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AT207198B - Dauermagnetische Spannvorrichtung mit ausschaltbarer Haftkraft - Google Patents

Dauermagnetische Spannvorrichtung mit ausschaltbarer Haftkraft

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Publication number
AT207198B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bore
housing
magnet
pole
clamping device
Prior art date
Application number
AT866158A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Gmbh Robert filed Critical Bosch Gmbh Robert
Application granted granted Critical
Publication of AT207198B publication Critical patent/AT207198B/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B11/00Work holders not covered by any preceding group in the subclass, e.g. magnetic work holders, vacuum work holders
    • B25B11/002Magnetic work holders
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/02Permanent magnets [PM]
    • H01F7/04Means for releasing the attractive force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dauermagnetische Spannvorrichtung mit ausschaltbarer Haftkraft 
Die Erfindung bezieht sich auf eine dauermagnetische Spannvorrichtung mit ausschaltbarer Haftkraft zum Festhalten von und an magnetisierbaren Gegenständen, bei der die zum Festhalten bestimmte Spannfläche in Polfelder unterteilt ist, von denen jeweils zwei benachbarte Polfelder einzeln mit je einem andern der beiden Pole eines Dauermagneten zur Einschaltung der Haftkraft in magnetisch leitende Verbindung gebracht werden können, insbesondere Magnetfuss mit zwei entgegengesetzten, mit Hilfe eines einzigen Magneten polarisierbaren Polfeldern. 



   Bei bekannten Spannvorrichtungen dieser Art ist die zur Auflage auf der Unterlage oder für das Werkstück bestimmte   Spannfläche   aus Weicheisenstücken und schmalen Messingblechstreifen zusammengesetzt. Um eine gute mechanische Festigkeit zu erzielen, werden die Weicheisenstücke und die Messingblechstreifen miteinander hart verlötet und dann gemeinsam überschliffen. Es sind auch sogenannte Magnetfüsse bekanntgeworden, die ein aus zwei Hälften zusammengesetztes Gehäuse mit einer Längsbohrung haben, in der ein einziger zylinderförmiger Dauermagnet drehbar gelagert ist, der mit seiner   einen Polfläche   in der Einschaltstellung gegen die eine der beiden Polhälften anliegt, während sein entgegengesetzter Pol an der Bohrungswand der andern Gehäusehälfte anliegt.

   Die beiden   Gehäusehälften   sind dabei durch zwischengelegte dünne Messingstücke voneinander getrennt, die in einer in der Drehachse verlaufenden Ebene liegen. Auch bei diesen Magnetfüssen sind die Gehäuseteile und die Messing-   ; tücke   miteinander hart verlötet. Diese Anordnungen machen es jedoch nötig, dass die als Übergangs-   flächen   für den magnetischen Kraftfluss dienenden Bohrungsflächen nach dem Verlöten erneut bearbeitet werden müssen. Die Herstellung derartiger Spannvorrichtungen ist daher verhältnismässig zeitraubend und iemzufolge teuer, da ausserdem besondere Vorsorge dafür getroffen werden muss, dass die miteinander ru verlötenden Teile während des Lötprozesses die vorgeschriebene Lage beibehalten. 



   Eine wesentliche Vereinfachung ergibt sich bei einer Spannvorrichtung der eingangs beschriebenen   \rt,   bei der gemäss der Erfindung die Spannfläche von einem einstückigen Bauteil aus magnetisierbarem Werkstoff gebildet ist, in dem zur Unterteilung in Polfelder wenigstens ein von der Spannfläche her ge-   ehrter   Einschnitt angebracht ist, der bis nahe an die der   Spannfläche   abgekehrte, mit dem oder den Dauermagneten in Verbindung stehende Begrenzungsfläche des Bauteils reicht. 



   In der Zeichnung sind als Ausführungsbeispiele der Erfindung zwei Magnetfüsse im Schnitt und raumbildlich dargestellt. 



   Der Magnetfuss nach Fig. l besteht im wesentlichen aus einem quaderförmigen Weicheisengehäuse 10 md einem in diesem drehbar angeordneten Dauermagneten 11, der zylindrische Polflächen 12 und 13 hat md in einer Bohrung 14 im Gehäuse 10 gelagert ist. Die Polflächen erstrecken sich jeweils über einen   Kinkel   von etwa   90 .   Sowohl die Oberseite 15 als auch die Unterseite 16 des Gehäuses können als Spann-   läche   dienen. Von der Oberseite 15 und Unterseite 16 her sind in das Gehäuse 10 zwei Schlitze 17 und 18   tingesägt,   die bis nahe an die Bohrungswand 14 heranreichen, jedoch dort noch je einen dünnen Ver-   ) indungssteg 19   bzw. 20 stehenlassen, über die beide Gehäusehälften zu einem einstückigen Ganzen ver-   ) unden   bleiben.

   Durch die Schlitze entstehen an der Gehäuseoberseite 15 zwei zueinander entgegengesetzt magnetisierbare Polfelder 15a und 15b, während die als   Aufstellfläche   des   Magnetfusses   vorgesehene Unterseite 16 in zwei Polfelder 16a und 16b unterteilt ist. 



   Wenn der Magnetfuss mit seiner Unterseite auf eine bei 21 angedeutete magnetisierbare Unterlage aufgesetzt wird und der Drehmagnet 11 in der in Fig. 1 dargestellten Stellung steht, hat der zwischen 

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 den Unterseiten 16a und 16b und der Unterlage wirksame Luftspalt einen sehr viel niedrigeren magnetischen Widerstand als der Stegteil 20. Es stellt sich daher ein über die Unterlage 21 gehender magnetischer Fluss   $   ein, während der Kurzschlussfluss über den Steg 20 infolge der dort rasch erreichten Sättigung nur sehr klein bleibt. Durch den Fluss   zo   wird der Magnetfuss auf seiner Unterlage festgehalten. Zum Abnehmen des Magnetfusses kann der Magnet 11 mit Hilfe eines in der.

   Zeichnung nicht dargestellten Knebels um 900 derart gedreht werden, dass die Stege 19 bzw. 20 der Mitte der Polflächen 12 und 13 gegenüberstehen. In diesem Fall kann sich über jede der beiden durch die Stege voneinander getrennten Gehäusehälften vom Nordpol zum Südpol des Magneten 11 ein Kurzschluss ausbilden, der bewirkt, dass der vorher über die Unterlage 21 gehende Magnetfluss von dieser abgelenkt wird und nun nur noch innerhalb des Gehäuses 10 verläuft. Dadurch wird die Haftkraft des Magnetfusses aufgehoben. Dieser kann daher ohne weiteres von seiner Unterlage abgehoben werden. 



   Der besondere Vorteil der dünnen Stege 19 bzw. 20 besteht dabei darin, dass man auf die seither üblichen, aus nicht magnetisierbarem Werkstoff bestehenden Zwischenlagen zwischen der einen und der andern Gehäusehälfte verzichten kann und trotzdem einen genügend hohen magnetischen Widerstand zwischen den beiden Gehäusehälften erzielt. Darüber hinaus stellen die Stege sicher, dass der vom Dauermagnet ausgehende Fluss einen ausreichend widerstandsarmen Streuweg über die Stege findet, wenn der Magnetfuss in der Einschaltstellung bleibt, ohne dass er mit einem seiner Polfeldpaare durch ein magnetisierbares Werkstück überbrückt ist. Dadurch wird verhindert, dass der Kraftlinienweg des Dauermagneten vollständig geöffnet wird. Man kann daher in der beschriebenen Anordnung auch solche Magnetstähle 
 EMI2.1 
 liche Haftkraft durch ein Schiebemagnetsystem erzeugt.

   Dieses besteht aus einem hohlzylindrischen Dauermagneten 31, der an der einen seiner beiden Stirnseiten einen Südpol S und an seiner andern Stirnseite einen Nordpol N hat. An jeder der beiden Stirnseiten des Dauermagneten, der nur dort zur Erzielung eines genügend kleinen magnetischen Übergangswiderstands beschliffen zu werden braucht, liegt eine aus Weicheisen bestehende dickwandige Metallscheibe 32 bzw. 33 an. Die beiden Metallscheiben sind auf einen gleichachsig zu ihnen angeordneten Messingbolzen 34 derart aufgezogen, dass sie sich vom Dauermagneten nicht lösen können. Sie sind in einer   Bohrung 36   in dem aus Weicheisen hergestellten Gehäuse 37 in Achsrichtung des Bolzens 34 längsverschiebbar geführt. Das Weicheisengehäuse 37 hat annähernd prismatische Gestalt.

   Jede seiner zur Achse der Bohrung 36 parallel verlaufenden Seitenflächen kann als Spannfläche zum Festhalten von oder an magnetisierbaren Werkstücken bzw. Unterlagen dienen, da von den Seitenflächen her eine quer zur Längsachse der Bohrung 36 verlaufende Ringnut 40 eingestochen ist, durch welche die Seitenflächen in jeweils zwei einander entgegengesetzt polarisierbare Polfelder 38 und 39 unterteilt werden. Die Ringnut 40 reicht bis nahe an die Bohrung 36 heran, so dass dort ein schmaler Steg 42 verbleibt, über den das Gehäuse einstückig verbunden ist.

   Mit Rücksicht auf die zur Ausschaltung der Haftkraft erforderliche Kurzschlussstellung des Magneten ist die Ringnut 40 in der Verschieberichtung des Magnetsystems aussermittig derart angeordnet, dass in der in Fig. 2 dargestellten Einschaltstellung die gesamte   Umfangsfläche   der am Südpol anliegenden Scheibe 33 als   Übergangsfläche   für die vom Gehäuse auf die Scheibe 33 übertretenden Kraftlinien zur Verfügung steht. Wenn das Magnetsystem in der mit einem Pfeil angedeuteten Richtung in seine Kurzschlussstellung verschoben wird, gleitet die den Rückschluss ergebende Scheibe 33 unter dem Steg 42 hinweg und gelangt dann unmittelbar in magnetisch leitende Verbindung mit dem gleichen Teil des Gehäuses, an dem bereits die mit dem Nordpol verbundene Scheibe 32 anliegt.

   Der Magnetfluss wird deshalb in der nicht dargestellten Kurzschlussstellung unter Umgehung des Widerstandes im Steg 42 von den Polflächen 39 abgeleitet. 



   Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung hat über die bereits bei Fig. 1 erwähnten Vorteile hinaus den weiteren Vorteil, dass man den Schlitz 40 in einem Arbeitsgang zusammen mit dem Ausdrehen der Bohrung 36 anbringen kann und dass in diesem Fall der Steg zwischen den beiden Gehäuseteilen genau konzentrisch zur Bohrungswand verläuft. Um zu verhindern, dass in die Schlitze 17, 18 bzw. 40 magnetisch leitende Verunreinigungen eindringen und die durch die Schlitze erzielte magnetische Unterteilung beeinträchtigen können, empfiehlt es sich, die Schlitze mit einer Vergussmasse aus Kunstharz od. dgl. aus-   2 ; ufl1Ilen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Dauermagnetische Spannvorrichtung mit ausschaltbarer Haftkraft zum Festhalten von und an magnetisierbaren Gegenständen, bei der die zum Festhalten bestimmte Spannfläche in Polfelder unter- <Desc/Clms Page number 3> teilt ist, von denen jeweils zwei benachbarte Polfelder einzeln mit je einem andem der beiden Pole eines Dauermagneten zur Einschaltung der Haftkraft in magnetisch leitende Verbindung gebracht werden können, insbesondere Magnetfuss mit zwei entgegengesetzten, mit Hilfe eines einzigen Magneten polarisierbaren Polfeldern, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannfläche (15,16) von einem einstückigen Bauteil (10) aus magnetisierbarem Werkstoff gebildet ist, in dem zur Unterteilung in Polfelder wenigstens ein von der Spannfläche her geführter Einschnitt (17,18) angebracht ist,
    der bis nahe an die der Spannfläche abgekehrte, mit dem oder den Dauermagneten in Verbindung stehende Begrenzungsfläche (14) des Bauteils reicht.
    2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 mit einem einstückigen Gehäuse, In dessen Bohrung wenigstens ein Magnet drehbar gelagert ist, der mit seinen zylindrisch gewölbten Polflächen an der Wand einer den Magneten aufnehmenden Bohrung anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zwei in einer Bohrungslängsmittelebene liegende Einschnitte (17,18) aufweist, die bis nahe an die Bohrung heranreichen.
    3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 mit einem einstückigen, vorzugsweise prismatischen Gehäuse, in dessen Bohrung ein in Bohrungslängsrichtung polarisierter Magnet und zwei an dessen Polflächen anliegende Kraftlinienleitscheiben verschiebbar geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (37) wenigstens einen senkrecht zur Bohrungsachse geführten Einschnitt (40) aufweist, der bis nahe an die Bohrung Heranreicht.
AT866158A 1958-02-01 1958-12-15 Dauermagnetische Spannvorrichtung mit ausschaltbarer Haftkraft AT207198B (de)

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DE207198X 1958-02-01

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AT866158A AT207198B (de) 1958-02-01 1958-12-15 Dauermagnetische Spannvorrichtung mit ausschaltbarer Haftkraft

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