DE10109159A1 - Entwässerungsrinne - Google Patents
EntwässerungsrinneInfo
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Abstract
Es wird eine Rinne zur Entwässerung von versiegelten Flächen, die insbesondere aus Pflastersteinen und insbesondere zur Aufnahme von hohen Verkehrslasten konzipiert sind, beschrieben. Die Rinne umfaßt eine Vielzahl von linear aneinandergesetzten Rinnensteinen, eine Vielzahl von linear angeordneten, zwischen sich Querfugen aufweisenden Abdecksteinen, die über den Rinnensteinen vorgesehen sind, und Dichtungs-/Dämpfungsstreifen, die auf den Oberseitenabschnitten der Rinnensteine angeordnet sind und auf denen die Abdecksteine ruhen. Die Rinne hat gute Ablaufeigenschaften, ist zur Aufnahme von besonders hohen Verkehrslasten geeignet und kann gestalterisch besonders vorteilhaft eingesetzt werden.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rinne zur Entwässe
rung von versiegelten Flächen, die insbesondere aus Pfla
stersteinen bestehen und insbesondere zur Aufnahme von ho
hen Verkehrslasten konzipiert sind.
Die übliche Entwässerung versiegelter Flächen erfolgt über
Rinnen mit Längsgefälle, die das Oberflächenwasser über Ab
laufvorrichtungen in Entwässerungskanäle führen. Auch eine
punktuelle Abführung von Oberflächenwasser ist möglich.
Dies erfordert jedoch eine trichterförmige Ausbildung der
Oberfläche mit zahlreichen Wechseln der Gefällerichtung,
was jedoch gestalterisch wenig befriedigend ist und insbe
sondere bei größeren Stein- oder Plattenformaten zu Proble
men bei der Verlegung führt.
Bei Entwässerungsrinnen ohne Gefälle oder dort, wo eine
muldenförmige Rinne nicht erwünscht ist, kommen in der Re
gel Entwässerungssysteme mit in der Oberfläche waagerecht
verlegten, bandartig durchlaufenden Entwässerungsrosten aus
Metall zum Einsatz. Diese Entwässerungssysteme setzen sich
aus Rinnensteinen und dem darauf angeordneten Metallrost
zusammen, wobei die Oberkante des Metallrostes mit der
Oberseite der versiegelten Fläche abschließt. Derartige
Rinnensysteme sind jedoch kostenaufwendig und gestalterisch
oft problematisch, da sie sich zu stark von der bei
spielsweise aus Pflastersteinen bestehenden versiegelten
Oberfläche abheben. Die Entwässerungsroste aus Metall sind
hierbei aus Festigkeitsgründen erforderlich. Da sich bei
diesen bekannten Systemen die Rinnensteine jedoch im Be
reich der versiegelten Oberfläche (Pflastersteine etc.) be
finden, besteht die Gefahr, daß der durch Verkehrslasten
(Bremskräfte etc.) auf die versiegelte Oberfläche (Pfla
stersteine) ausgeübte Schub zu Bewegungen der versiegelten
Oberfläche führt, die einen direkten Kontakt des Pflasters
mit den Rinnensteinen sowie deren mögliche Beschädigung
oder Zerstörung zur Folge haben. Da diese Rinnensteine in
der Regel aus Beton oder Spezialbeton bestehen und schmale
Seitenabschnitte besitzen, sind sie bei seitlicher Bela
stung besonders bruchgefährdet.
Es sind weitere Entwässerungsrinnensysteme bekannt, die je
doch nicht für die Aufnahme von hohen Verkehrslasten geeig
net sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Entwässerungsrinne zu schaffen, die bei guten Ablaufeigen
schaften zur Aufnahme von besonders hohen Verkehrslasten
geeignet ist und gestalterisch besonders vorteilhaft einge
setzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Rinne zur
Entwässerung zur Aufnahme von hohen Verkehrslasten konzi
pierten versiegelten Flächen, die insbesondere aus Pfla
stersteinen bestehen, gelöst mit
einer Vielzahl von linear aneinander gesetzten Rinnenstei nen,
einer Vielzahl von linear angeordneten, zwischen sich Querfugen aufweisenden Abdecksteinen, die über den Rinnenstei nen vorgesehen sind, und
Dichtungs/Dämpfungsstreifen zumindest teilweise aus elasto merem Material, die auf den Oberseitenabschnitten der Rin nensteine angeordnet sind und auf denen die Abdecksteine ruhen.
einer Vielzahl von linear aneinander gesetzten Rinnenstei nen,
einer Vielzahl von linear angeordneten, zwischen sich Querfugen aufweisenden Abdecksteinen, die über den Rinnenstei nen vorgesehen sind, und
Dichtungs/Dämpfungsstreifen zumindest teilweise aus elasto merem Material, die auf den Oberseitenabschnitten der Rin nensteine angeordnet sind und auf denen die Abdecksteine ruhen.
Die Erfindung wendet sich von bekannten Entwässerungsrin
nensystemen mit metallischen Entwässerungsrosten ab und
schlägt statt dessen eine Entwässerungsrinne vor, bei der
sowohl das Rinnenelement als auch das zugehörige Abdeckele
ment als Stein, insbesondere Betonstein, ausgebildet sind.
Hierdurch kann der sichtbare Bereich der Entwässerungsrin
ne, nämlich das Abdeckelement, gestalterisch besonders gut
an die umgebende versiegelte Oberfläche angepaßt werden.
Beispielsweise kann der Abdeckstein aus den gleichen Stei
nen wie die versiegelte Oberfläche bestehen, oder es kann
gezielt ein anderer Stein eingesetzt werden, um die Entwäs
serungsrinne gestalterisch hervorzuheben. Die Erfindung
bietet daher gestalterisch wesentlich mehr Möglichkeiten
als bekannte Systeme mit metallischen Entwässerungsrosten.
Damit bei der erfindungemäßen Lösung ein Ablauf des Ober
flächenwassers möglich ist, sind zwischen benachbarten Ab
decksteinen offene Querfugen vorgesehen, durch die das Was
ser in die von den Rinnensteinen gebildete Ablaufrinne ge
langen kann. An den Abdecksteinen selbst müssen daher keine
speziellen Ablaufeinrichtungen vorgesehen werden.
Damit bei der erfindungsgemäßen Lösung der Abdeckstein
nicht unmittelbar auf dem Rinnenstein liegt, kommen zwei
Dichtungs/Dämpfungsstreifen zum Einsatz, die zumindest
teilweise aus elastomerem Material bestehen und auf den
Oberseitenabschnitten der Rinnensteine angeordnet sind. Die
Abdecksteine liegen daher auf diesen Dichtungs/Dämpfungs
streifen auf, welche eine entsprechende Dämpfungswirkung
bei entsprechenden Belastungen haben, so daß Beschädigungen
durch einen direkten Kontakt der Steine miteinander, Klap
pergeräusche etc. vermieden werden. Ferner erfüllen die
Dichtungs/Dämpfungsstreifen eine Abdichtungsfunktion, da
sie das Eindringen von Fugen- und Bettungsmaterial, Erd
reich sowie Pflasteroberbaumaterial in die Entwässerungs
rinne verhindern.
Vorzugsweise sind die Rinnensteine unterhalb der versie
gelten Decke (Pflastersteine etc.) angeordnet. Mit anderen
Worten, die Rinnensteine sind im eingebauten Zustand tiefer
als die der Rinne benachbarte versiegelte Fläche (Pflaster
steine, Betonfläche, Betumenfläche etc.) angeordnet, so daß
bei Horizontalbewegungen dieser Fläche, beispielsweise ver
ursacht durch Bremskräfte von Fahrzeugen, kein Kontakt die
ser Fläche mit den Rinnensteinen stattfindet, so daß die
Rinnensteine hierdurch nicht der Gefahr von Beschädigungen,
Zerstörungen etc. ausgesetzt sind. Wegen der relativ dünnen
Seitenwände der Rinnensteine ist diese Gefahr besonders
groß.
Zusätzlich zu oder statt der Anordnung der Rinnensteine un
terhalb der versiegelten Fläche sieht die Erfindung vor
zugsweise vor, daß die Abdecksteine breiter ausgebildet
sind als die Rinnensteine. Auch auf diese Weise kann kein
seitlicher Druck von der versiegelten Fläche auf die Rinne
ausgeübt werden. Auch wenn die angrenzende versiegelte Flä
che (Pflaster) höher ist als der Abdeckstein, wird ein
seitlicher Druck nur auf den Abdeckstein übertragen, da
dieser breiter ist als die Rinne.
Erfindungsgemäß wird daher insgesamt eine Entwässerungsrin
ne geschaffen, die robust und billig ist, kostengünstig
verlegt werden kann, gute Ablaufeigenschaften aufweist und
gestalterisch besonders vorteilhaft eingesetzt werden kann.
Die erfindungsgemäß zum Einsatz gelangenden Dichtungs/Dämp
fungsstreifen besitzen eine herstelltechnisch und verlege
technisch bevorzugte Länge, die sich zweckmäßigerweise über
die Länge einer Vielzahl von Abdeck/Rinnensteinen er
streckt. Natürlich kann der Dichtungs/Dämpfungsstreifen in
Längsrichtung auch in eine Vielzahl von kleineren Abschnit
ten aufgeteilt sein, insbesondere auch auf die Länge des
Abdeck/Rinnensteines begrenzt sein. Allgemein wird jedoch
eine größere Länge bevorzugt, um zusätzliche Fugen zu ver
meiden.
Bei einer besonders bevorzugten Lösung der Erfindung weisen
die Dichtungs/Dämpfungsstreifen im eingebauten Zustand
einen Horizontalabschnitt und einen Vertikalabschnitt auf.
Der Horizontalabschnitt dient dabei als Auflager für den
Abdeckstein, wie vorstehend erwähnt. Der Vertikalabschnitt
hat ebenfalls Dämpfungs- und Dichtungsfunktionen und ver
hindert einen direkten Kontakt der versiegelten Fläche
(Pflastersteine etc.) mit den Abdecksteinen (dämpft Schub
kräfte) sowie dichtet diesen Bereich gegenüber Bettungs
material, Fugenmaterial, Erdreich etc. ab. Der Dichtungs/
Dämpfungsstreifen kann dabei als Winkelprofil ausgebildet
sein, wobei der vertikale Schenkel (eingebauter Zustand)
vorzugsweise nach oben weist, um die Dichtungs/Dämpfungs
funktion gegenüber der versiegelten Fläche zu erfüllen.
Eine besonders bevorzugte Lösung der Erfindung zeichnet
sich dadurch aus, daß der Dichtungs/Dämpfungsstreifen als
T-Profil mit vertikal angeordnetem Flansch ausgebildet ist.
Auf dem Steg des T-Profiles ruht dabei der Abdeckstein. Der
im eingebauten Zustand vertikale Flansch erstreckt sich da
bei vom Steg nach oben und unten, d. h. entlang dem Rinnenstein
nach unten und entlang dem Abdeckstein nach oben, so
daß eine besonders gute Abdichtung erreicht und die Verle
gung erleichtert wird.
Noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor,
daß der Dichtungs/Dämpfungsstreifen zum Umgreifen des obe
ren Seitenwandabschnittes des Rinnensteines auf seiner In
nenseite nach unten verlängert ist. Bei dieser Ausführungs
form kann der Streifen auf den Seitenwandabschnitt des Ein
nensteines aufgesetzt bzw. aufgeklemmt werden, so daß beim
Verlegen des Streifens eine Fixierung desselben erreicht
wird, wodurch die Verlegearbeiten erleichtert werden kön
nen.
Die Abdecksteine besitzen vorzugsweise seitliche Abstands
halter (an den Seitenflächen) zur Bestimmung der Querfugen.
Auf diese Weise können die Abdecksteine einfach aneinander
gesetzt werden (mörtelfrei), ohne daß spezielle Maßnahmen
zum exakten Einhalten der Querfugen getroffen werden müs
sen. Derartige Steine mit integrierten seitlichen Abstands
haltern sind bekannt.
Noch eine andere Ausführungsform der Erfindung sieht vor,
daß sich die Vertikalabschnitte der Dichtungs/Dämpfungs
streifen im eingebauten Zustand nicht bis zur Oberkante des
zugehörigen Abdecksteines erstrecken, so daß beidseitig des
Abdecksteines über den Vertikalabschnitten Ablaufkanäle ge
bildet sind. Auf diese Weise wird einerseits vermieden, daß
bei Ungenauigkeiten der Dichtungs/Dämpfungsstreifen nach
oben über den Abdeckstein bzw. die zugehörige versiegelte
Oberfläche vorsteht. Andererseits wird die Bildung der er
wähnten Ablaufkanäle erreicht. Das sich in diesen Längs
kanälen sammelnde Oberflächenwasser strömt bis zur nächsten
Querfuge und gelangt aus dieser in die darunter befindliche
Entwässerungsrinne. Bei dieser Ausführungsform wird somit
das Oberflächenwasser über zwei Wege abgeleitet: einmal di
rekt von der Oberseite der Abdecksteine durch die Querfugen
in die Rinne und einmal über die Ablaufkanäle und die Quer
fugen in die Rinne.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Entwässerungsrinne kann im
eingebauten Zustand ein Längsgefälle besitzen oder auch
nicht. Ist ein Längsgefälle vorhanden, strömt das Wasser in
der Rinne bis zur nächsten Ablaufeinrichtung. Ist kein Ge
fälle vorhanden, dient die Rinne erst einmal als Speicher
bzw. Puffer, wobei auch hier bei Vorhandensein einer aus
reichenden Wassermenge ein Ablauf erfolgt. Wichtig ist, daß
in jedem Falle erst einmal die Oberfläche entwässert wird.
Eine gewisse Aufenthaltsdauer des Wassers in der Rinne
selbst bei der Ausführungsform ohne Längsgefälle wird er
findungsgemäß in Kauf genommen.
Was die Ausgestaltung der Rinne selbst anbetrifft, so sieht
die Erfindung zwei Hauptmöglichkeiten vor. Bei der ersten
Lösung sind die Rinnensteine in herkömmlicher Weise mit
Mörtel aneinandergefugt, so daß sich eine zum Erdreich hin
abgedichtete Rinne ergibt. Bei der zweiten Hauptlösung der
Erfindung sind zwischen aneinandergefügten Rinnensteine Bo
denfugen angeordnet. Hierbei sind die Rinnensteine vorzugs
weise seitlich durch Mörtel oder Dichtungselemente, bei
spielsweise das erfindungsgemäß verwendete T-Profil aus
elastomerem Material, abgedichtet, während im Bodenbereich
Fugen vorhanden sind, durch die das Wasser in das Bettungs
material bzw. Erdreich versickern kann. Die Rinne bildet in
diesem Falle einen Zwischenspeicher mit Pufferfunktion bei
höherem Wasseranfall und begrenzter Versickerungskapazität
des Bodens.
Bei zu hohem Grundwasserstand oder bei Rückstau von zu ver
sickerndem Wasser bis in den Straßenoberbau kann die Rinne
über die Bodenfugen Wasser von unten aufnehmen und zu Ab
laufvorrichtungen abführen. In diesem Falle hat die Rinne
Dränagefunktion.
Wenn eine Wasserabführung durch Bodenfugen nicht erwünscht
ist oder wenn ein Notüberlauf bei Versickerungsfunktion
oder ein Ablauf bei Dränagefunktion erforderlich ist, kom
men Ablaufeinrichtungen (Sickerkästen etc.) zur Anwendung,
über die insbesondere eine vertikale Wasserabführung er
reicht wird. Diese kann dabei speziell durch im Bodenab
schnitt der Rinnensteine vorgesehene Ausnehmungen erfolgen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbei
spielen in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen erläu
tert. Es zeigen:
Fig. 1 eine räumliche Darstellung eines Teiles einer
mit einer Entwässerungsrinne versehenen ver
siegelten Oberfläche, bei der die Rinne nicht
in Erscheinung tritt;
Fig. 2 eine Darstellung ähnlich Fig. 1 mit einer
anderen Variante der versiegelten Oberfläche,
bei der die Rinne als Gliederung verwendet
wird;
Fig. 3 eine Darstellung ähnlich Fig. 1 mit noch
einer anderen Variante einer Oberflächenge
staltung, wobei die Rinne ebenfalls optisch
nicht in Erscheinung tritt;
Fig. 4 eine räumliche Darstellung eines Teiles einer
Entwässerungsrinne mit Ablaufvorrichtung mit
vergrößerter Darstellung eines Teiles des
verwendeten Dichtungs/Dämpfungsstreifens;
Fig. 5 eine räumliche Großdarstellung der Entwässe
rungsrinne;
Fig. 6 eine räumliche Darstellung eines Teiles einer
ersten Ausführungsform einer Entwässerungs
rinne mit zugehöriger versiegelter Oberflä
che; und
Fig. 7 eine räumliche Darstellung einer zweiten Aus
führungsform einer Entwässerungsrinne (Ver
sickerungs- und Dränagefunktion) mit zugehö
riger versiegelter Oberfläche.
Die in Fig. 1 dargestellte versiegelte Oberfläche setzt
sich aus einzelnen Pflastersteinen 6 zusammen, die in einer
entsprechenden Bettung (nicht gezeigt) verlegt sind. Die
Fugen zwischen den einzelnen Pflastersteinen 6 sind mit
einem geeigneten Fugenfüllmaterial verfüllt.
Zur Abführung des Oberflächenwassers von dieser versiegel
ten Fläche ist eine Entwässerungsrinne 1 vorgesehen, die
mit oder ohne Längsgefälle verlegt sein kann. Die Entwäs
serungsrinne besteht aus einer Vielzahl von linear anein
andergesetzten Rinnensteinen 2 mit etwa U-förmiger Gestalt,
die miteinander vermörtelt sind, so daß sich eine durch
laufende abgedichtete Rinne ergibt. Die Rinnensteine 2 sind
in einem Betonsockel 5 verlegt. Zu jedem Rinnenstein 2 ge
hört ein entsprechender Abdeckstein 3, der bei dieser Aus
führungsform exakt die Form der benachbarten Pflastersteine
6 aufweist, jedoch sonst eine von der Länge der Rinnen
steine unabhängige Länge besitzen kann. Die Abdecksteine 3
ruhen nicht direkt auf den Rinnensteinen 2, sondern beid
seitig auf einem Dichtungs/Dämpfungsstreifen 4, der in der
Form eines T-Profiles ausgebildet ist. Einzelheiten dieses
Dichtungs/Dämpfungsstreifens 4 werden später beschrieben.
Die Rinnensteine 2 und Abdecksteine 3 bestehen bei dieser
Ausführungsform aus Beton. Natürlich können als Abdeck
steine auch Natursteine, Verbundsteine aus Beton und Natur
steinen etc. Verwendung finden. Wesentlich ist, daß keine
metallischen Einbauelemente, wie Gitterroste etc., Verwen
dung finden, sondern daß die Entwässerungsrinne aus Steinen
zusammengesetzt ist, so daß sich gestalterisch die Möglich
keit einer besseren Anpassung an die benachbarte versiegel
te Oberfläche, bei der es sich hauptsächlich um gepflaster
te Flächen handeln dürfte, ergibt.
Der Dichtungs/Dämpfungsstreifen 4 besteht aus einem geeig
neten Material mit Dämpfungs- und Abdichtungseigenschaften.
Hierzu findet insbesondere ein geeignetes elastomeres Mate
rial Verwendung, wie Kunststoff, Gummi etc. Der Streifen
kann auch nur teilweise aus einem solchen elastomeren Mate
rial bestehen und beispielsweise einen Kern aus steifem Ma
terial besitzen.
Die Fig. 2 und 3 zeigen weitere Gestaltungsmöglichkeiten
der versiegelten Oberfläche, in die die Entwässerungsrinne
1 integriert ist. Gleiche Teile sind hierbei mit gleichen
Bezugszeichen versehen. Man erkennt in Fig. 2, daß hier
absichtlich vom Pflaster der angrenzenden Fläche abweichen
de Abdecksteine 3 vorgesehen sind, um das aus kleineren
Pflastersteinen 6 bestehende Pflaster zu gliedern. Bei der
Ausführungsform der Fig. 3 sind die Abdecksteine 3 der
Rinne und die Pflastersteine 6 wiederum gleich, wobei die
Steine hier in einem entsprechenden Verband verlegt sind.
Fig. 4 zeigt die Entwässerungsrinne 1 in einer vergrößer
ten räumlichen Ansicht ohne die zugehörige versiegelte
Oberfläche. Wie erwähnt, sind die U-förmigen Rinnensteine 2
linear aneinandergesetzt und miteinander vermörtelt. Auf
den beiden Oberseitenabschnitten der Rinnensteine 2 ruhen
entsprechende Dichtungs/Dämpfungsstreifen 4, die die Form
eines T-Profiles besitzen. Bei dieser Ausführungsform haben
die Dichtungs/Dämpfungsstreifen 4 die Länge von mehreren
Rinnensteinen. Die Abdecksteine 3, die quaderförmig ausge
bildet sind, ruhen auf dem horizontal verlaufenden Steg 9
des T-Profiles, wobei sich an diesen Steg 9 ein Vertikal
flansch anschließt, der einen oberen Abschnitt 10 und einen
unteren Abschnitt 11 aufweist. Der untere Abschnitt 11 er
streckt sich dabei von der Oberseite des Rinnensteines nach
unten, während sich der obere Abschnitt 10 nach oben paral
lel zur Seitenfläche des Abdecksteines erstreckt. Der un
tere Abschnitt 11 kann zur Erleichterung der Rinnenverle
gung entsprechend der gegenüber dem Abdeckstein geringeren
Rinnenbreite dicker ausgeführt werden.
Wie erwähnt, kann die Entwässerungsrinne mit oder ohne
Längsgefälle verlegt sein. Bei der hier dargestellten Aus
führungsform besitzt sie vertikale Ablaufeinrichtungen, die
in der Form eines ein rundes Loch 7 aufweisenden Rinnen
steines mit einem darunter angeordneten Sinkkasten 8 ausge
bildet sind. Diese Ablaufeinrichtungen können in Längsrich
tung der Rinne in entsprechenden Abständen angeordnet sein.
Von dort kann das Oberflächenwasser in eine vorhandene Ka
nalisation oder eine Versickerungsanlage oder gegebenen
falls über ein Vorklärbecken in den Vorfluter abgeführt
werden.
Fig. 5 zeigt eine räumliche Ansicht eines Teiles der Ent
wässerungsrinne im vergrößerten Maßstab. Man erkennt, daß
die Abdecksteine 3 auf einer Seitenfläche mit integrierten
Abstandshaltern 12 versehen sind, die etwa die Stärke einer
gewünschten Fuge besitzen (ca. 5 mm). Durch Aneinanderset
zen der Abdecksteine 3 werden daher Querfugen 13 gebildet,
durch die das Oberflächenwasser in die eigentliche Rinne
abfließen kann. Die Abdecksteine 3 ruhen auf dem horizon
talen Steg 9 der Dichtungs/Dämpfungsstreifen 4 und stoßen
ferner seitlich gegen den oberen Abschnitt 10 des Vertikal
flansches des Dichtungs/Dämpfungsstreifens. Man erkennt
deutlich, daß der Vertikalflansch verhindert, daß Fugenma
terial, Bettungsmaterial, Erdreich etc. in die Entwässe
rungsrinne eindringen, während der horizontale Steg 9 in
erster Linie ein elastisches Auflager für die Abdecksteine
3 bildet, aber auch Dichtungsfunktionen hat. Der obere Ab
schnitt 10 des Vertikalflansches erstreckt sich bei dieser
Ausführungsform nicht bis zur Oberkante des Abdecksteines 3
sowie der benachbarten Pflastersteine 6, sondern endet tie
fer. Das hat den Vorteil, daß bei ungenauer Verlegung der
Streifen nicht über die Oberkante der Steine vorsteht. Fer
ner werden hierdurch beidseitig des Abdecksteines 3 Ablauf
kanäle 14 gebildet, über die das Oberflächenwasser in die
Querfugen 13 und von dort in die Entwässerungsrinne abge
führt werden kann.
Der Dichtungs/Dämpfungsstreifen 4 kann mit seinem vertika
len Abschnitt auch eine gewisse Klemmfunktion ausüben, um
den Abdeckstein 3 zwischen den Pflastersteinen 6 der ver
siegelten Oberfläche elastisch zu fixieren. Zu diesem Zweck
kann am Abschnitt 10 ein horizontaler Wulst vorgesehen wer
den.
Fig. 6 zeigt die Entwässerungsrinne im eingebauten Zustand
in einem Pflastersteinen 6 bestehenden Pflaster. Die in
einem Betonsockel 5 verlegte Rinne erstreckt sich unterhalb
des Pflasters mit zugehöriger Bettung, so daß Querkräfte
(beispielsweise Bremskräfte von Fahrzeugen), die die Pfla
stersteine in Horizontalrichtung bewegen, keine Einflüsse
auf die Rinnensteine 2 haben, da die Pflastersteine bei
einer Horizontalverschiebung die Rinnensteine 2 nicht kontaktieren.
Entsprechende Kräfte werden lediglich auf den
oberen Abschnitt 10 des Vertikalflansches der Dichtungs/
Dämpfungsstreifen und die Abdecksteine 3 ausgeübt, die je
doch höhere Belastungen aufnehmen können als die Rinnen
steine 2.
Fig. 6 zeigt mit angedeuteten Pfeilen den Oberflächenab
fluß sowie den Wasserabfluß innerhalb der Rinne. Bei dieser
Ausführungsform sind die einzelnen Rinnensteine 2 miteinan
der vermörtelt, d. h. dicht miteinander verbunden, so daß
das in der Rinne befindliche Wasser bis zu einer vorgesehe
nen Ablaufeinrichtung läuft. Diese Ausführungsform ist da
her für den Fall geeignet, bei dem das Oberflächenwasser
abgeleitet und an speziellen Stellen, beispielsweise in die
Kanalisation, abgführt werden soll.
Fig. 7 zeigt eine entsprechende Ansicht wie Fig. 6, mit
dem Unterschied, daß hierbei eine anders ausgebildete Rinne
Verwendung findet. Bei dieser Rinne sind die Rinnensteine 2
nur seitlich miteinander so vermörtelt, daß im Bodenbereich
zwischen zwei benachbarten Rinnensteinen 2 entsprechende
Bodenfugen 15 entstehen, durch die das Wasser versickern
aber auch Wasser von unten in die Rinne eindringen kann.
Diese Rinne, deren Aufbau im übrigen dem der vorstehend be
schriebenen Ausführungsformen entspricht, hat die Funktion,
das in der Rinne befindliche Oberflächenwasser über die Bo
denfugen 15 versickern zu lassen. Insbesondere bei Stark
regen erfolgt daher hier ein Oberflächenabfluß über die
Querfugen 13 zwischen den Abdecksteinen 3 in die Entwässe
rungsrinne und von dort eine Versickerung über die Boden
fugen 15. Bei einem Rückstau im Pflasteroberbau, beispiels
weise bei einem erhöhten Grundwasserstand, erfolgt ein An
stieg des Wassers über die Bodenfugen 15 in die Rinne mit
einem entsprechenden Abfluß zur Ablaufeinrichtung. Dränage
D, Versickerung B und Abfluß E sind hierbei mit entsprechenden
Pfeilen angedeutet.
Anstelle einer Vermörtelung der Seitenabschnitte benach
barter Rinnensteine mit Bodenfugen können zwischen den Sei
tenabschnitten auch Dichtungselemente, etwa in der Art der
vorstehend erwähnten T-Profile, vorgesehen sein. Der Steg
dieser Profile ragt dabei zwischen die Rinnensteine, wäh
rend der Flansch an deren Seitenflächen anliegt.
Als weitere Variante ist ein Rinnenstein möglich, der be
reits produktionsseitig mit den Bodenfugen versehen ist.
Abschließend ist noch darauf hinzuweisen, daß die erfin
dungsgemäß ausgebildete Entwässerungsrinne die Funktion
einer Rigole voll übernehmen kann, und zwar sehr dicht un
ter der Oberfläche. Damit wird eine Rigole auch dort mög
lich, wo sie ansonsten wegen hohen Grundwasserstandes nicht
in Frage kommen würde.
Bei einer Versickerung über die erfindungsgemäß ausgebil
dete Rinne könnte seitens des Straßenbaus die Befürchtung
entstehen, daß Versickerungswasser in unerwünschtem Maße in
den Straßenoberbau eindringt. Dieses Problem kann durch
eine vertikale Trennschicht einfach gelöst werden.
Frost ist bei herkömmlichen Rigolen ein Problem. Nach
Frostperioden herrschen oft an der Oberfläche bereits wie
der höhere Temperaturen. Tiefere Bodenschichten sind aber
noch gefroren. Eine Versickerung kann da nicht stattfinden,
und das Wasser staut sich an der Oberfläche.
Wenn anstelle einer Rigole die erfindungsgemäß ausgebildete
Rinne eingesetzt wird, fließt das Wasser bei gefrorenen
Bodenschichten über die Rinne ab. Das spricht für den
Einsatz der erfindungsgemäßen Rinne anstelle der Rigole
auch dort, wo keine Probleme mit hohem Grundwasserstand
bestehen.
Claims (15)
1. Rinne (1) zur Entwässerung von versiegelten Flächen,
die insbesondere aus Pflastersteinen (6) bestehen und
insbesondere zur Aufnahme von hohen Verkehrslasten
konzipiert sind, mit
einer Vielzahl von linear aneinandergesetzten Rinnen steinen (2),
einer Vielzahl von linear angeordneten, zwischen sich Querfugen (13) aufweisenden Abdecksteinen (3), die über den Rinnensteinen (2) vorgesehen sind, und
Dichtungs/Dämpfungsstreifen (4) zumindest teilweise aus elastomerem Material, die auf den Oberseitenab schnitten der Rinnensteine (2) angeordnet sind und auf denen die Abdecksteine (3) ruhen.
einer Vielzahl von linear aneinandergesetzten Rinnen steinen (2),
einer Vielzahl von linear angeordneten, zwischen sich Querfugen (13) aufweisenden Abdecksteinen (3), die über den Rinnensteinen (2) vorgesehen sind, und
Dichtungs/Dämpfungsstreifen (4) zumindest teilweise aus elastomerem Material, die auf den Oberseitenab schnitten der Rinnensteine (2) angeordnet sind und auf denen die Abdecksteine (3) ruhen.
2. Rinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rinnensteine (2) unterhalb der versiegelten Fläche
(Pflastersteine (6) etc.) angeordnet sind.
3. Rinne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdecksteine (3) breiter ausgebildet sind als
die Rinnensteine (2).
4. Rinne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dichtungs/Dämpfungsstreifen
(4) in Längsrichtung in eine Vielzahl von Abschnitten
aufgeteilt sind.
5. Rinne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dichtungs/Dämpfungsstreifen
(4) im eingebauten Zustand einen Horizontalabschnitt
und einen Vertikalabschnitt besitzen.
6. Rinne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dichtungs/Dämpfungsstreifen als Winkelprofil ausgebil
det sind.
7. Rinne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dichtungs/Dämpfungsstreifen (4) als T-Profil mit ver
tikal angeordnetem Flansch ausgebildet sind.
8. Rinne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Dichtungs/Dämpfungsstreifen
(4) zum Umgreifen des oberen Seitenwandabschnittes des
Rinnensteines (2) auf seiner Innenseite nach unten
verlängert ist.
9. Rinne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdecksteine (3) seitliche Ab
standshalter (12) zur Festlegung der Querfugen (13)
besitzen.
10. Rinne nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß sich die Vertikalabschnitte der
Dichtungs/Dämpfungsstreifen (4) im eingebauten Zustand
nicht bis zur Oberkante des zugehörigen Abdecksteines
(3) erstrecken, so daß beidseitig des Abdecksteines
(3) über den Vertikalabschnitten Ablaufkanäle (14) ge
bildet sind.
11. Rinne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß sie im eingebauten Zustand kein
Längsgefälle aufweist.
12. Rinne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rinnensteine (2) mit Mörtel
aneinandergefugt sind.
13. Rinne nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen benachbarten Rinnensteinen
(2) Bodenfugen (15) angeordnet sind.
14. Rinne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß sie mit Ablaufeinrichtungen zur
vertikalen Wasserabführung versehen ist.
15. Rinne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stirnflächen der Rinnensteine
(2) schräg ausgebildet sind, so daß sich zwischen zwei
Rinnensteinen keilförmig nach innen erweiternde Stoß
fugen ergeben.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10109159A DE10109159A1 (de) | 2001-02-24 | 2001-02-24 | Entwässerungsrinne |
| DE20121911U DE20121911U1 (de) | 2001-02-24 | 2001-02-24 | Entwässerungsrinne |
| EP02003385A EP1234913A3 (de) | 2001-02-24 | 2002-02-14 | Entwässerungsrinne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10109159A DE10109159A1 (de) | 2001-02-24 | 2001-02-24 | Entwässerungsrinne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10109159A1 true DE10109159A1 (de) | 2002-09-05 |
Family
ID=7675501
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10109159A Withdrawn DE10109159A1 (de) | 2001-02-24 | 2001-02-24 | Entwässerungsrinne |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1234913A3 (de) |
| DE (1) | DE10109159A1 (de) |
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| NL1024226C2 (nl) * | 2003-09-05 | 2005-03-08 | Fdn Holding B V | Kabelgoot, die is opgebouwd uit op elkaar aansluitende betonnen elementen. |
| NL2018901B1 (nl) * | 2017-05-11 | 2018-11-15 | Adrianus Werner Jacobus | Waterafvoermodule geschikt voor een waterafvoersysteem; waterafvoersysteem omvattende een aantal aaneengesloten waterafvoermodules. |
| EP4086197A1 (de) * | 2021-05-03 | 2022-11-09 | Franz Christian Schreiner | Element zur bildung eines holzlagersystems |
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Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB2125087B (en) * | 1982-08-07 | 1986-12-10 | Charcon Prod | Drainage channel blocks |
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| DE4403454C1 (de) * | 1994-02-04 | 1995-04-06 | Georg Dipl Ing Neumann | Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Oberflächenwasser oder dergleichen |
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-
2001
- 2001-02-24 DE DE10109159A patent/DE10109159A1/de not_active Withdrawn
-
2002
- 2002-02-14 EP EP02003385A patent/EP1234913A3/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP1234913A2 (de) | 2002-08-28 |
| EP1234913A3 (de) | 2003-11-05 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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