DE10117342C1 - Kernspintomographievorrichtung und Verfahren zur Ortscodierung mit einem nichtlinearen Gradientenfeld - Google Patents
Kernspintomographievorrichtung und Verfahren zur Ortscodierung mit einem nichtlinearen GradientenfeldInfo
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Abstract
Eine Kernspintomographievorrichtung mit Gradientenspulen (3, 3a), überlagert zumindest ein Gradientenfeld quer zu einer Codierrichtung einem Grundmagnetfeld, wobei ein Gesamtmagnetfeld in Codierrichtung eine Magnetfeldstärke mit einer sich quadratisch über den Weg ändernden Komponente aufweist. Eine Lagervorrichtung (5) verschiebt ein zu messendes Objekt um einen Weg DELTAw in Codierrichtung und ein Steuerungscomputer (11) bestimmt aus den sich ergebenden quadratisch abhängigen Phasen- oder Resonanzfrequenzdifferenzen bei der Verschiebung einen absoluten Ort w eines Kernsprinresonanzsignals in Codierrichtung.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf eine
Kernspintomographievorrichtung und ein Verfahren, bei denen
ein nichtlineares Gradientenfeld quer zu einer Codierrichtung
einem Grundmagnetfeld überlagert wird und eine Ortscodierung
stattfindet, indem ein zu messendes Objekt in dieser Codier
richtung bewegt wird. Insbesondere bezieht sich die vor
liegende Erfindung auf eine Kernspintomographievorrichtung
und ein Verfahren, bei denen es möglich ist, aus einer rela
tiven Bewegung eines Objektes um eine bestimmte Wegstrecke in
einer Codierrichtung eine absolute Ortsinformation zu gewin
nen.
Die Kernspintomographie ist ein Verfahren der medizinischen
Diagnostik, das ermöglicht, Strukturen des menschlichen Kör
pers weitgehend und im Detail darzustellen. Dabei werden
durch ein starkes von außen angelegtes Magnetfeld in einem zu
untersuchenden Bereich eines Objektes ein gewisser Teil der
Magnetspins der Kerne ausgerichtet. Statistisch verteilt
richten sich die Kernspins in bestimmten Energieniveaus aus.
Wird durch einen Hochfrequenzimpuls Energie mit einer Reso
nanzfrequenz zugeführt, die stoffspezifisch ist, nehmen die
Kernspins andere Energieniveaus ein. Nach Abschaltung des
Hochfrequenzimpulses kann das Zurückfallen auf die ursprüng
lichen Energieniveaus in dem äußeren Magnetfeld gemessen wer
den durch Empfang der auf der Resonanzfrequenz abgestrahlten
Energie.
Für die Magnetresonanztomographie ist es dabei entscheidend,
dieses Signal der Kernspins auf der Resonanzfrequenz einer
Ortsinformation zuordnen zu können. Hierzu wird grundsätzlich
eine Phasencodierung oder eine Frequenzcodierung angewandt.
Von beiden Verfahren sind eine Vielzahl von detaillierten,
auch kombinierten Anwendungen bekannt, um unter bestimmten
Bedingungen eine möglichst genaue Ortscodierung entweder auf
ein bestimmtes Volumenelement oder ein stabförmiges Volumen
oder eine Fläche zu erreichen.
Die Frequenzcodierung weist dabei den Grundgedanken auf, daß
dem Grundmagnetfeld, durch das die Kernspins ausgerichtet
werden, ein Gradientenfeld überlagert wird, das in einer Co
dierrichtung linear abfällt oder ansteigt. Da die Resonanz
frequenz der Kernspins, genauer der Energieniveaus der Kerns
pins, eine Abhängigkeit von der Stärke des Magnetfelds auf
weist, kann dadurch eine Auswahl einer Schicht erfolgen. Die
se Schicht ist zu der Richtung, in der das Magnetfeld linear
abfällt oder ansteigt, senkrecht. Die Resonanzfrequenz eines
bestimmten Stoffes hängt linear über die Konstante γ, der gy
romagnetischen Konstante, vom Magnetfeld am Ort des Kerns ab.
Bei der Magnetresonanztomographie wird meistens eine Untersu
chung auf Basis der Wasserstoff-Kernspins vorgenommen, um ü
ber deren Verteilung ein Bild der Gewebeverteilung eines un
tersuchten Körperabschnitts zu erhalten. Wird nun das Gra
dientenfeld dem Grundmagnetfeld überlagert, so können nur un
ter einer bestimmten Frequenz Signale derjenigen Kernspins
empfangen werden, die über diese sogenannten gyromagnetische
Konstante die Resonanzfrequenz aufweisen, die dem Magnetfeld
in dieser Schicht entspricht.
Ein solches Gradientenfeld wird dabei z. B. durch zwei Spulen
erzeugt, die jeweils ein Magnetfeld erzeugen, wobei die bei
den Magnetfelder gegeneinander gerichtet sind. In einem Volu
menelement zwischen den beiden Spulen entsteht ein Magnet
feld, das in erster Näherung im wesentlichen linear über den
Weg ansteigt oder abfällt. Es ist jedoch erwünscht, ein mög
lichst großes Meßvolumen in einer Kernspintomographie
vorrichtung erreichen zu können. Dadurch kann ein möglichst
großer Bereich eines zu messenden Objektes auf einmal erfaßt
werden. Wenn ein solches, sehr großes Beobachtungsfeld (Field
Of View, FOV) angestrebt wird, treten jedoch ernsthafte Bild
störungen oder Artefakte auf, da das Magnetfeld nicht mehr
ausreichend genau linear abfällt oder ansteigt. Es treten
quadratische Feldinhomogenitäten auf, die auch als Begleit
feld oder Maxwellterme bekannt sind. Die Größenordnung dieser
quadratischen Inhomogenitäten kann bei einem Gradientenfeld
quer zum Grundmagnetfeld für die Richtung des Grundmagnetfel
des als Codierrichtung abgeschätzt werden als proportional
zum Quadrat der Magnetfeldstärke des überlagerten Gradienten
feldes geteilt durch das doppelte Grundmagnetfeld mal den Ort
im Quadrat. Die Größe dieser inhomogenen Feldkomponenten ist
um so weniger zu vernachlässigen, als stärkere Gradientenfel
der, beispielsweise größer als 10 mT/m verwendet werden und
andererseits Systeme mit einem niedrigeren Grundmagnetfeld,
beispielsweise kleiner als 0,5 Tesla, Verwendung finden. Die
Korrektur oder Vermeidung von Artefakten und sonstigen Bild
fehlern, die auf diesen Effekten beruhen wird daher zunehmend
wichtiger. Zu diesem Problemkreis sei verwiesen auf den Arti
kel von Zhou, Tan und Bernstein "Artifacts induced by conco
mitant magnetic field and in fast spin-echo imaging" in
Magnetic Resonance Medicine (MRM) 40.582-591 (1998).
Das zweite zuvor erwähnte grundlegende Ortscodierverfahren,
die Phasencodierung, beruht auf dem Effekt, daß wenn ein an
geregter Zustand eines Kernspins einem bestimmten Magnetfeld
ausgesetzt ist und mit der entsprechenden Resonanzfrequenz
schwingt, die Phasen von zunächst in gleicher Phase befindli
chen Anregungszuständen der Kernspins auseinanderlaufen, wenn
sie in demselben Zeitraum unterschiedlichen Magnetfeldern
ausgesetzt sind und somit temporär unterschiedliche Resonanz
frequenzen aufweisen. Typische Phasencodierverfahren beruhen
folglich darauf, daß ein Bereich des Beobachtungsfeldes eben
falls einem Gradientenmagnetfeld ausgesetzt wird und folglich
ortsabhängig die Phasen auseinanderlaufen. Typischerweise
wird bei üblichen Phasencodiersequenzen dieses Verfahren
mehrfach mit unterschiedlich starken Gradientenmagnetfeldern
durchgeführt. Um nun die Meßzeit gering zu halten, ist es
sinnvoll, diese Zeit kurz zu halten, während der das Gradien
tenmagnetfeld aufgeschaltet ist, da ja eine mehrfache Wieder
holung nötig ist. Dadurch wirken sich jedoch die bereits zu
vor dargelegten Inhomogenitäten des Feldes besonders stark
aus und sind insbesondere bei einer Phasencodierung nicht
mehr zu vernachlässigen.
Durch Kombination der zuvor beschriebenen grundlegenden Orts
codierungsverfahren, entweder hintereinander oder in ver
schiedenen Raumrichtungen sowie zuvor bereits erfolgter se
lektiver Anregung nur bestimmter Kernspins in einem bestimm
ten Volumenelement, beispielsweise einer Fläche, sind ver
schiedenste Codierverfahren bekannt. Für alle diese Verfahren
wirkt sich jedoch bei einem größeren Beobachtungsfeld negativ
aus, daß quadratische Feldterme der Magnetfeldstärke auftre
ten und gerade bei modernen Kernspinresonanzvorrichtungen,
die mit geringen Grundmagnetfeldern und starken Gradienten
magnetfeldern arbeiten, sich wie dargelegt stark auswirken.
Aus der DE 196 16 388 A1 ist eine Pulssequenz zur Auswahl
mehrerer Schichten in einem Kernspintomographiegerät bekannt.
Ein Hochfrequenzpuls wird unter der, Wirkung eines Schichtse
lektionsgradienten in ein Untersuchungsgebiet eingestrahlt.
Dabei weist der Schichtselektionsgradient eine nicht lineare
Ortsabhängigkeit in einer ersten Richtung auf, sodass der
Hochfrequenzpuls in mindestens zwei räumlich beabstandeten
Bereichen der Resonanzbedingung für die Kernresonanz der be
trachteten Kerne entspricht.
Insbesondere ist aus der Druckschrift bekannt, einen Schicht
selektionsgradienten anzuwenden, der eine quadratische Orts
abhängigkeit als Nichtlinearität aufweist. Mit der beschrie
benen Pulssequenz werden in mindestens zwei räumlich beab
standeten Regionen bzw. Schichten, die Resonanzbedingungen
für die angeregten Kerne zugleich erfüllt. Die beiden in Re
sonanz befindlichen Schichten befinden sich dabei in einer
Richtung des Gradientenmagnetfelds beiderseits eines relati
ven Minimums bzw. Maximums des nicht linearen Gradienten
felds.
Aus der DE 195 08 715 A1 ist ein Verfahren zur Positionierung
eines Patienten in einem medizinischen Diagnosegerät bekannt.
Der Patient liegt auf einer verfahrbaren Patientenliege, so
dass ein zu untersuchender Körperbereich des Patienten in den
Untersuchungsbereich des Diagnosegerätes verbracht werden
kann. Außerhalb des Untersuchungsraums erfasst eine Bildver
arbeitungsvorrichtung eine an dem Patienten fixierte Markie
rung. Die Bildverarbeitungseinheit erkennt und bestimmt die
räumliche Lage der Markierung und ermittelt aus der räumli
chen Lage und der Untersuchungsposition eine relative Ver
fahrstrecke der Patientenliege. Eine Patientenliegensteuerung
bewegt die Patientenliege entlang der Verfahrstrecke.
Aus der DE 198 24 203 A1 ist ein Kernspinresonanzgerät be
kannt, das einen Magneten mit wenigstens einer Patientenauf
nahme und wenigstens eine Lagerungsliege sowie eine vorgege
bene Anzahl von Sende- und/oder Empfangsspulen umfasst. In
zumindest zwei vorgebbaren Aufnahmepositionen erfolgt jeweils
eine Aufnahme unter Nutzung von vorher ermittelten Justagepa
rametern. Die benötigten Justageparameter sind in einem vor
herigen Justagevorgang ermittelbar und die Aufnahme ist in
einem nachfolgenden Aufnahmevorgang durchführbar. Insbesonde
re ist aus der Druckschrift ein Kernspinresonanzgerät be
kannt, bei dem eine Änderung der Aufnahmeparameter und somit
auch der Justageparameter durch eine räumliche Positionsver
änderung der Lagerungsliege innerhalb der Patientenaufnahme
des Kernspinresonanzgeräts erfolgt.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kern
spintomographievorrichtung und ein Verfahren zur Verfügung zu
stellen, mit denen es möglich ist, bei einem großen Beobach
tungsfeld und daraus resultierenden inhomogenen Feldtermen
zweiter Ordnung eine einfache und rasch durchzuführende Orts
codierung zu bewirken.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch eine Kernspin
tomographievorrichtung nach Anspruch 1 und ein Verfahren zur
Ortscodierung in einer Kernspintomographievorrichtung nach
dem unabhängigen Anspruch 6 gelöst. Vorteilhafte Ausgestal
tungen der Kernspintomographievorrichtung werden in den An
sprüchen 2 bis 5 angegeben. Das zuvor genannte Verfahren nach
dem unabhängigen Anspruch 6 kann nach den Unteransprüchen 7
bis 10 vorteilhaft weitergebildet werden.
Eine Kernspintomographievorrichtung mit Gradientenspulen, die
zumindest ein Gradientenfeld quer zu einer Codierrichtung ei
nem Grundmagnetfeld überlagern, wobei ein Gesamtmagnetfeld in
Codierrichtung eine Magnetfeldstärke mit einer sich quadra
tisch über den Weg ändernden Komponente aufweist, hat erfin
dungsgemäß eine Lagerungsvorrichtung, die ein zu messendes
Objekt um einen Weg Δw in Codierrichtung verschiebt. Ein
Steuerungscomputer bestimmt aus der sich ergebenden quadrati
schen Änderung der Phasen bzw. Resonanzfrequenzdifferenzen
während der Verschiebung des zu messenden Objektes einen ab
soluten Ort L eines der Phase oder der Resonanzfrequenz zuge
ordneten Kerspinresonanzsignals in der Codierrichtung. Eine
Abhängigkeit der Form Faktor.Weg2 ermöglicht eine Bestim
mung des Weges in Bezug auf einen Nullpunkt, wenn eine Mes
sung einmal vor der Verschiebung und einmal nach der Ver
schiebung vorgenommen wird. Eine Phasenveränderung ist linear
von der Zeit abhängig, während der das Magnetfeld auf die ei
nem bestimmten Ort im Magnetfeld zugeordneten Kernspinener
gieniveaus einwirkt. Wenn nun die Phase vor und nach einer
Verschiebung um einen bekannten Weg gemessen wird, so kann
hieraus und aus der Verschiebung um den bekannten Weg sowie
der Phasendifferenz der absolute Ort bestimmt werden. Diesem
kann dann die Signalstärke zugeordnet werden. In entsprechen
der Weise kann bei Messung einer Resonanzfrequenz eines Sig
nals vor der Verschiebung und nach der Verschiebung aus der
Frequenzdifferenz der absolute Ort bestimmt werden.
Vorteilhaft kann somit aus einem physikalischen Effekt der
beim bekannten Stand der Technik als störend auftritt oder
eine genaue Messung verhindert, in relativ einfacher Weise
eine Ortsinformation gewonnen werden. Dabei ist zusätzlich
vorteilhaft, daß ein Mechanismus und eine Vorrichtung zur La
gerung und Bewegung eines zu messenden Objektes, beispiels
weise eines Patienten, bereits nach dem Stand der Tech
nik bei einer Kernspintomographievorrichtung vorhanden ist.
Diese muß folglich nur insoweit angepaßt werden, als sie ge
nügend genaue und kleine Bewegungen mit ausreichender Ge
schwindigkeit durchführen kann, und daß sie solche Bewegungen
auch in jeder Codierrichtung durchführen kann.
Nach Anspruch 2 ist es vorteilhaft, bei einer Kernspin
tomographievorrichtung die Codierrichtung in der Richtung des
Grundmagnetfeldes auszurichten. Dabei weist das Magnetfeld
eine quadratische Komponente zweiter Ordnung auf, die im we
sentlichen Gr 2w2/2B0 entspricht mit Gr als Magnetfeldstärke
des quer orientierten Gradientenmagnetfeldes in erster Ord
nung, w als Ort und B0 als Grundmagnetfeld.
Vorteilhaft kann dadurch eine Kernspintomographievorrichtung
mit den erfindungsgemäßen Merkmalen eine Ortscodierung in
Richtung des Grundmagnetfeldes durchführen und dabei den nach
dem Stand der Technik besonders störenden Effekt der Maxwell
terme ausnützen, der bei einem quer zum Grundmagnetfeld ange
legten Gradientenmagnetfeld wegen der großen Längserstreckung
in Richtung des Grundmagnetfeldes besonders störend auftritt.
Nach Anspruch 3 weist eine Kernspintomographievorrichtung mit
in Querrichtung zu dem Grundmagnetfeld orientiertem Gradien
tenmagnetfeld vorteilhaft eine Lagerungsvorrichtung und einen
Steuerungscomputer auf, die das zu messende Objekt mehrfach
in der Codierrichtung, die der Richtung des Grundmagnetfeldes
entspricht, verschieben und dadurch in Nz Schritten eine Pha
sencodierung mit entsprechender Anzahl unterschiedlicher Gra
dientenfelder ersetzen. Dabei wird nach dem jeweiligen Ver
schieben eine Echozeit TE abgewartet und aus den Phasendiffe
renzen der Ort 1 eines Signals bestimmt, entsprechend der Be
dingung: Nz/γw = Gr 2wTE/B0 mit γ als gyromagnetischer Kon
stante, die eine Stoffkonstante des zu detektierenden Stoffes
ist, und TE als Echozeit.
Nach den Ansprüchen 4 und 5 weist eine Kernspintomographie
vorrichtung in vorteilhafter Ausführung einen Steuerungs
computer auf, der bei Meßzyklen mit sich ändernden Gradienten
der Magnetfeldstärke in erster Ordnung wie beispielsweise E
cho-, Planar- oder Spiral-Imaging, die wegen der Änderung der
quadratischen Magnetfeldstärke sich ergebende Verschiebung
der Orte w der Codierschritte korrigiert. Der Steuerungscom
puter interpoliert oder ermittelt durch zusätzliche Messungen
die Messwerte, die den unverschobenen Orten w der Codier
schritte entsprechen.
Die mathematischen Auswerteverfahren der Kernspinresonanz
tomographie beruhen zumeist darauf, dass in einem Raster in
örtlich äquidistanten Punkten ein Signalwert zur Verfügung
steht. Bei den genannten Verfahren ändert sich jedoch beim
Voranschreiten, beispielsweise auf einer Trajektorie oder ei
ner Raumlinie, die Magnetfeldstärke in der ersten Ordnung des
Gradientenfeldes. Dies führt jedoch auch zu einer Änderung
der quadratischen Inhomogenität, da diese durch eine Abschät
zung, die die Gradientenfeldstärke in erster Ordnung enthält,
beschrieben werden können. Die Messung erfolgt somit an einem
räumlich abweichenden Ort w'. Es ist daher günstig, den feh
lenden Punkt entweder zu interpolieren oder durch eine weite
re Messung zu bestimmen.
Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Ortscodierung wird
in einer Kernspintomographievorrichtung ein Gradientenfeld
quer zu einer Codierrichtung einem Grundmagnetfeld überlagert
und das Gesamtmagnetfeld in Codierrichtung weist eine Magnet
feldstärke mit einer sich quadratisch über den Weg ändernden
Komponente auf. In einem ersten Schritt werden die Phasen
und/oder Frequenzen der Kernspins im Messvolumen gemessen.
Sodann wird das zu messende Objekt um eine Wegstrecke in Co
dierrichtung verschoben und die Phasen und/oder Frequenzen
der Kernspins im Messvolumen erneut gemessen. Der absolute
Ort w zu einem gemessenen Signal der Phase und/oder Frequenz
wird aus der Abhängigkeit der Differenz der Phase und/oder
Frequenz zur Komponente des Magnetfelds, die quadratisch von
w abhängt, bestimmt.
Auch das Verfahren nach dem unabhängigen Anspruch 6 weist die
bereits zuvor dargelegten Vorteile der Kernspintomographie
vorrichtung auf.
In einer günstigen Ausführungsform wird die Codierrichtung in
Richtung des Grundmagnetfeldes orientiert. Die quadratische
Komponente zweiter Ordnung in Codierrichtung entspricht im
wesentlichen Gr 2w2/2B0 mit Gr als Magnetfeldstärke des Gra
dientenmagnetfeldes in erster Ordnung, w als Ort und B0 als
der Feldstärke des Grundmagnetfeldes.
Günstig erfolgt eine Phasencodierung bei einer Codierrichtung
in Richtung des Grundmagnetfelds mit den Schritten, dass zu
nächst eine Echozeit TE nach einem Verschieben des zu messen
den Objekts abgewartet wird. Sodann wird der Ort w eines Sig
nals bestimmt aus den Phasendifferenzen unter Beachtung der
Bedingung: Nz/γw = Gr 2wTE/B0 mit γ als gyromagnetischer
Konstante und Nz als Anzahl der bisherigen Schritte. Schließ
lich wird das Verfahren erneut iterativ durchgeführt in einem
Schritt Nz = Nz + 1.
Auch diese Verfahrensschritte weisen die bereits dargelegten
Vorteile der entsprechenden Kernspintomographievorrichtung
auf.
Nach Anspruch 9 und 10 ist es bei einem erfindungsgemäßen
Verfahren zur Ortscodierung vorteilhaft, wenn bei Meßzyklen
mit sich ändernden Magnetfeldern in erster Ordnung, wie E
choplanar-Imaging oder Spiral-Imaging und sich daraus erge
benden nicht äquidistanten Codierschritten, die den äquidis
tanten Codierschritten entsprechenden Messwerte interpoliert
oder durch zusätzliche Messungen ermittelt werden.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die
Figuren näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 schematisch eine Kernspintomograpievorrichtung, und
Fig. 2 schematisch einen Verlauf der Gesamtmagnetfeldstärke
mit Verschiebungen.
Fig. 1 zeigt in einer Darstellung den schematischen Aufbau
einer Kernspintomographievorrichtung entsprechend einer her
kömmlichen Kernspintomographievorrichtung. Ein Grundfeld
magnet 1 erzeugt ein starkes, möglichst homogen ausgebildetes
Magnetfeld zur Polarisation der Kernspins in einem Unter
suchungsbereich, der als Messvolumen M eingezeichnet ist, im
Inneren des Grundfeldmagneten 1. Die für eine Kernspin
resonanzmessung erforderliche hohe Homogenität des Grund
magnetfeldes ist hauptsächlich in diesem kugelförmigen Mess
volumen M definiert. Über eine Lagerungsvorrichtung 5 kann
eine Person in das Innere des Grundfeldmagneten 1 hinein
gefahren werden, so dass der Bereich des menschlichen Kör
pers, der untersucht werden soll, sich im Inneren des Messvo
lumens M befindet. Weiterhin ist die Lagerungsvorrichtung so
ausgeführt, dass in sehr genau definierten kleinen Strecken
das zu messende Objekt, respektive die zu untersuchende Per
son bewegt werden kann.
Zeitlich invariable Inhomogenitäten des Grundmagnetfeldes
werden durch sogenannte Shim-Bleche aus ferromagnetischem Ma
terial korrigiert. Entsprechende zeitlich variable Einflüsse
und Veränderungen des Magnetfeldes werden durch Shim-Spulen 2
beseitigt. Ein zylinderförmiges Gradientenspulensystem 3, 3a
ist in den Grundfeldmagneten 1 eingesetzt und besteht aus
Teilwicklungen. Jede Teilwicklung wird von einem Verstärker 8
mit Strom zur Erzeugung eines linearen Gradientenfeldes in
die jeweilige Richtung des kartesischen Koordinatensystems
versorgt. Insbesondere sind Gradientenspulen 3a vorgesehen,
die Gradientenfelder quer zur Richtung des Grundfeldmagneten
erzeugen und somit in Richtung des Grundfeldmagneten 1 als
Codierrichtung ein Magnetfeld mit einer quadratischen Kompo
nente erzeugen. Insgesamt sind Gradientenspulen 3, 3a für
Gradientenfelder in allen drei Koordinatenrichtungen des kar
tesischen Koordinatensystems vorhanden. Durch diese Gradien
tenfelder ist es möglich, das auszumessende Volumen bei einer
Phasencodier- oder Frequenzcodiersequenz auszuwählen.
Eine Hochfrequenzantenne 4, die die von einem Hochfrequenz
leistungsverstärker 9 über eine Sendeempfangsweiche 6 abgege
benen Hochfrequenzpulse in ein magnetisches Wechselfeld zur
Anregung der Kerne und Ausrichtung der Kernspins des zu un
tersuchenden Objekts umsetzt, ist innerhalb des Gradienten
spulensystems 3, 3a angeordnet. Das von den präzidierenden
Kernspins ausgehende Wechselfeld wird von der Hochfrequenz
antenne 4 in ein Signal umgesetzt, das einem Hochfrequenz
system 10 über die Sendeempfangsweiche 6 sowie einen Verstär
ker 7 zugeführt wird. Der Ablauf der einzelnen Messsequenzen,
wie auch die Ansteuerung der Lagerungsvorrichtung 5, wenn
diese in kleinen Schritten zur Gewinnung einer Phasencodie
rung verschoben werden soll, wird von einem Steuerungscompu
ter 11 gesteuert und aus den gewonnenen Messdaten wird in
diesem Steuerungscomputer 11 ein Bild erzeugt. Der Steue
rungscomputer 11 führt weiter auch die Verwaltung der Bildda
ten durch und die Auswertung der Bilddaten nach verschiedenen
Gesichtspunkten. In dem Steuerungscomputer 11 wird aus der
entweder volumen-, linien- und/oder flächenweisen Zuordnung
der Signale zu einem Ort über mathematische Verfahren ein
Bild gewonnen. Dies sind insbesondere Fourier-Verfahren. Die
se Bilder, die einer dreidimensionalen Darstellung oder einer
Schnittdarstellung entsprechen, werden an einem Terminal 12,
das eine Tastatur sowie einen oder mehrere Bildschirme um
fasst, für den Benutzer dargestellt. Über das Terminal 12
kann ein Benutzer auch die Art und Weise der Untersuchung und
der Kernspinresonanzaufnahmen steuern.
Fig. 2 zeigt in einem schematischen Diagramm den Verlauf der
magnetischen Feldstärke des Gesamtmagnetfeldes über den Weg
sowie Messorte w1 und w2, Verschiebungen Δw und die zugehöri
gen Veränderungen der magnetischen Gesamtfeldstärken ΔBw1 und
ΔBw2. Dabei zeigt die Rechtswertachse den absoluten Ort w an
und die Hochwertachse die magnetische Feldstärke B. In der
beispielhaft gewählten Ausführungsform weist das Gesamtmag
netfeld eine magnetische Feldstärke Bg auf. Das Gesamtmagnet
feld Bg besteht dabei unter Vernachlässigung höherer Terme in
der Codierrichtung, die w entspricht, aus einer Komponente
des Grundmagnetfeldes B0, die nicht maßstäblich als gestri
chelte Linie eingezeichnet ist, und im wesentlichen konstant
ist. Die Differenz zum dargestellten Gesamtgradientenfeld Bg
entspricht dann einer quadratischen inhomogenen Komponente in
der Codierrichtung w.
Im Folgenden seien abstrakt zwei absolute Orte w1 und w2 be
trachtet. Dies kann in der Realität einer Ortscodierung nach
einer Schicht, nach einer Linie oder auch nach einem eng um
grenzten Volumenelement oder Voxel entsprechen, je nachdem ob
mit Hilfe weiterer Ortscodierverfahren oder überkreuz ange
legter weiterer Gradientenfelder eine engere eingrenzendere
Ortsauswahl vorgenommen wird. Wenn nun durch den Steuerungs
computer 11 eine Phasenmessung vorgenommen und sodann über
die Lagerungsvorrichtung 5 in Fig. 1 das zu messende Objekt
um eine Wegstrecke Δw verschoben wird, hier in Fig. 2 nach
rechts in der Ausbreitungsrichtung von w, so kann nun an dem
verschobenen Punkt erneut gemessen werden. Dabei wird das Er
gebnis der Messung in Bezug auf die Phasen durch die sich
verändernde Feldstärke ΔBw1 und ΔBw2 beeinflusst. Aufgrund der
Inhomogenität des Feldes sind diese Differenzen jedoch abhän
gig von dem Ausgangsort w1 bzw. w2. In dem gewählten Ausfüh
rungsbeispiel wäre der w2 zuzuordnende Differenzbetrag des
Magnetfelds ΔBw2 größer als der dem Messpunkt w1 zugeordnete
Magnetfelddifferenzbetrag ΔBw1 und aus dieser Differenz ließe
sich bei einem zugeordneten Signal aus der Veränderung der
Phase der Ort w1 und w2 zuordnen. Die ΔBw2 und ΔBw1 bestehen
aus einem quadratisch von w abhängigen Term.
Bei einem Phasencodierverfahren ist es in vielen Varianten
üblich, eine sogenannte Phasencodiertabelle anzuwenden, indem
eine Reihe aufeinanderfolgender unterschiedlich starker Gra
dientenmagnetfelder aufgeschaltet wird und aus den sich erge
benden Unterschieden mathematisch eine Bildauswertung er
folgt. Bei der hier beschriebenen Ausführungsform der Erfin
dung ist es möglich, diese unterschiedlichen Gradienten
magnetfelder durch aufeinanderfolgende Verschiebungen um den
selben Betrag Δw zu ersetzen. Dies ist als Prinzip angedeutet
indem in Fig. 2 mehrere solcher Ortsdifferenzen Δw ein
gezeichnet sind, die jeweils nach ihrem Ort, beispielsweise
w1 und w2 zugeordnet werden können durch die schrittweise an
steigenden Differenzen in ihrer magnetischen Feldstärke. Dies
ist durch senkrechte Linien zu dem Gesamtmagnetfeld Bg ange
deutet. Vorteilhaft kann durch eine beschriebene Kernspinto
mographievorrichtung eine nicht, oder nur mit erheblichen
Aufwand vermeidbare Inhomogenität eines Gradientenmagnetfel
des verwendet werden, um in einfacher Art und Weise eine
Ortscodierung quer zu diesem Gradientenfeld vorzunehmen. Dies
gilt im besonderen Maße für eine Kernspintomographievorrich
tung, die die beschriebenen Merkmale für ein Gradientenmag
netfeld quer zur Richtung des Grundmagnetfeldes aufweist.
Claims (10)
1. Kernspintomographievorrichtung mit Gradientenspulen
(3, 3a), die zumindest ein Gradientenfeld quer zu einer Co
dierrichtung einem Grundmagnetfeld überlagern, wobei ein Ge
samtmagnetfeld in der Codierrichtung eine Magnetfeldstärke
mit einer sich quadratisch über den Weg ändernden Komponente
aufweist und einer Lagerungsvorrichtung (5), die ein zu mes
sendes Objekt um einen Weg Δw in Codierrichtung verschiebt
und einem Steuerungscomputer (11), der aus der sich ergeben
den quadratisch abhängigen Phasen- oder Resonanzfrequenzdif
ferenz bei der Verschiebung des zu messenden Objektes einen
absoluten Ort w eines Kernspinresonanzsignals in Codier
richtung bestimmt.
2. Kernspintomographievorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Codierrichtung die Richtung des Grundmagnetfeldes ist
und die quadratische Komponente im wesentlichen Gr 2w2/2B0 ent
spricht mit Gr als Magnetfeldstärke des Gradientenmagnetfel
des in erster Ordnung, w als Ort und B0 als Grundmagnetfeld.
3. Kernspintomographievorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerungsvorrichtung (5) das zu messende Objekt mehr
fach verschiebt und der Steuerungscomputer (11) eine Phasen
codierung vornimmt, indem er die Nz verschiedenen Meßwerte
einer Phasencodierung bei den Verschiebungen des zu messenden
Objektes ermittelt, wobei er nach dem jeweiligen Verschieben
eine Echozeit TE abwartet und aus den Phasendifferenzen den
Ort w eines Signals bestimmt, entsprechend der Bedingung:
Nz/γw = Gr 2wTE/B0 mit γ als gyromagnetischer Konstante,
die eine Stoffkonstante des zu detektierenden Stoffes ist,
und TE als Echozeit.
4. Kernspintomographievorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerungscomputer (11) bei Meßzyklen mit sich än
dernden Magnetfeldstärken in erster Ordnung (Gw) wie Echo-
planar-imaging oder Spiral-imaging und daraus wegen der Ände
rung der quadratischen Magnetfeldstärke ergebender Ver
schiebung der Orte w für die Codierschritte die den un
verschobenen Orten w der Codierschritte entsprechenden Meß
werte interpoliert.
5. Kernspintomographievorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerungscomputer (11) bei Meßzyklen mit sich än
dernden Magnetfeldern in erster Ordnung (Gw) wie Echo-planar-
imaging oder Spiral-imaging und daraus wegen der Änderung der
quadratischen Magnetfeldstärke ergebender Verschiebung der
Orte w für die Codierschritte die den unverschobenen Orten w
der Codierschritte entsprechenden Meßwerte durch zusätzliche
Messungen ermittelt.
6. Verfahren zur Ortscodierung in einer Kernspintomographie
vorrichtung mit einem Gradientenfeld, das quer zu einer Co
dierrichtung einem Grundmagnetfeld überlagert wird, bei dem
die Gesamtmagnetfeldstärke in Codierrichtung eine sich quad
ratisch über den Weg ändernde Komponente aufweist, mit den
Schritten:
Messen der Phasen und/oder Frequenzen der Kernspins im Meßvolumen (M).
Verschieben des zu messenden Objekts um eine Wegstrecke Δw in Codierrichtung.
Messen der Phasen und/oder Frequenzen der Kernspins im Meßvolumen (M).
Bestimmen des absoluten Ortes w zu einem gemessenen Signal der Phase und/oder Frequenz aus der Abhängigkeit der Differenz der Phase und/oder Frequenz von der Kom ponente des Magnetfelds, die quadratisch von w abhängt.
Messen der Phasen und/oder Frequenzen der Kernspins im Meßvolumen (M).
Verschieben des zu messenden Objekts um eine Wegstrecke Δw in Codierrichtung.
Messen der Phasen und/oder Frequenzen der Kernspins im Meßvolumen (M).
Bestimmen des absoluten Ortes w zu einem gemessenen Signal der Phase und/oder Frequenz aus der Abhängigkeit der Differenz der Phase und/oder Frequenz von der Kom ponente des Magnetfelds, die quadratisch von w abhängt.
7. Verfahren zur Ortscodierung in einer Kernspintomographie
vorrichtung mit einem Gradientenfeld nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Codierrichtung in Richtung des Grundmagnetfeldes ori
entiert wird und die quadratische Komponente zweiter Ordnung
im wesentlichen Gr 2w2/2B0 entspricht mit Gr als Magnetfeld
stärke des Gradientenmagnetfeldes in erster Ordnung, w als
Ort und B0 als der Feldstärke des Grundmagnetfeldes.
8. Verfahren zur Ortscodierung in einer Kernspintomographie
vorrichtung mit einem Gradientenfeld nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Phasencodierung erfolgt mit den zusätzlichen Schrit
ten:
Abwarten einer Echozeit TE nach dem Verschieben des zu messenden Objektes.
Bestimmen des Ortes w eines Signals aus den Phasen differenzen unter Beachtung der Bedingung:
Nz/γw = Gr 2wTE/ B0 mit γ als gyromagnetischer Kon stante, die eine Stoffkonstante des zu detektierenden Stoffes ist, und Nz als Anzahl der bisherigen Schritte. Erneutes Durchführen des Verfahrens in einem Schritt Nz = Nz + 1.
Abwarten einer Echozeit TE nach dem Verschieben des zu messenden Objektes.
Bestimmen des Ortes w eines Signals aus den Phasen differenzen unter Beachtung der Bedingung:
Nz/γw = Gr 2wTE/ B0 mit γ als gyromagnetischer Kon stante, die eine Stoffkonstante des zu detektierenden Stoffes ist, und Nz als Anzahl der bisherigen Schritte. Erneutes Durchführen des Verfahrens in einem Schritt Nz = Nz + 1.
9. Verfahren zur Ortscodierung in einer Kernspintomographie
vorrichtung mit einem Gradientenfeld nach einem der Ansprüche
6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Meßzyklen mit sich ändernden Magnetfeldern in erster
Ordnung (Gw) wie Echo-planar-imaging oder Spiral-imaging und
sich daraus ergebenden, nicht äquidistanten Codierschritten
die den äquidistanten Codierschritten entsprechenden Meßwerte
interpoliert werden.
10. Verfahren zur Ortscodierung in einer Kernspintomographie
vorrichtung mit einem Gradientenfeld nach einem der Ansprüche
1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Meßzyklen mit sich ändernden Magnetfeldern in erster
Ordnung (Gw) wie Echo-planar-imaging oder Spiral-imaging und
sich daraus ergebender nicht äquidistanten Codierschritten
die den äquidistanten Codierschritten entsprechenden Meßwerte
durch zusätzliche Messungen ermittelt werden.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10117342A DE10117342C1 (de) | 2001-04-06 | 2001-04-06 | Kernspintomographievorrichtung und Verfahren zur Ortscodierung mit einem nichtlinearen Gradientenfeld |
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|---|---|---|---|
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| CN113253175A (zh) * | 2020-02-13 | 2021-08-13 | 西门子医疗有限公司 | 具有b0调制的磁共振断层扫描仪和用于运行的方法 |
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- 2001-04-06 DE DE10117342A patent/DE10117342C1/de not_active Expired - Fee Related
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- 2002-03-25 US US10/105,692 patent/US7279894B2/en not_active Expired - Fee Related
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| CN113253175B (zh) * | 2020-02-13 | 2024-04-12 | 西门子医疗有限公司 | 具有b0调制的磁共振断层扫描仪和用于运行的方法 |
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