DE1011087B - Ferromagnetischer Masse- oder Ferritkern mit durch Luftspalt unterbrochenem Mittelsteg und einem Abstimmkern - Google Patents
Ferromagnetischer Masse- oder Ferritkern mit durch Luftspalt unterbrochenem Mittelsteg und einem AbstimmkernInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01F17/00—Fixed inductances of the signal type
- H01F17/04—Fixed inductances of the signal type with magnetic core
- H01F17/043—Fixed inductances of the signal type with magnetic core with two, usually identical or nearly identical parts enclosing completely the coil (pot cores)
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Description
- Ferromagnetischer Masse- öder Ferritkern mit durch Luftspalt unterbrochenem Mittelsteg und einem Abstimmkern Um die Induktivität einer den Mittelsteg -eines ferromagnetischen Kernes umgebenden Spule zu verändern, hat man unter anderem vorgeschlagen, in eine durch den Mittelsteg in Richtung des niägnetiscjien Flusses verlaufenden Bohrung einen zylindrischen Abgleichkern nach Art der Schraubkerne zur allmählichen Überbrückung eines den Mittelsteg des Kernes unterbrechenden Luftspaltes zu verstellen. Bei der Verstellung eines solchen Abgleichkernes ist nur ein kleiner Weg für die Induktivitätsänderung der Spule wirksam, so daß die Einstellbarkei.t oft nicht genügend fein ist. Man hat daher an Stelle der Verwendung eines zylindrischen Abgleichkernes die Benutzung eines kegelförmig angespitzten Abgleichkernes mit der gleichen Einstellmöglichkeit wie oben vorgeschlagen. Hierdurch ist zwar die Feinheit der Einstellbarkeit etwas verbessert, es kann aber der Fall eintreten, daß der Verlauf der Induktivitätsänderung der Spule in Abhängigkeit von dem Einstellweg des kegelförmig angespitzten Abgleichkernes nicht dem jeweiligen Bedürfnis entspricht, weil die Induktiv itätsänderung am Ende des Einstellweges unter Umständen zu schnell vor sich geht.
- Gegenstand der Erfindung ist die Ausbildung des Abgleichkernes eines solchen ferromagnetischen Masse- oder Ferritkernes derart, daß die Feinheit der Einstellbarkeit noch weiter verbessert und auch der Regelverlauf günstiger als bisher gestaltet ist. Dies wird dadurch erzielt, daß der Abgleichkern, der innerhalb einer in der Richtung des magnetischen Flusses verlaufenden Bohrung des Mittelsteges des ferromagnetischen Kernes zur Induktivitätsänderung einer den Mittelsteg umgebenden Spule verstellbar ist, allseitig von einem gegenüber dem Material des Abgleichkernes niederpermeablen Medium umgeben ist.
- In den Fig.1 und 2 ist in verschiedenen Ansichten als Beispiel eine Ausführungsform eines gemäß der Erfindung aufgebauten ferromagnetischen Masse- oder Ferritkernes dargestellt. Der ferrotnagnetische Kern besteht aus zwei Schalenhälften 1 und 2 mit verkürzten '-,\-littelstüclcen 3 und 4. Die Schalen 1 und 2 sind in der in der F ig. 1 gezeigten Weise aufeinandergesetzt und miteinander verklebt, so daß der in der Richtung des magnetischen Flusses verlaufende, aus den Mittelstücken 3 und 4 bestehende Mittelsteg des zusammengesetzten Kernes durch einen Luftspalt 5 unterbrochen ist. Dieser Mittelsteg wird von einer hier nicht gezeigten Spule umgeben, die z. B. als Bauteil eines fernmeldetechnischen Gerätes dient und deren Induktivität geändert werden soll. Um diese Änderung der Induktivität durchführen zu können, ist ein Abgleichkern 6 vorgesehen, der innerhalb einer in der Richtung des magnetischen Flusses verlaufenden Bohrung verstellbar ist. Da der Abglei.chkern erfindungsgemäß von einem gegenüber seinem Material niederpermeablen Medium umgeben sein soll, ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Buchse 7, die aus einem gegenüber dem Werkstoff des Abgleichkernes niederpermeablen Werkstoff besteht, in die Bohrung des aus den Mittelstücken 3 und 4 bestehenden Mittelsteges eingesetzt, in welcher der mit Gewinde ausgerüstete Abgleichkern 6 schraubbar gelagert ist. Der Abgleichkern 6 kann so eingestellt werden, daß er den den Mittelsteg unterbrechenden Luftspalt 5 mehr oder weniger überbrückt. Durch diesen erfindungsgemäßen Aufbau des ferromagnetischen Kernes mit Abgleichkern ergibt sich ein genügend geradliniger Verlauf der Induktivitätsänderung in Abhängigkeit von dem Einstellweg des Abgleichkernes 6. Auch kann die Einstellung des Abgleichkernes 6 mit ausreichender Feinheit durchgeführt werden. Der magnetisierbare Kern kann auf einer Montageplatte 8, z. B. mittels einer Schraube 9, befestigt werden, die durch ein Loch in der Montageplatte 8 in das Innengewinde der Buchse 7 eingedreht werden kann. Die Befestigung kann auch in der Weise erfolgen, daß die Buchse 7, welche dann aus dem magnetisierbaren Kern unten herausragen muß, in eine Bohrung der Montageplatte 8 gesteckt und dann durch Erwärmen umgebördelt wird. Sie kann auch an dieser Stelle mit Außengewinde versehen werden und durch eine nach dem Einstecken in die Bohrung der Montageplatte 8 aufschraubbare Mutter auf der Montageplatte 8 befestigt werden.
- Statt den Abgleichkern in eine Buchse 7 aus einem gegenüber dem Werkstoff des Abgleichkernes niederpermeablen Werkstoff einzusetzen, kann auch der Abgleichkern mit einem solchen Werkstoff umspritzt und in bekannter Weise wie ein Schraubkerü in der Bohrung des Schalenkernes drehbar beweglich sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: 1, Ferromagnetischer Masse- oder Ferritkern mit durch Luftspalt- unterbrochenem Mittelsteg und . einem: aus Massekern- oder Ferritwerkstoff :bestehenden Abgleicbkern, der innerhalb einer in der Richtung des magnetischen Flusses verlaufenden Bohrung des. Mittelsteges des ferromagnetischen Kernes zur Induktivitätsänderung einer den Mittelsteg umgebenden Spule verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgleichkern allseitig von einem gegenüber deni-Mäteriäl des Abgleichkernes niederpermeablen.. Medium umgeben ist. --- - " 2. Kern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-:_net, daß der Abgleichkern mit dem ihn umgebenden niederpermeablen Material z. B. durch Umspritzen fest verbunden ist. 3. Kern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das am Abgleichkern angebrachte niederpermeable Material mit Gewinde zur Führung versehen ist. 4. Kern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgleichkern in einer mit Innengewinde versehenen Hülse aus dem niederpermeablen Werkstoff geführt ist. 5. Kern nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das in der niederpermeablen Führungshülse angebrachte Gewinde gleichzeitig zur Aufnahme einer den gesamten Kern mit einer Unterlage fest verbindenden Schraube dient.
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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| DE1011087B true DE1011087B (de) | 1957-06-27 |
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ID=7476518
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1011087B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3503348C1 (de) * | 1985-02-01 | 1986-06-19 | Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag, 7000 Stuttgart | Ferromagnetischer Mehrfachschalenkern fuer elektrische Spulen |
| US5347255A (en) * | 1992-05-07 | 1994-09-13 | Tdk Corporation | Variable inductance coil device |
-
1951
- 1951-01-11 DE DES21544A patent/DE1011087B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3503348C1 (de) * | 1985-02-01 | 1986-06-19 | Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag, 7000 Stuttgart | Ferromagnetischer Mehrfachschalenkern fuer elektrische Spulen |
| US4675638A (en) * | 1985-02-01 | 1987-06-23 | Dr. Ing. H.C.F. Porsche Aktiengesellschaft | Ferromagnetic multiple shell core for electric coils |
| US5347255A (en) * | 1992-05-07 | 1994-09-13 | Tdk Corporation | Variable inductance coil device |
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