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DE20305260U1 - Entwässerungsrinne - Google Patents

Entwässerungsrinne

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Publication number
DE20305260U1
DE20305260U1 DE20305260U DE20305260U DE20305260U1 DE 20305260 U1 DE20305260 U1 DE 20305260U1 DE 20305260 U DE20305260 U DE 20305260U DE 20305260 U DE20305260 U DE 20305260U DE 20305260 U1 DE20305260 U1 DE 20305260U1
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DE
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legs
gutter
gutters
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DE20305260U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/22Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
    • E01C11/224Surface drainage of streets
    • E01C11/227Gutters; Channels ; Roof drainage discharge ducts set in sidewalks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

-3-Dipl.
- Ing. (FH) Reiner Roth, DE - 66564 Ottweiler
Beschreibung Entwässerungsrinne
Die Erfindung betrifft eine Rinne zur Entwässerung von Pflastersteinflächen aus einer Vielzahl von linear aneinandergesetzten Rinnsteinen in U-Form, einer Vielzahl von linear angeordneter Abdecksteine mit Abstandhaltern zur Erzielung von Querfugen, wobei die Abdecksteine über den Rinnsteinen angeordnet sind, und Dichtungs-/Dämpfungsstreifen, die auf den Oberseiten der Rinnsteine angeordnet sind und auf denen die Abdecksteine ruhen.
Entwässerungsrinnen haben einerseits die Aufgabe anfallendes Oberflächenwasser zu sammeln, abzuleiten und in die Kanalisation zu führen, so dass die Pflasterflächen optimal benutzt werden können und keine Aquaplaninggefahr besteht und andererseits eine Versickerung des Oberflächenwassers zu ermöglichen, was eine Entlastung für die Kanalisation darstellt.
Die Entwässerungsrinne sollte so konstruiert sein, dass anfallende Schubkräfte durch Befahren nicht zur Beschädigung der Rinne führt.
Durch die EP 1 234 913 A2 ist eine Entwässerungsrinne bekannt, die aus einer Vielzahl von linear aneinandergesetzten Rinnsteinen in U-Form, einer Vielzahl von linear angeordneter Abdecksteine mit Abstandhaltern zur Erzielung von Querfugen, wobei die Abdecksteine über den Rinnsteinen angeordnet sind, und Dichtungs-/Dämpfungsstreifen, die auf den Oberseiten der Rinnsteine angeordnet sind und auf denen die Abdecksteine ruhen, besteht.
Aus dieser Schrift wurde der Oberbegriff gebildet.
Es werden in dieser Schrift zwei Möglichkeiten der Ausgestaltung einer Rinne beschrieben.
Bei der ersten Möglichkeit sind die Rinnsteine in herkömmlicher Weise an den Stößen mit Mörtel verfugt, so dass sich eine zum Erdreich abgedichtete Rinne ergibt.
Diese Rinne entwässert völlig über die Kanalisation. Zur Abführung von Oberflächenwasser in Form einer Versickerung ins Erdreich ist hier kein Lösungsvorschlag vorhanden.
Bei der zweiten Möglichkeit sind zwischen aneinandergefügten Rinnsteinen Bodenfugen angeordnet. Hierbei sind die Rinnsteine vorzugsweise seitlich (also im Bereich der U-Schenkel und des seitlichen Bodens) mit Mörtel oder Dichtungselementen abgedichtet, während im Bodenbereich Fugen vorhanden sind, durch die das Wasser in das Bettungsmaterial bzw. Erdreich versickert.
Da eine Versickerung über Bodenfugen vorgeschlagen wird ist keine Möglichkeit gegeben die Rinne verschiebesicher in vertikaler wie auch in horizontaler Richtung in ein Betonfundament einzubinden.
Diese Lösung ist insbesondere bei befahrbaren Flächen nicht praktikabel, da bei der Benutzung insbesondere durch Schwerlastverkehr enorme Kräfte in horizontaler wie auch in vertikaler Richtung auftreten und somit ein Verschieben von Rinnsteinen gegeneinander bewirken würde. Auch die Verklebung der Rinnsteine an den Seiten würde in diesem Fall versagen.
Damit der Abdeckstein nicht unmittelbar auf dem Rinnstein liegt, kommen bei dieser Rinne zwei Dichtungs-/Dämpfungsstreifen zum Einsatz, die auf der Oberseite der Rinne angeordnet sind. Die Dichtungs-/Dämpfungsstreifen dichten die Fugen und dämpfen Geräuschübertragungen (klappern von Stein auf Stein beim Überfahren). Die auftretenden Schubkräfte beim Überfahren der Abdecksteine werden jedoch nicht durch Dichtungs-/Dämpfungsstreifen aufgefangen, so dass die U-Schenkel der Rinnsteine auf Zug beansprucht werden. Dies stellt eine Bruchgefahr für die U-Schenkel dar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde eine Entwässerungsrinne zu entwickeln, die anfallendes Oberflächenwasser sammelt, ableitet und in die Kanalisation führt, so dass die Pflasterfläche optimal benutzt werden kann und keine Aquaplaninggefahr besteht und andererseits eine Versickerung des Oberflächenwassers ermöglicht, was eine Entlastung für die Kanalisation darstellt.
Die Entwässerungsrinne sollte so konstruiert sein, dass anfallende Schubkräfte durch Befahren nicht zur Beschädigung der Rinne führen.
Diese Aufgaben werden mit der in den Ansprüchen beschriebenen Entwässerungsrinne gelöst.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1,2 und 3 jeweils einen Rinnstein nach der Erfindung in der Perspektive,
Fig. 4 und 5 einen senkrechten Schnitt durch ein Gleitprofil, das über einem
U-Schenkel eines Rinnsteines angeordnet ist,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt durch einen Abdeckstein, der auf einem
Gleitprofil lagert, welches auf einem U-Schenkel eines Rinnsteins fixiert ist,
Fig. 7 eine Draufsicht auf nebeneinander verlegte Abdecksteine,
die über den U-Schenkeln der Rinnsteine lagern,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Rinne,
Fig. 9 einen Querschnitt einer eingebauten Rinne im Bereich der
Vorsprünge der Rinnsteine.
In Fig. 1 bis 3 ist jeweils ein Rinnstein nach der Erfindung in der Perspektive dargestellt.
In Fig. 1 sieht man, dass in Längsrichtung bei dem Rinnstein (2) einseitig der U-Boden (3) vor die U-Schenkel (4) ragt und somit einen unteren Vorsprung (5) bildet und anderseitig U-Schenkel (4) und U-Boden (3) bündig angeordnet sind.
In Fig. 2 und 3 ist dargestellt, dass in Längsrichtung bei dem Rinnstein (2) einseitig der untere Teil des U-Bodens (3a) vor die unteren Teile der U-Schenkel (4b) und den oberen Teil des U-Bodens (3b) ragt und somit einen unteren Vorsprung (5) bildet und anderseitig U-Schenkel (4) und U-Boden (3) bündig angeordnet sind.
Ebenfalls sieht man, dass in Längsrichtung bei den Rinnsteinen (2) einseitig die beiden oberen Teile der U-Schenkel (4a) vor die beiden unteren Teile der U-Schenkel (4b) und den oberen Teil des U-Bodens (3b) ragen und somit jeweils einen oberen Vorsprung (6) bilden, der gleich groß ist wie der untere Vorsprung (5) im Bereich des U-Bodens (3).
Gleichermaßen können in Längsrichtung gesehen bei den Rinnsteinen (2) einseitig die beiden oberen Teile der U-Schenkel (4a) vor die beiden unteren Teile der U-Schenkel (4b) ragen und somit jeweils einen oberen Vorsprung (6) bilden, der gleich groß ist wie der untere Vorsprung (5) des U-Bodens (3).
In Fig. 3 ist dargestellt, dass der untere Teil des U-Bodens (3a) im Bereich des Vorsprungs (5) in Querrichtung gesehen einen ebenen Mittelteil besitzt und jeweils zur Seite ein Gefalle aufweist.
Gleichermaßen kann aber auch von der Mitte aus ein Gefälle zu den beiden Seiten eingearbeitet sein.
Auch der U-Boden (3) kann im Bereich des Vorsprungs (5) in Querrichtung gesehen einen ebenen Mittelteil besitzen und jeweils zur Seite ein Gefälle aufweisen oder von der Mitte aus ein Gefalle zu den beiden Seiten besitzen.
In Fig. 4 und 5 erkennt man einen senkrechten Schnitt durch ein Gleitprofil, das über einem U-Schenkel eines Rinnsteines angeordnet ist.
Das Gleitprofil (7) in Fig. 4 umschreibt einen Luftraum, der durch senkrechte Stäbe in mehrere Kammern aufgeteilt ist.
Das Gleitprofil in Fig. 5 umschreibt ebenfalls einen Luftraum, welcher nicht durch Querstäbe aufgeteilt ist.
Die Gleitprofile der Fig. 4 und 5 stellen eine gute Lösung dar, da es sich um Hohlprofile handelt, die so gut wie keine Kräfte auf die Oberseite der U-Schenkel (4) weiterleiten.
Ein Schieben findet im Profil selbst statt.
In Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt durch einen Abdeckstein, der auf einem Gleitprofil lagert dargestellt, welches auf einem U-Schenkel eines Rinnsteines fixiert ist.
-7-
Das Gleitprofil (7) weist einen horizontalen Abschnitt auf, der einseitig mittels Noppen (8) nach oben erweitert ist.
Dies stellt eine sehr einfache Ausführung eines Gleitprofils (7) dar. Ein Schieben des Abdecksteins (12) wird durch die Noppen (8) ermöglicht. Werden die Räume zwischen den Noppen (8) mit Sand (13) aufgefüllt und der Abdeckstein (12) dann darüber angeordnet, ist ein ideales Gleiten des Abdecksteins (12) gegeben und es werden auch hier nur geringe Kräfte an die U-Schenkel (4) weitergeleitet, die diese Kräfte bedenkenlos aufnehmen können.
In Fig. 5 und 6 erkennt man, dass an der Unterseite des Gleitprofils (7) ein senkrechter Stiel (9) ausgebildet ist, der einen Widerhaken (10) angeformt hat. Es können auch mehrere Wiederhaken (10) am Stil (9) angeformt sein.
Man erkennt, dass auf der Oberseite eines U-Schenkels (4) der Rinnsteine eine Nut (11) in Längsrichtung angeordnet ist welche zur Fixierung und Aufnahme des Gleitprofils (7) dient.
Die Nut (11) kann im Querschnitt rechteckig, quadratisch oder trapezförmig sein, wobei die kürzere der parallelen Trapezseiten an der Oberfläche des Rinnsteines liegt.
Es wird deutlich, dass der senkrechte Stiel (9) mit den angeformten Widerhaken (10) des Gleitprofils (7) in die Nut (11) der U-Schenkel (4) greift und somit das Gleitprofil fixiert.
In Fig. 7 ist eine Draufsicht auf nebeneinander verlegte Abdecksteine dargestellt, die über den U-Schenkeln der Rinnsteine lagern.
Die Abstandhalter (14) an den Querseiten (15) der Abdecksteine (12) kommen lediglich in dem Bereich der darunter angeordneten U-Schenkel (4) zu liegen.
An jeder Querseite (15) eines Abdecksteins (12) sind zwei Abstandhalter (14) im Sinne der Rotationssymmetrie so angeformt, dass jeweils ein Abstandhalter (14) eines Abdecksteins (12) in unmittelbarer Nähe zu einem Abstandhalter (14) des benachbarten Abdecksteins (12) zu liegen kommt.
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Einseitig neben den Abdecksteinen (12) sind Pflastersteine (16) dargestellt. Wird nun die Pflasterfläche versandet kann aufgrund der Lage der Abstandhalter (14) der Abdecksteine (12) kein Fugenfüllmaterial in die Querfugen der Abdecksteine (12) gelangen.
Fig. 8 ist eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Rinne. Dargestellt sind lediglich die Abdecksteine (12), welche an eine Pflasterfläche mit Pflastersteinen (16) angrenzen, die Gleitprofile (7) und die Rinnsteine (2). Die Einbaumaterialien wurden zur besseren Verdeutlichung nicht dargestellt. Die Pflasterfläche, die ein Gefälle zur Rinne (1) besitzt, leitet somit das Oberflächenwasser zur Rinne (1). Von den Abdecksteinen (12) gelangt das Wasser über die offenen Querfugen zwischen den Abdecksteinen (12) in die Rinnsteine (2).
Die aneinander gereihten Rinnsteine (2) bilden durch die einseitigen Vorsprünge (5, 6) seitliche Entwässerungsschlitze (17), durch die das Wasser nach Außen dringen kann.
Der untere Vorsprung (5) besitzt ein Gefälle zu den Seiten, so dass das Wasser derartig abgeleitet werden kann.
Der untere Vorsprung (5) ist so gestaltet, dass er tiefer als der U-Boden (3) liegt.
Beim Aneinanderfügen der Rinnsteine (2) kann nun in die so gebildete Nut in Querrichtung, die unterhalb des U-Bodens (3) sich befindet ein Dichtprofil eingelegt werden, was die Fuge von benachbarten Rinnsteinen (2) zum Boden zu dicht schließt. Das Dichtprofil sollte so gearbeitet sein, dass es eine Dichtung auf Höhe des U-Bodens (3) oder minimal tiefer bewirkt.
Eine zweite Möglichkeit stellt ein Verkleben der Stirnseite des unteren Vorsprungs (5) mit der Stirnseite des benachbarten U-Bodens (3) dar, um so eine dichte Fuge nach unten zu erzielen.
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Die Rinne (1) nach der Erfindung kann ohne Gefälle verlegt werden. Bei kleineren versiegelten Pflasterflächen mit wenig Entwässerungsleistung benötigt die Rinne (1) sogar keinen Anschluss an die Kanalisation.
Mittels einer Bohrung ist es möglich eine Öffnung in den U-Boden (3) eines Rinnsteins (2) zu schaffen. Ein Entwässerungsrohr kann so von unten durch das Betonfundament in die Öffnung eingebaut werden, dass die Einlauföffnung des Entwässerungsrohrs sich knapp unterhalb des Abdecksteins (12) befindet. Somit ist gewährleistet, dass zunächst in der Rinne (1) sich befindendes Wasser in den Außenbereich der Rinne (1) geleitet wird.
Erst wenn diese Ableitung versagt ( wenn kein Wasserstauraum außerhalb der Rinne (1) mehr vorhanden ist oder eine Versickerung bei vollständig mit Wasser gedrängtem Boden nicht mehr gegeben ist ) steigt das Wasser in der Rinne (1) an und wird über das Entwässerungsrohr in die Kanalisation abgeleitet.
Fig. 9 zeigt einen Querschnitt einer eingebauten Rinne im Bereich der Vorsprünge der Rinnsteine.
Der Rinnstein (2) ist fest in einem darunter befindlichen Betonfundament (18) eingebaut, welches auf dem standsicheren Boden oder einer eingebauten Tragschicht lagert.
Das Gleitprofil (7) befindet sich auf der Oberseite der U-Schenkel (4) der Rinnsteine (2).
Die Entwässerungsschlitze (17) schaffen eine Öffnung zur Außenseite der Rinnsteine
Nach dem Einbau des Betonfundaments (18) und der Rinnsteine (2) kann nun beidseitig der Rinnsteine (2) eine Kiesschüttung (19) aufgebaut werden, die knapp über die Entwässerungsschlitze (17) ragt.
Die Entwässerungsschlitze (17) besitzen eine Breite von ca. 5 bis 7 mm.
Die Kornzusammensetzung der Kiesschüttung (19) besteht aus Kleinstkorn von 8 mm bis Größtkorn von 32 mm.
Somit ist gewährleistet, dass der Kies nicht in die Rinne gelangen kann und auch nicht die Entwässerungsschlitze (17) verstopft werden.
-10-
Nun wird ein wasserdurchlässiges Filtervlies (20) eingebaut, das die Kiesschüttung (19) nach außen schützt und an der oberen Wand der U-Schenkel (4) anliegt und das Gleitprofil (7) nach oben hin abschließt.
Danach erfolgt der Einbau der Tragschicht (Schotter) (21) neben der Kiesschüttung (19). Auf der Tragschicht (21) und über der Kiesschüttung (19) wird nun das Bettungsmaterial (22) der Pflastersteine (16) eingebaut. Die Abdecksteine (12) werden auf die Gleitprofile (7), die mit Filtervlies (20) abgedeckt sind, gelegt und die Pflastersteine (16) werden in das Bettungsmaterial (22) eingebaut und versandet.
Man erkennt, dass das Bettungsmaterial (22) und die Feinteile der Tragschicht (21) durch das eingebaute Filtervlies (20) nicht in die Kiesschüttung (19) gelangen. Das Filtervlies (20) ermöglich jedoch einen ungehinderten Wasseraustritt aus der Kiesschüttung (19) in die Tragschicht (21).
Nun wird deutlich, dass das Oberflächenwasser im Bereich der Kiesschüttung (19) zusätzlichen Wasserstauraum findet, der sich in der Tragschicht (21) erweitert, bevor es im Erdreich versickern kann.
Dies ist von großer Bedeutung, da bei starken Regenfällen die Rinnsteine (2) allein als Wasserauffang zu gering dimensioniert sind.
Da die Querfugen der Rinnsteine (2) nach unten dicht geschlossen sind, kann es hier in Frostzeiten zu keinen Frostschäden kommen, die zu Abplatzungen oder Absprengungen führen.
Die Rinne (1) lagert sicher auf dem unteren Betonfundament (18).
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Claims (12)

1. Rinne zur Entwässerung von Pflastersteinflächen aus einer Vielzahl von linear aneinandergesetzten Rinnsteinen in U-Form, einer Vielzahl von linear angeordneter Abdecksteine mit Abstandhaltern zur Erzielung von Querfugen, wobei die Abdecksteine über den Rinnsteinen angeordnet sind, und Dichtungs-/Dämpfungsstreifen, die auf den Oberseiten der Rinnsteine angeordnet sind und auf denen die Abdecksteine ruhen dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung gesehen bei den Rinnsteinen (2) einseitig der U-Boden (3) oder der untere Teil des U-Bodens (3a) vor die U-Schenkel (4) oder vor die U-Schenkel (4) und den obere Teil des U-Bodens (3b) ragen und somit einen unteren Vorsprung (5) bilden und anderseitig U-Schenkel (4) und U-Boden (3) bündig angeordnet sind.
2. Rinne nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung gesehen bei den Rinnsteinen (2) einseitig die beiden oberen Teile der U-Schenkel (4a) vor die beiden unteren Teile der U-Schenkel (4b) oder vor die beiden unteren Teile der U- Schenkel (4b) und den oberen Teil des U-Bodens (3b) ragen und somit jeweils einen oberen Vorsprung (6) bilden, der gleich groß ist wie der untere Vorsprung (5) im Bereich des U-Bodens (3).
3. Rinne nach den Ansprüchen 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass der U-Boden (3) oder der untere Teil des U-Bodens (3a) im Bereich des Vorsprungs (5) in Querrichtung gesehen einen ebenen Mittelteil besitzt und jeweils zur Seite ein Gefälle aufweist oder von der Mitte aus ein Gefälle zu den beiden Seiten besitzt.
4. Rinne nach einem der Ansprüchen 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungs-/Dämpfungsstreifen als ein Gleitprofil (7) ausgebildet ist.
5. Rinne nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitprofil (7) einen Luftraum umschreibt, der durch senkrechte Stäbe in mehrere Kammern aufgeteilt sein kann.
6. Rinne nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitprofil (7) einen horizontalen Abschnitt aufweist, der einseitig mittels Noppen (8) nach oben erweitert ist.
7. Rinne nach einem der Ansprüche 4 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Gleitprofils (7) ein senkrechter Stiel (9) ausgebildet ist, der einen oder mehrere Widerhaken (10) angeformt hat.
8. Rinne nach einem der vor beschriebenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Oberseite der U-Schenkel (4) der Rinnsteine eine Nut (11) in Längsrichtung angeordnet ist welche zur Fixierung und Aufnahme des Gleitprofils (7) dient.
9. Rinne nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (11) im Querschnitt rechteckig, quadratisch oder trapezförmig ist, wobei die kürzere der parallelen Trapezseiten an der Oberfläche des Rinnsteines (2) liegt.
10. Rinne nach einem der vor beschriebenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der senkrechte Stiel (9) mit den angeformten Widerhaken (10) des Gleitprofils (7) in die Nut (11) der U-Schenkel (4) greift.
11. Rinne nach einem der vor beschriebenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter (14) an den Querseiten (15) der Abdecksteine (12) lediglich in dem Bereich der darunter angeordneten U-Schenkeln (4) zu liegen kommen.
12. Rinne nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Querseite (15) eines Abdecksteins (12) zwei Abstandhalter (14) im Sinne der Rotationssymmetrie so angeformt sind, dass jeweils ein Abstandhalter (14) eines Abdecksteins (12) in unmittelbarer Nähe zu einem Abstandhalter (14) des benachbarten Abdecksteins (12) zu liegen kommt.
DE20305260U 2003-04-02 2003-04-02 Entwässerungsrinne Expired - Lifetime DE20305260U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004001919A1 (de) * 2004-01-14 2005-09-22 Funke Kunststoffe Gmbh Anordnung zum Versickern von Sickerwasser und Verfahren zum Verlegen einer Versickerungsmulde
DE102009019375B4 (de) 2008-04-30 2023-08-10 Aco Ahlmann Se & Co. Kg Entwässerungsrinne mit Dämpfungselement

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