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DE10114400B4 - Vorrichtung und Verfahren zur Messung und erneuten Ausrichtung einer Raupenfehlausrichtung - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur Messung und erneuten Ausrichtung einer Raupenfehlausrichtung Download PDF

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DE10114400B4
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Abstract

Vorrichtung zur Erfassung und Beseitigung von seitlichen Fluchtungsfehlern von Raupen (12) an einer Arbeitsmaschine (10), wobei an jeder Seite der Arbeitsmaschine (10) eine von einer zugeordneten Raupe (12) umschlungene Raupenrollenanordnung (20) mit einem Antriebsrad (14), einer Umlenkrolle (16) und einer Vielzahl von Laufrollen (18) angeordnet ist, wobei eine Umlenkrolle (16) erste (40) und zweite (42) Radsegmente aufweist, die jeweils drehbar an entgegengesetzten Seiten einer Vielzahl von an einer Innenfläche (34) der zugeordneten Raupe (12) angeordneten Führungselementen (38) positioniert sind, wobei jeder Umlenkrolle (16) eine Ausrichtungsvorrichtung (50) zugeordnet ist, mittels derer die Ausrichtung der Umlenkrolle (16) durch deren Schwenken um eine zur Arbeitsmaschine (10) senkrechte Achse beeinflusst werden kann, dadurch kennzeichnet, dass – jeder Umlenkrolle (16) eine benachbart zu den ersten (40) und zweiten (42) Radsegmenten positionierte Sensoranordnung (90, 92) zugeordnet ist, mit der im laufenden Betrieb die tatsächliche Ausrichtung der zugeordneten Raupe (12) erfasst wird, – die Sensoranordnung (90, 92) aus Temperatursensoren (90; 92) besteht, die die Temperaturen von einer inneren Schulter der ersten (40) und zweiten (42) Radsegmente sowie von den entgegengesetzten Seiten der Führungselemente (38) messen, – eine Steuervorrichtung (98) vorgesehen ist, die mit jeder Sensoranordnung (90, 92) verbunden ist, deren Ausgangssignale empfängt und daraus Signale zur Einstellung der Ausrichtungsvorrichtung (50) erzeugt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sowie auf ein Verfahren gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs 8.
  • Beispiele von Raupenausrichtungsmechanismen sind in der gattungsgemäßen US 5 127 714 A (entspricht DE 4193446 T1 ) sowie in US 5 312 176 A gezeigt. Bei beiden Beispielen wird die Ausrichtung der Raupe eingestellt durch Bewegung eines Arms, der schwenkbar an dem Leerlaufrad angebracht ist. Die Bewegung des Arms wird erreicht durch eine Hubschraubenanordnung mit einer Sicherungsmutter, die verwendet wird, um den Arm am Platz zu verriegeln. Beide Patente sehen manuelle Mittel vor, um die Ausrichtung des Leerlaufrades einzustellen, um den Riemen in ordnungsgemäßer Ausrichtung und um die Antriebs- und Leerlaufräder während der Montage oder einer Instandhaltungsprozedur zu halten und herum zu führen. Jedoch sieht kein Patent eine Vorrichtung oder ein Verfahren zur Messung der Fehlausrichtung während des Betriebs der Arbeitsmaschine mit Endlosraupen zum Zeitpunkt des ersten Starts vor, oder wenn sich die Komponenten abnützen oder lösen, und dann eine erneute Ausrichtung danach. Ferner beschreibt US 5639148 A einen Einstellmechanismus, um Feineinstellungen der Relativposition von ersten und zweiten Rollen eines Raupenrollenantriebs vorzunehmen. Dieser Einstellmechanismus sieht lediglich eine statische Einstellung mittels einer Schraubspindelvorrichtung vor.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eines oder mehrere der oben dargelegten Probleme zu überwinden. Diese Aufgabe wird von einer Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem Verfahren nach Anspruch 8 gelöst. Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert.
  • 1 ist eine diagrammartige Ansicht einer beispielhaften Arbeitsmaschine, die von Raupenrollenanordnungen getragen wird, die die vorliegende Erfindung verkörpern;
  • 2 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Messungs- und Neuausrichtungsvorrichtung aufgenommen entlang der Linie 2-2 des Leerlaufrades der 1;
  • 3 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der Mess- und Neuausrichtungsvorrichtung aufgenommen entlang der Linie 2-2 des Leerlaufrades der 1; und
  • 4 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines vierten Ausführungsbeispiels der Mess- und Neuausrichtungsvorrichtung aufgenommen entlang der Linie 2-2 des Leerlaufrades der 1.
  • Mit Bezug auf 1 wird eine Arbeitsmaschine 10, im Nachfolgenden auch Raupenarbeitsmaschine 10 genannt, so dargestellt, dass sie eine Asphaltiermaschine ist, sie könnte jedoch ein Ackerbautraktor, ein Vollernter oder irgendeine Raupenmaschine sein. Die Arbeitsmaschine 10 weist eine Raupe 12 auf, wie beispielsweise eine Gummiraupe, ein Antriebsrad 14, eine Umlenkrolle 16, im Nachfolgenden auch (Leer-)laufrad 16 genannt, und eine Vielzahl von Laufrollen 18, auch mit Raupentragrollen 18 bezeichnet, auf die man zusammen als Raupenrollenanordnung 20 Bezug nimmt. Es sei bemerkt, dass eine Raupenrollenanordnung 20 (von denen nur eine gezeigt ist) auf jeder der entgegengesetzten Seiten der Arbeitsmaschine 10 positioniert ist. Insofern als jede Raupenrollenanordnung 20 im Wesentlichen betriebsmäßig und strukturell ähnlich ist, wird weiterhin nur auf eine einzige Seite der Arbeitsmaschine 10 Bezug genommen.
  • Das Leerlaufrad 16 hält die Spannung auf der Raupe 12, um zu verhindern, dass die Raupe 12 entgleist oder über das Antriebsrad 14 gleitet. Insbesondere ist das Laufrad 16 mit einem Strömungsmittelzylinder 22 gekoppelt, der das Laufrad 16 zu dem Antriebsrad 14 hin und weg davon drückt. 1 zeigt weiter die Beziehung zwischen dem Laufrad 16 und dem Strömungsmittelzylinder 22. Der Strömungsmittelzylinder 22 weist ein Gehäuse 24 und eine Betätigungsstange 26 auf. Das Gehäuse 24 ist schwenkbar mit einem Rollenrahmen 28 (im Nachfolgenden auch mit Raupenrahmen 28 bezeichnet) der Arbeitsmaschine 10 verbunden. Die Betätigungsstange 26 ist schwenkbar mit einem Ende einer Schwenkverbindung 30 durch eine Verbindung 32 verbunden, jedoch könnte die Betätigungsstange 26 direkt mit der Schwenkverbindung 30 verbunden sein. Die Schwenkverbindung 30 ist schwenkbar mit dem Rollenrahmen 28 (im Nachfolgenden auch mit Raupenrahmen 28 bezeichnet) beispielsweise durch einen Stift verbunden. Das Laufrad 16 ist drehbar mit der Schwenkverbindung 30 verbunden. Daher wird die Schwenkverbindung 30 und daher das Laufrad 16 weg vom Antriebsrad 14 gedrückt, wenn die Betätigungsstange 26 aus dem Gehäuse 24 ausgefahren wird, wobei daher eine vorbestimmte Spannungsgröße auf die Raupe 12 aufgebracht wird.
  • Mit Bezug auf 2 definiert die Raupe 12, die beispielsweise eine Gummiraupe ist, eine Innenoberfläche 34 und eine mit dem Boden in Kontakt stehende Oberfläche oder Außenoberfläche 36. Auf der Innenoberfläche 34 und zentrisch um den gesamten Innenumfang der Raupe 12 gelegen ist eine Vielzahl von Führungselementen 38. Das Laufrad 16 ist ein Segmentrad, das ein erstes Radsegment 40 und ein zweites Radsegment 42 besitzt, die drehbar an entgegengesetzten Enden einer Welle 44 angeschlossen sind. Insbesondere sind die ersten und zweiten Radsegmente 40, 42 mit einem Paar von Naben 46 beispielsweise durch Befestigungsmittel verbunden. Die Welle 44 ist in einer Bohrung 47 positioniert und wird drehbar von dieser getragen, die von der Schwenkverbindung 30 definiert wird. Die ersten und zweiten Radsegmente 40, 42 sind um eine vorbestimmte Distanz von einander beabstandet und sind an entgegengesetzten Seiten der Vielzahl von Führungselementen 38 positioniert.
  • Weiterhin mit Bezug auf 2 ist eine Vorrichtung 48 zum Messen der Fehlausrichtung und zur erneuten Ausrichtung der Raupe 12 gezeigt. Eine Ausrichtungsvorrichtung 50 bildet einen Teil des Raupenrahmens 28. Die Ausrichtungsvorrichtung 50 weist ein langgestrecktes Glied 52 auf. Das langgestreckte Glied 52 weist zwei getrennte Teile auf, eine festen rechteckigen Teil 54, der sich von einem ersten Ende 56 erstreckt, und einen Hebelteil 58, im Nachfolgenden auch Hebel 58 genannt, der sich von einem zweiten Ende 60 erstreckt. Die Schwenkverbindung 30 ist schwenkbar mit dem ersten Ende 56 des langgestreckten Gliedes 52 verbunden und wird dort durch einen Stift 62 gehalten. Die Schwenkverbindung des Schwenkgelenkes 30 mit dem ersten Ende 56 gestattet eine stufenlose Positionierung des Laufrades 16 durch den Strömungsmittelzylinder 22 wie oben beschrieben.
  • Der Hebel 58 des langgestreckten Gliedes 52 wird in einen hohlen Rahmenteil 64 des Rollenrahmens 28 pressgepasst. Die Presspassung des langgestreckten Gliedes 52 in dem hohlen Rahmen 64 trägt das langgestreckte Glied 52 und befestigt einen Mittelteil 66 des langgestreckten Gliedes 52 gegenüber einer seitlichen Bewegung. Der rechteckige Teil 54 wird in dem hohlen Rahmenteil 64 durch einen Stift 68 gehalten, der verhindert, dass das langgestreckte Glied 52 sich in Längsrichtung innerhalb des hohlen Rahmens 64 bewegt. Ein Schlitz 70 ist in dem zweiten Ende 60 des langgestreckten Gliedes 52 positioniert.
  • Ein Tragrohr 72 erstreckt sich seitlich durch den hohlen Rahmen 64 und ist an ihm festgeschweißt. Der Schlitz 70 am zweiten Ende 60 des Hebels 58 gleitet über das Tragrohr 72, wenn der Hebel 58 in den hohlen Rahmen 64 pressgepasst wird. Das Tragrohr 72 trägt das zweite Ende 60 des langgestreckten Gliedes 52 und löst die vertikalen Spannungen auf dem hohlen Rahmen 64, die anderenfalls durch das Gewicht der Arbeitsmaschine 10 erzeugt würden, die vom zweiten Ende 60 des langgestreckten Gliedes 52 getragen wird.
  • Benachbart zum Tragrohr 72 ist eine Einstellvorrichtung 74 und diese bildet einen Teil der Ausrichtungsvorrichtung 50. 2 zeigt, dass jede Seite des hohlen Rahmens 64 ein Loch 76 besitzt, das von einem Ansatz 78 zur Aufnahme eines Hubgliedes 80 bedeckt wird. In diesem Fall sind die Löcher 76 und die Ansätze 78 mit Gewinde versehen und die Hubglieder 80 sind große Bolzen bzw. Schrauben mit Verriegelungsmuttern 82. Nachdem das langgestreckte Glied 52 in die Position pressgepasst wurde, wird das Hubglied 80 in die Löcher 76 von außerhalb des hohlen Rahmens 64 geschraubt, bis sie in Kontakt mit dem Hebel 58 des langgestreckten Gliedes 52 kommen und dessen Position seitlich fixieren. Nachdem die seitliche Position des langgestreckten Gliedes 52 festgelegt ist, werden die Verriegelungsmuttern 82 festgezogen.
  • Immer noch mit Bezug auf 2 wird eine weitere Definition der Vorrichtung 48 zur Messung der Fehlausrichtung und zur erneuten Ausrichtung der Raupe 12 dargelegt. Ein erster Sensor 90 ist benachbart zum ersten Radsegment 40 und einer der entgegengesetzten Seiten der Vielzahl von Führungselementen 38 positioniert. Ein zweiter Sensor 92 ist benachbart zum zweiten Radsegment 42 und der anderen der entgegengesetzten Seiten der Vielzahl von Führungselementen 38 positioniert. Die ersten und zweiten Sensoren 90, 92 sind an dem Ober- oder Unterteil des Teils des hohlen Rahmens 64 des Rollenrahmens 28 in herkömmlicher Weise befestigt, wie zum Beispiel durch (nicht gezeigte) Befestigungsmittel. In diesem Beispiel sind die ersten und zweiten Sensoren 90, 92 Infrarotthermosensoren 94, könnten jedoch Druck- oder irgendwelche von einer Anzahl von unterschiedlichen Sensoren sein, um den Kontakt zwischen den Fuhrungselementen 38 der Raupe 12 und dem Laufrad 16 abzufühlen. Elektrische Leiter 96 verbinden die ersten und zweiten Sensoren 90, 92 mit einer Steuervorrichtung 98.
  • 3 zeigt ein weiteres Beispiel für die Einstellvorrichtung 74 der Ausrichtungsvorrichtung 50, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Komponenten darstellen. Das Loch 76 des hohlen Rahmens 64 ist geeignet, um eine Betätigungsvorrichtung 100 aufzunehmen. In diesem Fall ist die Betätigungsvorrichtung 100 ein Strömungsmittelzylinder 102. Der Strömungsmittelzylinder 102 weist ein Gehäuse 104 und eine Betätigungsstange bzw. Kolbenstange 106 auf. Das Gehäuse 104 ist schwenkbar mit dem Fahrgestell der Arbeitsmaschine 10 in herkömmlicher Weise verbunden, wie beispielsweise durch eine Kugelgelenkbefestigung. Die Betätigungsstange 106 ist mit einer Kugelgelenkverbindung 108 verbunden, die in dem Hebel 58 vorderhalb des Schlitzes 70 und des Tragrohrs 72 positioniert ist. Nachdem das langgestreckte Glied 52 in die Position preßgepaßt ist, wird die Betätigungsvorrichtung 100 verwendet, um die seitliche Position des Hebels 58 einzustellen und festzulegen. Insbesondere ist der Strömungsmittelzylinder 102 in Verbindung mit der Steuervorrichtung 98, die ein Teil eines Maschinensteuersystems 110 ist. Es sei bemerkt, daß die Kommunikation zwischen der Steuervorrichtung 98 und der Betätigungsvorrichtung 100 durch eine Anzahl von bekannten Anordnungen vorgenommen werden könnte, wie beispielsweise durch Funkfrequenz, durch direkte elektrische Verbindung usw.
  • 4 zeigt noch ein weiteres Beispiel für die Ausrichtungsvorrichtung 50, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Komponenten darstellen. Eine Seite des hohlen Rahmens 64 hat ein Loch 76, das geeignet ist, um eine Betätigungsvorrichtung 100 aufzunehmen. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Betätigungsvorrichtung 100 ein Motor 112, der an dem oberen Teil des hohlen Rahmens 64 befestigt ist. Ein Ritzelzahnrad 114 ist mit dem Ausgang des Motors 112 verbunden. Nachdem das langgestreckte Glied 52 in die Position preßgepaßt wurde, wird der Ausgang des Motors 112 und das Ritzelzahnrad 114 durch den hohlen Rahmen 64 eingeführt und in eingreifender Beziehung mit einer bogenförmigen Zahnstange bzw. einem Zahnsegment 116 positioniert. Die bogenförmige Zahnstange 116 ist mit dem zweiten Ende 60 des Hebels 58 verbunden. Der Motor 112 wird verwendet, um die seitliche Position des Hebels 58 festzulegen. Insbesondere nimmt der Motor 112 Befehlssignale von der Steuervorrichtung 98 auf, die ein Teil des Maschinensteuersystems 110 ist.
  • Während an der Erfindung zahlreiche Modifikationen und alternative Formen ausgeführt werden können, sind Ausführungsbeispiele zum Messen der Fehlausrichtung und zur erneuten Ausrichtung der Raupe 12 bei einer Raupenarbeitsmaschine 10 im Detail beschrieben worden und beispielhaft in den Zeichnungen gezeigt worden. Es sei jedoch bemerkt, daß nicht die Absicht besteht, die Erfindung auf die speziellen offenbarten Formen einzuschränken, sondern im Gegenteil soll die Erfindung alle Modifikationen, äquivalente Ausführungen und Alternativen abdecken, die in den Kern und Umfang der Erfindung fallen, wie sie von den beigefugten Ansprüchen definiert wird.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Im Betrieb überwacht die Vorrichtung 48 zur Messung der Fehlausrichtung und zur Neuausrichtung die Ausrichtung der Raupe 12 während des Betriebs der Arbeitsmaschine 10.
  • Beispielsweise fühlt der erste Sensor 90 einen Parameter ab, der den Kontakt zwischen dem ersten Radsegment 40 und der Vielzahl von Führungselementen 38 anzeigt. In diesem Beispiel ist der Parameter, der vom ersten Sensor 90 abgefühlt wird, Wärme, die durch den Kontakt erzeugt wird. Es sei jedoch bemerkt, dass dieser Parameter Druck oder andere Parameter sein könnten, die den Kontakt anzeigen. Ein erstes Signal wird an die Steuervorrichtung 98 durch den ersten Sensor 90 geliefert. Gleichzeitig fühlt der zweite Sensor 92 einen Parameter ab, der den Kontakt zwischen dem zweiten Radsegment 42 und der Vielzahl von Führungselementen 38 anzeigt. Ein zweites Signal wird an die Steuervorrichtung 98 durch den zweiten Sensor 92 geliefert.
  • Bei einem ersten Ausführungsbeispiel ist die Steuervorrichtung 98 eine alleinstehende Einheit wie beispielsweise ein Laptop oder eine extra dafür vorgesehene Einheit die eine tatsächliche Kontaktdifferenz zwischen ersten und zweiten Signalen 96 berechnet die von den ersten und zweiten Sensoren 90, 92 erzeugt werden. Die tatsächliche Differenz wird dann manuell mit einem erwünschten Differenzbereich verglichen. Die Hubglieder 80 werden dann gedreht, was das Laufrad 16 ansprechend auf das größere der ersten und zweiten Signale 96 schwenkt, bis die tatsächliche Differenz in den erwünschten Bereich fällt.
  • Gemäß eines weiteren Ausführungsbeispiels ist die Steuervorrichtung 98 ein Teil der Maschinensteuervorrichtung 110. Danach berechnet die Steuervorrichtung 98 eine Ist-Kontaktdifferenz zwischen den ersten und zweiten Signalen, die von den ersten und zweiten Sensoren 90, 92 erzeugt werden. Ein Steuersignal wird an eine Betätigungsvorrichtung 100 gesandt. Wie in den 3 und 4 zu sehen, kann die Betätigungsvorrichtung entweder ein Strömungsmittelzylinder 102 oder ein Motor 112 sein, die betriebsmäßig mit dem Hebel 58 verbunden sind. Die Betätigungsvorrichtung 100 schwenkt das Leerlaufrad 16 ansprechend auf das höhere der ersten und zweiten Signale, bis die Ist-Differenz in den erwünschten Bereich fällt.
  • Somit wird eine Vorrichtung 48 vorgesehen, um die Fehlausrichtung zu messen und das Laufrad 16 einer Raupenrollenanordnung 20 erneut auszurichten. Die Vorrichtung 48 ist konfiguriert, um zu Zwecken der anfänglichen Montage oder der Instandhaltung verwendet zu werden, oder kann als Teil eines Maschinensteuersystems 100 verwendet werden, um automatisch eine Fehlausrichtung während des Betriebs der Arbeitsmaschine 10 zu überwachen und einzustellen.

Claims (10)

  1. Vorrichtung zur Erfassung und Beseitigung von seitlichen Fluchtungsfehlern von Raupen (12) an einer Arbeitsmaschine (10), wobei an jeder Seite der Arbeitsmaschine (10) eine von einer zugeordneten Raupe (12) umschlungene Raupenrollenanordnung (20) mit einem Antriebsrad (14), einer Umlenkrolle (16) und einer Vielzahl von Laufrollen (18) angeordnet ist, wobei eine Umlenkrolle (16) erste (40) und zweite (42) Radsegmente aufweist, die jeweils drehbar an entgegengesetzten Seiten einer Vielzahl von an einer Innenfläche (34) der zugeordneten Raupe (12) angeordneten Führungselementen (38) positioniert sind, wobei jeder Umlenkrolle (16) eine Ausrichtungsvorrichtung (50) zugeordnet ist, mittels derer die Ausrichtung der Umlenkrolle (16) durch deren Schwenken um eine zur Arbeitsmaschine (10) senkrechte Achse beeinflusst werden kann, dadurch kennzeichnet, dass – jeder Umlenkrolle (16) eine benachbart zu den ersten (40) und zweiten (42) Radsegmenten positionierte Sensoranordnung (90, 92) zugeordnet ist, mit der im laufenden Betrieb die tatsächliche Ausrichtung der zugeordneten Raupe (12) erfasst wird, – die Sensoranordnung (90, 92) aus Temperatursensoren (90; 92) besteht, die die Temperaturen von einer inneren Schulter der ersten (40) und zweiten (42) Radsegmente sowie von den entgegengesetzten Seiten der Führungselemente (38) messen, – eine Steuervorrichtung (98) vorgesehen ist, die mit jeder Sensoranordnung (90, 92) verbunden ist, deren Ausgangssignale empfängt und daraus Signale zur Einstellung der Ausrichtungsvorrichtung (50) erzeugt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Temperatursensoren (90; 92) Infrarottemperatursensoren (94) sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Ausrichtungsvorrichtung (50) einen Hebel (58) aufweist, der schwenkbar mit der Umlenkrolle (16) verbunden ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Ausrichtungsvorrichtung (50) eine mit dem Hebel (58) verbundene Einstellvorrichtung (74) aufweist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Einstellvorrichtung (74) ein Paar von gegenüberliegenden Hubgliedern (80) aufweist (2).
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Einstellvorrichtung (74) ein Strömungsmittelzylinder (102) ist, der betriebsmäßig mit dem Hebel (58) verbunden ist (3).
  7. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Einstellvorrichtung (74) ein Motor (112) ist, der betriebsmäßig mit dem Hebel (58) verbunden ist.
  8. Verfahren zur Erfassung und Beseitigung von seitlichen Fluchtungsfehlern von Raupen (12) an einer Arbeitsmaschine (10), wobei an jeder Seite der Arbeitsmaschine (10) eine von einer zugeordneten Raupe (12) umschlungene Raupenrollenanordnung (20) mit einem Antriebsrad (14), einer Umlenkrolle (16) und einer Vielzahl von Laufrollen (18) angeordnet ist, wobei eine Umlenkrolle (16) erste (40) und zweite (42) Radsegmente aufweist, die jeweils drehbar an entgegengesetzten Seiten einer Vielzahl von an einer Innenfläche (34) der zugeordneten Raupe (12) angeordneten Führungselementen (38) positioniert sind, wobei jeder Umlenkrolle (16) eine Ausrichtungsvorrichtung (50) zugeordnet ist, mittels derer die Ausrichtung der Umlenkrolle (16) durch deren Schwenken um eine zur Arbeitsmaschine (10) senkrechte Achse beeinflusst werden kann, dadurch kennzeichnet, dass das Verfahren folgende Schritte aufweist: – Abfühlen einer Temperatur, die einen Kontakt zwischen dem ersten Radsegment (40) und der Vielzahl von Führungselementen (38) anzeigt und darauf ansprechende Lieferung eines ersten Ausgangssignals (96); – Abfühlen einer Temperatur, die einen Kontakt zwischen dem zweiten Radsegment (42) und der Vielzahl von Führungselementen (38) anzeigt und darauf ansprechende Lieferung eines zweiten Ausgangssignals (96); – Bestimmung einer Ist-Temperaturdifferenz basierend auf einem Vergleich des ersten Ausgangssignals (96) und des zweiten Ausgangssignals (96); – Vergleich der Ist-Temperaturdifferenz mit einem Soll-Temperaturdifferenzbereich und – Schwenken der Umlenkrolle (16) ansprechend auf das höhere der ersten und zweiten Ausgangssignale (96), bis die Ist-Temperaturdifferenz in den Soll-Temperaturdifferenzbereich fällt.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Schritt des Schwenkens die Drehung eines Paares von entgegenweisenden Hubgliedern (80) zur Schwenkung der Umlenkrolle (16) aufweist.
  10. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Schritt des Schwenkens die Betätigung von entweder einem Strömungsmittelzylinder (102) oder einem Motor (112) zum Schwenken der Umlenkrolle (16) aufweist.
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