewünschten
Anschlüssen
verbunden werden, ohne einen der Resonatoren zu kreuzen, und dadurch
kann ein Bandpaßfilter
unter Beibehaltung seines ebenen Schaltungsaufbaus realisiert werden.
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Bei den in den 14 und 15 gezeigten
Beispielen ist die Kreuzkoppelschaltung C1, C1a; C1b jeweils mit
den geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen M1, M4;
M1a, M4a; M1b, M4b verbunden, bei einer alternativen Ausführungsform
kann die Kreuzkoppelschaltung C jedoch mit den Enden der Halbwellenlängen-Mikrostreifen-Resonatoren
L, H oder einem äquivalenten
Ganzwellenlängen-Mikrostreifen-Resonator
verbunden sein, die mit den geraden Viertelwellenlängen-Mikrostreifen-Leitungen
M gekoppelt sind.
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Die Erfindung kann in weiteren spezifischen
Formen ausgeführt
sein, ohne daß von
ihrem Geist oder ihren wesentlichen Merkmalen abgewichen würde. Die
vorliegenden Ausführungsformen
sind daher in jeder Beziehung als illustrativ und nicht als restriktiv
zu werten, wobei der Rahmen der Erfindung durch die beiliegen den
Ansprüche
und nicht durch die vorstehende Beschreibung vorgegeben ist; und
alle Veränderungen, die
in den Sinn und Rahmen der Äquivalenz
der Ansprüche
fallen, sind daher als darin enthalten zu deuten.