DE1011610B - Druckluft-Spritzvorrichtung - Google Patents
Druckluft-SpritzvorrichtungInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
- E04F21/02—Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
- E04F21/06—Implements for applying plaster, insulating material, or the like
- E04F21/08—Mechanical implements
- E04F21/12—Mechanical implements acting by gas pressure, e.g. steam pressure
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Description
- Druckluft-Spritzvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Spritzvorrichtung für Mörtel oder ähnliches Material.
- Es sind bereits Druckluft-Spritzvorrichtungen für Mörtel od. dgl. bekannt, die aus einem Mörtelbehälter bestehen, der mindestens eine nahe über dem Behälterboden in der Behälterrückwand angeordnete Druckluftdüse und eine gleichachsig zu dieser Düse in der Behältervorderwand liegende Mörteldüse besitzt.
- Diese bekannten Spritzvorrichtungen sind verhältnismäßig kompliziert, so daß häufig Störungen auftreten, besonders dann, wenn in dem Spritzgut größere Steine od. dgl. vorhanden sind, welche die Mörteldüse verstopfen.
- Durch die Erfindung soll eine Druckluft-Spritzvorrichtung für Mörtel od. dgl. geschaffen werden, die völlig betriebssicher arbeitet und eine so einfache Bauart aufweist, daß sie, abgesehen von der Betriebssicherheit, auch verhältnismäßig billig ist.
- Gemäß derErfindung istbeieinerDruckluft-Spritzvorrichtung für Mörtel od. dgl., die aus einem Mörtelbehälter mit mindestens einer nahe dem Behälterboden in der Behälterrückwand angeordneten Preßluftdüse und einer gleichachsig zu dieser Düse in der Behältervorderwand liegenden Mörteldüse besteht, die lichte Weite der Mörteldüse wesentlich größer als die Düsenlänge. Die Bauart einer solchen Düse ist äußerst einfach, da sie erfindungsgemäß aus einer in der Behältervorderwand vorgesehenen kreisförmigen Öff- nung mit einer Randverstärkung gebildet ist. Diese Randverstärkung besteht zweckmäßig aus einem an der Außenwandfläche des Behälters befestigten Ring.
- Eine vorteilhafte Ausführungsforni der Spritzvorrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß die Achse der Mörteldüse die Ebene, in welcher der obere Rand des Behälters liegt, vor der Behältervorderwand schneidet. Durch diese Maßnahme ist es möglich, auch Mörtel von unten nach oben, beispielsweise gegen eine Decke, zu spritzen.
- Der Mörtelbehälter ist zweckmäßig leicht tragbar ausgebildet. Das Füllen des Behälters mit Mörtel od. dgl. erfolgt entweder durch Einschütten des Mörtels von oben oder in einfacher Weise dadurch, daß die ganze Spritzvorrichtung in einen mit Mörtel gefüllten Vorratsbehälter eingetaucht und vollgeschöpft wird.
- In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Spritzvorrichtung in Seitenansicht, Fig. 2 die Spritzvorrichtung nach Fig. 1 in der Draufsicht, Fig. 3 eine abgewandelte Ausführungsforni in Seitenansicht, teilweise ini Schnitt, Fig. 4 die Vorrichtung nach Fig. 3 in Vorderansicht, Fig, 3 und 6 eine Ausführungsform mit drei Paar Düsen in Seiten- und Vorderansicht und Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 5. In den Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 ein zylindrisches Gefäß mit einem sich verjüngenden Bodenteil la und einem Tragegriff 2. In der Rückwand des Bodenteils 1 a ist ein Ansatzstutzen 3 mit einem Innengewinde angeordnet, In das Innengewinde des Stutzens 3 ist ein Rohr 4 eingeschraubt, das in eine Druckluftdüse 5 mündet.
- Dem Rohr 4 wird Druckluft durch eine Leitung 6 zugeführt. Der Strom der Druckluft wird durch ein Ventil 7 geregelt, für dessen Betätigung ein Hebel 8 vorgesehen ist.
- In der Vorderwand des Bodenteils la ist eine Mörteldüse 9 angeordnet, die gleichachsig zur Druckluftdüse 5 liegt und eine im Verhältnis zur Düsenlänge große Weite hat. Es ist zweckmäßig, die Mörteldüse auswechselbar in der Vorderwand des Behälters anzuordnen. Dann können Düsen verschiedenen Durchmessers eingesetzt werden, je nach dem Zweck, für den die Vorrichtung gerade Verwendung finden soll.
- Vor Inbetriebnahme der Spritzvorrichtung wird der Behälter 1 mit Mörtel od. dgl. gefüllt. Danach wird der Hebel 8 heruntergedrückt, damit Druckluft in den Behälter 1 gelangen kann. Die Druckluft, die aus dem Behälter durch die Düse 9 wieder ausströmt, nimmt die Mörtelmischung mit und spritzt diese auf eine Wandfläche od. dgl.
- Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Spritzvorrichtung ist der Mörtelbehälter eckig ausgebildet und kleiner als bei der Vorrichtung nach Fig. 1. Dadurch kann der Griff 2 oben am Behälter wegfallen. Dafür ist vor dem Ventil 7 ein mit einer Bohrung versehener Handgriff 18 vorgesehen, so daß die Vorrichtung mit einer. Hand gehalten und bedient werden hann. Die Mörteldüse 9 besteht aus einer in der Behältervorderwand angeordneten kreisförmigen Öff- nung, die mit einer Randverstärkung versehen ist. Als Randverstärkung ist ein an der Außenwandfläche des Behälters 1 befestigter Ring 9 a vorgesehen. Bei der Spritzvorrichtung nach Fig. 3 liegt der obere Rand 1 b des Behälters 1 in einer Ebene, die zu der Achse der Mörteldüse geneigt ist. Die Ebene bildet mit der Düsenachse einen spitzen Winkel a. Die Spritzvorrichtung ist daher besonders gut zum Verputzen von Decken geeignet, da der Spritzstrahl schräg nach oben gerichtet werden kann, ohne daß der Mörtel aus dem Behälter oben ausläuft.
- Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 7 sind im unteren Teil des Behälters 1 je drei Druck-Itift- und Mörteldüsen angeordnet. Die Druckluftdüsen 21 sind an einem Verteilerkanal 20 angeschlossen, der von außen durch den Rohrstutzen 25 mit Druckluft beschickt wird. Mit dieser Spritzvorrichtung kann ein sehr breiter Spritzstrahl erzeugt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPROCHr: 1. Druckluft - Spritzvorrichtung für Mörtel od. dgl., bestehend aus einem Mörtelbehälter mit mindestens einer nahe über dem Behälterboden in der Behälterrückwand angeordneten Druckluftdüse und einer gleichachsig zu dieser Düse in der Behältervorderwand liegenden Mörteldüse, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite der Mörteldüse (9) wesentlich größer als die Düsenlänge ist.
- 2. Spritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ' daß die Mörteldüse (9) aus einer in der Behältervorderwand vorgesehenen kreisförmigen öffnung mit einer Randverstärkung ge# bildet ist. 3. Spritzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Randverstärkung aus einem an der Außenwandfläche des Behälters (1) befestigten Ring (9a) besteht. 4. Spritzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Mörteldüse (9) die Ebene, in welcher der obere Rand (1 b) des Behälters (1) liegt, vor der Behältervorderwand schneidet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 531692, 589 855, 614 282, 811037; schweizerische Patentschriften Nr. 116 499, 202 026; französische Patentschrift Nr. 739 992; Die Bauwirtschaft, Juni 1951, Heft 23/24, S. 13.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT1011610X | 1951-10-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1011610B true DE1011610B (de) | 1957-07-04 |
Family
ID=11429072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED13235A Pending DE1011610B (de) | 1951-10-02 | 1952-10-01 | Druckluft-Spritzvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1011610B (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH116499A (de) * | 1922-09-30 | 1926-09-01 | Baur & Cie A G | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Wänden und Wandverputz durch Aufspritzen von Mörtel. |
| DE531692C (de) * | 1927-02-17 | 1931-08-14 | Bemis Ind Inc | Betongeblaese mit luftdicht verschliessbarem, mit Druckluftzuleitung versehenem Massebehaelter |
| FR739992A (fr) * | 1932-06-11 | 1933-01-19 | Appareil à appliquer le mortier ou pâte de plâtre | |
| DE589855C (de) * | 1930-05-10 | 1933-12-19 | Andreas Doll | Vorrichtung zum Verputzen von Waenden und Decken |
| DE614282C (de) * | 1933-02-14 | 1935-06-05 | Albert Pares | Moertelbehaelter mit einer durch Druckluft zu speisenden Foerderduese |
| CH202026A (de) * | 1938-03-03 | 1938-12-31 | Notter Fritz | Sandspritzgerät. |
| DE811037C (de) * | 1946-09-11 | 1951-08-16 | Cement Gun Company Ltd | Spritzgeraet fuer zement- und farbaehnliche Stoffe |
-
1952
- 1952-10-01 DE DED13235A patent/DE1011610B/de active Pending
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