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DE10108585C1 - Adaptervorrichtung für eine Bedieneinheit eines Nutzfahrzeugs und Fahrzeugsitz - Google Patents

Adaptervorrichtung für eine Bedieneinheit eines Nutzfahrzeugs und Fahrzeugsitz

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Publication number
DE10108585C1
DE10108585C1 DE10108585A DE10108585A DE10108585C1 DE 10108585 C1 DE10108585 C1 DE 10108585C1 DE 10108585 A DE10108585 A DE 10108585A DE 10108585 A DE10108585 A DE 10108585A DE 10108585 C1 DE10108585 C1 DE 10108585C1
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DE
Germany
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rotation
adapter
axis
vehicle seat
adapter device
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DE10108585A
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English (en)
Inventor
Thomas Von Der Heide
Dirk Massmann
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Isringhausen GmbH and Co KG
Original Assignee
Isringhausen GmbH and Co KG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G9/00Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with two or more controlled members, e.g. selectively, simultaneously
    • G05G9/02Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with two or more controlled members, e.g. selectively, simultaneously the controlling member being movable in different independent ways, movement in each individual way actuating one controlled member only
    • G05G9/04Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with two or more controlled members, e.g. selectively, simultaneously the controlling member being movable in different independent ways, movement in each individual way actuating one controlled member only in which movement in two or more ways can occur simultaneously
    • G05G9/047Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with two or more controlled members, e.g. selectively, simultaneously the controlling member being movable in different independent ways, movement in each individual way actuating one controlled member only in which movement in two or more ways can occur simultaneously the controlling member being movable by hand about orthogonal axes, e.g. joysticks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/0224Non-manual adjustments, e.g. with electrical operation
    • B60N2/0226User interfaces specially adapted for seat adjustment
    • B60N2/0235Joysticks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/75Arm-rests
    • B60N2/763Arm-rests adjustable
    • B60N2/767Angle adjustment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60N2/75Arm-rests
    • B60N2/79Adaptations for additional use of the arm-rests
    • B60N2/797Adaptations for additional use of the arm-rests for use as electrical control means, e.g. switches

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Abstract

Die Erfindung befasst sich mit einer Adaptervorrichtung (1) für eine Bedieneinheit, insbesondere einen Joystick oder eine Mehr-Hebel-Konsole, eines Nutzfahrzeugs, mit einem Adapterarm (4), an dem eine erste Drehachse (5) und eine zweite, zur ersten Drehachse (5) im Wesentlichen parallele Drehachse (6) ausgebildet sind, wobei sich der Adapterarm (4) zwischen der ersten Drehachse (5) und der zweiten Drehachse (6) erstreckt, der Adapterarm (4) über die erste Drehachse (5) mit der Bedieneinheit und über die zweite Drehachse (6) mit einer Sitzfläche (23) des Fahrzeugsitzes (3) verbindbar ist. Des Weiteren befasst sich die Erfindung mmit einem Fahrzeugsitz (3) an dem eine vorstehend beschriebene Adaptervorrichtung (1) angebracht ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Adaptervorrichtung für eine Bedieneinheit, insbesondere einen Joystick oder eine Mehr-Hebel-Konsole, eines Nutzfahrzeugs, mit einem Adapterarm sowie einem Fahrzeugsitz mit einer solchen Adaptervorrichtung.
Aus der DE 197 01 388 A1 ist eine Armlehne für einen Fahrzeugsitz bekannt, die zur Verstellung in der Höhe und zur gleichzeitigen parallelen Verstellung in Sitzlängsrichtung mit einer Gelenkeinrichtung verbunden ist. Die Gelenkeinrichtung weist einen ersten und einen zweiten Schwenkhebel auf, die zueinander mindestens annähernd parallel sind. Die Armlehne ist über ein Grundteil mit dem Unterteil eines Fahrzeugsitzes verbindbar. Da die Armlehne in ihrer Höhe und gleichzeitig in Sitzlängsrichtung verstellbar ist, ist eine Anpassung in gewissem Umfang an den Benutzer des Fahrzeugsitzes möglich. Eine gute ergonomische Einstellung ist jedoch nicht für eine Vielzahl unterschiedlicher Personen gewährleistet, da diese in ihrem Körperbau dermaßen unterschiedlich sein können, dass die beiden Verstellrichtungen der Armlehne nicht ausreichen. Dies führt dazu, dass bei einer Bedienung beispielsweise einer Gabelstaplergabel mit Hilfe eines Joysticks Ermüdungserscheinungen oder sogar Fehlbedienungen aufgrund einer unnatürlichen Haltung des Armes und der Hand erfolgen. Außerdem ist durch die Befestigung der Armlehne an der Unterseite des Fahrzeugssitzes beim Durchfahren von Bodenunhebenheiten eine vertikale Relativbewegung der Person, die auf dem Fahrzeugsitz sitzt gegenüber der Armlehne unvermeidbar. Auch dies kann zu einer Fehlbedienung der Gabelstaplergabel führen.
Aus der DE 196 24 003 A1 ist darüber hinaus eine Bedieneinheit für ein Kraftfahrzeug bekannt, die an einer Konsole angeordnet ist. Dabei ist die Konsole schwenkbar an einem Tragarm angeordnet und der Tragarm schwenkbar an einem Sitzkissen festgelegt. Die beiden von der Vorrichtung gebildeten Schwenkachsen sind parallel zueinander ausgerichtet. Eine solche Vorrichtung kann allerdings bei zu großer vertikaler Belastung beschädigt werden, da das Material diesen Kräften nicht standhält.
Weiterhin ist aus der DE 39 01 649 A1 eine Vorrichtung zum Steuern eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs bekannt, die einen Multifunktionsgriff aufweist. Dieser Multifunktionsgriff ist schwenkbeweglich mit einer Armlehne verbunden, die ihrerseits schwenkbeweglich mit dem Fahrzeugsitz verbunden ist. Auch diese Vorrichtung ist gegen eine zu hohe vertikale Belastung nicht geschützt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Adaptervorrichtung für eine Bedieneinheit eines Nutzfahrzeuges sowie einen Fahrzeugsitz mit einer Adaptervorrichtung vorzustellen, bei denen eine Beschädigung oder Zerstörung der Adaptervorrichtung auch bei großer Krafteinwirkung vermieden wird.
Diese Aufgabe wird durch eine Adaptervorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie einen Fahrzeugsitz mit den Merkmalen des Anspruchs 4 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Durch die Möglichkeit, die Adaptervorrichtung an der Sitzfläche des Fahrzeugsitzes anzubringen, wird gewährleistet, dass eine Bewegung der Sitzoberfläche zu keiner Relativbewegung zwischen dem Bediener und der Adaptervorrichtung führt, der Bediener somit synchron mit der Adaptervorrichtung mitbewegt wird. Durch die zwei parallelen Drehachsen wird weiterhin gewährleistet, dass für jeden Bediener, egal welche Größe und anatomischen Eigenheiten er aufweist, eine für ihn optimale ergonomische Arm- und Handhaltung gewährleistet wird. Somit sind Ermüdungserscheinungen und Fehlbedienungen kaum möglich. Eine solche Adaptervorrichtung ist auch nachträglich an einem Nutzfahrzeug adaptierbar. Durch ihre modulare Bauweise ist eine einfache Austauschbarkeit mit anderen Baugruppen möglich. Außerdem hat der Bediener eine größtmögliche Beinfreiheit beim Rückwärtsfahren. Dadurch, dass die erste Drehachse eine erste Überlastsicherung und/oder die zweite Drehachse eine zweite Überlastsicherung aufweisen, wird eine Beschädigung oder Zerstörung der Adaptervorrichtung vermieden, wenn sich beispielsweise der Bediener mit seinem gesamten Körpergewicht auf die Adaptervorrichtung stützt; dies würde bei einer starren Verbindung zu einem Abbrechen der Adaptervorrichtung führen. Durch die Überlastsicherung schwenkt die Adaptervorrichtung dagegen einfach der auf sie einwirkende Kraft folgend nach unten und vermeidet somit die Beschädigung. Ein Fahrzeugsitz mit einer solchen Adaptervorrichtung weist ebenfalls die oben beschriebenen Vorteile auf.
Vorteilhaft ist es, wenn der Schwenkbereich der ersten Drehachse auf 55° begrenzt ist. Dieser Schwenkbereich ist der ergonomisch gerade noch sinnvolle, da darüber hinausgehende Schwenkwinkel zu unnatürlichen und damit verkrampften Haltungen der Hand an der Bedieneinheit führen. Durch die Begrenzung des Schwenkwinkels wird somit automatisch einer solchen unergonomischen Handhaltung vorgebeugt.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Überlastsicherung zwei verschiedenen Stufen aufweist, wobei die erste Stufe ein problemloses Verschwenken ermöglicht und in der zweiten Stufe ein Verschwenken erst bei Überschreitung einer beträchtlichen Kraft erfolgt. Bei der ersten Stufe erfolgt die Einstellung der Adaptervorrichtung mit geringem Kraftaufwand auf die individuellen Bedürfnisse der Person, die auf dem Fahrzeugsitz sitzt. Ist die richtige Ausrichtung erreicht, so kann durch einfaches Umschalten von der ersten Stufe auf die zweite Stufe eine Festlegung der Adaptervorrichtung in dieser Position erfolgen. Die oben beschriebenen Vorteile der Überlastsicherung ergeben sich dann bei einer zu großen Kraftbelastung auf die Adaptervorrichtung.
Im folgenden werden weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung anhand von Zeichnungen erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Adaptervorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Adapterkopf der Adaptervorrichtung aus Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Fahrzeugsitzes mit der Adaptervorrichtung aus den Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Fahrzeugsitz der Fig. 3 und
Fig. 5 den Schwenkbereich mit den möglichen Handpositionen, die durch die Adaptervorrichtung aus Fig. 1 erreicht werden können.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Adaptervorrichtung 1 dargestellt. Sie weist einen Adapterarm 4 auf, der über eine zweite Drehachse 6 mit einem Oberteil eines Fahrzeugsitzes 3 (s. Fig. 3 und 4) in bekannter Art und Weise verbindbar ist. Am anderen Ende des sich in der Längsrichtung L erstreckenden Adapterarmes 4 ist dieser schwenkbar um eine zur zweiten Drehachse 6 parallele erste Drehachse 5 mit einer nicht gezeigten Bedieneinheit verbunden. Bei der Bedieneinheit handelt es sich bspw. um einen Joystick; genau so gut ist jedoch eine Mehr-Hebel-Konsole oder eine andere Bedieneinheit anbringbar. Die jeweilige Bedieneinheit hängt von der durch den Fahrzeugführer zu bedienenden Funktion bzw. dem Arbeitsgerät ab. Die Bedieneinheit wird über zwei Nasen 25, die mit der ersten Drehachse 5 verbunden sind, an dieser angebracht. Die Adaptervorrichtung 1 ist mittels einer ersten Überlastsicherung 9, die an der ersten Drehachse 5 ausgebildet ist, und einer zweiten Überlastsicherung 10, die an der zweiten Drehachse 6 ausgebildet ist, gegen Beschädigung bzw. Zerstörung gesichert. Diese Überlastsicherungen 9, 10 bewirken, dass wenn sich eine Person mit großer Kraft auf die Adaptervorrichtung 1 aufstützt, diese der Kraftkomponente folgt und um die erste und/oder zweite Drehachse 5, 6 wegschwenkt. Dadurch wird eine Beschädigung vermieden. Zur Einstellung der für den Fahrzeugführer ergonomisch richtigen Einstellung der Adaptervorrichtung 1 weisen die Überlastsicherungen 9, 10 einen ersten bzw. zweiten Verstellhebel 11, 12 auf. In der ersten Position des ersten Verstellhebels 11 ist die Überlastsicherung 9 entriegelt, das heißt, dass schon bei geringem Kraftaufwand eine Verdrehung der Adaptervorrichtung 1 um die erste Drehachse 5 gegenüber dem Fahrzeugsitz 3 erfolgt. Ist die optimale Einstellung der Adaptervorrichtung 1 gefunden, so wird der erste Verstellhebel 11 von seiner ersten Position in eine zweite Position gebracht. In dieser zweiten Position ist die erste Überlastsicherung 9 aktiviert, so dass nunmehr nur bei einer hohen Kraft ein Wegdrehen der Adaptervorrichtung 1 erfolgt. Die zweite Überlastsicherung 10 wirkt wie die erste Überlastsicherung 9 und wird genauso aktiviert bzw. deaktiviert. Über die zweite Drehachse 6 ist ein Gummibalg 2 gezogen, der die Lücke zwischen Adaptervorrichtung 1 und Fahrzeugsitz 3 schließt. Die zweite Achse 6 wird von einer Abdeckung 24 überdeckt, so dass ein ästhetisches Gesamtbild der Adaptervorrichtung 1 erzielt wird. In der Abdeckung 24 ist eine Öffnung 22 ausgebildet, durch die elektrische Kabel (nicht gezeigt) geführt werden, um die Bedieneinheit (nicht gezeigt) mit Strom zu versorgen. Über diese Kabel werden auch die Steuerungsdaten der Bedieneinheit geleitet.
In Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch den Gummibalg 2, den Adapterarm 4 und die sich dazwischen befindliche zweite Überlastsicherung 10 dargestellt. Der Adapterarn 4 ist mittels einer Schraube 15, die die zweite Drehachse 6 definiert, mit dem Fahrzeugsitz 3 (s. Fig. 3 und 4) verbunden. Dabei erfolgt die Drehung entlang einer Welle 14. Eine Drehbewegung des Adapterarms 4 kann nur dann ohne großen Kraftaufwand erfolgen, wenn in der zweiten Überlastsicherung 10 ausgebildete Hebellaschen 16 durch das Verstellmoment des Adapterarms 4 insoweit gebogen werden, dass sie an einem Rillenprofil einer Verriegelungskappe 17 vorbeilaufen können. Mit Unterstützung einer Sperrscheibe 18 verkürzt sich das Maß zwischen Auflagepunkt und Kraftangriffspunkt zum Verbiegen der Hebellaschen 16 und es muss eine höhere Kraft aufgebracht werden, die so groß veranschlagt wird, dass sie bei normaler Bedienung der Bedieneinheit nicht auftritt, sondern nur bei Überlastung der Adaptervorrichtung 1, bspw. durch Auflehnen des Fahrers. Die Sperrscheibe 18 wird durch den zweiten Verstellhebel 12 von einer sperrenden Position in eine nicht sperrende Position überführt.
In Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Fahrzeugsitzes 3 dargestellt. An seiner Sitzfläche 23 ist der oben beschriebene Adapterarm 1 angebracht. Die Verbindung des Adapterarms 1 mit dem Sitz 3 erfolgt über die zweite Drehachse 6. Die zweite Drehachse 6 wird durch die Abdeckung 24 abgedeckt. Somit ergibt sich ein ästhetischer Gesamteindruck der Adaptervorrichtung 1, wenn auch eine (nicht gezeigte) Bedieneinheit an der ersten Drehachse 5 angebracht ist. Die zweite Drehachse 6 ist mit der zweiten Überlastsicherung 10, die mittels des zweiten Verstellhebels 12 aktiviert bzw. deaktiviert werden kann, verbunden. Die mit der ersten Drehachse 5 verbundene erste Überlastsicherung 9, die durch den ersten Verstellhebel 11 aktiviert bzw. deaktiviert werden kann, weist zwei Nasen 25 auf. Diese beiden Nasen 25 laufen in jeweils einem Langloch 26. Die beiden Langlöcher 26 begrenzen somit den maximalen Schwenkbereich der ersten Drehachse 5. Die Bedieneinheit wird formschlüssig mit den Nasen 25 verbunden, so dass ihre Rotation um die erste Drehachse 5 in gleichem Maße beschränkt ist wie jene der beiden Nasen 25. Bevorzugt wird hier ein maximaler Schwenkbereich von 55° zugelassen, da eine darüber hinaus gehende Verschwenkung ergonomisch unvorteilhaft ist. Am Fahrzeugsitz 3 ist auch eine Armlehne 21 angebracht, auf der der Fahrer seinen Arm auflegen kann, während dem er die Bedieneinheit betätigt. Damit wird einer Ermüdung des Armes vorgebeugt.
In Fig. 4 ist die Draufsicht auf den Fahrzeugsitz 3 dargestellt. Im Wesentlichen sind die dargestellten Bestandteile und deren Wirkung schon oben zu Fig. 3 beschrieben worden. Darüber hinaus ist die Öffnung 22 in der Abdeckung 24 gut zu erkennen. Durch diese Öffnung 22 werden die elektrischen Kabel, wie schon zu Fig. 1 beschrieben, geführt. Diese Kabel verbinden die Bedieneinheit mit einem Steuergerät für das Arbeitsgerät, welches mittels der Bedieneinheit bedient wird. Dabei werden die Kabel durch die Abdeckung nach unten geführt.
In Fig. 5 ist schematisch der Schwenkbereich der Adaptervorrichtung 1 dargestellt. Der Adapterarm 4 rotiert dabei um die zweite Drehachse 6 um einen zweiten Schwenkbereich 7. Dieser beträgt im dargestellten Fall 55°. Dies ermöglicht es, die Adaptervorrichtung 1 so weit nach oben zu klappen, dass eine problemlose Wartung des Nutzfahrzeugs, beispielsweise durch Vorklappen des gesamten Fahrzeugsitzes 3, erfolgen kann. Die zweite Drehachse 6 bewegt sich auf einer Kreisbogenbahn 19. Die Bedieneinheit bewegt sich relativ zum Adapterarm 4 um die erste Drehachse 5 um den ersten Schwenkbereich 8. Dieser ist in optimaler Weise auch nicht größer als 55°, da dies der ergonomisch gerade noch sinnvolle Schwenkbereich ist. Ein darüber hinausgehendes Schwenken macht aus ergonomischer Sicht keinen Sinn, da dann eine verkrampfte, unnatürliche Armhaltung die Folge ist. Die Bedieneinheit bewegt sich demnach auf einem Kreisbogen 20, der an den beiden Extrempunken der Schwenkbewegung des Adapterarmes 4 exemplarisch gezeigt ist. Für den Bereich, in dem die Hand des Fahrzeugführers an einer Bedienungseinheit 2 liegen kann, ergibt sich somit ein Aktionsbereich 13, der schraffiert dargestellt ist. In diesem gesamten Bereich kann je nach individuellen Bedürfnissen des Fahrzeugführers seinen ergonomischen Gegebenheiten entsprochen werden. Durch die erfindungsgemäße Adaptervorichtung 1 kann somit ein sehr einfaches Einstellen einer Arm- und Handhaltung erreicht werden, in der eine Verringerung von Fehlbedienungen und somit eine Vermeidung von Verletzungen und Sachschäden während der Arbeit mit einem Nutzfahrzeug erzielt wird.
BEZUGSZEICHENLISTE
1
Adaptervorrichtung
2
Gummibalg
3
Fahrzeugsitz
4
Adapterarm
5
erste Drehachse
6
zweite Drehachse
7
zweiter Schwenkbereich
8
erster Schwenkbereich
9
erste Überlastsicherung
10
zweite Überlastsicherung
11
erster Verstellhebel
12
zweiter Verstellhebel
13
Aktionsbereich
14
Welle
15
Schraube
16
Hebellasche
17
Verriegelungskappe
18
Sperrscheibe
19
Kreisbogen des Adapterarms
20
Kreisbogen des Adapterkopfes
21
Armlehne
22
Öffnung
23
Sitzfläche
24
Abdeckung
25
Nase
26
Langloch
L Längsrichtung des Adapterarmes

Claims (4)

1. Adaptervorrichtung (1) für eine Bedieneinheit, insbesondere einen Joystick oder eine Mehr-Hebel-Konsole, eines Nutzfahrzeugs, mit einem Adapterarm (4), an dem eine erste Drehachse (5) und eine zweite, zur ersten Drehachse (5) im Wesentlichen parallele Drehachse (6) ausgebildet sind, wobei sich der Adapterarm (4) zwischen der ersten Drehachse (5) und der zweiten Drehachse (6) erstreckt, der Adapterarm (4) über die erste Drehachse (5) mit der Bedieneinheit und über die zweite Drehachse (6) mit einer Sitzfläche (23) eines Fahrzeugsitzes (3) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Drehachse (5) eine erste Überlastsicherung (9) und/oder die zweite Drehachse (6) eine zweite Überlastsicherung (10) aufweisen.
2. Adaptervorrichtung (1) nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlastsicherungen (9, 10) zwei verschiedenen Stufen aufweisen, wobei die erste Stufe ein problemloses Verschwenken ermöglicht und in der zweiten Stufe ein Verschwenken erst bei Überschreitung einer beträchtlichen Kraft erfolgt.
3. Adaptervorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkbereich (7) der ersten Drehachse (5) auf 55° begrenzt ist.
4. Fahrzeugsitz (3) für ein Nutzfahrzeug mit einer Adaptervorrichtung (1), die an der Sitzfläche (23) des Fahrzeugsitzes (3) schwenkbar um die zweite Drehachse (6) angeordnet ist, wobei die zweite Drehachse (6) horizontal ausgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Adaptervorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche ausgebildet ist.
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