DE1085620B - Durchstimmbares Mikrowellen-Bandpassfilter - Google Patents
Durchstimmbares Mikrowellen-BandpassfilterInfo
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Description
Die Realisierung1 von Bandpaßfiltern mit flachem
Dämpfungsverlauf im Durchlaßbereich und steilem Dämpfungsanstieg zu den Sperrbereichen beruht bekanntlich
auf der passenden Bemessung von in Kaskade gekoppelten Resonanzkreisen. Die Form der
Frequenzkurve des Bandpaßfilters hängt dabei vorwiegend von der Zahl der Resonanzkreise, von den
Resonanzfrequenzen dieser Kreise und von den gegenseitigen Kopplungsgraden ab. Es läßt sich auch bei
Bandpaßfiltern mit vielen Resonanzkreisen eine gewünschte Frequenzkurve noch relativ leicht einstellen,
sofern es sich um einen festliegenden Durchlaßbereich handelt. Wird jedoch eine Verschiebbarkeit des
Durchlaßbereiches verlangt, so müssen die Resonanzfrequenzen sämtlicher Resonanzkreise in starrem
Gleichlauf innerhalb eines größeren Frequenzbereiches verschoben werden. Es besteht dann die Gefahr unzulässiger
Veränderungen der für die Frequenzkurve des Bandpaßfilters maßgebenden Größen. Dadurch
stößt die praktische Realisierung auf erhebliche Schwierigkeiten mechanischer und elektrischer Art,
vor allem wenn innerhalb des jeweiligen Durchlaßbereiches keine großen Reflexionen auftreten dürfen.
Die Erfindung betrifft ein Mikrowellen-Bandpaßfilter, dessen Durchlaßbereich über ein gewisses Frequenzband
verschiebbar ist. Solche Filter finden beispielsweise in Mikrowellen-Breitbandübertragungsanlagen
Verwendung, bei welchen die Wellenlängen nach Bedarf jederzeit rasch geändert werden können.
Das Filter besitzt mindestens drei jeweils auf dieselbe Frequenz (Bandmittenfrequenz) abgestimmte Resonanzsysteme, die durch Übertragungsleitungsstücke
miteinander verbunden sind, deren Längen gleich einem Viertel der Mittenfrequenz des Durchstimmbereiches
entsprechenden Wellenlänge λ0 sind. Die einzelnen Resonanzsysteme sind also nicht als Vierpole
untereinander gekoppelt verwendet, sondern sie sind in Abständen von je λο/4 als Zweipole in Paralleloder
Serienschaltung zur Übertragungsleitung angeordnet. Der prinzipielle Aufbau eines solchen Filters
bei Parallelschaltung und bei Serienschaltung der Resonanzsysteme ist in Fig. 1 bzw. 2 dargestellt. Es
ist bekannt, daß zur Erzielung eines möglichst flachen Verlaufes der Frequenzkurve im Durchlaßbereich die
Kreisgüten
Q = RfOO0-L = R-CO0-C
der miteinander gekoppelten Resonanzsysteme nach einem bestimmten Gesetz abgestuft werden müssen.
Zur Realisierung dieser Bedingung bestehen zwei Wege: Einerseits kann, bei gleichem Belastungswiderstand
R für alle Resonanzsysteme, das Verhältnins L: C bei den einzelnen Resonanzsystemen verschieden
gehalten werden, andererseits kann das L-C-Ver-Durchstiminbares
Mikrowellen-Bandpaßfilter
Anmelder:
»PATELHOLD«
Patentverwertungs- & Elektro-Holding
Patentverwertungs- & Elektro-Holding
A.-G.,
Glarus (Schweiz)
Glarus (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
München 23, Dunantstr. 6
München 23, Dunantstr. 6
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 20. Juni 1952 .
Schweiz vom 20. Juni 1952 .
Alfred Kach, Nusshaumen (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
hältnis für alle Resonanzsysteme dasselbe sein, wobei R jeweils entsprechend der erforderlichen Kreisgüte
zu wählen ist. Das erstgenannte Prinzip ist nur zweckmäßig für Filter, deren Durchlaßbereich nicht
verschiebbar, ist.
Das erfindungsgemäße Filter ist nach dem zweitgenannten Prinzip gebaut. Der Erfindungsgedanke
sieht vor, als Belastungswiderstand für jedes Resonanzsystem die geeignet transformierten Belastungswiderstände der angrenzenden Resonanzsysteme zu
verwenden. Das Filter ist demnach dadurch gekennzeichnet, daß die bei der jeweiligen Abstimmfrequenz
bestehenden Kreisgüten der einzelnen Resonanzsysteme dadurch auf die unter Berücksichtigung der
für das Filter zugelassenen Welligkeit der Dämpfungskurve im Durchlaßbereich notwendigen Werte
gebracht werden, daß die Wellenwiderstände der Ubertragungsleitungsstücke von der Filtermitte aus
nach den beiden Filterenden hin symmetrisch gestuft sind.
Für die Wirkungsweise ist wesentlich, daß sich im Durchlaßbereich des Filters die einzelnen Resonanzsysteme
wenigstens angenähert auf Resonanz befinden, daß sie jedoch außerhalb der Resonanzlage eine
extreme Veränderung ihrer Impedanz aufweisen, die induktiv oder kapazitiv sein kann. Im Resonanzfall
wird bei einer Anordnung gemäß Fig. 1 der Reso-
009 567/266
nanzwiderstand der Einzelsysteme sehr groß, bei einer Anordnung nach Fig. 2 sehr klein. Stets wird
daher der Durchfluß von Hochfrequenzenergie durch die Übertragungsleitung freigegeben. Beim Abwandern
der Frequenz aus der Resonanzlage wird der Energiefluß über die Speiseleitung nicht sofort gestort.
Es wird vielmehr durch die Transformatorische Wirkung der einzelnen Stücke der Übertragungsleitung
die auftretende Fehlanpassung selbsttätig korrigiert, solange j-x>
Z0 in einer Anordnung nach Fig. 1 oder ; · χ
<L Z0 in einer Anordnung nach Fig. 2
bleibt. Dabei stellt χ die jeweilige Reaktanz eines Einzelsystems und S0 den Wellenwiderstand der
Übertragungsleitung dar. Es ergibt sich dadurch die Bandpaßeigenschaft der gesamten Anordnung, indem
bei allen Frequenzen, für welche / · χ Ί>
Z0 (Fig. 1) bzw. j-x<Cz0 (Fig. 2) die Resonanzsysteme auf die
Durchlaß dämpfung des Filters praktisch keinen Einfluß haben. Die Bandbreite des Filters hängt daher
im wesentlichen nur von dem Ausmaß ab, in welchem sich bei einer Frequenzänderung die Impedanzen j · χ
von dem bei Resonanz gültigen Wert bis zum Wert ^0
des Wellenwiderstandes der Übertragungsleitung verschieben. Die Flankensteilheit des Filters ist im
wesentlichen durch die Anzahl der verwendeten Resonanzsysteme bestimmt. Für Frequenzen, welche außerhalb
des Durchlaßbereiches liegen, für welche also j-x<s0 (Fig. 1) bzw. j-x>z0 (Fig. 2) ist, entsteht
wiederum infolge der Transformationswirkung der einzelnen Stücke der Übertragungsleitung eine sehr
große Fehlanpassung und damit eine außerordentliche Sperrwirkung.
Die Einstellung des Filters auf die gewünschte Frequenz erfordert lediglich die Abstimmung aller
Resonanzsysteme auf die jeweilige Bandmittenfrequenz. Da also alle Einzelsysteme stets auf dieselbe
Resonanzfrequenz abgestimmt sind und auch stets dasselbe L-C-Verhältnis aufweisen, kann hierzu eine
einfache mechanische Einrichtung verwendet werden.
Für die Güte des Filters ist die Qualität der einzelnen Resonanzsysteme entscheidend. Zur Erzielung
verhältnismäßig schmaler Resonanzkurven dieser Einzelsysteme können sowohl Leitungs- oder Hohlraumresonatoren
wie auch konzentrierte Elemente verwendet werden. Die Resonanzsysteme werden mit
Vorteil so ausgebildet, daß die bei Betrieb des Filters benutzte Resonanzstelle der Grundwelle entspricht.
Die erste Oberwelle tritt daher erst bei der doppelten oder dreifachen Frequenz auf. Dadurch ergibt sich
eine sehr gute Sperrwirkung in einem sehr großen Frequenzgebiet außerhalb des Durchlaßbereiches.
Bei gegebener Anzahl von Einzelkreisen und gegebener Bandbreite weist das erfindungsgemäße Filter
eine größere Flankensteilheit der Frequenzkurve auf, als sie sich bei Filtern mit durch Induktivitäten oder
Kapazitäten gekoppelten Kreisen erzielen läßt. Das erfindungsgemäße Filter hat daher im Vergleich zu
bekannten Bandfiltern wesentlich günstigere Eigenschaften in elektrischer und mechanischer Hinsicht.
Bei Verwendung einer größeren Anzahl von Resonanzsystemen weist die Frequenzkurve solcher Filter
im Durchlaßbereich eine Welligkeit auf, welche praktisch oft schon beim vierkreisigen Filter eine unzulässige
Größe annimmt. Diese ungünstige Eigenschaft wird erfindungsgemäß behoben, indem die Wellenwiderstände
der Stücke der Übertragungsleitung in passender Weise gewählt werden. Sie sind nicht dem
Wellenwiderstand S0 der Übertragungsleitung am Filtereingang und Filterausgang anzugleichen, sondern
gemäß Fig. 3 so auszubilden, daß die Wellenwiderstände von der Filtermitte aus nach den beiden
Filterenden hin in symmetrischer Weise verschieden gewählt werden. Bei Parallelschaltung gemäß Fig. 1
muß dabei S0 < Z1
< s2 ... und bei Serienschaltung gemäß Fig. 2 zo>s1>22... sein. Das Filter wirkt
dabei im Sinne zweier entgegengesetzt transformierender Impedanztransformatoren mit λ/4 Stücken. Mit
der in Fig. 3 gezeigten Anordnung zur Ausebnung der Durchlaßkurve ist die Impedanztransformation des
Bandfilters gleich 1:1.
Es kann durch geeignete Wahl der Wellenwiderstände der Stücke auch eine Impedanztransformation
durch das Filter erzielt werden. Es arbeitet dann als breitbandiger λ/4-Transformator, d. h., es läßt sich
neben der Filterwirkung wenigstens in einem gewissen Bereich zugleich eine Transformation des
Wellenwiderstandes erzielen.
Zu diesem Zweck muß die für die Impedanztransformation an sich bekannte gleichsinnige Stufung der
Wellenwiderstände der Übertragungsleitung von einem Filterende zum anderen mit der erfindungsgemäß
anzuwendenden symmetrischen Stufung kombiniert werden.
Die erfindungsgemäße Filteranordnung eignet sich sowohl zur Verwendung in Koaxialleitungen wie auch
in Paralleldrahtleitungen.
Die Fig. 4 zeigt als erstes Ausführungsbeispiel ein Filter, bei welchem als Resonanzsysteme vier Parallelresonanzkreise
als Querzweige in eine Koaxialleitung eingefügt sind. Es bedeuten 1 den Außenleiter und 2
den Innenleiter der koaxialen Übertragungsleitung, Diese beiden Leiter sind in Abständen von λο/4 durch
Querverbindungen 3 miteinander verbunden. An diesen Verbindungsstellen sind Rohre 4 angebracht,
welche den Innenleiter 1 rechtwinklig durchstoßen und welche am Ende einen durch den Schlitz 5 gebildeten Schleifkontakt aufweisen. Die Querverbindung
3 und das Rohr 4 werden in jedem Resonanzsystem von einem Abstimmbolzen 6 durchsetzt,
welcher in seiner Längsrichtung durch schraubenförmige Drehung in einem beispielsweise in der Querverbindung
3 angeordneten Gewinde bewegbar ist. Der Bolzen 6 bildet über das mit ihm in leitendem
Kontakt stehende Rohr 4 bis zum Innenleiter 2 eine offene koaxiale Stichleitung, deren Länge jeweils
etwas geringer ist als ein Viertel der Wellenlänge, die der eingestellten Bandmittenfrequenz des Filters entspricht.
Diese Leitung ist somit bei der jeweiligen Bandmittenfrequenz des Filters in der Weise annähernd
auf ihren Serienresonanzpunkt abgestimmt, daß sie eine kapazitive Impedanz aufweist, welche die
parallel dazu liegende Induktivität der Querverbindung 3 bei der Filter-Bandmittenfrequenz kompensiert.
Die Querverbindung 3 und der Abstimmbolzen 6 im Rohr 4 bilden somit das eigentliche
Resonanzsystem jedes Einzelkreises. Die Rohre 4 dienen dazu, den Schleifkontakt 5 angenähert in einen
Spannungsbauch des Systems zu legen, so daß praktisch kein Strom über den Schleifkontakt zu übertragen
ist.
Jedes Resonanzsystem ist mit einem rohrförmigen Gehäuse 7 umgeben, in welchem das Rohr 4 mit dem
Abstimmbolzen 6 den koaxialen Innenleiter darstellt. Zusätzliche Abstimmelemente, beispielsweise in Form
von mehr oder weniger tief in das Gehäuse 7 einschraubbaren Bolzen 8, ermöglichen eine Feineinstellung
der Eigenfrequenzen der einzelnen Resonanzsysteme zum Zwecke der Einhaltung des elektrischen
Gleichlaufes über einen größeren Frequenzbereich. Die Verschiebung der Abstimmbolzen 6 geschieht
durch Zahnräder 9, welche über breite Zahnräder 10 miteinander verbunden sind. Eines dieser Zahnräder
wird über die Welleil betätigt, und damit erfolgt die gleichzeitige und gleichsinnige Verstellung aller
Abstimmbolzen 6. Die Wellenwiderstände S1 und s%
der λ/4 Stücke sind gegenüber dem Wellenwiderstand Z0 an den Filterenden unter Berücksichtigung der
Transformationsbedingung Z1 2 = Z0 · z? so abgestuft,
daß das Filter im Durchlaßbereich eine nicht mehr störende Welligkeit aufweist.
Die Fig. 5 zeigt als zweites Ausführungsbeispiel ein Filter, bei welchem als Resonanzsysteme vier
Serienresonanzkreise als Längszweige zwischen die einzelnen Abschnitte einer Koaxialleitung eingefügt
sind. Wiederum stellt 1 den Außenleiter und 2 den Innenleiter der Koaxialleitung dar. Jeder der Resonatoren
13 stellt eine gefaltete, geschlossene Hohlrohrleitung von λ/2 Länge dar, welche an der Stelle
14 mit der koaxialen Übertragungsleitung verbunden ist. Für die Betriebsfrequenz wirkt die Stelle 14 also
als Kurzschluß. Die Stellen 14 folgen längs der koaxialen Übertragungsleitung im Abstand von λ(/4
aufeinander. Jedes der Resonanzsysteme 13 enthält einen Abstimmbolzen 15. Diese Abstimmbolzen sind
beispielsweise über ein Zahnradgetriebe, wie es schon in Fig. 4 gezeigt wurde, miteinander verbunden, so
daß die Betätigung eines einzigen Griffes die gleichsinnige und gleichzeitige Veränderung der Resonanzfrequenzen
der Einzelsysteme bewirkt. Die Wellenwiderstände der λ/4 Stücke sind bei dieser Filterbauart
mit Serienresonanzsystem in entgegengesetzter Weise abgestuft als im Ausführungsbeispiel nach
Fig. 4; die Stücke mit größtem Wellenwiderstand befinden sich hier an den Filterenden.
35
Claims (14)
1. Durchstimtnbares Mikrowellen-Bandpaßfilter mit mindestens drei jeweils auf dieselbe Frequenz
(Bandmittenfrequenz) abgestimmten Resonanzsystemen, die durch Übertragungsleitungsstücke
miteinander verbunden sind, deren Längen gleich einem Viertel der der Mittenfrequenz des Durchstimmbereiches
entsprechenden Wellenlänge sind, dadurch gelqennfcefchnet, daß die bei der jeweiligen
Abstimmfrequenz bestehenden Kreisgüten der einzelnen Resonanzsysteme dadurch auf die unter
Berücksichtigung der für das Filter zugelassenen Welligkeit der Dämpfungskurve im Durchlaßband
notwendigen Werte gebracht werden, daß die Wellenwiderstände der Übertragungsleitungsstücke
von der Filtermitte aus nach den beiden Filterenden hin symmetrisch gestuft sind.
2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es eine mechanische Einrichtung zur
gleichzeitigen Abstimmung aller Resonanzsysteme auf die jeweilige Bandmittenfrequenz aufweist.
3. Filter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Resonanzsysteme Parallelresonanzkreise
verwendet sind und daß diese als Ouerzweige in die Übertragungsleitung eingefügt
sind.
4. Filter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Resonanzsysteme Serienresonanzkreise
verwendet sind und daß diese als Längszweige zwischen die einzelnen Übertragungsleitungsstücke
eingefügt sind.
5. Filter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenwiderstände der Übertragungsleitungsstücke
von der Filtermitte aus nach den Filterenden hin abnehmen.
6. Filter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenwiderstände der Übertragungsleitungsstücke
von der Filtermitte aus nach den Filterenden hin zunehmen.
7. Abwandlung eines Filters nach Anspruch 5 oder 6, welches zur Einfügung zwischen ungleiche
Abschlußwiderstände geeignet ist, wobei die Impedanztransformation durch an sich bekannte
gleichsinnige Stufung der Wellenwiderstände der Übertragungsleitungsstücke von einem Filterende
zum anderen bewirkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen widerstände der Übertragungsleitungsstücke
im Hinblick sowohl auf die geforderte Impedanztransformation wie auch auf die zugelassene Welligkeit der Dämpfungskurve im
Durchlaßbereich bemessen sind.
8. Filter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß alle
Resonanzsysteme gleich gebaut sind.
9. Filter nach Anspruch 2, 3, 5, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonanzsysteme
aus konzentrierten Schaltelementen gebaut sind.
10. Filter nach Anspruch 3, S, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Resonanzsystem aus der
Parallelschaltung einer als Induktivität wirkenden Querverbindung zwischen den beiden Leitern der
Übertragungsleitung zu einer offenen λ/4 Stichleitung besteht, die annähernd auf ihre Serienresonanzfrequenz
abgestimmt ist und als Kapazität wirkt.
11. Filter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stichleitung koaxial ausgebildet
und rechtwinklig zur ebenfalls koaxialen Übertragungsleitung angeordnet ist und daß die Stichleitung
zum Zwecke der Abstimmung des Resonanzsystems einen in ihrer Längsrichtung verschiebbaren
Abstimmbolzen aufweist, wobei die gleichzeitige und gleichsinnige Verschiebung der
Abstimmbolzen aller Resonanzsysteme durch ein Zahnradgetriebe bewirkt wird.
12. Filter nach Anspruch 4, 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Resonanzsystem aus
einer geschlossenen Hohlrohrleitung von der Länge λ/2 besteht.
13. Filter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlrohrleitungen gefaltet sind.
14. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einhaltung des
elektrischen Gleichlaufes der Abstimmittel der einzelnen Resonanzsysteme innerhalb des Durchlaßbereiches
mindestens eines der Resonanzsysteme zusätzliche, fest einstellbare Abstimmelemente
enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 541 375, 2 572 672;
Hans Heinrich Meinke, »Kurven, Formeln und Daten aus der Dezimeterwellentechnik«, München, 1949, Blatt D VI/13 und Blatt D XI/14;
USA.-Patentschriften Nr. 2 541 375, 2 572 672;
Hans Heinrich Meinke, »Kurven, Formeln und Daten aus der Dezimeterwellentechnik«, München, 1949, Blatt D VI/13 und Blatt D XI/14;
George L. Ragan, »Microwave Transmission Circuits« (Bd. 9 der Massachusetts Institute of Technology
Radiation Laboratory Series), New York, Toronto, London, 1948, S. 677 bis 706.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©1 009 567/266 7.60
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH750418X | 1952-06-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1085620B true DE1085620B (de) | 1960-07-21 |
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