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DE10116780A1 - Vorbereitungsstation für eine Plattenverleimmaschine - Google Patents

Vorbereitungsstation für eine Plattenverleimmaschine

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Publication number
DE10116780A1
DE10116780A1 DE2001116780 DE10116780A DE10116780A1 DE 10116780 A1 DE10116780 A1 DE 10116780A1 DE 2001116780 DE2001116780 DE 2001116780 DE 10116780 A DE10116780 A DE 10116780A DE 10116780 A1 DE10116780 A1 DE 10116780A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
preparation station
station according
woods
stop
transport device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2001116780
Other languages
English (en)
Inventor
Erhard Jung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Grecon Dimter Holzoptimierung Sud GmbH and Co KG
Original Assignee
Grecon Dimter Holzoptimierung Sud GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grecon Dimter Holzoptimierung Sud GmbH and Co KG filed Critical Grecon Dimter Holzoptimierung Sud GmbH and Co KG
Priority to DE2001116780 priority Critical patent/DE10116780A1/de
Publication of DE10116780A1 publication Critical patent/DE10116780A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/0013Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles
    • B27M3/0026Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected laterally
    • B27M3/0053Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected laterally using glue
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C7/00Sorting by hand only e.g. of mail

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)

Abstract

Aus einem Speicher werden Hölzer über eine Transporteinrichtung wenigstens zwei Bahnen zugeführt, auf denen die Hölzer zu Platten zusammengestellt werden. Anschließend werden die so entstehenden Holzpakete verpreßt. DOLLAR A Um die Hölzer in konstruktiv einfacher und kostengünstiger Weise zu den Platten zusammenstellen zu können, befinden sich zwischen dem Speicher und der Transporteinrichtung Schiebewagen, auf denen die Hölzer zu den Platten vorsortiert werden. Diese vorsortierten Platten werden vom Schiebewagen auf die Transporteinrichtung geschoben, welche die Hölzer dann den Bahnen vor der Presse zuführt. DOLLAR A Die Vorbereitungsstation wird zum Zusammenstellen der Hölzer zu Platten vor einer Plattenverleimmaschine eingesetzt.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorbereitungsstation für eine Plattenver­ leimmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei Plattenverleimmaschinen werden aus länglichen Hölzern Platten zusammengestellt, miteinander verleimt und verpreßt. Abhängig von der Holzlänge bzw. der benötigten Produktionsmenge werden auf der Plattenverleimmaschine zwei oder mehr Bahnen vorgesehen, auf de­ nen die Platten zusammengestellt und der Presse zugeführt werden. Eine drei- bis fünfbahnige Arbeitsweise ist üblich. Dabei wird stand­ ardmäßig Bahn für Bahn nacheinander gefüllt. Wird an die Zusam­ menstellung der Hölzer in der Platte keine besondere Anforderung gestellt, können die lamellenförmigen Hölzer über einen Quertrans­ port mit Winkelübergabe vollautomatisch zugeführt werden.
Es kommt aber auch vor, daß die Hölzer einer Platte zum Beispiel nach dem Farbenspiel zusammengestellt werden müssen. Hierzu ist ein spezieller Quertransport mit Winkelübergabe als Transporteinrich­ tung vorgesehen. Eine solche Einrichtung besteht aus einer großen Zahl von Ketten und einem Einzug mit vielen Rollen. Dadurch ist eine solche Vorbereitungsstation konstruktiv aufwendig und dementspre­ chend teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Vor­ bereitungsstation so auszubilden, daß die Hölzer in konstruktiv einfa­ cher und kostengünstiger Weise zu den Platten zusammengestellt werden können.
Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Vorbereitungsstation erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspru­ ches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorbereitungsstation werden die Hölzer auf den Schiebewagen zu der jeweiligen Platte zusammengestellt. Die Zahl der Schiebewagen entspricht vorteilhaft der Zahl der der Presse der Plattenverleimmaschine vorgeschalteten Bahnen. Sobald auf dem Schiebewagen die Platte zusammengestellt worden ist, wird der Schiebewagen vor die Transporteinrichtung gefahren und auf diese geschoben. Von ihr aus werden dann die Hölzer in bekannter Weise auf die zugeordneten Bahnen vor der Presse gefördert. Sobald die vorsortierte Platte vom Schiebewagen auf die Transporteinrich­ tung geschoben worden ist, kann dieser Schiebewagen bereits mit den nächsten Hölzern beladen werden. Die erfindungsgemäße Vor­ bereitungsstation zeichnet sich durch eine preisgünstige und kon­ struktiv einfache Gestaltung aus.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren An­ sprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in schematischer Darstellung und in Draufsicht eine erfin­ dungsgemäße Plattenvorbereitungsstation vor einer Plat­ tenverleimmaschine,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Teil der erfindungsgemä­ ßen Plattenvorbereitungsstation,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Schiebewagens der erfindungs­ gemäßen Plattenvorbereitungsstation,
Fig. 4 eine Vorderansicht des Schiebewagens gemäß Fig. 3.
Die Plattenverleimmaschine gemäß Fig. 1 dient dazu, aus einzelnen Hölzern Platten herzustellen. Von einem Speicher oder Magazin 1 entnimmt eine Bedienungsperson lamellenförmige Hölzer 13, die über eine Plattenvorbereitungsstation 14 in noch zu beschreibender Weise auf eine Quertransporteinrichtung 15 gelegt werden, mit welcher die Hölzer 13 quer zu ihrer Längsrichtung gegen einen Anschlag 2 geför­ dert werden. Hier werden die Hölzer 13 von einer Transporteinrich­ tung übernommen, welche die Hölzer 13 nacheinander in ihrer Längs­ richtung einem Anschlag 16, 16' zuführt. Bei diesem Transport wer­ den die Hölzer 13 an einer Längsseite mit einem Beleimgerät 3 mit Leim versehen. Sobald die Hölzer 13 an dem jeweiligen Anschlag 16, 16' mit ihrer Stirnseite anliegen, wird jedes Holz 13 mit einem Schie­ ber 17 quer zu seiner Längsrichtung auf einen Zuführtisch 4 gescho­ ben, der im Ausführungsbeispiel mehrere Einlaufbänder 18 aufweist, auf denen die Hölzer 13 aneinanderliegend aufliegen. Auf dem Zu­ führtisch 4 werden die Hölzer 13 mit ihren Längsseiten aneinander­ liegend zu plattenförmigen Lamellenpaketen 19, 19' in bekannter Weise zusammengestellt. Mit dem Schieber 17 wird das jeweils nächste Holz 13 mit seiner beleimten Längsseite an das auf dem Zu­ führtisch 5 schon befindliche Holz 13 bzw. Paket 19, 19' in bekannter Weise angedrückt. Auf diese Weise werden auf dem Zuführtisch 4 die jeweiligen Pakete 19, 19' zusammengestellt.
Sobald das Paket 19, 19' in der gewünschten Länge zusammenge­ stellt ist, wird es mit dem Schieber 17 in eine Presse 5 geschoben, in der die Platte 19, 19' mit einem nach unten sich bewegenden Pres­ senstempel gepreßt wird. Damit der Leim zwischen den Hölzern 13 rasch trocknet, wird bei diesem Preßvorgang vorteilhaft auch Wärme eingesetzt.
Sobald das Paket 19, 19' ausreichend gepreßt ist, wird es freigege­ ben und das während des Preßvorganges auf dem Zuführtisch 4 zu­ sammengestellte neue Paket 19, 19' in die Presse 5 geschoben. Da­ bei wird das in der Presse 5 zuvor gepreßte und getrocknete Paket 19, 19' durch das nachfolgende, noch zu verpressende Paket her­ ausgeschoben und auf einen Auslauftisch 7 einer Sägeeinrichtung 9 geschoben. Hier wird das Paket 19, 19' gegebenenfalls quer zu sei­ ner Längsrichtung mit einer Säge 20 gesägt, die längs einer Traverse 21 senkrecht zur Transportrichtung 6 des Paketes 19, 19' auf dem Auslauftisch 7 verfahrbar ist. Die Traverse 21 ihrerseits ist in Trans­ portrichtung 6 auf Ständern 10, 22 verfahrbar.
Die Plattenvorbereitungsstation 14 weist Führungen 8 auf, die sich senkrecht zur Transportrichtung der Hölzer 13 auf der Quertransport­ einrichtung 15 erstrecken. Auf diesen Führungen 8 sind Schiebewa­ gen 11 verfahrbar, auf denen die Hölzer 13 in der Vorbereitungsstati­ on 14 zu Platten zusammengestellt werden können. Die Führungen 8 sind direkt auf dem Boden 12 montiert (Fig. 3 und 4) und können jede denkbare Form haben. Auf den Führungen 8 sind die Schiebewagen 11 mit Rädern 23 verfahrbar. Jeder Schiebewagen 11 hat zwei zuein­ ander parallele schienenförmige Auflagen 24, auf welche die Hölzer 13 aufgelegt werden. Die Auflagen 24 erstrecken sich senkrecht zu den Führungen 8 und sind auf jeweils zwei mit Abstand voneinander liegenden Beinen 25, 26 befestigt, die am unteren Ende mit den frei drehbaren Rädern 23 versehen sind. Der Abstand zwischen den Bei­ nen 25 bzw. 26 ist mittels wenigstens einer Verstelleinrichtung 27 einstellbar. Diese Verstelleinrichtung 27 wird zum Beispiel durch ei­ nen Scherenbeschlag gebildet, dessen beide Scherenarme 28, 29 in halber Länge um eine senkrecht zur Führung 8 sich erstreckende Achse 30 schwenkbar miteinander verbunden sind. Die Scherenarme 28, 29 sind an ihren oberen Enden um jeweils eine Achse 31 an den einander zugewandten Innenseiten der Auflagen 24 angelenkt. Die unteren Enden der Scherenarme 28, 29 sind nahe den unteren Enden der Beine 25 angelenkt. Mit dem Scherenbeschlag 27 kann der Ab­ stand der beiden Beine 25 voneinander verändert und an die Länge der Hölzer 13 angepaßt werden. Über die beiden Auflagen 24, mit denen die beiden Beine 25 mit den beiden Beinen 26 verbunden sind, werden bei dieser Verstellung auch die beiden Beine 26 in entspre­ chendem Maße verstellt. Im Bereich der Schwenkachse 30 ist eine Klemmschraube oder dergleichen vorgesehen, mit der die beiden Scherenarme 28, 29 in ihrer jeweiligen Schwenkstellung gegeneinan­ der geklemmt werden können. Die Schwenkachsen 32, mit denen die Scherenarme 28, 29 mit ihrem unteren Ende angelenkt sind, erstrec­ ken sich durch in Höhenrichtung verlaufende (nicht dargestellte) Längsschlitze, da die unteren Enden der Scherenarme bei der Schwenkbewegung auch in Höhenrichtung bewegt werden.
Jeder Schiebewagen 11 läßt sich auf diese Weise an die Länge der auf ihm zu lagernden Hölzer 13 stufenlos anpassen.
Damit die Hölzer 13 einfach auf den Auflagen 24 der Schiebewagen 11 aufgelegt werden können, ist jeder Wagen 11 mit wenigstens ei­ nem Anschlag 33, vorzugsweise mit zwei Anschlägen 33, 34 verse­ hen. Die beiden Anschläge 33, 34 sind an den voneinander abge­ wandten Außenseiten der Auflageschienen 24 drehbar gelagert. Wie Fig. 4 für den Anschlag 33 zeigt, hat er einen stangenförmigen Mittel­ teil 35, der sich über den größten Teil der Länge des jeweiligen Auf­ lagers 24 erstreckt und dessen beide Enden 36, 37 entgegengesetzt zueinander rechtwinklig abgebogen sind. Wie Fig. 3 zeigt, liegen die­ se beiden Enden 36, 37, in Längsrichtung des Mittelteiles 35 gese­ hen, unter einem stumpfen Winkel zueinander, der im Ausführungsbeispiel etwa 120° beträgt. Fig. 3 zeigt die Enden 36 der beiden An­ schläge 33, 34 in der Anschlagstellung, in der das jeweils vorderste Holz 13 des auf dem Schiebewagen 11 zusammengestellten Paketes 19, 19' anliegt. In dieser Anschlagstellung des Endes 36 sind die an­ deren Enden 37 der beiden Anschläge 33, 34 entgegengesetzt zu­ einander schräg nach unten gerichtet und liegen im Bereich unterhalb der Hölzer 13. Diese Enden 37 dienen als Handhabe, um die Enden 36 aus ihrer in Fig. 3 dargestellten Anschlagstellung zu verschwen­ ken. Der Mittelteil 35 ist nahe seinen Enden 36, 37 in Hülsen 40, 41 drehbar gelagert, die an den voneinander abgewandten Außenseiten der Auflageschienen 24 vorgesehen sind. Die Anschläge 33, 34 kön­ nen selbstverständlich auch andere Ausbildungen haben.
Auf dem jeweiligen Schiebewagen 11 werden die Hölzer 3 in der ge­ wünschten Weise, zum Beispiel nach dem Farbenspiel der einzelnen Hölzer, zusammengestellt. Sobald der entsprechende Schiebewagen 11 gefüllt ist, wird er auf der Führung 8 vor die Quertransporteinrich­ tung 15 gefahren, wie in Fig. 1 für die Einheit C dargestellt ist. Auf der Quertransporteinrichtung 15 werden, wie Fig. 1 zeigt, gerade die letzten Hölzer 13 des vorherigen Paketes verarbeitet. Hinter die letz­ ten Hölzer auf der Quertransporteinrichtung 15 sind Sperrindexe 38, 39 ausgefahren. Nunmehr werden die Enden 36 aus ihrer Anschlag­ stellung gemäß Fig. 3 durch Drehen des Mittelteiles 35 mittels der Handhaben 37 weggeschwenkt, so daß anschließend die Hölzer 13 des auf dem Schiebewagen 11 zusammengestellten Paketes 19, 19' auf die Quertransporteinrichtung 15 geschoben werden können. Sie ist so lang, daß genau eine Pressenfüllung auf diesen Quertransport paßt. Die Sperrindexe 38, 39 verhindern, daß die Hölzer 13 des auf­ geschobenen Paketes an die letzten Hölzer des vorangegangenen Paketes anstoßen.
Vorteilhaft sind die Auflagen 24 des Schiebewagens 11 länger als die größt mögliche Länge des auf ihm zusammenzustellenden Paketes 19, 19'. Dadurch können, wie Fig. 4 beispielhaft zeigt, mit geringem Abstand hinter dem Paket 19, 19' auf den Auflagen 24 bereits die Hölzer 13 des nächsten Paketes aufgelegt werden. Sie werden beim Aufschieben des Paketes 19, 19' auf die Quertransporteinrichtung 15 zurückgehalten und bilden den Anfang der nächsten Füllung. Damit ist ein nahtloser und farblich richtiger Anschluß der nächsten Platte sichergestellt.
Sobald das jeweilige Paket 19, 19' vom Schiebewagen 11 auf die Quertransporteinrichtung 15 geschoben worden ist, werden mit den Handhaben 37 die Anschlagenden 36 wieder in die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Anschlagstellung zurückgeschwenkt, so daß die Hölzer 13 des nächsten Paketes bis zu diesen beiden Anschlagenden 36 vorgeschoben werden können. Nunmehr kann auf dem Schiebewa­ gen 11 das nächste Paket zusammengestellt werden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier Schiebewagen 11 vor­ gesehen, auf denen die jeweiligen Pakete zusammengestellt werden können, die dann auf die vier Spuren A bis D des Zuführtisches 4 transportiert werden. Die gefüllten Schiebewagen 11 werden zur Sei­ te gefahren und danach einzeln vor die Quertransporteinrichtung 15 bewegt. Dort wird die auf dem Schiebewagen 11 befindliche Paketla­ ge manuell auf die Quertransporteinrichtung 15 geschoben. An­ schließend kann dieser Schiebewagen 11 sofort wieder gefüllt wer­ den. Auf der Quertransporteinrichtung 15 werden die Hölzer 13 des aufgeschobenen Paketes 19, 19' einzeln nacheinander längs des An­ schlages 2 auf die dem entsprechenden Schiebewagen 11 zugeord­ nete Spur A bis D des Zuführtisches 4 transportiert. Hierbei werden die Hölzer in der beschriebenen Weise an einer Längsseite mit Leim versehen. Damit die Hölzer der entsprechenden Spur zugeführt wer­ den können, sind die Anschläge 16, 16' vorgesehen, die so positio­ niert werden, daß die Hölzer mit ihren in Transportrichtung vorderen Stirnseiten in Höhe der zugehörigen Spur anschlagen. Dann werden die Hölzer einzeln nacheinander auf diese Spur geschoben.
Fig. 1 zeigt beispielhaft den Fall, daß der Anschlag 16' so eingestellt ist, daß die Hölzer 13 bis zur Anlage an diesem Anschlag 16' trans­ portiert und von dort quer zu ihrer Längsrichtung auf die Spur A des Zuführtisches 4 gebracht werden. Auf diese Weise werden die zu­ nächst auf dem Schiebewagen 11 für die Spur A zusammengestellten Hölzer über die Quertransporteinrichtung 15 bis zum Anschlag 16' transportiert.
Der Anschlag 16 ist in Fig. 1 so eingestellt, daß die Hölzer 13 für das Paket 19' mit ihren Stirnseiten an diesem Anschlag zur Anlage kom­ men und dann auf die Spur B des Zuführtisches 4 geschoben wer­ den. Aus Fig. 1 ergibt sich, daß der Schiebewagen 1 l für die Spur B in Höhe des Speichers bzw. Magazins 1 liegt und von der Bedie­ nungsperson mit den Hölzern 13 für die neue Lage beladen werden kann.
Der Schiebewagen 11 für die Spur C steht bei der Darstellung gemäß Fig. 1 vor der Quertransporteinrichtung 15, so daß das auf diesem Schiebewagen zusammengestellte Paket manuell auf die Quertrans­ porteinrichtung 15 geschoben werden kann. Der Anschlag 16 wird dann so eingestellt, daß die Hölzer 13 dieses Paketes in der An­ schlagstellung auf die Spur C des Zuführtisches 4 geschoben werden können.
Auf diese Weise werden auch die auf dem Schiebewagen 11 für die Spur D befindlichen Hölzer auf die Quertransporteinrichtung 15 ge­ schoben und von dort einzeln nacheinander der Spur D des Zuführti­ sches 4 zugeführt.
Der Bedienungsmann kann jede Platte 19, 19' durch Strichmarkie­ rungen kennzeichnen, was besonders bei Sortierungen der Hölzer 13 nach Qualität oder Breite sinnvoll ist.
Bei ungünstigen Plattenbreiten ist es auch möglich, immer eine kom­ plette Lage von Hölzern 13 unabhängig von der Breite der zusam­ mengestellten Platte 19, 19' in die Plattenverleimmaschine zu brin­ gen. Durch Stückzahlzähler für die Platten 13, 13' und die jeweilige Zuordnung zu einer der Spuren A bis D wird eine Leerfuge erzeugt. Sie kann aber auch durch Farbmarkierungen gekennzeichnet werden. Damit wird auch bei ungünstigen Plattenbreiten eine optimale Aus­ nutzung der Presse 5 in der Plattenverleimmaschine erreicht.
Um eine optimale Ausnutzung zu erreichen, ist es vorteilhaft, alle Schiebewagen 11 zuerst auf die eine Seite zu fahren und dort mit den Hölzern 13 zu befüllen, anschließend nacheinander vor die Quer­ transporteinrichtung 15 zu fahren und dort das zusammengestellte Paket 19, 19' zu übergeben und dann die Schiebewagen 11 wieder zum erneuten Füllen mit den Hölzern 13 zurückzuschieben. Je nach Zahl der Spuren A bis D bzw. Bahnen im Preßbett ist eine entspre­ chende Zahl von Schiebewagen 11 vorgesehen. Die Quertransport­ einrichtung 15 ist so lang, daß eine vollständige Plattenlänge über­ nommen werden kann. Nach dem Verschieben der jeweiligen Pakete auf die Quertransporteinrichtung kann der entsprechende Schiebe­ wagen 1 l sofort wieder zurückgefahren und gefüllt werden. Die Plat­ tenvorbereitungsstation 14 zeichnet sich durch ihre konstruktive Ein­ fachheit aus. Sie ist wenig störanfällig und gewährleistet auch über eine lange Einsatzdauer eine einwandfreie Funktion. In der beschrie­ benen Weise können die Hölzer 13 nach Farbe, Qualität, Breite und dergleichen auf dem Schiebewagen 11 zusammengestellt werden.

Claims (23)

1. Vorbereitungsstation für eine Plattenverleimmaschine, mit wenig­ stens einem Speicher für Hölzer und wenigstens einer nachge­ schalteten Transporteinrichtung, mit der die Hölzer wenigstens zwei Bahnen zuführbar sind, die wenigstens einer Presse vorge­ schaltet sind und auf der die Hölzer zu Platten zusammengestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Speicher (1) und der Transporteinrichtung (15) wenigstens zwei Schiebewagen (11) zwischengeschaltet sind, auf denen die Hölzer (13) zu den Plat­ ten (19, 19') vorsortierbar sind.
2. Vorbereitungsstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebewagen (11) vor die Transporteinrichtung (15) fahrbar ist.
3. Vorbereitungsstation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebewagen (11) quer zur Transportrichtung der Transporteinrichtung (15) verfahrbar ist.
4. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagebreite des Schiebewa­ gens (11) einstellbar ist.
5. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebewagen (11) zwei paral­ lel zueinander liegende Auflagen (24), vorzugsweise Auflage­ schienen, aufweist.
6. Vorbereitungsstation nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Auflage (24) auf wenigstens zwei mit Abstand zueinander liegenden Beinen (25, 26) gelagert ist.
7. Vorbereitungsstation nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Auflagen (24) grö­ ßer ist als die Ablagelänge der Transporteinrichtung (5).
8. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Auflagen (24) senkrecht zur Verfahrrichtung des Schiebewagens (11) erstrecken.
9. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (25, 26) jeder Auflage (24) auf unterschiedlichen Führungen (8) verfahrbar sind.
10. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Beinen (25, 26) auf jeder Führung (8) einstellbar ist.
11. Vorbereitungsstation nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an den Beinen (26) der einen Füh­ rung (8) wenigstens eine Verstelleinrichtung (27) vorgesehen ist.
12. Vorbereitungsstation nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (27) ein Scherenbeschlag ist.
13. Vorbereitungsstation nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (27) zwei einander kreuzende Arme (28, 29) aufweist, die im Kreuzungs­ punkt gelenkig miteinander verbunden sind.
14. Vorbereitungsstation nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (28, 29) mit ihren Enden gelenkig mit den Beinen (26) der einen Führung (8) verbunden sind.
15. Vorbereitungsstation nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (28, 29) in ihrer jeweili­ gen Lage gegeneinander klemmbar sind.
16. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkachsen (30 bis 32) der Verstelleinrichtung (27) senkrecht zur Verfahrrichtung des Schie­ bewagens (11) liegen.
17. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebewagen (11) wenigstens einen Anschlag (33, 34) für die Hölzer (13) aufweist.
18. Vorbereitungsstation nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (33, 34) an der Auf­ lage (24) angeordnet ist.
19. Vorbereitungsstation nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (33, 34) ein stangen­ förmiges Mittelteil (35) aufweist, das an einem Ende mit einem Anschlagteil (36) versehen ist.
20. Vorbereitungsstation nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagteil (36) das abgebo­ gene Ende des Mittelteiles (35) ist.
21. Vorbereitungsstation nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagteil (36) mit wenig­ stens einer Handhabe (37) aus einer Anschlag- in eine Freigabe­ stellung verstellbar ist.
22. Vorbereitungsstation nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (37) das abgeboge­ ne Ende des Mittelteiles (35) ist.
23. Vorbereitungsstation nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagteil (36) und die Handhabe (37) an jeweils einem Ende des Mittelteiles (35) vor­ gesehen sind.
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