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DE1010869B - Maschine zum Einfuellen von schweren Einlagen, wie Katalogen, Broschueren, Heften u. dgl., in Briefumschlaege - Google Patents

Maschine zum Einfuellen von schweren Einlagen, wie Katalogen, Broschueren, Heften u. dgl., in Briefumschlaege

Info

Publication number
DE1010869B
DE1010869B DEK30220A DEK0030220A DE1010869B DE 1010869 B DE1010869 B DE 1010869B DE K30220 A DEK30220 A DE K30220A DE K0030220 A DEK0030220 A DE K0030220A DE 1010869 B DE1010869 B DE 1010869B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
envelope
insert
machine according
frame
flap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK30220A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Posselt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST W KUMMER
Original Assignee
ERNST W KUMMER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST W KUMMER filed Critical ERNST W KUMMER
Priority to DEK30220A priority Critical patent/DE1010869B/de
Publication of DE1010869B publication Critical patent/DE1010869B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M3/00Devices for inserting documents into envelopes
    • B43M3/04Devices for inserting documents into envelopes automatic

Landscapes

  • Packaging Of Special Articles (AREA)
  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description

  • Maschine zum Einfüllen von schweren Einlagen, wie Katalogen, Broschüren, Heften u. dgl., in Briefumschläge Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Einfüllen von schweren Einlagen, wie Katalogen, Broschüren, Heften u. dgl., in Briefumschläge, bei der ein Stapel leerer, nicht verschlossener sowie mit der Lasche nach unten angeordneter Briefumschläge vorgesehen ist und der jeweils unterste Briefumschlag des Stapels nach Öffnen seiner Lasche und nach seinem Herausziehen aus dem Stapel auf ein kippbares Füllblech aufgeschoben wird.
  • Es sind Kuvertiermaschinen bekannt, bei denen ein Stapel leerer, nicht verschlossener sowie mit der umgebogenen Lasche nach unten angeordneter Briefumschläge vorgesehen ist, von deren jeweils der unterste Briefumschlag nach Öffnen seiner Lasche und nach dem Herausziehen aus dem Stapel auf einen sogenannten Füllschacht oder auf ein Füllblech aufgezogen wird. In den auf den Füllschacht aufgezogenen Briefumschlag wird dann von der anderen Seite der Briefbogen, der entweder vorgefaltet in die Maschine eingelegt oder durch besondere Faltvorrichtungen in der Maschine selbst gefaltet wird, eingeschoben. Der auf dem Füllschacht befindliche und mit dem gefalteten Briefbogen gefüllte Umschlag muß dann von dem Füllschacht abgezogen werden.
  • Diese bekannten Kuvertiermaschinen sind nur zum Einbringen von verhältnismäßig leichten und dünnen Einlagen, wie es gefaltete Briefbogen darstellen, geeignet.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine Kuvertiermaschine der eingangs erwähnten. Art so zu gestalten, daß man mit ihr verhältnismäßig schwere und dickere Einlagen, also z. B. Kataloge, Hefte oder kleine Bücher, in die Briefumschläge einlegen kann. Dabei soll der Gesamtaufbau der Maschine möglichst einfach sein und sehr hohe Arbeitsgeschwindigkeiten zulassen. Außerdem soll die Maschine so eingerichtet sein, daß sich mit ihr Einlagen unterschiedlicher Abmessungen und verschiedener Dicken einfüllen lassen.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der auf das Füllblech aufgezogene Briefumschlag durch eine an der Lasche angreifende Klemmvorrichtung festgehalten wird und die Einlage auf einen nach unten geneigten Tisch durch Antriebsmittel, z. B. durch Antriebsrollen, in den Briefumschlag, der mit dem Füllblech in eine die Fortsetzung des Tisches bildende, nach unten geneigte Richtung geschwenkt ist, geschoben wird, wobei auf der Fläche des Tisches in den Weg der Einlage ein Tasthebel vorgesehen ist, der nach dem Vorbeigang der Einlage freigegeben wird und dabei die die Lasche des Umschlags festhaltende Klemmvorrichtung öffnet, so daß die Einlage vermöge ihrer Bewegungsenergie den Briefumschlag bei ihrem Eintritt in denselben von dem Füllblech abziehen kann. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die durch geeignete Antriebsmittel in den Briefumschlag geschobene, mit einem nennenswerten Gewicht behaftete Einlage selbst die Arbeitsgänge auslöst, die zum Abfallen des gefüllten Briefumschlages von dem Füllblech erforderlich sind. Sobald die Einlage den Tasthebel passiert hat, löst dieser Tasthebel die die Lasche des Briefumschlages festhaltende Klemmvorrichtung. Inzwischen wird die Einlage weiterbewegt und gelangt in den Briefumschlag. Da dieser Briefumschlag von der Klemmvorrichtung nicht. mehr festgehalten wird, reicht der Schwung beim Einlaufen der Einlage in den Briefumschlag aus, um diesen mit von dem Füllblech abzuziehen.
  • Durch diesen Erfindungsvorschlag ergibt sich eine sehr einfache Konstruktion und eine überraschend hohe Arbeitsgeschwindigkeit. Es konnte festgestellt werden, daß sich mit der nach der Erfindung ausgebildeten Maschine in der Stunde bis zu 4200 Briefumschläge mit Katalogen, Heften od. dgl. füllen lassen.
  • Zu der Erfindung gehören noch verschiedene, sehr zweckmäßige konstruktive Einzelheiten, mit denen sich der Erfindungsgedanke vorteilhaft durchführen läßt. Diese Merkmale werden in der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung eingehend erläutert. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Maschine veranschaulicht. Es zeigt Fig.1 eine schematisch dargestellte Seitenansicht des den Füllvorgang und den. Abwurf der gefüllten Tasche bewirkenden Teils der Maschine, Fig. 2 den daran sich anschließenden Teil mit dem Stapelschacht für die in die Taschen einzuschiebenden Druckschriften, Fig. 3 den in Fig. 1 gezeigten Teil der Maschine in einer anderen Stellung, in der der Füllvorgang geschieht, und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1. Die Maschine besteht im wesentlichen aus einem die Druckschriften 1, wie Kataloge, Hefte u. dgl., aufnehmenden Stapelbehälter 2, einem anschließend daran schräg nach unten sich erstreckenden Tisch 3, einem Vorratsbehälter 4 für die Briefumschläge 5 und einem die Umschlaglasche öffnenden und den Umschlag vorziehenden Mechanismus.
  • Der in Schräglage angeordnete und nahe seinem unteren Ende abgewinkelte Stapelbehälter 2 ist mit einem verschiebbaren Boden 6 versehen, in dem ein rechenartiger Mitnehmer 7 bei der Vorbewegung des Bodens die unterste der auf dem Boden aufliegenden Druckschriften 1 mitnimmt. Der Mitnehmer 7 ist entsprechend der Dicke der Druckschrift in der Höhe mittels einer Schraube 8 verstellbar. Bei größeren Formaten der Druckschriften, bei denen der Stapelbehälter in bekannter Weise durch Versetzen seiner Wände dem Format der Druckschrift angepaßt wird, ist der Mitnehmer außer in der Höhe auch in der Längsrichtung des Bodens verstellbar eingerichtet.
  • Eine vor dem Austrittsschlitz angeordneteSchiene9 ist in der Höhe mittels einer Schraube 10 ebenfalls verstellbar.
  • Der Vorschub des Bodens 6 geschieht mittels einer an einem Hebelarm 11 angreifenden Zugstange 12, die zwecks Verstellung ihrer Länge zweiteilig ausgebildet ist. Der Hebelarm 11 wird über ein Gestänge 13, 13' von einer auf der Antriebswelle 14 angeordneten Kurvenscheibe in eine schwingende Bewegung versetzt.' Die Abwinkelung des unteren Endes des Stapelbehälters 2 bewirkt eine wesentliche Verminderung des von dem Stapel ausgeübten Bodendrucks uid erleichtert somit das Vorschieben des Bodens 6 mit der jeweils aufliegenden Druckschrift2.
  • Zur Beförderung der ausgestoßenen Druckschrift über den Tisch 3 sind mehrere gleichachige Gummirollen 15 über den Tisch verteilt angeordnet, die mittels Riemen 16 von einer gemeinsamen mit dem Motor in Verbindung stehenden Antriebswelle 17 in Umdrehung versetzt werden. Unter Federdruck stehende Gegenrollen 15' am Anfang und Ende des Tisches sowie ein über der in der Mitte des Tisches liegenden Rolle in einem spitzten Winkel angebrachtes Gitter 18 sichern den Durchlauf der Druckschrift.
  • Die in dem Vorratsbehälter 4 gestapelten leeren und unverschlossenen Briefumschläge oder Taschen 5 sind mit ihrer Lasche 5' aasgeklappt nach unten und nach rechts in den Schacht eingelegt. Der Vorratsbehälter ist an seinem Boden geöffnet, wobei die Umschläge einerseits auf einer Stange 19 und andererseits mit der Lasche auf einer Abwinkelung 20 der Behälterwand aufliegen.
  • Die Vorrichtung zum Öffnen der Laschen und Herausziehen der- Umschläge besteht aus einem Rahmen 21, der an einem am Behälter bei 22 drehbar aufgehängten Schwenkarm 23 aasgelenkt ist und mit einer seitlich angebrachten Rolle 24 in einer aal der Maschinenwand vorgesehenen Führungsnut 25 gleitet. Der Rahmen 21 besitzt eine Traverse 21', auf deren oberen Rand ein oder mehrere Haken 26 angebracht sind, die bei der Vorbewegung des Rahmens hinter die Lasche 5' greifen und diese umlegen. Die Vorbewegung des Rahmens geschieht von einem durch eine Kurvenscheibe " auf der Antriebswelle 14 gesteuerten Hebelarm 27 über die Verbindungsstange 28, die bei 29 drehbar an den Schwenkarm 23 angreift.
  • Ein zweiter Schwenkarm 30 von gleicher Länge wie der Arm 23 ist ebenfalls bei 22 drehbar aufgehängt und trägt an seinem freien Ende einen Rahmen 31, der eine Traverse 31' mit einer nach unten schräg verlaufenden Kante besitzt.
  • Bei der Vorbewegung des Rahmens 21 greift die Traverse 21', von der Führungsnut 25 geleitet, von unten her hinter die Traverse 31', wobei die mitgeführte Lasche zwischen die beiden Traversen zu liegen kommt. Durch eine verstellbare Druckfeder 32, durch die die beiden Traversen aneinandergepreßt zu liegen kommen, wird die Lasche 5' fest eingeklemmt gehalten.
  • Der Schwenkarm 30 liegt bei dem Auftreffen des Rahmens 21 auf den Rahmen 31, von einer Feder 33 gezogen, an einem Anschlag 34 an. Der Anschlag ist zwecks genauer Anpassung der beiden die Lasche haltenden Traversen mittels einer Schraubenspindel. verstellbar.
  • Der obenliegende Rahmen 31 besitzt ein Anschlagstück 35, an das die Rolle 24 zu liegen kommt. Bei der weiteren Vorbewegung des Schwenkarmes 23 wird dadurch der zweite Schwenkarm 30 und somit die Tasche 5 mit der eingeklemmten Lasche 5' mitgenomtuen. Bevor die Mitnahme des Schwenkarmes 30 erfolgt, wird ein um den Zapfen 36 drehbar gelagertes Füllblech 37 nach oben in die in Fig. 1 gestrichelt gezeichnete Lage geschwenkt, so daß beim Vorziehen der Tasche 5 diese über das Füllblech gezogen wird. Die Bewegung des Füllblechs wird unter Vermittlung der Arme 38, 38' durch eine auf der Antriebswelle 14 sitzende Kurvenscheibe gesteuert.
  • Eine in die Bahn der auf dem Tisch 3 transportierten, Druckschrift ragende Taststange bzw. Tasthebel 48 ist an einem um den Zapfen 39 schwenkbaren Arm 40 aasgelenkt und steht unter dem Zug einer Feder 41. Mit dem Arm 40 fest verbunden ist ein zweiter hakenförmiger Hebelarm 42 sowie ein dritter Hebelarm 43 mit einem Anschlagstift 43'. Dieser Anschlagstift 43' liegt in der Bahn einer mit dem Füllblech 37 fest verbundenen, unter Federdruck stehenden Klinke 44, die bei der Aufwärtsbewegung des Füllblechs 37 in die zum Aufziehen der Tasche geschwenkten Lage entgegen dem Druck der Feder ausweicht. Bei der Rückkehr des Füllblechs wird jedoch der Stift 43' und damit auch der hakenförmige Arm 42 ein kurzes Stück mitgenommen.
  • Auf dem Zapfen 39 ist unabhängig von den vorgenannten Hebtelarmen 40, 42 und 43 ein Doppelhebel 45 gelagert, der mittels des Gestänges 46, 47 von einer auf der Antriebswelle 14 sitzenden Kurvenscheibe gesteuert wird.
  • Der Doppelhebel 45 betätigt eine aus zwei auf einanderliegenden Stangen 48, 49 zusammengesetzte Auslösevorrichtung für die Freigabe der Tasche nach dem Füllen.
  • Der mit dem Doppelhebel 45 verbundene Arm 49 ist mit einem Schlitz versehen, durch den ein an einem dahinterliegenden Arm 49' befestigter Stift 50 (Fig. 4) greift und auf der Außenseite ein Anschlagstück 51 trägt. Eine Zugfeder 52 verbindet den Arm 49 mit dem Stift 50.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Der von dem Schwenkarm 29 vorgezogene Rahmen 21 öffnet mittels des Hakens 26 die Lasche 5' der Tasche, die dabei zwischen die beiden Traversen 21' und 31' zu liegen kommt und eingeklemmt wird. Zu gleicher Zeit wurde das Füllblech 37 angehoben, so daß bei der Weiterbewegung die Tasche 5 über das Füllblech gezogen wird. Während der Weiterbewegung schwingt das Füllblech mit der aufgezogenen Tasche in die in der Zeichnung ausgezogene Lage zurück. In der Endlage kommt der an dem Rahmen 31 angebrachte Anschlag 35 oberhalb des Auslösearms 49' zu liegen, In der gleichen Zeit wurde von dem Stapelbehälter 2 eine Einlage 1 vorgezogen und von den Transportrollen 15, 15' erfaßt, die die Einlage auf die in die Bahn ragende Taststange 48 zu bewegen.
  • Bei dem Zurückschwenken des Füllblechs 37 mit der darauf befindlichen und von den Rahmen 21 und 31 noch festgehaltenen Tasche wurde durch die Klinke 44 durch Auftreffen auf den Stift 43' der hakenförmige Arm 42 verschwenkt, der damit gleichzeitig die Taststange 48 aus der Tischplatte 3 zurückzog, die nunmehr unter die Einlage zu liegen kommt. Bei dieser Bewegung legte sich der Haken 42 über den Anschlag 51 und verhinderte dadurch die Mitnahme des Auslösearms 49' bei der Aufwärtsbewegung des Armes 49, wobei die die beiden Arme verbindende Feder 52 gespannt wird.
  • Nach dem Durchgang der Klinke 44 bei der Schwenkbewegung bleibt der Halten 42 in der Sperrlage liegen, da die Taststange 48 durch die Barüberliegende Einlage an eine Rückkehr in die Ausgangslage gehindert wird, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist.
  • Erst nach dem Durchgang der Einlage 1 kann die Taststange 48 unter der Wirkung der Feder 41 wieder in die Ausgangslage zurückkehren, wodurch der Halten 42 den Anschlag 51 freigibt. Bei der Freigabe zieht die gespannte Feder 52 den Auslösearm 49' nach oben, der auf den Anschlag 35 stößt und durch Anheben des Rahmens 31 die Lasche 5' und damit die Tasche freigibt. Die noch durch die Transportrollen am Ende des Tisches in Bewegung befindliche Druckschrift wirft die gefüllte Tasche aus.
  • Um zusätzlich den Katalogen, Heften u. dgl. eine Rechnung, Brief od. dgl. beizufügen, kann man vor dem Stapelbehälter für die Beilagen noch ein Zusatzgerät vorsehen, das synchron mit der Maschine angetrieben wird und im Takt des Vorschubs das Schriftstück an die Transportrollen abgibt.

Claims (10)

  1. PATEN TANSPFI;CIIL: 1. Maschine zum Einfüllen von schweren Einlagen, wie Katalogen, Broschüren, Heften u. dgl., in Briefumschläge, bei der ein Stapel leerer, nicht verschlossener sowie mit der Lasche nach unten angeordneter Briefumschläge vorgesehen ist und der jeweils unterste Briefumschlag des Stapels nach Öffnen seiner Lasche und nach seinem Herausziehen aus dem Stapel auf ein kippbares Füllblech aufgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der auf das Füllblech (37) aufgezogene Briefumschlag (5) durch eine an der Lasche (5') angreifende Klemmvorrichtung (21, 31) festgehalten wird und die Einlage (1) auf einen nach unten geneigten Tisch (3) durch Antriebsmittel, z. B. durch Antriebsrollen (15, 15'), in den Briefumschlag, der mit dem Füllblech in eine die Fortsetzung des Tisches bildende, nach unten geneigte Richtung geschwenkt ist, geschoben wird, wobei auf der Fläche des Tisches in den Weg der Einlage ein Tasthebel (48) vorgesehen ist, der nach dem Vorbeigang der Einlage freigegeben wird und dabei die die Lasche des Umschlags festhaltende Klemmvorrichtung öffnet, so daß die Einlage vermöge ihrer Bewegungsenergie den Briefumschlag bei ihrem Eintritt in denselben von dem Füllblech abziehen kann.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllblech (37) vor dem Aufschieben des Briefumschlages in eine obere auf das untere Ende des Stapels der Briefumschläge gerichtete Lage geschwenkt wird,
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Lasche (5') des Briefumschlages angreifende Klemmvorrichtung aus einem beweglichen und angetriebenen Rahmen (21) besteht, auf dessen Traverse (21') Haken (26) angebracht sind, wobei sich der Rahmen nach der Öffnung der Lasche so gegen einen zweiten beweglichen Rahmen (31) legt, daß die Lasche (5') zwischen der Traverse (21') des ersten Rahmens und einer Traverse (31') des zweiten Rahmens festgeklemmt wird, worauf die beiden Rahmen in gemeinsamer Bewegung den Umschlag (5) auf das Füllblech (37) ziehen, indem der zweite Rahmen über einen Anschlag (35) von dem ersten Rahmen mitgenommen wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Bahn der auf dem Tisch (3) herangeführten Einlage (1) ragende Tasthebel (48) durch die Schwenkbewegung des Füllblechs (37) in die abwärts geneigte Füllstellung zurückgezogen wird und während des Durchgangs der Einlage an diese unter Federdruck anliegt, wobei ein an dem Tasthebel (48) angelenkter Sperrhaken (42) eine die Festklemmung der Lasche aufhebende Auslösestange (49, 49') sperrt, die nach dem Durchgang der Einlage durch die Freigabe des Tasthebels durch den auf ihn ausgeübten Federzug die Sperrung der Auslösestange aufhebt.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtung für die Klemmvorrichtung der Lasche aus zwei gegeneinander verschiebbaren und durch eine bei der Verschiebung sich spannende Zugfeder (52) miteinander verbundenen Stangen (49, 49') besteht, wobei die eine Stange (49) über einen gelenkig an die Stange angreifenden Hebel (45) mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist, während die zweite Stange (49') einen Anschlag (51) besitzt, auf den der von dem Tasthebel (48) betätigte Sperrhaken (42) einwirkt, der die unter Federzug stehende Auslösestange (49') in Abhängigkeit von dem Tasthebel (48) freigibt.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Beförderung der Einlagen über den Tisch (3) zwangläufig und synchron angetriebene Rollen (15, 15') vorgesehen sind, die über den Tisch ein wenig hinausragen.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Einlagen (1) aufnehmende Stapelbehälter (2) schräg gestellt und nahe seinem unteren Ende zwecks Entlastung des Stapels abgewinkelt ist. B.
  8. Maschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittsschlitz des Stapelbehälters (2) durch eine in der Höhe mittels einer Schraube (10) verstellbare Schiene (9) veränderlich ist.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 1 bis 8, dadurch. gekennzeichnet, daß der die Einlage aus dem Stapelbehälter vorschiebende Mitnehmer (7) sowohl in der Höhe als auch auf. dem Boden (6) in der Längsrichtung verstellbar angeordnet ist.
  10. 10. Maschine nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der den Vorzug des Briefumschlags bewirkende Schwenkarm (23), das Füllblech (37), die Auslösestange (49, 49') und die die Einlage (1) aus dem Stapelbehälter (2) ausstoßende Bodenplatte (6) synchron, beispielsweise von synchron umlaufenden Kurvenscheiben, angetrieben werden.
DEK30220A 1956-10-29 1956-10-29 Maschine zum Einfuellen von schweren Einlagen, wie Katalogen, Broschueren, Heften u. dgl., in Briefumschlaege Pending DE1010869B (de)

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