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DE10110312C1 - Saugreinigungswerkzeug mit rotierender Bürstenwalze - Google Patents

Saugreinigungswerkzeug mit rotierender Bürstenwalze

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DE10110312C1
DE10110312C1 DE10110312A DE10110312A DE10110312C1 DE 10110312 C1 DE10110312 C1 DE 10110312C1 DE 10110312 A DE10110312 A DE 10110312A DE 10110312 A DE10110312 A DE 10110312A DE 10110312 C1 DE10110312 C1 DE 10110312C1
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Germany
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suction
turbine
cleaning tool
flow connection
suction cleaning
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DE10110312A
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English (en)
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Peter Woerwag
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Duepro AG
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Duepro AG
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    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L9/00Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
    • A47L9/02Nozzles
    • A47L9/04Nozzles with driven brushes or agitators
    • A47L9/0405Driving means for the brushes or agitators
    • A47L9/0416Driving means for the brushes or agitators driven by fluid pressure, e.g. by means of an air turbine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Saugreinigungswerkzeug für ein Saugreinigungsgerät, bestehend aus einem Gehäuse (3), in der eine vom Saugluftstrom (7) des Saugreinigungsgerätes um eine Drehachse (9) drehend angetriebene Luftturbine (8) angeordnet ist. Die Luftturbine treibt eine Bürstenwalze (12) an, die in einer Arbeitskammer (13) des Gehäuses (3) drehbar gelagert ist. In der Bodenplatte (14) des Gehäuses (3) ist eine sich quer zur Arbeitsrichtung (10) des Saugreinigungswerkzeuges (1) erstreckender Saugschlitz (16) vorgesehen, über den der Saugluftstrom (7) in die Arbeitskammer (13) eintritt. Zwischen der Arbeitskammer (13) und der Turbinenkammer (6) ist eine erste Strömungsverbindung (20) vorgesehen. Über diese erste Strömungsverbindung (20) strömt der Saugluftstrom (7) zum Antrieb der Luftturbine (8) in die Turbinenkammer (4) ein und über eine abführende Abströmöffnung (21) aus der Turbinenkammer (6) ab. Um bei hoher Leistungsausbeute eine Einstellbarkeit der Turbinenleistung und Turbinendrehzahl zu erzielen, ist vorgesehen, zwischen der Arbeitskammer (13) und der Turbinenkammer (6) eine zweite Strömungsverbindung (30) anzuordnen. Die erste Strömungsverbindung (20) liegt dabei auf der einen Seite einer durch die Drehachse (9) der Luftturbine (8) und den Mittelpunkt (23) der Abströmöffnung (21) verlauenden Ebene (22), während die zweite Strömungsverbindung (30) auf der anderen Seite dieser Ebene (22) liegt. Damit wirkt der durch die erste Strömungsverbindung (20) ...

Description

Die Erfindung betrifft ein Saugreinigungswerkzeug für ein Saugreinigungsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiges Saugreinigungswerkzeug ist aus der EP 0 338 780 A2 bekannt. Zur Einstellung der Antriebs­ leistung ist ein Schieber vorgesehen, der den Saugluftstrom ganz oder teilweise auf die Luftturbine leitet. Zur Leistungsabsenkung muß der Schieber horizontal verfahren werden, um einen Teil des Saugluftstroms an dem einen axia­ len Ende der Luftturbine vorbeizuführen. Die sich dadurch ergebende Gestalt der Turbinenkammer behindert eine opti­ male Abstimmung des Antriebs zur Erzielung einer maximalen Leistung aus dem Saugluftstrom. Auch wenn die Turbine mit dem gesamten Saugluftstrom beaufschlagt wird, ist eine zu­ friedenstellende Antriebsleistung nicht zu erreichen.
In der DE 41 08 900 C2 ist ein Saugreinigungswerkzeug beschrieben, in dem die Strömungsverbindung zur Turbinenkammer durch Blenden im Querschnitt veränderbar ist. Dabei wird hingenommen, daß der Luftkanal des Saugluftstroms im Querschnitt verringert wird, wodurch auch die Saugleistung reduziert ist.
Die DE 197 06 166 A1 offenbart eine verschwenkbare Düse zur Richtungsänderung des Saugluftstroms immer dann, wenn das Saugreinigungswerkzeug vom Boden abgehoben wird. In der DE 34 14 862 A1 ist eine Düse mit einer schwenkbaren Leitwand beschrieben, die vom Benutzer bei gewünschter Leistungsabsenkung der Turbine zu schalten ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein gattungs­ gemäßes Saugreinigungswerkzeug derart weiterzubilden, daß bei hoher Leistungsausbeute ein kraftvoller Antrieb des Reinigungswerkzeugs auch unter ungünstigen Arbeits­ bedingungen erzielt ist und dennoch eine einfache Einstell­ barkeit der Turbinenleistung möglich ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß nach den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß wird zusätzlich zur ersten Strömungs­ verbindung zwischen der Arbeitskammer und der Turbinen­ kammer für den antreibenden Luftstrom eine zweite Strömungsverbindung zwischen den Kammern geschaffen, so daß sich der durch den Saugschlitz in die Arbeitskammer ein­ tretende Saugluftstrom in zwei Teilströme aufteilen kann. Dies hat den Vorteil, daß am Saugschlitz immer die volle Leistung des Saugluftstroms für eine hohe Reinigungswirkung zur Verfügung steht.
Da die erste Strömungsverbindung auf der einen Seite einer Ebene durch die Drehachse der Luftturbine und dem Mittel­ punkt der Abströmöffnung liegt und die zweite Strömungs­ verbindung auf der anderen Seite dieser Ebene, ergibt sich eine bremsende Wirkung des über die zweite Strömungs­ verbindung in die Turbinenkammer eintretenden Teilluft­ stroms. Dieser Teilstrom des Saugluftstroms beaufschlagt den Schaufelkranz der Luftturbine entgegen deren Dreh­ richtung, so daß nicht nur das Volumen des antreibenden Saugluftstroms der ersten Strömungsverbindung kleiner wird, sondern darüber hinaus der abgezweigte Teilluftstrom bremsend genutzt wird. Daher kann bereits ein kleiner Teil­ luftstrom zu einer signifikanten Drehzahlabsenkung bei reduzierter Leistungsabgabe führen. Die Querschnittsfläche der Strömungsverbindung für den bremsenden Luftstrom kann daher kleiner als die Strömungsverbindung des antreibenden Luftstroms ausgeführt werden. Dadurch ist auch die An­ ordnung der beiden Fenster für die Strömungsverbindungen übereinander in der Trennwand zwischen der Arbeitskammer und der Turbinenkammer möglich.
Bevorzugt ist der Querschnitt der zweiten Strömungs­ verbindung einstellbar, während der Querschnitt der ersten Strömungsverbindung unveränderbar ausgebildet ist. In der zweiten Strömungsverbindung ist eine verstellbare Blende vorgesehen, die als Schieber, vorzugsweise als Drehschieber ausgebildet ist. Dabei kann die Strömungsverbindung für den bremsenden Teilluftstrom den Querschnitt etwa eines Halb­ kreises aufweisen und die Blende als vollkreisförmige Scheibe gestaltet werden, in der eine innere, vorzugsweise halbkreisförmige Ausnehmung entsprechend dem Querschnitt der Strömungsverbindung für den bremsenden Luftstrom vorge­ sehen ist.
Die als Scheibe ausgebildete Blende ist manuell zu ver­ stellen, wozu der Umfangsrand der Scheibe durch einen Schlitz im Gehäuse über einen Teilabschnitt aus dem Gehäuse herausragt. Zweckmäßig ist der Umfangsrand der Scheibe ge­ rändelt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weite­ ren Ansprüchen.
In der Zeichnung ist ein nachfolgend im einzelnen be­ schriebenes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Teilschnitt durch ein Saugreinigungswerkzeug,
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung ein Saugreinigungs­ werkzeug im Teilschnitt,
Fig. 3 in vergrößerter Darstellung eine Teilansicht der perspektivischen Ansicht nach Fig. 2,
Fig. 4 eine perspektivischen Teilschnitt in einer Dar­ stellung nach Fig. 3,
Fig. 5 eine Ansicht eines Drehschiebers,
Fig. 6 einen Teilschnitt mit geschlossener zweiter Strömungsverbindung,
Fig. 7 einen Teilschnitt nach Fig. 6 mit halb geöffneter Strömungsverbindung,
Fig. 8 einen Teilschnitt nach Fig. 6 mit vollständig ge­ öffneter Strömungsverbindung.
Das in den Zeichnungen dargestellte Saugreinigungswerkzeug ist zum Anschluß an den Saugschlauch eines nicht dar­ gestellten Saugreinigungsgerätes vorgesehen, welches einen Saugluftstrom erzeugt. Der Saugschlauch wird an einem An­ schlußstutzen 2 des Saugreinigungswerkzeuges 1 ange­ schlossen.
Das Saugreinigungswerkzeug 1 besteht aus einem Gehäuse 3, das aus einer unteren Gehäusehälfte 4 und einer oberen Ge­ häusehälfte 5 zusammengesetzt ist. In dem Gehäuse 3 ist eine Turbinenkammer 6 ausgebildet, in der eine vom Saug­ luftstrom 7 angetriebene Luftturbine 8 angeordnet ist. Die Luftturbine dreht um eine Drehachse 9, die sich - wie ins­ besondere Fig. 2 zeigt - quer zur Arbeitsrichtung 10 des Saugreinigungswerkzeuges 1 erstreckt. Die Luftturbine 8 weist einen Schaufelkranz mit Turbinenschaufeln 15 auf, die über den Umfang der Turbine mit gleichen Abständen vonein­ ander angeordnet sind. Im Ausführungsbeispiel sind zwölf Turbinenschaufeln 15 vorgesehen.
Die Turbinenschaufeln 15 liegen an ihren inneren Enden mit Abstand zueinander, so daß der die Luftturbine 8 an­ treibende Luftstrom zwischen benachbarten Schaufeln 15 hin­ durch in den Innenraum 11 der Luftturbine 8 eintreten kann.
Dadurch ist eine effiziente Ausnutzung der Energie des Saugluftstroms möglich.
Die Luftturbine 8 treibt ein Reinigungswerkzeug 12 an, wel­ ches im Ausführungsbeispiel als Bürstenwalze ausgebildet ist. Das Reinigungswerkzeug 12 ist in einer Arbeitskammer 13 des Gehäuses 3 drehbar gelagert, wobei sich die Arbeits­ kammer 13 und das Reinigungswerkzeug 12 im wesentlichen über die gesamte quer zur Arbeitsrichtung 10 gemessene Breite des Gehäuses 3 erstreckt.
In der Bodenplatte 14 des Gehäuses 3 bzw. der unteren Ge­ häusehälfte 4 ist ein Saugschlitz 16 ausgebildet, der einen Eintritt des Saugluftstroms 7 in die Arbeitskammer 13 er­ möglicht. Der Saugschlitz 16 erstreckt sich über die ge­ samte Breite des Gehäuses 3 quer zur Arbeitsrichtung 10. Das Reinigungswerkzeug 12 liegt oberhalb des Saugschlitzes 16 und wirkt mit seinem Außenumfang, z. B. Borsten 17, durch den Saugschlitz 16 hindurch auf die zu reinigende Fläche mechanisch ein.
Der in die Arbeitskammer 13 eintretende Saugluftstrom 7 tritt über eine erste, nahe der Bodenplatte 14 liegende Strömungsverbindung 20 in der Trennwand 19 zwischen der Arbeitskammer 13 und der Turbinenkammer 6 in die Turbinen­ kammer 6 ein und treibt die Luftturbine 8 in Drehrichtung 18 an. Aus der Turbinenkammer 6 tritt der Saugluftstrom 7 über die Abströmöffnung 21 aus, an die unmittelbar der An­ schlußstutzen 2 anschließt.
Die Lage der Einströmöffnung der ersten Strömungsverbindung 20 relativ zur Abströmöffnung 21 ist derart vorgesehen, daß der über die erste Strömungsverbindung 20 eintretende Teil­ luftstrom 7a bei einer ersten Schaufel a in den Innenraum 11 des Schaufelkranzes der Luftturbine 8 eintritt und in Drehrichtung 18 der Turbine etwa bei der vierten Schaufel d bis sechsten Schaufel f austritt. Vorzugsweise tritt der in den Innenraum 11 eingetretene Saugluftstrom im Bereich der fünften Schaufel e, die in Drehrichtung 16 der Eintritts­ schaufel a folgt, aus dem Innenraum 11 in die Abström­ öffnung 21 aus. Durch diese Anordnung wird eine hohe Leistungsabgabe der Turbine 5 bei geringen Leistungs­ schwankungen und niedrigem Geräusch erzielt.
Zwischen der Arbeitskammer 13 und der Turbinenkammer 6 ist eine zweite Strömungsverbindung 30 vorgesehen, die nahe dem Dach des Gehäuses 3 liegt und durch die ein Teilluftstrom 7b in die Turbinenkammer 6 eintritt. Die erste Strömungs­ verbindung 20 ist auf der einen Seite der Ebene 22 ange­ ordnet, die durch die Drehachse 9 der Luftturbine 8 und dem Mittelpunkt 23 der Abströmöffnung 21 bestimmt ist. Die zweite Strömungsverbindung 30 liegt auf der anderen Seite der Ebene 22, so daß die beiden Strömungsverbindungen 20 und 30 auf den einander gegenüberliegenden Seiten der Ebene 22 in der Trennwand 19 angeordnet sind. Die Ebene 22 kann zugleich die Trennebene zwischen den Gehäusehälften 4, 5 sein.
Die Strömungsverbindungen 20 und 30 sind als insbesondere übereinanderliegende Fenster in der Trennwand 19 ange­ ordnet, wobei die erste Strömungsverbindung 20 in dem Trennwandabschnitt der unteren Gehäusehälfte 4 und die zweite Strömungsverbindung 30 in dem Trennwandabschnitt der oberen Gehäusehälfte 5 ausgebildet sind. Aufgrund der ge­ wählten Lage der Strömungsverbindungen 20 und 30 relativ zur Drehachse 9 der Turbine 8 beaufschlagt der erste Teil­ luftstrom 7a die Luftturbine 8 in Drehrichtung 18 an­ treibend, während der durch die zweite Strömungsverbindung 30 hinzutretende Teilluftstrom 7b die Luftturbine 8 ent­ gegen der Drehrichtung 18 bremsend beaufschlagt.
Zur Einstellung der gewünschten Leistung der Luftturbine 8 ist vorgesehen, den Querschnitt einer Strömungsverbindung 20, 30 einstellbar zu gestalten. Im gezeigten Ausführungs­ beispiel ist der Querschnitt der zweiten Strömungs­ verbindung 30 einstellbar, während der Querschnitt der ersten Strömungsverbindung 20 unveränderbar ist. Bevorzugt ist in dem Fenster der zweiten Strömungsverbindung 30 eine verstellbare Blende 31 angeordnet, die als Drehschieber ausgebildet ist. Wie Fig. 5 zeigt, ist der Drehschieber eine vollkreisförmige Scheibe 33 mit einer inneren Aus­ nehmung 34, die der Gestalt des Fensters der zweiten Strömungsverbindung 30 etwa entspricht. Im Ausführungs­ beispiel ist die zweite Strömungsverbindung 30 mit halb­ kreisförmigem Querschnitt ausgebildet, der bevorzugt etwa der Größe und Gestalt der Ausnehmung 34 in der Blende 31 entspricht.
Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, ist die Scheibe 33 mit einer zentralen Nabe 35 im Rand 36 des Fensters 37 der zweiten Strömungsverbindung 30 drehbar gehalten. Zur Verstellung der Blende 31 ragt der Umfangsrand 32 der Scheibe 33 aus einem Schlitz 24 der oberen Gehäusehälfte 5 heraus, so daß sie durch die Finger des Benutzers zu drehen ist. Zweck­ mäßig weist der Umfangsrand 32 hierzu eine Rändelung 38 auf.
Der Drehbereich der Scheibe 33 bzw. der Blende 31 ist mittels eines Drehanschlags 28 auf einen Winkel 29 von ca. 180° beschränkt. Der Drehanschlag 28 wirkt mit einer Aus­ nehmung 27 im Rand 36 des Fensters 37 der zweiten Strömungsverbindung 30 zusammen. Dabei kann zweckmäßig zwischen der Trennwand 19 und der Scheibe 33 eine Rast­ vorrichtung 26 angeordnet werden, die z. B. aus einer federbelasteten Rastkugel, einer Rastrippe auf der Trenn­ wand oder dgl. gebildet sein kann. Der Rastvorrichtung 26 wirkt mit dem Umfangsrand 32, insbesondere mit dessen Rändelung 38 zusammen und sichert die Drehlage der Blende 31 in mehreren Raststellungen im Abstand von ca. 10° bis 60°. Es kann auch ausreichend sein, die Raststellung derart auszubilden, daß jeweils nur die geschlossene Lage, die halboffene und die offene Lage der Blende 31 gesichert ist.
Wie Fig. 4 zeigt, ist bei geschlossener Blende 31 - vgl. auch Fig. 6 - ein Zutritt des Saugluftstroms ausschließlich über das Fenster der ersten Strömungsverbindung 20 möglich. Der Saugluftstrom 7 tritt in die Turbinenkammer 6 und die Luftturbine 8 ein und strömt über die Abströmöffnung 21 und den Anschlußstutzen 2 ab. Die Rastvorrichtung 26 wirkt auf den die Ausnehmung 34 begrenzenden Steg 25 der Scheibe 33 und sichert deren Drehlage. Die Luftturbine 8 treibt über einen nicht näher dargestellten Riementrieb 40 das als Bürstenwalze ausgebildete Reinigungswerkzeug 12 kraftvoll an. Dabei wird der antreibende Saugluftstrom 7 durch die in der Bodenplatte 14 ausgebildete Rampe 42 unter Vermeidung unnötiger Verwirbelungen etwa zentrisch zur Abströmöffnung 21 geleitet, was eine hohe Energieausbeute des Saugluft­ stroms 7 bewirkt.
In der vollständig geschlossenen Stellung liegt der Dreh­ anschlag 28 in einer ersten Ausnehmung 27 der Kante 36 des Fensters 37. Die Rändelung 38 ist leicht greifbar; sie steht über einen Teilabschnitt des Umfangsrandes 32 aus dem Schlitz 24 in der oberen Gehäusehälfte 5 hervor.
Durch Verdrehen der Blende 31 in Pfeilrichtung 39 (Fig. 7) wird das halbkreisförmige Fenster 37 zur Hälfte frei­ gegeben. Die Öffnung hat somit die Gestalt eines Viertel­ kreises. In dieser Stellung strömt - wie in Fig. 1 schema­ tisch dargestellt - über die zweite Strömungsverbindung 30 ein Teilluftstrom 7b zu, der entgegen der Drehrichtung 18 auf die Luftturbine 8 wirkt. Die Antriebsleistung der Luft­ turbine 8 sinkt entsprechend der Drehstellung der Blende 31 ab. Die Drehzahl der Luftturbine 8 sinkt; das Laufgeräusch der Luftturbine sinkt ab.
Bei der in Fig. 8 voll geöffneten Stellung des Dreh­ schiebers 33 liegt der Drehanschlag 28 nunmehr in der ande­ ren Ausnehmung 27 im Rand des Fensters 37. Die Blende 31 ist in Pfeilrichtung 39 nunmehr über den gesamten Verstell­ winkel 29 von 180° gedreht worden; die halbkreisförmige Strömungsverbindung 30 ist vollständig geöffnet. Aufgrund des Steges 25 bleibt die Blende 33 für den Benutzer von außen greifbar. Der Benutzer kann je nach Arbeits­ bedingungen die Leistung der Turbine und deren Drehzahl nach den Arbeitsbedingungen einstellen. Dabei bleibt der durch den Saugschlitz 16 eintretende Saugluftstrom 7 im Vo­ lumen unverändert, so daß jederzeit eine hohe Saugkraft am Saugschlitz 16 zur Verfügung steht und eine gute Reini­ gungswirkung gegeben ist.

Claims (14)

1. Saugreinigungswerkzeug für ein Saugreinigungsgerät, be­ stehend aus einem Gehäuse (3) mit einer Turbinenkammer (6), in der eine vom Saugluftstrom (7) des Saug­ reinigungsgerätes um eine Drehachse (9) drehend ange­ triebene Luftturbine (8) angeordnet ist, die ein Reini­ gungswerkzeug (12) antreibt, das in einer Arbeitskammer (13) des Gehäuses (3) drehbar gelagert gehalten ist, wobei die Bodenplatte (14) des Gehäuses (3) einen sich quer zur Arbeitsrichtung (10) des Saugreinigungs­ werkzeuges (1) erstreckenden Saugschlitz (16) aufweist, über den der Saugluftstrom (7) in die Arbeitskammer (13) eintritt, mit einer Strömungsverbindung (20) zwischen der Arbeitskammer (13) und der Turbinenkammer (6), über die der Saugluftstrom (7) zum Antrieb der Luftturbine (8) in die Turbinenkammer (6) eintritt, und mit einer den Saugluftstrom (7) aus der Turbinenkammer (6) abführenden Abströmöffnung (21), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Arbeitskammer (13) und der Turbinenkammer (6) eine zweite Strömungs­ verbindung (30) vorgesehen ist, daß die erste Strömungsverbindung (20) auf der einen Seite einer ge­ dachten Ebene (22) und die zweite Strömungsverbindung (30) auf der anderen Seite dieser gedachten Ebene (22) liegt, wobei die Ebene (22) durch die Drehachse (9) der Luftturbine (8) und den Mittelpunkt (23) der Abström­ öffnung (21) bestimmt ist, und daß der Querschnitt einer Strömungsverbindung (30) einstellbar ist.
2. Saugreinigungswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der zweiten Strömungsverbindung (30) einstellbar und der Querschnitt der ersten Strömungsverbindung (20) unveränderbar ist.
3. Saugreinigungswerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die erste Strömungsverbindung (20) eintretende Teilluftstrom die Luftturbine (8) antreibend beaufschlagt und der durch die zweite Strömungsverbindung (30) hinzutretende Teil­ luftstrom die Luftturbine (8) bremsend beaufschlagt.
4. Saugreinigungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Strömungsverbindungen (20, 30) in der Trennwand (19) zwischen der Arbeits­ kammer (13) und der Turbinenkammer (6) vorgesehen sind.
5. Saugreinigungswerkzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der zweiten Strömungs­ verbindung (30) eine verstellbare Blende (31) ange­ ordnet ist.
6. Saugreinigungswerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (31) als Schieber, vorzugsweise als Drehschieber ausgebildet ist.
7. Saugreinigungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Strömungsverbindung (30) den Querschnitt etwa eines Halbkreises aufweist.
8. Saugreinigungswerkzeug nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (31) eine voll­ kreisförmige Scheibe (33) mit einer inneren, vorzugs­ weise halbkreisförmigen Ausnehmung (34) ist.
9. Saugreinigungswerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (33) einen Drehanschlag (28) aufweist, der mit der Kante des die Strömungsverbindung (30) bildenden Fensters (37) zu­ sammenwirkt.
10. Saugreinigungswerkzeug nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfangsrand (32) der Scheibe (33) über einen Teilabschnitt aus dem Gehäuse (3) herausragt.
11. Saugreinigungswerkzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbare Blende (31) mit einer die Blendenstellung festlegenden Rast­ vorrichtung (26) zusammenwirkt.
12. Saugreinigungswerkzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtung (26) zwischen der Trennwand (19) und der Blende (31), ins­ besondere dem Umfangsrand (32) der Scheibe (33) ange­ ordnet ist.
13. Saugreinigungsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfangsrand (32) der Scheibe (33) gerändelt ist.
14. Saugreinigungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) aus einer oberen Gehäusehälfte (5) und einer unteren Gehäuse­ hälfte (4) zusammengesetzt ist, und daß die eine Strömungsverbindung (30) in der oberen Gehäusehälfte (5) und die andere Strömungsverbindung (20) in der unteren Gehäusehälfte (4) ausgebildet ist.
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