DE19635019A1 - Virtuelle Frequenzkodierung von erfaßten kernmagnetischen Resonanz-Bilddaten - Google Patents
Virtuelle Frequenzkodierung von erfaßten kernmagnetischen Resonanz-BilddatenInfo
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Description
Das Gebiet der Erfindung sind kernmagnetische Resonanz-Abbil
dungsverfahren und -systeme. Insbesondere bezieht sich die Er
findung auf die Mehrschicht-Erfassung von dreidimensionalen
kernmagnetischen Resonanz-Bilddaten.
Wenn eine Substanz, wie beispielsweise menschliches Gewebe, ei
nem einheitlichen Magnetfeld (Polarisationsfeld B₀) unterworfen
wird, versuchen sich die einzelnen magnetischen Momente der
Spins in dem Gewebe mit diesem Polarisationsfeld auszurichten,
präzedieren aber darum mit ihrer charakteristischen Larmorfre
quenz. Wenn die Substanz oder das Gewebe, einem Magnetfeld (Er
regungsfeld B₁) unterworfen wird, das sich in der x-y-Ebene be
findet und nahe der Larmorfrequenz ist, kann das Netto-ausge
richtete Moment Mz in der x-y-Ebene gedreht oder "gekippt" wer
den, um ein Netto-queres magnetisches Moment Mt zu erzeugen.
Von den erregten Spins wird ein Signal emittiert und nach der
Beendigung des Erregungssignals B₁ kann dieses Signal empfangen
und verarbeitet werden, um ein Bild zu erzeugen.
Wenn diese Signale zur Erzeugung von Bildern verwendet werden,
werden Magnetfeld-Gradienten (Gx, Gy und Gz) verwendet. Typi
scherweise wird der abzubildende Bereich mittels einer Folge
von Meßzyklen abgetastet, in denen sich diese Gradienten gemäß
dem besonderen, verwendeten Lokalisierungsverfahren verändern.
Der sich ergebende Satz von empfangenen kernmagnetischen Reso
nanz-Signalen wird digitalisiert und verarbeitet, um das Bild
unter Verwendung einer von vielen wohlbekannten Rekonstrukti
onstechniken zu rekonstruieren.
Ein Verfahren zur Lokalisierung des Bereichs, von dem kernma
gnetische Resonanz-Signale erfaßt werden, um ein Bild zu erzeu
gen, wird im Stand der Technik als die "Schnittauswahl-" oder
"Schichtauswahl-"Technik bezeichnet. Ein Magnetfeld-Gradient
wird entlang einer Achse (z. B. z-Achse) angelegt und ein aus
wählender Hochfrequenz-Erregungsimpuls (RF-Erregungsimpuls)
wird angelegt. Die Frequenzen des auswählenden Hochfrequenz-
Erregungsimpulses bilden am Ort entlang der z-Achse, an dem die
Summe des Polarisationsmagnetfelds B₀ und des angelegten Gra
dientenfelds Gz die Bedingung für die Larmorfrequenz erfüllt,
eine Resonanz mit den zu erregenden Spins. Wenn das Polarisati
onsmagnetfeld B₀ über den abzubildenden Bereich homogen ist und
das Gradientenfeld Gz perfekt gebildet ist, wird ein flacher
Schnitt oder eine Scheibe von Spins erregt. Der Ort der Schicht
wird durch die Mittenfrequenz des auswählenden Hochfrequenz-
Erregungsimpulses und seine Dicke durch seine Bandbreite be
stimmt. Ein derartiger idealer Schnitt ist in Fig. 2 gezeigt.
Da das Polarisationsmagnetfeld B₀ nicht perfekt homogen ist,
ist das Schnittauswahl-Verfahren zur Spinerregung in der Praxis
weniger als perfekt. Es gibt nicht nur Inhomogenitäten in dem
erzeugten Polarisationsfeld B₀, sondern, wenn ein Objekt in dem
Ansichtsbereich plaziert wird, bewirkt die magnetische Suszep
tibilität bzw. Magnetisierbarkeit eine weitere Störung des B₀-
Felds und chemische Verschiebungseffekte kommen ins Spiel. Als
ein Ergebnis liegen die erregten Schnitte nicht länger in einer
flachen Ebene, sondern liegen anstelle davon in einer komple
xen, konturierten Ebene, wie beispielsweise der in Fig. 3 ge
zeigten.
Bei den meisten Magnetresonanz-Abbildungs-Impulsen ist die Stö
rung des ausgewählten Schnitts kein wesentliches Problem. Je
doch gibt es Gelegenheiten, bei denen eine Schnittauswahl ver
wendet wird und dann eine Phasenkodierung entlang derselben
Achse verwendet wird, um die erfaßten kernmagnetischen Reso
nanzsignale weiter zu lokalisieren. Da die Phasenkodierung
nicht vom Polarisationsfeld B₀ abhängt, wird der Bereich, den
es auswählt, nicht von Feldinhomogenitäten gestört und wird
nicht mit der Form des ausgewählten Schnitts zusammenfallen.
Eine derartige Situation ist in Fig. 4 veranschaulicht, wo
dreidimensionale kernmagnetische Resonanz-Daten unter Verwen
dung einer Kombination von Schichtauswahl entlang der z-Achse
und Phasenkodierung entlang derselben Achse erfaßt werden. Die
ses Verfahren ist beispielsweise im US-Patent Nr. 4 431 968 mit
dem Titel "Method of Three-Dimensional NMR Imaging Using Selec
tive Excitation" beschrieben. Aufgrund von B₀-Feld Inhomogenitäten
sind die drei Schichten 10, 11 und 12 nicht flach, son
dern anstelle davon in ein komplexes gewölbtes Volumen gestört.
Eine Reihe von dreidimensionalen diskreten Fouriertransforma
tions-Erfassungen (DFT-Erfassungen) werden durchgeführt, um
kernmagnetische Resonanz-Daten von jeder erregten Schicht 10
bis 12 zu erfassen. Da Phasenkodierung zur Lokalisierung ent
lang der z-Achse verwendet wird, stellt das dreidimensionale
Feld von kernmagnetischen Resonanz-Daten Abtastwerte dar, die
sich in aufeinanderfolgenden, ebenen, entlang der z-Achse an
geordneten Schnitten 14 befinden. An den Grenzen zwischen den
Schichten 10, 11 und 12 sind die ebenen Schnitte 14 von dreidi
mensionalen Daten aufgrund der gekrümmten Schichtgrenzen nicht
auf ihre erregte Schicht beschränkt. Dies erzeugt in den rekon
struierten dreidimensionalen Bildern dunkle Bänder an den
Schichtgrenzen, die im Stand der Technik als das "Jalousie"-
Artefakt (venetian blind-Artefakt) bekannt sind. Dieses Arte fakt ist insbesondere bei hohen Polarisationsfeldstärken und wenn schnelle Spin-Echo-Impulsfolgen zur Erfassung der dreidi mensionalen kernmagnetischen Resonanz-Daten verwendet werden, störend.
Artefakt (venetian blind-Artefakt) bekannt sind. Dieses Arte fakt ist insbesondere bei hohen Polarisationsfeldstärken und wenn schnelle Spin-Echo-Impulsfolgen zur Erfassung der dreidi mensionalen kernmagnetischen Resonanz-Daten verwendet werden, störend.
Die vorliegende Erfindung ist ein Verfahren zur Erfassung von
kernmagnetischen Resonanz-Daten aus denen ein Bild rekonstru
iert werden kann und in dem die kernmagnetischen Resonanz-Daten
entlang einer Bildkoordinatenrichtung mittels Erfassung von
kernmagnetischen Resonanz-Signalen in der Anwesenheit eines
Gradientenfelds, das in der Richtung dieser Koordinatenrichtung
ausgerichtet ist, frequenz-kodiert werden. Die kernmagnetischen
Resonanz-Daten werden effektiv entlang einer zweiten Bildkoor
dinatenrichtung frequenz-kodiert, indem der relative Zeitpunkt
der Erfassung der kernmagnetischen Resonanz-Signale jedesmal
verschoben wird, wenn ein Phasen-kodierendes Gradientenfeld,
das entlang der zweiten Bildkoordinatenrichtung ausgerichtet
ist, stufenweise geändert wird. Die Verschiebung mit relativem
Zeitpunkt kann entweder durch Veränderung des Zeitpunkts, zu
dem das kernmagnetische Resonanz-Signal während der Abbildungs-
Impulsfolge erfaßt wird, oder durch Veränderung der Zeitpunkts
des Hochfrequenz-Impulses, der die Quermagnetisierung erzeugt,
erreicht werden.
Eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht da
rin, Spins innerhalb einer Schicht von durch einen auswählenden
Hochfrequenz-Impuls und einen Schicht-Auswahl-Gradienten erreg
ten Spins zu lokalisieren. Durch stufenweise Ändern eines ent
lang derselben Achse wie der Schicht-Auswahl-Gradient ausgerich
teten Phasen-Kodierungs-Gradienten und nachfolgendem Verschie
ben des relativen Zeitpunkts der erfaßten kernmagnetischen Re
sonanz-Signale werden die Signal-erzeugenden Spins innerhalb
des Schicht entlang der Schicht-Auswahl-Achse lokalisiert. Ir
gendwelche Unregelmäßigkeiten in der Form der ausgewählten
Schicht aufgrund einer Polarisationsfeld-Inhomogenität werden
durch das "virtuelle" Frequenz-Kodierungs-Verfahren zur Lokali
sierung von Spins innerhalb der Schicht genau angepaßt.
Eine andere Aufgabe der Erfindung besteht darin, Bildartefakte
in dreidimensionalen Bildern aufgrund von Unbeständigkeiten bei
dem Schicht-Auswahl-Verfahren zur Spin-Lokalisierung und dem
Phasen-Kodierungs-Verfahren zur Spin-Lokalisierung in der
Schicht zu unterdrücken. Mittels Verwendung einer virtuellen
Frequenz-Kodierung entlang der Schicht-Auswahl-Achse paßt die
Form des dreidimensionalen Felds von erfaßten kernmagnetischen
Resonanz-Daten genau mit der Form der erregten Schicht zusam
men. Als ein Ergebnis geben die kernmagnetischen Resonanz-
Signale an den Grenzen der Schicht genau die magnetische Ant
wort der erregten Spins wieder und dunkle Bereiche in den re
konstruierten Bildern werden beseitigt.
Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfin
dung werden aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Aus
führungsbeispiele der Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung
offensichtlich.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Magnetresonanz-Abbildungssystems,
das die vorliegende Erfindung verwendet,
Fig. 2 eine zeichnerische Darstellung eines unter idealen Funk
tionsbedingungen ausgewählten Schnitts,
Fig. 3 eine zeichnerische Darstellung eines in einem inhomoge
nen Polarisationsmagnetfeld ausgewählten Schnitts,
Fig. 4 eine zeichnerische Darstellung eines erfaßten Mehrfach-
Schicht-Satzes von dreidimensionalen kernmagnetischen Resonanz-
Bildaten ohne die vorliegende Erfindung,
Fig. 5 eine graphische Darstellung einer Gradienten-hervorge
rufenen-Echo-Impulsfolge, die ein bevorzugtes Ausführungsbei
spiel der Erfindung anwendet,
Fig. 6 eine graphische Darstellung einer schnellen Spin-Echo-
Impulsfolge, die ein anderes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung anwendet, und
Fig. 7 eine zeichnerische Darstellung eines erfaßten Mehrfach-
Schicht-Satzes von dreidimensionalen kernmagnetischen Resonanz-
Daten unter Verwendung der vorliegenden Erfindung.
Abbildungsverfahren verwenden auswählende Hochfrequenz-Impulse,
um in einer zweidimensionalen Abbildung einen Schnitt oder in
einer dreidimensionalen Abbildung eine Schicht oder dreidimen
sionale Mehrfach-Schichten zu definieren. Das Verfahren zur
Erfassungs-Rekonstruktion mittels Fourier-Transformation ergibt
ein Ergebnis M₀(), das nicht die Dichte des Objekts darstellt,
sondern die Dichte multipliziert mit dem (den) Profil(en) des
(der) Hochfrequenz-Impulse(s) R().
Die Einführung dieser Multiplikation mit dem Hochfrequenz-
Profil kann als ohne Folge für das Abbildungsverfahren erschei
nen und man würde dazu neigen, sie als zwei unabhängige Vorgän
ge zu betrachten; dies ist aber falsch. Für einen in Z auswäh
lenden Hochfrequenz-Impuls wird die auswählende Hochfrequenz
signalform in der Gegenwart eines Gradientenfelds GsZ erzeugt.
Die Antwort der Protonen während eines Hochfrequenz-Impulses
hängt nur von der Hochfrequenz-Signalform B₁(t) und ihrer Reso
nanz-Frequenz während des Impulses ab. Anders gesagt, alle Pro
tonen bei derselben Frequenz werden denselben Vorgang durchlau
fen. Somit ist das Profil R(-) nur eine Funktion der Resonanz
frequenz fs während des Impulses. Die Resonanz-Frequenz wird
wiederum bestimmt durch das Auswahl-Gradientenfeld GsZ plus die
örtliche B₀ Inhomogenität:
wobei eine andere Koordinate S (deren physikalische Dimension
ein Abstand ist) definiert wird. Ein konstanter Wert S ent
spricht einem konstanten Wert der Resonanz-Frequenz während der
Auswahl und definiert eine zweidimensionale Oberfläche, die als
Gleich-Auswahl-Frequenz (oder Gleich-S) bezeichnet werden kann.
Im allgemeinen, ausgenommen wenn B₀ Null ist oder der Auswahl-
Gradient Gs sehr groß ist, ist eine Gleich-Auswahl-Frequenz
(Gleich-S) keine Ebene Z = cte.
Die Krümmung einer Gleich-Auswahl-Frequenz (Gleich-S) ist für
die zweidimensionale Abbildung nicht von großer Bedeutung. Die
Projektion parallel zur Z-Richtung wird auf eine X, Y-Ebene
abgebildet, von der Verteilung von p, die zwischen den zwei
Gleich-Auswahl-Frequenzen (Gleich-S′s) S = S₀ - σ/2, S = S₀ +
σ/2, mit σ als Schnittdicke, enthalten ist. Wenn die Normale
zur Oberfläche S = S₀ keinen zu großen Winkel mit der Z-Achse
bildet, ist die geometrische und Amplituden-Störung des rekon
struierten Bilds vernachlässigbar. Im Dreidimensionalen kann
die Wirkung jedoch dramatisch sein, da es nicht der Winkel der
Normalen ist, der eingreift, sondern die Veränderung in einer
Hebung (elevation) Z der Oberfläche S₀. Die Wirkung auf das
Abbildungsverfahren, die für die zweidimensionale Abbildung
zweiter Ordnung (in ΔB₀) war, wird für die dreidimensionale
Abbildung erster Ordnung.
Es wird nun eine Gleich-Auswahl-Frequenz (Gleich-S) mit einem
Wert S₀ betrachtet. Man möchte die Hebung Z von irgendeinem
Punkt auf der Oberfläche S₀ wissen. Dies ist eine beinahe un
mögliche Aufgabe, da dies die Kenntnis von ΔB₀() und der Umkeh
rung von Gleichung (1) erfordert, um Z = f(S₀,X,Y) schreiben zu
können. Aber der Bereich der Veränderung von Z, bezeichnet als
ΔZ, ist erreichbar, wenn der Bereich der Veränderung der Inho
mogenität bekannt ist:
Das Problem rührt von der Tatsache her, daß die Fourier-Trans
formation das Objekt entlang der Koordinate Z und nicht S re
konstruiert. Eine Kodierung entlang Z über einen Ansichtsbe
reich Lz erfordert eine Stufe des Kodierungs-Gradienteninte
grals, multipliziert mit y:
Beispielsweise, wenn Lz gleich der FWHM der ausgewählten
Schicht ist, erlauben N₃ Kodierungsschritte eine Rekonstruktion
von N₃ Schnitten mit der gewünschten Auflösung (der Schnittdicke)
σ = Lz/N₃. Aus dem Satz von N₃ erfaßten Schnitten gehören
nur Nkpt Schnitte zu dem flachen Teil des Schichtprofils und
werden für die Darstellung verwendet. Das Ausmaß dieses flachen
Teils soll durch lz, lz = Nkptσ, bezeichnet werden. Dann wird
eine dreidimensionale Mehrfach-Schichterfassung mittels Erfas
sung von einigen Schnitten separat voneinander durch lz den
ganzen Raum überdecken.
Der Kern des Problems liegt in der Tatsache, daß zwei separate
Verfahren zu endgültigen Isolierung eines Schnitts verwendet
werden: eine Hochfrequenz-Auswahl gefolgt von einer Phasenko
dierung, wobei jede zwei verschiedene Koordinaten S und Z des
Raums definiert. Diese zwei Koordinaten müssen miteinander in
Einklang gebracht und gleich gemacht werden. Zuerst soll die
Lösung für eine Gradienten-hervorgerufene Echo (GRE) Impulsfol
ge und dann für eine schnelle Spin-Echo (FSE) Impulsfolge be
trachtet werden.
Bei der Gradienten-hervorgerufenen Echo (GRE) Impulsfolge gibt
es eine Bezugszeit, die den Zeitpunkt bestimmt, zu dem ein
"Schnappschuß" von M₀() aufgenommen wird. Bei dem klassischen
Gradienten-hervorgerufenen Echo (GRE) ist dies das, was als
Echozeit bezeichnet wird, aber aus nachstehend erkennbar wer
denden Gründen wird dies allgemeiner als Bezugszeit bezeichnet.
Allgemeiner wird die Bezugszeit definiert als: die Zeit, die
fest mit der Abtastfolge und dem Auslesegradienten verbunden
ist; und die Zeit (wenn keine Phasenkodierung durchgeführt
wird), zu der das Integral des Gradienten X zu Null gemacht
wird.
Demzufolge ergibt sich aufgrund von ΔB₀ bei der Bezugszeit,
wenn keine Kodierung angelegt wird, der einzige verbleibende
Phasenterm und beträgt ΔB₀(-)Te (Te ist die Position der
Bezugszeit entfernt vom Kipp-Impuls-Mittelpunkt, wenn keine
Phasenkodierung durchgeführt wird). Dies ist eine Konstante,
die in der Phase des rekonstruierten Bilds M₀() enthalten sein
wird.
Der Phasenkodierungs-Gradient verändert die Phase der Magneti
sierung zur Bezugszeit gemäß einer vorbestimmten Gesetzmäßig
keit beispielsweise linear als eine Funktion der
Signalerfassungs-Reihenfolge (n₂, n₃).
wobei δky, δkz das Zeitintegral multipliziert mit γ der inkre
mentalen Kodierungs"keulen" (encoding lobes) sind. Um die drit
te Koordinate Z des rekonstruierten Bilds mit der Koordinate S
zusammenfallen zu lassen, wird Z in dem δkz enthaltenden Term
in S verändert.
was verständlicher umzuschreiben ist als:
δT besitzt die physikalische Dimension einer Zeit, wie ihr Name
nahelegt. Physikalisch stellt sie die zur Erzeugung eines
Wellenzahl-Imkrements δkz mit einem konstanten Gradienten der
Amplitude Gz erforderliche Zeit dar. Oder, anders gesagt, ist
sie die zur Verschiebung in der Phase um 2π der an den zwei
Rändern des Ansichtsbereichs (entlang Z) liegenden Protonen mit
einem konstanten Gradienten Gz erforderliche Zeit. Ähnlich ist
T = N₃ × δT die zur Verschiebung in der Phase um 2π von zwei um
eine gewünschte Auflösung (die Schnittdicke) getrennten Proto
nen mit einem konstanten Gradienten Gz erforderliche Zeit.
Bei Verwendung von Gleichung (2) wird die Impulsfolge derart
verändert, daß am Bezugspunkt zusätzlich zu der normalen Gra
dientenkodierung n₃δkz die Magnetisierung einer Verschiebung
der Phase aufgrund von ΔB₀ während einer Zeit n₃δT unterliegt.
Dies erfaßt natürlich durch Verschiebung des Bezugspunkts
(zusammen mit der Abtastfolge und dem Auslesegradienten) um n₃
× δT. Natürlich muß eine Totzeit T/2 zwischen dem Ende der-Ko
dierungen und dem Beginn der Signalabtastung hinzugefügt wer
den, um die veränderbare Zeit anzupassen. Gleichung (2) kann
auch vollständig in Termen von n₃ × δT geschrieben werden:
was anzeigt, daß der Auswahlzeitraum selbst zur Kodierung um
eine variable Zeit verwendet werden kann. In der Praxis bedeu
tet dies eine Unterdrückung aller kodierenden "Keulen" (lobes)
in der dritten Richtung und vergrößert den flachen Teil des
Auswahl-Gradienten auf jeder Seite der Hochfrequenz-Impulses um
T/2. Als Folge davon wird die Phasen-wiederherstellende Keule
zur Kompensation der Vergrößerung γGsS der Phase während des
Hochfrequenz-Impulses angepaßt. Dann wird zur Kodierung die
Position des Mittelpunkts des Hochfrequenz-Impulses in seinem
vergrößerten Auswahl-Gradienten-Fenster um (-n₃ × δT) versch
oben, indem die durch Gleichung (3) ausgedrückte Phase erzeugt
wird.
Diese Lösung ist der ersten vorzuziehen, da die zur Gradienten
signalform gehörende Folge für alle Signalerfassungen konstant
bleibt und sich nur der Hochfrequenz-Impuls vor und zurück be
wegt. Als ein Ergebnis tritt nur eine geringe oder keine Wir
belstrom-Veränderung auf.
Die schnelle Spin-Echo-Impulsfolge enthält zahlreiche Null-
Phasen-Punkte: den Mittelpunkt des Flip-Impulses und alle (ΔB₀)
Echozeiten (d. h. die Position in der Mitte zwischen zwei Nach
fokussierungs-Impulsen). Auch kann zu jedem Lesezeitraum, zu
sammengesetzt aus einer Signal-Abtastfolge und einem konstanten
Lese-Gradienten Gr ein Bezugspunkt hinzugefügt werden. Dieser
Bezugspunkt wird, wenn keine Kodierung durchgeführt wird (nomi
nale Folge), in Übereinstimmung mit dem Null-Phasenpunkt des
entsprechenden Echos gelegt. Wenn er an die Hochfrequenz-Im
pulsfolge angelegt wird, muß eine Lösung die Carr-Purcel-Mei
boom-Gill (CPMG) Bedingung beibehalten.
Die Verschiebung in der Phase für ein Proton zwischen dem Mit
telpunkt von zwei aufeinanderfolgenden Nachfokussierungs-Im
pulsen muß das Doppelte der Verschiebung in der Phase sein, die
es zwischen dem Mittelpunkt des Kipp-Impulses (flip pulse) und
dem Mittelpunkt des ersten Nachfokussierungs-Impulses erfährt.
Die Phase des Kipp-Impulses muß für alle Auswahl-Resonanzfre
quenzen eine Phasenverschiebung von 90° (Phasenquadratur) zu
den Nachfokussierungs-Impulsen aufweisen, die selbst gleichpha
sig sind.
Die Folge der Carr-Purcel-Meiboom-Gill (CPMG) Bedingung für die
Zeitintegrale der Gradienten ist wie folgt. Für alle Gradiente
nintegrale oder ein Inhomogenitätsintegral, müssen Werte zwi
schen dem Mittelpunkt von zwei Nachfokussierungs-Impulsen genau
das Doppelte ihres entsprechenden Werts zwischen dem Mittel
punkt des Kipp-Impulses und dem Mittelpunkt des ersten
Nachfokussierungs-Impulses sein.
Die erste Lösung für die schnelle Spin-Echo (FSE) Impulsfolge
ist eine direkte Ausdehnung der Lösung für die Gradienten-her
vorgerufene Echofolge. Jedes Echo wird separat betrachtet. Es,
gibt einen Null-Phasenpunkt, die ΔB₀ Echozeit. Auch gibt es
einen Bezugspunkt auf der Abtastfolge und dem Lesegradienten.
Abgesehen von dieser Änderung in der Definition des Null-Pha
senpunkts wird dieselbe Folgerung wie für die Gradienten
hervorgerufene Echo (GRE) Impulsfolge angewandet und Gleichung
(2) ist immer noch vollständig gültig.
Zur Anwendung dieser Lösung wird nicht die Hochfrequenz- oder
irgendeine andere Kodierungs"keule" (encoding lobe) verändert,
sondern nur der Leseteil jedes Echos (der Bezugspunkt) genommen
und vorwärts und rückwärts weg von der ΔB₀ Echozeit um den Wert
n₃ × δT bewegt. Natürlich wird die Trennung zwischen jedem
Nachfokussierungs-Impuls um T vergrößert, um diese Verschiebung
des Leseteils anpassen zu können. Die Anpassung zwischen dem
Kipp-Impuls und dem ersten Nachfokussierungs-Impuls muß auch um
T/2 erhöht werden, um die Carr-Purcel-Meiboom-Gill (CPMG) Be
dingung für ΔB₀ beizubehalten. Dies ist das einzige Erfordernis
zur Beibehaltung der Carr-Purcel-Meiboom-Gill (CPMG) Bedingung,
da die Gradienten-Integralwerte zwischen den Hochfrequenz-Im
pulsen nicht verändert wurden.
Durch eine Ausdehnung kann, da kein Gradienten-Integral zwi
schen den Hochfrequenz-Impulsen für irgendeine Verschiebung des
Leseteils verändert wird, auch eine verschiedene kz Kodierung
für jedes Echo durchgeführt werden (d. h. es kann gemacht wer
den, daß sich n₃ von einem Echo zum nächsten verändert).
Eine andere Lösung für die schnelle Spin-Echo (FSE) Impulsfolge
verwendet eine konstante Kodierung für alle Echos. Bei dieser
Lösung werden zuerst alle Z-Phasen-kodierenden "Keulen" (lobes)
beseitigt. Der flache Teil des Auswahl-Gradienten auf jeder
Seite des Original-Hochfrequenz-Impulses (Kipp-Impuls und Nach
fokussierungs-Impulse) wird um T/2 vergrößert, wobei nicht ver
gessen wird, daß die Nachfokussierungs-"Keule" des Gz-Gradien
ten nach dem Kipp-Impuls angepaßt wird, um am Ende des Gradien
ten-Nachfokussierungs-Zeitraums ein Null-Integral von Gz zu be
halten. Um dies durchzuführen, wird der minimale Echoabstand um
zumindest T verlängert. Dann werden zur Kodierung (n₃ × δkz) in
alle Blöcken die Hochfrequenz-Impulse um -(n₃ × δT) bewegt.
Zur Überprüfung, das dies die Carr-Purcel-Meiboom-Gill (CPMG)
Bedingung nicht zerstört, und zur Durchführung der gewünschten
dritten Richtungs-Phasenkodierung wird die Schicht gerade in
infinitesimal kleine Schnitte S₀, S₀+dS geschnitten. Der Ein
fluß der Zeitverschiebung um (n₃ × δT) aller Impulse ist äqui
valent zur Veränderung der Phase der Quermagnetisierung am Ende
des Kipp-Impulses um (n₃ × δkz)S₀ und zur Drehung der Achse al
ler Nachfokussierungs-Impulse bei derselben Gleich-Auswahl-
Frequenz (Gleich-S) um dieselbe Menge. Somit wird bei Blick auf
jeden Schnitt (S₀, S₀+dS) die Carr-Purcel-Meiboom-Gill (CPMG)
Bedingung bewahrt und die Signale bei Echozeiten werden um die
selbe Phase (n₃ × δkz)S₀ gedreht (d. h. es wird die gewünschte
Kodierung entlang der dritten Richtung).
Es gibt zwei Arten von Carr-Purcel-Meiboom-Gill (CPMG) Bedin
gungen. Die Carr-Purcel-Meiboom-Gill (CPMG) Bedingung an sich,
bei der die 90° (Kipp-Impuls) Verschiebung (Quadratur) einer
Folge von konstanten Phasen-Nachfokussierungs-Impulsen auf
tritt. Es gibt noch eine andere als modifizierte Carr-Purcel-
Meiboom-Gill (CPMG) bekannte Bedingung, bei der der Kipp-Impuls
und die Nachfokussierungs-Impulse auf derselben Achse erzeugt
werden, sich aber das Vorzeichen der Nachfokussierungs-Impulse
für jeden anderen Impuls verändert. Die modifizierte Carr-
Purcel-Meiboom-Gill (CPMG) Folge ist die Carr-Purcel-Meiboom-
Gill (CPMG) Folge, die jedoch in einem drehenden Rahmen be
trachtet wird, der sich um einen Winkel π zwischen jedem Nach
fokussierungs-Impuls dreht. Dieses Ergebnis ist konsistent mit
der Carr-Purcel-Meiboom-Gill (CPMG) Bedingung, bei tatsächli
cher Betrachtung des Spins in einem drehenden Rahmen, der einen
Offset von δf₀ besitzt, ist es äquivalent zu einem Hinzufügen
einer Phasenveränderung δf₀Te/2 zwischen dem Kipp-Impuls und
dem ersten Nachfokussierungs-Impuls und δf₀Te zwischen jeden
Nachfokussierungs-Impulsen. Sie sind in einem Verhältnis von
1 : 2 und widersprechen der Definition nicht. Dann wird dieser
andere Freiheitsgrad verwendet - die Bezugsphase von jedem
Impuls kann sich linear als eine Funktion der Zeitposition sei
nes Mittelpunkts verändern (dies ist äquivalent zur Betrachtung
der Hochfrequenz-Impulse in einem anderen drehenden Rahmen).
Wie im vorangehenden Absatz wird eine lineare Phasen-Verände
rung über die durch den Kipp-Impuls ausgewählte Schicht erzeugt
(durch Verschiebung des Impulses weg von seiner nominalen
Zeitposition):
Aber für die Nachfokussierungs-Impulse (numeriert mit i = 1
. . . ) wird eine sich wie folgt verändernde Bezugsphase verwen
det:
(wiederum durch Verschiebung jedes der Nachfokussierungs-Impulse
um eine geeignete Zeit, verschieden für jeden Impuls).
Die Carr-Purcel-Meiboom-Gill (CPMG) Bedingung ist immer noch
erfüllt, da die Phasenerhöhung zwischen dem Kipp-Impuls und dem
ersten Nachfokussierungs-Impuls SΔK/2 und die Erhöhung zwischen
jedem Nachfokussierungs-Impuls SΔK ist. Die Phase des bei jedem
Echo (i = 1 . . . ) empfangenen Signals ist
Es liegt eine Kodierung entlang der dritten Richtung vor, die
linear als eine Funktion der Echoanzahl veränderlich ist und
die Parameter kz o und ΔK können zur Verschachtelung der Erfas
sung der erforderlichen kz Werte auf verschiedene Weise verwen
det werden, wie es klassisch in der Richtung Y bei dem zwei- oder
drei-dimensionalen schnellen Spin-Echo (FSE) erfolgt.
Angenommen, daß kz⁰=0, dann beträgt die Verschiebung des i-ten
Hochfrequenz-Impulses:
Dies entspricht einer Carr-Purcel-Meiboom-Gill (CPMG) Folge von
Hochfrequenz mit einem Echoabstand von Te + ΔT, wobei Te der
Echoabstand von den Lese-Zeiträumen (und allen anderen Gradien
ten) ist. Somit verschieben sich die Hochfrequenz-Folge und die
Echosignale regelmäßig (ΔT größer als jedes Echo) weg von dem
Mittelpunkt der Lese-Zeiträume, so daß es die linear veränder
liche Kodierung ergibt. Dazu kann eine Kodierung entsprechend
kz o mittels globaler Zeitverschiebung aller Hochfrequenz-Im
pulse hinzugefügt werden, wie es im vorstehenden Paragraph ge
schah.
Fig. 1 zeigt die Hauptbestandteile eines bevorzugten Magnetre
sonanz-Abbildungs-Systems (MRI-Systems), das die vorliegende
Erfindung enthält. Die Funktion des Systems wird von-einer Be
dienerkonsole 100 aus gesteuert, die eine Tastatur und eine
Steuertafel 102 und eine Anzeigeeinrichtung 104 aufweist. Die
Bedienerkonsole 100 steht über eine serielle Verbindungsein
richtung bzw. Verbindungsleitung 116 mit einem separaten Compu
tersystem 107 in Verbindung, das einem Bediener ermöglicht, die
Erzeugung und Anzeige von Bildern auf dem Bildschirm bzw. der
Anzeigeeinrichtung 104 zu steuern. Das Computersystem 107 ent
hält eine Anzahl von Einrichtungen, die miteinander über eine
Rückwandplatine in Verbindung stehen. Diese umfassen eine Bild
verarbeitungseinrichtung 106, eine Zentraleinheit bzw. Zentral
verarbeitungseinrichtung (CPU-Einrichtung) 108 und eine Spei
chereinrichtung 113, die im Stand der Technik als ein Bild-
Pufferspeicher zur Speicherung von Bilddatenfeldern bekannt
ist. Das Computersystem 107 ist mit einer Plattenspeicherein
richtung 111 und einem Bandlaufwerk 112 zur Speicherung von
Bilddaten und Programmen verbunden und steht über eine serielle
Hochgeschwindigkeits-Verbindungseinrichtung bzw. -leitung 115
mit einer separaten Systemsteuereinrichtung 122 in Verbindung.
Die Systemsteuereinrichtung 122 enthält einen Satz von Einrich
tungen, die miteinander über eine Rückwandplatine verbunden
sind. Diese umfassen eine Zentraleinheit bzw. Zentralverarbei
tungseinrichtung (CPU-Einrichtung) 119 und eine Impulserzeu
gungseinrichtung 121, die über eine serielle Verbindungsein
richtung bzw. Verbindungsleitung 125 mit der Bedienerkonsole
100 verbunden ist. Über diese Verbindungseinrichtung bzw. Ver
bindungsleitung 125 empfängt die Systemsteuereinrichtung 122
Befehle vom Bediener, die die durchzuführende Abtastfolge an
zeigen. Die Impulserzeugungseinrichtung 121 betätigt die Sy
stembestandteile zur Ausführung der gewünschten Abtastfolge.
Sie erzeugt Daten, die den Zeitpunkt, die Stärke und die Form
von zu erzeugenden Hochfrequenz-Impulsen anzeigen, und den
Zeitpunkt und die Länge des Datenerfassungsfensters. Die Impul
serzeugungseinrichtung 121 ist mit einem Satz von Gradienten
verstärkereinrichtungen 127 verbunden, um den Zeitpunkt und die
Form der während der Abtastung zu erzeugenden Gradientenimpulse
anzuzeigen. Die Impulserzeugungseinrichtung 121 empfängt auch
Patientendaten von einer physiologischen Erfassungssteuerein
richtung 129, die Signale von einer Anzahl von verschiedenen
mit dem Patienten verbundenen Sensoreinrichtungen, wie bei
spielsweise EKG-Signale von Elektroden oder Atemsignale von
einem Blasebalg, empfängt. Schließlich ist die Impulserzeu
gungseinrichtung 121 mit einer Abtastraum-Schnittstellenschal
tung 133 verbunden, die Signale von zahlreichen Sensoreinrich
tungen, die mit dem Zustand des Patienten und des Magnetsystems
in Verbindung stehen, empfängt. Auch empfängt ein Patientenpo
sitionierungssystem 134 über die Abtastraum-Schnittstellen
schaltung 133 Befehle zur Bewegung des Patienten zu der ge
wünschten Position für die Abtastung.
Die von der Impulserzeugungseinrichtung 121 erzeugten Gradien
tensignalformen werden an ein Gradientenverstärkereinrichtungs
system 127 angelegt, das aus Gx, Gy- und Gz-Verstärkerein
richtungen besteht. Jede Gradientenverstärkereinrichtung erregt
eine entsprechende Gradientenspule in einer allgemein mit 139
bezeichneten Anordnung, um die zur Positionskodierung erfaßter
Signale verwendeten Magnetfeld-Gradienten zu erzeugen. Die
Gradientenspulen-Anordnung 139 bildet einen Teil einer Magnet
anordnung 141, die einen Polarisationsmagneten 140 und eine
Ganzkörper-Hochfrequenz-Spule 152 enthält. Eine Sende-/Emp
fangseinrichtung 150 in der Systemsteuereinrichtung 122 erzeugt
Impulse, die von einer Hochfrequenz-Verstärkereinrichtung 151
verstärkt und der Hochfrequenz-Spule 152 über eine Sende-/Empfangs-Schalteinrichtung
154 zugeführt werden. Die sich erge
benden, von den erregten Kernen in dem Patienten abgestrahlten
Signale können von derselben Hochfrequenz-Spule 152 erfaßt und
über die Sende-/Empfangs-Schalteinrichtung 154 einer Vorver
stärkereinrichtung 153 zugeführt werden. Die verstärkten kern
magnetischen Resonanz-Signale werden im Empfangsteil der Sende-
/Empfangseinrichtung 150 demoduliert, gefiltert und digitali
siert. Die Sende-/Empfangsschalteinrichtung 154 wird von einem
Signal von der Impulserzeugungseinrichtung 121 gesteuert, um
die Hochfrequenz-Verstärkereinrichtung 151 während der Sendebe
triebsart mit der Hochfrequenz-Spule 152 und während der Emp
fangsbetriebsart mit der Vorverstärkereinrichtung 153 zu ver
binden. Die Sende-/Empfangsschalteinrichtung 154 ermöglicht
auch eine Verwendung einer separaten Hochfrequenz-Spule (bei
spielsweise einer Kopf-Spule oder einer Oberflächen-Spule) eine
Verwendung in der Sende- oder in der Empfangsbetriebsart.
Die durch die Hochfrequenz-Spule 152 aufgenommenen kernmagneti
schen Resonanz-Signale werden von der Sende-/Empfangseinrich
tung 150 digitalisiert und zu einer Speichereinrichtung 160 in
der Systemsteuereinrichtung 122 übertragen. Wenn eine Abtastung
vollständig ist und ein gesamtes Datenfeld in der Speicherein
richtung 160 erfaßt wurde, fourier-transformiert eine Feldver
arbeitungseinrichtung 161 die Daten in ein Feld von Bilddaten.
Diese Fourier-Transformation wird entlang jeder k-Raum Dimen
sion der erfaßten kernmagnetischen Resonanz-Daten durchgeführt,
die in den meisten Anwendungen entweder zwei- oder dreidimen
sional sein können. Diese Bilddaten werden über die serielle
Verbindungseinrichtung bzw. Verbindungsleitung 115 dem Compu
tersystem 107 zugeführt, wo sie in der Plattenspeichereinrich
tung 111 gespeichert werden. Ansprechend auf von der Bediener
konsole 100 empfangene Befehle können diese Bilddaten auf der
Bandlaufwerkeinrichtung 112 archiviert oder durch die Bildver
arbeitungseinrichtung 106 weiter verarbeitet und der Bediener
konsole 100 zugeführt und auf der Anzeigeinrichtung 104 darge
stellt werden.
Für eine genauere Beschreibung der Sende-/Empfangseinrichtung
150 wird auf die US-Patente Nr. 4 952 877 und Nr. 4 992 736
verwiesen.
Das erste Ausführungsbeispiel der Erfindung verwendet die in
Fig. 5 veranschaulichte Gradienten-hervorgerufene Echo-Impuls
folge (gradient recalled echo pulse sequence). Eine Beschrei
bung einer herkömmlichen Gradienten-hervorgerufenen Echo-Im
pulsfolge ist im US-Patent Nr. 4 707 658 offenbart. Diese Im
pulsfolge enthält einen Schicht-Auswahl-Gradienten-Impuls 200,
der von einem Wieder-In-Phase-Bringungs-Impuls 202 gefolgt
wird. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist dieses Gra
dientenfeld (Gz) entlang der z-Achse ausgerichtet. Wie im Stand
der Technik wohlbekannt, entspricht das Fehlen von Phasenkodie
rung entlang derselben Achse des Bereichs des negativen Wieder-
In-Phase-Bringungs-Impulses 202 einer Hälfte des Bereichs des
Schicht-Auswahl-Impulses 200. Ein auswählender Hochfrequenz-
Erregungsimpuls 204 wird während dem Anlegen des Schicht-Aus
wahl-Impulses 200 angelegt und seine Bandbreite wird einge
stellt, um Spins in einer Schicht (z. B. 8 mm dick) entlang der
z-Achse zu erregen.
Die Gradienten-hervorgerufene Echo-Impulsfolge enthält auch
einen Auslese-Gradientenimpuls 206, der sofort folgend auf den
Wieder-In-Phase-Bringungs-Impuls 202 angelegt wird. Bei dem
bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Auslese-Gradient (Gx)
entlang der x-Achse ausgerichtet und der Impuls 206 folgt auf
einen negativen Außer-Phase-Bringungs-Impuls 208. Ein kernma
gnetisches Resonanz-Echo-Signal 210 wird mit seinem Spitzenwert
bei dem Mittelpunkt des Auslese-Gradientenimpulses 206 auftre
tend gebildet. Dieses kernmagnetische Resonanz-Echo-Signal 210
wird abgetastet, um eine Linie von kernmagnetischen Resonanz-
Daten (z. B. 256 Abtastwerte) entlang der kx-Achse im k-Raum zu
erzeugen. Diese Impulsfolge wird wiederholt durchgeführt und
ein entlang der y-Achse ausgerichteter Kodierungs-Gradienten
impuls (Gy) wird schrittweise durch eine entsprechende Reihe
von Werten (z. B. 128 Phasen-Kodierungen) verändert, um den k-
Raum in der ky-Richtung abzutasten. Als Ergebnis davon wird ein
zwei-dimensionales Feld von kernmagnetischen Resonanz-Daten
erfaßt, aus dem ein einzelnes zweidimensionales Schnittbild
rekonstruiert werden kann.
Ein dreidimensionales Feld von kernmagnetischen Resonanz-Daten
wird mittels Wiederholen der vorstehend beschriebenen zweidi
mensionalen Abtastung erfaßt, wobei die Phasen-Kodierung ent
lang der Schicht-Auswahl-Achse (d. h. der z-Achse) angelegt
wird. Wie in Fig. 5 gezeigt, wird dies durchgeführt, um fünf
zweidimensionale Schnitte an aufeinanderfolgenden Orten in der
erregten Schicht zu erfassen, indem der Phasen-wiederherstel
lende Gradientenimpuls 202 über fünf aufeinanderfolgende Werte,
die durch gestrichelte Linien 212 angezeigt sind, schrittweise
verändert wird. Jeder Schritt 212 in der z-Achsen Phasen-Kodie
rung bewegt die zweidimensionale Erfassung im k-Raum entlang
der kz-Achse und bei der Beendigung der Abtastung wurde ein
dreidimensionales Feld von kernmagnetischen Resonanz-Daten
(z. B. 256 × 128 × 5) erfaßt, aus dem fünf zweidimensionale
Schnittbilder rekonstruiert werden können. Unter idealen Meßbe
dingungen stellen diese fünf Bilder die kernmagnetischen Reso
nanzsignale von fünf benachbarten Schnitten dar, die genau die
erregte Schicht füllen.
Wie vorstehend erklärt, kann sich aufgrund von Inhomogenitäten
in dem Polarisationsmagnetfeld B₀ die Form der erregten Schicht
von der Form jedes erfaßten zweidimensionalen Datensatzes un
terscheiden. Dieses Problem wird in diesem Ausführungsbeispiel
der Erfindung durch Verschiebung des Auslese-Gradientenimpulses
206 hinsichtlich des Hochfrequenz-Erregungsimpulses 204 zu je
dem Zeitpunkt, zu dem der z-Achsen-Phasen-Kodierungsimpuls 212
schrittweise verändert wird, gelöst. Während der Abtastung wird
der Auslese-Gradientenimpuls 206 somit um eine Folge von Posi
tionen, die durch gestrichelte Linien 214 angezeigt sind, ver
schoben. Die erfaßten kernmagnetischen Resonanz-Signale 210
werden ähnlich um eine Folge von Positionen, die durch gestri
chelte Linien 216 angezeigt sind, verschoben. Die Verschiebung
(ΔT) bei der Echozeit wird derart ausgewählt, daß der Bereich
unter dem Auslesegradienten-(Gz-)Impuls 206 über diese Zeit
verschiebung ΔT gleich dem Bereich des Schritts (ΔGz) in dem
z-Achsen-Phasen-Kodierungs-Gradientenimpuls 212 ist:
ΔGz T₂₁₂ = Gx ΔT,
wobei T₂₁₂ die Zeitdauer des Phasen-wiederherstellenden Impul
ses 212 ist. Diese Verschiebung (ΔT) bei der Echo-Signal-Erfas
sungszeit frequenzkodiert effektiv die kernmagnetischen Reso
nanzsignale für jeden zweidimensionalen Schnitt verschieden.
Diese "virtuelle" Frequenzkodierung entlang der Schicht-Aus
wahl-Gradientenachse wird durch Inhomogenitäten im Polarisati
onsmagnetfeld B₀ beeinflußt. Als Ergebnis davon besitzen die
ausgewählten zweidimensionalen Schnitte dieselbe Form wie die
ausgewählte Schicht. Wie in Fig. 7 veranschaulicht, werden die
zweidimensionalen Schnitte 16 somit aufeinanderfolgend mit den
Grenzen 18 der ausgewählten Schichten 20 und es gibt keine Lücken
in dem erfaßten dreidimensionalen kernmagnetischen Reso
nanz-Datensatz und daher keine Bildartefakte.
Das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung verwendet die
schnelle Spin-Echo-Impulsfolge, wie in Fig. 6 veranschaulicht.
Eine genaue Beschreibung einer schnellen Spin-Echo-Impulsfolge
ist im US-Patent Nr. 5 378 985 mit dem Titel "Fast Spin Echo
Prescan For MRI" beschrieben. Diese Impulsfolge enthält einen
Schicht-Auswahl-Gradienten Gz, der bei 220 während dem Anlegen
eines 90° auswählenden Hochfrequenz-Erregungs-Impulses 222 an
gelegt wird. Darauf folgt ein negativer Phasen-wiederherstel
lender Gradientenimpuls 224 mit einem Bereich, der den Spin
wieder in Phase bringt, wenn der Hochfrequenz-Erregungsimpuls
222 mit Mittelpunkt des Schicht-Auswahl-Gradientenimpulses 220
ausgerichtet ist. Wie nachstehend noch erläutert wird, wird bei
Anwendung der vorliegenden Erfindung die Ausrichtung des Hoch
frequenz-Erregungsimpulses 222 während der Abtastung verschoben
und dies verschlechtert die z-Achsen-Kodierung der Spins zur
Auswahl von Schnittorten innerhalb der Schicht, wie im vorste
hend erwähnten US-Patent Nr. 4 431 968 beschrieben.
Nach dem Phasen-Wiederherstellenden Impuls 224 wird der erste
einer Reihe von acht Schicht-Auswahl-Gradientenimpulsen 226
zusammen mit einer entsprechenden Reihe von auswählenden 180°
Hochfrequenz-Nachfokussierungs-Impulsen 228 angelegt. Der Ab
stand zwischen den Mittelpunkten der Schicht-Auswahl-Impulse
ist der gewünschte Echo-Abstand (ESP) und der Abstand zwischen
Schicht-Auswahl-Impulsen 220 und 226 ist ein halber Echo-Ab
stand (ESP/2). Derselbe Abstand (ESP) wird zwischen Hochfre
quenz-Nachfokussierungs-Impulsen 228 beibehalten und der Ab
stand ESP/2 wird zwischen dem Hochfrequenz-Erregungsimpuls 222
und der ersten Hochfrequenz-Nachfokussierungs-Impuls 228 beibe
halten. Dennoch wird die Hochfrequenz-Impulsfolge systematisch
in der Zeit verschoben, wie nachstehend genauer beschrieben.
Dieser Abstand und die Carr-Purcel-Meiboom-Gill (z. B. CPMG)
Bedingungen für eine schnelle Spin-Echo-Impulsfolge werden im
mer beibehalten. Die Breiten der Schicht-Auswahl-Gradienten
impulse 220 und 226 sind derart, daß die Hochfrequenz-Impulse
222 und 224 immer in der Gegenwart des Schicht-Auswahl-
Gradienten Gz präsent sind, trotz der Verschiebung der Hochfre
quenz-Impulse während der Abtastung. Die Bandbreiten der aus
wählenden Hochfrequenz-Impulse 222 und 228 werden eingestellt,
um die gesamte Schichtdicke (z. B. 8 mm) auszuwählen.
Auslese-Gradientenimpulse 230 werden während der Intervalle
nach jedem Schicht-Auswahl-Gradientenimpuls 226 angelegt. Als
ein Ergebnis werden kernmagnetische Resonanz-Echosignale 232
erzeugt und durch Abtastung während jedes Auslese-Gradienten
impulses 230 erfaßt. Diese Abtastwerte (z. B. 256 Abtastwerte)
bilden eine Linie von kernmagnetischen Resonanz-Daten entlang
der kx-Achse im k-Raum. Ein Außer-Phase-Bringungs-Auslese-Gra
dientenimpuls 234 wird vor dem ersten Hochfrequenz-Nachfokus
sierungsimpuls 228 angelegt, um die anfängliche Abtastung ent
lang der Auslese-Achse zum negativen kx-Raum zu verschieben.
Phasen-Kodierungs-Impulse Gy (in den Zeichnung nicht gezeigt)
werden auch auf herkömmliche Art und Weise vor jedem Auslese-
Gradientenimpuls 230 angelegt und ein entsprechender Rückspul-
Gradientenimpuls (rewinder gradient pulse) -Gy wird nach jedem
Auslese-Gradientenimpuls angelegt. Die Phasen-kodierenden Im
pulse Gy werden schrittweise über ihren Satz von Werten (z. B.
128 Werte) auf die herkömmliche Art und Weise verändert, um den
k-Raum entlang der ky-Achse für jeden zweidimensionalen Schnitt
von erfaßten kernmagnetischen Resonanz-Daten abzutasten.
Eine Phasenkodierung entlang dem Schicht-Auswahl-Gradienten Gz
wird gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung durch Ver
schiebung der Hochfrequenz-Impulsfolgen um ΔT erreicht. Die
Zeitverschiebung ΔT wird derart ausgewählt, daß die sich erge
bende Veränderung in der angehäuften Phase entsprechend dem
schraffierten Bereich 240 sich in dem gewünschten Abstand (z. B.
1,0 mm) zwischen zweidimensionalen Bildschnitten innerhalb der
erregten Schicht ergibt. Für jeden während der Abtastung zu
erfassenden zweidimensionalen Schnitt von kernmagnetischen
Resonanz-Daten werden die Hochfrequenz-Impulsfolgen 222 und 228
um ein Ausmaß ΔT verschoben. Eine Ausrichtung der Hochfrequenz-
Impulse 222 und 228 für drei zweidimensionale bei Z1, Z2 und Z3
angeordnete Schnitte sind in Fig. 6 veranschaulicht, obwohl
zusätzliche zweidimensionale Schnitte erhalten werden können,
aber nicht dargestellt sind.
Es sollte offensichtlich sein, daß die Verschiebung (ΔT) der
Hochfrequenz-Impulse 222 und 228 das Zeitintervall zwischen
jedem Hochfrequenz-Nachfokussierungs-Impuls 228 und dem folgen
den kernmagnetischen Resonanz-Echo-Signal 232 verändert. Dies
geschieht, da der Zeitablauf des Auslese-Gradientenimpulses 230
während der gesamten Abtastung unverändert bleibt. Ebenso wie
beim vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung frequenzkodiert diese Veränderung in dem Zeitablauf
(ΔT) zwischen dem Hochfrequenz-Impuls und seinem entsprechenden
kernmagnetischen Resonanz-Echo-Signal die kernmagnetischen Re
sonanz-Echo-Signale für jeden zweidimensionalen Schnitt ein
zeln. Diese virtuelle Frequenzkodierung wird durch die Inhomo
genitäten im Polarisationsmagnetfeld B₀ beeinflußt und die sich
ergebenden ausgewählten zweidimensionalen Schnitte besitzen
dieselbe Form wie die ausgewählte Schicht, wie in Fig. 7 ge
zeigt.
Somit werden zur Erfassung von dreidimensionalen kernmagneti
schen Resonanz-Daten unter Verwendung einer Kombination eines
Schicht-Auswahl-Gradienten und auswählender Hochfrequenz-Erre
gungsimpulse Schichten ausgewählt. Dünnere zweidimensionale
Schnitte werden innerhalb jeder Schicht ausgewählt, indem eine
virtuelle Frequenz-Kodierung der erfaßten kernmagnetischen
Resonanz-Signale verwendet wird. Diese Kodierung wird durch
schrittweises Verändern des Werts des Gradienten in der
Schicht-Auswahl-Richtung und gleichzeitiges Ändern des Zeitin
tervalls zwischen der Hochfrequenz-Erregung und der Erfassung
des sich ergebenden kernmagnetischen Resonanz-Echo-Signals er
reicht. Es werden eine Gradienten-hervorgerufene-Echo-Impuls
folge und eine schnelle Spin-Echo-Impulsfolge beschrieben.
Claims (11)
1. Verfahren zum Erzeugen eines Bilds aus von einem interessie
renden Bereich erfaßten kernmagnetischen Resonanz-Daten, mit
den Schritten:
- a) Anlegen eines Polarisationsmagnetfelds (B₀) an den interes sierenden Bereich,
- b) Anlegen eines eine Quermagnetisierung von Spins erzeugenden Hochfrequenz-Erregungsimpulses (204) an den interessierenden Bereich,
- c) Anlegen eines ersten Magnetfeld-Impulses (200) mit einem entlang einer Bildachse ausgerichteten Gradienten,
- d) Anlegen eines zweiten Magnetfeld-Impulses (206) mit einem entlang einer zweiten Bildachse ausgerichteten und in einem eingestellten Zeitintervall nach dem Anlegen der Hochfrequenz- Erregungsimpulses zur ersten Bildachse senkrechten Gradienten,
- e) Erfassen eines kernmagnetischen Resonanzsignals (210) wäh rend dem Anlegen des zweiten Magnetfeld-Impulses zur Erzeugung eines Satzes von Signalabtastwerten entlang einer Dimension des k-Raums,
- f) Wiederholen der Schritte a) bis e) mit einer inkrementellen Veränderung in dem angelegten ersten Magnetfeld-Impuls und ei ner inkrementellen Verschiebung (ΔT) in dem eingestellten Zeit intervall zwischen dem Hochfrequenz-Erregungsimpuls und dem zweiten Magnetfeld-Impuls, um dadurch zusätzliche Sätze von Signalabtastwerten zu erfassen, die eine zweite Dimension des k-Raums definieren, und
- g) Erzeugen eines Bilds mittels Fourier-Transformieren der Sätze von Signalabtastwerten entlang jeder der ersten und zweiten Dimensionen des k-Raums.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei
der Hochfrequenz-Erregungsimpuls ein auswählender Impuls ist
und ein Schicht-Auswahl-Impuls mit einem entlang der einen
Bildachse ausgerichteten Gradienten gleichzeitig mit dem aus
wählenden Hochfrequenz-Erregungsimpuls angelegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei
die inkrementelle Veränderung (ΔT) durch Verschieben der Zeit,
zu der der Hochfrequenz-Erregungsimpuls angelegt wird, erreicht
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei
die inkrementelle Veränderung (ΔT) durch Verschieben der Zeit,
zu der der zweite Magnetfeld-Impuls angelegt wird, erreicht
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei
der Hochfrequenz-Erregungsimpuls ein auswählender Impuls ist
und ein Teil des ersten Magnetfeld-Impulses während dem Anlegen
des auswählenden Hochfrequenz-Erregungsimpulses angelegt wird.
6. Verfahren zum Erzeugen eines Bilds aus von einem interessie
renden Bereich erfaßten kernmagnetischen Resonanz-Daten, mit
den Schritten:
- a) Anlegen eines Polarisationsmagnetfelds (B₀) an den interes sierenden Bereich,
- b) Anlegen eines ersten Magnetfelds mit einem entlang einer Bildachse ausgerichteten Gradienten, wobei das erste Magnetfeld als ein erster Gradientenimpuls (220) um einen Zeitabschnitt (ESP) getrennt von einem Satz von zweiten Gradientenimpulsen 226) angelegt wird und die Gradientenimpulse in dem Satz von weiten Impulsen voneinander durch die Hälfte des Zeitab schnitts (ESP/2) getrennt sind,
- c) Anlegen eines zweiten Magnetfelds mit einem entlang einer zweiten Bildachse ausgerichteten Gradienten (234) und einem Satz von dritten Gradientenimpulsen (230)′ die nach entspre chenden der zweiten Gradientenimpulse und getrennt voneinander durch den Zeitabschnitt (ESP) angelegt werden,
- d) Erzeugen einer Folge von Hochfrequenz-Impulsen mit einem während dem Anlegen des ersten Gradientenimpulses erzeugten Hochfrequenz-Erregungsimpuls (222), gefolgt von einem Satz von während dem Anlegen von aufeinanderfolgenden zweiten Gradien tenimpulsen erzeugten Nachfokussierungs-Hochfrequenz-Impulsen (228), wobei der Hochfrequenz-Erregungsimpuls von dem ersten Nachfokussierungs-Hochfrequenz-Impuls um die Hälfte des Zeitab schnitts (TE/2) getrennt ist, und jeder der Nachfokussierungs- Hochfrequenz-Impulse von dem anderen um den Zeitabschnitt (TE) getrennt ist,
- e) Erfassen eines kernmagnetischen Resonanz-Signals während dem Anlegen jedes der dritten Gradientenimpulse, um einen Satz von Signalabtastwerten entlang einer Dimension des k-Raums zu er zeugen,
- f) Wiederholen der Schritte a) bis e) mit einer inkrementellen Verschiebung (ΔT) in der Folge der Hochfrequenz-Impulse, um zu sätzliche Sätze von Signalabtastwerten zu erfassen, die eine zweite Dimension des k-Raums definieren, und
- g) Erzeugen eines Bilds mittels Fourier-Transformieren der Sät ze von Signalabtastwerten entlang jeder der ersten und zweiten Dimensionen des k-Raums.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei
jeder der Hochfrequenz-Impulse in der Folge ein auswählender
Hochfrequenz-Impuls ist.
8. Verfahren nach Anspruch 6, wobei
der Hochfrequenz-Erregungsimpuls einen Kipp-Winkel von im we
sentlichen 90° besitzt und die Nachfokussierungs-Hochfrequenz-
Impulse einen Kipp-Winkel von im wesentlichen dem Doppelten des
Hochfrequenz-Erregungsimpulses besitzen.
9. Verfahren nach Anspruch 6, wobei
ein drittes Magnetfeld mit einem entlang einer dritten Bildach
se ausgerichteten Gradienten als ein vierter Gradientenimpuls
vor dem Anlegen jedes der dritten Gradientenimpulse angelegt
wird, um die erfaßten Signale entlang einer dritten Dimension
des k-Raums zu phasenkodieren.
10. Vorrichtung zur Erzeugung eines Bilds aus von einem inter
essierenden Bereich erfaßten kernmagnetischen Resonanz-Daten,
mit:
- a) einer Einrichtung (140) zur Erzeugung eines Polarisationsma gnetfelds (B₀) und zum Anlegen dieses Polarisationsmagnetfelds an den interessierenden Bereich,
- b) einer Einrichtung (150, 151) zur Erzeugung von Hochfrequenz- Erregungsimpulsen (204), die eine Quermagnetisierung von Spins im interessierenden Bereich erzeugen, und zum Anlegen der Hoch frequenz-Erregungsimpulse,
- c) einer Einrichtung (127) zur Erzeugung eines ersten Magnet feld-Impulses (200) mit einem entlang einer ersten Bildachse ausgerichteten Gradienten und eines zweiten Magnetfeld-Impulses (206) mit einem entlang einer zweiten Bildachse ausgerichteten und zu der ersten Bildachse zu einem gesetzten Zeitintervall nach dem Anlegen der Hochfrequenz-Erregungsimpulses senkrechten Gradienten,
- d) einer Einrichtung (150) zur Erfassung eines kernmagnetischen Resonanz-Signals (210) während dem Anlegen des zweiten Magnet feld-Impulses, um einen Satz von Signalabtastwerten entlang einer Dimension des k-Raums zu erhalten,
- e) einer Einrichtung (122) zur Steuerung der Bilderzeugung, die die Einrichtungen a) bis d) derart steuert, daß die Signale wiederholt angelegt werden, wobei der angelegte erste Magnet feld-Impuls inkrementell verändert wird und eine inkrementelle Verschiebung (ΔT) in der eingestellten Zeit zwischen dem Hoch frequenz-Erregungsimpuls und dem zweiten Magnetfeld-Impuls ge steuert wird, um dadurch zusätzliche Sätze von Signalabtastwer ten zu erfassen, die eine zweite Dimension des k-Raums definie ren, und
- f) einer Einrichtung (106) zur Erzeugung eines Bilds durch Fourier-Transformation der Sätze von Signalabtastwerten entlang jeder der ersten und zweiten Dimensionen des k-Raums.
11. Vorrichtung zur Erzeugung eines Bilds aus von einem inter
essierenden Bereich erfaßten kernmagnetischen Resonanz-Daten,
mit:
- a) einer Einrichtung (140) zur Erzeugung eines Polarisationsma gnetfelds (B₀) und zum Anlegen dieses Polarisationsmagnetfelds an den interessierenden Bereich,
- b) einer Einrichtung (150, 151)
- - zur Erzeugung von ersten und zweiten Magnetfeldern, wobei das erste Magnetfeld einen entlang einer Bildachse ausgerichteten Gradienten und das zweite Magnetfeld einen entlang einer zwei ten Bildachse ausgerichteten Gradienten (234) besitzt,
- - zum Anlegen des ersten Magnetfelds als ein erster Gradienten impuls (220) um einen Zeitabschnitt (ESP) getrennt von einem Satz von zweiten Gradientenimpulsen (226), wobei die Gradienten impulse in dem Satz von zweiten Impulsen voneinander durch die Hälfte des Zeitabschnitts (ESP/2) getrennt sind, und
- - zum Anlegen des zweiten Magnetfelds mit dem entlang der zwei ten Bildachse ausgerichteten Gradienten (234) und einem Satz von dritten Gradientenimpulsen (230), die nach entsprechenden der zweiten Gradientenimpulse und getrennt voneinander durch den Zeitabschnitt (ESP) angelegt werden,
- c) einer Einrichtung (127) zur Erzeugung einer Folge von Hoch frequenz-Impulsen mit einem während dem Anlegen des ersten Gra dientenimpulses erzeugten Hochfrequenz-Erregungsimpuls (222), gefolgt von einem Satz von während dem Anlegen von aufeinander folgenden zweiten Gradientenimpulsen erzeugten Nachfokussie rungs-Hochfrequenz-Impulsen (228), wobei der Hochfrequenz-Er regungsimpuls von dem ersten Nachfokussierungs-Hochfrequenz- Impuls um die Hälfte des Zeitabschnitts (TE) getrennt ist, und jeder der Nachfokussierungs-Hochfrequenz-Impulse von dem ande ren um den Zeitabschnitt (TE) getrennt ist,
- d) einer Einrichtung (150) zur Erfassung eines kernmagnetischen Resonanz-Signals (232) während dem Anlegen der dritten Gra dientenimpulse, um einen Satz von Signalabtastwerten entlang einer Dimension des k-Raums zu erhalten,
- e) einer Einrichtung (122) zur Steuerung der Bilderzeugung, die die Einrichtungen a) bis d) derart steuert, daß die Signale wiederholt angelegt werden, wobei die Folge der Hochfrequenz- Impulse inkrementell verschoben wird, um zusätzliche Sätze von Signalabtastwerten zu erfassen, die eine zweite Dimension des k-Raums definieren, und
- f) einer Einrichtung (106) zur Erzeugung eines Bilds durch Fou rier-Transformation der Sätze von Signalabtastwerten entlang jeder der ersten und zweiten Dimensionen des k-Raums.
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