[go: up one dir, main page]

DE1011785B - Verfahren zur Pruefung und Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmaessig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung betriebener Schleifenleitungen - Google Patents

Verfahren zur Pruefung und Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmaessig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung betriebener Schleifenleitungen

Info

Publication number
DE1011785B
DE1011785B DET10728A DET0010728A DE1011785B DE 1011785 B DE1011785 B DE 1011785B DE T10728 A DET10728 A DE T10728A DE T0010728 A DET0010728 A DE T0010728A DE 1011785 B DE1011785 B DE 1011785B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loop
line
polarity
branch
switched
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET10728A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dardat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET10728A priority Critical patent/DE1011785B/de
Publication of DE1011785B publication Critical patent/DE1011785B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
    • G08B29/12Checking intermittently signalling or alarm systems
    • G08B29/123Checking intermittently signalling or alarm systems of line circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Feststellung von Leitungsfehlern von in Morsesicherheitsschaltung betriebenen Schleifenleitungen wurde bisher immer in der Weise vorgenommen, daß der mit der Prüfung der Leitung Beauftragte sich nacheinander von Melder zu Melder begab und an den einzelnen Meldern mittels einer Telefoneinrichtung mit dem die Zentrale Bedienenden in Verbindung trat. Dabei mußte darauf geachtet werden, daß die Verbindung immer über denselben Schleifenast erfolgte. Nur wenn das zwischen Zentrale und Melder liegende Schleifenstück in Ordnung war, konnte diese Sprechverbindung auch hergestellt werden. Enthielt das betreffende Leitungsstück aber einen Fehler, sei es ein Erdschluß oder Drahtbruch, so war über diesen Schleifenast die Sprechverbindung mit der Zentrale nicht mehr möglich, sondern nur noch über den anderen Schleifenast, und die Zentrale mußte sich entsprechend mit ihrer Fernsprecheinrichtung an den anderen Schleifenast anschalten. Dadurch, daß der mit der Prüfung der Leitung Beauftragte an einem Melder noch die Sprechverbindung über den einen Schleifenast herstellen konnte, am anderen Melder jedoch nur noch über den anderen Schleifenast, war ermittelt, daß sich der Leitungsfehler zwischen diesen beiden Meldern befinden mußte.
Nachteilig dieser Art der Leitungsprüfung ist, daß immer zwei Prüfungsgruppen notwendig sind, von denen die eine die Leitung abgeht und die andere sich in der Zentrale befindet, um die Revisionsanrufe der anderen Gruppe entgegenzunehmen und auszuwerten. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß während der Abgabe eines Revisionsgespräches über einen bestimmten Leitungsast eine gleichzeitige Meldungsabgabe in vielen Fällen unmöglich oder zumindest sehr stark gestört ist.
Mit der Prüfung des Leitungszustandes auf Erd- schluß oder Drahtbruch ist jedoch die Prüfung einer Schleifenleitung noch nicht vollständig. Es kann hierbei erwünscht sein, auch einzelne Schleifenabschnitte aus der Schleife herauszuschalten, damit ein solcher Schleifenabschnitt unabhängig von der Stromversorgung durch die Zentrale hinsichtlich seiner Isolation oder seiner Beeinflussung durch Fremdspannungen untersucht werden kann.
Die Erfindung schlägt deshalb ein Verfahren zur Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmäßig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung betriebener Schleifenleitungen vor, bei dem eine Prüfung und eine Herausschaltung von zwischen zwei benachbarten Meldern liegenden Leitungsabschnitten erfolgt. Dieses Verfahren zeichnet sich gegenüber dem bekannten Verfahren vor allen Dingen dadurch aus, daß der die Leitung Prüfende ohne Zuhilfenahme der Bedienungseinrichtung und Bedienungsperson der Zentrale Lei- Verfahren zur Prüfung und Feststellung
von Leitungsfehlern betriebsmäßig
geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung
betriebener Schleifenleitungen
Anmelder:
Telefonbau und Normalzeit G.m.b.H., Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 136/142
Werner Dardat, Frankfurt/M.-Rödelheim, ist als Erfinder genannt worden
tungsfehler feststellen und eingrenzen kann, wobei während dieser Leitungsprüfung die weitere Abgabe von Meldungen jederzeit möglich ist. Erfmdungsgemäß wird nämlich ein einseitig geerdeter, mit einem in seiner Durchlaßrichtung umschaltbaren Einweggleichrichter in Reihe liegender Stromflußanzeiger an verschiedenen Punkten der Schleifenleitung so lange nacheinander einpolig angeschaltet, bis bei einer bestimmten, durch den Einweggleichrichter bedingten Polung des Anzeigers die Stromfluß anzeige verschwindet und bei einer Umpolung des Anzeigers wieder auftritt.
Wird dieses Prüfungsverfahren an den einzelnen Melderstellen vorgenommen, so erkennt der Prüfende am Verschwinden der Stromflußanzeige bei einer bestimmten Polung des Instrumentes und am Wiederauftreten der Anzeige nach der Umpolung des Instrumentes, daß sich die Fehlerstelle zwischen den beiden Melderstellen befindet, an die er den Stromflußanzeiger zuletzt angeschaltet hat. Damit auch dann, wenn sich die Melderstelle in unmittelbarer Nähe des Stromflußanzeigers befindet, sich noch ein deutlicher Ausschlag des Stromflußanzeigers ergibt, wird weiterhin vorgeschlagen, daß bei einer einen Instrumentenausschlag ergebenden Polung des an die Schleifenleitung angeschalteten Gerätes ein zusätzlicher Widerstand in den zwischen dem Anschaltepunkt des Instrumentes in die Schleifenleitung und der Fehlerstelle verlaufenden Leitungsabschnitt gelegt wird.
Zur Feststellung von Isolationsfehlern an Kabeln ist zwar bereits ein Verfahren bekannt, bei dem die
703 586/82
1 Oil
Richtung des Ausschlages eines Galvanometers zur Fehlerortsbestimmung benutzt wird. Bei diesem Verfahren wird mit Hilfe eines empfindlichen Galvanometers der Spannungsabfall am Kabelmantel fortlaufend gemessen. Auf einer bestimmten Seite des Fehlers hat dieser Spannungsabfall einen bestimmten Wert, der sich auf der anderen Seite des Fehlers wieder einstellt, jedoch infolge des nun in der Gegenrichtung abfließenden Erdstromes umgekehrt gerichtet ist.
Wie die Fig. 1 zeigt, enthält das Prüfgerät einen Stromflußanzeiger /, mit dem wahlweise je nach der Einstellung der Schalter FSb bzw. FSa ein Gleichrichter Gl 3 -bzw. Gl 4 in Reihe geschaltet werden kann. Wird einer der Schalter FSb bzw. FSa umgelegt, so wird gleichzeitig auch das Instrument / geerdet. Der Stöpsel St kann in die Telefonklinken der einzelnen Melderstellen eingeführt werden, so daß die Schleifenleitung im Ruhezustand über Stöpselkon-
Dieses Verfahren läßt sich somit lediglich bei Kabeln io takt α, die Schalterkontakte USl, PTSbal, PTSabS, anwenden und setzt voraus, daß das betreffende Kabel die Primärwicklung des Übertragers Ü, den Tastenvon seiner Speiseeinrichtung abgeschaltet wird. Durch kontaktTal, dieUmschaltekontakte ΡΤ5"ί>α 2, PT5a& 2, die oben gekennzeichnete erfindungsgemäße Anordnung wird demgegenüber ein Verfahren angegeben, das bei Schleifenleitungen mit einer einadrigen Leitung die 15 kontakte PTSab 1 und US2 zum fr-Belag des Stöpsels Feststellung von Leitungsfehlern in betriebsmäßigem verläuft. Bei richtiger Polung des Instrumentes spricht Zustand der Schleife erlaubt, ohne daß ein besonderer Personalaufwand erforderlich ist.
Zur Durchführung des oben angegebenen Prüfvereines der Schauzeichen SZl bzw. SZ2, eil Gleichrichter Gl 1 bzw. Gl 2, die weiteren Umsei
das Schauzeichen SZ2 an. Bei falscher Polung konrnit das Schauzeichen SZl zur Wirkung, und der das Gerät Bedienende kann durch Betätigen des Umschal·
fahrens dient zweckmäßig ein Gerät, das einen Strom- 20 ters US die Polarität des Gerätes wechseln, so daß
flußanzeiger, zwei wahlweise in Reihe zu diesem Anzeiger schaltbare Einweggleichrichter, eine Erdungsklemme sowie eine in einem Stöpsel endende zweiadrige Anschlußschnur enthält, mit der es an den einzelnen Melderstellen der Schleifenleitung über die dort angeordneten Telefonklinken mit der Schleifenleitung verbunden werden kann. Außerdem enthält dieses Gerät Schalt- und Anzeigeorgane, durch die vor der Einschaltung des Gerätes die Polung der Schleifen-
nun wieder das Schauzeichen SZ 2 in Aktion tritt.
Bei der Anschaltung des Meßgerätes an die Schleifenleitung sind nun folgende Punkte zu beachten:
1. Anschalten der Geräte (Fig. 2 a)
Es sind zunächst alle Schalter des Gerätes in die Ruhestellung zu bringen, und der Stöpsel St ist in die Telefonklinke des betreffenden Melders zu stecken.
leitung festgestellt und die Polung des Gerätes ent- 30 Es wird mittels einer Klemme eine Erdverbindung sprechend eingestellt werden kann. Die telefonische zwischen dem Gerät und der Erdungsklemme des beVerständigung des die Leitung Prüfenden mit der Zentrale bzw. mit einem zweiten Prüfer, der sich an eine andere Melderstelle anschaltet, wird dadurch ermöglicht, daß in dem Gerät eine umschaltbare1, aus 35 Übertrager, Ortsbatterie und Mikrotelefon bestehende Fernsprecheinrichtung vorhanden ist, die je nach dem Leitungszustand eine Sprechverständigung mit der Zentrale entweder über den Schleifenring oder über einen der Schleifenäste und Erde erlaubt.
Bei der Prüfung von Schleifenleitungen erweist es sich des öfteren als notwendig, einzelne Leitungsabschnitte herauszuschalten und diese getrennt zu überprüfen, sei es, um den ohmschen Widerstand oder den Isolationswert dieses Leitungsabschnittes festzu- 45 stellen, sei es, um Fremdspannungen, die auf diesen Leitungsabschnitt induziert werden, zu messen. Das zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Gerät kann auch für diese Aufgabe zweckdienlich eingesetzt werden, und zwar dann, wenn es 50 rende Verbindung aufzutrennen. Das Gerät wird nach sich um die Herausschaltung und Prüfung von Punkt 1 richtig gepolt, und darauf werden die Fehlerzwischen zwei benachbarten Meldern liegenden Lei- tasten FSa (Fig. 1) bzw. FSb einzeln nacheinander tungsabschnitten handelt. In diesem Fall sind an jeder gedrückt. Die Richtung, in welcher sich der Fehler Melderstelle, die diesen Leitungsabschnitt begrenzen, innerhalb der Leitungsschleife befindet, wird durch zwei solcher Geräte anzuschalten, und bei richtiger 55 Ausschlag des Instrumentes 7 in Verbindung mit der Polung beider Geräte kann durch Betätigung ent- gedrückten Taste angezeigt. Ist beispielsweise die sprechender Umschaltorgane der zu prüfende Leitungs- Taste FSa niedergedrückt und tritt ein Instrumentenabschnitt an beiden Melderstellen aus der Schleifen- ausschlag auf, so bedeutet das, daß sich der Fehler leitung herausgetrennt und zur Prüfung durch die im in Fig. 2 c nicht rechts vom Gerät, sondern links b;e-Gerät befindlichen, für die Schleifenprüfung vorge- 60 findet. Ist der Ausschlag zu gering, um ihn noch mit sehenen Einrichtungen bereitgestellt werden. Sicherheit erkennen zu können, so ist zusätzlich die
treffenden Melders hergestellt und der Handapparat MT über Stöpsel und Klinke mit dem Gerät yeru bunden.
2. Prüfen auf Melderruhestrom und richtige Melderpolung (Fig. 2 b)
Erfolgt eine Anzeige durch das SchauzeichenSZl (Fig. 1), so ist eine verkehrte Polung vorhanden. Es ist dann der Schalter US, wie bereits im vor^ stehenden beschrieben, umzulegen, worauf das Schau-1 zeichen SZl verschwindet und an seiner Stelle das Schauzeichen SZ 2 erscheint.
3. Feststellung der Fehlerrichtung bei Erdschluß (Fig. 2 c)
In der Zentrale ist in diesem Fall, d.h. beim Auftreten eines Erdschlusses, dessen Fehlerstelle festgestellt werden soll, die zur Erdschlußanzeige füh-
In der Zeichnung ist die Schaltungsanordnung des Prüfgerätes sowie die Durchführung der erfindungsgemäßen Leitungsprüfung an Hand einiger Prinzipschaltbilder dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die Schaltungsanordnung des Schleifenprüfgerätes und
Fig. 2 a bis 2i Prinzipschaltbilder der Leitungsschleife und des Prüfgerätes bei der Durchführung der verschiedenen Arten der möglichen Prüfvorgänge. 70 stelle sich beim Niederdrücken der Taste FSa*
Meßbereichtaste MS zu drücken, wodurch durch Ausschalten der Widerstände WiI bzw. Wi2 die Επφ->* findlichkeit des Instrumentes erhöht wird. Befindet-ζ sich in Fig. 2 c der Fehler rechts vom Einsatzpunkt :
des Instrumentes und ist dieses richtig gepolt, so ent-
steht nicht mehr beim Niederdrücken der Taste FSa,'^ sondern nun beim Niederdrücken der Taste FSb ein I Ausschlag, und wenn an der vorher geprüften
1 Oil
Ausschlag ergab, bedeutet dies, daß zwischen diesen beiden Melderstellen der Fehler zu suchen ist.
4 Feststellung der Fehlerrichtung bei Drahtbruch
(Fig.2d)
Auch in diesem Fall sind die Fehlertasten FSa bzw. FSb nacheinander einzeln zu drücken. Die Fehlerrichtung wird wiederum durch das Instrument in Verbindung mit der gedrückten Taste angezeigt, wobei jedoch diesmal die Meßbereichtaste nicht zu drücken ist. Eine Beachtung der" Melderpolung ist bei der Feststellung eines Drahtbruchs nicht erforderlich.
5. Telefonieren mit der Zentrale bei Drahtbruch
(Fig.2e, 2f) lg
Um diese Sprechverständigung zwischen den einzelnen Melderstellen und der Zentrale zu ermöglichen, muß die Telefoneinrichtung der Zentrale vorher auf die betreffende Schleife und bei Reihenschaltung auf denjenigen Schleifenast geschaltet sein, der beim Revisionsgang zuerst abgegangen wird, während bei Parallelschaltung die Telefoneinrichtung so zu schalten ist, daß der Summeranruf durch Niederdrücken der Taste SuS (Fig. 1) am Revisionsgerät über Erde hörbar ist. Daraufhin ist dann für die Dauer des Telefongespräches die Taste Ta niedergedrückt zu halten, da über diese Taste die Primärwicklung des Übertragers Ü einseitig über einen Kondensator an Erde gelegt wird.
6. Herausschalten eines Leitungsabschnittes (Fig. 2 g)
An zwei benachbarten Melderstellen, zwischen denen der herauszuschaltende Leitungsabschnitt verläuft, wird je ein Prüfgerät an die Leitung angeschaltet. Es sind zunächst hier wiederum alle Schalter der beiden Geräte in die Ruhelage zu stellen und das Gerät als solches richtig zu polen sowie die Sprechverbindung mit der Zentrale herzustellen.
7. Sprechverbindung über den herauszuschaltenden

Claims (7)

Patentansprüche: Leitungsabschnitt (Fig. 2 h) 40 Bei dem einen Gerät ist der Schalter PTSab (Fig. 1) umzulegen und am anderen Gerät der Schalter PTSba. Das bedeutet, daß bei dem einen Gerät der fr-Ast abgetrennt und der α-Ast mit den Prüfeinrichtungen des Gerätes verbunden wird, während beim anderen Gerät umgekehrt der α-Ast abgetrennt und der δ-Ast mit den entsprechenden Prüfeinrichtungen des Gerätes verbunden wird. In diesem Zustand besteht eine Sprechverbindung zwischen den beiden Melderstellen über die Telefoneinrichtungen beider Meßgeräte. 8. Messen von Fremdspannungen (Fig. 2 i) Zusätzlich zu den Bedienungsmaßnahmen nach den Punkten 6 und 7 ist bei einem Gerät der Schalter FP (Fig. 1) so umzulegen, daß Kontakte 1 und 2 betätigt werden, während beim anderen Gerät der Schalter FP entgegengesetzt umzulegen ist, so daß der Kontakt FP 3 geschlossen wird. Es entsteht dann die in der Fig. 2 i dargestellte Verbindung, d. h., ein Wechselstrom-Meßinstrument ist in den betreffenden Leitungsabschnitt gelegt, so daß induzierte Fremdspannungen gemessen werden können. Es kann hier erforderlich sein, zusätzlich noch die Meßbereichtaste MS zu drücken.
1. Verfahren zur Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmäßig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung betriebener Schleifenleitungen, bei dem eine Prüfung und eine Herausschaltung von zwischen zwei benachbarten Meldern liegenden Leitungsabschnitten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein einseitig geerdeter, mit einem in seiner Durchlaßrichtung umschaltbaren Einweggleichrichter in Reihe liegender Stromfiußanzeiger an verschiedenen Punkten der Schleifenleitung so lange nacheinander einpolig angeschaltet wird, bis bei einer bestimmten, durch den Einweggleichrichter bedingten Polung des Anzeigers die Stromflußanzeige verschwindet und bei einer Umpolung des Anzeigers wieder auftritt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer einen Instrumentenausschlag ergebenden Polung des an der Schleifenleitung angeschalteten Gerätes ein zusätzlicher Widerstand in den zwischen dem Anschaltepunkt des Instrumentes an die Schleifenleitung und der Fehlerstelle verlaufenden Leitungsabschnitt gelegt wird.
3. Gerät zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Stromflußanzeiger, zwei wahlweise in Reihe zu diesem Anzeiger schaltbare Einweggleichrichter, eine Erdungsklemme sowie eine in einem Stöpsel endende zweiadrige Anschlußschnur enthält, mit der es an den einzelnen Melderstellen der Schleifenleitung über die Telefonklinken mit der Schleifenleitung verbunden werden kann.
4. Gerät nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß es Schalt- und Anzeigeorgane enthält, durch die vor der Einschaltung des Gerätes die Polung der Schleifenleitung festgestellt und die Polung des Gerätes entsprechend eingestellt werden kann.
5. Gerät nach Anspruch 2 bis 4, gekennzeichnet durch eine in der Weise umschaltbare, aus Übertrager, Ortsbatterie und Mikrotelefon bestehende Fernsprecheinrichtung, daß je nach dem Leitungszustand eine Sprechverständigung mit der Zentrale entweder über einen Schleifenring oder über einen der Schleifenäste und Erde möglich ist.
6. Gerät nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es Schaltorgane enthält, durch deren Betätigung nach der Anschaltung des Gerätes an eine Schleifenleitung ein Schleifenast abgetrennt und der andere Schleifenast an Erde gelegt werden kann.
7. Verfahren nach Anspruch 1, unter Zuhilfenahme zweier Geräte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei richtiger Polung beider Geräte durch Betätigung entsprechender Umschaltorgane der zu prüfende Leitungsabschnitt an beiden Melderstellen aus der Schleifenleitung herausgetrennt und zur Prüfung durch die im Gerät befindlichen, für die Schleifenprüfung vorgesehenen Einrichtungen bereitgestellt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
AEG-HiIf sbuch für elektrische Licht- und Kraftanlagen, 6. Auflage, Verlag Girardet, Essen, S. 322.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 70S 5&6/S2 6.
DET10728A 1955-03-23 1955-03-23 Verfahren zur Pruefung und Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmaessig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung betriebener Schleifenleitungen Pending DE1011785B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET10728A DE1011785B (de) 1955-03-23 1955-03-23 Verfahren zur Pruefung und Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmaessig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung betriebener Schleifenleitungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET10728A DE1011785B (de) 1955-03-23 1955-03-23 Verfahren zur Pruefung und Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmaessig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung betriebener Schleifenleitungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1011785B true DE1011785B (de) 1957-07-04

Family

ID=7546479

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET10728A Pending DE1011785B (de) 1955-03-23 1955-03-23 Verfahren zur Pruefung und Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmaessig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung betriebener Schleifenleitungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1011785B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168297B (de) * 1958-01-02 1964-04-16 Westinghouse Electric Corp Meldesystem zur UEberwachung mehrerer Stellen
DE1207835B (de) * 1962-12-08 1965-12-23 Telefonbau Schaltungsanordnung fuer eine Alarmgabe mittels Wechselstrom ueber eine zweiadrige Ringleitung
DE1272180B (de) * 1960-07-23 1968-07-04 Felten & Guilleaume Carlswerk Anordnung zum Pruefen einer insbesondere mit Wechselstrom betriebenen elektrischen Leckanzeigevorrichtung

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168297B (de) * 1958-01-02 1964-04-16 Westinghouse Electric Corp Meldesystem zur UEberwachung mehrerer Stellen
DE1272180B (de) * 1960-07-23 1968-07-04 Felten & Guilleaume Carlswerk Anordnung zum Pruefen einer insbesondere mit Wechselstrom betriebenen elektrischen Leckanzeigevorrichtung
DE1207835B (de) * 1962-12-08 1965-12-23 Telefonbau Schaltungsanordnung fuer eine Alarmgabe mittels Wechselstrom ueber eine zweiadrige Ringleitung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE825225C (de) Verfahren zur Mehrfachuebertragung von Messwerten
DE1011785B (de) Verfahren zur Pruefung und Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmaessig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung betriebener Schleifenleitungen
EP0121926B1 (de) Schaltungsanordnung mit selbsttätiger Teilnehmeranschlussleitungsüberwachung
DE1085925B (de) Schaltungsanordnung zum Anzeigen von Fehlern in Geraeten von Fernmeldeanlagen unter Verwendung von Gleichrichtern
EP0295593A2 (de) Einzelidentifikation
AT406091B (de) Verfahren zur reparatur- und wiederholungsprüfung von elektrischen geräten sowie vorrichtung zur durchführung des verfahrens
EP0166209B1 (de) Messgerät zur Überprüfung der Schutzmassnahmen in elektrischen Anlagen
DE4018962C2 (de)
DE3421829A1 (de) Messverfahren zur ueberpruefung von schutzmassnahmen in elektrischen anlagen und messgeraet zur durchfuehrung des verfahrens
DE2248157A1 (de) Vorrichtung zum pruefen von vieladrigen leitungsverbindungen
DE19802825C1 (de) Verfahren zur schnellen Prüfung der Funktionsfähigkeit eines Teilnehmersatzes
EP0481222B1 (de) Vorrichtung zum Prüfen eines Kraftfahrzeugtestsystems
DE3114515C2 (de) Schaltungsanordnung zum Prüfen von Anschlußleitungen in Fernsprechanlagen
DE3726708A1 (de) Anordnung zur pruefung der funktion einer mess- oder kontrollvorrichtung
DE966199C (de) Pruefeinrichtung fuer Empfangszentralen von Meldeanlagen, insbesondere solchen, die mit Morsesicherheitsschaltung ausgeruestet sind
DE19623912C1 (de) Schaltungsanordnung zur Fehlererkennung in Fernmeldeleitungen und -kabeln
DE4202655A1 (de) Pruefgeraet fuer wechsel- und drehstrombetriebsmittel
DE3201868C2 (de) Anordnung zum Messen des zu erwartenden Einschaltstroms eines abgeschalteten Wechselspannungsnetzes zur Energieversorgung
EP0291755A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Prüfung eines Isolationswiderstandes
DE10014462B4 (de) Verfahren und Überwachungssystem zum Überwachen wenigstens eines Teilnehmeranschlusses
DE712803C (de) Schaltungsanordnung zur Fernueberwachung einer Fernsprechstation auf Betriebsfaehigkeit
DE2633986C3 (de) Verfahren zum Prüfen von Leitungsvielfachen in zentral gesteuerten Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
DE1762082C (de) Schaltungsanordnung für Fernmelde , insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, zum gleichstrommaßtgen Prüfen von gleich artigen Adern einer fur die Prüfung aufge bauten Leitungsschleife
DE2501452C3 (de) Zeichenumsetzer für ankommenden Verkehr in Fernmeldeanlagen
DE3117344A1 (de) "vorrichtung zum pruefen von verlaengerungsleitungen"