DE10109442A1 - Näherungsschalter - Google Patents
NäherungsschalterInfo
- Publication number
- DE10109442A1 DE10109442A1 DE2001109442 DE10109442A DE10109442A1 DE 10109442 A1 DE10109442 A1 DE 10109442A1 DE 2001109442 DE2001109442 DE 2001109442 DE 10109442 A DE10109442 A DE 10109442A DE 10109442 A1 DE10109442 A1 DE 10109442A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- housing
- proximity switch
- sensor module
- end piece
- switch according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 title description 3
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 claims abstract description 5
- 239000010951 brass Substances 0.000 claims abstract description 5
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims abstract description 4
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 claims abstract description 4
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 claims abstract description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims abstract description 4
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 12
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 3
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 3
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 10
- 230000000875 corresponding effect Effects 0.000 description 9
- 238000013461 design Methods 0.000 description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 4
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 4
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 4
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 3
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 3
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 3
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 3
- 230000003746 surface roughness Effects 0.000 description 3
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 2
- 238000004049 embossing Methods 0.000 description 2
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 230000005693 optoelectronics Effects 0.000 description 2
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 2
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 1
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 1
- 230000027455 binding Effects 0.000 description 1
- 238000009739 binding Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000010622 cold drawing Methods 0.000 description 1
- KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N copper tin Chemical class [Cu].[Sn] KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 238000012805 post-processing Methods 0.000 description 1
- 238000004382 potting Methods 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/94—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
- H03K17/945—Proximity switches
- H03K17/95—Proximity switches using a magnetic detector
- H03K17/9505—Constructional details
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/66—Structural association with built-in electrical component
- H01R13/665—Structural association with built-in electrical component with built-in electronic circuit
- H01R13/6683—Structural association with built-in electrical component with built-in electronic circuit with built-in sensor
Landscapes
- Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)
Abstract
Dargestellt und beschrieben ist ein Näherungsschalter mit einem hülsenförmigen Gehäuse (2), mit einem Steckeranschluß (3) und mit einem Sensormodul (4), wobei zu dem Sensormodul (4) zumindest ein Sensor und ein Sensordeckel (7) gehören. DOLLAR A Die Herstellungskosten des Gehäuses und damit des Näherungsschalters (1) insgesamt, können dadurch deutlich reduziert werden, daß das Gehäuse (2) als Innenglattrohr ausgeführt ist, d. h. einen über die gesamte Länge des Gehäuses (2) konstanten Innendurchmesser (8) aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Näherungsschalter mit einem hülsenförmigen Ge
häuse, mit einem Endstück, insbesondere einem Steckeranschluß oder einem
Kabelanschluß, und mit einem Sensormodul, wobei zu dem Sensormodul zu
mindest ein Sensor und ein Sensordeckel gehören.
Näherungsschalter haben durch ihre berührungslose Arbeitsweise für den in
dustriellen Einsatz nahezu ideale Voraussetzungen. Sie arbeiten verschleiß
frei, ermöglichen hohe Schaltfrequenzen und Schaltgenauigkeiten und sind
unempfindlich gegenüber Vibrationen, Staub und Feuchtigkeit. Aus diesem
Grunde sind Näherungsschalter millionenfach im Einsatz, und sie beweisen
seit Jahrzehnten ihre Zuverlässigkeit in allen Bereichen. Je nach Einsatzge
biet und Aufgabe werden insbesondere induktive, kapazitive und optische
bzw. optoelektronische Näherungsschalter eingesetzt. Von diesen "Klassi
kern" unter den elektronischen Sensoren gibt es aus diesem Grunde unzähli
ge Variationen und Sonderbauformen. Es besteht somit das Bedürfnis, die
Produktion der unterschiedlichen Näherungsschaltertypen zu vereinfachen,
indem die Näherungsschalter modulartig aufgebaut sind, so daß durch Kom
bination der einzelnen Module auf einfache und schnelle Weise unterschied
liche Näherungsschaltertypen für unterschiedliche Anforderungen zur Verfü
gung stehen.
Im Rahmen der Erfindung wird unter einem hülsenförmigen Gehäuse ein an
beiden Enden offenes Gehäuse mit rundem Querschnitt verstanden; im Unter
schied dazu steht ein topfförmiges Gehäuse mit einem Gehäuseboden.
Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 299 01 548 ist ein Näherungs
schalter mit einem hülsenförmigen, metallischen Gehäuse, mit einem als Stec
keranschluß oder als Kabelanschluß ausgebildeten Endstück und mit einem
Sensormodul bekannt. Bei diesem bekannten Näherungsschalter weist das
Gehäuse ein Außengewinde auf, um den Näherungsschalter beispielsweise in
einer Öffnung eines Gehäuses oder in einer Wandung mit Hilfe von Muttern
einspannen und justieren zu können. Außerdem weist das Gehäuse innensei
tig ein strukturiertes Tiefenprofil mit mehreren Absätzen, Stufen und Einschnitten
auf. Die Absätze, Stufen und Einschnitte dienen dabei als Anlage
flächen für das Endstück bzw. das Sensormodul und als Aufnahmen für O-
Ringe zur Abdichtung des Näherungsschalters.
Die Herstellung des Gehäuses erfolgt bei bekannten Näherungsschaltern üb
licherweise derart, daß von einem langen, beispielsweise aus Messing beste
henden, nicht nahtfreien Rohr ein Rohrabschnitt abgeschnitten wird und an
schließend in diesen Rohrabschnitt ein Außengewinde eingedreht bzw. ein
geschnitten wird. Das Innere des Gehäuses wird zunächst zur Erzielung der
gewünschten Absätze, Stufen und Einschnitte spanabhebend bearbeitet. An
schließend ist eine Nachbearbeitung der inneren Oberfläche des Gehäuses
notwendig, um die Oberflächenrauhigkeit zu verbessern, damit eine Abdich
tung mit einem O-Ring möglich ist.
Die zuvor genannten nicht nahtfreien Rohre sind zwar relativ preiswert, aus
der recht aufwendigen nachfolgenden Bearbeitung resultiert jedoch, daß die
Kosten des Gehäuses üblicherweise zwischen 20 und 30% des Herstellungs
preises der bekannten Näherungsschalter betragen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Näherungsschalter zur
Verfügung zu stellen, bei dem einerseits die Herstellungskosten, insbesondere
die Herstellungskosten des Gehäuses geringer sind, andererseits durch Beibe
haltung der modularen Aufbauweise des Näherungsschalters eine möglichst
große Typenvielfalt mit möglichst wenigen einzelnen Modulen erreichbar ist.
Erfindungsgemäß ist bei dem eingangs beschriebenen Näherungsschalter die
zuvor aufgezeigte Aufgabe dadurch gelöst, daß das Gehäuse als Innenglatt
rohr ausgeführt ist, d. h. einen über die gesamte Länge des Gehäuses kon
stanten Innendurchmesser aufweist. Ist das Gehäuse als Innenglattrohr aus
geführt, so entfällt die aufwendige und damit kostenintensive Bearbeitung
des Inneren des Gehäuses. Vorteilhafterweise ist das Gehäuse ein kaltgezoge
nes nahtloses Messing- Stahl- oder Edelstahlrohr. Nahtlos kaltgezogene
Rohre werden bisher in erster Linie als Energierohre, Hydraulikleitungsrohre
oder Druckleitungen verwendet. Sie können hohen Innendrücken standhal
ten und haben aufgrund der möglichen großen Längen den Vorteil, daß die
allgemeinen Installationskosten durch die Verringerung der Schweiß- und
Lötstellen reduziert werden. Durch die Verringerung der benötigten Rohrver
bindungen verringert sich das Risiko von Leckagen, wodurch die Betriebs
sicherheit insgesamt erhöht wird. Da diese Vorteile bei hülsenförmigen Ge
häusen für Näherungsschalter zum einen keine Rolle spielen, zum anderen
derartige kaltgezogene nahtlose Rohre wesentlich teurer als herkömmliche
verschweißte Rohre sind, ist deren Verwendung bei Näherungsschaltern bis
her nicht in Betracht gezogen worden.
Ist das Gehäuse des Näherungsschalters jedoch erfindungsgemäß als Innen
glattrohr ausgeführt, so entfällt zunächst die spanabhebende Bearbeitung
des Inneren des Gehäuses. Da kaltgezogene nahtlose Rohre eine geringere
Oberflächenrauhigkeit als geschweißte und spanabhebend bearbeitete Rohre
aufweisen, entfällt darüber hinaus auch die Nachbearbeitung der inneren
Oberfläche des Gehäuses. Durch die erheblich vereinfachte Fertigung des
Gehäuses des erfindungsgemäßen Näherungsschalters sind die Herstellungs
kosten des Gehäuses - trotz der höheren Kosten für das Ausgangsrohr - we
sentlich geringer als bei herkömmlichen hülsenförmigen Gehäusen für Nähe
rungsschalter. Die Herstellungskosten für derartige Gehäuse lassen sich auf
etwa 1/3 bis 1/5 der Herstellungskosten eines vergleichbaren Gehäuses eines
bekannten Näherungsschalters reduzieren. In Anbetracht dessen, daß die
Kosten für das Gehäuse zwischen 20 und 30% der Gesamtherstellungskos
ten des Näherungsschalters betragen, lassen sich somit die Herstellungskos
ten für den erfindungsgemäßen Näherungsschalter deutlich reduzieren.
Um die Typenvielfalt des Näherungsschaltes zu erhöhen, besteht das End
stück des erfindungsgemäßen Näherungsschalters vorzugsweise aus einem
Adapter und einem in dem Adapter befestigten Steckeranschluß oder Kabel
anschluß. Die Verwendung eines Adapters ermöglicht es, einen Steckeran
schluß oder einen Kabelanschluß zu verwenden, dessen Außendurchmesser
kleiner als der Innendurchmesser des Gehäuses ist. Somit lassen sich an ein
einziges Gehäuse über einen entsprechenden Adapter unterschiedliche
Steckeranschlüsse oder Kabelanschlüsse mit unterschiedlichen Außendurch
messern anschließen.
Die Verbindung zwischen dem Endstück und dem Gehäuse einerseits sowie
zwischen dem Sensormodul und dem Gehäuse andererseits kann beispielsWeise
durch Verschrauben oder Verschweißen realisiert werden. Im übrigen
ist es bekannt, die Verbindung durch Verkleben oder Einpressen zu realisie
ren. Das Verkleben ist zumindest bei Verwendung unterschiedlicher Materia
lien für das Endstück und das Gehäuse aufwendig und störanfällig, insbeson
dere bei sich ändernden Umgebungstemperaturen. Aus diesem Grunde wer
den derartige Näherungsschalter meist vergossen, wobei das verwendete
Gießharz zum einen die Aufgabe hat, das Eindringen von Flüssigkeit in das
Innere des Näherungsschalters zu verhindern, zum anderen das Endstück ge
gen Auszug und Verdrehung zu sichern.
Um einerseits das Endstück und andererseits das Sensormodul einfach und
schnell, aber dennoch sicher und dicht mit dem Gehäuse zu verbinden, ist
vorteilhafterweise vorgesehen, daß die Verbindung von Gehäuse und End
stück und/oder von Gehäuse und Sensormodul durch eine Verformung des
Gehäuses realisiert ist, wobei nach der Verformung des Gehäuses Formschluß
zwischen dem Gehäuse und dem Endstück bzw. zwischen dem Gehäuse und
dem Sensormodul besteht.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, den erfindungsgemäßen Nähe
rungsschalter und insbesondere dessen Gehäuse auszugestalten, um je nach
Ausgestaltung des Endstücks bzw. des Sensormoduls durch eine entspre
chende Verformung des Gehäuses die Verbindung von Endstück und Gehäu
se bzw. von Sensormodul und Gehäuse zu realisieren. Vorteilhafterweise
weist dazu das Gehäuse an dem dem Endstück und/oder dem Sensormodul
zugeordneten Ende einen dünnwandigen Abschnitt auf, wobei der Form
schluß zwischen dem Gehäuse und dem Endstück bzw. zwischen dem Ge
häuse und dem Sensormodul durch ein im wesentlichen radiales Bördeln des
dünnwandigen Abschnitts des Gehäuses erreicht wird. Im Rahmen der Erfin
dung wird unter dem Begriff Bördeln das Verformen bzw. Umbiegen des
bzw. der dünnwandigen Abschnitte des Gehäuses verstanden. Durch diese
Maßnahme ist sichergestellt, daß unabhängig von der Wahl der Materialien
für das Endstück oder das Sensormodul eine sichere Verbindung von End
stück und Gehäuse bzw. von Sensormodul und Gehäuse gewährleistet ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der dünnwan
dige Abschnitt des Gehäuses an seinem Ende eine Überhöhung auf und ist in
dem Endstück und/oder dem Sensormodul eine korrespondierende Nut aus
gebildet. Vorteilhafterweise ist dabei in der Nut zumindest eine Stufe ausge
bildet, wobei die Stufe vorzugsweise einen rechten oder spitzen Winkel auf
weist. Durch die Anordnung einer Überhöhung am Ende des dünnwandigen
Abschnitts, welche auch als Wulst bezeichnet werden kann, und die Ausbil
dung einer korrespondierenden Nut im Endstück oder im Sensormodul wird
nach dem Einpressen der Überhöhung in die Nut eine sehr hohe Biegefestig
keit und Verdrehsicherheit zwischen dem Gehäuse und dem Endstück bzw.
dem Sensormodul erreicht. Die Verdrehsicherheit kann dadurch noch weiter
erhöht werden, daß zumindest an einer Fläche der Nut eine Rändelung aus
gebildet ist.
Eine andere Möglichkeit, den Formschluß zwischen dem Gehäuse und dem
Endstück und/oder dem Sensormodul zu realisieren, besteht in einem im we
sentlichen radialen Verprägen des Gehäuses an bestimmten dafür prädesti
nierten Stellen. Dabei kann es je nach dem Material des Endstückes bzw. des
Sensormoduls vorteilhaft sein, wenn das Endstück bzw. das Sensormodul an
mindestens einer Stelle eine Aussparung aufweist, in die der zugeordnete Be
reich des Gehäuses durch das Verprägen gepreßt wird. Sowohl durch das
Bördeln der dünnwandigen Abschnitte als auch durch das radiale Verprägen
des Gehäuses ist eine sichere Verbindung von Endstück bzw. Sensormodul
mit dem Gehäuse gewährleistet, so daß ein Ausziehen oder Verdrehen von
Endstück bzw. Sensormodul verhindert wird. Dennoch ist eine einfache und
schnelle und dadurch kostenkünstige Montage des Näherungsschalters mög
lich, da der Formschluß zwischen dem Gehäuse und dem Endstück bzw. dem
Sensormodul erst nach dem Verformen besteht. Selbstverständlich ist es auch
möglich, den Formschluß sowohl durch radiales Bördeln als auch durch radia
les Verprägen zu realisieren.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist inner
halb des Gehäuses eines isolierende Innenhülse angeordnet. Eine solche In
nenhülse dient zunächst zur Isolation des metallischen Gehäuses von der in
dem Gehäuse angeordneten Elektronik, so daß auf ein Vergießen der Elektro
nik mit einem Gießharz verzichtet werden kann. Darüber hinaus kann die In
nenhülse jedoch auch dazu dienen, ein Verdrehen des Sensormoduls, insbe
sondere eines nicht-bündigen Sensormoduls, bei dem der Sensordeckel über
das Gehäuse hinausragt, zu verhindern. Hierzu weist die Innenhülse an dem
dem Endstück und/oder dem Sensormodul zugeordneten Ende eine Verzah
nung und das Endstück und/oder das Sensormodul bzw. der Sensordeckel
an dem der Innenhülse zugeordneten Ende eine korrespondierende Gegen
verzahnung auf. Ein an dem Sensormodul angreifendes Drehmoment wird so
mit über die Innenhülse auf das Endstück übertragen. Hierbei wird ausge
nutzt, daß aufgrund des Materials des Sensormoduls bzw. des Endstücks in
der Regel die Verbindung von Gehäuse und Endstück mechanisch belastba
rer ausgestaltet werden kann als die Verbindung von Gehäuse und Sensor
modul.
Schließlich kann die Innenhülse vorteilhafterweise auch noch als Montage
hilfe für einzelne Dichtelemente verwendet werden, die im vormontierten Zu
stand des Näherungsschalters auf dem Endstück und/oder auf dem Sensor
modul aufgeschoben sind. Dabei sind die Dichtelemente im vormontierten
Zustand des Näherungsschalters entspannt. Beim Einschieben des Endstücks
bzw. des Sensormoduls in das Rohr des Näherungsschalters werden die
Dichtelemente dann durch die in dem Rohr angeordnete Innenhülse in ihre
endgültige Position gebracht und damit aus dem entspannten Zustand in ei
nen gespannten und damit abdichtenden Zustand verbracht.
Im einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, den erfindungsge
mäßen Näherungsschalter auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird ver
wiesen einerseits auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentan
sprüche, andererseits auf die Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispie
le in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Näherungs
schalter gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 in gegenüber der Fig. 1 vergrößerter Darstellung, einem Teil des
Näherungsschalters gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Näherungs
schalter gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel ei
nes erfindungsgemäßen Näherungsschalters,
Fig. 5 teilweise im Längsschnitt, einen Näherungsschalter, der im we
sentlichen dem Näherungsschalter nach Fig. 4 entspricht, im vor
montierten Zustand und
Fig. 6 der Näherungsschalter gemäß Fig. 5 im endmontierten Zustand.
Die in den Figuren im einzelnen dargestellten Näherungsschalter 1 bestehen
alle aus einem hülsenförmigen Gehäuse 2, einem Endstück, das in den darge
stellten Ausführungsbeispielen jeweils als Steckeranschluß 3 ausgebildet ist,
jedoch ebenso auch als Kabelanschluß ausgebildet sein kann, und einem Sen
sormodul 4. Darüber hinaus gehört zu dem Näherungsschalter 1 auch noch
ein - hier nicht dargestelltes - Elektronikmodul, welches innerhalb des Ge
häuses 2 angeordnet ist und zumindest den Großteil der elektrischen Bauteile
des Näherungsschalters 1 aufweist.
Zum Sensormodul 4 gehören zumindest ein Sensor, wobei es sich beispiels
weise um eine in einen Spulenkern 5 eingelegte Sensorspule 6 handeln kann,
und ein Sensordeckel 7. Bei einem eine Sensorspule 6 aufweisenden Sensor
modul 4 handelt es sich bei dem Näherungsschalter 1 dann um einen indukti
ven Näherungsschalter. Ebensogut kann der Näherungsschalter 1 jedoch
auch beispielsweise als kapazitiver oder optoelektronischer Näherungsschal
ter ausgebildet sein, wobei er dann ein entsprechendes Sensormodul auf
weist.
Erfindungsgemäß ist das Gehäuse 2 als Innenglattrohr ausgeführt, d. h. es
weist einen über die gesamte Länge des Gehäuses 2 konstanten Innendurch
messer 8 auf. Das hülsenförmige Gehäuse 2 besteht aus Metall, vorzugsweise
aus Messing, Stahl oder Edelstahl und ist mittels Kaltziehen hergestellt, so
daß es sich bei dem hülsenförmigen Gehäuse 2 um ein nahtloses Rohr han
delt. Vorzugsweise weist das Gehäuse 2 eine dünne Beschichtung aus einer
hoch belastbaren Legierung, beispielsweise einer Kupfer-Zinn-Legierung auf.
Das Endstück des in den Fig. 1 und 3 dargestellten Näherungsschalters 1 be
steht aus dem Steckeranschluß 3, einem den Steckeranschluß 3 umgebenden
Adapter 9 und einem Einsatzteil 10. Der Steckeranschluß 3 und das Einsatz
teil 10 bestehen vorzugsweise aus Kunststoff und sind durch Verkleben
und/oder Ultraschallschweißen miteinander verbunden. Der Steckeranschluß
3 ist in den Adapter 9 eingepreßt und wird durch das Einsatzteil 10 gegen
Herausziehen gesichert. Der Adapter 9 besteht aus Kunststoff, vorzugsweise
jedoch aus Metall, und weist ein Außengewinde 11 auf, so daß ein Kabel mit
einer Steckerbuchse und einer Überwurfmutter auf dem Adapter 9 einfach
befestigt werden kann. Der Adapter 9 weist in seinem gewindefreien Bereich
eine Sichtbohrung 12 für eine mit der Elektronik des Näherungsschalters 1
verbundene LED 13 auf. Der Steckeranschluß 3 besteht dann aus einem
transparenten Kunststoff, so daß der Zustand des Näherungsschalters 1 durch
Aufleuchten der LED 13 von außen erkennbar ist.
Die Fig. 1 und insbesondere die Fig. 2 zeigen eine besonders bevorzugte Art
der Verbindung des hülsenförmigen Gehäuses 2 mit dem Endstück bzw. dem
Adapter 9 und dem Sensormodul 4 bzw. dem Sensordeckel 7. Hierzu weist
das hülsenförmige Gehäuse 2 an dem dem Endstück und dem Sensormodul 4
zugeordneten Ende einen dünnwandigen Abschnitt 14 auf. Der Formschluß
zwischen dem Gehäuse 2 und dem Endstück bzw. zwischen dem Gehäuse 2
und dem Sensormodul 4 erfolgt dann durch im wesentlichen radiales Bördeln,
d. h. radiales Umbiegen der dünnwandigen Abschnitte 14 des Gehäuses 2.
Eine besonders sichere, insbesondere verdrehsichere Verbindung von Gehäu
se 2 und Endstück wird dadurch erreicht, daß der dünnwandige Abschnitt 14
an seinem Ende eine Überhöhung 15 aufweist (vgl. Fig. 2). Korrespondierend
zur Lage der Überhöhung 15 des dünnwandigen Abschnitts 14 weist der
Adapter 9 eine Nut 16 auf, wobei in der Nut 16 eine Stufe 17 ausgebildet ist.
Dabei entspricht das Volumen der Nut 16 genau dem Volumen der Überhöh
ung 15, so daß nach dem Umbiegen bzw. Verpressen der Überhöhung 15 in
die Nut 16 das Ende des dünnwandigen Abschnitts 14 radial nicht übersteht.
Durch die Ausbildung eines Bundes 18 am Adapter 9 wird zum einen ein sau
beres Einpressen der Überhöhung 15 in die Nut 16 unterstützt, erhält man
zum anderen im fertig montierten Zustand des Näherungsschalters 1 einen
sauberen Abschluß des Überganges vom hülsenförmigen Gehäuse 2 zum
Adapter 9.
Die Verdrehsicherheit des Adapters 9 und damit des Steckeranschlusses 3 in
dem hülsenförmigen Gehäuse 2 ist dadurch weiter erhöht, daß an einer sich
parallel zur Längserstreckung des Näherungsschalters 1 erstreckenden Flä
che 19 der Nut 16 eine Rändelung ausgebildet ist. Der Außendurchmesser
des Adapters 9 ist vorzugsweise so gewählt, daß zwischen dem Adapter 9
und dem Gehäuse 2 eine Preßpassung besteht. Durch die insbesondere in der
Fig. 2 dargestellte besondere Ausgestaltung des dünnwandigen Abschnitts
14 mit der Überhöhung 15 bzw. der Nut 16 in dem Adapter 9 kann eine sehr
hohe Biegefestigkeit des Adapters 9 in dem Gehäuse 2 bei nur sehr kurzer
Überlappungslänge zwischen dem Adapter 9 und dem Gehäuse 2 realisiert
werden. Dadurch, daß nur kurze Überlappungslängen notwendig sind, ist ins
gesamt ein möglichst kurzer Näherungsschalter 1 realisierbar.
Damit der Näherungsschalter 1 beispielsweise in einer Wand befestigbar ist,
weist das Gehäuse 2 einen Bereich mit einem Außengewinde 20 auf. Das Au
ßengewinde 20 erstreckt sich dabei über den größeren Teil der Gesamtlänge
des Gehäuses 2, wobei sich an beiden Enden die dünnwandigen Abschnitte
14 anschließen. Ist der Außendurchmesser 21 der dünnwandigen Abschnitte
14 nicht größer als der Kerndurchmesser 22 des Gehäuses 2, so ist die Durch
schraubbarkeit des Näherungsschalters 1 gesichert.
Eine alternative Möglichkeit der Realisierung der Verbindung zwischen dem
Gehäuse 2 und dem Endstück ist bei dem in Fig. 4 dargestellten Näherungs
schalter 1 realisiert. Bei diesem Näherungsschalter 1 ist der Steckeranschluß 3
direkt, d. h. ohne einen Adapter 9, in das Gehäuse 2 eingepreßt. Zur sicheren
Befestigung des Steckeranschlusses 3 in dem Gehäuse 2, insbesondere zur
Sicherung gegen Herausziehen und Verdrehen des Steckeranschlusses 3,
wird zwischen dem Gehäuse 2 und dem Steckeranschluß 3 ein Formschluß
durch ein im wesentlichen radiales Verprägen des Gehäuses 2 realisiert. Der
Steckeranschluß 3 weist zwei Aussparungen 23 auf, die sich im eingeschobe
nen Zustand des Steckeranschlusses 3 in dem Gehäuse 2 an den Stellen 24
des Gehäuses 2 befinden, an denen das Gehäuse 2 radial nach innen ver
formt, d. h. verprägt wird. Durch ein solches Verprägen des Gehäuses 2 in
den Steckeranschluß 3 wird der Steckeranschluß 3 sicher fixiert und somit
gegen Herausziehen und Verdrehen gesichert. Zusätzlich kann der Stecker
anschluß 3 auch in dem Gehäuse 2 verklebt sein.
Auf Aussparungen 23, wie sie in Fig. 4 dargestellt sind, kann jedoch auch
verzichtet werden, insbesondere dann, wenn das Material des Steckeran
schlusses 3 ausreichend plastisch verformbar ist, so daß es beim Verprägen
des Gehäuses 2 ohne Beschädigung verformt werden kann.
Die in den Fig. 1, 4, 5 und 6 dargestellten Näherungsschalter 1 weisen jeweils
ein Sensormodul 4 auf, das nicht-bündig mit dem Gehäuse 2 abschließt. Ein
solches Sensormodul 4 besteht aus einem vorderen Teil 25 und einem hinte
ren Teil 26, wobei in dem vorderen Teil 25 die Sensorspule 6 und ggf weitere
elektrische Bauelemente angeordnet sind. Der vordere Teil 25 kann mit Gieß
harz vergossen sein und ist mit dem hinteren Teil 26 vorzugsweise durch Ul
traschallschweißen verbunden.
Im Unterschied dazu zeigt Fig. 3 einen Näherungsschalter 1 mit einem einteili
gen Sensormodul 4, wobei der Sensordeckel 7 bündig mit dem Gehäuse 2 ab
schließt. Der Sensordeckel 7 kann beispielsweise aus Kunstoff oder aus Kera
mik sein.
Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Näherungsschalter 1, bei dem im Inneren des
Gehäuses 2 eine isolierende Innenhülse 27 angeordnet ist. Die Innenhülse 27
weist an dem dem Steckeranschluß 3 und dem Sensormodul 4 zugeordneten
Ende eine Verzahnung 28 auf, die mit einer korrespondierenden Gegenver
zahnung 29 am Steckeranschluß 3 bzw. am hinteren Teil 26 des Sensormo
duls 4 im fertig montierten Zustand des Näherungsschalters 1 zusammen
wirkt (vgl. Fig. 6). Dadurch wird ein an dem Sensormodul 4 angreifendes
Drehmoment über die Innenhülse 27 auf den Steckeranschluß 3 übertragen.
Da der Steckeranschluß 3 in dem Gehäuse 2 besser gegen Verdrehen ge
sichert werden kann als das Sensormodul 4, kann das Sensormodul 4 durch
eine derartige Anordnung der Innenhülse 27 zusätzlich gegen Verdrehen ge
sichert werden.
Neben der zusätzlichen Fixierung des Sensormoduls 4 sorgt die isolierende
Innenhülse 27 für eine Isolierung des metallischen Gehäuses 2 von der in
dem Gehäuse 2 angeordneten Elektronik. Darüber hinaus kann die Innenhül
se 27 auch noch als Montagehilfe für die als O-Ringe ausgebildeten Dichtele
mente 30 dienen.
Der Steckeranschluß 3 und das hintere Teil 27 des Sensormoduls 4 weisen je
weils einen Abschnitt 31 mit einem geringeren Außendurchmesser und einen
Abschnitt 32 mit einem größeren Außendurchmesser auf. Die Abschnitte 31
sind dabei jeweils über eine Einführschräge 33 mit den Abschnitten 32 ver
bunden. Die Montage des Näherungsschalters 1 erfolgt nun wie folgt:
Zunächst wird sowohl auf den Abschnitt 31 des Steckeranschlusses 3 als auch auf den Abschnitt 31 des hinteren Teils 26 des Sensormoduls 4 jeweils ein Dichtelement 30 in Form eines O-Ringes aufgeschoben. Da der Außen durchmesser der Abschnitte 31 geringfügig kleiner als der Innendurchmesser der Dichtelemente 30 ist, befinden sich die Dichtelemente 30 in einem ent spannten Zustand. In dieser Position des Dichtelements 30 können sowohl der Steckeranschluß 3 als auch das Sensormodul 4 ohne großen Kraftauf wand in das hülsenförmige Gehäuse 2 eingeschoben werden (vgl. Fig. 5). Werden der Steckeranschluß 3 bzw. das Sensormodul 4 weiter in das Gehäu se 2 eingeschoben, so stoßen die Dichtelemente 30 jeweils gegen eine Stirn fläche 34 der Innenhülse 27 und werden beim weiteren Einpressen des Steckeranschlusses 3 bzw. des Sensormoduls 4 in das Gehäuse 2 über die Einführschrägen 33 auf die Abschnitte 32 geschoben. Da der Außendurch messer der Abschnitte 32 größer als der Innendurchmesser der Dichtelemente 30 ist, werden die Dichtelemente 30 in den gespannten Zustand verbracht, wobei sie gleichzeitig dichtend an der Innenfläche des hülsenförmigen Ge häuses 2 anliegen. Durch die geringe Oberflächenrauhigkeit der Innenfläche des hülsenförmigen Gehäuses 2 kann somit eine sehr hohe Dichtigkeit des Näherungsschalters 1 realisiert werden.
Zunächst wird sowohl auf den Abschnitt 31 des Steckeranschlusses 3 als auch auf den Abschnitt 31 des hinteren Teils 26 des Sensormoduls 4 jeweils ein Dichtelement 30 in Form eines O-Ringes aufgeschoben. Da der Außen durchmesser der Abschnitte 31 geringfügig kleiner als der Innendurchmesser der Dichtelemente 30 ist, befinden sich die Dichtelemente 30 in einem ent spannten Zustand. In dieser Position des Dichtelements 30 können sowohl der Steckeranschluß 3 als auch das Sensormodul 4 ohne großen Kraftauf wand in das hülsenförmige Gehäuse 2 eingeschoben werden (vgl. Fig. 5). Werden der Steckeranschluß 3 bzw. das Sensormodul 4 weiter in das Gehäu se 2 eingeschoben, so stoßen die Dichtelemente 30 jeweils gegen eine Stirn fläche 34 der Innenhülse 27 und werden beim weiteren Einpressen des Steckeranschlusses 3 bzw. des Sensormoduls 4 in das Gehäuse 2 über die Einführschrägen 33 auf die Abschnitte 32 geschoben. Da der Außendurch messer der Abschnitte 32 größer als der Innendurchmesser der Dichtelemente 30 ist, werden die Dichtelemente 30 in den gespannten Zustand verbracht, wobei sie gleichzeitig dichtend an der Innenfläche des hülsenförmigen Ge häuses 2 anliegen. Durch die geringe Oberflächenrauhigkeit der Innenfläche des hülsenförmigen Gehäuses 2 kann somit eine sehr hohe Dichtigkeit des Näherungsschalters 1 realisiert werden.
Claims (15)
1. Näherungsschalter mit einem hülsenförmigen Gehäuse (2), mit einem End
stück, insbesondere einem Steckeranschluß (3) oder einem Kabelanschluß,
und mit einem Sensormodul (4), wobei zu dem Sensormodul (4) zumindest ein
Sensor und ein Sensordeckel (7) gehören, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse (2) als Innenglattrohr ausgeführt ist, d. h. einen über die gesammte
Länge des Gehäuses (2) konstanten Innendurchmesser (8) aufweist.
2. Näherungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ge
häuse (2) ein kaltgezogenes nahtloses Messing-, Stahl- oder Edelstahlrohr ist.
3. Näherungsschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Endstück aus einem Adapter (9) und einem in dem Adapter (9) befestig
ten Steckeranschluß (3) oder Kabelanschluß besteht.
4. Näherungsschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verbindung von Gehäuse (2) und Endstück und/oder von
Gehäuse (2) und Sensormodul (4) durch eine Verformung des Gehäuses (2)
realisiert ist und nach der Verformung des Gehäuses (2) Formschluß zwischen
dem Gehäuse (2) und dem Endstück bzw. zwischen dem Gehäuse (2) und
dem Sensormodul (4) besteht.
5. Näherungsschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse (2) an dem dem Endstück und/oder dem Sensormodul (4) zugeord
neten Ende einen dünnwandigen Abschnitt (14) aufweist und daß der Form
schluß zwischen dem Gehäuse (2) und dem Endstück bzw. zwischen dem
Gehäuse (2) und dem Sensormodul (4) durch ein im wesentlichen radiales
Bördeln des dünnwandigen Abschnitts (14) des Gehäuses (2) erreicht ist.
6. Näherungsschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
dünnwandige Abschnitt (14) des Gehäuses (2) an seinem Ende eine Über
höhung (15) aufweist und in dem Endstück und/oder dem Sensormodul (4)
bzw. dem Sensordeckel (7) eine korrespondierende Nut (16) ausgebildet ist.
7. Näherungsschalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Nut (16) zumindest eine Stufe (17) ausgebildet ist, wobei die Stufe (17) vor
zugsweise einen rechten oder einen spitzen Winkel aufweist.
8. Näherungsschalter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest an einer Fläche (19) der Nut (16), vorzugsweise an einer sich paral
lel zur Längserstreckung des Näherungsschalters (1) erstreckenden Fläche
(19), eine Rändelung ausgebildet ist.
9. Näherungsschalter nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gehäuse (2) einen Bereich mit einem Außengewinde (20)
aufweist und der Außendurchmesser (21) des dünnwandigen Abschnittes
(14) bzw. der dünnwandigen Abschnitte (14) nicht größer als der Kerndurch
messer (22) des Gehäuses (2) ist.
10. Näherungsschalter nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Formschluß zwischen dem Gehäuse (2) und dem Endstück
und/oder zwischen dem Gehäuse (2) und dem Sensormodul (4) durch ein im
wesentlichen radiales Verprägen des Gehäuses (2) erreicht ist.
11. Näherungsschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Sensormodul (4) zweiteilig ausgebildet ist und nicht-bündig
mit dem Gehäuse (2) abschließt.
12. Näherungsschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß innerhalb des Gehäuses (2) eine isolierende Innenhülse (27) an
geordnet ist.
13. Näherungsschalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Innenhülse (27) an dem dem Endstück und/oder dem Sensormodul (4) zuge
ordneten Ende eine Verzahnung (28) und das Endstück und/oder das Sen
sormodul (4) bzw. der Sensordeckel (7) an dem der Innenhülse (27) zugeord
neten Ende eine korrespondierende Gegenverzahnung (29) aufweist bzw.
aufweisen.
14. Näherungsschalter nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Dichtelement (30) auf dem Endstück und/oder dem Sen
sormodul (4) bzw. dem Sensordeckel (7) aufgeschoben ist und daß das Dich
telement (30) beim Einschieben des Endstücks und/oder des Sensormoduls
(4) in das Gehäuse (2) durch die Innenhülse (27) aus einem entspannten Zu
stand in einen gespannten Zustand verbringbar ist.
15. Näherungsschalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das
Endstück und/oder das Sensormodul (4) einen Abschnitt (31) mit einem ge
ringeren Außendurchmesser und einen Abschnitt (32) mit einem größeren
Außendurchmesser aufweist bzw. aufweisen, die über eine Einführschräge
(33) miteinander verbunden sind, wobei beide Abschnitte (31, 32) im montier
ten Zustand des Näherungsschalters (1) innerhalb des Gehäuses (2) angeord
net sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001109442 DE10109442B4 (de) | 2001-02-27 | 2001-02-27 | Verfahren zur Herstellung eines Näherungsschalters und Näherungsschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001109442 DE10109442B4 (de) | 2001-02-27 | 2001-02-27 | Verfahren zur Herstellung eines Näherungsschalters und Näherungsschalter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10109442A1 true DE10109442A1 (de) | 2002-09-12 |
| DE10109442B4 DE10109442B4 (de) | 2007-09-06 |
Family
ID=7675672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001109442 Expired - Lifetime DE10109442B4 (de) | 2001-02-27 | 2001-02-27 | Verfahren zur Herstellung eines Näherungsschalters und Näherungsschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10109442B4 (de) |
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007131372A3 (de) * | 2006-05-12 | 2008-01-10 | Baumer Electric Ag | Sensorgehäuse |
| DE202007003697U1 (de) * | 2007-03-13 | 2008-07-17 | K.A. Schmersal Holding Kg | Schalter |
| DE102007008074A1 (de) * | 2007-02-15 | 2008-08-21 | Endress + Hauser Conducta Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik mbH + Co. KG | Modulares Messgerät und Verfahren zu dessen Herstellung |
| DE102007008072A1 (de) * | 2007-02-15 | 2008-08-21 | Endress + Hauser Conducta Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik mbH + Co. KG | Modulares Messgerät |
| WO2011070128A1 (de) * | 2009-12-09 | 2011-06-16 | Ifm Electronic Gmbh | Sensorgehäuse aus einem metallischen material, insbesondere für einen induktiven näherungsschalter und verfahren zu dessen herstellung |
| DE102010062772A1 (de) * | 2010-12-09 | 2012-06-14 | Ifm Electronic Gmbh | Sensorgehäuse aus einem metallischen Material, insbesondere für einen induktiven Nährungsschalter und Verfahren zu dessen Herstellung |
| DE102015221312B3 (de) * | 2015-10-30 | 2017-02-09 | Ifm Electronic Gmbh | Induktiver Sensor, insbesondere ein Drehzahlwächter mit einem zylindrischen Gehäuse |
| DE102015119557A1 (de) * | 2015-11-12 | 2017-05-18 | Sick Ag | Sensor |
| DE102020101937A1 (de) | 2020-01-28 | 2021-07-29 | Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH | Schutzhülse für einen Drehzahlsensor |
| DE102022120756B4 (de) | 2021-10-22 | 2025-03-27 | Ifm Electronic Gmbh | Kabelgebundener Sensor mit Signalanzeige im Kabelmantel der Anschlussleitung |
| DE102024117907A1 (de) * | 2024-06-25 | 2026-01-08 | Sick Ag | Sensorgehäuse mit einem Sensorelement und Verfahren zur Herstellung eines Sensorgehäuses mit einem Sensorelement |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102021101181B4 (de) | 2021-01-21 | 2022-09-08 | Sick Ag | Gehäuse für einen induktiven Sensor und ein Verfahren zur Herstellung eines Gehäuses füreinen induktiven Sensor |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3539252A1 (de) * | 1985-11-06 | 1987-05-07 | Klaus Hermle | Naeherungsschalter und verfahren zu seiner herstellung |
| DE3718226A1 (de) * | 1987-06-01 | 1988-12-15 | Egon Schmid | Verfahren zum herstellen von fuehler |
| DE3840678C1 (en) * | 1988-12-02 | 1990-02-01 | Karl Lumberg Gmbh & Co, 5885 Schalksmuehle, De | Plug connector |
| DE9302714U1 (de) * | 1993-02-25 | 1993-04-15 | Pulsotronic Merten GmbH & Co KG, 51643 Gummersbach | Näherungsschalter mit einem hülsenartigen Gehäuse |
| DE19531267A1 (de) * | 1995-08-24 | 1997-02-27 | Ifm Electronic Gmbh | Elektrisches oder elektronisches Gerät, insbesondere Näherungsschalter |
| DE19622445C1 (de) * | 1996-06-05 | 1997-07-24 | Siemens Ag | Näherungsschalter mit mechanischer Entkopplung von Anschlußstiften und Steckereinsatz |
| DE29811527U1 (de) * | 1998-06-27 | 1998-08-27 | Schwarz, Herbert, 93128 Regenstauf | Namensschild in Schreibschrift aus Metallstäben |
| DE29901548U1 (de) * | 1998-02-16 | 1999-08-12 | ifm electronic GmbH, 45127 Essen | Näherungsschalter |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29611527U1 (de) * | 1996-07-02 | 1996-11-07 | ifm electronic GmbH, 45127 Essen | Näherungsschalter |
-
2001
- 2001-02-27 DE DE2001109442 patent/DE10109442B4/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3539252A1 (de) * | 1985-11-06 | 1987-05-07 | Klaus Hermle | Naeherungsschalter und verfahren zu seiner herstellung |
| DE3718226A1 (de) * | 1987-06-01 | 1988-12-15 | Egon Schmid | Verfahren zum herstellen von fuehler |
| DE3840678C1 (en) * | 1988-12-02 | 1990-02-01 | Karl Lumberg Gmbh & Co, 5885 Schalksmuehle, De | Plug connector |
| DE9302714U1 (de) * | 1993-02-25 | 1993-04-15 | Pulsotronic Merten GmbH & Co KG, 51643 Gummersbach | Näherungsschalter mit einem hülsenartigen Gehäuse |
| DE19531267A1 (de) * | 1995-08-24 | 1997-02-27 | Ifm Electronic Gmbh | Elektrisches oder elektronisches Gerät, insbesondere Näherungsschalter |
| DE19622445C1 (de) * | 1996-06-05 | 1997-07-24 | Siemens Ag | Näherungsschalter mit mechanischer Entkopplung von Anschlußstiften und Steckereinsatz |
| DE29901548U1 (de) * | 1998-02-16 | 1999-08-12 | ifm electronic GmbH, 45127 Essen | Näherungsschalter |
| DE29811527U1 (de) * | 1998-06-27 | 1998-08-27 | Schwarz, Herbert, 93128 Regenstauf | Namensschild in Schreibschrift aus Metallstäben |
Cited By (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007131372A3 (de) * | 2006-05-12 | 2008-01-10 | Baumer Electric Ag | Sensorgehäuse |
| DE102007008074A1 (de) * | 2007-02-15 | 2008-08-21 | Endress + Hauser Conducta Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik mbH + Co. KG | Modulares Messgerät und Verfahren zu dessen Herstellung |
| DE102007008072A1 (de) * | 2007-02-15 | 2008-08-21 | Endress + Hauser Conducta Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik mbH + Co. KG | Modulares Messgerät |
| DE202007003697U1 (de) * | 2007-03-13 | 2008-07-17 | K.A. Schmersal Holding Kg | Schalter |
| WO2011070128A1 (de) * | 2009-12-09 | 2011-06-16 | Ifm Electronic Gmbh | Sensorgehäuse aus einem metallischen material, insbesondere für einen induktiven näherungsschalter und verfahren zu dessen herstellung |
| DE102010062772A1 (de) * | 2010-12-09 | 2012-06-14 | Ifm Electronic Gmbh | Sensorgehäuse aus einem metallischen Material, insbesondere für einen induktiven Nährungsschalter und Verfahren zu dessen Herstellung |
| DE102015221312B3 (de) * | 2015-10-30 | 2017-02-09 | Ifm Electronic Gmbh | Induktiver Sensor, insbesondere ein Drehzahlwächter mit einem zylindrischen Gehäuse |
| DE102015119557A1 (de) * | 2015-11-12 | 2017-05-18 | Sick Ag | Sensor |
| DE102015119557B4 (de) | 2015-11-12 | 2022-11-10 | Sick Ag | Sensor |
| DE102020101937A1 (de) | 2020-01-28 | 2021-07-29 | Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH | Schutzhülse für einen Drehzahlsensor |
| DE102022120756B4 (de) | 2021-10-22 | 2025-03-27 | Ifm Electronic Gmbh | Kabelgebundener Sensor mit Signalanzeige im Kabelmantel der Anschlussleitung |
| DE102024117907A1 (de) * | 2024-06-25 | 2026-01-08 | Sick Ag | Sensorgehäuse mit einem Sensorelement und Verfahren zur Herstellung eines Sensorgehäuses mit einem Sensorelement |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10109442B4 (de) | 2007-09-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0501404B1 (de) | Anschlussvorrichtung für Kunststoffrohre und Verfahren zum Anschliessen eines Kunststoffrohres | |
| DE102012110991B4 (de) | Steckereinheit und Verbindungssystem zum Verbinden von Kapillaren, insbesondere für die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie | |
| DE4034803C2 (de) | ||
| DE10359885B4 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Schaltgeräts sowie Baugruppe für ein Schaltgerät | |
| DE10109442A1 (de) | Näherungsschalter | |
| DE3011430C2 (de) | Steckarmatur zum schnellen und lösbaren Anschluß für Kunststoff-Rohrleitungen | |
| WO2008043412A2 (de) | Kabelverschraubungsvorrichtung | |
| DE19511063C2 (de) | Rohrverbindung mit einem Rohr mit einem Verbindungsabschnitt und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE102007042589A1 (de) | Einrichtung zur kraftstoffdichten Durchführung von elektrischen Kontaktelementen durch eine Wandung, sowie derartiges Kontaktelement | |
| DE102015103551A1 (de) | Steckerbaugruppe für einen Sensor und Verfahren zur Montage einer Steckerbaugruppe für einen Sensor | |
| DE29502825U1 (de) | Piezoresistiver Drucksensor oder Druckaufnehmer | |
| DE10237904B4 (de) | Elektronischer Sensor und Baueinheit aus einem elektronischen Sensor und einem Befestigungselement | |
| DE19702289A1 (de) | Anordnung zur Verbindung von Rohren oder Schläuchen mit Armaturen oder Fittings | |
| DE10111336A1 (de) | Sensor, insbesondere Temperatur-Sensor, mit einem Messwiderstand | |
| DE102008063691A1 (de) | Hülse für elektrische oder elektronische Geräte | |
| DE102016210682A1 (de) | Drucksensor | |
| EP1128484A2 (de) | Kupplung oder Stecker für eine Steckverbindung zur Anwendung in der Messtechnik, insbesondere in der Umweltmesstechnik | |
| EP0695934B1 (de) | Verbindungsvorrichtung für ein Manometer und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE4300004C2 (de) | Anschlußarmatur für Rohre | |
| DE29901548U1 (de) | Näherungsschalter | |
| AT521028B1 (de) | Wasserwaage mit einem Wasserwaagenkorpus | |
| EP1997201A1 (de) | Kabelverschraubung sowie dichtelement dafür | |
| EP2292852B1 (de) | Sanitärarmatur und Dichtring für eine Sanitärarmatur | |
| EP1930710A2 (de) | Vorrichtung zum Ermitteln einer Zustandsgröse einer zu untersuchenden Einrichtung | |
| EP2667074B1 (de) | System mit Klemmteil zur Steckverbindung von Rohren |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R071 | Expiry of right |