DE10116780A1 - Vorbereitungsstation für eine Plattenverleimmaschine - Google Patents
Vorbereitungsstation für eine PlattenverleimmaschineInfo
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Abstract
Aus einem Speicher werden Hölzer über eine Transporteinrichtung wenigstens zwei Bahnen zugeführt, auf denen die Hölzer zu Platten zusammengestellt werden. Anschließend werden die so entstehenden Holzpakete verpreßt. DOLLAR A Um die Hölzer in konstruktiv einfacher und kostengünstiger Weise zu den Platten zusammenstellen zu können, befinden sich zwischen dem Speicher und der Transporteinrichtung Schiebewagen, auf denen die Hölzer zu den Platten vorsortiert werden. Diese vorsortierten Platten werden vom Schiebewagen auf die Transporteinrichtung geschoben, welche die Hölzer dann den Bahnen vor der Presse zuführt. DOLLAR A Die Vorbereitungsstation wird zum Zusammenstellen der Hölzer zu Platten vor einer Plattenverleimmaschine eingesetzt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorbereitungsstation für eine Plattenver
leimmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei Plattenverleimmaschinen werden aus länglichen Hölzern Platten
zusammengestellt, miteinander verleimt und verpreßt. Abhängig von
der Holzlänge bzw. der benötigten Produktionsmenge werden auf der
Plattenverleimmaschine zwei oder mehr Bahnen vorgesehen, auf de
nen die Platten zusammengestellt und der Presse zugeführt werden.
Eine drei- bis fünfbahnige Arbeitsweise ist üblich. Dabei wird stand
ardmäßig Bahn für Bahn nacheinander gefüllt. Wird an die Zusam
menstellung der Hölzer in der Platte keine besondere Anforderung
gestellt, können die lamellenförmigen Hölzer über einen Quertrans
port mit Winkelübergabe vollautomatisch zugeführt werden.
Es kommt aber auch vor, daß die Hölzer einer Platte zum Beispiel
nach dem Farbenspiel zusammengestellt werden müssen. Hierzu ist
ein spezieller Quertransport mit Winkelübergabe als Transporteinrich
tung vorgesehen. Eine solche Einrichtung besteht aus einer großen
Zahl von Ketten und einem Einzug mit vielen Rollen. Dadurch ist eine
solche Vorbereitungsstation konstruktiv aufwendig und dementspre
chend teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Vor
bereitungsstation so auszubilden, daß die Hölzer in konstruktiv einfa
cher und kostengünstiger Weise zu den Platten zusammengestellt
werden können.
Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Vorbereitungsstation
erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspru
ches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorbereitungsstation werden die Hölzer
auf den Schiebewagen zu der jeweiligen Platte zusammengestellt.
Die Zahl der Schiebewagen entspricht vorteilhaft der Zahl der der
Presse der Plattenverleimmaschine vorgeschalteten Bahnen. Sobald
auf dem Schiebewagen die Platte zusammengestellt worden ist, wird
der Schiebewagen vor die Transporteinrichtung gefahren und auf
diese geschoben. Von ihr aus werden dann die Hölzer in bekannter
Weise auf die zugeordneten Bahnen vor der Presse gefördert. Sobald
die vorsortierte Platte vom Schiebewagen auf die Transporteinrich
tung geschoben worden ist, kann dieser Schiebewagen bereits mit
den nächsten Hölzern beladen werden. Die erfindungsgemäße Vor
bereitungsstation zeichnet sich durch eine preisgünstige und kon
struktiv einfache Gestaltung aus.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren An
sprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in schematischer Darstellung und in Draufsicht eine erfin
dungsgemäße Plattenvorbereitungsstation vor einer Plat
tenverleimmaschine,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Teil der erfindungsgemä
ßen Plattenvorbereitungsstation,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Schiebewagens der erfindungs
gemäßen Plattenvorbereitungsstation,
Fig. 4 eine Vorderansicht des Schiebewagens gemäß Fig. 3.
Die Plattenverleimmaschine gemäß Fig. 1 dient dazu, aus einzelnen
Hölzern Platten herzustellen. Von einem Speicher oder Magazin 1
entnimmt eine Bedienungsperson lamellenförmige Hölzer 13, die über
eine Plattenvorbereitungsstation 14 in noch zu beschreibender Weise
auf eine Quertransporteinrichtung 15 gelegt werden, mit welcher die
Hölzer 13 quer zu ihrer Längsrichtung gegen einen Anschlag 2 geför
dert werden. Hier werden die Hölzer 13 von einer Transporteinrich
tung übernommen, welche die Hölzer 13 nacheinander in ihrer Längs
richtung einem Anschlag 16, 16' zuführt. Bei diesem Transport wer
den die Hölzer 13 an einer Längsseite mit einem Beleimgerät 3 mit
Leim versehen. Sobald die Hölzer 13 an dem jeweiligen Anschlag 16,
16' mit ihrer Stirnseite anliegen, wird jedes Holz 13 mit einem Schie
ber 17 quer zu seiner Längsrichtung auf einen Zuführtisch 4 gescho
ben, der im Ausführungsbeispiel mehrere Einlaufbänder 18 aufweist,
auf denen die Hölzer 13 aneinanderliegend aufliegen. Auf dem Zu
führtisch 4 werden die Hölzer 13 mit ihren Längsseiten aneinander
liegend zu plattenförmigen Lamellenpaketen 19, 19' in bekannter
Weise zusammengestellt. Mit dem Schieber 17 wird das jeweils
nächste Holz 13 mit seiner beleimten Längsseite an das auf dem Zu
führtisch 5 schon befindliche Holz 13 bzw. Paket 19, 19' in bekannter
Weise angedrückt. Auf diese Weise werden auf dem Zuführtisch 4 die
jeweiligen Pakete 19, 19' zusammengestellt.
Sobald das Paket 19, 19' in der gewünschten Länge zusammenge
stellt ist, wird es mit dem Schieber 17 in eine Presse 5 geschoben, in
der die Platte 19, 19' mit einem nach unten sich bewegenden Pres
senstempel gepreßt wird. Damit der Leim zwischen den Hölzern 13
rasch trocknet, wird bei diesem Preßvorgang vorteilhaft auch Wärme
eingesetzt.
Sobald das Paket 19, 19' ausreichend gepreßt ist, wird es freigege
ben und das während des Preßvorganges auf dem Zuführtisch 4 zu
sammengestellte neue Paket 19, 19' in die Presse 5 geschoben. Da
bei wird das in der Presse 5 zuvor gepreßte und getrocknete Paket
19, 19' durch das nachfolgende, noch zu verpressende Paket her
ausgeschoben und auf einen Auslauftisch 7 einer Sägeeinrichtung 9
geschoben. Hier wird das Paket 19, 19' gegebenenfalls quer zu sei
ner Längsrichtung mit einer Säge 20 gesägt, die längs einer Traverse
21 senkrecht zur Transportrichtung 6 des Paketes 19, 19' auf dem
Auslauftisch 7 verfahrbar ist. Die Traverse 21 ihrerseits ist in Trans
portrichtung 6 auf Ständern 10, 22 verfahrbar.
Die Plattenvorbereitungsstation 14 weist Führungen 8 auf, die sich
senkrecht zur Transportrichtung der Hölzer 13 auf der Quertransport
einrichtung 15 erstrecken. Auf diesen Führungen 8 sind Schiebewa
gen 11 verfahrbar, auf denen die Hölzer 13 in der Vorbereitungsstati
on 14 zu Platten zusammengestellt werden können. Die Führungen 8
sind direkt auf dem Boden 12 montiert (Fig. 3 und 4) und können jede
denkbare Form haben. Auf den Führungen 8 sind die Schiebewagen
11 mit Rädern 23 verfahrbar. Jeder Schiebewagen 11 hat zwei zuein
ander parallele schienenförmige Auflagen 24, auf welche die Hölzer
13 aufgelegt werden. Die Auflagen 24 erstrecken sich senkrecht zu
den Führungen 8 und sind auf jeweils zwei mit Abstand voneinander
liegenden Beinen 25, 26 befestigt, die am unteren Ende mit den frei
drehbaren Rädern 23 versehen sind. Der Abstand zwischen den Bei
nen 25 bzw. 26 ist mittels wenigstens einer Verstelleinrichtung 27
einstellbar. Diese Verstelleinrichtung 27 wird zum Beispiel durch ei
nen Scherenbeschlag gebildet, dessen beide Scherenarme 28, 29 in
halber Länge um eine senkrecht zur Führung 8 sich erstreckende
Achse 30 schwenkbar miteinander verbunden sind. Die Scherenarme
28, 29 sind an ihren oberen Enden um jeweils eine Achse 31 an den
einander zugewandten Innenseiten der Auflagen 24 angelenkt. Die
unteren Enden der Scherenarme 28, 29 sind nahe den unteren Enden
der Beine 25 angelenkt. Mit dem Scherenbeschlag 27 kann der Ab
stand der beiden Beine 25 voneinander verändert und an die Länge
der Hölzer 13 angepaßt werden. Über die beiden Auflagen 24, mit
denen die beiden Beine 25 mit den beiden Beinen 26 verbunden sind,
werden bei dieser Verstellung auch die beiden Beine 26 in entspre
chendem Maße verstellt. Im Bereich der Schwenkachse 30 ist eine
Klemmschraube oder dergleichen vorgesehen, mit der die beiden
Scherenarme 28, 29 in ihrer jeweiligen Schwenkstellung gegeneinan
der geklemmt werden können. Die Schwenkachsen 32, mit denen die
Scherenarme 28, 29 mit ihrem unteren Ende angelenkt sind, erstrec
ken sich durch in Höhenrichtung verlaufende (nicht dargestellte)
Längsschlitze, da die unteren Enden der Scherenarme bei der
Schwenkbewegung auch in Höhenrichtung bewegt werden.
Jeder Schiebewagen 11 läßt sich auf diese Weise an die Länge der
auf ihm zu lagernden Hölzer 13 stufenlos anpassen.
Damit die Hölzer 13 einfach auf den Auflagen 24 der Schiebewagen
11 aufgelegt werden können, ist jeder Wagen 11 mit wenigstens ei
nem Anschlag 33, vorzugsweise mit zwei Anschlägen 33, 34 verse
hen. Die beiden Anschläge 33, 34 sind an den voneinander abge
wandten Außenseiten der Auflageschienen 24 drehbar gelagert. Wie
Fig. 4 für den Anschlag 33 zeigt, hat er einen stangenförmigen Mittel
teil 35, der sich über den größten Teil der Länge des jeweiligen Auf
lagers 24 erstreckt und dessen beide Enden 36, 37 entgegengesetzt
zueinander rechtwinklig abgebogen sind. Wie Fig. 3 zeigt, liegen die
se beiden Enden 36, 37, in Längsrichtung des Mittelteiles 35 gese
hen, unter einem stumpfen Winkel zueinander, der im Ausführungsbeispiel
etwa 120° beträgt. Fig. 3 zeigt die Enden 36 der beiden An
schläge 33, 34 in der Anschlagstellung, in der das jeweils vorderste
Holz 13 des auf dem Schiebewagen 11 zusammengestellten Paketes
19, 19' anliegt. In dieser Anschlagstellung des Endes 36 sind die an
deren Enden 37 der beiden Anschläge 33, 34 entgegengesetzt zu
einander schräg nach unten gerichtet und liegen im Bereich unterhalb
der Hölzer 13. Diese Enden 37 dienen als Handhabe, um die Enden
36 aus ihrer in Fig. 3 dargestellten Anschlagstellung zu verschwen
ken. Der Mittelteil 35 ist nahe seinen Enden 36, 37 in Hülsen 40, 41
drehbar gelagert, die an den voneinander abgewandten Außenseiten
der Auflageschienen 24 vorgesehen sind. Die Anschläge 33, 34 kön
nen selbstverständlich auch andere Ausbildungen haben.
Auf dem jeweiligen Schiebewagen 11 werden die Hölzer 3 in der ge
wünschten Weise, zum Beispiel nach dem Farbenspiel der einzelnen
Hölzer, zusammengestellt. Sobald der entsprechende Schiebewagen
11 gefüllt ist, wird er auf der Führung 8 vor die Quertransporteinrich
tung 15 gefahren, wie in Fig. 1 für die Einheit C dargestellt ist. Auf
der Quertransporteinrichtung 15 werden, wie Fig. 1 zeigt, gerade die
letzten Hölzer 13 des vorherigen Paketes verarbeitet. Hinter die letz
ten Hölzer auf der Quertransporteinrichtung 15 sind Sperrindexe 38,
39 ausgefahren. Nunmehr werden die Enden 36 aus ihrer Anschlag
stellung gemäß Fig. 3 durch Drehen des Mittelteiles 35 mittels der
Handhaben 37 weggeschwenkt, so daß anschließend die Hölzer 13
des auf dem Schiebewagen 11 zusammengestellten Paketes 19, 19'
auf die Quertransporteinrichtung 15 geschoben werden können. Sie
ist so lang, daß genau eine Pressenfüllung auf diesen Quertransport
paßt. Die Sperrindexe 38, 39 verhindern, daß die Hölzer 13 des auf
geschobenen Paketes an die letzten Hölzer des vorangegangenen
Paketes anstoßen.
Vorteilhaft sind die Auflagen 24 des Schiebewagens 11 länger als die
größt mögliche Länge des auf ihm zusammenzustellenden Paketes
19, 19'. Dadurch können, wie Fig. 4 beispielhaft zeigt, mit geringem
Abstand hinter dem Paket 19, 19' auf den Auflagen 24 bereits die
Hölzer 13 des nächsten Paketes aufgelegt werden. Sie werden beim
Aufschieben des Paketes 19, 19' auf die Quertransporteinrichtung 15
zurückgehalten und bilden den Anfang der nächsten Füllung. Damit
ist ein nahtloser und farblich richtiger Anschluß der nächsten Platte
sichergestellt.
Sobald das jeweilige Paket 19, 19' vom Schiebewagen 11 auf die
Quertransporteinrichtung 15 geschoben worden ist, werden mit den
Handhaben 37 die Anschlagenden 36 wieder in die in den Fig. 3 und
4 dargestellte Anschlagstellung zurückgeschwenkt, so daß die Hölzer
13 des nächsten Paketes bis zu diesen beiden Anschlagenden 36
vorgeschoben werden können. Nunmehr kann auf dem Schiebewa
gen 11 das nächste Paket zusammengestellt werden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier Schiebewagen 11 vor
gesehen, auf denen die jeweiligen Pakete zusammengestellt werden
können, die dann auf die vier Spuren A bis D des Zuführtisches 4
transportiert werden. Die gefüllten Schiebewagen 11 werden zur Sei
te gefahren und danach einzeln vor die Quertransporteinrichtung 15
bewegt. Dort wird die auf dem Schiebewagen 11 befindliche Paketla
ge manuell auf die Quertransporteinrichtung 15 geschoben. An
schließend kann dieser Schiebewagen 11 sofort wieder gefüllt wer
den. Auf der Quertransporteinrichtung 15 werden die Hölzer 13 des
aufgeschobenen Paketes 19, 19' einzeln nacheinander längs des An
schlages 2 auf die dem entsprechenden Schiebewagen 11 zugeord
nete Spur A bis D des Zuführtisches 4 transportiert. Hierbei werden
die Hölzer in der beschriebenen Weise an einer Längsseite mit Leim
versehen. Damit die Hölzer der entsprechenden Spur zugeführt wer
den können, sind die Anschläge 16, 16' vorgesehen, die so positio
niert werden, daß die Hölzer mit ihren in Transportrichtung vorderen
Stirnseiten in Höhe der zugehörigen Spur anschlagen. Dann werden
die Hölzer einzeln nacheinander auf diese Spur geschoben.
Fig. 1 zeigt beispielhaft den Fall, daß der Anschlag 16' so eingestellt
ist, daß die Hölzer 13 bis zur Anlage an diesem Anschlag 16' trans
portiert und von dort quer zu ihrer Längsrichtung auf die Spur A des
Zuführtisches 4 gebracht werden. Auf diese Weise werden die zu
nächst auf dem Schiebewagen 11 für die Spur A zusammengestellten
Hölzer über die Quertransporteinrichtung 15 bis zum Anschlag 16'
transportiert.
Der Anschlag 16 ist in Fig. 1 so eingestellt, daß die Hölzer 13 für das
Paket 19' mit ihren Stirnseiten an diesem Anschlag zur Anlage kom
men und dann auf die Spur B des Zuführtisches 4 geschoben wer
den. Aus Fig. 1 ergibt sich, daß der Schiebewagen 1 l für die Spur B
in Höhe des Speichers bzw. Magazins 1 liegt und von der Bedie
nungsperson mit den Hölzern 13 für die neue Lage beladen werden
kann.
Der Schiebewagen 11 für die Spur C steht bei der Darstellung gemäß
Fig. 1 vor der Quertransporteinrichtung 15, so daß das auf diesem
Schiebewagen zusammengestellte Paket manuell auf die Quertrans
porteinrichtung 15 geschoben werden kann. Der Anschlag 16 wird
dann so eingestellt, daß die Hölzer 13 dieses Paketes in der An
schlagstellung auf die Spur C des Zuführtisches 4 geschoben werden
können.
Auf diese Weise werden auch die auf dem Schiebewagen 11 für die
Spur D befindlichen Hölzer auf die Quertransporteinrichtung 15 ge
schoben und von dort einzeln nacheinander der Spur D des Zuführti
sches 4 zugeführt.
Der Bedienungsmann kann jede Platte 19, 19' durch Strichmarkie
rungen kennzeichnen, was besonders bei Sortierungen der Hölzer 13
nach Qualität oder Breite sinnvoll ist.
Bei ungünstigen Plattenbreiten ist es auch möglich, immer eine kom
plette Lage von Hölzern 13 unabhängig von der Breite der zusam
mengestellten Platte 19, 19' in die Plattenverleimmaschine zu brin
gen. Durch Stückzahlzähler für die Platten 13, 13' und die jeweilige
Zuordnung zu einer der Spuren A bis D wird eine Leerfuge erzeugt.
Sie kann aber auch durch Farbmarkierungen gekennzeichnet werden.
Damit wird auch bei ungünstigen Plattenbreiten eine optimale Aus
nutzung der Presse 5 in der Plattenverleimmaschine erreicht.
Um eine optimale Ausnutzung zu erreichen, ist es vorteilhaft, alle
Schiebewagen 11 zuerst auf die eine Seite zu fahren und dort mit
den Hölzern 13 zu befüllen, anschließend nacheinander vor die Quer
transporteinrichtung 15 zu fahren und dort das zusammengestellte
Paket 19, 19' zu übergeben und dann die Schiebewagen 11 wieder
zum erneuten Füllen mit den Hölzern 13 zurückzuschieben. Je nach
Zahl der Spuren A bis D bzw. Bahnen im Preßbett ist eine entspre
chende Zahl von Schiebewagen 11 vorgesehen. Die Quertransport
einrichtung 15 ist so lang, daß eine vollständige Plattenlänge über
nommen werden kann. Nach dem Verschieben der jeweiligen Pakete
auf die Quertransporteinrichtung kann der entsprechende Schiebe
wagen 1 l sofort wieder zurückgefahren und gefüllt werden. Die Plat
tenvorbereitungsstation 14 zeichnet sich durch ihre konstruktive Ein
fachheit aus. Sie ist wenig störanfällig und gewährleistet auch über
eine lange Einsatzdauer eine einwandfreie Funktion. In der beschrie
benen Weise können die Hölzer 13 nach Farbe, Qualität, Breite und
dergleichen auf dem Schiebewagen 11 zusammengestellt werden.
Claims (23)
1. Vorbereitungsstation für eine Plattenverleimmaschine, mit wenig
stens einem Speicher für Hölzer und wenigstens einer nachge
schalteten Transporteinrichtung, mit der die Hölzer wenigstens
zwei Bahnen zuführbar sind, die wenigstens einer Presse vorge
schaltet sind und auf der die Hölzer zu Platten zusammengestellt
werden,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Speicher (1) und der
Transporteinrichtung (15) wenigstens zwei Schiebewagen (11)
zwischengeschaltet sind, auf denen die Hölzer (13) zu den Plat
ten (19, 19') vorsortierbar sind.
2. Vorbereitungsstation nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebewagen (11) vor die
Transporteinrichtung (15) fahrbar ist.
3. Vorbereitungsstation nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebewagen (11) quer zur
Transportrichtung der Transporteinrichtung (15) verfahrbar ist.
4. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagebreite des Schiebewa
gens (11) einstellbar ist.
5. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebewagen (11) zwei paral
lel zueinander liegende Auflagen (24), vorzugsweise Auflage
schienen, aufweist.
6. Vorbereitungsstation nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Auflage (24) auf wenigstens
zwei mit Abstand zueinander liegenden Beinen (25, 26) gelagert
ist.
7. Vorbereitungsstation nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Auflagen (24) grö
ßer ist als die Ablagelänge der Transporteinrichtung (5).
8. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Auflagen (24) senkrecht
zur Verfahrrichtung des Schiebewagens (11) erstrecken.
9. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (25, 26) jeder Auflage
(24) auf unterschiedlichen Führungen (8) verfahrbar sind.
10. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Beinen
(25, 26) auf jeder Führung (8) einstellbar ist.
11. Vorbereitungsstation nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Beinen (26) der einen Füh
rung (8) wenigstens eine Verstelleinrichtung (27) vorgesehen ist.
12. Vorbereitungsstation nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (27) ein
Scherenbeschlag ist.
13. Vorbereitungsstation nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (27) zwei
einander kreuzende Arme (28, 29) aufweist, die im Kreuzungs
punkt gelenkig miteinander verbunden sind.
14. Vorbereitungsstation nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (28, 29) mit ihren Enden
gelenkig mit den Beinen (26) der einen Führung (8) verbunden
sind.
15. Vorbereitungsstation nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (28, 29) in ihrer jeweili
gen Lage gegeneinander klemmbar sind.
16. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkachsen (30 bis 32) der
Verstelleinrichtung (27) senkrecht zur Verfahrrichtung des Schie
bewagens (11) liegen.
17. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebewagen (11) wenigstens
einen Anschlag (33, 34) für die Hölzer (13) aufweist.
18. Vorbereitungsstation nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (33, 34) an der Auf
lage (24) angeordnet ist.
19. Vorbereitungsstation nach Anspruch 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (33, 34) ein stangen
förmiges Mittelteil (35) aufweist, das an einem Ende mit einem
Anschlagteil (36) versehen ist.
20. Vorbereitungsstation nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagteil (36) das abgebo
gene Ende des Mittelteiles (35) ist.
21. Vorbereitungsstation nach Anspruch 19 oder 20,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagteil (36) mit wenig
stens einer Handhabe (37) aus einer Anschlag- in eine Freigabe
stellung verstellbar ist.
22. Vorbereitungsstation nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (37) das abgeboge
ne Ende des Mittelteiles (35) ist.
23. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 19 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagteil (36) und die
Handhabe (37) an jeweils einem Ende des Mittelteiles (35) vor
gesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001116780 DE10116780A1 (de) | 2001-04-04 | 2001-04-04 | Vorbereitungsstation für eine Plattenverleimmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001116780 DE10116780A1 (de) | 2001-04-04 | 2001-04-04 | Vorbereitungsstation für eine Plattenverleimmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10116780A1 true DE10116780A1 (de) | 2002-10-17 |
Family
ID=7680360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001116780 Withdrawn DE10116780A1 (de) | 2001-04-04 | 2001-04-04 | Vorbereitungsstation für eine Plattenverleimmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10116780A1 (de) |
-
2001
- 2001-04-04 DE DE2001116780 patent/DE10116780A1/de not_active Withdrawn
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |