DE10109500A1 - Kopfschutzkissen für Fahrzeuginsassen - Google Patents
Kopfschutzkissen für FahrzeuginsassenInfo
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Abstract
Es soll ein Kopfschutzkissen bereitgestellt werden, bei dem während des Aufblasens des Kopfschutzkissens die auf kreisförmige Verbindungsabschnitte wirkende Belastung absorbiert werden kann, um das Austreten von Gas an den kreisförmigen Verbindungsabschnitten zu verhindern. Zur Lösung dieser Aufgabe umfasst ein Kopfschutzkissen (1) eine fensterseitige Lage (2), eine fahrzeuginnenraumseitige Lage (3) sowie eine Kammer (4), welche zwischen den Lagen (2, 3) durch Übereinanderlegen der Lagen (2, 3) und Vernähen der Lagen (2, 3) miteinander ausgebildet ist. Die Lagen (2, 3) sind miteinander durch entlang ihres Umfangs verlaufende linienförmige Verbindungsabschnitte (10), linienförmige Verbindungsabschnitte (11, 12) zum Unterteilen der Kammer (4) und kreisförmige Verbindungsabschnitte (13) zum Verstärken von Bereichen in der Umgebung der Enden der linienförmigen Abschnitte (11, 13) verbunden. Jeder kreisförmige Verbindungsabschnitt (13) weist eine kreisförmige Öffnung (14) auf, welche durch Ausschneiden der Lagen (2, 3) in der Mitte des entsprechenden kreisförmigen Verbindungsabschnitts (13) ausgebildet ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kopfschutzkissen
für Fahrzeuginsassen und insbesondere ein Schutzkissen,
welches im Falle eines seitlichen Zusammenstoßes oder
Überschlags derart aufgeblasen wird, dass es sich in einem
Fahrzeug, insbesondere einem Kraftfahrzeug, entlang von
Türen, Fenstern sowie entlang eines B-Pfeilers ausdehnt
bzw. ausbreitet. Insbesondere betrifft die vorliegende Er
findung ein Kopfschutzkissen für Fahrzeuginsassen mit zwei
Lagen, welche übereinander gelegt sind und miteinander mit
Hilfe von linienförmigen Verbindungsabschnitten und kreis
förmigen Verbindungsabschnitten verbunden sind.
Als eine Art eines derartigen Kopfschutzkissens ist ein
sogenanntes "Vorhangkissen" bekannt, welches im Falle ei
nes seitlichen Zusammenstoßes oder Überschlags derart auf
geblasen wird, dass es sich entlang von Türen, Fenstern
sowie eines B-Pfeilers ausbreitet. Bei einem derartigen
Kopfschutzkissen sind zwei Lagen übereinander gelegt und
miteinander entlang ihres Umfangs mit Hilfe von Nähten ei
nes Nähgarns derart vernäht, dass sie eine Kammer bilden,
welcher Gas zugeführt bzw. in welche Gas gefüllt wird (un
geprüfte japanische Patentveröffentlichung H10-291457).
Die beiden Lagen sind miteinander durch linienförmige Ver
bindungsabschnitte verbunden, um ein zu starkes bzw. zu
dickes Aufblasen der Kammer zu verhindern. Es hat sich
herausgestellt, dass an den Enden der linienförmigen Ver
bindungsabschnitte eine Konzentration der Belastung auf
tritt. Es gibt die Idee, die Enden kreisförmig (d. h. in
Form von kreisförmigen Verbindungsabschnitten) zu vernä
hen, um eine Verteilung der Belastung zu erzielen. Bei ei
nem derartigen Kopfschutzkissen wirkt jedoch auf die Nähte
der kreisförmigen Verbindungsabschnitte eine große Belas
tung.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrun
de, ein Kopfschutzkissen für Fahrzeuginsassen bereitzu
stellen, bei dem die auf die kreisförmigen Verbindungsab
schnitte wirkende Belastung absorbiert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Kopfschutz
kissen für Fahrzeuginsassen mit den Merkmalen des Anspru
ches 1 gelöst. Der Unteranspruch definiert eine bevorzugte
und vorteilhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung.
Bei dem erfindungsgemäßen Kopfschutzkissen für Fahrzeugin
sassen handelt es sich um ein Schutzkissen, welches ent
lang einer zwischen einem Dach und einer Seite eines Fahr
zeuginnenraums bzw. einer Fahrzeugkabine befindlichen Kan
te angeordnet ist und mit Gas aufgeblasen wird, um sich
nach unten entlang der Seite auszubreiten. Das erfindungs
gemäße Kopfschutzkissen umfasst zwei übereinander gelegte
Lagen, welche entlang ihres Umfangs miteinander durch li
nienförmige Verbindungsabschnitte vernäht sind, wobei das
erfindungsgemäße Kopfschutzkissen dadurch charakterisiert
ist, dass Teile der Lagen miteinander durch kreisförmige
Verbindungsabschnitte verbunden sind, wobei die kreisför
migen Verbindungsabschnitte jeweils in ihrer Mitte mit ei
ner durch die beiden Lagen verlaufenden Öffnung ausgebil
det sind.
Wirkt bei dem zuvor erwähnten erfindungsgemäßen Kopf
schutzkissen während des Aufblasens des Kissens eine große
Belastung auf die kreisförmigen Verbindungsabschnitte in
Längsrichtung des Kissens, werden Bereiche des Kissens,
welche die kreisförmigen Verbindungsabschnitte aufweisen,
aufgrund der in den kreisförmigen Verbindungsabschnitten
ausgebildeten Öffnungen in Belastungsrichtung verlängert.
Die auf die kreisförmigen Verbindungsabschnitte wirkende
Belastung kann daher absorbiert werden.
Bei herkömmlichen Kopfschutzkissen wird gelegentlich Luft
während des Herstellungsprozesses in abgedichteten Ab
schnitten der kreisförmigen Verbindungsabschnitte einge
schlossen, wodurch das Volumen des Kissens erhöht wird.
Auch in diesem Fall wirkt auf die die eingeschlossene Luft
aufweisenden Bereiche des Kopfschutzkissens eine zusätzli
che Belastung, wenn das Kissen gefaltet wird. Bei dem er
findungsgemäßen Kopfschutzkissen kann hingegen Luft aus
den abgedichteten Abschnitten entweichen, so dass keine
Luft eingeschlossen werden kann.
Sollte zwischen den Lagen im Bereich der kreisförmigen
Verbindungsabschnitte eine Dichtungsschicht ausgebildet
und an den einzelnen Lagen befestigt bzw. mit diesen ver
bunden sein, kann ein Loslösen der Dichtungsschicht von
den Lagen verhindert werden, da die Belastung, welche an
sonsten zum Loslösen der Dichtungsschicht von den Lagen
führen könnte, absorbiert wird. Sind die Lagen mit Hilfe
von Nähten miteinander verbunden, kann ein Dehnen der Näh
te verhindert werden, wodurch das Austreten von Gas durch
gedehnte Nähte verhindert werden kann.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der
vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte
Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1(a)-Fig. 1(d) zeigen Ansichten der Struktur ei
nes Kopfschutzkissens gemäß einem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung, wobei Fig. 1(a) eine Vorderan
sicht dieses Kopfschutzkissens darstellt, während Fig.
1(b)-1(d) Querschnittsansichten entlang von Schnittlinien
B-B bis D-D darstellen,
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des in Fig.
1(a) gezeigten Kopfschutzkissens im aufgeblasenen Zustand,
Fig. 3(a) und Fig. 3(b) zeigen Vorderansichten eines Be
reichs mit einem kreisförmigen Verbindungsabschnitt des in
Fig. 1(a) gezeigten Kopfschutzkissens im aufgeblasenen
Zustand,
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Querschnittsansicht des
den kreisförmigen Verbindungsabschnitt aufweisenden Be
reichs des in Fig. 1(a) gezeigten Kopfschutzkissens im
aufgeblasenen Zustand,
Fig. 5 zeigt eine Vorderansicht eines kreisförmigen Ver
bindungsabschnitts eines herkömmlichen Kopfschutzkissens
als Vergleichsbeispiel und
Fig. 6(a)-6(c) zeigen verschiedene Varianten für die
bei dem erfindungsgemäßen Kopfschutzkissen in den kreis
förmigen Verbindungsabschnitten ausgebildeten Öffnungen.
Das Kopfschutzkissen 1 gemäß dem dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel umfasst eine fensterseitige Lage 2, eine
fahrzeuginnenraum- bzw. fahrzeugkabinenseitige Lage 3 so
wie eine Kammer 4, welche durch Übereinanderlegen der La
gen 2, 3 und Vernähen der Lagen 2, 3 miteinander gebildet
ist. Die Lagen 2, 3 können voneinander getrennt sein.
Ebenso können die Lagen 2, 3 auch in Form einer einstücki
gen Lage ausgebildet sein, wobei diese Lage derart gefal
tet wird, dass die Lagen 2, 3 übereinander zu liegen kom
men.
Die Lagen 2, 3 sind miteinander mit Hilfe von entlang ih
res Umfangs verlaufenden linienförmigen Verbindungsab
schnitten 10 (von denen ein Teil zur Mitte der Lage 2, 3
hin verläuft), linienförmigen Verbindungsabschnitten 11,
12 zum Unterteilen der Kammer 4 und kreisförmigen Verbin
dungsabschnitten 13 zum Verstärken von die Enden der li
nienförmigen Verbindungsabschnitte 11, 12 umgebenden Be
reichen verbunden. Jeder kreisförmige Verbindungsabschnitt
13 weist eine kreisförmige Öffnung 14 auf, welche durch
Ausschneiden der Lagen 2, 3 in der Mitte des entsprechen
den kreisförmigen Verbindungsabschnitts 13 ausgebildet
ist.
Das Kopfschutzkissen 1 verläuft allgemein entlang der Sei
te des Fahrzeuginnenraums bzw. der Fahrzeugkabine in
Längsrichtung des Fahrzeugs bzw. Kraftfahrzeugs und weist
in Längsrichtung am vorderen Ende und am hinteren Ende Lö
cher 20 sowie im Bereich des oberen Rands ein Loch 22 zur
Befestigung an der Fahrzeugkarrosserie auf. Um die einzel
nen Löcher 20 herum sind Nähte 21 ausgebildet.
Obwohl bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel am vorde
ren oder hinteren Ende des Kopfschutzkissens 1 in Gasein
lass 5 zum Zuführen von Gas von einer (nicht gezeigten)
Aufblaseinrichtung vorgesehen ist, ist die Position des
Gaseinlasses 5 nicht auf die gezeigte Position beschränkt.
Die Aufblaseinrichtung kann innerhalb des Kopfschutzkis
sens angeordnet sein.
Es wird darauf hingewiesen, dass die unteren Enden der li
nienförmigen Verbindungsabschnitte 11 in die entlang des
unteren Rands des Kopfschutzkissens verlaufenden linien
förmigen Verbindungsabschnitte 10 übergehen, während die
oberen Enden der linienförmigen Verbindungsabschnitte 11
von den entlang des oberen Rands des Kopfschutzkissens
verlaufenden linienförmigen Verbindungsabschnitten 10 ge
trennt sind. Die oberen Enden der linienförmigen Verbin
dungsabschnitte 11 gehen in die kreisförmigen Verbindungs
abschnitte 13 über.
Sowohl die oberen als auch die unteren Enden der linien
förmigen Verbindungsabschnitte 12 sind von den entlang des
oberen Rands sowie des unteren Rands des Kopfschutzkissens
verlaufenden linienförmigen Verbindungsabschnitten 10 ge
trennt und gehen jeweils in die kreisförmigen Verbindungs
abschnitte 13 über. Die linienförmigen Verbindungsab
schnitte 11, 12 verhindern ein zu starkes bzw. zu dickes
Aufblasen der Kammer 4. Die kreisförmigen Verbindungsab
schnitte 13 verstärken die Enden der linienförmigen Ver
bindungsabschnitte 11, 12.
Das Kopfschutzkissen 1 wird beispielsweise derart instal
liert, dass das vordere Ende an einem A-Pfeiler des Fahr
zeugs und das hintere Ende an einem C-Pfeiler des Fahr
zeugs befestigt ist. Das Kopfschutzkissen 1 wird derart
installiert, dass ein vorderer Abschnitt des Kopfschutz
kissens 1 entlang eines oberen Abschnitts des A-Pfeilers,
ein mittlerer Abschnitt des Kopfschutzkissens 1 entlang
einer dachseitigen Schiene und ein hinterer Abschnitt des
Kopfschutzkissens 1 entlang eines oberen Abschnitts des C-
Pfeilers gefaltet ist. Selbstverständlich kann auch eine
andere Anordnung oder Installation verwendet werden.
Das gefaltete Kopfschutzkissen 1 ist von einer (nicht ge
zeigten) Abdeckung bedeckt. Die Abdeckung ist derart aus
gestaltet, dass sie beim Aufblasen des Kopfschutzkissens 1
zerrissen oder geöffnet wird.
Kommt es zu einem seitlichen Zusammenstoß oder Überschlag
des Fahrzeugs, wird die (nicht gezeigte) Aufblaseinrich
tung betätigt, und Gas strömt durch den Gaseinlass 5 der
art in die Kammern 4, dass das Kopfschutzkissen 1 aufge
blasen und nach unten ausgebreitet bzw. ausgedehnt wird,
wodurch die Köpfe von Fahrzeuginsassen geschützt werden.
Da die Löcher 20 am vorderen und hinteren Ende des Kopf
schutzkissens 1 an der Fahrzeugkarrosserie befestigt sind,
wird beim Aufblasen der Kammer 4 des Kopfschutzkissens ei
ne in Längsrichtung des Fahrzeugs auf die Lagen 2, 3 wir
kende große Spannung entwickelt, so dass es zu einer Ver
kürzung des Kopfschutzkissens 1 in Längsrichtung kommen
kann. Während dieses Aufblasvorgangs wirkt auf die Verbin
dungsabschnitte 10, 11, 12, 13 eine Belastung, wodurch die
Lagen 2, 3 voneinander getrennt werden könnten. Insbeson
dere wird eine besonders große Belastung von den der Kam
mer 4 gegenüberliegenden Lagen 2, 3 auf die die kreisför
migen Verbindungsabschnitte 13 umgebenden Bereiche ausge
übt.
Da innerhalb jedes kreisförmigen Verbindungsabschnitts 13
eine kreisförmige Öffnung 14 ausgebildet ist, wird bei dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel jeder kreisförmige Ver
bindungsabschnitt 13 bei Vorhandensein einer auf den den
jeweiligen kreisförmigen Verbindungsabschnitt 13 aufwei
senden Bereich in Längsrichtung wirkenden Belastung F der
art ausgedehnt, dass die entsprechende Öffnung 14 wie in
den Fig. 3(a) und 3(b) gezeigt von ihrer kreisförmigen
Form in eine ovale Form deformiert wird. Daher kann die
auf den Bereich mit dem kreisförmigen Verbindungsabschnitt
13 in Längsrichtung des Fahrzeugs wirkende Belastung ab
sorbiert werden. Die auf die Nähte bei dem kreisförmigen
Verbindungsabschnitt 13 wirkende Dehnbelastung wird demzu
folge ebenso absorbiert, so dass eine Dehnung der Nähte
und das Austreten von Gas durch gedehnte Nähte verhindert
wird.
Auch wenn eine Dichtungsschicht zwischen den Lagen 2, 3
bei und um die einzelnen kreisförmigen Verbindungsab
schnitte 13 derart angeordnet ist, dass die Dichtungs
schicht an den Lagen 2, 3 befestigt bzw. mit diesen ver
bunden ist, kann eine Belastung, welche ansonsten zum Los
lösen der Dichtungsschicht von den Lagen 2, 3 führen könn
te, absorbiert werden. Ein Ablösen der Dichtungsschicht
kann somit verhindert werden, wodurch ebenfalls der Aus
tritt von Gas zuverlässig vermieden wird.
Es ist äußerst vorteilhaft, wenn der Austritt von Gas
durch die Nähte verhindert werden kann, da ein hoher In
nendruck in einem derart aufgebauten Kopfschutzkissen so
lange wie möglich aufrechterhalten werden sollte.
Für den Fall, dass wie in Fig. 5 gezeigt keine Öffnung
innerhalb des kreisförmigen Verbindungsabschnitts 13' vor
gesehen ist, dehnt sich der den kreisförmigen Verbindungs
abschnitt 13' umfassende Bereich auch dann nicht aus, wenn
eine Belastung F auf den Bereich mit dem kreisförmigen
Verbindungsabschnitt 13' wirkt, so dass auf die Nähte an
dem kreisförmigen Verbindungsabschnitt 13' eine äußerst
hohe Belastung ausgeübt wird.
Die Öffnungen 14 können erfindungsgemäß auch als Positio
nierlöcher (Lokalisierungslöcher) zum Vernähen der Lagen
2, 3 miteinander verwendet werden.
Neben kreisförmigen Öffnungen 14 können auch andersartige
Öffnungen, z. B. ovale, dreieckige oder mehreckige (bei
spielsweise quadratische bzw. viereckige oder fünfeckige)
Öffnungen, verwendet werden. Des Weiteren können als Öff
nungen 14 auch Schlitze verwendet werden.
In Fig. 6 sind entsprechende Ausführungsbeispiele darge
stellt. Fig. 6(a) zeigt einen in vier Richtungen verlau
fenden kreuzförmigen Schlitz 30. Fig. 6(b) zeigt einen in
fünf Richtungen verlaufenden sternförmigen Schlitz 31, und
Fig. 6(c) zeigt einen Schlitz 32, welcher sich in sechs
Richtungen erstreckt. Selbstverständlich ist die Schlitz
form nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele be
schränkt und kann auch andersartig ausgebildet sein.
Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, kann er
findungsgemäß die auf die Bereiche mit den kreisförmigen
Verbindungsabschnitten eines Kopfschutzkissens wirkende
Belastung absorbiert werden, so dass das Austreten von Gas
an den kreisförmigen Verbindungsabschnitten verhindert
werden kann. Die in der Mitte der kreisförmigen Verbin
dungsabschnitte vorgesehenen Öffnungen können während des
Herstellungsprozesses als Positionier- bzw. Lokalisie
rungslöcher verwendet werden. Wie zuvor erwähnt worden
ist, wird bei herkömmlichen Kopfschutzkissen während des
Herstellungsprozesses gelegentlich Luft in abgedichteten
bzw. abgeschlossenen Abschnitten der kreisförmigen Verbin
dungsabschnitte eingeschlossen, wodurch das Volumen des
Kopfschutzkissens erhöht wird. Beim Falten des Kopfschutz
kissens treten in diesem Fall zudem Belastungen an den die
eingeschlossene Luft aufweisenden Bereichen bzw. Flächen
des Kopfschutzkissens auf. Bei dem erfindungsgemäßen Kopf
schutzkissen kann hingegen die Luft von den abgedichteten
Abschnitten entweichen, so dass keine Luft eingeschlossen
wird.
Claims (2)
1. Kopfschutzkissen für Fahrzeuginsassen,
wobei das Kopfschutzkissen (1) entlang einer zwischen ei ner Decke und einer Seite eines Fahrzeuginnenraums verlau fenden Kante angeordnet ist und mit Gas aufgeblasen wird, um sich entlang der Seite nach unten auszubreiten,
wobei das Kopfschutzkissen (1) zwei Lagen (2, 3) umfasst, welche übereinander gelegt und mit Hilfe von linienförmi gen Verbindungsabschnitten (10-12) entlang ihres Umfangs miteinander vernäht sind,
wobei Teile der Lagen (2, 3) miteinander mit Hilfe von kreisförmigen Verbindungsabschnitten (13) verbunden sind, und
wobei in der Mitte der kreisförmigen Verbindungsabschnitte eine durch die beiden Lagen (2, 3) verlaufende Öffnung (14; 30-32) ausgebildet ist.
wobei das Kopfschutzkissen (1) entlang einer zwischen ei ner Decke und einer Seite eines Fahrzeuginnenraums verlau fenden Kante angeordnet ist und mit Gas aufgeblasen wird, um sich entlang der Seite nach unten auszubreiten,
wobei das Kopfschutzkissen (1) zwei Lagen (2, 3) umfasst, welche übereinander gelegt und mit Hilfe von linienförmi gen Verbindungsabschnitten (10-12) entlang ihres Umfangs miteinander vernäht sind,
wobei Teile der Lagen (2, 3) miteinander mit Hilfe von kreisförmigen Verbindungsabschnitten (13) verbunden sind, und
wobei in der Mitte der kreisförmigen Verbindungsabschnitte eine durch die beiden Lagen (2, 3) verlaufende Öffnung (14; 30-32) ausgebildet ist.
2. Kopfschutzkissen für Fahrzeuginsassen nach Anspruch
1,
wobei jeder kreisförmige Verbindungsabschnitt (13) Nähte eines Nähgarns umfasst, und
wobei eine Dichtungsschicht zwischen den Lagen (2, 3) an den einzelnen kreisförmigen Verbindungsabschnitten (13) angeordnet ist.
wobei jeder kreisförmige Verbindungsabschnitt (13) Nähte eines Nähgarns umfasst, und
wobei eine Dichtungsschicht zwischen den Lagen (2, 3) an den einzelnen kreisförmigen Verbindungsabschnitten (13) angeordnet ist.
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