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DE10120487A1 - Steuereinrichtung für Mehrfarbdruckmaschinen - Google Patents

Steuereinrichtung für Mehrfarbdruckmaschinen

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Publication number
DE10120487A1
DE10120487A1 DE10120487A DE10120487A DE10120487A1 DE 10120487 A1 DE10120487 A1 DE 10120487A1 DE 10120487 A DE10120487 A DE 10120487A DE 10120487 A DE10120487 A DE 10120487A DE 10120487 A1 DE10120487 A1 DE 10120487A1
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Germany
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display
control device
color
sheet
control
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DE10120487A
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Cordula Schneider
Reinhard Kohn
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BDT Bavaria Digital Technik GmbH
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BDT Bavaria Digital Technik GmbH
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/04Ducts, containers, supply or metering devices with duct-blades or like metering devices
    • B41F31/045Remote control of the duct keys
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F33/00Indicating, counting, warning, control or safety devices
    • B41F33/0009Central control units

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  • Dot-Matrix Printers And Others (AREA)
  • Color Electrophotography (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für Mehrfarbdruckmaschinen, bestehend aus einer Auflageplatte (1) für den an einem Anschlag der Platte angelegten Druckkontrollbogen mit am bedienungsseitigen Rand (2) angeordneten Farbzonen-Plus/Minus-Korrektur- und Anzeigeelementen und mit weiteren Bedien- und Anzeigeelementen zur Erfassung, Einstellung und Korrektur weiterer Druckparameter. Nach der Erfindung ist nun wesentlich, daß am bedienseiten Rand (2) der Auflageplatte (1) eine mit Positionssensoren oder Markierungen bestückte Führungsschiene angeordnet ist, an der über den ganzen Farbzonenbereich längsverschieblich ein zur druckbogenfreien Seite orientiertes Display (7) angeordnet ist, das, mit einer entsprechenden Software verknüpft, ein abrufbares Menü für die Erfassung der Farbzonen enthält, wobei die Farbzonen im Menü in einer Zeile strichcodeartig oder in Form von Digitalwerten darstellbar sind.

Description

Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für Mehrfarb­ druckmaschinen, bestehend aus einer Auflageplatte für den an einem Anschlag der Platte anlegbaren Druckkontrollbogen mit am bedienungsseitigen Rand angeordneten Farbzonen-Plus/Minus-Kor­ rektur- und Anzeigeelementen und mit weiteren Bedien- und An­ zeigeelementen zur Erfassung, Einstellung und Korrektur weite­ rer Druckparameter.
Steuereinrichtungen der genannten Art für Mehrfarbdruckmaschi­ nen sind hinlänglich bekannt und in Benutzung, so daß es dies­ bezüglich keines druckschriftlichen Nachweises bedarf, der im übrigen auch nicht erbracht werden kann. Mit diesen Steuerein­ richtungen erfolgt die Farbzonensteuerung für den Farbaustrag in den einzelnen Farbgebungsstationen der Druckmaschine durch einzelne Regeleinheiten, die in der einen Teil eines soge­ nannten Leitstandes bildenden, als Auflageplatte ausgebildeten Bogenablage angeordnet sind bzw. in einem unteren, stationären Teil der Auflageplatte, deren restlicher, wesentlich größerer Teil zur Auflage des zu prüfenden Druckkontrollbogens in der Regel pultartig schräg anstellbar ist. Die Anzahl der in Reihe angeordneten Module bzw. Regeleinheiten richtet sich nach dem jeweiligen Druckmaschinentyp bzw. nach der Größe des Druck­ bogens. Je größer der Druckbogen ist, desto mehr Farbzonen müssen eingestellt werden bzw. erfaßbar sein. Der auf die Platte aufgelegte Druckbogen wird dann vom Drucker Zone für Zone (Zonenbreite etwa 2 bis 4 cm) visuell oder mittels be­ sonderer Meßgeräte (Densitometer) an auf dem Druckkontrollbogen mitgedruckten Druckkontrollstreifen überprüft, wobei zur Ein­ stellung bzw. Korrektur der einzelnen Farbzugaben an der Ma­ schine selbst die Farbzonen-Plus/Minus-Korrekturelemente betä­ tigt werden müssen, welche Korrekturen mittels entsprechender Anzeigeelemente verfolgbar bzw. ablesbar sind.
Abgesehen vom rein appartiven Aufwand ist dabei noch zu be­ rücksichtigen, daß der Drucker bzw. die Bedienungsperson auch noch die anderen Bedien- und Anzeigelemente für weitere für einen optmalen Druck erforderlichen Parameter, bspw. die Farb­ feuchte u. dgl., beachten muß, die bislang von den Elementen zur Farbzonenkontrolle und -einstellung entfernt und seitlich auf dem Leitstand angeordnet sind, wobei aber beide Steuerbereiche mit entsprechenden Aufwand untereinander entsprechend verkabelt sein müssen.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, insbesondere den bisherigen Aufwand am Leitstand für die Farb­ zonensteuerung und auch den Verschaltungsaufwand zu reduzieren und damit auch gleichzeitig die Handhabung bzw. Bedienung des ganzen Leitstandes günstiger zu gestalten.
Diese Aufgabe ist mit einer Steuereinrichtung der eingangs ge­ nannten Art nach der Erfindung dadurch gelöst, daß am be­ dienseiten Rand der Auflageplatte eine mit Positionssensoren oder Markierungen bestückte Führungsschiene angeordnet ist, an der über den ganzen Farbzonenbereich längsverschieblich ein zur druckbogenfreien Seite orientiertes Display angeordnet ist, das, mit einer entsprechenden Software verknüpft, ein abruf­ bares Menue für die Erfassung der Farbzonen enthält, wobei die Farbzonen im Menue in einer Zeile strichcodeartig oder als Digitalwerte darstellbar sind.
Die Maßgabe "Positionssensoren oder Markierungen" nimmt Rück­ sicht darauf, daß statt mehrerer Sensoren an der Führungs­ schiene und einer Markierung am Display umgekehrt ein Sensor am Display und mehrere Markierungen an der Führungsschiene vorgesehen werden können.
Durch die erfindungsgemäße Lösung entfällt der ganze bisherige Aufwand der Anordnung einer entsprechenden Anzahl von Hardware darstellenden Regelmodulen über die ganze Länge maximal auf­ legbarer Druckbogengrößen, d. h., dieser reduziert sich auf das mit einer entsprechenden Software versorgte einzige Display, das in seiner jeweiligen Position an der Führungsschiene zum Druckbogen zum einen visuell eindeutig definiert ist, und zum anderen aber auch durch die Sensoren an der Führungsschiene der Software mitgeteilt wird, welcher Druckbogenbereich gerade der aktuellen Kontrolle unterzogen wird. Da nun einmal der ganze, sich über die Druckbogenlänge erstreckende Farbzonen­ steuerbereich erfindungsgemäß auf ein einziges, verschiebliches Display reduziert ist, besteht diesbezüglich eine bevorzugte Ausführungsform insbesondere darin, in diesem Display auch die weiteren Bedien- und Anzeigeelemente für die weiteren Parameter in Form weiterer abrufbarer Menues bei entsprechender Soft­ waregestaltung mit unterzubringen, d. h., die bisherige Sepa­ ratanordnung von weiteren Bedien- und Anzeigeelementen für diese weiteren Parameter entfällt.
Im Grunde handelt es sich bei der erfindungsgemäßen Lösung also um einen längs der sensor- oder markierungsbestückten Füh­ rungsschiene verschieblichen, mit einer entsprechenden Software betriebenen Computer, mit dem sämtliche Kontroll- und Ein­ stellfunktionen in Abhängigkeit vom zu untersuchenden Druck­ kontrollbogen von einer Stelle aus manipulierbar sind.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen bestehen gemäß der Un­ teransprüche in Folgendem:
Die in einer Zeile des Display darstellbaren Farbzonen sind in Form zueinander beabstandeter Felder darstellbar, die in ihrer Breite der Farbzonenbreite des Druckbogens entsprechen, d. h., diese Felder haben gemäß der am Druckkontrollbogen norma­ lerweise in einer Breite von 2 bis 4 cm kontrollierten Streifen eine entsprechende Breite. Einerseits ist durch diese Feld­ einteilung, die aber nichts mit der grundsätzlichen Display­ positionierung an der Führungsschiene zu tun hat, übersichtlich dargestellt, welcher Streifenbereich gerade der Kontrollle un­ terliegt, d. h., auf dem Bildschirm des Displays erscheint automatisch im betreffenden Feld der richtige Untersuchungs­ standort des Displays innerhalb des betreffenden Positio­ nierungsbereiches, wobei diese Positionierungsbereiche durch die Sensoren bzw. Markierungen in der Führungsschiene definiert sind, die der Software mitteilen, in welchem größeren Strei­ fenabschnitt des Druckbogens die Kontrolle bzw. Einstellungen überhaupt stattfinden.
Da es sich beim Ganzen im Grunde um einen längs der Führungs­ schiene verschieblichen Computer bzw. Bildschirm handelt, der dadurch seinen Bezug zum zu kontrollirenden Druckkontrollbogen erhält, könnte zwar die Bedienung der Menues auch per Maus erfolgen, vorteilhafter ist es jedoch, das Display in Form eines sogenannten "Touch-Screens" auszubilden, was entspre­ chende Befehlseingaben durch und für den Benutzer wesentlich vereinfacht.
Ferner kann dem Display eine bei PC's übliche, sogenannte Ascii-Tastatur mechanisch zugeordnet werden, um praktisch von der gleichen zentralen Stelle aus, sonstige, insbesondere mit den weiteren Parametern notwendige Eingaben vornehmen zu können. Unter "mechanisch zugeordnet" ist dabei zu verstehen, daß sich eine solche Tastatur bspw. in einer aufklappbaren oder aufsteckbaren Abdeckung des Displays befindet.
Möglich ist aber auch, daß das Display eine Ascii-Tastatur in Form einer Touch-Tastatur enthält.
Eine ferner vorgesehe Weiterbildung besteht darin, daß die in der Bildschirmzeile dargestellten Farbzonen als ebenfalls Touch-Screenbereiche ausgebildet sind, d. h., der Benutzer kann, wenn das Display eine Position am Anfang eines Farbzonen­ bereiches stehend anzeigt, was im ersten linken Feld der Zeile verdeutlicht wird, durch Antippen des bspw. achten bzw. letzten Feldes sofort an das Ende des Farbzonenbereiches springen. In diesem Zusammenhang sei nochmals darauf hingewiesen, daß die Farbzonenbereiche jeweils durch eine entsprechende Anzahl der in Zeile auf dem Bildschirm darstellbaren Felder repräsentiert werden, während die Sensoren bzw. Markierungen in der Füh­ rungsschiene die zugehörige Software informieren, in welchem Bereich der Verschiebungsstrecke und damit des Druckkontroll­ bogens sich das Display überhaupt befindet, welche Information insofern wichtig ist, um die entsprechende Einstellrelation der Farbgebung in den einzelnen Farbgebungsstationen der Druck­ maschine herzustellen.
Die erfindungsgemäße Steuereinrichtung wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 perspektivisch ein Ausführungsbeispiel eines erfin­ dungsgemäß ausgestalteten Leitstandes;
Fig. 2 perspektivisch und vergrößert die erfindungsgemäße Steuereinrichtung in Zuordnung zur Auflageplatte;
Fig. 3-5 Ausführungsformen des verschieblichen Displays;
Fig. 6 nur der Vollständigkeit halber und schematisch die Zuordnung des erfindungsgemäß ausgebildeten Leit­ standes zu einer in Seitenansicht dargestellten Druckmaschine und
Fig. 7 perspektivisch und nur zum Vergleich die bisher übliche Ausführungsform eines Leitstandes.
Die Steuereinrichtung für Mehrfarbdruckmaschinen MDM besteht wie bisher und unter Verweis auf die Vergleichsfig. 7 aus einer Auflageplatte 1 für den an einem Anschlag der Platte 1 an­ gelegten Druckkontrollbogen DB mit am bedienungsseitigen Rand 2 angeordneten Farbzonen-Plus/Minus-Korrektur- und Anzeigeele­ menten 3 und mit weiteren Bedien- und Anzeigeelementen 4 zur Erfassung, Einstellung und Korrektur weiterer Druckparameter. Diese Elemente sind zum Leitstand LS zusammengefaßt, der mit der Druckmaschine MDM entsprechend verkabelt ist, deren Farb­ gebungsstationen in Fig. 6 mit FS bezeichnet sind. Die Bedien- und Anzeigeelemente 4 bestehen dabei, wie ebenfalls aus Fig. 7 ersichtlich, aus einer Tastatur T und einem Monitor M bzw. Display. Die Handhabung einer solchen Steuereinrichtung und damit die Manipulation der Druckmaschine MDM sind hinlänglich bekannt und bedürfen keiner näheren Erläuterung, zumal sich daran im Prinzip nichts ändert.
Für eine solche Steuereinrichtung ist nun nach der vorliegenden Erfindung wesentlich, daß am bedienseiten Rand 2 der Aufla­ geplatte 1 eine mit Positionssensoren 5 bestückte Führungs­ schiene 6 angeordnet ist, an der über den ganzen Farbzo­ nenbereich FZB längsverschieblich ein zur druckbogenfreien Seite orientiertes Display 7 angeordnet ist, das, mit einer entsprechenden Software verknüpft, ein abrufbares Menue für die Erfassung der jeweils der Kontrolle unterliegenden Zonen­ streifen 8' am Druckbogen enthält, wobei die Farbzonenbereiche 8 im Menue in einer Zeile 9 strichcodeartig, wie in Fig. 3, 4 dargestellt, oder in Form von Digitalwerten darstellbar sind.
Bevorzugt sind dabei, wie einleitend vorerwähnt, im Display 7 die weiteren, aus der Vergleichsfig. 7 ersichtlichen Bedien- und Anzeigelemente 4 für die weiteren Parameter in Form weiterer abrufbarer Menues mit enthalten.
Der ganze bisherige Hardware-Aufwand für die Elemente 3, 4 gemäß Vergleichsfig. 7 und deren Verkabelung untereinander kommt also in Wegfall und ist durch eine entsprechende Software für das längs der Führungsschiene 6 verschiebliche Display 7 ersetzt. Damit die Software weiß, welcher Farbzonenbereich 8 aktuell behandelt wird, ist die Führungsschiene 6, wie aus dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ersichtlich, mit Positions­ sensoren 5 geeigneter Art ausgestattet.
Aus den einleitend genannten Gründen sind die Farbzonenbereiche 8 des Menues in der Zeile 9 des Displays 7 in Form zueinander beabstandeter Felder 10 darstellbar, die in ihrer Breite B der Breite der zu untersuchenden Zonenstreifen 8' des Druckbogens DB entsprechen, die, da nicht gegenständlich im Druckkon­ trollbogen vorhanden, in der Vergleichsfig. 7 nur gestrichelt angedeutet sind. Bei Verschiebung des Displays 7 in der einen oder anderen Richtung erscheint der erfaßte Bereich entweder allein im betreffenden Feld oder beim Übergang von einer Zone in die benachbarte in den betroffenen beiden Feldern 10.
In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß sich der Abstand C zwischen den Farbzonendarstellungen im Display 7, repräsentiert durch die Sichtbalken 21, Digitalwerte 21' und/oder Tasten 22 und auch die Felder 10, bedarfsentsprechend via Software darstellen läßt. Mit Verschieben des Displays 7 wandern dann die einzelnen Farbzonen bzw. Sichtbalken mit dem Abstand C je nach Lage des Displays 7 im dargestellten Bild. Durch diese vorteilhafte Variabilität der Abstände C kann problemlos bspw. im Zeitungsdruck unbedruckt bleibenden Mit­ telstreifen und auch mehr oder weniger großen Spaltenabständen Rechnung getragen werden.
Um die Menues nicht mit einer Maus bedienen zu müssen, was grundsätzlich auch möglich wäre, ist das bspw. in einem flach schalenartigen Panel 11 eingesetzte Display 7 vorzugsweise in Form eines sogenannten Touch-Screens ausgebildet, d. h., der Benutzer manipuliert das betreffende Menue direkt mit einem Finger (siehe Fig. 3, 4) oder mit einem dafür geeigneten Hilfs­ element. In den Fig. 3, 4 sind zwei Ausführungsformen eines Bildschirmdisplays dargestellt, wobei mit 20 die Menueauswahl bezeichnet ist. Durch Wahl des Feldes FZ erscheint auf dem Bildschirm, wie in beiden Fig. 3, 4 verdeutlicht, das Menue für die Farbzonenmanipulation. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 erfolgt die gewünschte Farbgebungskorrektur für die in den Farbgebungsstationen FS zu druckende Farbe an der zugehörigen Druckmaschine MDM unmittelbar an den vertikalen Sichtbalken 21, während bei der Ausführungsform nach Fig. 4 diese Sichtbalken 21 lediglich Darstellungsfunktion haben, deren Veränderung bzw. Korrektur durch Plus/Minus-Berührungsfelder 22 bewirkt wer­ den kann.
Auch die in Zeile 9 dargestellten Farbzonenbereiche 8 bzw. die Felder 10 können als "Touch-Tasten" ausgebildet sein, womit dem Benutzer die Möglichkeit gegeben ist, ohne Verschiebung des Displays von einem Feld 10 ins andere zu wechseln, d. h., im Extremfall vom äußeren linken Feld direkt ins äußere rechte Feld.
Vorgesehen werden kann ferner, daß dem Display 7 eine Ascii- Tastatur mechanisch zugeordnet ist, die bspw. in einem Display- Deckel 12, wie schematisch in Fig. 5 dargestellt, untergebracht und dem Display zugeordnet ist. Möglich ist aber auch, eine solche Ascii-Tastatur in Form einer Touch-Tastatur einzublen­ den.
Nicht besonders dargestellt, da ohne weiteres vorstellbar, ist eine Weiterbildung dahingehend, daß am Display 7 bzw. an dessen Panel 11 druckkontrollbogenseitig ein sich über die Druckbogen- bzw. Auflagenflächenhöhe H erstreckender Halter angeordnet ist, und zwar für die verschiebliche Aufnahme bspw. eines Densi­ tometers oder eines anderen, für die Bestimmung der Druck­ qualität geeigneten Meßgerätes, mit dem durch die verschieb­ liche Aufnahme und die Verschiebbarkeit des Displays alle Be­ reiche des Druckkontrollbogens DB erfaßt werden können.

Claims (10)

1. Steuereinrichtung für Mehrfarbdruckmaschinen, bestehend aus einer Auflageplatte (1) für den an einem Anschlag der Platte angelegten Druckkontrollbogen mit am bedienungsseitigen Rand (2) angeordneten Farbzonen-Plus/Minus-Korrektur- und Anzeige­ elementen (3) und mit weiteren Bedien- und Anzeigeelementen (4) zur Erfassung, Einstellung und Korrektur weiterer Druckparame­ ter, dadurch gekennzeichnet, daß am bedienseiten Rand (2) der Auflageplatte (1) eine mit Positionssensoren (5) oder Markierungen bestückte Führungs­ schiene (6) angeordnet ist, an der über den ganzen Farbzonen­ bereich längsverschieblich ein zur druckbogenfreien Seite orientiertes Display (7) angeordnet ist, das, mit einer ent­ sprechenden Software verknüpft, ein abrufbares Menue für die Erfassung der Farbzonen (8) enthält, wobei die Farbzonen (8) im Menue in einer Zeile (9) strichcodeartig oder in Form von Digitalwerten darstellbar sind.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Display (7) auch die weiteren Bedien- und Anzeigelemente (4) für die weiteren Parameter in Form weiterer abrufbarer Menues mit enthalten sind.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbzonen (8) in der Zeile (9) des Displays (7) in Form beabstandeter Felder (10) darstellbar sind, die in ihrer Breite (B) der Kontrollstreifenbreite des Druckbogens entsprechen.
4. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Display (7) in Form eines sogenannten Touch-Screens ausgebildet ist.
5. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Display (7) in einem an der Führungsschiene (5) ver­ schieblich angeordneten Panel (11) angeordnet ist.
6. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Display (7) eine Ascii-Tastatur mechanisch zugeordnet ist.
7. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Display (7) eine Ascii-Tastatur in Form einer Touch- Tastatur enthält.
8. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in Zeile (9) dargestellten Felder (10) als Touch- Screen-Tasten ausgebildet sind.
9. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Elemente zur Farbzonendarstellung- und Einstel­ lung im Display (7) bezüglich ihres Abstände (C) via Software bedarfsangepaßt variabel darstellbar sind.
10. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Display (7) oder an dessen Panel (11) druckkontroll­ bogenseitig ein Halter für die Aufnahme von die Druckqualität bestimmenden Meßgeräten, wie Densitometer, Spektrometer, Sen­ soren od. dgl., angeordnet ist.
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