DE10108585C1 - Adaptervorrichtung für eine Bedieneinheit eines Nutzfahrzeugs und Fahrzeugsitz - Google Patents
Adaptervorrichtung für eine Bedieneinheit eines Nutzfahrzeugs und FahrzeugsitzInfo
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Abstract
Die Erfindung befasst sich mit einer Adaptervorrichtung (1) für eine Bedieneinheit, insbesondere einen Joystick oder eine Mehr-Hebel-Konsole, eines Nutzfahrzeugs, mit einem Adapterarm (4), an dem eine erste Drehachse (5) und eine zweite, zur ersten Drehachse (5) im Wesentlichen parallele Drehachse (6) ausgebildet sind, wobei sich der Adapterarm (4) zwischen der ersten Drehachse (5) und der zweiten Drehachse (6) erstreckt, der Adapterarm (4) über die erste Drehachse (5) mit der Bedieneinheit und über die zweite Drehachse (6) mit einer Sitzfläche (23) des Fahrzeugsitzes (3) verbindbar ist. Des Weiteren befasst sich die Erfindung mmit einem Fahrzeugsitz (3) an dem eine vorstehend beschriebene Adaptervorrichtung (1) angebracht ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Adaptervorrichtung für eine Bedieneinheit, insbesondere einen
Joystick oder eine Mehr-Hebel-Konsole, eines Nutzfahrzeugs, mit einem Adapterarm
sowie einem Fahrzeugsitz mit einer solchen Adaptervorrichtung.
Aus der DE 197 01 388 A1 ist eine Armlehne für einen Fahrzeugsitz bekannt, die zur
Verstellung in der Höhe und zur gleichzeitigen parallelen Verstellung in Sitzlängsrichtung
mit einer Gelenkeinrichtung verbunden ist. Die Gelenkeinrichtung weist einen ersten und
einen zweiten Schwenkhebel auf, die zueinander mindestens annähernd parallel sind. Die
Armlehne ist über ein Grundteil mit dem Unterteil eines Fahrzeugsitzes verbindbar. Da die
Armlehne in ihrer Höhe und gleichzeitig in Sitzlängsrichtung verstellbar ist, ist eine
Anpassung in gewissem Umfang an den Benutzer des Fahrzeugsitzes möglich. Eine gute
ergonomische Einstellung ist jedoch nicht für eine Vielzahl unterschiedlicher Personen
gewährleistet, da diese in ihrem Körperbau dermaßen unterschiedlich sein können, dass
die beiden Verstellrichtungen der Armlehne nicht ausreichen. Dies führt dazu, dass bei
einer Bedienung beispielsweise einer Gabelstaplergabel mit Hilfe eines Joysticks
Ermüdungserscheinungen oder sogar Fehlbedienungen aufgrund einer unnatürlichen
Haltung des Armes und der Hand erfolgen. Außerdem ist durch die Befestigung der
Armlehne an der Unterseite des Fahrzeugssitzes beim Durchfahren von
Bodenunhebenheiten eine vertikale Relativbewegung der Person, die auf dem
Fahrzeugsitz sitzt gegenüber der Armlehne unvermeidbar. Auch dies kann zu einer
Fehlbedienung der Gabelstaplergabel führen.
Aus der DE 196 24 003 A1 ist darüber hinaus eine Bedieneinheit für ein Kraftfahrzeug
bekannt, die an einer Konsole angeordnet ist. Dabei ist die Konsole schwenkbar an einem
Tragarm angeordnet und der Tragarm schwenkbar an einem Sitzkissen festgelegt. Die
beiden von der Vorrichtung gebildeten Schwenkachsen sind parallel zueinander
ausgerichtet. Eine solche Vorrichtung kann allerdings bei zu großer vertikaler Belastung
beschädigt werden, da das Material diesen Kräften nicht standhält.
Weiterhin ist aus der DE 39 01 649 A1 eine Vorrichtung zum Steuern eines
landwirtschaftlichen Fahrzeugs bekannt, die einen Multifunktionsgriff aufweist. Dieser
Multifunktionsgriff ist schwenkbeweglich mit einer Armlehne verbunden, die ihrerseits
schwenkbeweglich mit dem Fahrzeugsitz verbunden ist. Auch diese Vorrichtung ist gegen
eine zu hohe vertikale Belastung nicht geschützt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Adaptervorrichtung für eine
Bedieneinheit eines Nutzfahrzeuges sowie einen Fahrzeugsitz mit einer
Adaptervorrichtung vorzustellen, bei denen eine Beschädigung oder Zerstörung der
Adaptervorrichtung auch bei großer Krafteinwirkung vermieden wird.
Diese Aufgabe wird durch eine Adaptervorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1
sowie einen Fahrzeugsitz mit den Merkmalen des Anspruchs 4 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Durch die Möglichkeit, die Adaptervorrichtung an der Sitzfläche des Fahrzeugsitzes
anzubringen, wird gewährleistet, dass eine Bewegung der Sitzoberfläche zu keiner
Relativbewegung zwischen dem Bediener und der Adaptervorrichtung führt, der Bediener
somit synchron mit der Adaptervorrichtung mitbewegt wird. Durch die zwei parallelen
Drehachsen wird weiterhin gewährleistet, dass für jeden Bediener, egal welche Größe
und anatomischen Eigenheiten er aufweist, eine für ihn optimale ergonomische Arm- und
Handhaltung gewährleistet wird. Somit sind Ermüdungserscheinungen und
Fehlbedienungen kaum möglich. Eine solche Adaptervorrichtung ist auch nachträglich an
einem Nutzfahrzeug adaptierbar. Durch ihre modulare Bauweise ist eine einfache
Austauschbarkeit mit anderen Baugruppen möglich. Außerdem hat der Bediener eine
größtmögliche Beinfreiheit beim Rückwärtsfahren. Dadurch, dass die erste Drehachse
eine erste Überlastsicherung und/oder die zweite Drehachse eine zweite Überlastsicherung
aufweisen, wird eine Beschädigung oder Zerstörung der Adaptervorrichtung vermieden,
wenn sich beispielsweise der Bediener mit seinem gesamten Körpergewicht auf die
Adaptervorrichtung stützt; dies würde bei einer starren Verbindung zu einem Abbrechen
der Adaptervorrichtung führen. Durch die Überlastsicherung schwenkt die
Adaptervorrichtung dagegen einfach der auf sie einwirkende Kraft folgend nach unten
und vermeidet somit die Beschädigung. Ein Fahrzeugsitz mit einer solchen
Adaptervorrichtung weist ebenfalls die oben beschriebenen Vorteile auf.
Vorteilhaft ist es, wenn der Schwenkbereich der ersten Drehachse auf 55° begrenzt ist.
Dieser Schwenkbereich ist der ergonomisch gerade noch sinnvolle, da darüber
hinausgehende Schwenkwinkel zu unnatürlichen und damit verkrampften Haltungen der
Hand an der Bedieneinheit führen. Durch die Begrenzung des Schwenkwinkels wird
somit automatisch einer solchen unergonomischen Handhaltung vorgebeugt.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Überlastsicherung zwei verschiedenen Stufen
aufweist, wobei die erste Stufe ein problemloses Verschwenken ermöglicht und in der
zweiten Stufe ein Verschwenken erst bei Überschreitung einer beträchtlichen Kraft
erfolgt. Bei der ersten Stufe erfolgt die Einstellung der Adaptervorrichtung mit geringem
Kraftaufwand auf die individuellen Bedürfnisse der Person, die auf dem Fahrzeugsitz
sitzt. Ist die richtige Ausrichtung erreicht, so kann durch einfaches Umschalten von der
ersten Stufe auf die zweite Stufe eine Festlegung der Adaptervorrichtung in dieser
Position erfolgen. Die oben beschriebenen Vorteile der Überlastsicherung ergeben sich
dann bei einer zu großen Kraftbelastung auf die Adaptervorrichtung.
Im folgenden werden weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung anhand von
Zeichnungen erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Adaptervorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Adapterkopf der Adaptervorrichtung aus Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Fahrzeugsitzes mit der
Adaptervorrichtung aus den Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Fahrzeugsitz der Fig. 3 und
Fig. 5 den Schwenkbereich mit den möglichen Handpositionen, die durch die
Adaptervorrichtung aus Fig. 1 erreicht werden können.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Adaptervorrichtung 1 dargestellt. Sie weist einen
Adapterarm 4 auf, der über eine zweite Drehachse 6 mit einem Oberteil eines
Fahrzeugsitzes 3 (s. Fig. 3 und 4) in bekannter Art und Weise verbindbar ist. Am anderen
Ende des sich in der Längsrichtung L erstreckenden Adapterarmes 4 ist dieser
schwenkbar um eine zur zweiten Drehachse 6 parallele erste Drehachse 5 mit einer nicht
gezeigten Bedieneinheit verbunden. Bei der Bedieneinheit handelt es sich bspw. um einen
Joystick; genau so gut ist jedoch eine Mehr-Hebel-Konsole oder eine andere
Bedieneinheit anbringbar. Die jeweilige Bedieneinheit hängt von der durch den
Fahrzeugführer zu bedienenden Funktion bzw. dem Arbeitsgerät ab. Die Bedieneinheit
wird über zwei Nasen 25, die mit der ersten Drehachse 5 verbunden sind, an dieser
angebracht. Die Adaptervorrichtung 1 ist mittels einer ersten Überlastsicherung 9, die an
der ersten Drehachse 5 ausgebildet ist, und einer zweiten Überlastsicherung 10, die an der
zweiten Drehachse 6 ausgebildet ist, gegen Beschädigung bzw. Zerstörung gesichert.
Diese Überlastsicherungen 9, 10 bewirken, dass wenn sich eine Person mit großer Kraft
auf die Adaptervorrichtung 1 aufstützt, diese der Kraftkomponente folgt und um die erste
und/oder zweite Drehachse 5, 6 wegschwenkt. Dadurch wird eine Beschädigung
vermieden. Zur Einstellung der für den Fahrzeugführer ergonomisch richtigen Einstellung
der Adaptervorrichtung 1 weisen die Überlastsicherungen 9, 10 einen ersten bzw. zweiten
Verstellhebel 11, 12 auf. In der ersten Position des ersten Verstellhebels 11 ist die
Überlastsicherung 9 entriegelt, das heißt, dass schon bei geringem Kraftaufwand eine
Verdrehung der Adaptervorrichtung 1 um die erste Drehachse 5 gegenüber dem
Fahrzeugsitz 3 erfolgt. Ist die optimale Einstellung der Adaptervorrichtung 1 gefunden, so
wird der erste Verstellhebel 11 von seiner ersten Position in eine zweite Position gebracht.
In dieser zweiten Position ist die erste Überlastsicherung 9 aktiviert, so dass nunmehr nur
bei einer hohen Kraft ein Wegdrehen der Adaptervorrichtung 1 erfolgt. Die zweite
Überlastsicherung 10 wirkt wie die erste Überlastsicherung 9 und wird genauso aktiviert
bzw. deaktiviert. Über die zweite Drehachse 6 ist ein Gummibalg 2 gezogen, der die
Lücke zwischen Adaptervorrichtung 1 und Fahrzeugsitz 3 schließt. Die zweite Achse 6
wird von einer Abdeckung 24 überdeckt, so dass ein ästhetisches Gesamtbild der
Adaptervorrichtung 1 erzielt wird. In der Abdeckung 24 ist eine Öffnung 22 ausgebildet,
durch die elektrische Kabel (nicht gezeigt) geführt werden, um die Bedieneinheit (nicht
gezeigt) mit Strom zu versorgen. Über diese Kabel werden auch die Steuerungsdaten der
Bedieneinheit geleitet.
In Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch den Gummibalg 2, den Adapterarm 4 und die sich
dazwischen befindliche zweite Überlastsicherung 10 dargestellt. Der Adapterarn 4 ist
mittels einer Schraube 15, die die zweite Drehachse 6 definiert, mit dem Fahrzeugsitz 3
(s. Fig. 3 und 4) verbunden. Dabei erfolgt die Drehung entlang einer Welle 14. Eine
Drehbewegung des Adapterarms 4 kann nur dann ohne großen Kraftaufwand erfolgen,
wenn in der zweiten Überlastsicherung 10 ausgebildete Hebellaschen 16 durch das
Verstellmoment des Adapterarms 4 insoweit gebogen werden, dass sie an einem
Rillenprofil einer Verriegelungskappe 17 vorbeilaufen können. Mit Unterstützung einer
Sperrscheibe 18 verkürzt sich das Maß zwischen Auflagepunkt und Kraftangriffspunkt
zum Verbiegen der Hebellaschen 16 und es muss eine höhere Kraft aufgebracht werden,
die so groß veranschlagt wird, dass sie bei normaler Bedienung der Bedieneinheit nicht
auftritt, sondern nur bei Überlastung der Adaptervorrichtung 1, bspw. durch Auflehnen
des Fahrers. Die Sperrscheibe 18 wird durch den zweiten Verstellhebel 12 von einer
sperrenden Position in eine nicht sperrende Position überführt.
In Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Fahrzeugsitzes 3 dargestellt. An seiner Sitzfläche 23 ist
der oben beschriebene Adapterarm 1 angebracht. Die Verbindung des Adapterarms 1 mit
dem Sitz 3 erfolgt über die zweite Drehachse 6. Die zweite Drehachse 6 wird durch die
Abdeckung 24 abgedeckt. Somit ergibt sich ein ästhetischer Gesamteindruck der
Adaptervorrichtung 1, wenn auch eine (nicht gezeigte) Bedieneinheit an der ersten
Drehachse 5 angebracht ist. Die zweite Drehachse 6 ist mit der zweiten Überlastsicherung
10, die mittels des zweiten Verstellhebels 12 aktiviert bzw. deaktiviert werden kann,
verbunden. Die mit der ersten Drehachse 5 verbundene erste Überlastsicherung 9, die
durch den ersten Verstellhebel 11 aktiviert bzw. deaktiviert werden kann, weist zwei
Nasen 25 auf. Diese beiden Nasen 25 laufen in jeweils einem Langloch 26. Die beiden
Langlöcher 26 begrenzen somit den maximalen Schwenkbereich der ersten Drehachse 5.
Die Bedieneinheit wird formschlüssig mit den Nasen 25 verbunden, so dass ihre Rotation
um die erste Drehachse 5 in gleichem Maße beschränkt ist wie jene der beiden Nasen 25.
Bevorzugt wird hier ein maximaler Schwenkbereich von 55° zugelassen, da eine darüber
hinaus gehende Verschwenkung ergonomisch unvorteilhaft ist. Am Fahrzeugsitz 3 ist
auch eine Armlehne 21 angebracht, auf der der Fahrer seinen Arm auflegen kann,
während dem er die Bedieneinheit betätigt. Damit wird einer Ermüdung des Armes
vorgebeugt.
In Fig. 4 ist die Draufsicht auf den Fahrzeugsitz 3 dargestellt. Im Wesentlichen sind die
dargestellten Bestandteile und deren Wirkung schon oben zu Fig. 3 beschrieben worden.
Darüber hinaus ist die Öffnung 22 in der Abdeckung 24 gut zu erkennen. Durch diese
Öffnung 22 werden die elektrischen Kabel, wie schon zu Fig. 1 beschrieben, geführt.
Diese Kabel verbinden die Bedieneinheit mit einem Steuergerät für das Arbeitsgerät,
welches mittels der Bedieneinheit bedient wird. Dabei werden die Kabel durch die
Abdeckung nach unten geführt.
In Fig. 5 ist schematisch der Schwenkbereich der Adaptervorrichtung 1 dargestellt. Der
Adapterarm 4 rotiert dabei um die zweite Drehachse 6 um einen zweiten Schwenkbereich
7. Dieser beträgt im dargestellten Fall 55°. Dies ermöglicht es, die Adaptervorrichtung 1
so weit nach oben zu klappen, dass eine problemlose Wartung des Nutzfahrzeugs,
beispielsweise durch Vorklappen des gesamten Fahrzeugsitzes 3, erfolgen kann. Die
zweite Drehachse 6 bewegt sich auf einer Kreisbogenbahn 19. Die Bedieneinheit bewegt
sich relativ zum Adapterarm 4 um die erste Drehachse 5 um den ersten Schwenkbereich 8.
Dieser ist in optimaler Weise auch nicht größer als 55°, da dies der ergonomisch gerade
noch sinnvolle Schwenkbereich ist. Ein darüber hinausgehendes Schwenken macht aus
ergonomischer Sicht keinen Sinn, da dann eine verkrampfte, unnatürliche Armhaltung die
Folge ist. Die Bedieneinheit bewegt sich demnach auf einem Kreisbogen 20, der an den
beiden Extrempunken der Schwenkbewegung des Adapterarmes 4 exemplarisch gezeigt
ist. Für den Bereich, in dem die Hand des Fahrzeugführers an einer Bedienungseinheit 2
liegen kann, ergibt sich somit ein Aktionsbereich 13, der schraffiert dargestellt ist. In
diesem gesamten Bereich kann je nach individuellen Bedürfnissen des Fahrzeugführers
seinen ergonomischen Gegebenheiten entsprochen werden. Durch die erfindungsgemäße
Adaptervorichtung 1 kann somit ein sehr einfaches Einstellen einer Arm- und
Handhaltung erreicht werden, in der eine Verringerung von Fehlbedienungen und somit
eine Vermeidung von Verletzungen und Sachschäden während der Arbeit mit einem
Nutzfahrzeug erzielt wird.
1
Adaptervorrichtung
2
Gummibalg
3
Fahrzeugsitz
4
Adapterarm
5
erste Drehachse
6
zweite Drehachse
7
zweiter Schwenkbereich
8
erster Schwenkbereich
9
erste Überlastsicherung
10
zweite Überlastsicherung
11
erster Verstellhebel
12
zweiter Verstellhebel
13
Aktionsbereich
14
Welle
15
Schraube
16
Hebellasche
17
Verriegelungskappe
18
Sperrscheibe
19
Kreisbogen des Adapterarms
20
Kreisbogen des Adapterkopfes
21
Armlehne
22
Öffnung
23
Sitzfläche
24
Abdeckung
25
Nase
26
Langloch
L Längsrichtung des Adapterarmes
L Längsrichtung des Adapterarmes
Claims (4)
1. Adaptervorrichtung (1) für eine Bedieneinheit, insbesondere einen Joystick
oder eine Mehr-Hebel-Konsole, eines Nutzfahrzeugs, mit einem Adapterarm
(4), an dem eine erste Drehachse (5) und eine zweite, zur ersten Drehachse
(5) im Wesentlichen parallele Drehachse (6) ausgebildet sind, wobei sich der
Adapterarm (4) zwischen der ersten Drehachse (5) und der zweiten Drehachse
(6) erstreckt, der Adapterarm (4) über die erste Drehachse (5) mit der
Bedieneinheit und über die zweite Drehachse (6) mit einer Sitzfläche (23)
eines Fahrzeugsitzes (3) verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Drehachse (5) eine erste Überlastsicherung (9) und/oder die zweite
Drehachse (6) eine zweite Überlastsicherung (10) aufweisen.
2. Adaptervorrichtung (1) nach dem vorstehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Überlastsicherungen (9, 10) zwei verschiedenen Stufen aufweisen, wobei
die erste Stufe ein problemloses Verschwenken ermöglicht und in der zweiten
Stufe ein Verschwenken erst bei Überschreitung einer beträchtlichen Kraft
erfolgt.
3. Adaptervorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schwenkbereich (7) der ersten Drehachse (5) auf 55° begrenzt ist.
4. Fahrzeugsitz (3) für ein Nutzfahrzeug mit einer Adaptervorrichtung (1), die
an der Sitzfläche (23) des Fahrzeugsitzes (3) schwenkbar um die zweite
Drehachse (6) angeordnet ist, wobei die zweite Drehachse (6) horizontal
ausgerichtet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Adaptervorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche
ausgebildet ist.
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| DE10108585A DE10108585C1 (de) | 2001-02-22 | 2001-02-22 | Adaptervorrichtung für eine Bedieneinheit eines Nutzfahrzeugs und Fahrzeugsitz |
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Publications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10353403A1 (de) * | 2003-11-07 | 2005-06-02 | Volkswagen Ag | Verstellschalteranordnung zur Einstellung eines Kraftfahrzeugsitzes, insbesondere Joystickverstellung |
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-
2001
- 2001-02-22 DE DE10108585A patent/DE10108585C1/de not_active Expired - Fee Related
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