[go: up one dir, main page]

DE1010811B - Verfahren zur kontinuierlichen Vakuumbehandlung von Natur- und Kunstprodukten und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Vakuumbehandlung von Natur- und Kunstprodukten und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

Info

Publication number
DE1010811B
DE1010811B DEA23304A DEA0023304A DE1010811B DE 1010811 B DE1010811 B DE 1010811B DE A23304 A DEA23304 A DE A23304A DE A0023304 A DEA0023304 A DE A0023304A DE 1010811 B DE1010811 B DE 1010811B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
product
carrying
natural
vacuum treatment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA23304A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Matheus Hendrikus Werther
Cornelis Marie Willem A Christ
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lucas Aardenburg N V
Original Assignee
Lucas Aardenburg N V
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lucas Aardenburg N V filed Critical Lucas Aardenburg N V
Publication of DE1010811B publication Critical patent/DE1010811B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/10Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with pressure variation, shock, acceleration or shear stress
    • A23B2/103Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with pressure variation, shock, acceleration or shear stress using sub- or super-atmospheric pressures, or pressure variations transmitted by a liquid or gas
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B7/00Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur kontinuierlichen Vakuumbehandlung von Natur- und Kunstprodukten und auf eine Vorrichtung zum Ausführen dieses Verfahrens, wobei als Naturprodukte unter anderem Gemüse und Obst und als Kunstprodukte z. B. Isoliermassen od. dgl. in Frage kommen.
Bei den bisher angewendeten Verfahren, mit denen zur Verbesserung, Behandlung oder Herstellung dafür in Betracht kommender Produkte die darin enthaltenen Gase oder Flüssigkeiten entfernt oder durch andere ersetzt werden müssen, wurde ein Gefäß benutzt, das nach dem Einbringen des zu behandelnden Produktes evakuiert wurde. Wenn dabei während der Evakuierung des Gefäßes das Produkt in eine Flüssigkeit eingetaucht wird, dringt nach Beheben des Vakuums die Flüssigkeit in das Produkt und ersetzt das daraus ausgetriebene Gas bzw. die daraus ausgetriebene Flüssigkeit.
Diese bekannten Verfahren arbeiten diskontinuierlich und haben den Nachteil, daß das Gefäß, in dem das Produkt evakuiert wird, immer wieder geöffnet und geschlossen werden muß. Hierdurch wird nicht nur die Behandlung diskontinuierlich und somit zeitraubend, sondern es bereitet auch erhebliche Schwierigkeiten, jedesmal wieder einen sicheren Verschluß des Gefäßes aufrechtzuerhalten.
Die Erfindung will durch ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte Vorrichtung die vorerwähnten Nachteile vermeiden.
Dazu wird gemäß der Erfindung das zu behandelnde Produkt über Flüssigkeitsschleusen mittels Förderbändern oder durch einen Flüssigkeitsstrom in einen evakuierten Raum kontinuierlich eingeführt und aus diesem entfernt. Dabei kann gemäß der Erfindung ein unter Unterdruck stehendes U-förmiges Rohr benutzt werden, bei dem die Enden der abwärtsragenden Schenkel je durch eine Flüssigkeitsschleuse abgeschlossen sind. Weiter kann gemäß der Erfindung durch Erzeugung eines Niveauunterschiedes zwischen den Spiegeln in den Flüssigkeitsschleusen ein Flüssigkeitsstrom in dem U-Rohr erzeugt werden, der die zu behandelnden Produkte weiterbefördert. Auch kann gemäß der Erfindung durch Einspritzung in einen der Schenkel des U-Rohres ein Flüssigkeitsumlauf in diesem Rohr und den miteinander kommunizierenden Flüssigkeitsschleusen aufrechterhalten werden.
Zur Klarstellung der Erfindung wird unter Hinweis auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens und der dabei anzuwendenden Vorrichtung beschrieben.
Nach der schematisch gehaltenen Zeichnung besteht die Vorrichtung aus einem U-förmigen Rohr,
Vakuumbehandlung von Natur- und
Kunstprodukten und Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens
Anmelder:
Lucas Aardenburg N. V.,
Hoogeveen (Niederlande)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 6. September 1954
Dr. Matheus Hendrikus Werther,
Hoogeveen (Niederlande),
und Cornells Marie Willem Anton Christ,
■ Saskatoon, Sask. (Kanada),
sind als Erfinder genannt worden
bei dem die Enden der abwärts gerichteten Schenkel 1 in ein offenes Flüssigkeitsgefäß 2 hinabragen.
An das Mittelstück 3 des U-förmigen Rohres ist eine Leitung 4 angeschlossen, über die der Innenraum des Mittelstückes 3 mit einer Evakuiervorrichtung in Verbindung gebracht werden kann, welche die Aufgabe hat, in diesem Raum ein Vakuum bis zu dem gewünschten Ausmaß aufrechtzuerhalten. Die Länge der Schenkel 1 ist dabei selbstverständlich so zu wählen, daß der in dem U-förmigen Rohr zu evakuierende Raum flüssigkeitsfrei bleibt.
Das zu evakuierende Produkt kann mit Hilfe mechanischer Fördermittel kontinuierlich über eine der Flüssigkeitsschleusen 2 durch das U-Rohr und den darin vorhandenen Evakuierraum geführt werden, um darauf über die andere Flüssigkeitsschleuse 2 aus der Vorrichtung abgeführt zu werden.
Die Förderung des zu behandelnden Produktes durch die Vorrichtung kann auch durch einen Flüssigkeitsstrom erfolgen, der das Produkt mitreißt. Dazu müssen die Schenkel 1 des U-Rohres so bemessen werden, daß der Flüssigkeitsspiegel innerhalb des U-Rohres nach Evakuierung des Mittelstückes 3 über dessen Unterwand liegt. Wenn nunmehr der Spiegel der einen Flüssigkeitsschleuse 2 niedriger gehalten wird als der des anderen, entsteht ein kon-
709 549/239
stanter Flüssigkeitsstrom durch das U-Rohr, welcher das zu behandelnde Produkt auf seiner Bahn zum Evakuierungsraum 3, durch diesen hindurch und aus diesem wieder hinaustreibt. Dabei kann die Stromstärke und somit die Fördergeschwindigkeit und der Evakuierungsgrad des Produktes durch Einstellung des Niveauunterschiedes zwischen den beiden Flüssigkeitsschleusen 2 eingeregelt werden.
Indessen ist es auch ohne Aufrechterhaltung eines Niveauunterschiedes zwischen den Flüssigkeitsschleusen 2 möglich, in der Vorrichtung einen Flüssigkeitsstrom zum Fördern des zu behandelnden Produktes zu erzeugen. Dazu können die beiden Flüssigkeitsschleusen unter sich durch eine Leitung 5 verbunden und die Flüssigkeit in der. Vorrichtung im Kreis herumgepumpt werden. Durch Einbringen des zu behandelnden Produktes in den auf diese Weise erregten Stromkreislauf wird es auch durch den Evakuierraum 3 hindurchgeführt.
Wenn es erforderlich ist, das zu behandelnde Produkt nicht nur zu evakuieren, sondern das ausgetriebene Gas oder die ausgetriebene Flüssigkeit durch eine bestimmte Flüssigkeit zu ersetzen, kann die Vorrichtung mit dieser Flüssigkeit angefüllt werden, so daß das Produkt nach Passieren des Evakuierraumes 3 sich auf seinem weiteren Weg durch die Vorrichtung mit dieser Flüssigkeit vollsaugen kann.
Da sowohl die Zufuhr des zu behandelnden Produktes in die Vorrichtung als auch die Abfuhr des Produktes aus der Vorrichtung kontinuierlich erfolgt, kann das Evakuieren nunmehr ohne Vor- und Nachbearbeitung des Produktes und ohne störende Unterbrechungen des Arbeitsvorganges durchgeführt werden.
Im folgenden soll an Hand eines Anwendungsbeispieles die Benutzung des vorliegenden Verfahrens weiter erläutert werden. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kann Obst und Gemüse, welches konserviert werden soll, vorbereitet, also entgast und mit einer dazu in Betracht kommenden Flüssigkeit imprägniert werden. Zu diesem Zweck wird das zu behandelnde Produkt, beispielsweise Erbsen oder Äpfel, in dazu geeigneter, jedoch beliebiger Weise über die in der Zeichnung dargestellte linke Flüssigkeitsschleuse 2 in das U-Rohr 1 eingebracht. Die Erbsen werden, sofern in dem U-Rohr 1 ein gerichteter Flüssigkeitsstrom aufrechterhalten wird, von der linken nach der rechten Flüssigkeitsschleuse mitgerissen und auf diese Weise zu dem Evakuierraum 3 hingeführt. In diesem Raum findet die Evakuierung statt, und anschließend gelangt das Gut durch den rechten Schenkel des U-Rohres, wo sich das evakuierte Produkt mit Flüssigkeit vollsaugt. Die Erbsen gelangen anschließend in das rechte Flüssigkeitsschloß 2, aus dem sie in beliebiger Weise, beispielsweise mit Hilfe einer Jakobsleiter, entfernt werden. Im Anschluß daran kann das Gemüse weiterbehandelt werden, indem es zur fertigen Büchsenware verarbeitet wird.

Claims (5)

Patentansprüche
1. Verfahren zur kontinuierlichen Vakuumbehandlung von Naturprodukten wie Obst und Gemüse, dadurch gekennzeichnet, daß das zu behandelnde Produkt über Flüssigkeitsschleuseh mittels Förderbändern oder durch einen Flüssigkeitsstrom in einen evakuierten Raum kontinuierlich eingeführt und aus diesem wieder entfernt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vakuum in einem Teil eines U-förmigen Rohres (1, 3) aufrechterhalten wird, bei dem die Enden der abwärts gerichteten Schenkel durch je eine Flüssigseitsschleuse (2) abgeschlossen sind.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem U-förmigen Rohr (1, 3} ein Flüssigkeitsstrom aufrechterhalten wird.
4. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein U-förmiges Rohr (1, 3), bei dem die Enden der abwärts gerichteten Schenkel (1) mit je einer Flüssigkeitsschleuse (2) abgedichtet sind und bei der der mittlere Rohrabschnitt (3) mit einer Evakuierungsleitung (4) versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsschleusen (2) untereinander mit einer Leitung (5) verbunden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1 491 652, 1 637 068.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
i 709 5491/239 6.57
DEA23304A 1954-09-06 1955-08-29 Verfahren zur kontinuierlichen Vakuumbehandlung von Natur- und Kunstprodukten und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens Pending DE1010811B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1010811X 1954-09-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1010811B true DE1010811B (de) 1957-06-19

Family

ID=19866905

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA23304A Pending DE1010811B (de) 1954-09-06 1955-08-29 Verfahren zur kontinuierlichen Vakuumbehandlung von Natur- und Kunstprodukten und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1010811B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1491652A (en) * 1922-02-08 1924-04-22 William G Allen Preserving food products for canning
US1637068A (en) * 1924-02-02 1927-07-26 Thermokept Corp Process of treating food products

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1491652A (en) * 1922-02-08 1924-04-22 William G Allen Preserving food products for canning
US1637068A (en) * 1924-02-02 1927-07-26 Thermokept Corp Process of treating food products

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2738953A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum konservieren von nahrungsmitteln
DE1586126B1 (de) Vorrichtung zum Verpacken von Gegenstaenden oder Einheiten
DE2826108C3 (de) Verfahren zur Zerstörung von Gutbrücken, die sich innerhalb eines Behälters gebildet haben
DE2343951B2 (de) Verfahren zur Vorbehandlung von Pilzen
EP3956045B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur industriellen herstellung eines extraktes durch fest-flüssig-extraktion
DE60306525T2 (de) Verfahren zum aseptischen lagern einer grossmenge eines sterilen produkts
DE3121686C2 (de)
EP0516788B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur behandlung von frischfleisch
DE1010811B (de) Verfahren zur kontinuierlichen Vakuumbehandlung von Natur- und Kunstprodukten und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE2459371A1 (de) Klaerschlamm-bestrahlungsvorrichtung
DE2547261A1 (de) Einrichtung zur bestrahlung von fluessigen und pastoesen bestrahlungsguetern
EP0298481B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum sauerstoffreien verpacken von Produkt
EP3366146B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur behandlung von lebensmitteln
DE2615003A1 (de) Verfahren zum poekeln von fleisch und schinken
EP3235381B1 (de) Zufuhreinrichtung, druckentwesungsanordnung, verfahren zur druckentwesung
DE598606C (de) Verfahren zur Keimfreimachung von Gefaessen mittels Ozon
DE2228564A1 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen garen, kochen und daempfen oder kuehlen von lebensmitteln
DE3716942A1 (de) Verfahren und vorrichtung fuer die behandlung von eierprodukten oder entsprechenden mischungen zur verlaengerung der haltbarkeit solcher produkte
DE2056048A1 (en) Meat pickling/salting plant - using controlled mechanical processing and built-in cooling
DE2014826A1 (de) Verfahren zum Behandeln von Erzeugnissen bzw. Gegenständen durch dielektrisches Erhitzen und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens
DE197805T1 (de) Behandlungsverfahren zur bewahrung von leicht verderblichen waren mit poren und hohlraeumen, wie z.b. pilzen.
DE2900112C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Nahrungsprodukten
DE2517893A1 (de) Verfahren zur herabsetzung schaedigender luftanteile in gefaessen
EP1042965B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Lebensmitteln
DE879283C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entkeimen von gefuellten Gefaessen od. dgl. im elektrischen Wechselfeld