DE1011785B - Verfahren zur Pruefung und Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmaessig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung betriebener Schleifenleitungen - Google Patents
Verfahren zur Pruefung und Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmaessig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung betriebener SchleifenleitungenInfo
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- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B29/00—Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
- G08B29/12—Checking intermittently signalling or alarm systems
- G08B29/123—Checking intermittently signalling or alarm systems of line circuits
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Description
DEUTSCHES
Die Feststellung von Leitungsfehlern von in Morsesicherheitsschaltung
betriebenen Schleifenleitungen wurde bisher immer in der Weise vorgenommen, daß der mit der Prüfung der Leitung Beauftragte sich
nacheinander von Melder zu Melder begab und an den einzelnen Meldern mittels einer Telefoneinrichtung
mit dem die Zentrale Bedienenden in Verbindung trat. Dabei mußte darauf geachtet werden, daß die Verbindung
immer über denselben Schleifenast erfolgte. Nur wenn das zwischen Zentrale und Melder liegende
Schleifenstück in Ordnung war, konnte diese Sprechverbindung auch hergestellt werden. Enthielt das betreffende
Leitungsstück aber einen Fehler, sei es ein Erdschluß oder Drahtbruch, so war über diesen
Schleifenast die Sprechverbindung mit der Zentrale nicht mehr möglich, sondern nur noch über den anderen
Schleifenast, und die Zentrale mußte sich entsprechend mit ihrer Fernsprecheinrichtung an den
anderen Schleifenast anschalten. Dadurch, daß der mit der Prüfung der Leitung Beauftragte an einem
Melder noch die Sprechverbindung über den einen Schleifenast herstellen konnte, am anderen Melder
jedoch nur noch über den anderen Schleifenast, war ermittelt, daß sich der Leitungsfehler zwischen diesen
beiden Meldern befinden mußte.
Nachteilig dieser Art der Leitungsprüfung ist, daß immer zwei Prüfungsgruppen notwendig sind, von
denen die eine die Leitung abgeht und die andere sich in der Zentrale befindet, um die Revisionsanrufe der
anderen Gruppe entgegenzunehmen und auszuwerten. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß während der
Abgabe eines Revisionsgespräches über einen bestimmten Leitungsast eine gleichzeitige Meldungsabgabe in vielen Fällen unmöglich oder zumindest
sehr stark gestört ist.
Mit der Prüfung des Leitungszustandes auf Erd- schluß oder Drahtbruch ist jedoch die Prüfung einer
Schleifenleitung noch nicht vollständig. Es kann hierbei erwünscht sein, auch einzelne Schleifenabschnitte
aus der Schleife herauszuschalten, damit ein solcher Schleifenabschnitt unabhängig von der Stromversorgung
durch die Zentrale hinsichtlich seiner Isolation oder seiner Beeinflussung durch Fremdspannungen
untersucht werden kann.
Die Erfindung schlägt deshalb ein Verfahren zur Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmäßig geschalteter,
in Morsesicherheitsschaltung betriebener Schleifenleitungen vor, bei dem eine Prüfung und eine
Herausschaltung von zwischen zwei benachbarten Meldern liegenden Leitungsabschnitten erfolgt. Dieses
Verfahren zeichnet sich gegenüber dem bekannten Verfahren vor allen Dingen dadurch aus, daß der die
Leitung Prüfende ohne Zuhilfenahme der Bedienungseinrichtung und Bedienungsperson der Zentrale Lei-
Verfahren zur Prüfung und Feststellung
von Leitungsfehlern betriebsmäßig
geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung
betriebener Schleifenleitungen
Anmelder:
Telefonbau und Normalzeit G.m.b.H., Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 136/142
Werner Dardat, Frankfurt/M.-Rödelheim, ist als Erfinder genannt worden
tungsfehler feststellen und eingrenzen kann, wobei während dieser Leitungsprüfung die weitere Abgabe
von Meldungen jederzeit möglich ist. Erfmdungsgemäß wird nämlich ein einseitig geerdeter, mit einem
in seiner Durchlaßrichtung umschaltbaren Einweggleichrichter in Reihe liegender Stromflußanzeiger an
verschiedenen Punkten der Schleifenleitung so lange nacheinander einpolig angeschaltet, bis bei einer bestimmten,
durch den Einweggleichrichter bedingten Polung des Anzeigers die Stromfluß anzeige verschwindet
und bei einer Umpolung des Anzeigers wieder auftritt.
Wird dieses Prüfungsverfahren an den einzelnen Melderstellen vorgenommen, so erkennt der Prüfende
am Verschwinden der Stromflußanzeige bei einer bestimmten Polung des Instrumentes und am Wiederauftreten der Anzeige nach der Umpolung des Instrumentes, daß sich die Fehlerstelle zwischen den beiden
Melderstellen befindet, an die er den Stromflußanzeiger zuletzt angeschaltet hat. Damit auch dann,
wenn sich die Melderstelle in unmittelbarer Nähe des Stromflußanzeigers befindet, sich noch ein deutlicher
Ausschlag des Stromflußanzeigers ergibt, wird weiterhin vorgeschlagen, daß bei einer einen Instrumentenausschlag
ergebenden Polung des an die Schleifenleitung angeschalteten Gerätes ein zusätzlicher Widerstand
in den zwischen dem Anschaltepunkt des Instrumentes in die Schleifenleitung und der Fehlerstelle
verlaufenden Leitungsabschnitt gelegt wird.
Zur Feststellung von Isolationsfehlern an Kabeln ist zwar bereits ein Verfahren bekannt, bei dem die
703 586/82
1 Oil
Richtung des Ausschlages eines Galvanometers zur Fehlerortsbestimmung benutzt wird. Bei diesem Verfahren
wird mit Hilfe eines empfindlichen Galvanometers der Spannungsabfall am Kabelmantel fortlaufend
gemessen. Auf einer bestimmten Seite des Fehlers hat dieser Spannungsabfall einen bestimmten
Wert, der sich auf der anderen Seite des Fehlers wieder einstellt, jedoch infolge des nun in der Gegenrichtung
abfließenden Erdstromes umgekehrt gerichtet ist.
Wie die Fig. 1 zeigt, enthält das Prüfgerät einen Stromflußanzeiger /, mit dem wahlweise je nach der
Einstellung der Schalter FSb bzw. FSa ein Gleichrichter Gl 3 -bzw. Gl 4 in Reihe geschaltet werden
kann. Wird einer der Schalter FSb bzw. FSa umgelegt, so wird gleichzeitig auch das Instrument / geerdet.
Der Stöpsel St kann in die Telefonklinken der einzelnen Melderstellen eingeführt werden, so daß die
Schleifenleitung im Ruhezustand über Stöpselkon-
Dieses Verfahren läßt sich somit lediglich bei Kabeln io takt α, die Schalterkontakte USl, PTSbal, PTSabS,
anwenden und setzt voraus, daß das betreffende Kabel die Primärwicklung des Übertragers Ü, den Tastenvon
seiner Speiseeinrichtung abgeschaltet wird. Durch kontaktTal, dieUmschaltekontakte ΡΤ5"ί>α 2, PT5a& 2,
die oben gekennzeichnete erfindungsgemäße Anordnung wird demgegenüber ein Verfahren angegeben, das bei
Schleifenleitungen mit einer einadrigen Leitung die 15 kontakte PTSab 1 und US2 zum fr-Belag des Stöpsels
Feststellung von Leitungsfehlern in betriebsmäßigem verläuft. Bei richtiger Polung des Instrumentes spricht
Zustand der Schleife erlaubt, ohne daß ein besonderer Personalaufwand erforderlich ist.
Zur Durchführung des oben angegebenen Prüfvereines der Schauzeichen SZl bzw. SZ2, eil
Gleichrichter Gl 1 bzw. Gl 2, die weiteren Umsei
das Schauzeichen SZ2 an. Bei falscher Polung konrnit
das Schauzeichen SZl zur Wirkung, und der das Gerät Bedienende kann durch Betätigen des Umschal·
fahrens dient zweckmäßig ein Gerät, das einen Strom- 20 ters US die Polarität des Gerätes wechseln, so daß
flußanzeiger, zwei wahlweise in Reihe zu diesem Anzeiger schaltbare Einweggleichrichter, eine Erdungsklemme sowie eine in einem Stöpsel endende zweiadrige
Anschlußschnur enthält, mit der es an den einzelnen Melderstellen der Schleifenleitung über die dort
angeordneten Telefonklinken mit der Schleifenleitung verbunden werden kann. Außerdem enthält dieses
Gerät Schalt- und Anzeigeorgane, durch die vor der Einschaltung des Gerätes die Polung der Schleifen-
nun wieder das Schauzeichen SZ 2 in Aktion tritt.
Bei der Anschaltung des Meßgerätes an die Schleifenleitung sind nun folgende Punkte zu beachten:
1. Anschalten der Geräte (Fig. 2 a)
Es sind zunächst alle Schalter des Gerätes in die
Ruhestellung zu bringen, und der Stöpsel St ist in die Telefonklinke des betreffenden Melders zu stecken.
leitung festgestellt und die Polung des Gerätes ent- 30 Es wird mittels einer Klemme eine Erdverbindung
sprechend eingestellt werden kann. Die telefonische zwischen dem Gerät und der Erdungsklemme des beVerständigung des die Leitung Prüfenden mit der
Zentrale bzw. mit einem zweiten Prüfer, der sich an eine andere Melderstelle anschaltet, wird dadurch ermöglicht,
daß in dem Gerät eine umschaltbare1, aus 35 Übertrager, Ortsbatterie und Mikrotelefon bestehende
Fernsprecheinrichtung vorhanden ist, die je nach dem Leitungszustand eine Sprechverständigung mit der
Zentrale entweder über den Schleifenring oder über einen der Schleifenäste und Erde erlaubt.
Bei der Prüfung von Schleifenleitungen erweist es sich des öfteren als notwendig, einzelne Leitungsabschnitte herauszuschalten und diese getrennt zu
überprüfen, sei es, um den ohmschen Widerstand oder den Isolationswert dieses Leitungsabschnittes festzu- 45
stellen, sei es, um Fremdspannungen, die auf diesen Leitungsabschnitt induziert werden, zu messen. Das
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Gerät kann auch für diese Aufgabe zweckdienlich
eingesetzt werden, und zwar dann, wenn es 50 rende Verbindung aufzutrennen. Das Gerät wird nach
sich um die Herausschaltung und Prüfung von Punkt 1 richtig gepolt, und darauf werden die Fehlerzwischen
zwei benachbarten Meldern liegenden Lei- tasten FSa (Fig. 1) bzw. FSb einzeln nacheinander
tungsabschnitten handelt. In diesem Fall sind an jeder gedrückt. Die Richtung, in welcher sich der Fehler
Melderstelle, die diesen Leitungsabschnitt begrenzen, innerhalb der Leitungsschleife befindet, wird durch
zwei solcher Geräte anzuschalten, und bei richtiger 55 Ausschlag des Instrumentes 7 in Verbindung mit der
Polung beider Geräte kann durch Betätigung ent- gedrückten Taste angezeigt. Ist beispielsweise die
sprechender Umschaltorgane der zu prüfende Leitungs- Taste FSa niedergedrückt und tritt ein Instrumentenabschnitt
an beiden Melderstellen aus der Schleifen- ausschlag auf, so bedeutet das, daß sich der Fehler
leitung herausgetrennt und zur Prüfung durch die im in Fig. 2 c nicht rechts vom Gerät, sondern links b;e-Gerät
befindlichen, für die Schleifenprüfung vorge- 60 findet. Ist der Ausschlag zu gering, um ihn noch mit
sehenen Einrichtungen bereitgestellt werden. Sicherheit erkennen zu können, so ist zusätzlich die
treffenden Melders hergestellt und der Handapparat MT über Stöpsel und Klinke mit dem Gerät yeru
bunden.
2. Prüfen auf Melderruhestrom und richtige Melderpolung (Fig. 2 b)
Erfolgt eine Anzeige durch das SchauzeichenSZl
(Fig. 1), so ist eine verkehrte Polung vorhanden. Es ist dann der Schalter US, wie bereits im vor^
stehenden beschrieben, umzulegen, worauf das Schau-1
zeichen SZl verschwindet und an seiner Stelle das Schauzeichen SZ 2 erscheint.
3. Feststellung der Fehlerrichtung bei Erdschluß (Fig. 2 c)
In der Zentrale ist in diesem Fall, d.h. beim Auftreten eines Erdschlusses, dessen Fehlerstelle festgestellt
werden soll, die zur Erdschlußanzeige füh-
In der Zeichnung ist die Schaltungsanordnung des Prüfgerätes sowie die Durchführung der erfindungsgemäßen
Leitungsprüfung an Hand einiger Prinzipschaltbilder dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die Schaltungsanordnung des Schleifenprüfgerätes und
Fig. 2 a bis 2i Prinzipschaltbilder der Leitungsschleife und des Prüfgerätes bei der Durchführung
der verschiedenen Arten der möglichen Prüfvorgänge. 70 stelle sich beim Niederdrücken der Taste FSa*
Meßbereichtaste MS zu drücken, wodurch durch Ausschalten der Widerstände WiI bzw. Wi2 die Επφ->*
findlichkeit des Instrumentes erhöht wird. Befindet-ζ
sich in Fig. 2 c der Fehler rechts vom Einsatzpunkt :
des Instrumentes und ist dieses richtig gepolt, so ent-
steht nicht mehr beim Niederdrücken der Taste FSa,'^
sondern nun beim Niederdrücken der Taste FSb ein I
Ausschlag, und wenn an der vorher geprüften
1 Oil
Ausschlag ergab, bedeutet dies, daß zwischen diesen beiden Melderstellen der Fehler zu suchen ist.
4 Feststellung der Fehlerrichtung bei Drahtbruch
(Fig.2d)
Auch in diesem Fall sind die Fehlertasten FSa bzw. FSb nacheinander einzeln zu drücken. Die
Fehlerrichtung wird wiederum durch das Instrument in Verbindung mit der gedrückten Taste angezeigt,
wobei jedoch diesmal die Meßbereichtaste nicht zu drücken ist. Eine Beachtung der" Melderpolung ist bei
der Feststellung eines Drahtbruchs nicht erforderlich.
5. Telefonieren mit der Zentrale bei Drahtbruch
(Fig.2e, 2f) lg
Um diese Sprechverständigung zwischen den einzelnen Melderstellen und der Zentrale zu ermöglichen,
muß die Telefoneinrichtung der Zentrale vorher auf die betreffende Schleife und bei Reihenschaltung auf
denjenigen Schleifenast geschaltet sein, der beim Revisionsgang zuerst abgegangen wird, während bei
Parallelschaltung die Telefoneinrichtung so zu schalten ist, daß der Summeranruf durch Niederdrücken
der Taste SuS (Fig. 1) am Revisionsgerät über Erde hörbar ist. Daraufhin ist dann für die
Dauer des Telefongespräches die Taste Ta niedergedrückt zu halten, da über diese Taste die Primärwicklung
des Übertragers Ü einseitig über einen Kondensator an Erde gelegt wird.
6. Herausschalten eines Leitungsabschnittes (Fig. 2 g)
An zwei benachbarten Melderstellen, zwischen denen der herauszuschaltende Leitungsabschnitt verläuft,
wird je ein Prüfgerät an die Leitung angeschaltet. Es sind zunächst hier wiederum alle Schalter
der beiden Geräte in die Ruhelage zu stellen und das Gerät als solches richtig zu polen sowie die Sprechverbindung
mit der Zentrale herzustellen.
7. Sprechverbindung über den herauszuschaltenden
Claims (7)
1. Verfahren zur Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmäßig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung
betriebener Schleifenleitungen, bei dem eine Prüfung und eine Herausschaltung von zwischen zwei benachbarten Meldern
liegenden Leitungsabschnitten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein einseitig geerdeter, mit
einem in seiner Durchlaßrichtung umschaltbaren Einweggleichrichter in Reihe liegender Stromfiußanzeiger
an verschiedenen Punkten der Schleifenleitung so lange nacheinander einpolig angeschaltet
wird, bis bei einer bestimmten, durch den Einweggleichrichter bedingten Polung des Anzeigers die
Stromflußanzeige verschwindet und bei einer Umpolung des Anzeigers wieder auftritt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer einen Instrumentenausschlag
ergebenden Polung des an der Schleifenleitung angeschalteten Gerätes ein zusätzlicher
Widerstand in den zwischen dem Anschaltepunkt des Instrumentes an die Schleifenleitung und der
Fehlerstelle verlaufenden Leitungsabschnitt gelegt wird.
3. Gerät zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es
einen Stromflußanzeiger, zwei wahlweise in Reihe zu diesem Anzeiger schaltbare Einweggleichrichter,
eine Erdungsklemme sowie eine in einem Stöpsel endende zweiadrige Anschlußschnur enthält,
mit der es an den einzelnen Melderstellen der Schleifenleitung über die Telefonklinken mit der
Schleifenleitung verbunden werden kann.
4. Gerät nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß es Schalt- und Anzeigeorgane
enthält, durch die vor der Einschaltung des Gerätes die Polung der Schleifenleitung festgestellt
und die Polung des Gerätes entsprechend eingestellt werden kann.
5. Gerät nach Anspruch 2 bis 4, gekennzeichnet durch eine in der Weise umschaltbare, aus Übertrager,
Ortsbatterie und Mikrotelefon bestehende Fernsprecheinrichtung, daß je nach dem Leitungszustand
eine Sprechverständigung mit der Zentrale entweder über einen Schleifenring oder über
einen der Schleifenäste und Erde möglich ist.
6. Gerät nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es Schaltorgane enthält, durch
deren Betätigung nach der Anschaltung des Gerätes an eine Schleifenleitung ein Schleifenast abgetrennt
und der andere Schleifenast an Erde gelegt werden kann.
7. Verfahren nach Anspruch 1, unter Zuhilfenahme zweier Geräte nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß bei richtiger Polung beider Geräte durch Betätigung entsprechender Umschaltorgane
der zu prüfende Leitungsabschnitt an beiden Melderstellen aus der Schleifenleitung herausgetrennt
und zur Prüfung durch die im Gerät befindlichen, für die Schleifenprüfung vorgesehenen
Einrichtungen bereitgestellt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
AEG-HiIf sbuch für elektrische Licht- und Kraftanlagen,
6. Auflage, Verlag Girardet, Essen, S. 322.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 70S 5&6/S2 6.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET10728A DE1011785B (de) | 1955-03-23 | 1955-03-23 | Verfahren zur Pruefung und Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmaessig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung betriebener Schleifenleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET10728A DE1011785B (de) | 1955-03-23 | 1955-03-23 | Verfahren zur Pruefung und Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmaessig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung betriebener Schleifenleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1011785B true DE1011785B (de) | 1957-07-04 |
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ID=7546479
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET10728A Pending DE1011785B (de) | 1955-03-23 | 1955-03-23 | Verfahren zur Pruefung und Feststellung von Leitungsfehlern betriebsmaessig geschalteter, in Morsesicherheitsschaltung betriebener Schleifenleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1011785B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1168297B (de) * | 1958-01-02 | 1964-04-16 | Westinghouse Electric Corp | Meldesystem zur UEberwachung mehrerer Stellen |
| DE1207835B (de) * | 1962-12-08 | 1965-12-23 | Telefonbau | Schaltungsanordnung fuer eine Alarmgabe mittels Wechselstrom ueber eine zweiadrige Ringleitung |
| DE1272180B (de) * | 1960-07-23 | 1968-07-04 | Felten & Guilleaume Carlswerk | Anordnung zum Pruefen einer insbesondere mit Wechselstrom betriebenen elektrischen Leckanzeigevorrichtung |
-
1955
- 1955-03-23 DE DET10728A patent/DE1011785B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1168297B (de) * | 1958-01-02 | 1964-04-16 | Westinghouse Electric Corp | Meldesystem zur UEberwachung mehrerer Stellen |
| DE1272180B (de) * | 1960-07-23 | 1968-07-04 | Felten & Guilleaume Carlswerk | Anordnung zum Pruefen einer insbesondere mit Wechselstrom betriebenen elektrischen Leckanzeigevorrichtung |
| DE1207835B (de) * | 1962-12-08 | 1965-12-23 | Telefonbau | Schaltungsanordnung fuer eine Alarmgabe mittels Wechselstrom ueber eine zweiadrige Ringleitung |
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