DE29811277U1 - Entwässerungsvorrichtung - Google Patents
EntwässerungsvorrichtungInfo
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Description
Patentanwalt Dipl.-Ing. Mario Wagner, Technologiezentrum am Europaplatz, 52068 Aachen
Anmelderin: Blenia Design S.A.G.L.
Anwaltsaktenzeichen: S16-011
Anwaltsaktenzeichen: S16-011
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Entwässerungsvorrichtung.
Zur Entwässerung von versiegelten Flächen müssen entsprechende Vorrichtungen vorgesehen
sein. Die einfachste bekannte Ausbildung ist eine mit Gefälle versehene Rinne, die in einem
Kanal endet und so das Regenwasser abführt.
In vielen Fällen führt jedoch mangelndes Flächengefälle in Verbindung mit Höhenzwangspunkten
dazu, daß kein ausreichendes Rinnengefälle erreicht werden kann.
Wenn eine Fläche kein ausreichendes Gefälle besitzt, muß das Oberflächenwasser punktuell
abgeführt werden. Das erfordert eine trichterförmige Ausbildung der Oberfläche mit zahlreichen
Wechseln in der Gefällerichtung, die um so problematischer werden, je größerformatiger
das verwendete Oberflächenmaterial ist. Bereits Platten im Format 40 cm &khgr; 40 cm lassen sich
nicht mehr handwerklich einwandfrei verlegen.
Lange Ladenfronten oder eine Aufreihung von Hallenzufahrten erfordern oft einen Flächenanschluß
ohne jegliche Höhendifferenzen. Das kann vielfach mit dem üblichen Entwässerungssystem
über Rinnen nicht erreicht werden.
In beiden Anwendungsbereichen kommen in der Regel Entwässerungssysteme mit in der
Oberfläche waagerecht verlegten, bandartig durchlaufenden Entwässerungsrosten zum Einsatz.
Diese mit Rosten abgedeckten Einlaufrinnen sind gestalterisch oft unbefriedigend. Außerdem
werden die Rinnenelemente bei stark belasteten Flächen durch den auftretenden Seitendruck
beschädigt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Entwässerungssystem zu schaffen, das
unter Vermeidung der aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile eine sichere Entwässerung
ermöglicht, das handwerklich leicht zu verlegen ist, das leicht und preiswert herzustellen
ist, das auch großen Belastungen standhält und gestalterisch ansprechend ist.
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Diese Aufgabe wird mit einer Entwässerungsvorrichtung gemäß Hauptanspruch gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die neue Entwässerungsvorrichtung wird vorzugsweise in Verbindung mit Oberflächenbelägen
aus Pflaster oder Platten eingesetzt.
Folgender Schichtaufbau entspricht bei Pflasterarbeiten dem Stand der Technik (vgl. Figur
14): Je nach Bodenbeschaffenheit und Bauklasse werden Frostschutz- und Tragschichten 25
eingebaut und verdichtet. Darüber wird ein Pflasterbett 26 in 3 bis 5 cm Stärke eingebracht. In
das Pflasterbett 26 wird der Oberflächenbelag 27 verlegt. Anschließend wird der Oberflächenbelag
27 abgerüttelt. Dabei werden Pflastersteine oder Platten soweit in das Pflasterbett 26
gedrückt, daß trotz der zulässigen Maßtoleranzen des Pflasters bzw. der Platten eine vollkommen
ebene Oberfläche entsteht. Bei diesem Arbeitsgang wird gleichzeitig das Pflasterbett 26
verdichtet. Dabei kann der Oberflächenbelag 27 um bis zu 15 mm abgesenkt werden.
Die Oberfläche von Pflaster- oder Plattenbelägen zeigt ein vom Materialformat abhängiges
Fugenbild. Die Fugenbreite beträgt in der Regel 3 bis 5 mm. Falls die Fugen nicht versiegelt
werden, versickert durch die Fugen ein Teil des Oberflächenwassers, abhängig von Fugenbreite,
Fugenfüllung und vom Flächengefälle.
Das neue Entwässerungssystem führt das gesamte Oberflächenwasser über entsprechende Vorrichtungen
in Verbindung mit im Fugennetz ohne Versprünge durchlaufenden Fugen ab. Im Fugenbild erscheinen im entsprechenden Rhythmus breitere Fugen. Gestalterisch kann dieser
Effekt genutzt werden. Die Fugenbreite überschreitet nicht die Breite von Einlaufschlitzen
handelsüblicher Einlaufroste für Entwässerungsrinnen. Somit entsteht auch kein Problem hinsichtlich
der Begehbarkeit, zumal die Fugenrinnen in der Fläche gut erkennbar sind.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausfuhrungsbeispielen und mit Bezug auf die
beigefügten Zeichnungsfiguren näher erläutert, die Folgendes zeigen:
Figur 1 zeigt eine Ausführungsform der Entwässerungsvorrichtung im Einbauzustand;
Figur 2 zeigt die Ausfuhrungsform aus Figur 1 vor der Abdeckung mit dem Pflaster;
Figur 3 zeigt ein Rinnenelement der Ausführungsform nach Figur 1;
Figur 4 zeigt eine in Querrichtung anpassbare Ausfuhrungsform eines Abdeck- und Abstandhalter-Elementes;
Figur 5 zeigt eine einstückige Ausfuhrungsform eines Abdeck- und Abstandhalter-Elementes;
Figur 6 zeigt die Überdeckung der Abdeck- und Abstandhalter-Elemente;
Figur 7 zeigt eine in Querrichtung und in der Fugenbreite anpassbare Ausfuhrungsform eines
Abdeck- und Abstandhalter-Elementes;
Figur 8 illustriert die Verlegung der Entwässerungseinrichtung und deren Anschluß an einen
Kanal;
Figuren 9 und 10 zeigen die Verlegung mit vom Oberflächengefalle abweichenden Gefälle;
Figur 11 zeigt Abstandhalter zur Verwendung bei der Verlegung mit vom Oberflächengefälle
abweichenden Gefälle;
Figur 12 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Entwässerungsvorrichtung vor dem Abrütteln;
Figur 13 zeigt die Ausführungsform aus Figur 12 nach dem Abrütteln; und
Figur 14 zeigt einen üblichen Schichtaufbau bei Pflasterarbeiten.
In Figur 1 ist die Entwässerungsvorrichtung 1 in eingebautem Zustand dargestellt. Diese besteht
aus einer unterhalb der Oberflächenbefestigung 2 der zu entwässernden Fläche 3 angeordneten
Rinne 4 und aus in Fugen 5 der zu entwässernden Fläche 3 oberhalb der Rinne 4 angeordneten,
diese auf ihrer gesamten Länge abdeckenden Abdeck- und Abstandhalter-Elementen 6 zur Ableitung des Wassers in die Rinne 4. Der Aufbau der Entwässerungsvorrichtung
1 kann am besten anhand des Einbauvorganges derselben erläutert werden.
Wie in Figur 2 zu erkennen, werden in die zu entwässernde Fläche zunächst Frostschutz- und
Tragschichten 7 eingebaut und verdichtet. In diesem Frostschutz- und Tragschichten 7 werden
dann kleine Gräben 8 entlang der späteren Fugen der Pflasterebene angelegt. In diesen Gräben
8 werden die einzelnen Rinnenelemente 9 in Magerbeton 10 in einwandfreiem Höhenbezug
zur späteren Pflasteroberfläche eingebaut. Die Rinnenelemente 9 weisen eine nach oben offene
U-förmige Profilierung 21 und an ihren Stirnseiten Anschlußprofilierungen 22 zur endlosen
Verlegung der Rinnenelemente 9 aneinander auf. An ihrer Oberseite weisen sie ferner Absätze
23 zur Auflage und seitlichen Abstützung der Abdeck- und Abstandhalter-Elemente auf.
Die Rinnenelemente 9 werden vorzugsweise aus Beton oder Kunststoff-Recyclingmaterial
nach üblichen Fertigungsverfahren hergestellt.
Wie Figur 3 zeigt, werden in der aus Rinnenelementen 9 bestehenden Rinne 4 voneinander
beabstandet Querträger 11 eingebaut. Diese können z. B. 3 cm &khgr; 3 cm U-Profile in einer Ausführung
aus verzinktem Stahlblech oder Edelstahl sein. Auf diese Querträger 11 werden Abdeck-
und Abstandhalter-Elemente 6, ebenfalls aus profiliertem, verzinktem Stahlblech oder
aus profiliertem Edelstahl aufgesetzt und mit den Querträgern 11 verschraubt. Die Abdeck-
und Abstandhalter-Elemente 6 sind so ausgebildet, daß sie die Rinnenelemente 9 auf der gesamten
Breite und Länge überdecken, so daß es nicht zum Einspülen von Sand, Kies oder dgl.
kommen kann. Hierzu sind die Abdeck- und Abstandhalter-Elemente 6 aus zwei waagerechten
Schenkeln gebildet, die in der Mitte in vertikal aufsteigende und beabstandete Schenkel übergehen,
die am oberen Ende mit einem schmalen Steg mit Langlöchern verbunden sind. Die Abdeck- und Abstandhalter-Elemente 6 können mit allen üblichen Fertigungsverfahren hergestellt
werden. Durch die an der Oberseite der Abdeck- und Abstandhalter-Elemente 6 vorgesehenen
Langlöcher 12 wird nach Einbau das abzuführende Wasser in die Rinnenelemente 9
geführt.
Durch die in der Ausführungsform gemäß Figur 4 dargestellten Langlöcher 13 ist es möglich,
die Abdeck- und Abstandhalter-Elemente 6 gegenüber den Rinnenelementen 9 in Querrichtung
noch geringfügig zu verschieben und so an eventuelle Ungenauigkeiten bei der Verlegung anzupassen.
Es ist jedoch auch möglich, wie Figur 5 zeigt, auf diese Korrekturmöglichkeit zu verzichten
und die Querträger 11 mit den Abdeck- und Abstandhalter-Elementen 6 einstückig, d. h. vorzugsweise
miteinander verschweißt herzustellen und einzubauen.
Ein weiteres Detail der Abdeck- und Abstandhalter-Elemente 6 ist in Figur 6 dargestellt. Es ist
dort gezeigt, daß die Abdeck- und Abstandhalter-Elemente 6 mit in Längsrichtung geringfügiger
Überdeckung ausgebildet sind, so daß auch an den Stoßkanten kein unerwünschtes Material
in die Rinnen eingetragen wird.
In Figur 7 ist eine weitere Variante der Abdeck- und Abstandhalter-Elemente dargestellt. Im
Einzelfall kann es erwünscht sein, die Fugenbreite 15 variabel zu gestalten. In diesem Falle
werden auf die eingesetzten Querträger 11 entsprechend der gewünschten Fugenbreite ausgebildete
Elemente 14 aufgesteckt, an welche dann von rechts und links Winkel 16 angelegt und
mit dem Querträger 11 verschraubt werden. Das Abdeck- und Abstandhalter-Element wird
hier also aus dem Querträger 11, dem Element 14 und zwei Winkeln 16 gebildet.
Als nächster Verfahrensschritt wird dann das Pflasterbett 2 wie aus Figur 1 ersichtlich aufgebracht,
die Platten bzw. das Pflaster 17 verlegt und eingerüttelt. Durch die von den Abstandhalter-Elementen
gebildeten Fugen wird das ablaufende Oberflächenwasser in die Rinnen eingeleitet.
Die Abstandhalter sind in der Lage, den dynamischen Seitendruck aus Verkehrsbelastungen
aufzunehmen. Die wasserabführende Rinne selber ist keinen dynamischen Verkehrsbelastungen
ausgesetzt, da sie unterhalb der Oberflächenbefestigung in Höhe des Pflasterbettes
und der Tragschichten liegt und keine starre Verbindung zwischen dem Oberflächenmaterial
und dem Rinnenelement hergestellt worden ist.
Die Anordnung der einzelnen Fugenrinnen ist aus der Figur 8 ersichtlich. Die Fugenrinnen
können über kürzere Distanzen ohne Gefälle eingebaut werden und werden dann fischgrätartig
an einen tiefer mit Gefälle gelegten Kanal 18 angeschlossen. Die Fugenrinnen können aber
auch mit vom Oberflächengefälle abweichenden Gefälle verlegt werden, wie Figur 9 zeigt. Die
Oberkante des Rinnenelementes 9 weicht dann zunehmend von der Oberfläche der Tragschichten
ab. Wie in Figur 10 dargestellt ist, wird zunehmend auch der Abstand zwischen der
Oberkante der Abdeck- und Abstandhalter-Elemente 6 und der Oberkante der Pflaster bzw.
Platten größer. Um nun die oberhalb der Abdeck- und Abstandhalter-Elemente 6 liegende
Pflasterzone zu sichern, werden zusätzlich zu den Abdeck- und Abstandhalter- Elementen 6
Abstandhalter 19 bzw. 20 mit ein- oder zweiseitig rechtwinklig abstehenden Flügeln vorgesehen
(vgl. Figur 11). Diese Flügel verhindern das Auslaufen des Fugenmaterials.
Die Breite der in den Abdeck- und Abstandhalter- Elementen vorgesehenen Langlöcher sollte
die Breite der Einlaufschlitze normaler Straßeneinläufe nicht überschreiten.
Bei der Gesamtkonstruktion muß berücksichtigt werden, daß beim Abrütteln keine Kräfte auf
das Rinnensystem übertragen werden, die zu einer Lageveränderung einzelner Elemente führen
können.
Eine Ausnahme besteht bei der sehr einfachen, in Figuren 12 und 13 dargestellten Ausführungsform.
Bei der dort gezeigten Entwässerungsvorrichtung werden die Fugen 5 der zu entwässernden
Fläche 3 von Abstandhaltern 20 offengehalten. Unterhalb der zu entwässernden
Fläche 3 sind als Rinnenelemente mit den Fugen 5 in Verbindung stehende, oben offene verformbare
Rohre (24) verlegt, an deren profilierter Öffnung sich auch aufliegenden Platten abstützen.
Wenn es in Folge des Abrüttelns zu einer Verdichtung des Pflasterbettes kommt, werden
die Rohre 24 etwas plattgedrückt, wie Figur 13 zeigt. Hierzu müssen jedoch die Verbindungen
der Rinnenelemente untereinander besonders sicher gestaltet sein und ein flexibler
Übergang in ein starres Kanalsystem vorgesehen werden.
Die hier beispielhaft gezeigten Ausführungsformen der Entwässerungsvorrichtung und insbesondere
der in dieser verwendeten Rinnenelemente und Abdeck- und Abstandhalter- Elemente
können vielfältige Abwandlungen erfahren, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen.
Claims (13)
1. Entwässerungsvorrichtung, bestehend aus
- einer unterhalb der Oberflächenbefestigung (2) der zu entwässernden Fläche (3) angeordneten
Rinne (4) und
- in Fugen (5) der zu entwässernden Fläche (3) oberhalb der Rinne (4) angeordneten, diese
auf ihrer gesamten Länge abdeckenden Abdeck- und Abstandhalter-Elementen (6, 11; 11,
14,15,16) zur Ableitung des Wassers in die Rinne (4), wobei diese eine entwässerungsfugenbreite
Ausstülpung nach oben aufweist, an deren Oberseite Schlitze angeordnet sind, durch die das Oberflächenwasser in das Rinnenelement gelangt, und die gleichzeitig als
Abstandhalter die Breite der Entwässerungsfuge sichert und den Seitendruck aus dem
Oberflächenwasser aufnimmt.
2. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeck-
und Abstandhalter-Elemente (6,11; 11,14, 15,16) eine Arretierung (11) in Querrichtung
der Rinne (4) aufweisen.
3. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeck-
und Abstandhalter-Elemente (6,11; 11,14,15,16) eine einstellbare Arretierung in Querrichtung
der Rinne (4) aufweisen.
4. Entwässerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeck- und Abstandhalter-Elemente (6, 11) einteilig ausgebildet sind.
5. Entwässerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeck- und Abstandhalter-Elemente (6,11; 11,14,15,16) mehrteilig ausgebildet
sind.
6. Entwässerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fugenbreite (15) der Abdeck- und Abstandhalter-Elemente (11,14,15,16) variabel
ist.
7. Entwässerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeck- und Abstandhalter-Elemente (6, 11; 11, 14, 15, 16) aus Stahlblech gefertigt
sind.
8. Entwässerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeck- und Abstandhalter-Elemente (6, 11; 11, 14, 15, 16) mit in Längsrichtung
geringfügiger Überdeckung ausgebildet sind.
9. Entwässerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich zu den Abdeck- und Abstandhalter-Elementen (6,11; 11,14,15, 16) Abstandhalter
(19,20) mit ein oder zwei seitlich rechtwinklig abstehenden Flügeln vorgesehen
sind, die die Oberflächenbefestigung (2) zusätzlich sichern und ein Auslaufen des Fugenmaterials
verhindern.
10. Entwässerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rinne (4) aus Rinnenelementen (9) besteht, die eine nach oben offene U-förmige
Profilierung (21), an ihren Stirnseiten vorgesehene Anschlußprofilierungen (22) zur endlosen
Verlegung und an deren Oberseite Absätze (23) zur Auflage und seitlichen Abstützung
der Abdeck- und Abstandhalter-Elemente (6,11; 11, 14,15,16) aufweist.
11. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnenelemente
(9) einstückig aus Beton gefertigt sind.
12. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnenelemente
(9) einstückig aus Kunststoff-Recyclingmaterial gefertigt sind.
13. Entwässerungsvorrichtung, bestehend aus
- in Fugen (5) der zu entwässernden Fläche (3) angeordneten Abstandhaltern (19, 20)
und
- einer unterhalb der zu entwässernden Fläche (3) angeordneten, mit den Fugen (5) in
Verbindung stehenden Rinne (4) aus einem oben offenen verformbaren Rohr (24).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29811277U DE29811277U1 (de) | 1998-06-05 | 1998-06-05 | Entwässerungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE29811277U DE29811277U1 (de) | 1998-06-05 | 1998-06-05 | Entwässerungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29811277U1 true DE29811277U1 (de) | 1999-01-21 |
Family
ID=8058958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29811277U Expired - Lifetime DE29811277U1 (de) | 1998-06-05 | 1998-06-05 | Entwässerungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE29811277U1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990304 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
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