DE10110312C1 - Saugreinigungswerkzeug mit rotierender Bürstenwalze - Google Patents
Saugreinigungswerkzeug mit rotierender BürstenwalzeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Saugreinigungswerkzeug für ein Saugreinigungsgerät, bestehend aus einem Gehäuse (3), in der eine vom Saugluftstrom (7) des Saugreinigungsgerätes um eine Drehachse (9) drehend angetriebene Luftturbine (8) angeordnet ist. Die Luftturbine treibt eine Bürstenwalze (12) an, die in einer Arbeitskammer (13) des Gehäuses (3) drehbar gelagert ist. In der Bodenplatte (14) des Gehäuses (3) ist eine sich quer zur Arbeitsrichtung (10) des Saugreinigungswerkzeuges (1) erstreckender Saugschlitz (16) vorgesehen, über den der Saugluftstrom (7) in die Arbeitskammer (13) eintritt. Zwischen der Arbeitskammer (13) und der Turbinenkammer (6) ist eine erste Strömungsverbindung (20) vorgesehen. Über diese erste Strömungsverbindung (20) strömt der Saugluftstrom (7) zum Antrieb der Luftturbine (8) in die Turbinenkammer (4) ein und über eine abführende Abströmöffnung (21) aus der Turbinenkammer (6) ab. Um bei hoher Leistungsausbeute eine Einstellbarkeit der Turbinenleistung und Turbinendrehzahl zu erzielen, ist vorgesehen, zwischen der Arbeitskammer (13) und der Turbinenkammer (6) eine zweite Strömungsverbindung (30) anzuordnen. Die erste Strömungsverbindung (20) liegt dabei auf der einen Seite einer durch die Drehachse (9) der Luftturbine (8) und den Mittelpunkt (23) der Abströmöffnung (21) verlauenden Ebene (22), während die zweite Strömungsverbindung (30) auf der anderen Seite dieser Ebene (22) liegt. Damit wirkt der durch die erste Strömungsverbindung (20) ...
Description
Die Erfindung betrifft ein Saugreinigungswerkzeug für ein
Saugreinigungsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiges Saugreinigungswerkzeug ist aus der
EP 0 338 780 A2 bekannt. Zur Einstellung der Antriebs
leistung ist ein Schieber vorgesehen, der den Saugluftstrom
ganz oder teilweise auf die Luftturbine leitet. Zur
Leistungsabsenkung muß der Schieber horizontal verfahren
werden, um einen Teil des Saugluftstroms an dem einen axia
len Ende der Luftturbine vorbeizuführen. Die sich dadurch
ergebende Gestalt der Turbinenkammer behindert eine opti
male Abstimmung des Antriebs zur Erzielung einer maximalen
Leistung aus dem Saugluftstrom. Auch wenn die Turbine mit
dem gesamten Saugluftstrom beaufschlagt wird, ist eine zu
friedenstellende Antriebsleistung nicht zu erreichen.
In der DE 41 08 900 C2 ist ein Saugreinigungswerkzeug
beschrieben, in dem die Strömungsverbindung zur
Turbinenkammer durch Blenden im Querschnitt veränderbar
ist. Dabei wird hingenommen, daß der Luftkanal des
Saugluftstroms im Querschnitt verringert wird, wodurch auch
die Saugleistung reduziert ist.
Die DE 197 06 166 A1 offenbart eine verschwenkbare Düse zur
Richtungsänderung des Saugluftstroms immer dann, wenn das
Saugreinigungswerkzeug vom Boden abgehoben wird. In der
DE 34 14 862 A1 ist eine Düse mit einer schwenkbaren
Leitwand beschrieben, die vom Benutzer bei gewünschter
Leistungsabsenkung der Turbine zu schalten ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein gattungs
gemäßes Saugreinigungswerkzeug derart weiterzubilden, daß
bei hoher Leistungsausbeute ein kraftvoller Antrieb des
Reinigungswerkzeugs auch unter ungünstigen Arbeits
bedingungen erzielt ist und dennoch eine einfache Einstell
barkeit der Turbinenleistung möglich ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß nach den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß wird zusätzlich zur ersten Strömungs
verbindung zwischen der Arbeitskammer und der Turbinen
kammer für den antreibenden Luftstrom eine zweite
Strömungsverbindung zwischen den Kammern geschaffen, so daß
sich der durch den Saugschlitz in die Arbeitskammer ein
tretende Saugluftstrom in zwei Teilströme aufteilen kann.
Dies hat den Vorteil, daß am Saugschlitz immer die volle
Leistung des Saugluftstroms für eine hohe Reinigungswirkung
zur Verfügung steht.
Da die erste Strömungsverbindung auf der einen Seite einer
Ebene durch die Drehachse der Luftturbine und dem Mittel
punkt der Abströmöffnung liegt und die zweite Strömungs
verbindung auf der anderen Seite dieser Ebene, ergibt sich
eine bremsende Wirkung des über die zweite Strömungs
verbindung in die Turbinenkammer eintretenden Teilluft
stroms. Dieser Teilstrom des Saugluftstroms beaufschlagt
den Schaufelkranz der Luftturbine entgegen deren Dreh
richtung, so daß nicht nur das Volumen des antreibenden
Saugluftstroms der ersten Strömungsverbindung kleiner wird,
sondern darüber hinaus der abgezweigte Teilluftstrom
bremsend genutzt wird. Daher kann bereits ein kleiner Teil
luftstrom zu einer signifikanten Drehzahlabsenkung bei
reduzierter Leistungsabgabe führen. Die Querschnittsfläche
der Strömungsverbindung für den bremsenden Luftstrom kann
daher kleiner als die Strömungsverbindung des antreibenden
Luftstroms ausgeführt werden. Dadurch ist auch die An
ordnung der beiden Fenster für die Strömungsverbindungen
übereinander in der Trennwand zwischen der Arbeitskammer
und der Turbinenkammer möglich.
Bevorzugt ist der Querschnitt der zweiten Strömungs
verbindung einstellbar, während der Querschnitt der ersten
Strömungsverbindung unveränderbar ausgebildet ist. In der
zweiten Strömungsverbindung ist eine verstellbare Blende
vorgesehen, die als Schieber, vorzugsweise als Drehschieber
ausgebildet ist. Dabei kann die Strömungsverbindung für den
bremsenden Teilluftstrom den Querschnitt etwa eines Halb
kreises aufweisen und die Blende als vollkreisförmige
Scheibe gestaltet werden, in der eine innere, vorzugsweise
halbkreisförmige Ausnehmung entsprechend dem Querschnitt
der Strömungsverbindung für den bremsenden Luftstrom vorge
sehen ist.
Die als Scheibe ausgebildete Blende ist manuell zu ver
stellen, wozu der Umfangsrand der Scheibe durch einen
Schlitz im Gehäuse über einen Teilabschnitt aus dem Gehäuse
herausragt. Zweckmäßig ist der Umfangsrand der Scheibe ge
rändelt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weite
ren Ansprüchen.
In der Zeichnung ist ein nachfolgend im einzelnen be
schriebenes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Teilschnitt
durch ein Saugreinigungswerkzeug,
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung ein Saugreinigungs
werkzeug im Teilschnitt,
Fig. 3 in vergrößerter Darstellung eine Teilansicht der
perspektivischen Ansicht nach Fig. 2,
Fig. 4 eine perspektivischen Teilschnitt in einer Dar
stellung nach Fig. 3,
Fig. 5 eine Ansicht eines Drehschiebers,
Fig. 6 einen Teilschnitt mit geschlossener zweiter
Strömungsverbindung,
Fig. 7 einen Teilschnitt nach Fig. 6 mit halb geöffneter
Strömungsverbindung,
Fig. 8 einen Teilschnitt nach Fig. 6 mit vollständig ge
öffneter Strömungsverbindung.
Das in den Zeichnungen dargestellte Saugreinigungswerkzeug
ist zum Anschluß an den Saugschlauch eines nicht dar
gestellten Saugreinigungsgerätes vorgesehen, welches einen
Saugluftstrom erzeugt. Der Saugschlauch wird an einem An
schlußstutzen 2 des Saugreinigungswerkzeuges 1 ange
schlossen.
Das Saugreinigungswerkzeug 1 besteht aus einem Gehäuse 3,
das aus einer unteren Gehäusehälfte 4 und einer oberen Ge
häusehälfte 5 zusammengesetzt ist. In dem Gehäuse 3 ist
eine Turbinenkammer 6 ausgebildet, in der eine vom Saug
luftstrom 7 angetriebene Luftturbine 8 angeordnet ist. Die
Luftturbine dreht um eine Drehachse 9, die sich - wie ins
besondere Fig. 2 zeigt - quer zur Arbeitsrichtung 10 des
Saugreinigungswerkzeuges 1 erstreckt. Die Luftturbine 8
weist einen Schaufelkranz mit Turbinenschaufeln 15 auf, die
über den Umfang der Turbine mit gleichen Abständen vonein
ander angeordnet sind. Im Ausführungsbeispiel sind zwölf
Turbinenschaufeln 15 vorgesehen.
Die Turbinenschaufeln 15 liegen an ihren inneren Enden mit
Abstand zueinander, so daß der die Luftturbine 8 an
treibende Luftstrom zwischen benachbarten Schaufeln 15 hin
durch in den Innenraum 11 der Luftturbine 8 eintreten kann.
Dadurch ist eine effiziente Ausnutzung der Energie des
Saugluftstroms möglich.
Die Luftturbine 8 treibt ein Reinigungswerkzeug 12 an, wel
ches im Ausführungsbeispiel als Bürstenwalze ausgebildet
ist. Das Reinigungswerkzeug 12 ist in einer Arbeitskammer
13 des Gehäuses 3 drehbar gelagert, wobei sich die Arbeits
kammer 13 und das Reinigungswerkzeug 12 im wesentlichen
über die gesamte quer zur Arbeitsrichtung 10 gemessene
Breite des Gehäuses 3 erstreckt.
In der Bodenplatte 14 des Gehäuses 3 bzw. der unteren Ge
häusehälfte 4 ist ein Saugschlitz 16 ausgebildet, der einen
Eintritt des Saugluftstroms 7 in die Arbeitskammer 13 er
möglicht. Der Saugschlitz 16 erstreckt sich über die ge
samte Breite des Gehäuses 3 quer zur Arbeitsrichtung 10.
Das Reinigungswerkzeug 12 liegt oberhalb des Saugschlitzes
16 und wirkt mit seinem Außenumfang, z. B. Borsten 17,
durch den Saugschlitz 16 hindurch auf die zu reinigende
Fläche mechanisch ein.
Der in die Arbeitskammer 13 eintretende Saugluftstrom 7
tritt über eine erste, nahe der Bodenplatte 14 liegende
Strömungsverbindung 20 in der Trennwand 19 zwischen der
Arbeitskammer 13 und der Turbinenkammer 6 in die Turbinen
kammer 6 ein und treibt die Luftturbine 8 in Drehrichtung
18 an. Aus der Turbinenkammer 6 tritt der Saugluftstrom 7
über die Abströmöffnung 21 aus, an die unmittelbar der An
schlußstutzen 2 anschließt.
Die Lage der Einströmöffnung der ersten Strömungsverbindung
20 relativ zur Abströmöffnung 21 ist derart vorgesehen, daß
der über die erste Strömungsverbindung 20 eintretende Teil
luftstrom 7a bei einer ersten Schaufel a in den Innenraum
11 des Schaufelkranzes der Luftturbine 8 eintritt und in
Drehrichtung 18 der Turbine etwa bei der vierten Schaufel d
bis sechsten Schaufel f austritt. Vorzugsweise tritt der in
den Innenraum 11 eingetretene Saugluftstrom im Bereich der
fünften Schaufel e, die in Drehrichtung 16 der Eintritts
schaufel a folgt, aus dem Innenraum 11 in die Abström
öffnung 21 aus. Durch diese Anordnung wird eine hohe
Leistungsabgabe der Turbine 5 bei geringen Leistungs
schwankungen und niedrigem Geräusch erzielt.
Zwischen der Arbeitskammer 13 und der Turbinenkammer 6 ist
eine zweite Strömungsverbindung 30 vorgesehen, die nahe dem
Dach des Gehäuses 3 liegt und durch die ein Teilluftstrom
7b in die Turbinenkammer 6 eintritt. Die erste Strömungs
verbindung 20 ist auf der einen Seite der Ebene 22 ange
ordnet, die durch die Drehachse 9 der Luftturbine 8 und dem
Mittelpunkt 23 der Abströmöffnung 21 bestimmt ist. Die
zweite Strömungsverbindung 30 liegt auf der anderen Seite
der Ebene 22, so daß die beiden Strömungsverbindungen 20
und 30 auf den einander gegenüberliegenden Seiten der Ebene
22 in der Trennwand 19 angeordnet sind. Die Ebene 22 kann
zugleich die Trennebene zwischen den Gehäusehälften 4, 5
sein.
Die Strömungsverbindungen 20 und 30 sind als insbesondere
übereinanderliegende Fenster in der Trennwand 19 ange
ordnet, wobei die erste Strömungsverbindung 20 in dem
Trennwandabschnitt der unteren Gehäusehälfte 4 und die
zweite Strömungsverbindung 30 in dem Trennwandabschnitt der
oberen Gehäusehälfte 5 ausgebildet sind. Aufgrund der ge
wählten Lage der Strömungsverbindungen 20 und 30 relativ
zur Drehachse 9 der Turbine 8 beaufschlagt der erste Teil
luftstrom 7a die Luftturbine 8 in Drehrichtung 18 an
treibend, während der durch die zweite Strömungsverbindung
30 hinzutretende Teilluftstrom 7b die Luftturbine 8 ent
gegen der Drehrichtung 18 bremsend beaufschlagt.
Zur Einstellung der gewünschten Leistung der Luftturbine 8
ist vorgesehen, den Querschnitt einer Strömungsverbindung
20, 30 einstellbar zu gestalten. Im gezeigten Ausführungs
beispiel ist der Querschnitt der zweiten Strömungs
verbindung 30 einstellbar, während der Querschnitt der
ersten Strömungsverbindung 20 unveränderbar ist. Bevorzugt
ist in dem Fenster der zweiten Strömungsverbindung 30 eine
verstellbare Blende 31 angeordnet, die als Drehschieber
ausgebildet ist. Wie Fig. 5 zeigt, ist der Drehschieber
eine vollkreisförmige Scheibe 33 mit einer inneren Aus
nehmung 34, die der Gestalt des Fensters der zweiten
Strömungsverbindung 30 etwa entspricht. Im Ausführungs
beispiel ist die zweite Strömungsverbindung 30 mit halb
kreisförmigem Querschnitt ausgebildet, der bevorzugt etwa
der Größe und Gestalt der Ausnehmung 34 in der Blende 31
entspricht.
Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, ist die Scheibe 33 mit einer
zentralen Nabe 35 im Rand 36 des Fensters 37 der zweiten
Strömungsverbindung 30 drehbar gehalten. Zur Verstellung
der Blende 31 ragt der Umfangsrand 32 der Scheibe 33 aus
einem Schlitz 24 der oberen Gehäusehälfte 5 heraus, so daß
sie durch die Finger des Benutzers zu drehen ist. Zweck
mäßig weist der Umfangsrand 32 hierzu eine Rändelung 38
auf.
Der Drehbereich der Scheibe 33 bzw. der Blende 31 ist
mittels eines Drehanschlags 28 auf einen Winkel 29 von ca.
180° beschränkt. Der Drehanschlag 28 wirkt mit einer Aus
nehmung 27 im Rand 36 des Fensters 37 der zweiten
Strömungsverbindung 30 zusammen. Dabei kann zweckmäßig
zwischen der Trennwand 19 und der Scheibe 33 eine Rast
vorrichtung 26 angeordnet werden, die z. B. aus einer
federbelasteten Rastkugel, einer Rastrippe auf der Trenn
wand oder dgl. gebildet sein kann. Der Rastvorrichtung 26
wirkt mit dem Umfangsrand 32, insbesondere mit dessen
Rändelung 38 zusammen und sichert die Drehlage der Blende
31 in mehreren Raststellungen im Abstand von ca. 10° bis
60°. Es kann auch ausreichend sein, die Raststellung derart
auszubilden, daß jeweils nur die geschlossene Lage, die
halboffene und die offene Lage der Blende 31 gesichert ist.
Wie Fig. 4 zeigt, ist bei geschlossener Blende 31 - vgl.
auch Fig. 6 - ein Zutritt des Saugluftstroms ausschließlich
über das Fenster der ersten Strömungsverbindung 20 möglich.
Der Saugluftstrom 7 tritt in die Turbinenkammer 6 und die
Luftturbine 8 ein und strömt über die Abströmöffnung 21 und
den Anschlußstutzen 2 ab. Die Rastvorrichtung 26 wirkt auf
den die Ausnehmung 34 begrenzenden Steg 25 der Scheibe 33
und sichert deren Drehlage. Die Luftturbine 8 treibt über
einen nicht näher dargestellten Riementrieb 40 das als
Bürstenwalze ausgebildete Reinigungswerkzeug 12 kraftvoll
an. Dabei wird der antreibende Saugluftstrom 7 durch die in
der Bodenplatte 14 ausgebildete Rampe 42 unter Vermeidung
unnötiger Verwirbelungen etwa zentrisch zur Abströmöffnung
21 geleitet, was eine hohe Energieausbeute des Saugluft
stroms 7 bewirkt.
In der vollständig geschlossenen Stellung liegt der Dreh
anschlag 28 in einer ersten Ausnehmung 27 der Kante 36 des
Fensters 37. Die Rändelung 38 ist leicht greifbar; sie
steht über einen Teilabschnitt des Umfangsrandes 32 aus dem
Schlitz 24 in der oberen Gehäusehälfte 5 hervor.
Durch Verdrehen der Blende 31 in Pfeilrichtung 39 (Fig. 7)
wird das halbkreisförmige Fenster 37 zur Hälfte frei
gegeben. Die Öffnung hat somit die Gestalt eines Viertel
kreises. In dieser Stellung strömt - wie in Fig. 1 schema
tisch dargestellt - über die zweite Strömungsverbindung 30
ein Teilluftstrom 7b zu, der entgegen der Drehrichtung 18
auf die Luftturbine 8 wirkt. Die Antriebsleistung der Luft
turbine 8 sinkt entsprechend der Drehstellung der Blende 31
ab. Die Drehzahl der Luftturbine 8 sinkt; das Laufgeräusch
der Luftturbine sinkt ab.
Bei der in Fig. 8 voll geöffneten Stellung des Dreh
schiebers 33 liegt der Drehanschlag 28 nunmehr in der ande
ren Ausnehmung 27 im Rand des Fensters 37. Die Blende 31
ist in Pfeilrichtung 39 nunmehr über den gesamten Verstell
winkel 29 von 180° gedreht worden; die halbkreisförmige
Strömungsverbindung 30 ist vollständig geöffnet. Aufgrund
des Steges 25 bleibt die Blende 33 für den Benutzer von
außen greifbar. Der Benutzer kann je nach Arbeits
bedingungen die Leistung der Turbine und deren Drehzahl
nach den Arbeitsbedingungen einstellen. Dabei bleibt der
durch den Saugschlitz 16 eintretende Saugluftstrom 7 im Vo
lumen unverändert, so daß jederzeit eine hohe Saugkraft am
Saugschlitz 16 zur Verfügung steht und eine gute Reini
gungswirkung gegeben ist.
Claims (14)
1. Saugreinigungswerkzeug für ein Saugreinigungsgerät, be
stehend aus einem Gehäuse (3) mit einer Turbinenkammer
(6), in der eine vom Saugluftstrom (7) des Saug
reinigungsgerätes um eine Drehachse (9) drehend ange
triebene Luftturbine (8) angeordnet ist, die ein Reini
gungswerkzeug (12) antreibt, das in einer Arbeitskammer
(13) des Gehäuses (3) drehbar gelagert gehalten ist,
wobei die Bodenplatte (14) des Gehäuses (3) einen sich
quer zur Arbeitsrichtung (10) des Saugreinigungs
werkzeuges (1) erstreckenden Saugschlitz (16) aufweist,
über den der Saugluftstrom (7) in die Arbeitskammer
(13) eintritt, mit einer Strömungsverbindung (20)
zwischen der Arbeitskammer (13) und der Turbinenkammer
(6), über die der Saugluftstrom (7) zum Antrieb der
Luftturbine (8) in die Turbinenkammer (6) eintritt, und
mit einer den Saugluftstrom (7) aus der Turbinenkammer
(6) abführenden Abströmöffnung (21),
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Arbeitskammer
(13) und der Turbinenkammer (6) eine zweite Strömungs
verbindung (30) vorgesehen ist, daß die erste
Strömungsverbindung (20) auf der einen Seite einer ge
dachten Ebene (22) und die zweite Strömungsverbindung
(30) auf der anderen Seite dieser gedachten Ebene (22)
liegt, wobei die Ebene (22) durch die Drehachse (9) der
Luftturbine (8) und den Mittelpunkt (23) der Abström
öffnung (21) bestimmt ist, und daß der Querschnitt
einer Strömungsverbindung (30) einstellbar ist.
2. Saugreinigungswerkzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der zweiten
Strömungsverbindung (30) einstellbar und der
Querschnitt der ersten Strömungsverbindung (20)
unveränderbar ist.
3. Saugreinigungswerkzeug nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der durch die erste
Strömungsverbindung (20) eintretende Teilluftstrom die
Luftturbine (8) antreibend beaufschlagt und der durch
die zweite Strömungsverbindung (30) hinzutretende Teil
luftstrom die Luftturbine (8) bremsend beaufschlagt.
4. Saugreinigungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis
3,
dadurch gekennzeichnet, daß beide Strömungsverbindungen
(20, 30) in der Trennwand (19) zwischen der Arbeits
kammer (13) und der Turbinenkammer (6) vorgesehen sind.
5. Saugreinigungswerkzeug nach einem der Ansprüche 2 bis
4,
dadurch gekennzeichnet, daß in der zweiten Strömungs
verbindung (30) eine verstellbare Blende (31) ange
ordnet ist.
6. Saugreinigungswerkzeug nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (31) als
Schieber, vorzugsweise als Drehschieber ausgebildet
ist.
7. Saugreinigungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis
6,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Strömungsverbindung
(30) den Querschnitt etwa eines Halbkreises
aufweist.
8. Saugreinigungswerkzeug nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (31) eine voll
kreisförmige Scheibe (33) mit einer inneren, vorzugs
weise halbkreisförmigen Ausnehmung (34) ist.
9. Saugreinigungswerkzeug nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (33) einen
Drehanschlag (28) aufweist, der mit der Kante des die
Strömungsverbindung (30) bildenden Fensters (37) zu
sammenwirkt.
10. Saugreinigungswerkzeug nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Umfangsrand (32) der
Scheibe (33) über einen Teilabschnitt aus dem Gehäuse
(3) herausragt.
11. Saugreinigungswerkzeug nach einem der Ansprüche 5 bis
10,
dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbare Blende
(31) mit einer die Blendenstellung festlegenden Rast
vorrichtung (26) zusammenwirkt.
12. Saugreinigungswerkzeug nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtung (26)
zwischen der Trennwand (19) und der Blende (31), ins
besondere dem Umfangsrand (32) der Scheibe (33) ange
ordnet ist.
13. Saugreinigungsgerät nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Umfangsrand (32) der
Scheibe (33) gerändelt ist.
14. Saugreinigungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis
13,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) aus einer
oberen Gehäusehälfte (5) und einer unteren Gehäuse
hälfte (4) zusammengesetzt ist, und daß die eine
Strömungsverbindung (30) in der oberen Gehäusehälfte
(5) und die andere Strömungsverbindung (20) in der
unteren Gehäusehälfte (4) ausgebildet ist.
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